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Was sagen die Parteien in Bremen zu Klima und Energie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 13 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Gewerbegebiete klimafreundlich gestalten

Die CDU will Wirtschaft und Umweltschutz in Gewerbegebieten verbinden. Dazu gehören eine Solardachpflicht für neue Gewerbebauten, leichtere Genehmigungen für Windräder in Gewerbegebieten und weniger versiegelte Fläche.

Die CDU will Gewerbe-Gebiete besser für das Klima machen. Neue Firmen-Gebäude sollen Solar-Anlagen auf dem Dach haben müssen. Wind-Räder in Gewerbe-Gebieten sollen leichter erlaubt werden. Es soll weniger Boden zugebaut werden.

Häfen zum Drehkreuz der Energiewende ausbauen

Die CDU will in den Häfen mehr Flächen und Umschlagskapazität für Offshore-Windanlagen bereitstellen und einen „Green Energy Port“ an der Weser bauen. Die Anlagen sollen auch für Wasserstoff und seine Folgeprodukte nutzbar sein.

Die CDU will die Häfen für die Energie-Wende nutzen. Dort sollen Windräder für das Meer verladen und gewartet werden. Dafür soll ein neuer Hafen an der Weser entstehen. Auch Wasserstoff soll dort ankommen und weiter verarbeitet werden.

Schadstoffausstoß im Hafen senken, Landstrom ausbauen

Die CDU will den Schadstoffausstoß in den Häfen mit Blick auf die Klimaneutralität weiter verringern. Umschlagsgeräte sollen klimafreundliche Antriebe bekommen, und Schiffe sollen am Liegeplatz Strom vom Land nutzen.

Die CDU will weniger Abgase im Hafen. Die Maschinen im Hafen sollen klimafreundlich fahren. Schiffe sollen am Kai Strom vom Land bekommen. Dann müssen ihre Motoren dort nicht laufen.

Umstieg der Taxen auf Elektroantrieb fördern

Die CDU will Taxiunternehmen beim Wechsel auf Elektroautos finanziell unterstützen. Jedes neu angeschaffte E-Taxi soll 10.000 Euro Förderung erhalten. Nach Angaben des Programms fahren fast alle der über 460 Bremer Taxen bisher mit Verbrennungsmotor.

Die CDU will, dass Taxen in Bremen elektrisch fahren. Für jedes neue Elektro-Taxi soll es 10.000 Euro geben. Die Stadt soll auch Ladesäulen für Taxen bezahlen. Heute fahren fast alle Taxen mit Benzin oder Diesel.

Bremen bis 2040 klimaneutral machen

Die CDU bekennt sich zum Pariser Klimaabkommen und will Bremen bis spätestens 2040 klimaneutral machen. Dabei setzt sie auf Anreize, Innovation und Technologieoffenheit statt pauschaler Verbote; Klimaschutz soll für alle bezahlbar bleiben.

Die CDU will, dass Bremen bis 2040 klimaneutral ist. Klimaneutral heißt: Das Land schadet dem Klima nicht mehr. Die CDU will das mit neuen Techniken und Anreizen erreichen. Sie will dabei keine pauschalen Verbote.

Erneuerbare Energien und Windkraft ausbauen

Die CDU will den Anteil erneuerbarer Energien bei Strom, Wärme und Kälte deutlich steigern. Die Windkraftleistung soll bis 2030 um die Hälfte auf rund 300 Megawatt wachsen, um die Klimaziele im Energiesektor zu erreichen.

Die CDU will mehr Energie aus Wind und Sonne. Das gilt für Strom, Wärme und Kälte. Die Wind-Kraft in Bremen soll bis 2030 um die Hälfte wachsen. Außerdem soll Bremen mehr Energie sparen.

Solarleistung bis 2030 verzehnfachen

Die CDU will die Solarleistung im Land Bremen bis 2030 auf rund 500 Megawatt und langfristig auf 1000 Megawatt steigern. Auf jedes geeignete Dach soll eine Photovoltaik-Anlage kommen, wobei öffentliche Gebäude als Vorbild dienen sollen.

Die CDU will viel mehr Strom aus Sonne. Bis 2030 soll es zehnmal so viel Solar-Leistung geben wie heute. Auf jedes passende Dach soll eine Solar-Anlage. Die Stadt soll bei ihren eigenen Gebäuden anfangen.

Solaranlagen privater Haushalte und Mieterstrom fördern

Die CDU will private Haushalte beim Bau von Solaranlagen finanziell unterstützen, darunter Balkonmodule und Stromspeicher. Haushalte mit geringem Einkommen sollen höhere Zuschüsse erhalten, und auch Mieter sollen über Mieterstromanlagen an der Energiewende teilhaben.

Die CDU will Geld für Solar-Anlagen an private Haushalte geben. Das gilt auch für kleine Anlagen am Balkon. Wer wenig Geld hat, soll mehr Hilfe bekommen. Auch Mieter sollen Solar-Strom vom eigenen Dach nutzen können.

Windenergie an Land und auf See ausbauen

Die CDU will die Windkraft an Land und auf See stärker nutzen und ältere Anlagen durch leistungsfähigere ersetzen. Bürgerinnen und Bürger sollen sich über Genossenschaften an Projekten beteiligen können.

Die CDU will mehr Strom aus Wind. Alte Windräder sollen durch stärkere ersetzt werden. Menschen sollen sich gemeinsam an Wind-Projekten beteiligen können.

Kommunale Wärmeplanung voranbringen

Die CDU will die Wärmeversorgung im Land Bremen bis spätestens 2040 klimaneutral machen. Eine kommunale Wärmeplanung soll dafür die günstigsten und wirksamsten erneuerbaren Lösungen für Straßen, Quartiere und Stadtteile aufzeigen.

Die CDU will, dass Heizen bis 2040 ohne Öl und Gas klappt. Dafür sollen die Städte einen Plan machen. Der Plan zeigt für jede Gegend die beste Lösung. Das kann ein Wärme-Netz sein oder eine eigene Anlage.

Wasserstoffwirtschaft im Land Bremen aufbauen

Die CDU will Bremen und Bremerhaven zu einem Standort für grünen Wasserstoff machen und dafür Produktion, Netze und Speicher ausbauen. Wasserstoff soll aus Sicht des Programms Industrie, Verkehr und Wärme klimaneutral machen und erneuerbare Energie langfristig speichern.

Die CDU will, dass Bremen viel grünen Wasserstoff herstellt. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie speichert. Damit soll zum Beispiel das Stahlwerk klimafreundlich arbeiten. Es soll auch Tankstellen für Wasserstoff geben.

Klimatechnologien und CO2-Speicherung fördern

Die CDU will Klimaschutz und Wirtschaft verbinden und klimafreundliche Technologien mit Anreizen und Förderstrukturen unterstützen. Auch die Abscheidung, Speicherung und Nutzung von CO2 soll einbezogen werden, weil das Programm vollständige Klimaneutralität sonst für unerreichbar hält.

Die CDU will Firmen belohnen, die klimafreundliche Technik nutzen. Sie will auch CO2 auffangen und speichern lassen. CO2 ist ein Gas, das dem Klima schadet. Ämter sollen Genehmigungen schneller ausstellen.

Energiearmut vermeiden und Klimaberatung der Verbraucherzentrale ausbauen

Die CDU will Strom- und Gassperren seltener machen und in sozialen Härtefällen ganz verhindern. Dafür soll der bestehende Härtefallfonds reformiert werden. Die Verbraucherzentrale soll eine Stelle für Klimaschutzmanagement erhalten und auch zu Elektromobilität beraten.

Manchen Menschen wird Strom oder Gas abgestellt. Die CDU will, dass das seltener passiert. In Notlagen soll es gar nicht passieren. Die Verbraucher-Zentrale soll mehr zu Energie und Klima beraten.

Innovationsfonds Klimaschutz mit privatem Kapital gründen

Die CDU schlägt einen Landesfonds vor, der klimaschonende Technologien vor allem bei Start-ups und mittelständischen Betrieben fördert. Öffentliche Hand und private Investoren sollen sich je zur Hälfte an Projekten beteiligen, um mehr privates Kapital zu mobilisieren.

Die CDU will einen neuen Fonds für Klimaschutz. Ein Fonds ist ein Geldtopf. Der Staat und private Geldgeber zahlen je die Hälfte. Das Geld bekommen vor allem junge und kleinere Firmen mit neuen Ideen für den Klimaschutz.

Klima-Anleihe statt Ausnahme von der Schuldenbremse

Die CDU lehnt es ab, die Schuldenbremse für Klimaschutzausgaben auszusetzen, und will stattdessen eine Klima-Anleihe über die Bremer Aufbaubank ausgeben. Damit sollen Klimainvestitionen finanziert werden, ohne den Landeshaushalt mit neuen Schulden zu belasten.

Die CDU will für den Klimaschutz keine neuen Staats-Schulden machen. Stattdessen soll eine Bank des Landes Geld von Bürgern einsammeln. Mit dem Geld baut sie zum Beispiel Solar-Anlagen. Die Bürger bekommen dafür Zinsen.

CDU: alle 15 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (-0,5), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 3 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Technologieoffene Sektorkopplung und Wasserstoff fördern

Die FDP will die Energiewende über eine technologieoffene Sektorkopplung organisieren, also die Verknüpfung von Strom, Gas, Wärme und Verkehr. Dazu gehören der Ausbau erneuerbarer Energien, Reservekapazitäten für die Versorgungssicherheit sowie die Förderung von Wasserstoff und synthetischen Brennstoffen.

Die FDP will Strom, Gas, Wärme und Verkehr besser verbinden. Das nennt man Sektor-Kopplung. Dabei soll keine Technik bevorzugt werden. Wind-Energie soll wachsen. Wasserstoff soll gefördert werden. Die Energie soll sicher und bezahlbar bleiben.

Wärmeplanung und Netzausbau voranbringen

Die FDP will den Anteil von Wärmepumpen steigern und Strom- sowie Wärmespeicher ausbauen. Dafür fordert sie eine Wärmeplanung für das Land und eine Ausbauplanung für die Energienetze in Bremen und Bremerhaven.

Wärme-Pumpen heizen fast ohne Schaden für das Klima. Die FDP will mehr davon in Bremen. Dafür soll es einen Plan für die Wärme im Land geben. Auch die Strom-Netze sollen stärker werden. Das Stahlwerk soll eine bessere Strom-Leitung bekommen.

Öffentliche Flächen für Bürgerenergie bereitstellen

Die FDP will, dass das Land und die Städte geeignete Flächen für Solar- und Windanlagen an Bürgerenergiegenossenschaften geben. Das soll die Zustimmung der Bevölkerung zur Energiewende erhöhen. Außerdem soll der Ausbau erneuerbarer Energien auch in der Innenstadt schneller vorankommen.

Die FDP will mehr Strom aus Sonne und Wind. Das Land und die Städte sollen dafür Flächen bereitstellen. Bürger sollen dort gemeinsam Anlagen betreiben. Auch in der Stadt soll es schneller mehr Solar-Anlagen geben.

Wasserstoffterminal und klimafreundlichere Häfen prüfen

Die FDP will prüfen lassen, ob in Bremerhaven ein eigenes Terminal für Wasserstoff entstehen kann. Außerdem unterstützt sie Anlagen, an denen Schiffe alternative Treibstoffe tanken können. Landstrom soll nur dort kommen, wo er sich im Einzelfall wirtschaftlich und technisch umsetzen lässt.

Die FDP will prüfen, ob Bremerhaven ein Terminal für Wasserstoff bekommt. Dort könnten Schiffe Wasserstoff anliefern. Schiffe sollen auch neue Treibstoffe tanken können. Strom vom Land für Schiffe soll es nur geben, wenn es sich lohnt.

Klimaneutralität bis 2038 ohne neue Schulden

Die FDP bekennt sich zum Ziel, das Land Bremen bis 2038 klimaneutral zu machen, und will die Maßnahmen der Enquete-Kommission mit einem Zeit- und Finanzplan umsetzen. Die dafür veranschlagten 7 Milliarden Euro sollen ohne neue Kredite aus EU-, Bundes- und Haushaltsmitteln kommen.

Bremen soll bis 2038 klimaneutral sein. Das heißt: Bremen schadet dem Klima dann nicht mehr. Die FDP will dafür keine neuen Schulden machen. Das Geld soll von der EU, vom Bund und aus dem Haushalt kommen.

Förderfonds für klimafreundliche Innovationen einrichten

Die FDP fordert einen Förderfonds des Landes für innovative und umweltfreundliche Ideen. Aus ihrer Sicht braucht die Senkung der CO2-Emissionen technischen Fortschritt und nachhaltiges Wachstum.

Die FDP will einen Fonds für neue Ideen zum Klimaschutz. Ein Fonds ist ein Geld-Topf. Das Geld soll schnell und einfach fließen. So sollen gute Ideen schneller Wirklichkeit werden.

Hochwasser- und Hitzeschutz verstärken

Die FDP will den Generalplan Küstenschutz rasch umsetzen und den Schutz vor Hitze ausbauen. Sie verweist auf die Hochwassergefahr für Bremen und auf steigende Temperaturen in beiden Städten.

Bremen ist von Hochwasser bedroht. Die FDP will die Deiche schnell höher bauen. Sirenen sollen bei Katastrophen wieder warnen. Auch vor Hitze sollen die Menschen besser geschützt werden.

FDP: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 12 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 23 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 21 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Land Bremen vor Klimafolgen schützen

Die Grünen wollen die Menschen in Bremen und Bremerhaven mit Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel vor dessen Folgen schützen. Dazu zählen Deiche gegen Sturmfluten, Bäume gegen Hitze und Verkehrswege für klimafreundliche Mobilität. Der Ausbau erneuerbarer Energien soll zudem unabhängig von Energieimporten machen.

Die Grünen wollen die Menschen vor den Folgen der Klima-Krise schützen. Deiche sollen vor Sturm-Fluten schützen. Bäume sollen bei Hitze kühlen. Neue Wege sollen klimafreundliches Fahren leicht machen. Es soll mehr Strom aus Wind und Sonne geben.

Wärmeversorgung mit kommunaler Wärmeplanung umstellen

Die Grünen wollen beim Heizen möglichst schnell auf erneuerbare Energien umsteigen und setzen dabei auf Fernwärme und Wärmepumpen. Eine kommunale Wärmeplanung soll zeigen, wo und wann ein Fernwärmeanschluss kommt. Das soll Eigentümern und Mietern Planungssicherheit geben.

Die Grünen wollen, dass Häuser ohne Öl und Gas warm werden. Dafür soll es mehr Fernwärme und Wärme-Pumpen geben. Die Städte sollen einen Plan machen. Der Plan zeigt, wo es wann Fernwärme gibt.

Sanierungen sozial fördern und Energieberatung ausbauen

Die Grünen wollen für soziale Härtefälle eine zusätzliche Landesförderung für energetische Sanierungen schaffen. Damit soll verhindert werden, dass hohe Sanierungskosten auf Mieter umgelegt werden. Außerdem soll die Beratung zu Sanierung und Energiesparen deutlich wachsen.

Ein Haus zu sanieren kostet viel Geld. Die Grünen wollen dafür mehr Geld geben, wenn Menschen wenig haben. Mieter sollen die Kosten nicht tragen müssen. Es soll auch mehr Beratung geben. Energie-Lotsen sollen in ärmeren Vierteln beim Sparen helfen.

Hitzeaktionsplan und Hitzeschutz einführen

Die Grünen wollen die Bevölkerung mit einer an das Klima angepassten Infrastruktur und einem Hitzeaktionsplan vor den gesundheitlichen Folgen heißer Sommer schützen. Hitzeschutz soll bei großen Sommerveranstaltungen Pflicht werden, Arbeitsschutzregeln bei Hitze sollen strenger überprüft werden.

Die Sommer werden heißer. Das ist gefährlich für die Gesundheit. Die Grünen wollen einen Plan gegen Hitze. Behörden sollen vor Hitze warnen. Große Feste im Sommer müssen Schutz vor Hitze einplanen.

Umbauordnung für bestehende Gebäude einführen

Die Grünen wollen bestehende Gebäude klimaneutral oder klimapositiv umbauen und dafür die Regeln für das Planen und Bauen ändern. Eine „Umbauordnung“ soll den Bestand gegenüber dem Neubau bevorzugen, damit vorhandene Bausubstanz erhalten bleibt.

Die Grünen wollen alte Gebäude umbauen statt abreißen. Die Gebäude sollen dem Klima nicht mehr schaden. Dafür soll es neue Regeln geben. Diese Regeln heißen Umbau-Ordnung. Bremen soll sich beim Bund dafür einsetzen.

Hochschulen klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass alle Hochschulen im Land klimaneutral werden, beim Studium wie auf dem Campus. Dafür soll eine verbindliche Nachhaltigkeitsstrategie für alle Hochschulen entstehen und das Klimaschutzmanagement dauerhaft gesichert werden.

Die Hochschulen sollen dem Klima nicht mehr schaden. Das soll für das Studium und für die Gebäude gelten. Die Grünen wollen dafür einen festen Plan für alle Hochschulen. Fachleute für Klimaschutz sollen dort dauerhaft arbeiten.

Energiewende für mehr Energiesicherheit beschleunigen

Die Grünen wollen die Energiewende in Europa weiter beschleunigen und internationale Energiequellen breiter aufstellen. Ziel ist die Unabhängigkeit von fossilen Energien, insbesondere aus Russland. Das soll nach Ansicht der Partei auch die außenpolitische Handlungsfreiheit Deutschlands und der EU stärken.

Die Grünen wollen die Energie-Wende in Europa schneller machen. Energie soll aus mehr verschiedenen Ländern kommen. Deutschland soll nicht mehr von Öl und Gas aus Russland abhängen. So kann Russland weniger Druck machen.

Bremen bis 2038 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass das Land Bremen bis 2038 klimaneutral wird, und dafür alle Empfehlungen der Klima-Enquete-Kommission umsetzen. Die Verwaltung soll mehr Personal bekommen, und ein Steuerungssystem auf höchster politischer Ebene soll die CO2-Einsparung überwachen. Die Klimaschutzstrategie soll im Gesetz verankert werden.

Bremen soll bis 2038 klimaneutral sein. Das heißt: Bremen schadet dem Klima dann nicht mehr. Eine Kommission hat dafür Vorschläge gemacht. Die Grünen wollen alle Vorschläge umsetzen. Dafür soll es mehr Personal und feste Kontrollen geben.

Landeswärmegesetz für Heizen ohne fossile Brennstoffe

Die Grünen wollen mit einem Landeswärmegesetz das Heizen auf Fernwärme, Nahwärme und Wärmepumpen umstellen. Nach Abschluss der kommunalen Wärmeplanung soll beim Heizungstausch erneuerbare Wärme Pflicht werden. Fernwärmeanbieter sollen bis 2030 fast vollständig CO2-neutral produzieren.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz für das Heizen. Häuser sollen nicht mehr mit Gas oder Öl heizen. Sie sollen Fernwärme oder eine Wärme-Pumpe nutzen. Wer eine neue Heizung einbaut, muss sich später daran halten. Die Partei will den Menschen beim Umstieg helfen.

Wind- und Solarstrom bis 2030 ausbauen

Die Grünen wollen bis 2030 die Windkraft im Land Bremen auf 300 Megawatt und die Solarenergie auf 500 Megawatt ausbauen. So soll mehr erneuerbarer Strom im eigenen Bundesland entstehen. Bestehende Windkraftstandorte sollen erhalten bleiben.

Die Grünen wollen mehr Strom aus Wind und Sonne. Bis 2030 soll es in Bremen deutlich mehr Wind-Räder und Solar-Anlagen geben. Alle Orte mit Wind-Rädern sollen bleiben. Dort sollen neue, bessere Anlagen stehen.

Klimavorbehalt für staatliche Projekte umsetzen

Die Grünen wollen den bereits beschlossenen Klimavorbehalt konsequent anwenden. Für alle größeren neuen Projekte von Senat und Bürgerschaft soll eine CO2-Bilanz erstellt werden. Zusätzlich plant die Partei jährliche Ziele und verpflichtende Pläne für alle Sektoren.

Der Staat soll bei neuen Projekten auf das Klima achten. Bei jedem größeren Projekt wird der CO2-Ausstoß berechnet. Auch die Schäden für das Klima werden in Geld berechnet. Für alle Bereiche soll es jedes Jahr Ziele geben.

Windkraft und Flächen für die Energiewende ausbauen

Die Grünen wollen mehr Standorte für Windkraft erschließen und neue Gewerbegebiete in der Stadt Bremen nur noch zulassen, wenn dort das Potenzial für Windräder vollständig genutzt wird. Auch für Speicher, Leitungen und andere Anlagen der Energiewende sollen Flächen bereitgestellt werden, verbunden mit ökologischem Ausgleich.

Die Grünen wollen mehr Wind-Räder in Bremen. Neue Gewerbe-Gebiete soll es nur mit Wind-Rädern geben. Die Grünen wollen alle möglichen Standorte noch einmal prüfen. Auch für Speicher und Leitungen braucht es Platz. Für Schäden an der Natur soll es einen Ausgleich geben.

Solarpflicht auf Dächern und Parkplätzen durchsetzen

Die Grünen wollen eine Solarpflicht für Dächer bei Neubau und Dachsanierung sowie Photovoltaik über größeren Parkplätzen. Bis 2030 sollen auf Bremer Dächern Anlagen mit rund 500 Megawatt Leistung stehen. Dazu kommen Freiflächenanlagen und weniger Hürden für Balkonkraftwerke.

Die Grünen wollen viel mehr Solar-Anlagen in Bremen. Bei neuen Häusern und neuen Dächern sind Solar-Anlagen Pflicht. Auch über großen Parkplätzen soll es Solar-Anlagen geben. Die Menschen bekommen dafür Beratung. Kleine Solar-Anlagen für den Balkon sollen einfacher werden.

Öffentliche Gebäude bis 2035 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass das Land Bremen bei seinen eigenen Gebäuden vorangeht und diese bis 2035 klimaneutral werden. Für Sanierungen und Neubauten sollen strenge Energiestandards gelten, und auch die öffentlichen Wohnungsgesellschaften sollen höhere Standards erfüllen.

Alle öffentlichen Gebäude sollen bis 2035 klima-neutral sein. Das heißt: Sie schaden dem Klima nicht mehr. Neue Gebäude sollen aus Holz sein und wenig Energie brauchen. Neue Heizungen laufen nicht mehr mit Gas oder Öl. Auch öffentliche Wohnungs-Firmen sollen besser sanieren.

Sanierungsoffensive für private Gebäude starten

Die Grünen wollen die energetische Sanierung privater Wohn- und Gewerbegebäude mit Förderprogrammen, Krediten und mehr Beratung voranbringen. Begründet wird das damit, dass der Energieverbrauch beim Heizen sinken müsse, weil Strom und Fernwärme begrenzt seien.

Private Häuser sollen weniger Energie zum Heizen brauchen. Dafür wollen die Grünen Geld und Beratung geben. Arme ältere Menschen sollen besondere Kredite bekommen. Diese Kredite müssen sie zu Lebzeiten nicht zurückzahlen. Energie-Berater sollen zu allen Häusern kommen.

Klimaschutz in Quartieren und Unternehmen verankern

Die Grünen wollen Klimaschutzprojekte in den Stadtteilen dauerhaft fördern und in allen Quartieren Anlaufstellen schaffen. Öffentliche Unternehmen sollen zu mehr Nachhaltigkeit verpflichtet werden, und das Land soll eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie bekommen.

Die Grünen wollen Klima-Schutz in jedem Stadtteil. Dort soll es Beratung, Kurse und Repair-Cafés geben. In einem Repair-Café repariert man kaputte Dinge gemeinsam. Öffentliche Firmen müssen mehr für Umwelt und Soziales tun. Bremen soll einen Plan für Nachhaltigkeit bekommen.

Moorschutzprogramm auflegen und Moore wiedervernässen

Die Grünen wollen ein Moorschutzprogramm für Bremen starten, das geeignete Flächen für die Wiedervernässung ermittelt. Das Programm begründet dies damit, dass Moorböden pro Fläche deutlich mehr CO2 speichern als Wälder.

Moore speichern sehr viel CO2. Deshalb wollen die Grünen Moore besser schützen. Trockene Moore sollen wieder nass werden. Das Land soll solche Flächen kaufen oder Bauern Geld geben. Das Fehrmoor in Bremerhaven soll geschützt werden.

Neubauten zu Begrünung und Regenvorsorge verpflichten

Die Grünen wollen die Umweltvorgaben für Neubauten, den „Bremer Standard“, umsetzen und verschärfen. Jedes neue Gebäude soll eine begrünte Fassade bekommen, weil diese laut Programm günstig ist, kühlt, Wasser speichert und Insekten Lebensraum bietet.

Die Grünen wollen strengere Regeln für neue Häuser. Jedes neue Haus soll Pflanzen an der Fassade haben. Neue Häuser sollen starken Regen besser aushalten. In neuen Vierteln soll es genug Grünfläche für alle geben.

Wasserstoffinfrastruktur in Bremen und Bremerhaven aufbauen

Die Grünen wollen Bremen und Bremerhaven zu einem zentralen Teil einer europäischen Wasserstoffinfrastruktur machen. Geplant sind Elektrolyseanlagen, eine Pipeline und der Umbau von Gasnetzen, wofür die Partei hohe öffentliche Investitionen zusagt. Wasserstoff soll nur dort in großem Maßstab eingesetzt werden, wo eine Elektrifizierung nicht möglich ist.

Die Grünen wollen Anlagen und Leitungen für Wasserstoff bauen. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie speichern kann. Das Stahlwerk, Schiffe und Flugzeuge sollen ihn nutzen. Dafür will die Partei viel öffentliches Geld ausgeben. Wasserstoff soll nur dort helfen, wo Strom nicht reicht.

Öffentliche Gewerbeflächen nur mit Klimaauflagen vergeben

Die Grünen wollen öffentliche Flächen in der Stadt Bremen nur nach strengen Klima- und Umweltkriterien an Unternehmen vergeben. Wer sich ansiedeln oder erweitern will, soll einen Plan für Klimaneutralität bis spätestens 2038 vorlegen.

Die Stadt Bremen vergibt Flächen an Betriebe. Die Grünen wollen dafür strenge Regeln zum Klimaschutz. Betriebe sollen zeigen, wie sie bis 2038 klima-neutral werden. Neue Gewerbe-Gebäude sollen Solar-Anlagen bekommen.

Windenergiebranche in Bremerhaven wieder aufbauen

Die Grünen wollen der Windenergie in Bremerhaven zu einem neuen Aufschwung verhelfen, nachdem dort nach ihrer Darstellung tausende Arbeitsplätze verloren gingen. Dafür setzen sie auf Förderung durch Bund und EU und auf eine Strukturpolitik, die Windstandorte besonders berücksichtigt.

In Bremerhaven gab es viele Arbeitsplätze in der Wind-Energie. Viele davon sind verloren gegangen. Die Grünen wollen, dass die Branche dort wieder wächst. Bund und EU sollen die Wind-Energie weiter fördern.

Bremerhaven zum Standort für Windkraft-Recycling machen

Die Grünen wollen in Bremerhaven Kompetenzen für das Erneuern und Recyceln von Offshore-Windanlagen aufbauen. So soll die Stadt vom erwarteten Ausbau der Windkraft auf See profitieren. Den Neubau eines offenen Hafenbeckens in der Weser lehnen sie aus ökologischen Gründen ab.

Auf dem Meer stehen viele Windräder. Alte Windräder muss man später abbauen oder erneuern. Die Grünen wollen: Bremerhaven soll das übernehmen. Das soll Arbeit in die Stadt bringen. Ein neues Hafen-Becken in der Weser wollen die Grünen nicht.

Schifffahrt und Hafenverkehr auf klimafreundliche Antriebe umstellen

Die Grünen wollen Schiffe, Fähren und Fahrzeuge im Hafen von Diesel auf klimafreundliche Antriebe umstellen. Alle Bremer Fähren sollen so schnell wie möglich klimaneutral werden. Der Schiffbau soll vom Umbau vorhandener Schiffe und von neuen Antriebstechniken profitieren.

Viele Schiffe und Fahrzeuge im Hafen fahren mit Diesel. Die Grünen wollen das ändern. Sie sollen mit Strom oder anderen sauberen Antrieben fahren. Alle Fähren in Bremen sollen klimaneutral werden. Klimaneutral heißt: Sie schaden dem Klima nicht mehr. Das soll auch den Werften neue Aufträge bringen.

Grüne: alle 23 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 11 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bremen bis 2038 klimaneutral machen

Die Linke will, dass das Land Bremen bis 2038 klimaneutral wird. Dafür sollen die Ziele und Empfehlungen der Klima-Enquetekommission umgesetzt werden, auch um Industrie und Arbeitsplätze zu erhalten.

Bremen und Bremerhaven sollen bis 2038 klimaneutral sein. Das heißt: Sie stoßen fast keine schädlichen Gase mehr aus. Eine Kommission hat dafür Vorschläge gemacht. Die Linke will diese Vorschläge umsetzen.

Klimaschutz über kreditfinanzierten Klimafonds bezahlen

Die Linke will die Investitionen für den Bremer Klimaschutzplan aus einem Klimafonds bezahlen, für den das Land Sonderkredite aufnimmt. Aus dem Fonds sollen auch Maßnahmen für den sozialen und wirtschaftlichen Ausgleich finanziert werden, damit der Weg zur Klimaneutralität gerecht verläuft.

Die Linke will einen Klima-Fonds. Das ist ein großer Geld-Topf für den Klimaschutz. Das Land Bremen soll dafür Kredite aufnehmen. Das Geld soll auch Menschen mit wenig Einkommen helfen.

Kommunales Energieunternehmen ohne Renditeziel gründen

Die Linke will für Bremens dezentrale Energieversorgung ein Unternehmen in kommunaler Hand gründen, das nicht auf Rendite ausgerichtet ist. Öffentliche Unternehmen sollen beim Umbau zur Klimaneutralität eine zentrale Rolle spielen, weil sich private Firmen aus Sicht des Programms nicht auf politische Ziele verpflichten lassen.

Die Linke will ein neues Energie-Unternehmen. Es soll der Stadt gehören. Es soll wirtschaftlich arbeiten, aber keinen Gewinn für Eigentümer machen. Öffentliche Unternehmen sollen beim Klimaschutz eine große Rolle spielen.

Stahlwerk auf grünen Wasserstoff umstellen

Die Linke will, dass das Land den Umbau des Bremer Stahlwerks zu einer klimaneutralen Produktion mit grünem Wasserstoff unterstützt. Laut Programm stammt rund die Hälfte des gesamten CO₂-Ausstoßes im Land aus dem Stahlwerk. Bremen und Bremerhaven sollen zudem als Wasserstoffregion ausgebaut werden.

Das Stahlwerk in Bremen stößt sehr viel CO₂ aus. Die Linke will es umbauen. Es soll mit grünem Wasserstoff arbeiten. Das Land soll dafür Geld geben.

Solar- und Windkraft massiv ausbauen

Die Linke will Solaranlagen auf allen technisch geeigneten Dächern und Fassaden und eine Solarpflicht für kommunale Wohnungsgesellschaften. Für Windkraft sollen neue Vorrangflächen ausgewiesen und alte Anlagen durch stärkere ersetzt werden. Bremen soll sich direkt an Windparks auf See beteiligen.

Die Linke will viel mehr Strom aus Sonne und Wind. Städtische Wohnungs-Firmen sollen Solar-Anlagen bauen müssen. Alte Windräder sollen durch stärkere ersetzt werden. Bremen soll bei Windparks im Meer mitmachen.

Landeswärmegesetz und höhere Sanierungsquote

Die Linke will ein Landeswärmegesetz und einen Landeswärmeplan. Die jährliche Sanierungsquote soll von 1,35 auf 3,2 Prozent steigen, und bei Neubauten soll das Passivhaus Standard werden. Das Programm begründet dies damit, dass knapp ein Drittel des CO₂-Ausstoßes aus Gebäuden stammt.

Gebäude verursachen viel CO₂. Die Linke will ein Gesetz für klimafreundliches Heizen. Viel mehr Häuser sollen pro Jahr saniert werden. Neue Häuser sollen sehr wenig Energie brauchen.

Städte sozial gerecht an Klimafolgen anpassen

Die Linke will einheitliche Aktionspläne für Klimaresilienz in Bremen und Bremerhaven, die in der nächsten Wahlperiode umgesetzt werden. Deiche sollen schneller erhöht, Flächen entsiegelt und kühle Orte geschaffen werden. Dabei sollen die sozialen Verhältnisse im Blick stehen, weil Hitze und Starkregen laut Programm dicht bebaute, unsanierte Stadtteile besonders treffen.

Das Klima ändert sich schon jetzt. Es gibt mehr Hitze und mehr starken Regen. Die Linke will die Städte darauf vorbereiten. Sie will höhere Deiche, mehr Grün und kühle Orte. Ärmere Stadtteile sollen besonders beachtet werden.

Bevölkerung am Klimaumbau beteiligen

Die Linke will die Bevölkerung mit einer Kampagne und Beteiligungsformaten früh in den Umbau zur Klimaneutralität einbeziehen. In allen Stadtteilen soll es dauerhaft kommunal bezahlte Repair Cafés und Materialtauschbörsen geben. Außerdem will die Partei mehr Orte ohne Konsumzwang.

Der Klimaschutz bringt viele Baustellen. Die Linke will die Menschen früh informieren und mitreden lassen. In jedem Stadtteil soll es Repair Cafés geben. Dort repariert man kaputte Dinge gemeinsam. Die Stadt soll das bezahlen.

Wasserstoffstrategie umsetzen, Offshore-Wind ausbauen

Die Linke will die Bremer Wasserstoffstrategie und die Projekte des Klimapakts umsetzen und die geförderten Wasserstoffvorhaben ausfinanzieren. Für grünen Wasserstoff soll die Windkraft auf See stark ausgebaut werden, auch gemeinsam mit anderen norddeutschen Ländern.

Die Linke will Wasserstoff als Energie nutzen. Damit soll das Stahlwerk klimaneutral werden. Dafür braucht es viel grünen Strom. Deshalb sollen mehr Windräder auf dem Meer stehen. Bremen soll dabei mit anderen Ländern im Norden zusammenarbeiten.

Gebäude sanieren, Solardächer zum Standard machen

Die Linke will die energetische Sanierung von Gebäuden mit Förderprogrammen voranbringen. Neubauten sollen stets Photovoltaik auf dem Dach haben, und bei gewerblichen Investitionen sollen erneuerbare Energien berücksichtigt werden.

Die Linke will, dass Häuser weniger Energie verbrauchen. Dafür soll es Förder-Geld geben. Neue Häuser sollen immer Solar-Anlagen auf dem Dach haben. Auch Firmen sollen bei neuen Bauten grüne Energie einplanen.

Hochschulen klimaneutral machen und sanieren

Die Linke will, dass die Hochschulen verbindliche Nachhaltigkeitsstrategien entwickeln, ihre Dächer mit Solaranlagen ausstatten und energetisch saniert werden. Der Hochschulbau soll ein Schwerpunkt im Haushalt sein und über Sonderprogramme finanziert werden.

Die Linke will, dass Hochschulen das Klima schützen. Auf alle Dächer sollen Solar-Anlagen. Alte Gebäude sollen saniert werden. Dafür soll es eigenes Geld aus Sonder-Programmen geben.

Kommunale Planungsgesellschaft statt privatisiertem Klimaschutz

Die Linke lehnt es ab, Klimaschutzinvestitionen über öffentlich-private Partnerschaften abzuwickeln. Stattdessen soll eine kommunale, ressortübergreifende Planungsgesellschaft die Vorhaben planen und umsetzen.

Bremen will viel Geld für Klimaschutz ausgeben. Die Linke will, dass die Stadt diese Projekte selbst plant. Dafür soll es eine eigene städtische Planungs-Gesellschaft geben. Private Firmen sollen daran nicht auf Kosten der Stadt verdienen.

Fernwärmenetze rekommunalisieren, kommunalen Energieversorger gründen

Die Linke will die Fernwärmenetze in kommunale Hand zurückholen und ein neues städtisches Energieversorgungsunternehmen gründen. Fernwärme gilt dem Programm als zentral für die Energiewende und erfordere einen starken Netzausbau.

Fernwärme bringt Wärme über Rohre in die Häuser. Die Linke will, dass diese Rohre wieder der Stadt gehören. Bremen soll auch eine eigene Energie-Firma gründen. So soll die Energiewende schneller gehen.

Linke: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 11 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 14 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaneutralität bis 2038 mit Milliardeninvestitionen erreichen

Die SPD will Bremen bis 2038 klimaneutral machen und dafür in den Umbau der Wirtschaft investieren. Geld soll in grünen Stahl, klimafreundliches Fliegen und die Wasserstoffwirtschaft fließen. Das Programm begründet dies damit, dass der Umbau der Wirtschaft nur mit erheblichen Investitionen gelinge.

Die SPD will, dass Bremen bis 2038 klimaneutral ist. Klimaneutral heißt: Das Land schadet dem Klima nicht mehr. Dafür will die SPD viel Geld ausgeben. Das Geld ist für sauberen Stahl, Wasserstoff und die Häfen.

Wirtschaft bis 2039 auf Erneuerbare umstellen

Die SPD will, dass die bremische Wirtschaft bis 2039 vollständig mit erneuerbaren Energien arbeitet, grüner Wasserstoff eingeschlossen. Fossiles Gas, Öl und Kohle sollen in der Industrie ersetzt werden. Das Programm sieht den Umbau als Voraussetzung für eine nachhaltige Zukunft und nicht als Belastung.

Die SPD will weg von Gas, Öl und Kohle. Bis 2039 soll die Wirtschaft nur noch saubere Energie nutzen. Dazu gehört auch grüner Wasserstoff. Das ist ein Gas, das man mit Öko-Strom herstellt. Die SPD sagt: Der Umbau sichert die Zukunft.

Wasserstoffwirtschaft in Bremen und Bremerhaven aufbauen

Die SPD will die Erzeugung von grünem Wasserstoff in Bremen ausbauen und das Land an das norddeutsche Pipelinenetz anschließen. In Bremerhaven soll eine Test- und Kompetenzregion für mobile Wasserstoffanwendungen entstehen. Eine Förderung innovativer Pilotanlagen will die Partei prüfen.

Die SPD will mehr grünen Wasserstoff in Bremen herstellen. Das ist ein Gas aus Öko-Strom. Bremen soll an Leitungen für Wasserstoff im Norden kommen. In Bremerhaven sollen Firmen und Forscher neue Technik testen. Die SPD prüft, ob das Land Test-Anlagen fördert.

Wind- und Solarenergie im Land ausbauen

Die SPD will mehr Windkraft und Solarstrom im Land Bremen erzeugen und dafür Flächen in Gewerbegebieten, Häfen und am Flughafen nutzen. Der Ausbau der Offshore-Windenergie soll in Bremerhaven Arbeitsplätze schaffen. Begründet wird das mit dem stark steigenden Bedarf an grünem Strom und Wasserstoff.

Die SPD will mehr Strom aus Wind und Sonne. Neue Wind-Räder sollen entstehen. Alte Wind-Räder sollen durch stärkere ersetzt werden. Solar-Anlagen sollen in Häfen, Gewerbe-Gebieten und am Flughafen stehen. In Bremerhaven soll die Wind-Kraft auf dem Meer neue Arbeit bringen.

Gewerbegebiete verdichten und klimaneutral gestalten

Die SPD will Gewerbegebiete dichter bebauen und ökologisch sowie klimaneutral ausrichten. Solaranlagen oder begrünte Dächer sollen zum Standard werden, Windräder sollen auch in Gewerbegebieten stehen. Die Abstands- und Lärmregeln für Windkraft in Bremen sollen überarbeitet werden.

Gewerbe-Gebiete sollen dichter bebaut werden. Auf den Dächern soll es Solar-Anlagen oder Pflanzen geben. Auch Wind-Räder sollen dort stehen. Die Regeln für Abstand und Lärm will die SPD ändern.

Häfen für Wasserstoff und Energiewende ausbauen

Die SPD will die Häfen so ausbauen, dass Wasserstoff dort importiert und weitertransportiert werden kann. In Bremerhaven sollen Gewerbeflächen südlich des Fischereihafens, darunter das CO2-neutrale Gebiet LuneDelta, Unternehmen der Green Economy anziehen. Die Wertschöpfung aus dem Ausbau erneuerbarer Energien soll möglichst am Standort bleiben.

Die SPD will die Häfen auf Wasserstoff vorbereiten. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie liefert. Es soll über die Häfen ins Land kommen. In Bremerhaven sollen sich umweltfreundliche Firmen ansiedeln.

Landstrom ausbauen und Hafenbetrieb CO2-neutral machen

Die SPD will die Versorgung von Schiffen mit Strom vom Land weiter ausbauen, damit an den Liegeplätzen deutlich weniger Abgase entstehen. Sie verfolgt das Ziel eines CO2-neutralen Hafenbetriebs und einer Schifffahrt ohne fossile Brennstoffe.

Schiffe im Hafen sollen Strom vom Land bekommen. Dann müssen ihre Motoren nicht laufen. So entstehen weniger Abgase. Der Hafen soll dem Klima nicht mehr schaden.

Nachhaltigkeitsforschung stärken und Hochschulgebäude sanieren

Die SPD will Forschung zu Nachhaltigkeit und Klimawandel in Bremen ausbauen und die Zusammenarbeit der Einrichtungen stärken. Zugleich sollen Hochschulgebäude saniert werden, um Treibhausgase und Energie einzusparen.

Die SPD will mehr Forschung zu Klima und Nachhaltigkeit. Hochschulen und Institute sollen dabei mehr zusammenarbeiten. Die Gebäude der Hochschulen sollen erneuert werden. So verbrauchen sie weniger Energie. Das Gelände soll auch grüner werden.

Energetische Sanierung fördern, schlechteste Gebäude zuerst

Die SPD will die energetische Sanierung des Gebäudebestands voranbringen und Wärmepumpen, Photovoltaik und Dämmung erleichtern. Gebäude mit dem schlechtesten energetischen Zustand sollen bei Bedarf zusätzlich gefördert werden.

Viele alte Häuser verbrauchen zu viel Energie. Die SPD will ihre Sanierung fördern. Die schlechtesten Häuser kommen zuerst dran. Vermieter dürfen dafür die Miete nicht erhöhen. Ältere Hausbesitzer bekommen besondere Kredite.

Photovoltaik-Pflicht, Wärmeplanung und Fernwärme ausbauen

Die SPD will Solaranlagen auf Neubauten vorschreiben und dies mit Krediten unterstützen. Für alle Quartiere in Bremen und Bremerhaven sollen kommunale Wärmepläne den Zeitplan für die Umstellung auf erneuerbare Wärme festlegen.

Neue Häuser sollen Solar-Anlagen bekommen müssen. Dafür gibt es günstige Kredite. Die Städte sollen planen, wie Heizen ohne Öl und Gas geht. Mehr Häuser sollen Fernwärme bekommen. Mieter sollen leichter Strom vom eigenen Dach nutzen können.

Holzbau und nachhaltiges öffentliches Bauen fördern

Die SPD will den Holzbau mit weiteren Pilotprojekten voranbringen und ökologisches Bauen einfacher und günstiger machen. Öffentliche Bauherren sollen dabei als Vorbild dienen.

Die SPD will mehr Häuser aus Holz. Holz wächst nach und bindet CO2. Dafür soll es neue Vorzeige-Projekte geben. Wenn die Stadt baut, soll sie auf die Umwelt achten. Auch der Bund soll mehr Geld für sparsames Bauen geben.

CO2-Ziele der Klima-Enquete sozialverträglich erreichen

Die SPD will die CO2-Minderungsziele der Bremer Klima-Enquete erreichen und die nötigen Schritte in der kommenden Wahlperiode zügig umsetzen. Die Lasten sollen sozial gerecht verteilt werden, und Geld und Personal sollen dorthin fließen, wo sie am meisten CO2 einsparen.

Eine Kommission hat Klima-Ziele für Bremen festgelegt. Die SPD will diese Ziele erreichen. Wer mehr Geld hat, soll mehr von den Kosten tragen. Das Geld soll dort helfen, wo am meisten CO2 wegfällt.

Wärmenetze ausbauen und Gebäude schneller sanieren

Die SPD will den Energiebedarf von Wohn- und Gewerbegebäuden senken und auf erneuerbare Energien umstellen. Dazu soll die Wärmeplanung für Bremen und Bremerhaven vorangetrieben und die energetische Sanierung beschleunigt werden.

Häuser sollen weniger Energie verbrauchen. Die SPD will mehr Wärme-Netze und Wärme-Pumpen. Alte Häuser sollen schneller saniert werden. Eigentümer sollen dafür Hilfe beim Bezahlen bekommen.

Öffentliche Gebäude klimaneutral sanieren

Die SPD will Schulen, Kitas und andere öffentliche Gebäude so sanieren, dass ihr Energieverbrauch CO2-frei wird. Weil die regulären Haushalte dafür nicht ausreichen, sollen eigene Finanzierungskonzepte entstehen, die mit der Schuldenbremse vereinbar sind.

Bremen besitzt viele Schulen und Kitas. Diese Gebäude sollen kein CO2 mehr verursachen. Das kostet Milliarden. Der normale Haushalt reicht dafür nicht. Die SPD will deshalb neue Wege der Finanzierung finden.

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