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parteiprogramm

ÖDP zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 42 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst (-2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Klimaneutralität bis 2030 erreichen

Die ÖDP will, dass Deutschland bis 2030 klimaneutral wird, um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Danach soll der CO2-Gehalt der Atmosphäre wieder sinken, damit nach Ansicht der Partei eine Heißzeit verhindert wird.

Die ÖDP will das Klima schützen. Deutschland soll bis 2030 klimaneutral sein. Das heißt: Es entstehen keine zusätzlichen Treibhaus-Gase mehr. Danach soll wieder weniger CO2 in der Luft sein.

Nach 2030 soll die CO2-Konzentration unter 350 ppm fallen. Dafür soll CO2 mit umweltverträglichen Verfahren aus der Luft geholt werden, vor allem über gesunde Böden und Humusaufbau in Land- und Forstwirtschaft. Äcker sollen zudem Kompost mit Pflanzenkohle erhalten, etwa Terra preta. Als Instrumente nennt das Programm das Ende umweltschädlicher Subventionen, Preise, die ökologische Kosten abbilden, und ein verbindliches weltweites System für eine Wirtschaft ohne Emissionen. Leitgedanke ist das Motto „Weniger ist mehr“.

Originalzitat anzeigen (Seite 4)
„Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels durch Klimaneutralität bis 2030 und anschließende Senkung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre unter 350 ppm“
Seite 4 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Das Ziel der Klimaneutralität soll von 2045 auf 2030 vorgezogen werden, was die heutigen Klimaziele grundlegend verschärft.

Energieversorgung bis 2030 vollständig erneuerbar machen

Die ÖDP will die gesamte Energieversorgung bis 2030 auf erneuerbare Quellen umstellen und deutlich vor 2030 aus der Kohle aussteigen. Solar- und Windkraft sollen schneller ausgebaut werden, unter anderem durch Solarpflichten und einfachere Planung.

Die ÖDP will bis 2030 nur noch erneuerbare Energie nutzen. Das ist zum Beispiel Strom aus Sonne und Wind. Kohle soll schon deutlich vor 2030 wegfallen. Auf vielen Dächern sollen Solar-Anlagen Pflicht sein.

Der Abbau von Braunkohle soll enden. Strom, Wärme, Kälte und Antriebe sollen über Elektromobilität, Wärmepumpen, grünen Wasserstoff und nachhaltig erzeugte Kraftstoffe miteinander verbunden werden. Abstandsregeln für Windräder von mehr als 600 Metern sollen entfallen, Planungsverfahren einfacher werden. Auf öffentlichen Gebäuden sollen Photovoltaikanlagen Pflicht sein, ebenso in neuen Bebauungsplänen für Industrie, Gewerbe und Wohnen. Eine Ausbildungsoffensive im Handwerk soll fehlende Fachkräfte bringen. Bürger, Landwirte und Betriebe sollen erneuerbare Energie unkompliziert selbst erzeugen, speichern und regional teilen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 5)
„Vollständige Umstellung der Versorgung mit Strom, Wärme, Kälte und Antriebsenergie auf erneuerbare Quellen“
Seite 5 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Der Kohleausstieg soll deutlich vorgezogen und die gesamte Energieversorgung bis 2030 erneuerbar werden, verbunden mit neuen Solarpflichten.

Atomausstieg lückenlos vollenden

Die ÖDP lehnt eine Rückkehr zur Atomkraft ab, weil sie die Folgen eines schweren Unfalls und die Lagerung des Atommülls für nicht kalkulierbar hält. Auch die verbliebenen Atomanlagen in Deutschland sollen schließen, und der Euratom-Vertrag soll gekündigt werden.

Die ÖDP will keine Atomkraft mehr. Sie hält Unfälle und Atom-Müll für zu gefährlich. Auch die letzten Atom-Anlagen in Deutschland sollen schließen. Deutschland soll einen europäischen Atom-Vertrag kündigen.

Geschlossen werden sollen die Urananreicherung in Gronau und die Fertigung von Brennelementen in Lingen. Die Forschungsreaktoren in Garching und Mainz sollen stillgelegt werden. Der Euratom-Vertrag, der die europäische Kernenergieforschung regelt, soll gekündigt werden. Das dadurch frei werdende Geld soll in den Ausbau erneuerbarer Energien in ganz Europa fließen.

Originalzitat anzeigen (Seite 6)
„Eine Renaissance der Atomkraft lehnen wir ab, da wir die Folgen eines Super-GAUs und die Risiken der Lagerung des anfallenden Atommülls für unkalkulierbar halten.“
Seite 6 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Die Kündigung des Euratom-Vertrags löst Deutschland aus einer bestehenden europäischen Gemeinschaft, auch wenn das Geld weiter europaweit eingesetzt werden soll.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme im Bund im Vergleich