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Was sagen die Parteien in Thüringen zu Klima und Energie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Thüringen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,9), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 6 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Thüringer Klimagesetz abschaffen, Technologieoffenheit einführen

Die AfD will das Thüringer Klimagesetz streichen und weitere Landesregeln ändern, die aus ihrer Sicht der Wirtschaft schaden. Der Staat soll keine bestimmten Technologien bevorzugen. Unternehmen sollen Freiheit und Planungssicherheit erhalten.

Die AfD will das Klima-Gesetz von Thüringen abschaffen. Sie sagt: Solche Regeln schaden den Firmen. Der Staat soll keine Technik bevorzugen. Die besten Produkte sollen sich am Markt durchsetzen.

Ausbau der Windkraft stoppen

Die AfD lehnt neue Windräder grundsätzlich ab, vor allem im Wald. Auch Solaranlagen auf Ackerland oder ökologisch wenig belasteten Flächen will sie nicht. Sie begründet das mit Schäden für Natur und Landschaft und damit, dass Windkraft keine verlässliche Stromversorgung leiste.

Die AfD will keine neuen Windräder. Das gilt besonders für den Wald. Auch Solar-Anlagen auf Feldern lehnt sie ab. Die Partei sagt: Windräder schaden der Natur und der Landschaft.

Förderung und Einspeisevorrang für Erneuerbare beenden

Die AfD will die staatliche Förderung erneuerbarer Energien, etwa über garantierte Abnahmepreise, beenden und ihren Vorrang bei der Einspeisung ins Stromnetz abschaffen. Die Stromtrassen SuedLink, SuedOstLink und P540 lehnt sie ab. Sie begründet das mit gestiegenen Energiekosten und einer aus ihrer Sicht unsichereren Versorgung.

Strom aus Wind und Sonne bekommt heute feste Preise und Vorrang im Netz. Die AfD will beides beenden. Sie lehnt auch große neue Strom-Leitungen durch Thüringen ab. Die Partei sagt: Die Energiewende macht Strom teuer und unsicher.

Auf Gas, Kernkraft und russisches Erdgas setzen

Die AfD will Strom in Thüringen vor allem mit Gaskraftwerken erzeugen und fordert, dass Deutschland schnell zur Kernenergie zurückkehrt. Erdgas soll wieder aus Russland kommen, die Nord-Stream-Leitungen sollen repariert werden. Fracking lehnt sie ab, beim Wasserstoff ist sie skeptisch.

Die AfD will Strom vor allem aus Gas gewinnen. Deutschland soll wieder Atomkraft nutzen. Gas soll wieder aus Russland kommen. Dafür sollen die Nord-Stream-Leitungen repariert werden. Fracking lehnt die Partei ab. Das ist eine Methode, um Gas aus tiefem Gestein zu holen.

Klimagesetz abschaffen, Effizienz- und Heizungsvorgaben streichen

Die AfD will das Thüringer Klimagesetz abschaffen und Pflichten zur Energieeinsparung bei Gebäuden und Geräten auf ein Minimum beschränken. Das bundesweite Verbot herkömmlicher Öl-, Gas- und Holzheizungen lehnt sie ab. Sie sieht darin einen unverhältnismäßigen Eingriff in Eigentum und Freiheit und einen Kostentreiber.

Die AfD will das Klima-Gesetz von Thüringen abschaffen. Niemand soll gezwungen werden, Energie am Haus zu sparen. Die Partei lehnt auch das Verbot alter Heizungen ab. Sie sagt: Die Regeln sind zu teuer und greifen in das Eigentum ein.

CO2-Bepreisung ablehnen

Die AfD lehnt den seit 2021 erhobenen CO2-Preis ab, den sie als preistreibende Steuer bezeichnet. Die Klimaschutzpolitik führt aus ihrer Sicht zu einer Deindustrialisierung westlicher Länder und gefährdet die Autoindustrie und ihre Zulieferer in Thüringen.

Seit 2021 kostet der Ausstoß von CO2 in Deutschland Geld. Die AfD ist dagegen. Sie sagt: Das macht alles teurer. Die Klima-Politik schadet nach ihrer Meinung der Industrie und den Auto-Firmen in Thüringen.

EU-Verbrennerverbot ablehnen

Die AfD lehnt das von der EU beschlossene Aus für Verbrennungsmotoren grundsätzlich ab und fordert Technologieoffenheit. Aus ihrer Sicht benachteiligt das Verbot Thüringer Autohersteller und Zulieferer im internationalen Wettbewerb.

