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Was sagen die Parteien zu Finanzen und Steuern?

12 aktuelle Wahlprogramme im Bund haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,4), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 7 eher mehr Markt, 4 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Steuern senken und Solidaritätszuschlag abschaffen

Die AfD will Bürger und Unternehmen steuerlich entlasten. Der Grundfreibetrag soll deutlich steigen, die Unternehmenssteuern sollen sinken und der Solidaritätszuschlag soll für alle entfallen. Das soll mehr Netto vom Brutto und mehr finanziellen Spielraum bringen.

Die AfD will niedrigere Steuern. Mehr vom Einkommen soll steuerfrei bleiben. Firmen sollen weniger Steuern zahlen. Der Solidaritäts-Zuschlag soll für alle wegfallen. Wer privat für das Alter spart, soll mehr davon absetzen können.

Schuldenbremse einhalten und Ausgaben kürzen

Die AfD will die Schuldenbremse unverändert beibehalten und den Bundeshaushalt über Einsparungen ausgleichen. Aus ihrer Sicht hat Deutschland ein Problem bei den Ausgaben, nicht bei den Einnahmen. Kürzen will sie unter anderem bei Klimaausgaben, Projekten im Ausland, EU-Beiträgen, NGO-Zuwendungen und der Öffentlichkeitsarbeit der Regierung.

Die Schuldenbremse begrenzt neue Schulden des Staates. Die AfD will sie nicht lockern. Der Staat soll stattdessen weniger Geld ausgeben. Die AfD will zum Beispiel weniger an die EU zahlen. Auch für Klimaschutz und Projekte im Ausland soll es weniger Geld geben.

Steuerrecht vereinfachen und Steuersätze senken

Die AfD will das Steuerrecht stark vereinfachen und dazu einen Einkommensteuertarif mit wenigen Stufen einführen. Die Steuersätze sollen sinken, im Gegenzug sollen Abschreibungsmöglichkeiten für Steuersparmodelle zurückgehen. Unternehmen sollen unabhängig von ihrer Rechtsform gleich besteuert werden.

Die AfD findet das deutsche Steuerrecht zu kompliziert. Sie will es einfacher machen. Die Einkommensteuer soll nur noch wenige Stufen haben. Die Steuersätze sollen sinken. Dafür soll es weniger Möglichkeiten geben, Steuern zu sparen.

Mehrwertsteuer in der Gastronomie auf 7 % senken

Die AfD will für die Gastronomie wieder einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Die Rückkehr zu 19 Prozent Anfang 2024 habe die Preise getrieben und zu Schließungen von Restaurants geführt.

Die AfD will die Mehrwertsteuer in Restaurants senken. Sie soll nur noch 7 Prozent betragen. Heute sind es 19 Prozent. Die AfD sagt: Essen gehen ist zu teuer geworden. Viele Restaurants mussten deshalb schließen.

Grundfreibetrag auf 15.000 Euro anheben

Die AfD will den Grundfreibetrag der Einkommensteuer auf 15.000 Euro erhöhen und die Freibeträge an einen Index binden. Das soll Geringverdiener und Mittelstand entlasten und den Abstand zwischen Lohn und Sozialleistungen wahren.

Die AfD will den Grund-Freibetrag erhöhen. Das ist der Teil des Einkommens, auf den man keine Steuer zahlt. Er soll 15.000 Euro im Jahr betragen. Er soll künftig automatisch mit den Preisen steigen. Arbeiten soll sich so mehr lohnen.

Grundsteuer abschaffen, Kommunen entschädigen

Die AfD will die Grundsteuer vollständig streichen. Städte und Gemeinden sollen den Ausfall über Aufschläge bei Einkommen- und Körperschaftsteuer ersetzt bekommen. Das Programm nennt die Grundsteuer kompliziert, verwaltungsaufwendig und ungerecht.

Die AfD will die Grundsteuer abschaffen. Das ist eine Steuer auf Grundstücke und Häuser. Die Gemeinden bekommen dieses Geld heute. Sie sollen dafür einen Anteil aus anderen Steuern erhalten. Die AfD sagt: Auch Mieter zahlen dann weniger.

Vermögen- und Erbschaftsteuer abschaffen

Die AfD will die Erbschaftsteuer streichen und die Vermögensteuer, die derzeit nicht erhoben wird, endgültig abschaffen. Beide Steuern belasten aus ihrer Sicht bereits versteuertes Vermögen ein zweites Mal und bringen bei hohem Aufwand wenig ein.

Die AfD will zwei Steuern abschaffen. Die eine ist die Steuer auf Erbschaften. Die andere ist die Steuer auf Vermögen. Diese erhebt der Staat im Moment nicht. Die AfD sagt: Das Geld wurde schon einmal versteuert.

Sparerpauschbetrag auf 6.672 Euro erhöhen

Die AfD will den steuerfreien Betrag für Kapitalerträge von 1.000 Euro für Ledige auf 6.672 Euro anheben und an die Minijob-Grenze binden. Das soll vor allem dem Mittelstand den Aufbau von Vermögen und privater Altersvorsorge erleichtern.

Die AfD will den Sparer-Pauschbetrag erhöhen. Das ist der Betrag, bis zu dem Zinsen und Gewinne aus Geldanlagen steuerfrei sind. Heute sind es 1.000 Euro im Jahr. Die AfD will 6.672 Euro. So sollen Menschen leichter für das Alter sparen.

Staatsgold zurückholen und Geldsystem reformieren

Die AfD will, dass die Bundesbank alle im Ausland liegenden Goldreserven nach Deutschland holt, und verlangt für das Gold einen in der Verfassung verankerten Sonderstatus in der Bilanz. Langfristig strebt sie Währungswettbewerb oder eine goldgedeckte Währung an.

Deutschland besitzt viel Gold. Ein Teil davon liegt in anderen Ländern. Die AfD will das ganze Gold nach Deutschland holen. Das Gold soll besonders geschützt sein. Später soll Gold den Wert des Geldes absichern.

Target-2-Forderungen abbauen und absichern

Die AfD will die Target-2-Forderungen der Bundesbank im Zahlungssystem der Eurozone erst verringern und später täglich ausgleichen lassen. Bis dahin sollen sie besichert werden. Die Partei sieht in den Salden ein Milliardenrisiko für deutsche Steuerzahler.

Target-2 ist ein Zahlungs-System der Euro-Länder. Die Bundesbank hat dort hohe offene Forderungen. Die AfD sieht darin ein Risiko für die Steuerzahler. Die Forderungen sollen kleiner werden. Später sollen die Länder sie jeden Tag ausgleichen.

Bargeld im Grundgesetz verankern

Die AfD will Bargeld dauerhaft als gesetzliches Zahlungsmittel sichern und seine Nutzung als Freiheitsrecht ins Grundgesetz schreiben. Sie begründet das mit dem Schutz vor Überwachung, Negativzinsen und Enteignung. Behörden sollen Barzahlungen nicht ablehnen dürfen.

Die AfD will Bargeld schützen. Das soll im Grundgesetz stehen. Jeder soll immer mit Scheinen und Münzen zahlen dürfen. Auch Ämter sollen Bargeld annehmen müssen. Die AfD sagt: Ohne Bargeld kann der Staat alle Zahlungen sehen.

Bitcoin deregulieren und Steuervorteile erhalten

Die AfD will Bitcoin, die zugehörigen Wallets und die Handelsplätze weitgehend von Regulierung befreien. Die geltenden Steuerregeln für Bitcoin und das Recht, Coins selbst zu verwahren, sollen bleiben. Die Partei sieht Bitcoin als staatsfreies Geld im Wettbewerb der Währungen.

Bitcoin ist digitales Geld ohne Staat. Die AfD findet das gut. Sie will viel weniger Regeln für Bitcoin. Die Steuer-Regeln für Bitcoin sollen so bleiben wie heute. Jeder soll seine Bitcoins selbst aufbewahren dürfen.

Familien steuerlich und finanziell entlasten

Die AfD will ein Familiensplitting einführen, den Kinderfreibetrag erhöhen und die Mehrwertsteuer auf Kinderbedarf auf 7 Prozent senken. Hinzu kommen ein Kredit für junge Ehepaare und Erleichterungen für Studierende mit Kind. Entlastet werden sollen vor allem Familien mit mittlerem Einkommen.

Familien sollen weniger Steuern zahlen. Sachen für Kinder sollen nur noch 7 Prozent Mehrwert-Steuer kosten. Junge Paare sollen einen Kredit für die erste Einrichtung bekommen. Mit jedem Kind müssen sie weniger zurückzahlen. Auch Studenten mit Kind sollen Hilfe bekommen.

AfD: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Schuldenbremse reformieren, großes Investitionsprogramm auflegen

Das BSW will die Schuldenbremse so ändern, dass Investitionen in Infrastruktur nicht mehr unter sie fallen. Ein umfangreiches Investitionsprogramm soll den Sanierungsstau beheben. Aus Sicht des Programms hat die Schuldenbremse Investitionen verhindert, nicht aber unsolide Haushalte.

Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Das BSW will sie ändern. Für Brücken, Schulen und Schienen soll der Staat Schulden machen dürfen. Ein großes Programm soll kaputte Bauten reparieren.

Kleine und mittlere Einkommen bei Steuern und Abgaben entlasten

Das BSW will Einkommen bis 7500 Euro brutto steuerlich entlasten und dafür sehr hohe Einkommen stärker heranziehen. Der Grundfreibetrag soll deutlich steigen, und auch bei den Sozialabgaben soll ein Freibetrag gelten. Das Programm begründet dies damit, dass sich Arbeit für die Mehrheit lohnen müsse.

Das BSW will weniger Steuern für kleine und mittlere Einkommen. Ein größerer Teil vom Lohn soll steuerfrei sein. Renten bis 2000 Euro im Monat sollen steuerfrei sein. Menschen mit sehr hohem Einkommen sollen mehr zahlen.

Kapitalerträge und Finanzgeschäfte stärker besteuern

Das BSW will Kapitalerträge mit dem persönlichen Einkommensteuersatz statt mit pauschal 25 Prozent besteuern. Hinzu kommen eine Steuer auf Aktienrückkäufe und eine Finanztransaktionssteuer. Das Programm sieht Arbeit gegenüber Kapital steuerlich benachteiligt.

Gewinne aus Geld-Anlagen werden heute niedriger besteuert als Lohn. Das BSW will beides gleich besteuern. Auch der Handel mit Wert-Papieren soll eine Steuer kosten. Firmen sollen für den Rückkauf eigener Aktien Steuern zahlen.

Immobiliensteuern: Schlupflöcher schließen, Eigenheimkäufer entlasten

Das BSW will Steuervorteile für Immobilieninvestoren streichen und zugleich Familien beim ersten selbst bewohnten Eigenheim die Grunderwerbsteuer erlassen. Bei der Grundsteuer fordert die Partei einen Stopp zusätzlicher Belastungen für gewöhnliche Eigenheimbesitzer und Mieter.

Familien sollen beim ersten eigenen Haus keine Grund-Erwerb-Steuer zahlen. Diese Steuer zahlt man beim Kauf von Haus oder Grund. Große Investoren sollen Steuer-Tricks nicht mehr nutzen können. Die Grund-Steuer soll nicht weiter steigen.

Vermögensteuer wieder erheben, Erbschaften gleich besteuern

Das BSW will die Vermögensteuer für Vermögen ab 25 Millionen Euro wieder erheben, mit Sätzen von einem bis drei Prozent. Bei der Erbschaftsteuer sollen alle Vermögen oberhalb der Freibeträge gleich besteuert werden. Das Programm kritisiert, dass sehr große Erbschaften bisher effektiv niedriger belastet werden als kleinere.

Sehr reiche Menschen sollen eine Vermögens-Steuer zahlen. Sie gilt ab 25 Millionen Euro Vermögen. Auch große Erbschaften sollen gleich besteuert werden wie kleinere. Heute zahlen Erben großer Firmen oft weniger.

Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel streichen, Preise überwachen

Das BSW will die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf null senken und lehnt eine Fleischsteuer ab. Ein Preisüberwacher und ein schärferes Kartellrecht sollen gegen die Marktmacht von Lebensmittelkonzernen und Handelsketten wirken.

Auf wichtige Lebensmittel soll es keine Mehrwert-Steuer mehr geben. Zum Beispiel auf Fleisch, Milch, Obst und Gemüse. Eine Behörde soll die Preise prüfen. Zu mächtige Konzerne sollen aufgeteilt werden können.

Bargeld erhalten und Beschränkungen zurücknehmen

Das BSW will Bargeld als Zahlungsmittel sichern und bestehende Beschränkungen lockern. Die Partei begründet das mit dem Schutz der Privatsphäre, weil nur Barzahlungen keine Datenspur hinterlassen.

Das BSW will, dass es weiter Bargeld gibt. Ämter sollen Bargeld annehmen müssen. Mit Bargeld kann man kaufen, ohne Daten zu hinterlassen. Regeln, die Bargeld einschränken, sollen gelockert werden.

BSW: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU/CSU

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 5 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

Einkommensteuer senken und Tarif abflachen

Die CDU und die CSU wollen die Einkommensteuer in mehreren Schritten senken. Der Tarif soll flacher verlaufen, der Grundfreibetrag steigen und der Spitzensteuersatz erst bei deutlich höherem Einkommen greifen. Das Programm begründet das damit, dass die Belastung durch Steuern und Abgaben zu hoch sei.

Die CDU und die CSU wollen die Steuer auf Einkommen senken. Mehr Einkommen soll steuerfrei bleiben. Der höchste Steuersatz soll erst später gelten. Auch Pendler sollen weniger Steuern zahlen. Zuschläge für Überstunden sollen steuerfrei sein.

Unternehmensteuern auf höchstens 25 Prozent senken

Die CDU und die CSU wollen die Steuer auf einbehaltene Unternehmensgewinne schrittweise auf höchstens 25 Prozent senken. Dazu kommen bessere Regeln für Verluste und Abschreibungen. Aus Sicht des Programms ist Deutschland ein Hochsteuerland und muss bei der Steuerlast wettbewerbsfähig werden.

Die CDU und die CSU wollen die Steuern für Firmen senken. Auf Gewinne, die in der Firma bleiben, sollen höchstens 25 Prozent anfallen. Firmen sollen Verluste und Anschaffungen besser bei der Steuer anrechnen können. Familien-Firmen sollen beim Vererben geschont werden.

Restlichen Solidaritätszuschlag abschaffen

Die CDU und die CSU wollen den noch bestehenden Solidaritätszuschlag vollständig abschaffen. Nach ihrer Ansicht hat er seinen Zweck erfüllt. Die Wiedervereinigung liege knapp 35 Jahre zurück, deshalb lasse sich die Abgabe heute nicht länger begründen.

Die CDU und die CSU wollen den Solidaritäts-Zuschlag ganz abschaffen. Das ist eine Zusatz-Steuer. Heute zahlen sie noch Firmen, Menschen mit hohem Einkommen und Sparer. Die Parteien sagen: Diese Steuer hat ihre Aufgabe erfüllt.

Umsatzsteuer auf Speisen in Gaststätten senken

Die CDU und die CSU wollen, dass für Essen in Restaurants und Gaststätten künftig nur noch sieben Prozent Umsatzsteuer anfallen. Die Maßnahme gehört zu den Schritten, mit denen die Parteien die Steuerlast der Wirtschaft verringern wollen.

Die CDU und die CSU wollen eine niedrigere Steuer auf Essen in Gaststätten. Die Umsatz-Steuer soll dort 7 Prozent betragen. Das soll die Gaststätten entlasten.

Steuerrecht vereinfachen und digitalisieren

Die CDU und die CSU wollen das Steuerrecht einfacher machen, Vorschriften streichen und die Verfahren digitalisieren. Rentner sollen im Regelfall keine Steuererklärung mehr abgeben müssen. Das Programm sieht in der Steuerbürokratie eine große Last für Bürger und Unternehmen.

Die CDU und die CSU wollen einfachere Steuer-Regeln. Rentner sollen meist keine Steuer-Erklärung mehr machen müssen. Es soll mehr feste Pauschal-Beträge statt einzelner Belege geben. Firmen sollen Belege nur noch 5 Jahre aufbewahren müssen.

Wohneigentum steuerlich entlasten, keine Vermögensteuer

Die CDU und die CSU wollen den Kauf und das Vererben von selbst genutztem Wohneigentum steuerlich erleichtern. Eine Vermögensteuer lehnen sie ab, weil sie Menschen, die sich etwas aufgebaut haben, nicht belasten wollen.

Die CDU und die CSU wollen, dass mehr Familien ein eigenes Haus haben. Beim ersten Kauf sollen weniger Steuern anfallen. Auch beim Erben eines Hauses sollen weniger Steuern anfallen. Eine Steuer auf Vermögen wollen die Parteien nicht.

Vermögensaufbau von Beschäftigten stärker fördern

Die CDU und die CSU wollen Beschäftigten, vor allem mit kleinen und mittleren Einkommen, den Aufbau von Vermögen erleichtern. Dazu sollen eine neue Prämie, höhere Freibeträge und attraktivere Beteiligungen am eigenen Unternehmen dienen.

Die CDU und die CSU wollen, dass Arbeitnehmer leichter sparen können. Dafür soll es eine neue Prämie vom Staat geben. Sie hilft vor allem Menschen mit wenig Lohn. Wer Anteile an seiner Firma bekommt, soll weniger Steuern zahlen.

Schuldenbremse beibehalten und Ausgaben überprüfen

Die CDU und die CSU wollen die Schuldenbremse im Grundgesetz unverändert lassen. Sie begründen das mit Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Zu Beginn der Wahlperiode sollen alle Ausgaben des Bundes überprüft werden, vor allem die Subventionen.

Die CDU und die CSU wollen die Schulden-Bremse behalten. Das ist eine Regel im Grundgesetz. Sie erlaubt dem Staat nur wenig neue Schulden. Die Parteien wollen alle Ausgaben prüfen. Ausgaben ohne Nutzen sollen wegfallen.

Bargeld erhalten, digitalen Euro nur bedingt

Die CDU und die CSU wollen das Bargeld erhalten, damit jeder im Alltag selbst wählen kann, wie er bezahlt. Einen digitalen Euro befürworten sie nur unter Bedingungen. Neuen Zahlungsmethoden stehen sie grundsätzlich offen gegenüber.

Die CDU und die CSU wollen das Bargeld behalten. Jeder soll selbst entscheiden, wie er bezahlt. Ein digitaler Euro ist für die Parteien nur unter Bedingungen in Ordnung. Er soll das Bargeld nicht ersetzen.

CDU/CSU: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,4), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaeher weniger EU (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Einkommensteuer senken, Solidaritätszuschlag abschaffen

Die FDP will die Einkommensteuer umbauen, damit sich zusätzliche Arbeit stärker lohnt. Der Tarif soll gleichmäßig ansteigen, der Spitzensteuersatz erst bei deutlich höheren Einkommen greifen und der Solidaritätszuschlag ganz entfallen.

Die FDP will, dass Menschen weniger Steuern auf ihren Lohn zahlen. Der höchste Steuer-Satz soll erst ab 96.600 Euro im Jahr gelten. Der Solidaritäts-Zuschlag soll wegfallen. Arbeit soll sich mehr lohnen.

Unternehmenssteuern unter 25 Prozent senken

Die FDP will die Steuerlast der Unternehmen auf unter 25 Prozent drücken und die Gewerbesteuer durch ein anderes Modell ersetzen. Kleine und mittlere Betriebe sowie die Gastronomie sollen zusätzlich entlastet werden. Das Programm begründet das mit dem internationalen Wettbewerb.

Firmen sollen weniger Steuern zahlen. Die Steuer-Last soll unter 25 Prozent sinken. Die Gewerbe-Steuer soll durch eine andere Lösung ersetzt werden. Für Essen im Restaurant sollen nur 7 Prozent Umsatz-Steuer gelten.

Steuerverwaltung digitalisieren, Finanzkriminalität bekämpfen

Die FDP will die Finanzverwaltung digitaler machen und die Steuererklärung für viele Menschen weitgehend automatisieren. Zugleich will sie stärker gegen Steuerbetrug, Finanzkriminalität und Schwarzarbeit vorgehen.

Die Steuer-Erklärung soll einfacher werden. Das Finanzamt soll sie für viele Menschen schon ausfüllen. Bürger sollen ihre Daten nur einmal angeben müssen. Die FDP will auch mehr gegen Steuer-Betrug tun.

Aktiensparen und Wagniskapital steuerlich fördern

Die FDP will den privaten Vermögensaufbau mit Aktien steuerlich erleichtern und mehr privates Kapital in Start-ups lenken. Deutschland soll nach ihrem Ziel von einem Land der Sparer zu einem der Aktionäre werden.

Die FDP will, dass mehr Menschen Geld in Aktien anlegen. Gewinne aus Aktien sollen weniger besteuert werden. Schüler sollen mehr über Geld lernen. Junge Firmen sollen leichter Geld von Anlegern bekommen.

Finanzmarktregeln auf Wettbewerb ausrichten, EDIS ablehnen

Die FDP will die Finanzmarktregulierung stärker an der Wettbewerbsfähigkeit ausrichten und steht einer gemeinsamen europäischen Einlagensicherung kritisch gegenüber. Sie sieht darin eine Gefahr für die Sicherungssysteme von Sparkassen und Volksbanken.

Die FDP will Regeln für Banken prüfen und vereinfachen. Eine gemeinsame europäische Absicherung für Spar-Guthaben sieht sie kritisch. Sie fürchtet Nachteile für Sparkassen und Volksbanken. Die Aufsicht soll auch den Finanz-Standort fördern.

Kryptowährungen zulassen, Bargeld erhalten

Die FDP begrüßt Kryptowährungen und will Krypto-ETFs zulassen. Gleichzeitig will sie das Bargeld erhalten und einen digitalen Euro nur als freiwillige Ergänzung, die die Privatsphäre wahrt.

Die FDP findet digitales Geld wie Bitcoin gut. Zentral-Banken sollen Bitcoin als Reserve halten dürfen. Bargeld soll es weiter geben. Niemand soll den digitalen Euro nutzen müssen.

Schuldenbremse einhalten, keine EU-Schulden zulassen

Die FDP will die Schuldenbremse des Grundgesetzes in Bund und Ländern einhalten und begründet das mit der Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Eine Befugnis der EU, Schulden aufzunehmen, lehnt sie strikt ab.

Die FDP will, dass der Staat wenig neue Schulden macht. Die Schulden-Bremse im Grundgesetz soll weiter gelten. Sonst müssen Kinder später die Schulden bezahlen. Auch die EU soll keine eigenen Schulden machen.

FDP: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 3 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Mehrwertsteuer in der Gastronomie dauerhaft senken

Die Freien Wähler wollen die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze von 19 und 7 Prozent auf den niedrigeren Satz vereinheitlichen. Für Speisen und Getränke in der Gastronomie soll die Steuer dauerhaft sinken.

Auf Essen gibt es heute zwei Steuersätze: 19 Prozent und 7 Prozent. Die Freien Wähler wollen nur noch den niedrigen Satz. Das soll auch für Getränke im Restaurant gelten. Die Partei will so Gaststätten und Tourismus helfen.

Sparkassen und Genossenschaftsbanken von Regulierung entlasten

Die Freien Wähler wollen Auflagen zurücknehmen, die kleinen und mittleren Banken seit 2008 auferlegt wurden. Die europäische Einlagensicherung EDIS lehnen sie für Sparkassen und Genossenschaftsbanken ab.

Sparkassen und Genossenschafts-Banken haben seit 2008 viele neue Regeln bekommen. Die Freien Wähler wollen diese Regeln zurücknehmen. Die EU plant eine gemeinsame Absicherung für Spargeld, genannt EDIS. Die Partei lehnt das für diese Banken ab.

Schuldenbremse beibehalten, Investitionsklausel ergänzen

Die Freien Wähler wollen die Schuldenbremse im Grundgesetz erhalten und lehnen Lockerungen sowie Nebenhaushalte ab. Für wenige besonders wichtige Vorhaben soll es aber eine Investitionsklausel geben. So sollen Haushaltsregeln die Modernisierung des Landes nicht verhindern.

Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Die Freien Wähler wollen diese Regel behalten. Für einige sehr wichtige Projekte soll es eine Ausnahme geben. Dafür könnte der Staat einen eigenen Geldtopf einrichten.

Kommunalfinanzen reformieren, Altschulden abbauen

Die Freien Wähler wollen die Finanzierung der Städte und Gemeinden grundlegend neu ordnen und deren Altschulden verringern. Der Bund soll sich daran beteiligen. Das Programm führt die Lage auf eine jahrzehntelange Unterfinanzierung zurück.

Viele Städte und Gemeinden haben zu wenig Geld. Die Freien Wähler wollen das ändern. Alte Schulden der Gemeinden sollen kleiner werden. Der Bund soll dabei mithelfen.

Grundfreibetrag auf 24.000 Euro anheben

Die Freien Wähler wollen, dass Einkommensteuer erst ab 24.000 Euro im Jahr anfällt statt wie bisher ab 11.784 Euro. Das soll Arbeit lohnender machen und den Abstand zu Beziehern von Sozialleistungen vergrößern. Auch Rentner und Pensionäre sollen 2.000 Euro im Monat steuerfrei hinzuverdienen dürfen.

Heute zahlt man ab etwa 11.800 Euro im Jahr Steuern auf das Einkommen. Die Freien Wähler wollen diese Grenze auf 24.000 Euro anheben. Das sind 2.000 Euro im Monat ohne Steuer. So soll sich Arbeit mehr lohnen.

Subventionen reformieren, Steuerbetrug bekämpfen

Die Freien Wähler verlangen eine grundlegende Reform der Subventionen, die gezielt und befristet sein sollen. Klimaschädliche Subventionen sollen abgebaut werden. Außerdem will die Partei Steuerverschwendung und Steuerhinterziehung stärker bekämpfen.

Subventionen sind Geld vom Staat für bestimmte Bereiche. Die Freien Wähler wollen alle Subventionen regelmäßig prüfen. Hilfen, die dem Klima schaden, sollen wegfallen. Der Staat soll Steuer-Betrug stärker verfolgen.

Erbschaft- und Schenkungsteuer abschaffen

Die Freien Wähler wollen die Steuer auf Erbschaften und Schenkungen abschaffen. Damit sollen Familienunternehmen und über Generationen aufgebautes Eigentum geschützt werden. Arbeiten und Sparen soll nach Ansicht der Partei nicht bestraft werden.

Wer heute viel erbt oder geschenkt bekommt, zahlt darauf Steuern. Die Freien Wähler wollen diese Steuern abschaffen. Die Partei will damit Familien-Firmen schützen. Erspartes soll in der Familie bleiben.

Freie Wähler: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Nachhaltige Finanzierung stärken und vereinfachen

Die Grünen wollen nachhaltige Finanzierung erleichtern und die Regeln dafür einheitlicher und einfacher machen. Staatliche Geldanlagen sollen sich an Nachhaltigkeitskriterien und den Pariser Klimazielen ausrichten. Nach Ansicht des Programms macht Sustainable Finance fossile Investitionen unwirtschaftlich und Zukunftstechnologien günstiger.

Die Grünen wollen, dass mehr Geld in umweltfreundliche Projekte fließt. Der Staat soll sein eigenes Geld nur klimafreundlich anlegen. Die Regeln dafür sollen einfacher werden. Firmen sollen Produkte nicht fälschlich als umweltfreundlich ausgeben dürfen.

Finanziellen Verbraucherschutz stärken

Die Grünen wollen Verbraucherinnen und Verbraucher bei Geldgeschäften besser schützen, vor allem Kleinanleger. Die Finanzaufsicht BaFin soll stärker auf Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit achten, und die Kosten des Zahlungsverkehrs sollen sinken.

Die Grünen wollen Menschen bei Geld-Geschäften besser schützen. Die Finanz-Aufsicht soll mehr auf die Kunden achten. Beratung zu Geld soll fair und unabhängig sein. Sehr hohe Zinsen sollen eine Grenze bekommen.

Deutschlandfonds für Investitionen errichten

Die Grünen wollen einen Deutschlandfonds für Bund, Länder und Kommunen einrichten, um Investitionen in die Infrastruktur nachzuholen. Die schwarze Null im Haushalt bezeichnet das Programm als Belastung für die Zukunftsfähigkeit des Landes.

Die Grünen wollen einen Deutschland-Fonds gründen. Ein Fonds ist ein großer Geld-Topf. Mit dem Geld soll der Staat Schienen bauen und Schulen reparieren. Auch Forschung und Firmen sollen Geld bekommen.

Schuldenbremse für Investitionen reformieren

Die Grünen wollen die Schuldenbremse so ändern, dass der Staat Kredite in Höhe seiner Investitionen aufnehmen darf. Aus Sicht des Programms verhindert die heutige Regel Investitionen und Maßnahmen, die die Wirtschaft beleben würden.

Die Grünen wollen die Schulden-Bremse ändern. Die Schulden-Bremse begrenzt, wie viele Schulden der Staat machen darf. Für Investitionen soll der Staat mehr Kredite aufnehmen dürfen. Die Schulden sollen aber tragbar bleiben.

Haushalt priorisieren und schädliche Subventionen abbauen

Die Grünen wollen im Haushalt stärker Prioritäten setzen und ihn an messbaren Zielen ausrichten. Steuerschlupflöcher sollen geschlossen und Subventionen, die Klima und Umwelt schaden, sozialverträglich abgebaut werden.

Die Grünen wollen das Geld des Staates gezielter ausgeben. Lücken im Steuer-Recht sollen geschlossen werden. Der Staat soll kein Geld mehr für Dinge geben, die dem Klima schaden. Das soll sozial gerecht ablaufen.

Klimaschädliche Subventionen schrittweise abbauen

Die Grünen wollen staatliche Vergünstigungen für klima- und umweltschädliches Verhalten nach und nach streichen. Das frei werdende Geld soll in sozialen Ausgleich sowie in Klima- und Umweltschutz fließen.

Der Staat gibt Geld für Dinge, die dem Klima schaden. Die Grünen wollen das Schritt für Schritt beenden. Das gesparte Geld soll Menschen und dem Klima helfen. Zuerst wollen sie die Regeln für Dienst-Wagen ändern.

Große Erbschaften und Vermögen stärker besteuern

Die Grünen wollen die Erbschaftsteuer umbauen, sich für eine globale Milliardärssteuer einsetzen und Lücken im Steuersystem schließen. Das Programm begründet dies mit der aus seiner Sicht sehr ungleichen Verteilung der Vermögen in Deutschland.

Die Grünen wollen sehr große Erbschaften stärker besteuern. Jeder Mensch soll einen festen Frei-Betrag für sein ganzes Leben haben. Das selbst bewohnte Haus bleibt steuerfrei. Milliardäre sollen weltweit eine Steuer zahlen. Große Konzerne sollen dort Steuern zahlen, wo sie Gewinn machen.

Arbeitnehmerpauschbetrag anheben und Steuererklärung vereinfachen

Die Grünen wollen den Arbeitnehmerpauschbetrag auf mindestens 1.500 Euro erhöhen und die Steuererklärung einfacher machen. Viele Rentnerinnen und Rentner sollen gar keine Erklärung mehr abgeben müssen.

Arbeitnehmer können Kosten für die Arbeit pauschal von der Steuer absetzen. Dieser Betrag soll auf mindestens 1.500 Euro steigen. Dann müssen viele keine Belege mehr sammeln. Viele Rentner sollen keine Steuer-Erklärung mehr machen müssen. Die Steuer-Erklärung soll per App möglich sein.

Steuergutschriften für niedrige Einkommen einführen

Die Grünen wollen Steuergutschriften einführen, um Menschen mit niedrigem Einkommen, Alleinerziehende und Aufstocker zu entlasten. Mehr Arbeit soll sich dadurch stets in spürbar mehr Einkommen niederschlagen.

Menschen mit wenig Einkommen sollen eine Steuer-Gutschrift bekommen. Das ist Geld, das das Finanzamt gutschreibt. So sollen sie weniger Anträge stellen müssen. Wer mehr arbeitet, soll auch mehr Geld haben. Auch das Sparen soll stärker gefördert werden.

Mehrwertsteuer aufkommensneutral reformieren

Die Grünen wollen die Mehrwertsteuer vereinfachen und überholte Ausnahmen streichen. Die Reform soll die Einnahmen des Staates insgesamt nicht verändern.

Bei der Mehrwert-Steuer gibt es viele Sonder-Regeln. Die Grünen wollen alte Sonder-Regeln streichen. Die Steuer soll einfacher werden. Der Staat soll dadurch gleich viel Geld einnehmen wie vorher.

Kommunen besser finanzieren und entschulden

Die Grünen wollen Städte und Gemeinden finanziell besser ausstatten und hoch verschuldete Kommunen über einen Altschuldenfonds von Bund und Ländern entlasten. Übertragene Pflichtaufgaben sollen vollständig bezahlt werden. Das Programm nennt einen Investitionsrückstand von 186 Milliarden Euro bei der kommunalen Infrastruktur.

Viele Städte und Gemeinden haben zu wenig Geld. Manche haben hohe alte Schulden. Bund und Länder sollen bei diesen Schulden helfen. Die Gemeinden sollen mehr Geld direkt bekommen. Sie sollen selbst entscheiden, wofür sie es brauchen.

Geldwäsche und Steuerbetrug stärker verfolgen

Die Grünen wollen Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Manipulationen am Finanzmarkt stärker bekämpfen. Der Bund soll dafür mehr Kapazitäten bekommen, und die Finanzaufsicht soll gestärkt werden. Das Programm begründet das mit Schäden in Milliardenhöhe für die Volkswirtschaft.

Manche Menschen betrügen bei der Steuer. Andere verstecken Geld aus Verbrechen. Die Grünen wollen das stärker verfolgen. Die Behörden vom Bund sollen dafür mehr Mittel bekommen.

Grüne: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-1,7), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 9 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Mehrwertsteuer auf Grundbedarf streichen

Die Linke will Grundnahrungsmittel, Hygieneartikel sowie Bus- und Bahntickets von der Mehrwertsteuer befreien. Das soll Haushalte mit wenig Geld schnell entlasten und die Kaufkraft stärken.

Die Linke will die Mehrwert-Steuer auf wichtige Lebensmittel abschaffen. Das gilt auch für Hygiene-Produkte und Fahrkarten für Bus und Bahn. So sollen diese Dinge billiger werden. Die Geschäfte müssen die Senkung an die Kunden weitergeben.

Vermögensteuer und Milliardärsteuer einführen

Die Linke will die Vermögensteuer wieder erheben, mit Sätzen von 1 bis 5 Prozent und 12 Prozent oberhalb einer Milliarde Euro. Zusätzlich fordert sie einmalige Vermögensabgaben für die Reichsten. Ziel ist nach dem Programm, dass es keine Milliardäre mehr gibt.

Sehr reiche Menschen sollen eine Steuer auf ihr Vermögen zahlen. Die erste Million Euro bleibt frei. Wer mehr als eine Milliarde hat, zahlt 12 Prozent auf den Teil darüber. Dazu soll es eine einmalige Abgabe für die Reichsten geben. Die Linke will, dass es keine Milliardäre mehr gibt.

Einkommensteuer umbauen: unten entlasten, oben erhöhen

Die Linke will Einkommen bis 16.800 Euro im Jahr steuerfrei stellen und Spitzeneinkommen mit bis zu 75 Prozent besteuern. Kapitalerträge sollen wie Arbeitseinkommen besteuert werden.

Wer wenig verdient, soll weniger Steuern zahlen. Bis 16.800 Euro im Jahr soll man gar keine Steuer zahlen. Wer sehr viel verdient, soll deutlich mehr zahlen. Gewinne aus Geld-Anlagen sollen so besteuert werden wie Lohn.

Erbschaftsteuer für große Vermögen erhöhen

Die Linke will große Erbschaften und Schenkungen höher besteuern und Ausnahmen für Unternehmensvermögen streichen. Normales selbstgenutztes Wohneigentum soll steuerfrei bleiben.

Wer sehr viel erbt, soll mehr Steuern zahlen. Ausnahmen für geerbte Firmen sollen wegfallen. Jeder Erbe darf 200.000 Euro steuerfrei bekommen. Ein selbst bewohntes Haus bleibt auch steuerfrei.

Körperschaftsteuer erhöhen, Konzerne stärker besteuern

Die Linke will die Körperschaftsteuer auf 25 Prozent anheben und auch die globale Mindeststeuer auf diesen Satz bringen. Internationale Konzerne sollen dort Steuern zahlen, wo sie wirtschaftlich tätig sind. Das Programm begründet dies damit, dass die Steuerlast der Unternehmen über Jahrzehnte stark gesunken sei.

Die Linke will höhere Steuern für Unternehmen. Die Körperschaft-Steuer soll auf 25 Prozent steigen. Das ist die Steuer auf Gewinne von Firmen. Große Konzerne sollen ihre Gewinne nicht mehr ins Ausland verschieben können.

Gewerbesteuer zur Gemeindewirtschaftsteuer umbauen

Die Linke will die Gewerbesteuer durch eine Gemeindewirtschaftsteuer ersetzen, die auf einer breiteren Grundlage erhoben wird und auch gut verdienende Selbstständige erfasst. Das Programm begründet dies mit der Unterfinanzierung vieler Kommunen und dem Wettbewerb um niedrige Steuersätze.

Die Linke will die Gewerbe-Steuer ändern. Diese Steuer zahlen Betriebe an ihre Gemeinde. Künftig sollen auch gut verdienende Selbstständige zahlen. So sollen Städte und Gemeinden mehr Geld bekommen.

Finanztransaktionssteuer von 0,1 Prozent einführen

Die Linke will jede Finanztransaktion mit 0,1 Prozent besteuern. Die Steuer soll Spekulation eindämmen und nach Darstellung des Programms die Finanzmärkte stabilisieren und verkleinern.

Die Linke will eine neue Steuer auf Finanz-Geschäfte. Bei jedem Kauf oder Verkauf an der Börse fallen 0,1 Prozent an. Das soll Spekulation bremsen. Spekulation heißt: Man wettet auf Kurse.

Übergewinnsteuer von 90 Prozent einführen

Die Linke will Gewinne, die Unternehmen in Krisen zusätzlich erzielen, mit 90 Prozent besteuern. Aus Sicht des Programms haben Energiekonzerne im Ukrainekrieg ihre Marktmacht genutzt und Rekordgewinne zulasten der Allgemeinheit gemacht.

Manche Firmen verdienen in Krisen besonders viel. Die Linke will diese Extra-Gewinne stark besteuern. 90 Prozent davon sollen an den Staat gehen. Das Geld soll allen zugutekommen.

Finanzkriminalität und Steuerhinterziehung stärker verfolgen

Die Linke will Steuerbetrug und Geldwäsche mit mehr Personal, mehr Prüfungen bei sehr Vermögenden und einem Unternehmensstrafrecht bekämpfen. Deutsche Staatsangehörige sollen unabhängig vom Wohnsitz in Deutschland steuerpflichtig sein. Das Programm verweist auf Fälle wie Cum-Ex und Wirecard.

Die Linke will Steuer-Betrug härter verfolgen. Finanzämter sollen mehr Personal bekommen. Sehr reiche Menschen sollen öfter geprüft werden. Auch Firmen selbst sollen bestraft werden können. Deutsche sollen auch im Ausland in Deutschland Steuern zahlen.

Schuldenbremse abschaffen, Kommunen entschulden

Die Linke will die Schuldenbremse streichen, damit Bund und Länder Investitionen wieder über Kredite bezahlen können. Aus Sicht des Programms hat die Regel große Lücken bei Infrastruktur und sozialen Diensten verursacht. Kommunen sollen durch eine Finanzreform und einen Altschuldenfonds gestärkt werden.

Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Die Linke will sie abschaffen. Der Staat soll für Investitionen Kredite aufnehmen dürfen. Zum Beispiel für Schulen, Bahn und Wohnungen. Arme Städte sollen Hilfe bei alten Schulden bekommen.

Banken verkleinern und Finanzmärkte streng regulieren

Die Linke will Banken verkleinern, das Investmentbanking abwickeln und Finanzprodukte nur noch nach Zulassung durch einen Finanz-TÜV erlauben. Der Finanzsektor soll nach dem Programm der Gesellschaft dienen, weil Finanzkrisen ganze Staaten und Sozialsysteme gefährden könnten.

Die Linke will Banken kleiner machen. Riskante Geschäfte an der Börse sollen enden. Neue Finanz-Produkte brauchen erst eine Erlaubnis. Mit Lebensmitteln soll niemand spekulieren dürfen. Zinsen für das überzogene Konto sollen begrenzt sein.

Kommunen entschulden und besser finanzieren

Die Linke will die Gemeinden mit einem bundesweiten Paket entschulden und von Sozialausgaben entlasten, die der Bund vollständig übernehmen soll. Die Gewerbesteuer soll zu einer Gemeindewirtschaftsteuer umgebaut werden.

Viele Gemeinden haben hohe Schulden. Die Linke will diese Schulden abbauen. Der Bund soll die Sozialleistungen ganz bezahlen. Die Gewerbe-Steuer soll neu geregelt werden.

Linke: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

ÖDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Vermögen-, Digital- und Umweltsteuern für Sozialreform

Die ÖDP will ihr neues Sozialsystem über mehrere Steuerquellen finanzieren. Dazu gehören Umwelt- und Ressourcensteuern, ein höherer Spitzensteuersatz sowie neue Steuern auf Vermögen, Spekulation und digitale Geschäfte.

Die ÖDP will das neue Sozial-System mit mehreren Steuern bezahlen. Es soll Steuern auf Umwelt-Verbrauch und auf Vermögen geben. Auch Spekulation und Digital-Firmen sollen Steuern zahlen. Wer sehr viel verdient, soll mehr Einkommen-Steuer zahlen.

Ressourcenverbrauch besteuern, Arbeit entlasten

Die ÖDP will eine ökologisch-soziale Steuerreform: Der CO2-Preis soll ausgebaut und der Verbrauch von Rohstoffen und Flächen mit stetig steigenden Steuern belegt werden. Im Gegenzug sollen die Sozialversicherungsbeiträge sinken, und eine Pro-Kopf-Zahlung soll für sozialen Ausgleich sorgen.

Die ÖDP will Steuern auf den Verbrauch von Rohstoffen und Boden. Diese Steuern sollen immer weiter steigen. Dafür sollen die Abgaben auf Löhne sinken. Jeder Mensch soll außerdem gleich viel Geld zurückbekommen. Das soll Menschen mit wenig Geld helfen.

ÖDP: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

PdF

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftdeutlich progressiv (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Schuldenbremse für mehr Investitionen reformieren

Die PdF will die Schuldenbremse lockern, damit Bund und Länder mehr Kredite für Investitionen aufnehmen können. Aus Sicht des Programms bremst die heutige Regel Ausgaben für Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz.

Die Schuldenbremse begrenzt, wie viel Geld der Staat leihen darf. Die PdF will diese Grenze anheben. Der Staat soll mehr Geld leihen dürfen. Damit soll er Straßen, Netze und Klimaschutz bezahlen.

Steuersystem vereinfachen und Steuererklärung automatisieren

Die PdF will das Steuersystem verschlanken: Kleine Sondersteuern sollen wegfallen, Ausnahmen bei der Mehrwertsteuer gestrichen und die Steuererklärung automatisch erstellt werden. Das Programm begründet das mit hoher Komplexität und großem Verwaltungsaufwand.

Die PdF findet die Steuern in Deutschland zu kompliziert. Alte kleine Steuern sollen wegfallen. Die Steuer-Erklärung soll automatisch entstehen. Die Menschen prüfen sie nur noch und bestätigen mit einem Klick.

Einkommensteuer: Mitte entlasten, Spitzeneinkommen höher besteuern

Die PdF will den Einkommensteuertarif so ändern, dass kleine und mittlere Einkommen weniger und hohe Einkommen mehr zahlen. Dazu gehört ein neuer Steuersatz von 50 Prozent für sehr hohe Einkommen und ein automatischer Ausgleich der Inflation.

Die PdF will die Steuer auf Einkommen ändern. Menschen mit wenig oder mittlerem Lohn sollen weniger zahlen. Wer sehr viel verdient, soll mehr zahlen. Ab 400.000 Euro im Jahr soll ein Satz von 50 Prozent gelten.

Steuerschlupflöcher schließen und Finanzämter stärken

Die PdF will Steuervermeidung vor allem großer Unternehmen durch Gesetzesänderungen unterbinden und die Finanzämter personell aufstocken. Außerdem erwägt sie eine Mindeststeuer, wenn Unternehmen übertragen werden.

Manche große Firmen zahlen durch Tricks wenig Steuern. Die PdF will solche Lücken im Gesetz schließen. Die Finanz-Ämter sollen mehr Personal bekommen. Auch bei der Weitergabe von Firmen soll eine Mindest-Steuer möglich sein.

Vermögensteuer wieder einführen

Die PdF will die Vermögensteuer wieder erheben. Sie begründet das mit wachsender Ungleichheit bei Vermögen und hohen Staatsschulden; der Staat soll mehr finanziellen Spielraum bekommen.

Die PdF will wieder eine Steuer auf große Vermögen. Sie sagt: Vermögen ist immer ungleicher verteilt. Der Staat soll dadurch mehr Geld haben. Arbeitsplätze sollen dabei geschützt bleiben.

Solidaritätszuschlag für Unternehmen abschaffen

Die PdF will den Solidaritätszuschlag für Unternehmen sofort streichen. Nach dem Programm ist der ursprüngliche Zweck, die Finanzierung der deutschen Einheit, entfallen, und die Abgabe schmälert den Spielraum für Investitionen.

Der Soli ist ein Zuschlag auf Steuern. Er sollte früher die deutsche Einheit bezahlen. Die PdF will ihn für Firmen sofort abschaffen. Firmen sollen dadurch mehr Geld für Investitionen haben.

Sofortabschreibung für energieeffiziente Technik einführen

Die PdF will, dass Unternehmen Ausgaben für energiesparende Maschinen und Anlagen sofort in voller Höhe von der Steuer absetzen können. So sollen Betriebskosten sinken und veraltete Technik schneller ersetzt werden.

Viele Firmen haben alte Maschinen, die viel Energie brauchen. Die PdF will den Kauf sparsamer Maschinen erleichtern. Firmen sollen die Kosten sofort von der Steuer abziehen können. Wer Energie spart, soll weitere Steuervorteile bekommen.

Schattenwirtschaft eindämmen

Die PdF will nicht gemeldete Wirtschaftstätigkeit mit einer Mischung aus höheren Strafen, Aufklärung, Digitalisierung und Anreizen zurückdrängen. Das Programm sieht in der Schattenwirtschaft eine Belastung für Staatseinnahmen und für das Vertrauen ins Steuersystem.

Manche Menschen und Firmen arbeiten, ohne Steuern zu zahlen. Das nennt man Schattenwirtschaft. Die PdF will das mit höheren Strafen bekämpfen. Wer sich selbst meldet, soll straffrei bleiben können. Kampagnen sollen erklären, wofür Steuern wichtig sind.

Ehegattensplitting ersetzen, Kinderfreibeträge absenken

Die PdF will das Ehegattensplitting durch eine Individualbesteuerung mit übertragbarem Freibetrag für Familien ablösen. Die Kinderfreibeträge sollen auf das verfassungsrechtliche Minimum sinken, das frei werdende Geld soll an Familien mit wenig Einkommen gehen.

Die PdF will die Steuer für Ehe-Paare ändern. Jede Person soll einzeln Steuern zahlen. Familien sollen einen Freibetrag bekommen, den sie teilen können. Die Förderung soll sich nach Kindern richten, nicht nach der Ehe. Arme Familien sollen mehr Geld bekommen.

Lohnsteuer für Azubis und Studierende erlassen

Die PdF will Ausbildungsvergütungen und Einkünfte von Werkstudenten bis zu einer Obergrenze von der Lohnsteuer befreien. Junge Menschen sollen so finanziell entlastet werden und sich auf Ausbildung oder Studium konzentrieren können.

Die PdF will Azubis und Studierende entlasten. Sie sollen auf ihren Lohn keine Lohnsteuer zahlen. Das gilt bis zu einer bestimmten Grenze. So bleibt ihnen mehr Geld.

PdF: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

„Made in Germany“-Investitionsprämie von 10 Prozent einführen

Die SPD will Investitionen von Unternehmen in Maschinen und Geräte mit einer Steuererstattung von 10 Prozent des Kaufpreises fördern. Pauschale Steuersenkungen für alle Unternehmen lehnt sie ab und setzt auf gezielte Anreize.

Firmen sollen mehr in Deutschland investieren. Kauft eine Firma Maschinen oder Geräte, bekommt sie 10 Prozent des Preises zurück. Das Geld kommt über die Steuer. Die SPD will keine Steuer-Senkung für alle Firmen.

Schuldenbremse für Investitionen reformieren

Die SPD will die Schuldenregel im Grundgesetz ändern, damit der Staat mehr Kredite für Investitionen aufnehmen kann. Die heutige Regel passe nicht zu den aktuellen Aufgaben; langfristige Investitionen über Kredite zu bezahlen, verteile die Kosten gerecht über die Generationen.

Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden vom Staat. Die SPD will diese Regel ändern. Der Staat soll mehr Geld leihen dürfen, um zu investieren. Zum Beispiel in Schulen, Bahn und Verteidigung. Auch die Bundesländer sollen Schulden machen dürfen.

Kommunen entlasten und Altschulden lösen

Die SPD schlägt einen Zukunftspakt von Bund, Ländern und Kommunen vor, der allen Ebenen mehr finanziellen Spielraum für Investitionen geben soll. Für die Altschulden der Kommunen soll es eine Lösung geben, die auch ostdeutsche Kommunen berücksichtigt.

Viele Städte und Gemeinden haben wenig Geld und alte Schulden. Die SPD will dieses Problem lösen. Bund, Länder und Gemeinden sollen dafür zusammenarbeiten. Förder-Programme sollen einfacher werden.

Steuerbetrug und Geldwäsche stärker bekämpfen

Die SPD will Steuerhinterziehung, Finanzkriminalität und Geldwäsche stärker bekämpfen und dafür eine eigene Behörde aufbauen. In Europa soll eine einheitliche Mindest-Körperschaftsteuer von 15 Prozent gelten.

Manche Menschen und Firmen zahlen ihre Steuern nicht. Die SPD will das stärker bekämpfen. Eine Behörde soll sich darum kümmern. In ganz Europa sollen Firmen mindestens 15 Prozent Steuern zahlen.

Solidaritätszuschlag beibehalten

Die SPD will den Solidaritätszuschlag weiter erheben und damit den Umbau des Landes finanzieren. Der Kreis der Zahlenden soll dabei nicht größer werden als heute.

Der Soli ist eine Zusatz-Steuer. Heute zahlen ihn nur Menschen mit sehr hohem Einkommen und Firmen. Die SPD will den Soli behalten. Es sollen aber nicht mehr Menschen zahlen als heute.

Vermögensteuer wiederbeleben, Erbschaftsteuer reformieren

Die SPD will sehr hohe Vermögen wieder besteuern und bei der Erbschaftsteuer eine Mindestbesteuerung für große Betriebsvermögen einführen. Arbeit werde heute stärker besteuert als Vermögen; die Mehreinnahmen sollen die Länder für Bildung einsetzen.

Sehr reiche Menschen sollen mehr Steuern zahlen. Die SPD will wieder eine Steuer auf sehr großes Vermögen. Wer eine große Firma erbt, soll mindestens einen festen Teil zahlen. Das eigene Wohnhaus der Familie bleibt steuerfrei. Das Geld soll in Schulen fließen.

Kapitalerträge, Finanzgeschäfte und Immobiliengewinne besteuern

Die SPD will Kapitaleinkünfte nach dem Einkommensteuertarif besteuern und eine Finanztransaktionssteuer einführen. Gewinne aus dem Verkauf nicht selbst genutzter Immobilien sollen auch nach zehn Jahren nicht mehr steuerfrei sein.

Gewinne aus Geld-Anlagen sollen wie Lohn besteuert werden. Die SPD will auch eine Steuer auf Geschäfte mit Aktien und Wert-Papieren. Wer ein vermietetes Haus mit Gewinn verkauft, soll immer Steuern zahlen. Heute ist das nach zehn Jahren steuerfrei.

Einkommensteuer für 95 Prozent senken

Die SPD will rund 95 Prozent der Einkommensteuerzahler entlasten und im Gegenzug sehr hohe Einkommen und Vermögen stärker heranziehen. Sie begründet das damit, dass Arbeit heute vergleichsweise hoch und Vermögen vergleichsweise niedrig besteuert werde.

Die meisten Menschen sollen weniger Einkommen-Steuer zahlen. Sehr reiche Menschen sollen mehr zahlen. Die Steuer-Erklärung soll einfacher werden. Das Amt füllt sie vorher aus. Zuschläge für Überstunden sollen steuerfrei sein.

Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken

Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Lebensmittel soll von sieben auf fünf Prozent fallen. Die SPD will damit nach Jahren steigender Preise vor allem Haushalte mit kleinem Einkommen entlasten und zugleich die Marktmacht großer Handelsketten genauer überwachen lassen.

Essen ist viel teurer geworden. Die SPD will die Steuer auf Lebensmittel senken. Sie soll von sieben auf fünf Prozent fallen. Das hilft besonders Menschen mit wenig Geld. Ämter sollen die Preise großer Händler genauer prüfen.

Familienbesteuerung reformieren

Die SPD will die Steuerlast bei Paaren gerechter verteilen und dabei bestehende Lebensentwürfe berücksichtigen. Die Steuerklassen III und V sollen möglichst bald im Faktorverfahren der Klasse IV aufgehen. Alleinerziehende sollen eine wirksamere steuerliche Entlastung bekommen.

Die SPD will die Steuern für Familien ändern. Bei Paaren soll die Steuer gerechter verteilt sein. Die Steuer-Klassen 3 und 5 sollen wegfallen. Alleinerziehende sollen einen Betrag direkt von ihrer Steuer abziehen können.

Globale Milliardärssteuer und gerechtere Finanzarchitektur vorantreiben

Die SPD will gemeinsam mit anderen Staaten eine weltweite Steuer für Milliardäre voranbringen. Sehr Reiche sollen damit mehr zur Finanzierung des Gemeinwohls, der UN-Nachhaltigkeitsziele und des Klimaschutzes beitragen; außerdem soll das internationale Finanzsystem gerechter werden.

Die SPD will eine neue Steuer für Milliardäre. Viele Länder sollen sie gemeinsam einführen. Das Geld soll allen Menschen und dem Klima helfen. Arme Länder mit hohen Schulden sollen Erleichterungen bekommen.

SPD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Tierschutzpartei

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Umsatzsteuer auf Lebensmittel umbauen

Die Tierschutzpartei will tierische Produkte mit mindestens 19 statt 7 Prozent Umsatzsteuer belegen. Pflanzliche Lebensmittel und Menstruationsartikel sollen höchstens 7 Prozent kosten und später ganz steuerfrei werden. Zusätzlich fordert sie eine einmalige Zahlung zum Ausgleich der Inflation.

Die Partei will die Steuer auf Fleisch, Milch und Eier erhöhen. Pflanzliches Essen soll weniger Steuer kosten. Später soll diese Steuer ganz wegfallen. Alle Menschen sollen einmal Geld als Ausgleich für die hohen Preise bekommen.

Schuldenbremse lockern und in Zukunft investieren

Die Tierschutzpartei sieht die Schuldenbremse als Hindernis für den Umbau zu mehr Nachhaltigkeit. Sie setzt stattdessen auf ein Steuersystem, das Vermögende stärker heranzieht, und auf Investitionen in Klimapolitik und andere große Aufgaben.

Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Die Partei findet sie zu starr. Der Staat soll mehr Geld für Klima und Zukunft ausgeben. Reiche Menschen sollen dafür mehr Steuern zahlen.

Große Erbschaften und Vermögen höher besteuern

Die Tierschutzpartei will die Erbschaftsteuer vor allem bei sehr hohen Erbschaften anheben und große Vermögen besteuern. Die Wegzugsteuer soll bleiben und steigen. Ziel ist laut Programm eine gerechtere Verteilung von Einkommen, Vermögen und wirtschaftlicher Macht.

Wer sehr viel erbt, soll mehr Steuern zahlen. Auch sehr große Vermögen sollen besteuert werden. Reiche sollen nicht einfach ins Ausland ziehen, um Steuern zu sparen. Dafür soll die Wegzug-Steuer steigen.

Finanztransaktionssteuer einführen und Finanzmärkte regulieren

Die Tierschutzpartei fordert eine Abgabe auf spekulativen Handel mit Finanzprodukten. Finanzmärkte sollen über Grenzen hinweg strenger reguliert und überwacht werden. Die Finanzwirtschaft soll neben Rendite auch dem Gemeinwohl dienen.

Die Partei will eine Steuer auf den Handel mit Aktien und ähnlichen Papieren. Das soll schnelle Wetten an der Börse bremsen. Das Geld soll in Klima-Schutz und soziale Hilfen fließen. Für Finanz-Märkte soll es strengere Regeln geben.

Steuerfahndung aufstocken, Steuerverschwendung bestrafen

Die Tierschutzpartei will Steuerflucht, Steuerhinterziehung und Finanzkriminalität mit deutlich mehr Personal bekämpfen. Die Verschwendung von Steuergeld durch öffentliche Stellen soll strafrechtlich wie Steuerhinterziehung behandelt werden.

Die Tierschutzpartei will mehr Steuer-Fahnder einstellen. Sie sollen Steuer-Betrug besser aufdecken. Steuer-Oasen sollen geschlossen werden. Das sind Länder mit sehr niedrigen Steuern. Auch wer im Amt Steuergeld verschwendet, soll bestraft werden.

Dauerhafte Übergewinnsteuer für Energiekonzerne einführen

Die Tierschutzpartei will die aus ihrer Sicht übermäßigen Gewinne der Energiekonzerne dauerhaft besteuern. Die Einnahmen sollen die Energiewende finanzieren und Verbraucherinnen und Verbraucher entlasten. Zugleich sollen im Bereich der erneuerbaren Energien neue Arbeitsplätze entstehen.

Strom wird seit Jahren teurer. Die Tierschutzpartei sagt: Energie-Firmen verdienen trotzdem sehr viel. Sie sollen darauf dauerhaft eine Extra-Steuer zahlen. Mit dem Geld will die Partei die Energie-Wende bezahlen und Kunden entlasten.

Tierschutzpartei: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Volt

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftdeutlich progressiv (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 3 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Staatshaushalt ausgewogen und transparent führen

Volt will einen Staatshaushalt, bei dem Einnahmen, Schulden und Ausgaben in einem ausgewogenen Verhältnis stehen und der zugleich Investitionen ermöglicht. Der Haushalt soll transparent geführt und langfristig geplant werden, damit die Wirtschaft verlässlich planen kann.

Volt will einen ausgewogenen Haushalt für den Staat. Einnahmen, Schulden und Ausgaben sollen zueinander passen. Der Staat soll trotzdem Geld in Straßen, Netze und den Umbau der Wirtschaft stecken. Der Haushalt soll offen und für lange Zeit geplant sein.

Schuldenbremse für Investitionen reformieren

Volt will die Schuldenbremse reformieren, weil sie aus Sicht des Programms zu starr ist und Investitionen in die Zukunft behindert. Bestimmte Nettoinvestitionen sollen nicht mehr unter die Regel fallen, und die erlaubte Neuverschuldung soll steigen.

Volt will die Schulden-Bremse ändern. Die Schulden-Bremse begrenzt, wie viele neue Schulden der Staat machen darf. Für Investitionen in die Zukunft soll sie nicht mehr gelten. Der Staat soll auch insgesamt etwas mehr Schulden machen dürfen. Fachleute sollen die Ausgaben prüfen.

Steuervermeidung und Steuerhinterziehung stärker bekämpfen

Volt will Steuervermeidung und Steuerhinterziehung entschiedener verfolgen, um dem Staat Einnahmen für Aufgaben wie Bildung, Gesundheit und Infrastruktur zu sichern. Dazu sollen Schlupflöcher geschlossen, Behörden ausgebaut und Strafen verschärft werden.

Volt will stärker gegen Steuer-Betrug vorgehen. Lücken im Gesetz sollen verschwinden. Die Behörden für Steuer-Fahndung sollen wachsen. Für schwere Fälle soll es höhere Strafen geben. So soll der Staat mehr Geld einnehmen.

Unternehmenssteuern senken und Investitionen anreizen

Volt will die Steuerlast der Unternehmen auf den Durchschnitt der OECD-Staaten senken und private Investitionen mit einer Prämie fördern. Das Programm hält die Belastung im internationalen Vergleich für hoch, will aber, dass Firmen einen fairen Beitrag zum Gemeinwesen leisten.

Volt will, dass Firmen weniger Steuern zahlen. Die Steuern sollen so hoch sein wie im Schnitt anderer Industrie-Länder. Wer investiert, soll zwei Jahre lang 10 Prozent als Prämie bekommen. In der EU soll es eine Mindest-Steuer für Firmen geben.

Klimaschädliche Subventionen stufenweise abschaffen

Volt will Subventionen, die dem Klima schaden, in mehreren Schritten bis 2028 abbauen, darunter die Steuerfreiheit für Kerosin und Vorteile bei Dienstwagen, Pendlerpauschale und Diesel. Die Partei erwartet weniger Emissionen, einen stabileren Haushalt und zusätzliches Geld für Klimaschutz und sozialen Ausgleich.

Der Staat fördert manches, das dem Klima schadet. Volt will diese Förderungen Schritt für Schritt beenden. Flug-Benzin soll besteuert werden. Diesel und Dienstwagen mit Verbrenner sollen teurer werden. Das gesparte Geld soll in Klimaschutz und sozialen Ausgleich fließen.

Dienstwagenprivileg abschaffen

Volt will die steuerliche Begünstigung von Dienstwagen streichen. Nach Ansicht der Partei fördert sie den Kauf klimaschädlicher Autos und kommt vor allem Wohlhabenden zugute.

Wer einen Dienstwagen auch privat fährt, zahlt dafür heute wenig Steuern. Volt will diesen Vorteil abschaffen. Volt sagt: Der Vorteil hilft vor allem reichen Menschen. Und er führt zu mehr Autos, die dem Klima schaden.

Privaten Vermögensaufbau steuerlich erleichtern

Volt will den privaten Vermögensaufbau als vierte Säule der Altersvorsorge stärken. Dazu soll der Sparerpauschbetrag für Erwachsene deutlich steigen und in spätere Jahre übertragbar sein, außerdem soll Finanzwissen gefördert werden. Das Programm verspricht sich davon sozialen Aufstieg und Schutz vor Altersarmut, vor allem für Jüngere.

Volt will, dass Menschen leichter selbst Geld ansparen können. Auf Gewinne aus Geld-Anlagen soll man weniger Steuern zahlen. Dafür steigt ein Frei-Betrag. Das ist ein Betrag, auf den man keine Steuer zahlt. Außerdem sollen alle mehr über Geld lernen.

Einkommensteuer aufkommensneutral reformieren

Volt will die Einkommensteuer so umbauen, dass kleine und mittlere Einkommen weniger und sehr hohe Einkommen mehr zahlen, ohne dass sich das Gesamtaufkommen ändert. Dazu gehören ein höherer Grundfreibetrag, das Ende des Solidaritätszuschlags und des Ehegattensplittings sowie ein höherer Spitzensteuersatz. Das Programm begründet dies mit einer Stärkung der Mittelschicht und der Familien.

Volt will die Einkommen-Steuer ändern. Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen sollen weniger zahlen. Menschen mit sehr hohem Einkommen sollen etwas mehr zahlen. Der Steuer-Vorteil für Ehepaare fällt weg. Dafür gibt es mehr Kindergeld.

Erbschaft- und Schenkungsteuer progressiv umbauen

Volt will Erbschaften und Schenkungen über das ganze Leben zusammenrechnen und progressiv besteuern. Die bisherigen Verschonungsregeln für Betriebsvermögen sollen entfallen, Freibeträge für Angehörige dagegen steigen. Das Programm will damit die Konzentration von Vermögen verringern und mehr Steuern einnehmen.

Volt will die Steuer auf Erbschaften und Schenkungen ändern. Alles, was ein Mensch im Leben erbt oder geschenkt bekommt, wird zusammengezählt. Wer sehr viel bekommt, zahlt mehr Steuern. Familien-Mitglieder dürfen mehr steuerfrei erhalten. Für Betriebe gibt es eigene Regeln.

Vermögen progressiv besteuern

Volt will Vermögen oberhalb hoher Freibeträge mit steigenden Sätzen besteuern. Das Programm sieht darin einen Ausgleich zwischen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Stabilität.

Volt will eine Steuer auf sehr große Vermögen. Wer mehr besitzt, zahlt einen höheren Anteil. Ein hoher Betrag bleibt für jede Person steuerfrei.

Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel abschaffen

Volt will Grundnahrungsmittel von der Mehrwertsteuer befreien und für nachhaltige sowie wichtige Produkte den ermäßigten Satz anwenden. Nach Ansicht der Partei belastet die Steuer Haushalte mit wenig Einkommen besonders stark.

Volt will die Mehrwertsteuer ändern. Auf Brot, Obst und Gemüse soll es keine Steuer mehr geben. Für manche andere Produkte soll die Steuer sinken. Das soll Menschen mit wenig Geld helfen.

Volt: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl