Keinen früheren Braunkohleausstieg als 2038
Die FDP lehnt es ab, die Braunkohleförderung vor dem gesetzlich festgelegten Ausstiegsjahr 2038 zu beenden. Sie verweist auf die besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen in Ostdeutschland.
Deutschland will bis 2038 aufhören, Braunkohle abzubauen. Manche wollen früher aufhören. Die FDP ist dagegen. Sie denkt dabei an die Wirtschaft in Ostdeutschland.
Das Programm beschreibt, dass die ostdeutschen Länder seit 1990 noch nicht überall die Wirtschaftskraft des Westens erreicht haben und auch bei den Vermögen zurückliegen. Für die vielen kleinen und mittleren Betriebe dort hält die FDP Steuersenkungen, weniger Bürokratie, Reallabore und eine praxisnahe Wirtschafts- und Forschungsförderung für besonders wichtig. Am Ausstiegsdatum 2038 will sie festhalten.
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„Eine frühere Beendigung der Braunkohleförderung vor dem gesetzlich festgelegten Ausstieg bis 2038 lehnen wir ab.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Für Ostdeutschland setzt das Programm auf Steuersenkungen und Bürokratieabbau als Wachstumsimpulse.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Die FDP verteidigt das geltende Ausstiegsdatum 2038 ausdrücklich gegen ein diskutiertes Vorziehen des Kohleausstiegs.