Die EU will neue Autos mit Verbrennungs-Motor verbieten. Die AfD ist dagegen. Sie sagt: Das Verbot schadet den Auto-Firmen in Thüringen. Jede Technik soll erlaubt bleiben.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Windkraft im Wald nicht generell erlauben

Das BSW lehnt eine allgemeine Erlaubnis für Windräder im Wald ab. Ob und wo Windkraft gebaut wird, sollen Kommunen und Regionen mit Waldbesitzern und Unternehmen selbst entscheiden, weil sie den Bedarf vor Ort aus Sicht des Programms am besten kennen.

Das BSW will Windräder im Wald nicht überall erlauben. Die Gemeinden sollen selbst entscheiden. Sie wissen am besten, was vor Ort gebraucht wird. Auch Wald-Besitzer und Firmen sollen mitreden.

Energiekosten senken und Betriebe beim Eigenstrom fördern

Das BSW will die aus seiner Sicht im Ländervergleich zu hohen Energiekosten in Thüringen senken, unter anderem durch eine Angleichung der Netzentgelte zwischen den Ländern. Kleine und mittlere Betriebe, die wegen der Energiekosten in Not sind, sollen gezielt gefördert werden, und Bürger sollen an den Gewinnen der Stromerzeugung beteiligt werden.

Das BSW will billigere Energie in Thüringen. Die Gebühren für das Strom-Netz sollen in allen Ländern gleich sein. Kleine Firmen sollen Geld für eigenen Strom bekommen. Bürger sollen am Gewinn von Wind- und Sonnen-Strom beteiligt werden. Auch Bauern sollen bei Strom aus Sonne und Bio-Gas Hilfe bekommen.

Technologieoffener Klimaschutz und Energiespeicher fördern

Das BSW will Klima- und Umweltschutz vor allem über technologieoffene Innovationen erreichen, die schnell umsetzbar sind, und Thüringen zum Vorreiter bei Speichertechnologien für erneuerbare Energie machen. Aus Sicht des Programms gefährden übereilte Maßnahmen die Wirtschaft und die Akzeptanz des Klimaschutzes; bürokratische Vorgaben im Namen des Klimaschutzes lehnt es ab.

Das BSW will das Klima mit neuer Technik schützen. Dabei soll keine Technik verboten sein. Thüringen soll gute Speicher für Ökostrom entwickeln. Das BSW lehnt viele Regeln für den Klimaschutz ab. Klimaschutz soll das Leben nicht teurer machen.

BSW: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (-0,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Energiepreise dämpfen und Klimageld einführen

Die CDU will den Anstieg des CO₂-Preises verlangsamen und die Stromsteuer auf das in Europa zulässige Mindestmaß senken. Im Bund setzt sie sich für die Einführung des Klimagelds ein, damit Einnahmen aus dem CO₂-Preis an Haushalte zurückfließen.

Die CDU will, dass Energie bezahlbar bleibt. Der Preis für CO₂ soll langsamer steigen. Die Steuer auf Strom soll stark sinken. Die Menschen sollen ein Klimageld bekommen. Das ist Geld aus dem CO₂-Preis, das der Staat zurückgibt.

Netzentgelte vereinheitlichen, Netze und Speicher ausbauen

Die CDU will die Netzentgelte reformieren und die Entgelte für regionale Verteilnetze bundesweit angleichen. Zugleich sollen Ortsnetze ausgebaut, Speicher erforscht und gefördert sowie die Eigenversorgung mit Strom erleichtert werden.

Die CDU will die Kosten für Stromnetze in ganz Deutschland gleich verteilen. Die Stromnetze vor Ort sollen stärker werden. Die CDU will Strom-Speicher fördern. Firmen und Bürger sollen leichter eigenen Strom erzeugen und teilen können.

Wasserstoff, Biogas und Wasserkraft ausbauen

Die CDU sieht Wasserstoff als wesentlichen Teil der Energiewende in Thüringen und will Forschung und Anwendung fördern. Das Gasnetz soll erhalten und für Wasserstoff nutzbar gemacht werden; Biogas- und Wasserkraftanlagen sollen bestehen bleiben und teils ausgebaut werden.

Die CDU will mehr Wasserstoff nutzen. Das Gasnetz soll bleiben und später Wasserstoff leiten. Biogas-Anlagen sollen bleiben und mehr werden. Auch die Wasserkraft-Anlagen sollen erhalten bleiben.

Eigenen Strombedarf technologieoffen aus Erneuerbaren decken

Die CDU will, dass Thüringen rechnerisch so viel Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt, wie es selbst verbraucht. Statt Flächenvorgaben soll es Mengenziele für die Erzeugung geben, und alle emissionsfreien Energieformen sollen gleich gefördert werden.

Thüringen soll so viel Strom erzeugen, wie es selbst braucht. Der Strom soll aus erneuerbaren Quellen kommen. Die CDU will keine festen Vorgaben für Flächen. Sie will Ziele für die Strom-Menge. Alle Energieformen ohne Abgase sollen gleich gefördert werden.

Repowering vor Neubau, keine Windkraft im Wald

Die CDU will bestehende Wind- und Solarstandorte mit modernen Anlagen stärker nutzen, bevor neue Flächen erschlossen werden. Windkraft soll nur im Einvernehmen mit den Menschen vor Ort ausgebaut und in Waldgebieten vermieden werden.

Alte Windräder und Solar-Anlagen sollen durch neue ersetzt werden. Das nennt man Repowering. Neue Anlagen liefern mehr Strom auf gleicher Fläche. Erst danach sollen neue Flächen genutzt werden. Im Wald will die CDU möglichst keine Windräder.

Energetischen Umbau mit Krediten und Steuervorteilen fördern

Die CDU will Energieeffizienz bei Gebäuden und Netzen zum Leitgedanken der einschlägigen Regeln machen. Unternehmen und Privathaushalte sollen Anreize erhalten, durch Sanierung und Energiesparen ihre Energiekosten zu senken.

Häuser und Netze sollen weniger Energie verbrauchen. Die CDU will Firmen und Haushalten beim Umbau helfen. Dafür soll es günstige Kredite geben. Wer sein Haus saniert, soll mehr von der Steuer absetzen können.

Bürgerenergie stärken und Kommunen an Erlösen beteiligen

Die CDU will mehr Bürgerenergiegenossenschaften und eine gesetzliche Pflicht, Kommunen an den Erlösen örtlicher Windparks und Freiflächen-Solaranlagen zu beteiligen. Die Wertschöpfung aus der Energieerzeugung soll so in Thüringen bleiben.

Bürger sollen sich an der Strom-Erzeugung beteiligen können. Dafür gibt es Genossenschaften. Die CDU will mehr davon. Gemeinden sollen Geld von Windparks und Solar-Anlagen bekommen. Das soll ein Gesetz vorschreiben.

Solarenergie auf Dächern und versiegelten Flächen ausbauen

Die CDU will Solarenergie vor allem auf Dächern und bereits genutzten Flächen ausbauen, unter anderem mit einem Darlehensprogramm für 50.000 Dächer. Das Land soll mit eigenen Gebäuden vorangehen und seine Verwaltung vollständig CO₂-neutral machen.

Die CDU will mehr Solar-Anlagen auf Dächern. Dafür soll es günstige Kredite geben. Auch Parkplätze und Flächen an Autobahnen sollen Strom liefern. Das Land soll auf eigenen Gebäuden Solar-Anlagen bauen. Die Landes-Verwaltung soll kein CO₂ mehr ausstoßen.

Kernkraftwerke reaktivieren und neue Reaktoren erforschen

Die CDU will sich dafür einsetzen, alle noch einsatzfähigen Kernkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Sie begründet das mit Versorgungssicherheit, stabilen Preisen und der Sicherung der Grundlast.

Die CDU will Kernkraftwerke wieder einschalten. Das gilt für alle, die noch funktionieren. Sie sagt: Das macht die Strom-Versorgung sicher und die Preise stabil. Auch neue Arten von Kernkraftwerken sollen erforscht und genutzt werden.

CDU: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 8 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Ökologischen Umbau sozial absichern

Die Linke hält den Abschied von fossilen Energien und vom Verbrennungsmotor für notwendig. Sie will den Umbau aber mit sozialer Absicherung verbinden, damit niemand benachteiligt wird, etwa Menschen auf dem Dorf oder mit wenig Geld.

Die Linke will weg von Öl, Gas und Kohle. Sie will auch weg vom Verbrenner-Motor. Dabei soll niemand Nachteile haben. Das gilt zum Beispiel für Menschen im Dorf, die ein Auto brauchen. Es gilt auch für Menschen mit wenig Geld.

Landeseigene Energiegesellschaft für erneuerbare Wärme

Die Linke will die Nutzung fossiler Energien beenden und setzt auf eine landeseigene Energiegesellschaft. Diese soll zusammen mit kommunalen Versorgern bezahlbare Nah- und Fernwärme mit erneuerbaren Energien verbinden.

Die Linke will weg von Kohle, Öl und Gas. Dafür soll das Land eine eigene Energie-Firma haben. Sie soll mit den Stadtwerken zusammenarbeiten. Wärme und Strom sollen bezahlbar sein und aus sauberer Energie kommen.

Solarenergie auf ungenutzten Flächen ausbauen

Die Linke will Dächer, Bahndämme, Parkplätze und Autobahnränder für Solaranlagen erschließen. Agri-Photovoltaik, also Solaranlagen über landwirtschaftlich genutzten Flächen, soll nach einer Pilotphase zum Standard werden. Das Land soll außerdem Balkonkraftwerke fördern.

Die Linke will mehr Strom aus Sonne. Solar-Anlagen sollen auf große Dächer und Parkplätze kommen. Gute Äcker sollen Äcker bleiben. Solar-Anlagen über Feldern sollen normal werden. Das Land soll kleine Solar-Anlagen für den Balkon fördern.

Kreditfinanzierten Transformationsfonds einrichten

Die Linke will einen Transformationsfonds für die Energie- und Wärmewende schaffen. Er soll über Kredite landeseigener Gesellschaften finanziert werden. Nach dem Programm könnten 50 Millionen Euro Landeseinlage bis zu 700 Millionen Euro für klimagerechte Infrastruktur mobilisieren.

Die Linke will einen neuen Geld-Topf für den Klimaschutz. Das Land soll dafür Kredite aufnehmen können. Aus 50 Millionen Euro sollen bis zu 700 Millionen Euro werden. Mit dem Geld sollen Dörfer und Städte umgebaut werden. Zum Beispiel soll es mehr Fernwärme geben.

Anwohner und Kommunen an Windgewinnen beteiligen

Die Linke will Anwohner und Gemeinden per Gesetz an den Erträgen von Windkraftanlagen beteiligen. Das Geld soll in der Region bleiben und die Zustimmung zum Ausbau erhöhen. Ein pauschales Verbot von Windrädern im Wald lehnt die Partei ab.

Wind-Räder bringen Gewinne. Die Linke will, dass Gemeinden und Anwohner einen Teil davon bekommen. Mit dem Geld können Gemeinden Kitas, Schulen oder Straßen bezahlen. So sollen mehr Menschen Wind-Räder gut finden. Wind-Räder im Wald sollen nicht ganz verboten sein.

Wärmewende über kommunale Wärmenetze organisieren

Die Linke will die Wärmewende über Nah- und Fernwärmenetze umsetzen, die Kommunen oder Kreise gemeinwohlorientiert betreiben. Die Netze sollen mit erneuerbarer Energie laufen und nur die tatsächlichen Kosten abrechnen. Wo Netze nicht sinnvoll sind, sollen Stadtwerke Wärmepumpen einbauen und die Wärme verkaufen.

Viele Häuser brauchen eine neue Heizung. Die Linke will die Menschen damit nicht allein lassen. Städte und Gemeinden sollen Wärme-Netze bauen. Diese Netze liefern Wärme für viele Häuser. Die Wärme soll aus erneuerbarer Energie kommen und bezahlbar sein.

Thüringen vollständig erneuerbar und dezentral versorgen

Die Linke will Thüringen in absehbarer Zeit ganz mit erneuerbarer Energie versorgen. Der Strom soll möglichst dort entstehen, wo er gebraucht wird. Dafür sollen Speicher, Bürgerenergiegenossenschaften und die Umstellung energieintensiver Betriebe gefördert werden.

Thüringen soll nur noch erneuerbare Energie nutzen. Das ist Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse. Die Energie soll in der Nähe entstehen. Die Linke will Speicher für Strom und Wärme fördern. Bürger sollen gemeinsam eigene Energie-Projekte starten können.

Energienetze in öffentliche Hand überführen

Die Linke will die Netze für Strom, Fernwärme und gegebenenfalls Gas flächendeckend wieder öffentlich machen. Mittelfristig sollen auch Erzeugung und Speicherung in öffentlicher Verantwortung sein, also bei Kommunen, Ländern, dem Bund oder Unternehmen unter öffentlicher Kontrolle. Eine landeseigene Energiegesellschaft soll die Rekommunalisierung unterstützen.

Die Linke will, dass die Energie-Netze dem Staat oder den Gemeinden gehören. Das gilt für Strom, Fernwärme und vielleicht auch für Gas. Später soll auch die Erzeugung von Energie öffentlich sein. Das Land soll dafür eine eigene Energie-Firma gründen.

Wasserstoff und Batterieantriebe voranbringen

Die Linke will grünen Wasserstoff als Baustein nutzen, um den CO2-Ausstoß in Strom, Wärme, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft zu senken. Im Bahnverkehr sollen Batteriezüge auf Strecken ohne Oberleitung fahren, und Busse sowie kommunale Fahrzeuge sollen auf Batterie oder Brennstoffzelle umgestellt werden.

Die Linke will grünen Wasserstoff nutzen. Das ist ein Gas, das mit Öko-Strom hergestellt wird. So soll weniger CO2 entstehen. Züge sollen auf manchen Strecken mit Batterie fahren. Auch Busse sollen neue Antriebe bekommen.

Übergewinnsteuer und einheitliche Netzentgelte durchsetzen

Die Linke will sich im Bund für eine Übergewinnsteuer einsetzen, damit Krisen- und Spekulationsgewinne von Energieunternehmen an die öffentliche Hand fließen. Außerdem verlangt sie eine neue Struktur der Netzentgelte, damit Strom im Osten und Norden nicht teurer ist als im Westen und Süden.

Manche Firmen verdienen sehr viel Geld an hohen Energie-Preisen. Die Linke will diese Extra-Gewinne besteuern. Das Geld soll Städten, Gemeinden und kleineren Firmen helfen. Strom soll außerdem überall in Deutschland gleich viel kosten.

Hitzeschutz und gesunde Umwelt sozial gerecht sichern

Die Linke will Umwelt-, Sozial- und Gesundheitspolitik zusammen betrachten, weil Menschen mit wenig Einkommen laut Programm stärker unter Lärm und Hitze leiden. Kommunen und soziale Einrichtungen sollen Unterstützung bekommen, und Hitzeschutzpläne sollen entstehen.

Arme Menschen leiden oft mehr unter Hitze und Lärm. Die Linke will das ändern. Alle sollen in einer gesunden Umgebung leben können. Städte und Gemeinden sollen dafür Hilfe bekommen. Es soll Pläne zum Schutz vor Hitze geben.

Linke: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 9 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Stadtwerke stärken und Energieplanung vereinfachen

Die SPD will Kommunen und Stadtwerke als Träger der Energiewende stärken und Energie vor Ort erzeugen, speichern und handeln lassen. Die Planung von Erzeugungsanlagen, Speichern und Netzen soll einfacher und klarer werden. Das senkt nach Ansicht der Partei dauerhaft Kosten und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.

Die SPD will die Stadtwerke stärken. Energie soll vor Ort entstehen und gespeichert werden. Neue Anlagen und Netze sollen sich einfacher planen lassen. Die Region soll mehr eigenen Öko-Strom nutzen. Das soll die Kosten senken.

Klimaneutralen Gebäudebestand bis 2040 erreichen

Die SPD will den Heizenergieverbrauch durch Sanierung und moderne Technik senken und mit erneuerbaren Energien decken. Bis 2040 sollen die Gebäude in Thüringen klimaneutral sein. Die Wärmeversorgung soll für alle Einkommen bezahlbar bleiben.

Die SPD will, dass Häuser weniger Energie zum Heizen brauchen. Bis 2040 sollen Gebäude dem Klima nicht mehr schaden. Heizen soll für alle bezahlbar bleiben. Wer seine Heizung tauscht, soll Geld vom Land bekommen.

Thüringer Klimagesetz überarbeiten und Klimaziele konkretisieren

Die SPD will das Landesklimagesetz überarbeiten, das Ziel der Treibhausgasneutralität mit konkreten Schritten unterlegen und langfristig ein jährliches Treibhausgas-Budget einführen. Klimaschutz soll sozial verträglich sein; dafür fordert die Partei unter anderem ein soziales Klimageld vom Bund.

Die SPD will das Klima-Gesetz von Thüringen ändern. Das Gesetz soll genaue Schritte für weniger Treibhaus-Gase nennen. Treibhaus-Gase machen die Erde wärmer. Menschen mit wenig Geld sollen beim Klimaschutz entlastet werden.

Erneuerbare schneller ausbauen, Kommunen und Bürger beteiligen

Die SPD will den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen, besonders nahe an Industriebetrieben mit hohem Energiebedarf. Energie soll möglichst regional und dezentral erzeugt werden; Kommunen sollen dafür Geld und Beratung erhalten, und Bürger sollen sich über Genossenschaften beteiligen können.

Die SPD will schneller mehr Strom aus Wind und Sonne. Der Strom soll dort entstehen, wo man ihn braucht. Städte und Gemeinden sollen dafür Geld und Beratung bekommen. Bürger sollen gemeinsam selbst Energie erzeugen können.

Stadtwerke bei erneuerbarer Wärmeversorgung unterstützen

Die SPD sieht die Stadtwerke als tragende Säule der Energiewende und will sie und die Kommunen bei Nah- und Fernwärme stärker unterstützen. Neue Wärmequellen aus erneuerbaren Energien sollen erschlossen werden, darunter die Tiefengeothermie.

Die SPD will die Stadtwerke bei der Wärme stärker unterstützen. Stadtwerke sind Betriebe der Städte für Strom und Wärme. Die Wärme soll öfter aus erneuerbaren Quellen kommen. Dazu gehört auch Wärme aus der Tiefe der Erde.

Solarausbaugesetz für Thüringen schaffen

Die SPD will ein Thüringer Solarausbaugesetz verabschieden und die Nutzung der Solarenergie voranbringen. Ein Landesprogramm soll mehr Flächen für Photovoltaik erschließen, vor allem auf Dächern, an Fassaden und in Kombination mit Landwirtschaft.

Die SPD will ein neues Gesetz für Solar-Energie in Thüringen. Es soll mehr Solar-Anlagen geben, vor allem auf Dächern und an Hauswänden. Auch auf Feldern sollen Anlagen stehen können. Große Solar-Parks sollen vor allem neben Straßen und Schienen entstehen.

Windenergie ausbauen, pauschale Verbote ablehnen

Die SPD bekennt sich zum Ausbau der Windkraft, die sie als wichtigste erneuerbare Energiequelle in Thüringen ansieht. Pauschale Verbote, etwa für Anlagen im Wald, lehnt sie ab; neue Anlagen sollen hohen Umwelt- und Naturschutzstandards genügen.

Die SPD will mehr Wind-Räder in Thüringen. Wind ist für die Partei die wichtigste erneuerbare Energie. Ein allgemeines Verbot von Wind-Rädern im Wald lehnt sie ab. Beim Bau soll die Natur geschützt werden.

Windkraft und erneuerbare Energien ausbauen

Die SPD will mehr Ökostrom erzeugen, vor allem aus Wind, und dafür 2,2 Prozent der Landesfläche für Windkraft ausweisen. Der Ausbau soll im Gespräch mit den Menschen vor Ort geschehen, und Gemeinden wie Anwohner sollen an den Erträgen beteiligt werden.

Die SPD will mehr Strom aus Wind erzeugen. Dafür sollen 2,2 Prozent der Fläche in Thüringen für Windräder da sein. Die Menschen vor Ort sollen mitreden. Gemeinden und Bürger sollen am Gewinn beteiligt werden.

Stromspeicher und Wasserstoffwirtschaft aufbauen

Die SPD will Thüringen zu einem Standort für Stromspeicher machen und eine eigene Erzeugung von grünem Wasserstoff aufbauen. Das Land soll an das bundesweite Wasserstoffkernnetz angeschlossen werden, was das Programm als zentrale industriepolitische Entscheidung beschreibt.

Die SPD will mehr Speicher für Strom in Thüringen. So soll es auch Strom geben, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint. Außerdem soll Thüringen grünen Wasserstoff herstellen. Das ist ein Gas, das man mit Öko-Strom erzeugt. Thüringen soll an das große Wasserstoff-Netz angeschlossen werden.

Energiekosten für Betriebe und Haushalte senken

Die SPD fordert einen befristeten Brückenstrompreis, der energieintensive Unternehmen in der Energiewende stützen und Verbraucher entlasten soll. Für Haushalte mit geringem Einkommen setzt sie sich für einen Bonus beim Heizungstausch ein und will bei der Wärmeversorgung stärker fördern als verpflichten.

Die SPD will einen Brücken-Strom-Preis. Das ist ein günstiger Strompreis für eine begrenzte Zeit. Er soll Firmen helfen, die viel Strom brauchen. Haushalte mit wenig Geld sollen einen Bonus bekommen, wenn sie die Heizung tauschen. Auch die Beratung zum Stromsparen soll bleiben.

SPD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl