Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien in Hessen zu Klima und Energie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hessen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 4 deutlich Wachstum zuerst

Ausstiegsbeschlüsse bei Energie zurücknehmen

Die AfD sieht eine sichere Energieversorgung zu international wettbewerbsfähigen Preisen als wichtigste Aufgabe der Landesregierung. Ausstiege aus Energieträgern soll es nur geben, wenn Ersatz gesichert ist; bestehende Beschlüsse sollen rückgängig gemacht werden. Staatliche Eingriffe zugunsten der Energiewende lehnt die Partei ab.

Die AfD will sichere und günstige Energie. Deutschland soll Kraftwerke erst abschalten, wenn es Ersatz gibt. Frühere Beschlüsse zum Abschalten sollen zurückgenommen werden. Die AfD hält die Energie-Wende für unnötig und zu teuer.

Klimaschutzmaßnahmen beenden

Die AfD lehnt Klimaschutz ab und will entsprechende Maßnahmen beenden. Stattdessen sollen Betroffene Hilfe bei der Anpassung an den Klimawandel erhalten. Das Programm bezweifelt, dass menschliche CO2-Emissionen den Klimawandel verursachen.

Die AfD will keinen Klima-Schutz mehr. Sie glaubt nicht, dass der Mensch das Klima stark verändert. Das Geld soll lieber Menschen helfen, die unter dem Klima-Wandel leiden. Sie sollen sich an das neue Klima anpassen können.

Kohleausstieg rückgängig machen

Die AfD will den Kohleausstieg zurücknehmen und keine grundlastfähigen Kraftwerke aus politischen Gründen abschalten. Sie hält die Energiewende für gescheitert und verspricht sich von Kohle- und Kernkraftwerken deutlich niedrigere Strompreise.

Die AfD will weiter Strom aus Kohle. Sichere Kraftwerke sollen am Netz bleiben. Abgeschaltete Kraftwerke sollen wieder laufen dürfen. Die AfD meint: So wird Strom billiger.

Ausbau von Wind- und Solaranlagen stoppen

Die AfD will keine weiteren Windkraft- und Solaranlagen errichten lassen. Bestehende Anlagen sollen nur noch so einspeisen, wie es dem Netz dient. Das Programm begründet dies mit schwankender Stromerzeugung und Risiken für die Versorgungssicherheit.

Die AfD will keine neuen Wind-Räder und Solar-Anlagen. Die AfD meint: Wind und Sonne liefern Strom zu ungleichmäßig. Das gefährdet das Strom-Netz. Die vorhandenen Anlagen sollen sich nach dem Netz richten.

Kernkraftwerke weiterbetreiben und neu bauen

Die AfD will die deutschen Kernkraftwerke weiterlaufen lassen und neue errichten. Auch Forschung und Entwicklung in der Kerntechnik sollen wieder aufgenommen werden. Das Programm verweist auf die hohe Energiedichte und geringe Eingriffe in die Natur.

Die AfD will Atom-Kraftwerke weiter nutzen. Sie will auch neue Atom-Kraftwerke bauen. Deutschland soll wieder an dieser Technik forschen. Die AfD meint: Atom-Kraft ist sicher, günstig und schont die Natur.

Wasserstoff und E-Fuels technologieoffen begleiten

Die AfD will Wasserstoff- und Speicherprojekte ergebnisoffen begleiten, lehnt aber eine Festlegung auf grünen Wasserstoff ab. Synthetische Kraftstoffe sollen weiterentwickelt werden, damit Verbrennungsmotoren dauerhaft nutzbar bleiben.

Die AfD will weiter an Wasserstoff forschen. Sie will aber nicht nur Wasserstoff aus Öko-Strom. Auch künstliche Kraftstoffe sollen weiter entwickelt werden. Dann können Autos mit Verbrenner-Motor weiter fahren.

AfD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (+0,1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 5 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (-0,2), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 7 eher Klimaschutz zuerst, 6 ausgewogen, 4 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaschutz durch Green-Tech statt Verbote

Die CDU will Hessen zum führenden Standort für Öko-Tech-Forschung machen und setzt beim Klima- und Naturschutz auf Innovation statt auf Verbote. Hochschulen sollen zu Energiefragen technologieoffen forschen können.

Die CDU will das Klima mit neuer Technik schützen. Verbote hält sie für den falschen Weg. Hessen soll bei der Forschung zu Umwelt-Technik führend werden. Firmen aus diesem Bereich sollen nach Hessen kommen. Hochschulen sollen zu allen Energie-Techniken forschen dürfen.

Anreize statt Sanierungspflicht für Wohngebäude

Die CDU will energetische Umbauten von Wohneigentum über Anreize fördern und Menschen beim Energiesparen unterstützen. Verpflichtende Sanierungen, wie sie auf EU-Ebene vorgeschlagen werden, lehnt sie als unverhältnismäßigen Eingriff in Eigentumsrechte ab.

Die CDU will Hausbesitzern beim Energie-Sparen helfen. Dafür soll es Anreize geben, zum Beispiel für den Umbau des Hauses. Eine Pflicht zur Sanierung will die CDU nicht. Solche Pflichten schlägt die EU vor. Die CDU findet das zu hart für Eigentümer.

Energetische Sanierung mit Landesprogramm fördern

Die CDU will ein Landesförderprogramm für energetische Maßnahmen an Gebäuden auflegen. Beim Bund will sie erreichen, dass die frühere Förderung für den Effizienzstandard 55 fünf Jahre länger gilt.

Die CDU will Geld für sparsame Häuser geben. Wer sein Haus dämmt, bekommt eine Förderung. Das gilt auch für Solar-Anlagen. Der Bund soll seine alte Förderung für Neubauten länger zahlen.

Heizungsverbote ablehnen, Holzheizung erhalten

Die CDU lehnt das Heizungsgesetz der Bundesregierung und ein Verbot von Gas- und Ölheizungen ab. Die Wärmeversorgung soll stattdessen über Anreize und technologieoffene Lösungen modernisiert werden. Heizen mit Holz und Biomasse soll auch im Neubau erlaubt bleiben.

Die CDU ist gegen das Heizungs-Gesetz vom Bund. Sie will keine Verbote für Gas-Heizungen und Öl-Heizungen. Sie will lieber Anreize geben. Heizen mit Holz soll weiter erlaubt sein.

Hessen bis 2045 klimaneutral machen

Die CDU bekennt sich zur Klimaneutralität Hessens bis 2045 und zu den vereinbarten Zwischenschritten. Das hessische Klimagesetz soll an die geänderten Bundesregeln angepasst werden, wodurch feste Sektorenziele entfallen.

Hessen soll bis 2045 klimaneutral sein. Das heißt: Hessen schadet dem Klima dann nicht mehr. Die CDU will das Klima-Gesetz von Hessen ändern. Feste Ziele für einzelne Bereiche soll es dann nicht mehr geben. Die Landes-Verwaltung soll schon 2030 klimaneutral sein.

Heizungs- und Verbrennerverbot sowie Sanierungspflichten ablehnen

Die CDU lehnt das von der Bundesregierung geplante faktische Verbot neuer Gas- und Ölheizungen ebenso ab wie ein pauschales Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor. Auch auf EU-Ebene geplante Sanierungspflichten für Gebäude weist sie zurück.

Die CDU ist gegen ein Verbot von neuen Gas-Heizungen und Öl-Heizungen. Sie ist auch gegen ein Verbot von Autos mit Verbrenner-Motor. Die EU plant Pflichten zum Sanieren von Häusern. Auch das lehnt die CDU ab. Sie sagt: Verbote machen den Klimaschutz unbeliebt.

Europäischen Emissionshandel als Leitinstrument ausbauen

Die CDU sieht den europäischen Emissionshandel als zentrales Instrument des Klimaschutzes und unterstützt seine Ausweitung auf Gebäude und Verkehr. Langfristig strebt sie einen einheitlichen CO2-Preis für alle Sektoren in ganz Europa an.

Wer CO2 ausstößt, muss dafür Zertifikate kaufen. Das nennt man Emissions-Handel. Die CDU will diesen Handel in Europa ausweiten. Er soll auch für Gebäude und Verkehr gelten. Am Ende soll es in ganz Europa einen einzigen CO2-Preis geben.

Klimaschutz durch Technik und CO2-Speicherung voranbringen

Die CDU setzt beim Klimaschutz auf technische Lösungen statt auf Verzicht. Sie will ein Sonderprogramm für Klimatechnologien auflegen, die Abscheidung und Speicherung von CO2 voranbringen und natürliche CO2-Senken ausbauen.

Die CDU will das Klima mit Technik schützen. Menschen sollen nicht verzichten müssen. Das Land soll Geld in neue Klima-Technik stecken. CO2 soll man einfangen und speichern können. Auch Wälder und Moore sollen mehr CO2 binden.

Hessen zum Leitmarkt für Wasserstoff ausbauen

Die CDU will die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie weiter fördern und Hessen zum Leitmarkt machen. Dazu sollen Tankstellen und Infrastruktur ausgebaut und die Zusammenarbeit mit anderen Ländern verstärkt werden.

Die CDU will Wasserstoff stärker fördern. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie liefern kann. Hessen soll dafür ein führender Markt werden. Es soll mehr Tankstellen für Wasserstoff geben. Handwerker für den Klimaschutz sollen gut ausgebildet werden.

Hessen an Klimafolgen anpassen

Die CDU will Hessen mit einer „Offensive Klimaanpassung“ auf die Folgen der Erderwärmung vorbereiten. Geplant sind Investitionen in Hochwasser- und Extremwetterschutz, Vorsorge gegen Stromausfälle und Hilfen für Land- und Forstwirtschaft.

Das Klima wird wärmer. Die CDU will Hessen darauf vorbereiten. Das Land soll mehr Geld für den Schutz vor Hochwasser und Unwetter ausgeben. Es soll Anlauf-Stellen für Notfälle bei Strom-Ausfall geben. Auch Bauern und Wald-Besitzer sollen Hilfe bekommen.

Technologieoffene Energieforschung und Kernfusion ausbauen

Die CDU kündigt eine „Energieoffensive“ an, die keine Technik zur Energieerzeugung ausschließt. Hessen soll Leitstandort für Energieforschung werden, insbesondere für die lasergetriebene Kernfusion.

Die CDU will alle Arten von Energie erforschen lassen. Keine Technik soll von vornherein verboten sein. Hessen soll führend in der Energie-Forschung werden. Besonders wichtig ist der CDU die Kernfusion. Dabei verschmelzen Atomkerne und geben Energie ab.

Abgeschaltete Kernkraftwerke als Reserve erhalten

Die CDU will sich dafür einsetzen, die zuletzt abgeschalteten Kernkraftwerke vorerst als strategische Reserve zu erhalten und nicht zurückzubauen. Sie begründet das mit Versorgungssicherheit und stabilen Preisen in der Energiekrise.

Deutschland hat seine letzten Kern-Kraftwerke abgeschaltet. Die CDU will, dass man sie noch nicht abbaut. Sie sollen als Reserve bereitstehen. Die CDU sagt: Das hilft bei sicherem Strom und stabilen Preisen.

Stromnetze, Speicher und Wärmenetze ausbauen

Die CDU will Stromnetze auf allen Ebenen ausbauen, Energiespeicher voranbringen und Genehmigungen für Stromleitungen beschleunigen. Auch Nah- und Fernwärme sowie die Energieeffizienz sollen gesteigert werden.

Die CDU will mehr Strom-Leitungen bauen lassen. Genehmigungen dafür sollen schneller gehen. Strom soll man besser speichern können. Speicher sollen weniger Abgaben kosten. Es soll auch mehr Fernwärme geben.

Energiesparen durch Beratung und Abwrackprämie fördern

Die CDU will Energieeinsparungen in Haushalten, Gebäuden und Betrieben mit mehr Beratung und Förderung voranbringen. Beim Bund will sie sich für eine Abwrackprämie für alte Haushaltsgroßgeräte einsetzen.

Die CDU will, dass Menschen und Firmen weniger Energie verbrauchen. Dafür soll es mehr Beratung geben. Wer ein altes Gerät gegen ein sparsames tauscht, soll Geld bekommen. Das soll der Bund bezahlen.

Modell „PrivatPlusEnergie“ für Eigenstromerzeuger einführen

Die CDU will sich beim Bund für ein Fördermodell namens „PrivatPlusEnergie“ einsetzen, das auf die Strompreisbremse folgen soll. Wer selbst Ökostrom erzeugt und nutzt, soll auch beim übrigen Stromverbrauch begünstigt werden.

Manche Menschen machen selbst Strom, zum Beispiel mit Solar-Anlagen. Die CDU will diese Menschen belohnen. Sie sollen auch für ihren restlichen Strom Hilfe bekommen. Dafür will die CDU beim Bund werben.

Photovoltaik mit 100.000-Dächer-Programm ausbauen

Die CDU will Solarenergie auf Dächern, Gewerbeflächen, an Verkehrswegen, über Parkplätzen und teils über Äckern und Gewässern ausbauen. Ein 100.000-Dächer-Programm mit günstigen oder zinslosen Darlehen und weniger Steuern und Bürokratie sollen Photovoltaik zur Regel machen.

Die CDU will viel mehr Solar-Anlagen in Hessen. Sie sollen auf Dächer, Parkplätze und neben Autobahnen. Es soll billige Kredite für 100.000 Dächer geben. Für selbst genutzten Solar-Strom soll man keine Steuern zahlen.

Windenergie ausbauen und Genehmigungen beschleunigen

Die CDU will die Windenergie in Hessen landschaftsverträglich und mit gesellschaftlicher Akzeptanz weiter ausbauen und die Verfahren deutlich verkürzen. Zugleich kritisiert sie, dass der Bund dem Land mehr als die 2011 vereinbarten zwei Prozent der Fläche vorschreibt.

Die CDU will mehr Wind-Räder in Hessen. Die Genehmigung soll schneller gehen. Alte Wind-Räder sollen durch neue ersetzt werden können. Die CDU ärgert sich aber über eine Vorgabe vom Bund zur Fläche.

Geothermie durch Abbau von Hürden voranbringen

Die CDU will Erdwärme stärker nutzen, sowohl nahe der Oberfläche als auch aus großer Tiefe. Dafür sollen rechtliche und bürokratische Hindernisse fallen, vor allem im Oberrheingraben mit seinen günstigen geologischen Bedingungen.

Die CDU will mehr Wärme aus der Erde nutzen. Das nennt man Geothermie. Dafür soll es weniger Vorschriften geben. Besonders gut geht das im Oberrhein-Graben.

Biomasse, Holzheizung und Wasserkraft weiter unterstützen

Die CDU will Biogas, das Heizen mit Holz und die Wasserkraft als erneuerbare Energiequellen erhalten und fördern. Zusätzliche Auflagen und neue Ertragssteuern auf Bundesebene lehnt sie ab.

Die CDU will Energie aus Mist, Gülle und Pflanzen weiter fördern. Auch das Heizen mit Holz soll bleiben. Kleine Wasser-Kraftwerke und alte Mühlen bekommen weiter Geld. Neue strenge Regeln dafür will die CDU nicht.

Biogas und Biomasse aus der Landwirtschaft ausbauen

Die CDU will die Energiegewinnung aus landwirtschaftlicher Biomasse und Biogas weiter unterstützen und ausweiten. Auf Bundesebene setzt sie sich für faire Vergütungen und gegen zusätzliche Ertragssteuern ein.

Aus Mist, Gülle und Pflanzen kann man Energie machen. Die CDU will das stärker nutzen. Bauern sollen dafür fair bezahlt werden. Es soll keine neuen Steuern auf die Erträge geben. Biogas soll leichter ins Gasnetz kommen.

CDU: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (0), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Versorgungssicherheit und Kraftwerksstandorte sichern

Die FDP will Gas- und Strommangel verhindern und bestehende Kraftwerksstandorte in Hessen planerisch absichern. Sie rechnet damit, dass Kohle- und Gaskraftwerke, die stillgelegt werden sollten, vorerst weiterlaufen. Die Energiepolitik soll technologieoffen sein und heimische Energiequellen stärker nutzen.

Die FDP will, dass der Strom in Hessen nie ausfällt. Die Standorte von Kraftwerken sollen erhalten bleiben. Kohle- und Gas-Kraftwerke sollen erst einmal weiter laufen. Später sollen sie auf klima-freundliche Technik umgestellt werden. Außerdem soll Energie gespart werden.

Wasserstoff-Zukunftsgesetz für Hessen vorlegen

Die FDP will ein eigenes Landesgesetz für Wasserstoff einbringen. Es soll die Nutzung von Wasserstoff ohne Festlegung auf bestimmte Verfahren und den Aufbau der nötigen Infrastruktur fördern. Aus Sicht der Partei sichert Wasserstoff sowohl die Energieversorgung als auch die Klimaziele.

Wasserstoff ist ein Gas, das Energie liefern kann. Die FDP will ein neues Gesetz dafür machen. Das Gesetz soll Leitungen und Anlagen für Wasserstoff fördern. Hessen soll an die großen Wasserstoff-Leitungen angeschlossen werden.

Erneuerbare Energien und Stromnetze ausbauen

Die FDP will erneuerbare Energien weiter ausbauen, vor allem Biomasse, Biogas und Solarenergie. Die Stromnetze sollen zügig wachsen, darunter die Nord-Süd-Trassen Ultranet und SuedLink sowie die örtlichen Verteilnetze. Hessen soll eine einheitliche Strompreiszone bleiben.

Die FDP will mehr Strom aus Sonne, Biomasse und Biogas. Solar-Anlagen sollen auch auf Parkplätzen und an Autobahnen stehen. Die Strom-Leitungen sollen schneller gebaut werden. In ganz Hessen soll derselbe Strom-Preis gelten.

Energie- und Fusionsforschung ausbauen

Die FDP will die Energieforschung in Hessen stärker fördern. Das Land soll an den Fördermitteln für Wasserstofftechnologien und E-Fuels teilhaben, die bisher an Hessen vorbeigingen. Auch die Forschung zur Kernfusion soll unterstützt werden.

Die FDP will mehr Forschung zu Energie in Hessen. Hessen soll mehr Förder-Geld für Wasserstoff-Projekte bekommen. Auch die Kern-Fusion soll erforscht werden. Das ist eine neue Art, Energie zu gewinnen.

Klimaschutz über Emissionshandel statt Sektorziele

Die FDP setzt beim Klimaschutz auf den europäischen Emissionshandel und marktwirtschaftliche Instrumente und lehnt nationale Ziele für einzelne Sektoren ab. Klimamaßnahmen des Landes sollen nach Wirksamkeit und Kosten überprüft und die günstigsten zuerst umgesetzt werden.

Die FDP will das Klima über den Handel mit Emissions-Rechten schützen. Firmen müssen dabei Rechte für ihren Ausstoß von Treibhaus-Gasen kaufen. Feste Ziele für einzelne Bereiche sieht die FDP kritisch. Das Land soll zuerst das tun, was wenig kostet und viel bringt.

Klimaanpassung planen und im Haushalt finanzieren

Die FDP betrachtet die Anpassung an den Klimawandel als Aufgabe von Land und Kommunen, weil sie Ortskenntnis erfordere. Für öffentliche Räume sollen Anpassungsmaßnahmen geplant und Haushaltsmittel eingeplant werden; auch private Vorsorge soll unterstützt werden.

Das Klima verändert sich. Die FDP will, dass sich Hessen darauf vorbereitet. Land und Gemeinden sollen dafür Pläne machen und Geld einplanen. Auch private Haus-Besitzer sollen Hilfe bekommen, zum Beispiel zum Schutz vor Starkregen.

Synthetische Flugkraftstoffe und CO2-neutraler Flughafen Frankfurt

Die FDP will Hessen zum führenden Standort für CO2-neutral hergestellte Flugkraftstoffe nach dem Power-to-Liquid-Verfahren machen. Der Frankfurter Flughafen soll möglichst früh CO2-neutral werden, und an hessischen Flughäfen sollen kerosinbetriebene Hilfsturbinen am Boden verboten werden.

Flugzeuge brauchen noch lange flüssigen Treibstoff. Die FDP will, dass dieser Treibstoff künstlich und ohne zusätzliches CO2 entsteht. Hessen soll bei der Forschung dazu vorne sein. Der Flughafen Frankfurt soll bald CO2-neutral werden.

Technologieoffenheit beim Heizen, Gas- und Ölinfrastruktur erhalten

Die FDP will beim Heizen keine Technik vorgeben. Bestehende Öl- und Gasheizungen sollen mit erneuerbaren Wärmeerzeugern wie Wärmepumpen kombiniert und später mit Biobrennstoffen oder synthetischen Brennstoffen betrieben werden können; die vorhandene Infrastruktur soll deshalb bleiben.

Die FDP will den Menschen die Wahl ihrer Heizung lassen. Alte Öl- und Gas-Heizungen sollen mit einer Wärme-Pumpe zusammen arbeiten können. Später sollen sie mit klimaneutralen Brennstoffen laufen. Deshalb sollen die Leitungen und Anlagen bleiben.

FDP: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 8 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Windkraftausbau auf 500 Megawatt jährlich steigern

Die Grünen wollen den Ausbau der Windkraft schrittweise auf mindestens 500 Megawatt pro Jahr anheben. Ausgewiesene Vorrangflächen sollen schnell bebaut, weitere ausgewiesen werden; Ziel sind mindestens 2,2 Prozent der Landesfläche. Genehmigungen sollen schneller erteilt werden.

Die Grünen wollen viel mehr Windräder in Hessen. Jedes Jahr sollen Anlagen mit 500 Megawatt dazukommen. Dafür soll es mehr Flächen geben. Die Ämter sollen Windräder schneller genehmigen. Bürger sollen sich an den Anlagen beteiligen können.

Solarpflicht für alle Neubauten einführen

Die Grünen wollen eine Solarpflicht für alle Neubauten einführen und Bauwillige mit günstigen Darlehen unterstützen. Der Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie soll insgesamt schneller gehen. Solaranlagen sollen vorrangig auf bereits versiegelten Flächen entstehen.

Die Grünen wollen: Jedes neue Haus bekommt eine Solar-Anlage. Das soll Pflicht sein. Wer baut, soll dafür günstige Kredite bekommen. Solar-Anlagen sollen vor allem auf Dächer und Parkplätze kommen. Gute Äcker sollen frei bleiben.

Wärmewende mit Sanierung und Wärmeplanung voranbringen

Die Grünen wollen eine Wärmeversorgung, die vollständig aus erneuerbaren Quellen stammt. Dafür sollen alle Gemeinden zur Wärmeplanung verpflichtet und mehr Gebäude energetisch saniert werden. Beratung und Förderung sollen ausgebaut und vereinfacht werden.

Die Grünen wollen, dass Heizen klimafreundlich wird. Jede Gemeinde muss dafür einen Wärme-Plan machen. Mehr Häuser sollen saniert werden, damit sie weniger Energie brauchen. Es soll mehr Beratung und Geld vom Land geben. Menschen mit wenig Geld sollen besonders Hilfe bekommen.

Stromnetze, Speicher und Wasserstoff ausbauen

Die Grünen wollen Stromnetze, Energiespeicher und Wasserstoffinfrastruktur ausbauen, damit erneuerbare Energie jederzeit genutzt werden kann. Ein Förderprogramm soll den Bau von Speichern voranbringen. Grüner Wasserstoff soll dort eingesetzt werden, wo Elektrifizierung schwer möglich ist.

Strom aus Wind und Sonne gibt es nicht immer gleich viel. Deshalb wollen die Grünen mehr Speicher für Strom bauen. Das Land soll dafür Geld geben. Auch die Stromnetze sollen besser werden. Wasserstoff soll helfen, wo Strom allein nicht reicht.

Hessen bis spätestens 2035 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass Hessen spätestens 2035 klimaneutral ist, und bekennen sich zum 1,5-Grad-Ziel. Der Klimaplan soll verbindlicher werden, jährlich überprüft und bei Bedarf nachgeschärft werden.

Hessen soll bis 2035 klimaneutral sein. Das heißt: Das Land schadet dem Klima nicht mehr. Die Grünen wollen den Klima-Plan jedes Jahr prüfen. Die Verwaltung des Landes soll schon 2030 klimaneutral sein.

Klimaschutz in Kommunen verbindlich und finanzierbar machen

Die Grünen wollen Städte, Kreise und Gemeinden beim Klimaschutz stärker beraten und fördern. Klimaschutz und Klimaanpassung sollen dort verbindlicher werden und eine planbare Finanzierung erhalten.

Städte und Gemeinden sind wichtig für den Klimaschutz. Die Grünen wollen sie beraten und ihnen Geld geben. Klimaschutz soll dort fester Teil der Arbeit werden. Bund, Länder und Gemeinden sollen ihn gemeinsam bezahlen.

Klimaanpassung und natürlichen Klimaschutz ausbauen

Die Grünen wollen Hessen auf die Folgen der Erderhitzung vorbereiten und dafür Förderprogramme und Leitlinien entwickeln. Ein Aktionsprogramm für natürlichen Klimaschutz soll Moore, Wälder und Böden stärken.

Das Klima ändert sich. Hessen soll sich darauf vorbereiten. Die Grünen wollen Moore, Wälder und Böden schützen. Städte sollen Regenwasser besser speichern. So gibt es weniger Schäden bei Hochwasser.

Gebäude klimaneutral sanieren und an Hitze anpassen

Die Grünen wollen öffentliche Wohnungen zügig energetisch sanieren und die Wärmewende mit Beratung, Förderung und weniger rechtlichen Hürden voranbringen. Städte und Dörfer sollen zudem besser auf Hitze, Starkregen und Hochwasser vorbereitet werden.

Häuser sollen weniger Energie verbrauchen. Wohnungen des Staates sollen dabei Vorbild sein. Es soll mehr Solar-Anlagen geben. Städte sollen grüner werden, damit es im Sommer kühler ist.

Hochschulbau klimafreundlich ausrichten

Die Grünen wollen die Energie- und Wärmewende an den Hochschulen mit einem Programm HEUREKA KLIMA vorantreiben und Geld für den Bauunterhalt bereitstellen. Hochschulen sollen auf Wunsch selbst über ihre Bauvorhaben bestimmen können.

Die Gebäude der Hochschulen sollen klimafreundlicher werden. Dafür planen die Grünen ein Programm mit dem Namen HEUREKA KLIMA. Es soll auch Geld für die Pflege der Gebäude geben. Hochschulen dürfen auf Wunsch selbst über ihr Bauen entscheiden.

Rechenzentren über Regionalplanung steuern, Abwärme nutzen

Die Grünen wollen die Ansiedlung von Rechenzentren über eine transparente Regionalplanung lenken, weil ein ungeregelter Bau aus Sicht des Programms Hessens Klimaziele gefährdet. Mindestens 30 Prozent der Abwärme sollen genutzt werden. Für Beschaffung und Planung von Land und Kommunen soll „Green IT“ als Leitbild gelten.

Rechen-Zentren brauchen sehr viel Strom. Sie erzeugen auch viel Wärme. Die Grünen wollen planen, wo neue Rechen-Zentren stehen dürfen. Mindestens 30 Prozent der Wärme soll genutzt werden, zum Beispiel zum Heizen. Das Land soll sparsame Computer-Technik kaufen.

Grüne: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,3), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich Klimaschutz zuerst, 8 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Windkraft auf zwei Prozent der Landesfläche

Die SPD will genug Flächen für erneuerbare Energien bereitstellen und zwei Prozent der Landesfläche tatsächlich für Windstrom nutzen. Hessen soll bei der Genehmigung solcher Anlagen zu den schnellsten Ländern gehören. Das Programm begründet dies mit Unabhängigkeit von fossilen Energien und bezahlbaren Energiekosten.

Die SPD will mehr Wind-Räder in Hessen. Auf 2 Prozent der Fläche des Landes soll Wind-Strom entstehen. Genehmigungen sollen schneller gehen. Alte Wind-Räder sollen leichter durch neue ersetzt werden. Die SPD sagt: So bleibt Energie bezahlbar.

Solarenergie deutlich ausbauen

Die SPD will die Solarenergie stark ausbauen und dabei zuerst bereits versiegelte Flächen wie Dächer, Fassaden und Parkplätze nutzen. Landeseigene Gebäude sollen bis 2030 Photovoltaik erhalten. Freiflächen sollen ergänzend geöffnet werden, weil die Ausbauziele aus Sicht des Programms sonst nicht erreichbar sind.

Die SPD will viel mehr Solar-Anlagen. Zuerst sollen Dächer, Wände und Parkplätze genutzt werden. Auf Gebäuden des Landes soll es bis 2030 Solar-Anlagen geben. Auch freie Flächen sollen genutzt werden. Zum Beispiel neben Bahn-Strecken oder auf Äckern.

Erneuerbare Wärme bis 2030 verdoppeln

Die SPD will den Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung in Hessen bis 2030 verdoppeln. Kommunale Wärmepläne sollen dafür ein zentrales Instrument sein. Ziel ist eine vollständig erneuerbare Versorgung bis spätestens 2045.

Heizen soll klima-freundlicher werden. Bis 2030 soll doppelt so viel Wärme aus erneuerbaren Energien kommen. Städte und Gemeinden sollen dafür Wärme-Pläne machen. Die SPD setzt auf Wärme-Pumpen, Fernwärme und Wasserstoff. Energie soll für Betriebe bezahlbar bleiben.

Kommunale Energieversorger und Genossenschaften stärken

Die SPD will kommunalen Energieversorgern mehr Möglichkeiten für den Ausbau erneuerbarer Energien geben, weil sie Fachwissen, Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort sichern. Auch Energiegenossenschaften sollen gestärkt werden. In den Branchen der Energiewende soll es Tarifbindung und Mitbestimmung geben.

Stadtwerke sollen mehr für erneuerbare Energien tun können. Die SPD will ihnen dabei helfen. Auch Gruppen von Bürgern, die zusammen Energie erzeugen, sollen Hilfe bekommen. In den neuen Energie-Branchen sollen Tarif-Verträge gelten. Beschäftigte sollen dort mitbestimmen können.

Gesetze und Haushalt auf Klimawirkung prüfen

Die SPD will Klimaschutz zum zentralen Maßstab der Landespolitik machen. Gesetze, größere Haushaltsposten, Verordnungen und der Landesentwicklungsplan sollen vorab auf ihre Klimawirkung geprüft werden. Hessen soll als eines der ersten Bundesländer klimaneutral werden.

Die SPD will jedes neue Gesetz auf das Klima prüfen. Auch große Ausgaben des Landes sollen geprüft werden. Schäden für das Klima bekommen dabei einen Preis. Wer dem Klima schadet, muss das besonders begründen. Hessen soll früh klima-neutral werden.

Landesverwaltung bis 2030 klimaneutral machen

Die SPD will die Landesverwaltung bis 2030 klimaneutral aufstellen und Kompensationen nur in unvermeidbaren Ausnahmefällen zulassen. Das Land soll beim Ausbau erneuerbarer Energien und bei der Energieeffizienz als Vorbild vorangehen.

Die Ämter des Landes sollen bis 2030 klima-neutral arbeiten. Das heißt: Sie schaden dem Klima nicht mehr. Alle Autos des Landes sollen dann klima-neutral fahren. Gebäude des Landes sollen weniger Energie brauchen. Das Land soll ein Vorbild sein.

Klimaschutzplan mit Sektorzielen aufstellen

Die SPD will einen integrierten Klimaschutzplan für Hessen mit Minderungszielen für einzelne Sektoren, um schneller klimaneutral zu werden. Soziale und wirtschaftliche Folgen sollen beobachtet und abgefedert werden, unter anderem über einen Transformationsfonds.

Hessen soll einen Klima-Plan bekommen. Darin stehen Ziele für Bereiche wie Verkehr, Wärme und Landwirtschaft. Alle 2 Jahre berichtet die Regierung, ob die Ziele erreicht sind. Das Land schließt Abmachungen mit Firmen und hilft ihnen beim Umstellen. Arbeits-Plätze und Einkommen sollen sicher bleiben.

Klimaschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen

Die SPD will Klimaschutz zur Pflichtaufgabe der Kommunen machen und die dafür nötigen Mittel vom Land bereitstellen. Jede Kommune soll verbindliche Energiepläne aufstellen und mehr Befugnisse erhalten. Kommunen sollen auch die Folgen des Klimawandels begrenzen.

Städte und Gemeinden sollen das Klima schützen müssen. Das Land gibt ihnen dafür Geld. Jede Gemeinde macht einen Plan für ihre Energie. Gemeinden dürfen dann erneuerbare Energie vorschreiben. Sie sollen auch für mehr Grün und Schatten sorgen.

Wärmeversorger und Rechenzentren zu Klimaplänen verpflichten

Die SPD will Wärmeversorger verpflichten, Pläne für den schrittweisen Abbau ihrer CO2-Emissionen vorzulegen. Rechenzentren sollen Pläne zur Nutzung ihrer Abwärme erstellen müssen. Zugleich will das Land Beratung und Konzepte zum Energiesparen fördern.

Firmen, die Wärme liefern, sollen einen Plan vorlegen. Der Plan zeigt, wie sie Schritt für Schritt weniger CO2 ausstoßen. Rechen-Zentren sollen ihre Abwärme nutzen. Abwärme ist Wärme, die beim Betrieb entsteht. Das Land fördert Beratung zu Energie und Klima.

Klimaschutzbeirat einrichten und Kommunen fördern

Die SPD will einen Klimaschutzbeirat schaffen, der die Landesregierung berät. Kommunen sollen Geld für Programme erhalten, die die Temperaturen vor Ort senken. Außerdem sollen Gründerzentren für nachhaltige Geschäftsmodelle entstehen.

Die SPD will einen Klima-Beirat gründen. Das ist eine Gruppe von Fachleuten. Sie berät die Regierung beim Klimaschutz. Städte und Gemeinden sollen Geld für Klimaschutz bekommen. Neue Firmen mit Ideen für das Klima sollen Hilfe bekommen.

Hochschulen bis 2030 klimaneutral machen

Die SPD will mit allen Hochschulen vereinbaren, dass sie bis 2030 klimaneutral werden. Hochschulen sollen bei Nachhaltigkeit vorangehen, von Bau und Sanierung bis zu Lehre und Forschung. Zugleich soll Wissenschaft stärker in die Gesellschaft vermittelt werden.

Die Hochschulen sollen bis 2030 klimaneutral sein. Das heißt: Sie schaden dem Klima nicht mehr. Die SPD will das mit jeder Hochschule vereinbaren. Es soll ein neues Forschungs-Programm zu Nachhaltigkeit geben. Bürger sollen mehr über Wissenschaft erfahren und selbst mitforschen können.

SPD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl