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Was sagen die Parteien zu Klima und Energie?

12 aktuelle Wahlprogramme im Bund haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 6 deutlich Wachstum zuerst

Erleichtertes Baurecht für Wind- und Solarparks zurücknehmen

Die AfD will den Bau großer Wind- und Photovoltaikanlagen in Wäldern und auf Feldern sofort stoppen. Dazu sollen Baugesetzbuch und Raumordnungsgesetz auf den Stand vor 2021 zurückgesetzt werden. Die Partei begründet das mit dem Schutz von Landschaft und ländlicher Heimat.

Die AfD will keine großen Wind-Parks und Solar-Parks in der Natur. Die Bau-Gesetze sollen wieder so sein wie vor 2021. Die AfD sagt: Die Anlagen zerstören die Landschaft. Auf dem Land sollen Busse und Bahnen besser werden.

Förderung und Einspeisevorrang für Erneuerbare beenden

Die AfD will die Energiepolitik an Marktwirtschaft und Technologieoffenheit ausrichten. Anlagen für erneuerbare Energien sollen ohne Subventionen und ohne Vorrang bei der Einspeisung auskommen. Das Programm macht die bisherige Klimapolitik für hohe Strompreise und Abwanderung von Unternehmen verantwortlich.

Die AfD will die Energie-Politik ändern. Wind- und Solar-Anlagen sollen kein Geld mehr vom Staat bekommen. Ihr Strom soll nicht mehr zuerst ins Netz kommen. Die AfD sagt: Die Klima-Politik macht Strom teuer.

Kohle behalten, Kernkraft und Nord Stream reaktivieren

Die AfD will den Kohleausstieg stoppen, Kohlekraftwerke ausbauen und zur Kernenergie zurückkehren. Außerdem soll die intakte Röhre von Nord Stream 2 in Betrieb gehen. Das Programm begründet dies mit sicherem und günstigem Strom.

Die AfD will weiter Strom aus Kohle. Sie will auch wieder Atom-Kraftwerke nutzen. Gas soll durch die Leitung Nord Stream 2 kommen. Die AfD sagt: So bleibt Strom sicher und bezahlbar.

Alle CO₂-Abgaben ersatzlos abschaffen

Die AfD will sämtliche CO₂-Abgaben ohne Ersatz streichen. Sie begründet das mit höheren Produktionskosten, Nachteilen für die deutsche Industrie im Wettbewerb und Belastungen für ländliche Regionen und Landwirte.

Die AfD will alle Abgaben auf CO₂ abschaffen. CO₂ ist ein Gas, das beim Verbrennen von Öl, Gas und Kohle entsteht. Die AfD sagt: Die Abgaben machen die Produktion teurer. Das schadet der Industrie und den Bauern.

Klimaschutzpolitik beenden, Pariser Abkommen verlassen

Die AfD lehnt Klimaschutzpolitik und darauf gestützte Steuern insgesamt ab und will aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen. Sie hält den Anteil des Menschen am Klimawandel für wissenschaftlich ungeklärt und sieht deshalb keinen Grund, Kohle, Erdgas und Erdöl zu beschränken. Auch den „Green Deal“ der EU lehnt sie ab.

Die AfD will keine Politik für den Klimaschutz. Sie will auch keine Steuern für den Klimaschutz. Deutschland soll das Klima-Abkommen von Paris verlassen. Die AfD sagt: Der Mensch kann das Klima nicht schützen. Kohle, Gas und Öl sollen erlaubt bleiben.

Ausbau von Windkraft und Agro-Photovoltaik stoppen

Die AfD lehnt den weiteren Ausbau der Windenergie ab und will keine neuen Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen. Sie begründet das mit Gefahren für Tiere, Pflanzen, Landschaft und die Gesundheit der Menschen sowie mit dem Flächenverbrauch.

Die AfD will keine neuen Windräder. Sie sagt: Windräder töten Vögel, Fledermäuse und Insekten. Windräder schaden auch den Menschen und der Landschaft. Auf Äckern soll es keine neuen Solar-Anlagen geben. Diese brauchen aus Sicht der AfD zu viel Fläche.

Neue Kernkraftwerke und Kernforschungszentren bauen

Die AfD will in Deutschland neue Kernkraftwerke und Zentren für Kernforschung errichten. Deutschland soll damit wieder eine Spitzenstellung in der Kerntechnik erreichen. Das Programm begründet dies mit Energiesicherheit, Wohlstand und Umweltschutz.

Die AfD will neue Atom-Kraftwerke bauen. Auch neue Zentren für Atom-Forschung soll es geben. Deutschland soll bei dieser Technik wieder vorne sein. Die Partei sagt: Das sichert Energie und Wohlstand.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 2 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Russisches Gas über Nord Stream wieder beziehen

Das BSW will, dass die Bundesregierung mit Russland über Gaslieferungen durch die noch intakte Röhre von Nord Stream verhandelt. Energieimporte sollen wieder über langfristige Verträge laufen, bei denen der niedrigste Preis entscheidet.

Das BSW will wieder Gas aus Russland kaufen. Dafür soll die Regierung mit Russland verhandeln. Das Gas soll durch die Nord-Stream-Leitung kommen. Deutschland soll Energie dort kaufen, wo sie am billigsten ist.

Heizungsgesetz und Verbrenner-Verbot zurücknehmen

Das BSW will das Heizungsgesetz und das Verbot neuer Verbrenner-Autos zurücknehmen und das Gasnetz erhalten. Das Programm begründet das mit hohen Kosten für Eigentümer und Mieter und mit fehlenden bezahlbaren Alternativen. Das Ziel einer schnellen vollständigen Klimaneutralität hält die Partei für unrealistisch.

Das BSW will das Heizungs-Gesetz abschaffen. Auch das Verbot für neue Autos mit Verbrenner-Motor soll weg. Die Gas-Leitungen sollen bleiben. Die Partei sagt: Die Regeln sind zu teuer für die Menschen.

CO2-Preis abschaffen, Emissionshandel infrage stellen

Das BSW will den CO2-Preis abschaffen. Der europäische Emissionshandel soll entweder weltweit gelten oder beendet werden, weil er als rein europäisches Instrument aus Sicht des Programms die Verlagerung von Produktion ins Ausland fördert.

Das BSW will den CO2-Preis abschaffen. Der CO2-Preis macht Benzin, Gas und Heizöl teurer. Die Partei sagt: Viele Menschen können nicht ausweichen. Auch der Handel mit CO2-Rechten in Europa soll enden oder weltweit gelten.

Energienetze verstaatlichen und Netzentgelte senken

Das BSW will die Energienetze in staatliche Hand überführen und ihren Ausbau aus öffentlichen Mitteln statt über den Strompreis bezahlen. Die Netzentgelte sollen dadurch so weit wie möglich sinken. Auch Speicher und Reservekraftwerke sollen dem Gemeinwohl statt Gewinninteressen dienen.

Das BSW will die Strom-Netze dem Staat geben. Der Staat soll den Ausbau der Netze bezahlen. Dann sollen die Strom-Kunden weniger zahlen. Auch Strom-Speicher sollen nicht dem Gewinn dienen.

Erneuerbare und neue Energietechnik fördern, keine neuen Atomkraftwerke

Das BSW will alte Windräder durch leistungsstärkere ersetzen, Solaranlagen auf bereits bebauten Flächen fördern und Geothermie sowie Fernwärme ausbauen. Neue Atomkraftwerke lehnt die Partei ab, die Forschung zur Kernfusion will sie verstärken. Statt auf Verbote setzt das Programm auf Förderung und Anreize für neue Technik.

Das BSW will alte Wind-Räder durch neue ersetzen. Solar-Anlagen sollen auf Dächer und Parkplätze kommen. Die Wärme aus der Erde soll stärker genutzt werden. Neue Atom-Kraftwerke will die Partei nicht.

BSW: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU/CSU

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 3 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Erneuerbare, Netze und Kapazitätsmarkt ausbauen

Die CDU und die CSU wollen alle klimafreundlichen Erzeugungsarten nutzen und die erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Ein technologieoffener Kapazitätsmarkt soll die Versorgung absichern. Netze, Speicher und Erzeugung sollen gemeinsam geplant werden.

Die CDU und die CSU wollen mehr Strom aus Wind, Sonne, Wasser und Holz. Kraftwerke sollen als Reserve bereitstehen. Die Strom-Netze sollen schneller wachsen. Dafür sollen mehr Leitungen über der Erde gebaut werden.

Kohlekraftwerke erst bei Ersatz abschalten

Die CDU und die CSU halten am vereinbarten Kohleausstieg fest. Weitere Kohlekraftwerke sollen aber erst endgültig vom Netz gehen, wenn neue Gaskraftwerke und Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung als Ersatz stehen.

Deutschland will aus der Kohle aussteigen. Die CDU und die CSU bleiben dabei. Aber Kohle-Kraftwerke sollen erst schließen, wenn es Ersatz gibt. Der Ersatz sind neue Gas-Kraftwerke. Die Kohle-Regionen sollen ihr versprochenes Geld bekommen.

Kernenergie als Option offenhalten

Die CDU und die CSU sehen in der Kernenergie eine wichtige Rolle für Klimaziele und Versorgungssicherheit. Sie wollen neue Reaktortypen und Kernfusion erforschen und prüfen lassen, ob die zuletzt abgeschalteten Kernkraftwerke wieder in Betrieb gehen können.

Die CDU und die CSU wollen Atom-Kraft nicht ausschließen. Sie wollen an neuen Arten von Atom-Kraftwerken forschen. Fachleute sollen etwas prüfen. Sie sollen sagen, ob alte Atom-Kraftwerke wieder laufen können. Das darf nicht zu teuer und zu schwierig sein.

Stromsteuer und Netzentgelte senken

Die CDU und die CSU wollen Strom für alle günstiger machen, indem sie die Stromsteuer senken und die Netzentgelte verringern. Deutschland soll eine einheitliche Strompreiszone bleiben.

Strom soll billiger werden. Die CDU und die CSU wollen die Steuer auf Strom senken. Auch die Gebühren für das Strom-Netz sollen sinken. Der Strom-Preis soll überall in Deutschland gleich gebildet werden.

Heizungsgesetz der Ampel abschaffen

Die CDU und die CSU wollen das Heizungsgesetz der Ampelkoalition abschaffen. Eigentümer sollen selbst entscheiden, welche Heizung zu Haus und Budget passt. Gebäude sollen über CO2-Preis, Förderung und technologieoffene Lösungen klimafreundlicher werden.

Die CDU und die CSU wollen das Heizungs-Gesetz abschaffen. Die Menschen sollen ihre Heizung selbst wählen. Auch Heizen mit Holz soll möglich bleiben. Klima-freundliche Heizungen sollen Förder-Geld bekommen.

Wasserstoffnetz für alle Regionen aufbauen

Die CDU und die CSU wollen den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft mit Planungssicherheit und der nötigen Infrastruktur voranbringen. Das Wasserstoffkernnetz soll alle Wirtschaftsregionen erreichen.

Wasserstoff ist ein Gas, das Energie liefern kann. Die CDU und die CSU wollen ein Netz für Wasserstoff bauen. Alle Regionen mit viel Wirtschaft sollen angeschlossen werden. Keine Region soll schlechter gestellt sein.

Klimaneutralität 2045 mit Wettbewerbsfähigkeit verbinden

Die CDU und die CSU bekennen sich zu den Pariser Klimazielen und zur Klimaneutralität bis 2045. Dieses Ziel knüpfen sie an eine wettbewerbsfähige Wirtschaft und soziale Tragfähigkeit. Zugleich soll sich das Land stärker an den Klimawandel anpassen.

Deutschland soll bis 2045 klima-neutral sein. Das heißt: Es entstehen dann unterm Strich keine schädlichen Gase mehr. Die CDU und die CSU wollen dabei die Wirtschaft stark halten. Der Klima-Schutz soll für die Menschen bezahlbar sein. Städte sollen sich auf mehr Hitze und Hochwasser einstellen.

CO2-Preis zum Leitinstrument machen, Einnahmen zurückgeben

Die CDU und die CSU wollen den Emissionshandel zum wichtigsten Instrument der Klimapolitik machen. Die Einnahmen sollen an Verbraucher und Unternehmen zurückfließen, zuerst über niedrigere Stromsteuer und Netzentgelte sowie über einen Klimabonus.

Wer schädliches CO2 ausstößt, soll dafür zahlen. Das soll das wichtigste Mittel für den Klima-Schutz werden. Das Geld daraus sollen die Menschen und Firmen zurückbekommen. Dafür soll Strom billiger werden. Außerdem soll es einen Klima-Bonus geben.

CDU/CSU: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 5 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1,2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 2 deutlich Wachstum zuerst

Keinen früheren Braunkohleausstieg als 2038

Die FDP lehnt es ab, die Braunkohleförderung vor dem gesetzlich festgelegten Ausstiegsjahr 2038 zu beenden. Sie verweist auf die besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen in Ostdeutschland.

Deutschland will bis 2038 aufhören, Braunkohle abzubauen. Manche wollen früher aufhören. Die FDP ist dagegen. Sie denkt dabei an die Wirtschaft in Ostdeutschland.

Energiesteuern durch CO2-Preis ersetzen, Netzentgelte senken

Die FDP will Strom- und Energiesteuer schrittweise abbauen und langfristig vollständig durch den CO2-Preis ersetzen. Außerdem sollen die Netzentgelte reformiert und der Netzausbau günstiger werden, damit die Energiepreise sinken.

Strom und Energie sollen billiger werden. Die FDP will die Strom-Steuer stark senken. Später soll nur noch der CO2-Preis gelten. Auch die Kfz-Steuer soll wegfallen. Neue Strom-Leitungen sollen über der Erde gebaut werden.

EEG-Förderung beenden, heimisches Gas fördern

Die FDP will die Förderung neuer Wind- und Solaranlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz beenden und gesetzliche Ausbaupfade streichen. Neue Gaskraftwerke sollen über einen Kapazitätsmarkt entstehen, und in Deutschland soll mehr Erdgas gefördert werden.

Neue Wind- und Solar-Anlagen sollen kein Förder-Geld mehr bekommen. Sie sollen sich am Markt selbst tragen. Die FDP will neue Gas-Kraftwerke. Deutschland soll mehr eigenes Erdgas fördern, auch mit Fracking.

Kernkraft und Kernfusion rechtlich ermöglichen

Die FDP will den Bau neuer Kernkraftwerke und die Nutzung der Kernfusion in Deutschland rechtlich ermöglichen, ohne Subventionen. Auch stillgelegte Kernkraftwerke sollen wieder ans Netz gehen dürfen, wenn die Betreiber das wollen.

Die FDP will Kernkraft in Deutschland wieder erlauben. Firmen sollen neue Arten von Kernkraft-Werken bauen dürfen. Alte Kernkraft-Werke sollen wieder laufen dürfen. Der Staat soll dafür kein Geld geben.

Emissionshandel zum Leitinstrument der Klimapolitik machen

Die FDP will die europäischen Klimaziele vor allem über einen einheitlichen EU-Emissionshandel erreichen und zusätzliche Klimavorschriften streichen. Die Einnahmen sollen als Klimadividende pro Kopf an die Bürger zurückfließen. Aus Sicht der Partei spart der CO2-Preis Treibhausgase dort ein, wo es am billigsten ist.

Die FDP setzt beim Klima auf den Emissions-Handel. Dabei kaufen Firmen Rechte für ihren CO2-Ausstoß. Die Zahl der Rechte sinkt jedes Jahr. Andere Klima-Regeln sollen wegfallen. Das eingenommene Geld sollen alle Bürger zurückbekommen.

Klimaneutralität erst 2050 statt 2045

Die FDP will das deutsche Zieljahr für Klimaneutralität von 2045 auf das EU-weite Jahr 2050 verschieben. Nationale Sonderziele bringen nach ihrer Auffassung im europäischen Emissionshandel keinen zusätzlichen Klimanutzen, und die Industrie gewinne so Zeit für die Umstellung.

Deutschland will bis 2045 klimaneutral sein. Die FDP will dieses Ziel auf 2050 verschieben. Das ist das Ziel der EU. Die FDP sagt: Firmen bekommen so mehr Zeit für den Umbau.

Heizungsgesetz auslaufen lassen, auf CO2-Handel setzen

Die FDP will das Heizungsgesetz vollständig auslaufen lassen und klimafreundliches Heizen über den Handel mit CO2-Zertifikaten statt über Einzelvorschriften erreichen. Eine Klimadividende und deutlich niedrigere Energiesteuern sollen die Kosten abfedern.

Die FDP will das Heizungs-Gesetz beenden. Der Staat soll nicht vorschreiben, wie man heizt. Stattdessen soll der Ausstoß von CO2 einen Preis haben. Die Menschen sollen Geld zurückbekommen. Heizen mit Holz soll erlaubt bleiben.

FDP: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (-0,3), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 5 eher Klimaschutz zuerst, 4 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bioenergie und Biogas weiter fördern

Die Freien Wähler wollen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ändern und die Vergütung für eingespeisten Strom aus Bioenergie langfristig fortführen. Die Biogaserzeugung soll wachsen. Das Programm bezeichnet Bioenergie als unverzichtbar, weil sie dauerhaft Strom liefern kann.

Bioenergie ist Energie aus Pflanzen und Abfällen. Die Freien Wähler wollen diese Energie weiter mit Geld fördern. Es soll mehr Biogas geben. Bauern sollen aber weiter genug Lebensmittel anbauen.

Strompreise senken und Gaskraftwerke zubauen

Die Freien Wähler wollen die Stromkosten für private Haushalte deutlich senken und die Versorgung mit rund 20 Gigawatt zusätzlicher Kraftwerksleistung absichern, vor allem durch wasserstofffähige Gaskraftwerke. Klimaschutz soll Haushalte sowie kleine und mittlere Betriebe nicht unverhältnismäßig belasten.

Strom ist in Deutschland sehr teuer. Die Freien Wähler wollen, dass er billiger wird. Sie wollen neue Gas-Kraftwerke bauen. Diese liefern Strom, wenn Wind und Sonne fehlen. Klimaschutz soll Menschen mit wenig Geld nicht zu stark belasten.

Gebäudeenergiegesetz auf Gesamtbilanz umstellen

Die Freien Wähler wollen die Bewertung von Gebäuden im Gebäudeenergiegesetz so ändern, dass auch Baumaterialien, Bau und Entsorgung mitzählen. Am Ziel der Klimaneutralität halten sie fest, eine feste Jahreszahl soll aber nicht unumstößlich sein, wenn die Lasten zu hoch werden.

Heute zählt bei Häusern vor allem der Verbrauch von Energie. Die Freien Wähler wollen auch das Bau-Material mitrechnen. Holz soll besser bewertet werden als Beton. Alte Menschen sollen ihr Haus nicht wegen teurer Auflagen verlieren. Das Jahr für die Klima-Neutralität soll verschiebbar sein.

Dezentrale Bürgerenergie und kommunale Wärmenetze stärken

Die Freien Wähler setzen auf eine dezentrale Versorgung aus erneuerbaren Quellen, an der Kommunen und Bürger beteiligt sind. Lokale Wärmenetze mit Monopolstellung sollen nicht privatisiert werden, Genossenschaften der Anschlussnehmer sollen besondere Unterstützung erhalten.

Energie soll vor Ort entstehen, zum Beispiel aus Wind und Sonne. Gemeinden und Bürger sollen daran mitverdienen. Wärme-Netze sollen nicht an private Firmen gehen. Bürger sollen sich zusammentun und selbst in Wärme-Netze investieren können.

Flexible Stromtarife, Speicher und bidirektionales Laden ermöglichen

Die Freien Wähler wollen das Stromsystem stärker am Angebot ausrichten: Bei viel Strom soll der Preis sinken, damit Verbrauch verlagert wird. Dafür sollen flexible Tarife, eine verursachergerechte Verteilung der Netzkosten, mehr Speicher und das bidirektionale Laden kommen.

Wenn viel Strom da ist, soll er billig sein. Dann lohnt es sich, Strom zu dieser Zeit zu nutzen. Die Freien Wähler wollen mehr Strom-Speicher. E-Autos sollen Strom auch wieder ins Netz abgeben dürfen. Das nennt man bidirektionales Laden.

Grundlast klimaneutral sichern, Biomasse und Kernforschung nutzen

Die Freien Wähler wollen die Grundlast möglichst bald klimaneutral absichern. Dazu sollen alle erneuerbaren Erzeugungsarten einschließlich Biogas und Biomasse ausgebaut werden. Zudem setzt die Partei auf Wasserstoff sowie auf die wissenschaftliche Weiterentwicklung von Kernkraft und Kernfusion.

Deutschland braucht immer eine Grund-Menge an Strom. Diese soll bald ohne Schaden für das Klima entstehen. Die Freien Wähler wollen dafür mehr Biogas und Biomasse. Sie wollen auch an Wasserstoff, Kernkraft und Kern-Fusion forschen lassen.

Wasserstoffhochlauf beschleunigen, Gasnetze erhalten

Die Freien Wähler wollen den Markthochlauf von Wasserstoff vorantreiben und dafür Strom-, Wärme- und Gasnetze gemeinsam planen. Gasleitungen sollen nicht zurückgebaut werden. Wasserstoff soll dort eingesetzt werden, wo es technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten ist, auch im Verkehr.

Wasserstoff ist ein Gas, das Energie speichern kann. Die Freien Wähler wollen ihn schneller nutzbar machen. Gas-Leitungen sollen bleiben, denn sie können später Wasserstoff transportieren. Strom-Netz und Gas-Netz sollen zusammen geplant werden.

Kohleregionen mit Forschung und Innovation stärken

Die Freien Wähler wollen die Folgen des Kohleausstiegs für die Braunkohlereviere abmildern und ökologisch wie finanziell ausgleichen. Forschung und Innovationsförderung sollen die Regionen zu Vorreitern beim Klimaschutz machen.

Deutschland steigt aus der Kohle aus. Das trifft die Kohle-Regionen stark. Die Freien Wähler wollen diesen Regionen helfen. Dort soll mehr geforscht werden. So sollen neue Firmen kommen.

Klimaschutz mit Technik statt Verboten

Die Freien Wähler bekennen sich zu den Pflichten aus dem Pariser Klimaabkommen. Erreichen wollen sie den Klima- und Umweltschutz vor allem durch Innovation und möglichst ohne Abgaben und Verbote, wobei soziale Folgen stets zu beachten seien.

Die Freien Wähler stehen zum Klima-Vertrag von Paris. Sie wollen das Klima vor allem mit neuer Technik schützen. Verbote und neue Abgaben wollen sie möglichst vermeiden. Klimaschutz soll für alle bezahlbar bleiben.

Staatshilfen an Klimafolgen ausrichten

Die Freien Wähler wollen, dass der Staat bei Hilfen für Unternehmen die Folgen für das Klima berücksichtigt. Die Rettung von Fluggesellschaften mit Steuergeld lehnt das Programm als Festhalten an alten Strukturen ab.

Der Staat hilft manchmal Firmen mit Geld. Die Freien Wähler wollen, dass er dabei auf das Klima achtet. Flug-Firmen soll der Staat nicht einfach retten. Das ist die Meinung der Partei.

CO2-Speicherung nur unter strengen Bedingungen

Die Freien Wähler sehen in der unterirdischen Speicherung von CO2 (CCS) Chancen und Risiken. Sie verlangen vor jedem Projekt Gutachten, Bürgerbeteiligung und die Zustimmung des betroffenen Bundeslandes.

Man kann das Gas CO2 unter die Erde pressen. Die Freien Wähler sehen darin Chancen und Gefahren. Vorher sollen Fachleute jedes Projekt prüfen. Die Bürger sollen mitreden. Das Bundesland muss zustimmen.

Freie Wähler: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 4 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich Klimaschutz zuerst, 11 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Strompreise für Wirtschaft senken, Wasserstoffnetz aufbauen

Die Grünen wollen Strom für Unternehmen dauerhaft günstiger machen. Dazu soll ein Deutschlandfonds die Entgelte für die großen Übertragungsleitungen tragen, und die Stromsteuer soll auf den niedrigsten in der EU erlaubten Satz sinken. Das Programm nennt eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung einen entscheidenden Standortfaktor.

Die Grünen wollen, dass Strom billiger wird. Der Staat soll die Kosten für die großen Stromleitungen bezahlen. Die Steuer auf Strom soll stark sinken. Das soll den Firmen in Deutschland helfen.

Green Deal verteidigen, europäische Industriepolitik aufbauen

Die Grünen lehnen es ab, den europäischen Green Deal zurückzunehmen oder Klimaziele abzuschwächen. Stattdessen soll er zu einem Clean Industrial Deal mit einer europäisch abgestimmten Industriepolitik erweitert werden. Das Programm begründet dies mit dem Bedarf an stabilen Bedingungen für Zukunftstechnologien.

Die EU hat einen Plan für mehr Klimaschutz. Er heißt Green Deal. Die Grünen wollen diesen Plan behalten. Die Klima-Ziele sollen nicht schwächer werden. Die EU soll der Industrie beim Umbau helfen.

Klimaschutzverträge ausweiten, grüne Leitmärkte schaffen

Die Grünen wollen die Industrie beim Umbau zur Klimaneutralität unterstützen und im Land halten. Dazu setzen sie auf den CO₂-Preis, gezielte Investitionshilfen, mehr Klimaschutzverträge und eine gesicherte Nachfrage nach klimaneutral hergestellten Produkten.

Die Grünen wollen der Industrie beim Klimaschutz helfen. Die Fabriken sollen in Deutschland bleiben. Der Staat soll Firmen Geld geben, wenn sie viel CO₂ sparen. Der Staat soll auch selbst klimafreundlichen Stahl kaufen.

CO₂-Speicherung für unvermeidbare Industrieemissionen zulassen

Die Grünen wollen das Abscheiden, Speichern und Nutzen von CO₂ dort erlauben, wo sich Emissionen in der Industrie kaum vermeiden lassen. Dafür sollen europaweit einheitliche Regeln und eine gemeinsame Infrastruktur entstehen.

Manche Fabriken können CO₂ nicht ganz vermeiden. Die Grünen wollen dort erlauben, CO₂ aufzufangen und zu lagern. Das CO₂ muss sicher gelagert werden. Europa soll dafür gemeinsame Regeln und Lager bekommen.

Energiekunden vor Sperren und hohen Preisen schützen

Die Grünen wollen Haushalte davor schützen, dass ihnen Strom oder Wärme abgestellt wird. Stromrechnungen sollen verständlicher werden, und für Fernwärme soll es eine bundesweite Preisaufsicht geben.

Die Grünen wollen Menschen bei Strom und Heizung schützen. Niemandem soll einfach der Strom oder die Wärme abgestellt werden. Die Strom-Rechnung soll leichter zu verstehen sein. Bei Fernwärme soll der Staat die Preise prüfen.

Green Deal und EU-Emissionshandel verteidigen

Die Grünen lehnen es ab, den europäischen Green Deal und das Gesetzespaket „Fit for 55“ abzuschwächen. Der europäische Emissionshandel für Verkehr und Gebäude soll wie geplant kommen. Die Wirtschaft brauche Planungssicherheit, heißt es im Programm.

Die Grünen wollen die Klima-Gesetze der EU behalten. Diese Gesetze heißen Green Deal. Niemand soll sie schwächer machen. Der Ausstoß von CO₂ soll in der EU einen Preis haben. Das soll auch bei Verkehr und Gebäuden gelten.

Klimaziel 2045 halten und Sektoren verpflichten

Die Grünen wollen am Ziel der Klimaneutralität bis 2045 und an den Zwischenzielen festhalten. Im Klimaschutzgesetz sollen einzelne Sektoren wieder stärker in die Verantwortung genommen werden, wenn sie ihre Ziele voraussichtlich verfehlen.

Deutschland soll bis 2045 klimaneutral sein. Daran wollen die Grünen festhalten. Jedes Ministerium soll für seinen Bereich etwas tun müssen. Beim Verkehr soll mehr passieren: mehr Bahn und mehr E-Autos.

Klimaförderung nach Einkommen staffeln

Die Grünen wollen Förderprogramme für klimafreundliche Investitionen ausbauen und stärker nach Einkommen staffeln. Wer wenig oder mittel verdient, soll mehr Förderung bekommen. Die Investitionen in die Klimaneutralität sollen teilweise über Kredite finanziert werden.

Klimaschutz kostet Geld, zum Beispiel für eine neue Heizung. Die Grünen wollen Menschen dabei mit Geld helfen. Wer wenig verdient, soll mehr Hilfe bekommen. Der Staat soll dafür auch Kredite aufnehmen dürfen.

Sozial gestaffeltes Klimageld einführen

Die Grünen wollen die Einnahmen aus dem CO₂-Preis auf Heizen und Verkehr für sozial gerechten Klimaschutz verwenden. Der größte Teil soll als Klimageld Menschen zugutekommen, deren Einkommen niedrig oder mittel ist.

Heizen und Tanken kosten mehr wegen des CO₂-Preises. Der Staat nimmt damit Geld ein. Die Grünen wollen dieses Geld zurückgeben. Menschen mit wenig oder mittlerem Geld sollen ein Klima-Geld bekommen.

Verursacher an Klimakosten beteiligen

Die Grünen wollen, dass diejenigen für Klimaschäden zahlen, die sie verursachen. Genannt werden Superreiche sowie Öl- und Gaskonzerne, die einen Beitrag zum Ausgleich der Kosten leisten sollen.

Die Klima-Krise verursacht hohe Kosten. Die Grünen sagen: Wer den Schaden macht, soll zahlen. Gemeint sind sehr reiche Menschen und Öl- und Gas-Firmen. Kohle-Firmen sollen für spätere Schäden selbst aufkommen.

Strom bis 2035 vollständig klimaneutral erzeugen

Die Grünen wollen das Ausbautempo bei erneuerbaren Energien halten. Bis 2030 sollen sie 80 Prozent des Stroms liefern, 2035 soll die Stromerzeugung vollständig klimaneutral sein.

Strom soll aus Wind, Sonne und Wasser kommen. Bis 2030 sollen es 80 Prozent sein. Im Jahr 2035 soll aller Strom klima-neutral sein. Menschen sollen eigenen Strom leichter nutzen und teilen können.

Strommarkt und Netze flexibel umbauen

Die Grünen wollen Angebot und Nachfrage beim Strom besser aufeinander abstimmen, weil Wind und Sonne ungleichmäßig liefern. Dazu sollen neue Marktregeln, Netzausbau, Speicher, digitale Netze und wasserstofffähige Kraftwerke beitragen.

Wind und Sonne liefern nicht immer gleich viel Strom. Darum wollen die Grünen den Strom-Markt ändern. Sie wollen mehr Leitungen und Speicher bauen. Menschen sollen Strom dann nutzen, wenn er billig ist.

Stromsteuer und Netzentgelte senken

Die Grünen wollen Strom für Haushalte und Unternehmen billiger machen. Die Stromsteuer soll auf den in der EU zulässigen Mindestsatz sinken, und eine neue Finanzierung des Netzausbaus soll die Netzentgelte drücken.

Strom soll billiger werden. Die Grünen wollen die Strom-Steuer stark senken. Auch die Gebühren für das Strom-Netz sollen sinken. Das soll Menschen und Firmen entlasten.

Kohleausstieg bis 2030 vollziehen

Die Grünen wollen, dass ab 2030 kein Kohlekraftwerk in Deutschland mehr läuft und auch der Kohleabbau endet. Das soll den Kohleregionen Planungssicherheit geben und einen geordneten Strukturwandel ermöglichen.

Die Grünen wollen ab 2030 keine Kohle mehr verbrennen. Dann soll auch niemand mehr Kohle abbauen. Die Kohle-Regionen sollen so sicher planen können. Der Staat soll sie beim Wandel unterstützen.

Aus fossilem Gas und Öl aussteigen

Die Grünen wollen den Verbrauch von fossilem Gas schrittweise senken und spätestens 2045 beenden. Neue Projekte zur Förderung von Erdöl und Erdgas sollen in Deutschland keine Genehmigung mehr erhalten.

Die Grünen wollen immer weniger Erdgas nutzen. Spätestens 2045 soll damit Schluss sein. In Deutschland soll niemand neu nach Öl oder Gas bohren dürfen. Statt Gas soll es grünen Wasserstoff und Öko-Energie geben.

Atomausstieg vollenden, Endlager suchen

Die Grünen lehnen eine Rückkehr zur Atomkraft ab und verweisen auf die offene Endlagerfrage, die Kosten und das Risiko der Verbreitung waffenfähigen Materials. Auch die Herstellung von Brennelementen und die Anreicherung von Uran in Deutschland sollen enden.

Die Grünen wollen keine Atom-Kraftwerke mehr. Sie finden Atomkraft zu gefährlich und zu teuer. Auch Fabriken für Atom-Brennstoff sollen in Deutschland schließen. Für den Atom-Müll soll ein sicheres Lager gefunden werden.

Klimaneutrales Heizen fördern und absichern

Die Grünen halten am Gebäudeenergiegesetz und an der Förderung von bis zu 70 Prozent für fossilfreie Heizungen fest und wollen die Unterstützung ausbauen. Zusammen mit den Kommunen soll allen der schrittweise Umstieg auf klimaneutrales, bezahlbares Heizen möglich werden.

Die Grünen wollen, dass Heizen dem Klima nicht mehr schadet. Das Heizungs-Gesetz soll bleiben. Wer eine klima-freundliche Heizung einbaut, bekommt Geld vom Staat. Die Grünen wollen diese Hilfe noch vergrößern.

Wärmenetze ausbauen, Fernwärmepreise kontrollieren

Die Grünen wollen Wärmenetze aus- und auf erneuerbare Wärme umbauen und die Bundesförderung dafür verlängern und aufstocken. Fernwärmekunden sollen zunächst durch eine Preisaufsicht und später durch eine Preisregulierung besser geschützt werden.

Fern-Wärme kommt über Rohre in viele Häuser gleichzeitig. Die Grünen wollen mehr solche Netze bauen. Die Wärme soll klima-freundlich sein. Der Staat soll die Preise für Fern-Wärme kontrollieren.

Klimaanpassung gemeinsam finanzieren, Hochwasserschutz stärken

Die Grünen wollen Klimaschutz und die Anpassung an Klimafolgen zu einer Aufgabe machen, die Bund und Länder gemeinsam bezahlen, weil die Kommunen die Hauptlast tragen. Hochwasserschutz, Katastrophenschutz und der Schutz der Städte vor Hitze und Starkregen sollen ausgebaut werden.

Das Klima ändert sich. Es gibt mehr Hitze und mehr Hochwasser. Die Grünen wollen Menschen besser davor schützen. Bund und Länder sollen das zusammen bezahlen. Städte sollen mehr Grün und mehr Platz für Wasser bekommen.

Öl- und Gasförderung bis 2035 beenden

Die Grünen wollen die Förderung von Öl in deutschen Gewässern und von Gas in Deutschland bis 2035 beenden und dafür einen Fahrplan aufstellen. Gasbohrungen vor Borkum lehnen sie ab, weil sie aus Sicht des Programms das Wattenmeer gefährden.

Die Grünen wollen, dass Deutschland kein Öl und Gas mehr fördert. Das soll bis zum Jahr 2035 enden. Vor der Insel Borkum soll niemand nach Gas bohren. Die Grünen wollen so das Wattenmeer schützen.

Internationale Klimafinanzierung und Klimaaußenpolitik ausbauen

Die Grünen wollen, dass Deutschland und Europa ihren Anteil an der internationalen Klimafinanzierung gemäß den Beschlüssen der Klimakonferenzen tragen. Mit Klimaaußenpolitik und Partnerschaften sollen andere Staaten auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt werden; das Programm sieht die Klimakrise als großes Sicherheitsrisiko.

Die Grünen wollen den Klima-Schutz auf der ganzen Welt voranbringen. Deutschland und Europa sollen dafür Geld an andere Länder geben. Besonders arme und stark betroffene Länder sollen Hilfe bekommen. Internationale Banken sollen kein Geld mehr für Kohle, Öl und Gas geben.

Grüne: alle 21 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,4), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Günstige Sockeltarife für Energie einführen

Die Linke will für den Durchschnittsverbrauch an Strom und Heizenergie günstige Grundtarife schaffen, während Mehrverbrauch teurer wird. Finanziert werden soll das befristet über einen Zuschlag für Reiche. Strom- und Gassperren sollen verboten werden.

Strom und Heizen sollen für den normalen Verbrauch billig sein. Wer mehr verbraucht, zahlt mehr. Reiche Menschen sollen dafür eine Zeit lang eine Extra-Steuer zahlen. Niemandem soll Strom oder Gas abgestellt werden.

Klimageld von 320 Euro einführen

Die Linke will rückwirkend ab Anfang 2025 jedem Menschen jährlich 320 Euro Klimageld direkt auszahlen. Damit soll der steigende CO2-Preis sozial ausgeglichen werden.

Jeder Mensch soll 320 Euro Klima-Geld im Jahr bekommen. Der Staat zahlt das Geld direkt aus. Es soll die höheren Kosten durch den CO2-Preis ausgleichen. Menschen mit wenig Geld sollen am meisten davon haben.

Klima- und Transformationsfonds auf 65 Milliarden ausbauen

Die Linke will den Klima- und Transformationsfonds des Bundes mit 65 Milliarden Euro pro Jahr ausstatten. Daraus sollen unter anderem Speichertechnik, Wasserstoff, ein Industriestrompreis und Hilfen für Autozulieferer bezahlt werden.

Der Bund hat einen Fonds für Klima-Schutz. Die Linke will ihn vergrößern. Er soll jedes Jahr 65 Milliarden Euro bekommen. Das Geld ist für Speicher, Wasserstoff und billigeren Strom für die Industrie. Auch Zuliefer-Firmen der Auto-Industrie sollen Hilfe bekommen.

Klimaneutralität bis 2040 und verbindliche Sektorziele

Die Linke will, dass Deutschland bis 2040 klimaneutral wird. Dafür sollen verbindliche Ziele und Emissionsgrenzen gelten und die Sektorziele im Klimaschutzgesetz wieder eingeführt werden.

Deutschland soll bis 2040 klima-neutral sein. Das heißt: Das Land schadet dem Klima dann nicht mehr. Dafür soll es feste Grenzen für Abgase geben. Jeder Bereich wie Verkehr oder Gebäude bekommt wieder ein eigenes Ziel.

Strompreise durch Marktreform und Steuersenkung senken

Die Linke will die Strompreise senken, indem die Stromsteuer auf das EU-Minimum fällt, die Netzentgelte neu geregelt werden und teure fossile Kraftwerke nicht mehr den Preis für den ganzen Markt bestimmen. Dazu kommen sozial gestaffelte Tarife und ein Verbot von Strom- und Gassperren.

Strom soll billiger werden. Die Linke will die Steuer auf Strom stark senken. Teure Kraftwerke sollen nicht mehr den Preis für allen Strom bestimmen. Für den normalen Verbrauch soll es günstige Tarife geben. Niemandem soll Strom oder Gas abgestellt werden.

Emissionshandel für Wärme und Verkehr ablehnen

Die Linke lehnt den europäischen Emissionshandel für Wärme und Verkehr (ETS-2) ab. An seine Stelle sollen verbindliche Klimaziele, Emissionsgrenzen sowie Förder- und Infrastrukturprogramme treten.

In der EU soll CO2 beim Heizen und Fahren bald einen Preis am Markt bekommen. Die Linke will das nicht. Sie will feste Grenzen für Abgase. Der Staat soll den Umbau mit Geld fördern.

Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe, mehr Klimahilfen weltweit

Die Linke will Klimaschutz und Anpassung an Klimafolgen zur gemeinsamen Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen machen und den Katastrophenschutz stärken. Länder des Globalen Südens sollen deutlich mehr Geld für Klimaschutz und Klimaschäden erhalten.

Bund, Länder und Gemeinden sollen beim Klima zusammenarbeiten. Sie sollen sich auf Hochwasser, Hitze und Dürre vorbereiten. Der Schutz bei Katastrophen soll besser werden. Arme Länder sollen viel mehr Geld für Klima-Schutz bekommen.

Energienetze und Energieerzeugung in öffentliche Hand

Die Linke will Strom-, Wärme- und Gasnetze in öffentliches Eigentum überführen. Staat und Kommunen sollen sich stark am Ausbau der erneuerbaren Energien beteiligen, und für Wärmenetze soll ein Gewinnverbot gelten.

Die Netze für Strom, Wärme und Gas sollen dem Staat oder den Gemeinden gehören. Der Staat soll selbst viele Wind- und Solar-Anlagen bauen. Mit Wärme-Netzen soll niemand Gewinn machen dürfen. Die Energie soll nicht den Konzernen gehören.

Solarpflicht einführen, Kommunen am Ausbau beteiligen

Die Linke will eine Solarpflicht für Neubauten und für bestehende Gebäude nach einer großen Dachsanierung. Gemeinden sollen für neue Wind- und Solaranlagen einen Bonus und höhere Pflichtzahlungen der Betreiber erhalten.

Neue Häuser sollen Solar-Anlagen auf dem Dach bekommen. Das gilt auch für alte Häuser nach einer großen Dach-Sanierung. Gemeinden bekommen Geld, wenn bei ihnen Windräder oder Solar-Anlagen gebaut werden. So haben die Menschen vor Ort etwas davon.

Atomausstieg im Grundgesetz verankern

Die Linke will den Atomausstieg in die Verfassung schreiben und die Herstellung von Uranbrennstoff in Gronau und Lingen beenden. Öffentliche Gelder sollen aus fossilen und nuklearen Energieunternehmen abgezogen werden.

Die Linke will keine Atom-Kraft mehr. Das soll im Grundgesetz stehen. Die Fabriken für Uran-Brennstoff in Gronau und Lingen sollen schließen. Der Staat soll kein Geld in Atom-, Kohle- oder Gas-Firmen anlegen.

Kohleausstieg bis 2030, Erdgasausstieg per Gesetz

Die Linke will den Kohleausstieg bis 2030 abschließen und danach aus der Verbrennung von Erdgas aussteigen. Ein Erdgasausstiegsgesetz soll einen verbindlichen Pfad festlegen; Strom aus Erdgas soll es ab 2035 nicht mehr geben.

Deutschland soll bis 2030 keine Kohle mehr verbrennen. Danach soll auch Schluss mit Erdgas sein. Dafür soll es ein Gesetz mit einem festen Plan geben. Bis 2035 soll kein Strom mehr aus Erdgas kommen. Die betroffenen Beschäftigten sollen abgesichert sein.

Keine neue Gasinfrastruktur, Fracking und CCS begrenzen

Die Linke will keine neue dauerhafte Infrastruktur für Erdgas und Flüssiggas, ein Fracking-Verbot und ein Importverbot für gefracktes Flüssiggas. Die unterirdische CO2-Speicherung lehnt sie als Klimalösung ab, und Wasserstoff soll nur dort genutzt werden, wo er unverzichtbar ist.

Für Erdgas sollen keine neuen dauerhaften Anlagen gebaut werden. Fracking soll verboten sein. Fracking ist eine riskante Art, Gas aus dem Boden zu holen. Gas aus Fracking soll nicht ins Land kommen. CO2 soll nicht unter der Erde gelagert werden. Wasserstoff soll nur dort genutzt werden, wo es nicht anders geht.

25 Milliarden jährlich für Sanierung und Heizungstausch

Die Linke fordert jährlich 25 Milliarden Euro für energetische Sanierungen und den Austausch von Heizungen. Die Förderung soll nach Einkommen gestaffelt sein, damit Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen nicht zusätzlich belastet werden.

Der Staat soll jedes Jahr 25 Milliarden Euro für Sanierungen und neue Heizungen geben. Wer wenig verdient, bekommt die neue Heizung ganz bezahlt. Wer mittel verdient, bekommt einen Teil. Sehr reiche Menschen zahlen selbst.

Städte an Hitze und Flut anpassen

Die Linke will Städte wegen der Erderwärmung umbauen und Klimaanpassung sowie Katastrophenschutz zur festen öffentlichen Aufgabe machen. Begründet wird das mit Hitze und Wassermangel, die besonders Kinder, Ältere und im Freien Arbeitende treffen.

Die Sommer werden heißer. Das ist gefährlich für die Gesundheit. Die Linke will die Städte deshalb umbauen. Es soll mehr Parks, Gärten und Trinkwasser-Spender geben.

Linke: alle 14 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

ÖDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst (-2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaneutralität bis 2030 erreichen

Die ÖDP will, dass Deutschland bis 2030 klimaneutral wird, um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Danach soll der CO2-Gehalt der Atmosphäre wieder sinken, damit nach Ansicht der Partei eine Heißzeit verhindert wird.

Die ÖDP will das Klima schützen. Deutschland soll bis 2030 klimaneutral sein. Das heißt: Es entstehen keine zusätzlichen Treibhaus-Gase mehr. Danach soll wieder weniger CO2 in der Luft sein.

Energieversorgung bis 2030 vollständig erneuerbar machen

Die ÖDP will die gesamte Energieversorgung bis 2030 auf erneuerbare Quellen umstellen und deutlich vor 2030 aus der Kohle aussteigen. Solar- und Windkraft sollen schneller ausgebaut werden, unter anderem durch Solarpflichten und einfachere Planung.

Die ÖDP will bis 2030 nur noch erneuerbare Energie nutzen. Das ist zum Beispiel Strom aus Sonne und Wind. Kohle soll schon deutlich vor 2030 wegfallen. Auf vielen Dächern sollen Solar-Anlagen Pflicht sein.

Atomausstieg lückenlos vollenden

Die ÖDP lehnt eine Rückkehr zur Atomkraft ab, weil sie die Folgen eines schweren Unfalls und die Lagerung des Atommülls für nicht kalkulierbar hält. Auch die verbliebenen Atomanlagen in Deutschland sollen schließen, und der Euratom-Vertrag soll gekündigt werden.

Die ÖDP will keine Atomkraft mehr. Sie hält Unfälle und Atom-Müll für zu gefährlich. Auch die letzten Atom-Anlagen in Deutschland sollen schließen. Deutschland soll einen europäischen Atom-Vertrag kündigen.

ÖDP: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

PdF

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Strompreise für die Industrie senken

Die PdF will den Strom für Unternehmen verbilligen, indem die Stromsteuer auf das EU-Minimum sinkt und energieintensive Betriebe einen staatlich gestützten Preis erhalten. Energiekonzerne sollen ihre Preise offenlegen müssen, damit Entlastungen ankommen.

Strom ist für Firmen in Deutschland teuer. Die PdF will die Strom-Steuer stark senken. Firmen mit viel Strom-Verbrauch bekommen einen günstigen Preis vom Staat. Energie-Firmen müssen zeigen, wie ihre Preise entstehen.

Kommunen an Klimafolgen anpassen

Die PdF will Städte und Gemeinden besser auf Hitze, Starkregen und Trockenheit vorbereiten. Dazu sollen widerstandsfähige Infrastruktur, digitale Frühwarnsysteme und Forschung zur Wassernutzung ausgebaut werden.

Das Klima ändert sich. Die PdF will Städte und Dörfer besser vor Hitze und Hochwasser schützen. Es soll mehr Grün in Städten geben. Warn-Systeme sollen Menschen früher vor Unwetter warnen.

Erneuerbare, Netze und Speicher schneller ausbauen

Die PdF will Wind- und Solarenergie schneller ausbauen, indem Genehmigungen in Vorrangzonen beschleunigt werden. Hinzu kommen hohe Investitionen in Stromnetze und Speicher sowie Förderung für Solaranlagen und Speicherforschung.

Die PdF will mehr Strom aus Wind und Sonne. Genehmigungen sollen schneller gehen. Der Staat soll viel Geld in Strom-Netze und Speicher stecken. Solar-Anlagen auf Häusern sollen Geld vom Staat bekommen.

Kernenergie erforschen und Wiedereinstieg prüfen

Die PdF will Forschung an neuen Reaktortypen und an der Kernfusion in Deutschland fördern. Außerdem soll geprüft werden, ob Kernkraftwerke betrieben oder wieder ans Netz genommen werden können.

Die PdF will weiter an Atom-Kraft forschen. Dazu gehören kleine neue Reaktoren und die Kern-Fusion. Deutschland soll mit anderen Ländern zusammenarbeiten. Die PdF will prüfen, ob Atom-Kraftwerke wieder laufen können.

Stromspeicher und Netze ausbauen, Netzentgelte senken

Die PdF will Energiespeicher fördern, um die schwankende Erzeugung aus erneuerbaren Quellen auszugleichen. Zugleich sollen die Stromleitungen mehr Kapazität bekommen und die Netzentgelte sinken.

Strom aus Wind und Sonne schwankt. Die PdF will deshalb Speicher für Strom fördern. Auch die Strom-Leitungen sollen mehr Strom transportieren können. Die Gebühren für das Strom-Netz sollen sinken.

PdF: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 6 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Übertragungsnetzentgelte auf 3 Cent deckeln

Die SPD will die Entgelte für das überregionale Stromnetz erst stabil halten und dann auf 3 Cent je Kilowattstunde begrenzen. Das soll die Belastung von Haushalten und Betrieben im Schnitt halbieren und Planungssicherheit schaffen.

Für das große Stromnetz zahlen alle eine Gebühr. Sie heißt Netz-Entgelt. Die SPD will diese Gebühr begrenzen. Sie soll höchstens 3 Cent pro Kilowatt-Stunde betragen. Dann wird Strom für Haushalte und Firmen billiger.

Stromkosten der energieintensiven Industrie senken

Die SPD will mehr stromintensive Unternehmen bei Netzentgelten und über die Strompreiskompensation entlasten. Die abgesenkte Stromsteuer soll dauerhaft gelten.

Manche Firmen brauchen sehr viel Strom. Die SPD will, dass mehr von ihnen weniger für Strom zahlen. Die Strom-Steuer ist zurzeit gesenkt. Das soll dauerhaft so bleiben.

Leitmärkte für grünen Stahl und Wasserstoffnetz schaffen

Die SPD setzt in der Industrie auf Elektrifizierung und Wasserstoff. Sie will Leitmärkte für in Deutschland hergestellten grünen Stahl mit festen Abnahmequoten schaffen sowie ein Wasserstoffnetz und Speicher aufbauen.

Die Industrie soll klimafreundlich werden. Dafür braucht sie Wasserstoff. Die SPD will ein Netz und Speicher für Wasserstoff bauen. Grüner Stahl aus Deutschland soll feste Abnehmer haben. Zum Beispiel soll die Bahn einen festen Anteil davon nutzen.

Klimaschutz über gemeinsame Infrastruktur und gezielte Förderung

Die SPD will in der Klimapolitik stärker auf gemeinschaftliche Lösungen wie Wärmenetze setzen und Klimaneutralität als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge behandeln. Fördergeld soll vor allem an Menschen gehen, die sich den Umstieg sonst nicht leisten können.

Die SPD will, dass sich alle Klima-Schutz leisten können. Der Staat soll gemeinsame Lösungen bauen, zum Beispiel Wärme-Netze. Ein Wärme-Netz heizt viele Häuser auf einmal. Geld vom Staat sollen vor allem ärmere Menschen bekommen.

An Klimazielen und Green Deal festhalten

Die SPD bekennt sich zu den deutschen und europäischen Klimazielen und zum europäischen Green Deal. Bereits beschlossene Regeln will sie nicht abschwächen, auch weil die Wirtschaft aus ihrer Sicht Planungssicherheit braucht.

Die SPD will die Klima-Ziele behalten. Das gilt für Deutschland und für Europa. Sie will beschlossene Regeln nicht lockern. Firmen sollen sich darauf verlassen können.

CO2-Preis sozial abfedern

Die SPD sieht den CO2-Preis für Haushalte und kleine Betriebe nur als ergänzendes Instrument. Wenn ab 2027 die europäische Regelung gilt, sollen Maßnahmen wie ein Klimageld verhindern, dass Menschen finanziell überfordert werden.

Wer CO2 ausstößt, muss dafür zahlen. Das macht Heizen und Tanken teurer. Die SPD will Menschen davor schützen, zu viel zu zahlen. Ein Beispiel dafür ist das Klima-Geld. Das ist eine Zahlung vom Staat an die Bürger.

Erneuerbare ausbauen und Energiekosten begrenzen

Die SPD will Windkraft, Solarenergie und Speicher weiter ausbauen und dafür sorgen, dass die niedrigen Erzeugungskosten bei den Verbrauchern ankommen. Dazu gehören stabile Netzentgelte, eine Preisaufsicht für Fernwärme und Hilfen für ärmere Haushalte.

Strom aus Wind und Sonne ist günstig. Die SPD will mehr davon. Die Kosten für die Strom-Netze sollen nicht weiter steigen. Der Staat soll die Preise für Fern-Wärme prüfen. Ärmere Haushalte sollen eine Wärme-Pumpe mieten können.

Städte an den Klimawandel anpassen

Die SPD will eine Städtebauförderung, die Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt. Städte sollen damit grüner und widerstandsfähiger gegen Hitze werden.

Im Sommer wird es in Städten sehr heiß. Die SPD will den Städten Geld geben. Damit sollen sie mehr Grün und Wasser schaffen. Das soll die Städte kühler machen.

Emissionen vermeiden statt abscheiden, Atomausstieg beibehalten

Die SPD will Treibhausgase vor allem vermeiden, statt CO2 nachträglich abzuscheiden. Den Atomausstieg hält sie für richtig und will die Suche nach einem Endlager beschleunigen.

Die SPD will, dass weniger Treibhaus-Gase entstehen. Dafür soll es schneller mehr Strom aus Wind und Sonne geben. Die Atom-Kraftwerke bleiben aus. Für den Atom-Müll braucht es ein sicheres Lager. Die Suche danach soll schneller gehen.

Internationale Klimafinanzierung und Klimapartnerschaften ausbauen

Die SPD will das Pariser Klimaabkommen umsetzen und einen fairen deutschen Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung leisten. Sie verweist darauf, dass die ärmsten Staaten vom Klimawandel oft am stärksten getroffen und am schlechtesten vorbereitet sind.

Der Klimawandel trifft arme Länder besonders hart. Die SPD will diesen Ländern helfen. Deutschland soll dafür Geld geben. Auch private Geldgeber sollen mitmachen. Deutschland soll beim Klimaschutz mit anderen Ländern zusammenarbeiten.

SPD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Tierschutzpartei

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst (-1,6), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 5 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaschutz als eigenen Artikel ins Grundgesetz

Die Tierschutzpartei will den Klimaschutz in einem eigenen Grundgesetzartikel verankern. Bund und Länder sollen verpflichtet werden, alles Notwendige zu tun, damit die Erderwärmung möglichst bei 1,5 Grad bleibt.

Die Tierschutzpartei will Klimaschutz ins Grundgesetz schreiben. Der Staat soll dann alles tun, um die Erwärmung zu begrenzen. Das Ziel ist höchstens 1,5 Grad mehr.

CO₂-Preis von 180 Euro mit Klimadividende

Die Tierschutzpartei fordert einen CO₂-Einstiegspreis von 180 Euro je Tonne. Die Einnahmen sollen als Klimadividende zu gleichen Teilen an die Bevölkerung zurückfließen.

Die Tierschutzpartei will einen hohen Preis für CO₂. Eine Tonne soll zuerst 180 Euro kosten. Das Geld sollen alle Menschen zu gleichen Teilen zurückbekommen.

Am Verbrenner-Aus 2035 festhalten, Fracking verbieten

Die Tierschutzpartei hält daran fest, dass spätestens ab 2035 keine neuen Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Auch fossile Energieträger sollen auslaufen, und Fracking soll ohne Ausnahme verboten werden.

Ab 2035 sollen keine neuen Autos mit Benzin oder Diesel mehr zugelassen werden. Das will die Tierschutzpartei beibehalten. Fracking soll ganz verboten sein. Fracking ist eine Methode, um Gas aus dem Boden zu holen.

Flächen entsiegeln und Hochwasserschutz stärken

Die Tierschutzpartei will Städte an die Folgen der Klimakrise anpassen. Sie fordert große Programme zur Entsiegelung von Böden und mehr Hochwasserschutz.

Die Tierschutzpartei will in Städten Beton und Asphalt entfernen. Der Boden kann dann Wasser aufnehmen und kühlen. Außerdem soll es mehr Schutz vor Hochwasser geben.

Solarpflicht einführen und Erneuerbare ausbauen

Die Tierschutzpartei will die Energiewende vor allem über Photovoltaik voranbringen und eine Solarpflicht für Neubauten und grundlegend sanierte Dächer einführen. Menschen mit geringem Einkommen sollen Geld für Balkonanlagen erhalten. Bei Wind- und Wasserkraft soll der Schutz von Tieren stärker berücksichtigt werden.

Die Tierschutzpartei will viel mehr Strom aus Sonne. Auf jedes neue Haus soll eine Solar-Anlage. Das gilt auch bei einem neuen Dach. Arme Menschen sollen Geld für eine Balkon-Anlage bekommen. Windräder und Wasser-Kraftwerke sollen Tieren nicht schaden.

Kohleausstieg auf 2030 vorziehen, Atomausstieg beibehalten

Die Tierschutzpartei hält den für 2038 beschlossenen Kohleausstieg für zu spät und will ihn auf spätestens 2030 vorziehen. Am Ausstieg aus der Kernenergie hält sie fest und lehnt eine Rückkehr zur Atomkraft ab.

Deutschland will bis 2038 aus der Kohle aussteigen. Die Tierschutzpartei findet das zu spät. Sie will den Ausstieg bis 2030. Atomkraft soll nicht zurückkommen. Die Partei hält Atomkraft für gefährlich.

Wärmewende beschleunigen und sozial abfedern

Die Tierschutzpartei will früher als 2035 aus Öl und Gas bei Gebäudewärme und Stromerzeugung aussteigen. Der Bund soll einkommensschwachen Haushalten den Großteil der Kosten einer Wärmepumpe abnehmen. Fernwärmenetze sollen modernisiert und großflächig ausgebaut werden.

Die Tierschutzpartei will schneller weg von Öl und Gas beim Heizen. Arme Menschen sollen Hilfe für eine Wärme-Pumpe bekommen. Der Staat soll den größten Teil bezahlen. Es soll mehr Fern-Wärme geben. Dabei kommt die Wärme über Leitungen ins Haus.

Jährlich 50.000 Hektar Moor wiedervernässen

Die Tierschutzpartei will pro Jahr mindestens 50.000 Hektar entwässerte Moorböden wieder vernässen, statt der bisher erreichten 2.000 Hektar. Moore sollen als CO₂-Speicher und Lebensraum erhalten bleiben. Laufende Entwässerungen sollen gestoppt und langfristig zurückgebaut werden.

Moore speichern viel CO₂. Viele Moore sind heute trocken. Die Tierschutzpartei will sie wieder nass machen. Jedes Jahr sollen es mindestens 50.000 Hektar sein. Niemand soll Moore mehr trockenlegen.

Emissionen der Tierhaltung verpflichtend senken

Die Tierschutzpartei will den Ausstoß von Methan und Ammoniak aus der Tierhaltung durch Pflichtvorgaben verringern. Für Futtermittel sollen keine Wälder mehr gerodet werden, und Moore sollen wieder vernässt werden. Pflanzliche Ernährung soll als Klimaschutzmaßnahme stärker gefördert werden.

Tierhaltung erzeugt Gase, die dem Klima schaden. Die Tierschutzpartei will Pflichten, damit weniger Gase entstehen. Für Tierfutter soll niemand mehr Wald fällen. Moore sollen wieder nass werden.

Tierschutzpartei: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Volt

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,3), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich Klimaschutz zuerst, 7 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaneutralität bis spätestens 2040 erreichen

Volt will, dass Deutschland bis spätestens 2040 klimaneutral wird, um seinen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen zu leisten. Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und soziale Gerechtigkeit sollen dabei zusammen gedacht werden. Ziel ist eine Kreislaufwirtschaft, die innerhalb der planetaren Grenzen bleibt.

Deutschland soll bis 2040 klimaneutral sein. Das heißt: Das Land schadet dem Klima dann nicht mehr. Dafür sollen die Abgase in den nächsten Jahren stark sinken. Die Wirtschaft soll trotzdem stark und gerecht bleiben.

Energiesteuer und Netzentgelte senken

Volt will die Energiepreise senken, weil sie aus Sicht des Programms über die Wettbewerbsfähigkeit vor allem der Industrie mitentscheiden. Dazu soll die Energiesteuer sinken und der Bund einen Teil der Netzentgelte übernehmen.

Volt will, dass Energie weniger kostet. Die Steuer auf Energie soll so niedrig wie möglich sein. Später soll sie in der ganzen EU wegfallen. Der Staat soll einen Teil der Kosten für die Stromnetze zahlen.

Emissionshandel ausweiten, Mehrwertsteuer an Nachhaltigkeit koppeln

Volt will ökologische und soziale Kosten über marktwirtschaftliche Instrumente in wirtschaftliche Entscheidungen einbeziehen. Der zweite europäische Emissionshandel soll planmäßig starten, und die Mehrwertsteuer soll sich nach Nachhaltigkeit richten. Ein Teil der Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung soll an die Bevölkerung zurückfließen.

Volt will, dass Schäden für Klima und Umwelt einen Preis haben. Der Handel mit CO₂-Rechten in Europa soll 2027 größer werden. Die Mehrwert-Steuer soll davon abhängen, wie nachhaltig ein Produkt ist. Mindestens ein Drittel der CO₂-Einnahmen soll direkt an die Menschen gehen.

Fossile Energie in der Industrie bis 2035 beenden

Volt will die Nutzung fossiler Energieträger in Industrieanlagen nur noch bis 2035 zulassen und für neue Anlagen klimaneutrale Energie vorschreiben. Das Programm begründet dies mit den Klimazielen, der Sicherung des Standorts und geringerer Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen.

Fabriken sollen ab 2035 kein Öl, Gas und keine Kohle mehr nutzen. Neue Anlagen müssen mit Strom oder Wasserstoff laufen. Volt will neue Verfahren fördern. Manche Abgase lassen sich nicht vermeiden. Diese will Volt auffangen und speichern.

Klimaprüfung für politische Entscheidungen einführen

Volt will, dass politische Entscheidungen verbindlich auf ihre Klimafolgen geprüft werden und Klimaschutz auf allen staatlichen Ebenen zur Pflicht wird. Mehr Transparenz über Emissionen und Produkte soll informierte Kaufentscheidungen ermöglichen und Akzeptanz schaffen.

Die Politik soll jede Entscheidung auf Folgen für das Klima prüfen. Bund, Länder und Gemeinden sollen das Klima schützen müssen. Eine Übersicht im Internet soll jedes Jahr Emissionen zeigen. Kunden sollen klare Angaben zu Produkten bekommen.

Strom bis 2035 vollständig erneuerbar erzeugen

Volt will, dass der gesamte Strombedarf im Jahr 2035 durchgehend aus erneuerbaren Energien stammt. Dazu sollen Netze schneller ausgebaut, Speicher wirtschaftlich attraktiver und Solaranlagen auf Gebäuden bundesweit Pflicht werden.

Ab 2035 soll aller Strom aus Wind, Sonne und anderen erneuerbaren Quellen kommen. Volt will die Strom-Netze schneller ausbauen. Strom-Speicher sollen sich mehr lohnen. Auf neue Häuser sollen Solar-Anlagen kommen müssen. Das gilt auch bei großen Sanierungen.

Stromsteuer senken und Netzentgelte reformieren

Volt will die Stromsteuer auf das in der EU zulässige Mindestmaß senken und die Netzentgelte neu ordnen, damit Energie günstig bleibt. Das Programm begründet dies damit, dass die Kosten der Energiewende ungleich verteilt seien und oft jene treffen, die keine Solaranlage oder Wärmepumpe haben können.

Volt will die Steuer auf Strom stark senken. Auch die Gebühren für das Strom-Netz sollen niedrig bleiben. Die Energiewende kostet viel Geld. Volt sagt: Die Kosten sind nicht gerecht verteilt. Menschen sollen sich an Energie-Projekten beteiligen können.

Gasnetze auf grünen Wasserstoff umstellen

Volt will per Gesetz einen Pfad festlegen, auf dem Gasverteilnetze zu Wasserstoffnetzen werden, und die Versorgung mit grünem Wasserstoff langfristig sichern. Wichtig sei das vor allem für Industrien, die sich nicht vollständig elektrifizieren lassen.

Grüner Wasserstoff ist ein Gas aus Öko-Strom. Manche Fabriken können nicht nur mit Strom arbeiten. Sie brauchen diesen Wasserstoff. Volt will Gas-Netze nach und nach für Wasserstoff umbauen. Deutschland und Europa sollen gemeinsam für genug Wasserstoff sorgen.

Wärmewende mit Geothermie, Fernwärme und Abwärme voranbringen

Volt will das Heizen auf erneuerbare Quellen umstellen, indem Genehmigungen für Geothermie und Großwärmepumpen einfacher werden und Fernwärme sowie Abwärmenutzung ausgebaut werden. Heizungen, die als „H2-ready“ gelten, sollen keine Förderung mehr erhalten, weil die Partei ihren Betrieb mit grünem Wasserstoff für unrealistisch hält.

Volt will, dass Heizen ohne Öl und Gas auskommt. Erd-Wärme und große Wärme-Pumpen sollen schneller genehmigt werden. Fern-Wärme soll ausgebaut werden. Auch die Wärme aus Fabriken und Rechen-Zentren soll genutzt werden. Heizungen für Wasserstoff sollen kein Förder-Geld mehr bekommen.

Klimaanpassung im Grundgesetz verankern und finanzieren

Volt will die Anpassung an die Folgen der Klimakrise als Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern ins Grundgesetz schreiben und über einen langfristigen Fonds finanzieren. Städte und ländliche Regionen sollen damit besser gegen extreme Wetterereignisse gewappnet werden.

Das Klima ändert sich. Es gibt mehr Hitze und mehr Starkregen. Volt will Städte und Dörfer darauf vorbereiten. Das soll als Aufgabe im Grundgesetz stehen. Ein Fonds soll dafür mindestens 30 Jahre lang Geld geben. Ein Fonds ist ein Geldtopf für einen bestimmten Zweck.

Anpassung an Klimafolgen ausbauen

Volt will Deutschland besser auf die Folgen der Klimakrise vorbereiten. Dazu zählen mehr Hochwasserschutz, ein auf Hitze und Infektionsrisiken eingestelltes Gesundheitssystem und widerstandsfähige Mischwälder.

Volt will Deutschland auf die Folgen der Klima-Krise vorbereiten. Es soll mehr Schutz vor Hochwasser geben. Das Gesundheits-System soll besser mit Hitze umgehen. Wälder sollen aus vielen Baumarten bestehen.

CO₂-Abscheidung und CO₂-Entzug fördern

Volt will Technologien zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO₂ fördern und rechtlich absichern. Nach Ansicht der Partei sind sie für klimaneutrale Herstellungsprozesse nötig und sichern Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit.

Volt will Technik fördern, die CO₂ auffängt. CO₂ ist ein Klima-Gas. Man kann es weiter nutzen oder im Boden lagern. Volt findet das Nutzen besser als das Lagern. Energie-Firmen sollen einen Teil ihres CO₂ wieder aus der Luft holen.

Öffentliche Gebäude energetisch sanieren, klimaneutral bauen

Volt will ein bundesweites Programm zur energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude auflegen. Der Staat soll damit Vorbild für private Eigentümer werden. Klimaneutrales Bauen und Sanieren senkt nach Darstellung des Programms Energiekosten und hilft, die Klimaziele zu erreichen.

Volt will öffentliche Gebäude sanieren, zum Beispiel Ämter und Schulen. Die Gebäude sollen danach weniger Energie brauchen. Der Staat soll ein Vorbild sein. Für klimaneutrales Bauen soll es Förder-Geld geben.

Volt: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl