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Was sagen die Parteien zur Familie?

12 aktuelle Wahlprogramme im Bund haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 7 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Kinderrechte nicht ins Grundgesetz aufnehmen

Die AfD lehnt es ab, eigene Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Sie begründet das damit, dass Kinder schon heute alle Grundrechte haben und solche Rechte dem Staat Eingriffe in die Erziehung durch die Eltern ermöglichen würden.

Die AfD will keine eigenen Kinder-Rechte im Grundgesetz. Sie sagt: Kinder haben schon alle Grundrechte. Sie fürchtet, dass der Staat sonst mehr in die Erziehung eingreift. Eltern sollen selbst über die Erziehung entscheiden.

20.000 Euro Rentenbeiträge pro Kind erstatten

Die AfD will Eltern für jedes neugeborene Kind 20.000 Euro an Rentenbeiträgen zurückzahlen oder sie in dieser Höhe von künftigen Beiträgen befreien. Die spätere Rente soll dadurch nicht sinken. Das Programm begründet dies mit einem gerechteren Ausgleich der Lasten von Familien.

Eltern sollen für jedes Kind 20.000 Euro Renten-Beiträge zurückbekommen. Oder sie müssen später so viel weniger einzahlen. Ihre Rente soll trotzdem gleich hoch bleiben. Die AfD sagt: Familien tragen viele Kosten. Das soll ein Ausgleich sein.

Betreuungsgehalt bis zum dritten Geburtstag einführen

Die AfD will Eltern oder Großeltern, die ein Kind in den ersten drei Lebensjahren selbst betreuen, ein Betreuungsgehalt zahlen. Es soll sich am früheren Nettolohn orientieren und eine freie Wahl zwischen Betreuung zu Hause und in einer Einrichtung ermöglichen.

Eltern sollen Geld bekommen, wenn sie ihr kleines Kind selbst betreuen. Das gilt bis zum dritten Geburtstag. Auch Großeltern können das Geld bekommen. Es soll etwa so hoch sein wie der frühere Lohn. So sollen Eltern frei wählen können.

Kinderfreundlichkeit als Staatsziel und mehr Geburten

Die AfD will eine kinderfreundliche Gesellschaft als Staatsziel in die Verfassung schreiben und strebt höhere Geburtenzahlen an. Sie spricht von einer demografischen Wende, die aus ihrer Sicht die Sozialsysteme stabilisiert und die Weitergabe der Kultur sichert.

Die AfD will, dass in Deutschland mehr Kinder geboren werden. Im Grundgesetz soll stehen: Die Gesellschaft soll kinder-freundlich sein. Werbung soll Paaren Mut machen, Kinder zu bekommen. Die AfD sagt: Das hilft auch den Sozial-Kassen.

Abtreibungsrecht beibehalten, Beratung strenger ausrichten

Die AfD will die Paragrafen 218 ff. des Strafgesetzbuchs unverändert lassen, aber strenger anwenden. Die Pflichtberatung soll dem Schutz des ungeborenen Lebens dienen, Schwangeren sollen dabei Ultraschallbilder gezeigt werden. Werbung von Ärzten für Abbrüche soll es nicht geben.

Die AfD will das Gesetz zu Abtreibungen nicht ändern. Sie will es aber strenger anwenden. In der Beratung sollen Frauen Ultraschall-Bilder vom Kind sehen. Ärzte sollen nicht für Abtreibungen werben dürfen. Schwangere und Mütter sollen mehr Hilfe bekommen.

Kitas: Deutschpflicht, mehr Personal, keine Gender-Pädagogik

Die AfD will Deutsch als verbindliche Sprache in Kitas durchsetzen und Krippen sowie Kitas mit genügend qualifiziertem Personal ausstatten. Inhalte wie Gender-Mainstreaming und eine Sexualpädagogik der Vielfalt, die sie als Indoktrination ansieht, sollen aus Betreuung und Erzieherausbildung verschwinden.

In Kitas sollen alle Deutsch sprechen müssen. Das soll Kindern aus Einwanderer-Familien helfen. Kitas sollen genug gut ausgebildetes Personal haben. Themen wie Gender sollen dort nicht vorkommen. Firmen-Kindergärten sollen mehr Förderung bekommen.

Wechselmodell nach Trennungen zum Regelfall machen

Die AfD will, dass Kinder nach einer Trennung in der Regel abwechselnd bei Mutter und Vater leben. Der Unterhalt soll sich danach richten, wie viel Zeit jeder Elternteil das Kind betreut. Das heutige Sorge- und Unterhaltsrecht verschärft aus Sicht des Programms die Konflikte zwischen den Eltern.

Manche Eltern trennen sich. Die AfD will: Die Kinder leben dann abwechselnd bei Mutter und Vater. Wer das Kind mehr betreut, soll weniger Unterhalt zahlen. Unterhalt ist Geld für das Kind. Vor einem Streit vor Gericht sollen die Eltern ein Schlichtungs-Gespräch führen.

Inobhutnahmen durch Jugendämter einheitlich regeln

Die AfD will bundesweit gleiche Maßstäbe dafür, wann Jugendämter Kinder aus ihren Familien nehmen dürfen. Das soll nur geschehen, wenn dem Kind in der Familie ein größerer Schaden droht. Das Programm begründet dies mit Fehlentscheidungen und großen Unterschieden zwischen Ländern und Kommunen.

Manchmal nimmt das Jugendamt Kinder aus ihrer Familie. Die AfD will dafür gleiche Regeln in ganz Deutschland. Das Amt soll das nur tun, wenn es dem Kind sonst schlechter geht. Die Kinder sollen möglichst zu Verwandten kommen, zum Beispiel zu den Großeltern.

AfD: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Pflicht-Deutschtest ab drei, Kita beitragsfrei machen

Das BSW fordert einen verbindlichen Sprachtest für Kinder ab drei Jahren. Bei Deutsch-Defiziten soll der Kita-Besuch Pflicht und kostenlos sein. Kita-Beiträge sollen stabil bleiben oder sinken und mittelfristig ganz entfallen.

Das BSW will einen Deutsch-Test für Kinder ab drei Jahren. Kinder mit zu wenig Deutsch müssen dann in die Kita. Das kostet die Eltern nichts. Später soll die Kita für alle kostenlos sein.

Kostenloses Mittagessen in Kitas und Schulen

Das BSW will allen Kindern in Kitas und Schulen ein kostenloses, gesundes Mittagessen anbieten. Das soll Familien entlasten und gesunde Ernährung vom Einkommen der Eltern unabhängig machen.

Alle Kinder sollen in Kita und Schule ein Mittagessen bekommen. Das Essen soll gesund sein und nichts kosten. Das hilft Familien mit wenig Geld. Kinder sollen auch etwas über Ernährung lernen.

Kindergeld und Kinderfreibetrag angleichen

Das BSW will, dass der Staat alle Kinder finanziell gleich behandelt. Die Entlastung durch den steuerlichen Kinderfreibetrag soll nicht höher ausfallen als das Kindergeld. Familienpolitik soll sich nach dem Programm an Gering- und Normalverdienern ausrichten.

Eltern bekommen Geld vom Staat für ihre Kinder. Reiche Eltern sparen durch Steuern oft mehr, als andere an Kindergeld bekommen. Das BSW will das ändern. Jedes Kind soll dem Staat gleich viel wert sein.

Kita, Ganztag und Ferienbetreuung ausbauen

Das BSW will überall genügend Kita- und Ganztagsplätze sowie eine kostenlose staatliche Ferienbetreuung. Das soll Beruf und Familie besser vereinbar machen und vor allem Frauen und Alleinerziehenden Erwerbsarbeit ermöglichen.

Das BSW will mehr Plätze in Kitas und Ganztags-Schulen. In den Ferien soll der Staat Kinder kostenlos betreuen. So können Eltern besser arbeiten gehen. Das hilft vor allem Frauen und Alleinerziehenden.

BSW: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU/CSU

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Elterngeld verbessern und Kinderbetreuung ausbauen

Die CDU und die CSU wollen Elternzeit und Elterngeld beibehalten und das Elterngeld verbessern. Außerdem sollen Betreuungsangebote ausgebaut, Beratung und Frühe Hilfen gestärkt und alle Familienleistungen über ein digitales Portal zugänglich werden.

Die CDU und die CSU wollen das Eltern-Geld besser machen. Es soll mehr und bessere Betreuung für Kinder geben. Familien sollen mehr Beratung und Hilfe bekommen. Eine Internet-Seite soll alle Leistungen für Familien zeigen.

Kinderfreibetrag und Kindergeld anheben, Ehegattensplitting erhalten

Die CDU und die CSU wollen Familien finanziell entlasten: Der Kinderfreibetrag soll sich dem Grundfreibetrag für Erwachsene annähern, und das Kindergeld soll entsprechend steigen. Das Ehegattensplitting soll bleiben, weil Ehepaare mit ungleichen Einkommen aus Sicht der Parteien sonst benachteiligt würden.

Die CDU und die CSU wollen Familien mehr Geld lassen. Eltern sollen für Kinder weniger Steuern zahlen. Das Kinder-Geld soll steigen. Es soll nach der Geburt von selbst kommen. Der Steuer-Vorteil für Ehepaare soll bleiben.

Paragraf 218 unverändert beibehalten

Die CDU und die CSU wollen die bestehenden Regeln zum Schwangerschaftsabbruch nicht ändern. Sie sehen darin einen gesellschaftlichen Kompromiss zwischen der Selbstbestimmung der Frau und dem Schutz des ungeborenen Lebens.

Die CDU und die CSU wollen die Regeln zur Abtreibung nicht ändern. Paragraf 218 im Straf-Gesetz soll bleiben. Die Parteien nennen die Regeln einen Kompromiss. Er soll Frauen und ungeborene Kinder schützen.

Sorgerecht bei Gewalt entziehen, Scheinvaterschaften bestrafen

Die CDU und die CSU wollen Elternteilen, die in der Partnerschaft gewalttätig sind, das Sorgerecht und den Umgang mit dem Kind verwehren. Vaterschaften, die nur zum Schein anerkannt werden, um ein Aufenthaltsrecht zu erlangen, sollen strafbar werden.

Die CDU und die CSU wollen Kinder besser schützen. Wer in der Partnerschaft Gewalt ausübt, soll kein Sorge-Recht mehr haben. Manche Männer erkennen eine Vaterschaft nur zum Schein an. So bekommt jemand ein Recht zu bleiben. Das soll strafbar werden.

CDU/CSU: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Elterngeld, Mutterschutz und Vereinbarkeit neu regeln

Die FDP will das volle Elterngeld daran knüpfen, dass beide Elternteile mindestens vier Monate nehmen. Der Mutterschutz soll für Selbstständige und nach Fehlgeburten erweitert werden, und Kinderbetreuung, Pflegeangebote und flexible Arbeitszeiten sollen Familie und Beruf besser vereinbar machen.

Die FDP will das Eltern-Geld ändern. Beide Eltern sollen mindestens vier Monate nehmen. Dann gibt es die vollen 14 Monate. Auch selbstständige Frauen sollen Mutter-Schutz bekommen können. Das Arbeitszeit-Gesetz will die FDP abschaffen.

Fortpflanzungsmedizin und Familienrecht modernisieren

Die FDP fordert ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz, das Eizellspende und nicht-kommerzielle Leihmutterschaft erlaubt. Das Familienrecht soll an unterschiedliche Familienformen angepasst werden, und nach Trennungen soll das Wechselmodell zum Leitbild werden.

Die FDP will die Eizell-Spende erlauben. Auch Leihmutterschaft ohne Bezahlung soll möglich sein. Unverheiratete Paare sollen Kinder adoptieren dürfen. Nach einer Trennung sollen beide Eltern das Kind betreuen.

FDP: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Mutterschutz für Selbstständige einführen

Die Freien Wähler wollen, dass auch selbstständige Frauen in Schwangerschaft und nach der Geburt finanziell abgesichert sind. Dafür soll ein Instrument entstehen, bei dem die Kosten wie bei Angestellten gemeinsam getragen werden. Unternehmerinnen sollen nicht zwischen Betrieb und Familie wählen müssen.

Angestellte Frauen haben Mutterschutz. Selbstständige Frauen haben das bisher nicht. Die Freien Wähler wollen das ändern. Die Kosten sollen alle gemeinsam tragen, so wie bei Angestellten.

Kinderbetreuung ausbauen und Wiedereinstieg erleichtern

Die Freien Wähler fordern mehr bezahlbare und flexible Kita-Plätze, auch in Randzeiten. Nach Ansicht des Programms hindert fehlende Betreuung viele Frauen an der Erwerbsarbeit und führt später zu Rentenlücken. Deshalb sollen auch Erziehungszeiten bei der Rente stärker zählen.

Die Freien Wähler wollen mehr Kita-Plätze. Die Plätze sollen bezahlbar sein. Es soll sie auch früh am Morgen und spät am Tag geben. So können Mütter leichter arbeiten. Wer Kinder erzieht, soll später mehr Rente bekommen.

Familienzentren in jeder Kommune einrichten

Die Freien Wähler wollen in jeder Kommune ein Familienzentrum schaffen, an das sich Familien in Krisen wenden können. Zusätzlich sollen mehr Kurzzeitpflegeplätze für Kinder entstehen, um Familien in Notlagen zu entlasten.

Manche Familien geraten in eine Krise. Die Freien Wähler wollen ihnen helfen. Jede Stadt und Gemeinde soll ein Familien-Zentrum bekommen. Dort gibt es Beratung ohne große Hürden. Kinder sollen in Notlagen auch für kurze Zeit woanders betreut werden können.

Kinderschutz stärken, Kinderehen nicht anerkennen

Die Freien Wähler wollen Kinder und Jugendliche besser vor Gewalt, Drogen, Extremismus und Manipulation in sozialen Medien schützen, vor allem durch Aufklärung an Schulen und Meldestellen vor Ort. Im Ausland geschlossene Kinderehen sollen in Deutschland ohne Ausnahme nicht anerkannt werden. Der Schutz des Kindes steht für die Partei über der Religionsfreiheit der Eltern.

Die Freien Wähler wollen Kinder besser schützen. Schulen sollen über Gefahren aufklären. Vor Ort soll es Stellen geben, bei denen man Probleme melden kann. Ehen mit Kindern aus dem Ausland sollen in Deutschland nicht gelten. Der Schutz der Kinder ist der Partei wichtiger als die Religion der Eltern.

Freie Wähler: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Kitas ausbauen und bundesweite Standards festschreiben

Die Grünen wollen bundesweite Qualitätsstandards für Kitas und Kindertagespflege gesetzlich verankern und die Bundesmittel dafür dauerhaft erhöhen. Ein Maßnahmenpaket soll mehr Fachkräfte gewinnen, und Kitagebühren sollen sich am Einkommen orientieren.

Die Grünen wollen mehr Geld für Kitas ausgeben. Für alle Kitas im Land sollen gleiche Regeln zur Qualität gelten. Es soll mehr Erzieherinnen und Erzieher geben. Die Kita-Gebühren sollen vom Einkommen abhängen. Firmen sollen leichter eigene Kita-Plätze schaffen können.

Kindergeld an den Kinderfreibetrag koppeln

Die Grünen wollen das Kindergeld per Gesetz immer dann anheben, wenn der Kinderfreibetrag steigt. Später soll die Entlastung über beide Wege gleich hoch sein, damit jedes Kind unabhängig vom Einkommen der Eltern gleich viel Unterstützung bekommt.

Familien bekommen Kinder-Geld oder sparen Steuern durch den Kinder-Freibetrag. Eltern mit hohem Einkommen sparen dadurch mehr. Die Grünen wollen das ändern. Steigt der Freibetrag, soll auch das Kinder-Geld steigen. Später sollen alle Kinder gleich viel bekommen.

Verhütungsmittel kostenfrei zugänglich machen

Die Grünen wollen, dass Menschen mit staatlichen Transferleistungen oder geringem Verdienst ärztlich verordnete Verhütungsmittel ohne Kosten und ohne großen Aufwand bekommen. Auf längere Sicht soll das für alle gelten. Das Programm bezeichnet Familienplanung als Menschenrecht.

Verhütungs-Mittel kosten Geld. Die Grünen wollen: Menschen mit wenig Geld sollen sie kostenlos bekommen. Das gilt für Mittel, die ein Arzt verschreibt. Später sollen alle Menschen sie kostenlos bekommen.

Elterngeld erhöhen, Elternzeit partnerschaftlicher aufteilen

Die Grünen wollen das Elterngeld anheben: mindestens 500 und höchstens 2.400 Euro. Die Elternzeit soll so geregelt werden, dass jeder Elternteil mindestens ein Drittel davon nutzen kann. Das soll eine gleichmäßigere Aufteilung der Familienarbeit fördern.

Eltern bekommen nach der Geburt Eltern-Geld. Die Grünen wollen es erhöhen. Es soll mindestens 500 Euro betragen. Es soll höchstens 2.400 Euro betragen. Beide Eltern sollen sich die Eltern-Zeit gerechter teilen.

Familienstartzeit einführen, Mutterschutz und Kinderkrankengeld ausbauen

Die Grünen wollen eine bezahlte Freistellung von zwei Wochen nach der Geburt für Väter und Co-Mütter einführen. Dazu kommen ein gestaffelter Mutterschutz nach Fehlgeburten, Mutterschaftsgeld für Selbstständige und ein dauerhaft höherer Anspruch auf Kinderkrankengeld.

Nach einer Geburt sollen Väter und Co-Mütter zwei Wochen frei bekommen. Sie bekommen in dieser Zeit Geld als Ersatz für den Lohn. Auch selbstständige Frauen sollen Geld rund um die Geburt bekommen. Eltern sollen länger zu Hause bleiben können, wenn ihr Kind krank ist.

Alleinerziehende entlasten, Verantwortungsgemeinschaft einführen

Die Grünen wollen das Armutsrisiko von Alleinerziehenden senken, unter anderem mit einer Steuergutschrift und einem höheren Unterhaltsvorschuss. Außerdem soll eine Verantwortungsgemeinschaft Menschen erlauben, auch ohne Ehe rechtlich verbindlich füreinander einzustehen.

Viele Alleinerziehende haben wenig Geld. Die Grünen wollen ihnen bei der Steuer helfen. Sie sollen auch mehr Unterhalts-Vorschuss bekommen. Menschen ohne Ehe sollen rechtlich füreinander sorgen können. Das heißt Verantwortungs-Gemeinschaft.

Kindergrundsicherung einführen

Die Grünen wollen so schnell wie möglich eine Kindergrundsicherung schaffen. Anträge sollen einfacher und zunehmend automatisch laufen, damit Leistungen bei allen berechtigten Kindern ankommen. Der Staat soll Familien von sich aus über ihre Ansprüche informieren.

Viele Familien holen sich Geld nicht ab, das ihnen zusteht. Die Grünen wollen deshalb eine Kinder-Grundsicherung einführen. Anträge sollen einfacher werden. Der Staat soll Eltern von selbst sagen, welches Geld ihr Kind bekommt.

Jugendarbeit und psychische Gesundheit junger Menschen stärken

Die Grünen wollen Kommunen zehn Jahre lang mit einem Sonderprogramm beim Aufbau von Kinder- und Jugendarbeit helfen. Zudem sollen Angebote für die psychische Gesundheit junger Menschen an Schulen ausgebaut werden.

Viele Treffpunkte für Kinder und Jugendliche gibt es nicht mehr. Die Grünen wollen Städten und Gemeinden zehn Jahre lang Geld dafür geben. An Schulen soll es mehr Hilfe bei seelischen Problemen geben. Beratungs-Stellen sollen genug Geld bekommen.

Abstammungsrecht für Regenbogenfamilien reformieren

Die Grünen wollen das Familienrecht ändern, damit Regenbogenfamilien im Abstammungsrecht nicht mehr benachteiligt werden. Familie ist nach dem Verständnis der Partei dort, wo Menschen Verantwortung füreinander tragen.

Die Grünen wollen das Familien-Recht ändern. Zwei Mütter sollen gleich behandelt werden wie Mutter und Vater. Auch Familien mit mehr als zwei Eltern sollen mehr Rechte bekommen. Menschen sollen auch ohne Ehe füreinander sorgen können. Das soll rechtlich gelten.

Grüne: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Gebührenfreie Ganztagsbetreuung, Elternschutz und höheres Elterngeld

Die Linke will die öffentliche, gebührenfreie Ganztagsbetreuung für Kinder aller Altersgruppen stark ausbauen. Der zweite Elternteil soll nach der Geburt 28 Tage Elternschutz erhalten, und das Mindestelterngeld soll auf 420 Euro steigen. Ziel ist, Familie und Beruf besser zu vereinbaren und Sorgearbeit partnerschaftlich zu teilen.

Die Linke will mehr Kitas und Ganztags-Betreuung. Die Betreuung soll nichts kosten. Nach der Geburt soll auch der zweite Elternteil 28 Tage frei bekommen. Das kleinste Elterngeld soll auf 420 Euro steigen.

Ehegattensplitting ersetzen, Alleinerziehende entlasten

Die Linke will das Ehegattensplitting abschaffen und jede Person einzeln besteuern. Alleinerziehende sollen eine Steuergutschrift und einen besseren Unterhaltsvorschuss bekommen. Familie ist für die Partei dort, wo Menschen Verantwortung füreinander tragen, unabhängig vom Trauschein.

Ehepaare zahlen heute oft weniger Steuern durch das Ehegatten-Splitting. Die Linke will das abschaffen. Jede Person soll einzeln Steuern zahlen. Alleinerziehende sollen mehr Hilfe bekommen. Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern sollen gleiche Rechte haben.

Kindergrundsicherung mit 350 Euro Kindergeld einführen

Die Linke will eine eigenständige Kindergrundsicherung schaffen, die vier Leistungen zusammenführt. Dazu gehört ein Kindergeld von 350 Euro im Monat für jedes Kind. Damit soll Kinderarmut bekämpft werden.

Die Linke will eine Kinder-Grundsicherung. Jedes Kind soll 350 Euro Kindergeld im Monat bekommen. Arme Kinder bekommen zusätzlich Geld. Auch Wohnkosten und Klassenfahrten werden bezahlt.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

ÖDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Erziehungs- und Pflegegehalt für familiäre Sorgearbeit

Die ÖDP will ein Gehalt für Menschen einführen, die in der Familie Kinder erziehen oder Angehörige pflegen. Das Programm begründet dies damit, dass diese Arbeit eine Leistung für die Gesellschaft sei, ohne die das Sozialsystem zusammenbrechen würde.

Die ÖDP will Eltern und pflegenden Angehörigen ein Gehalt zahlen. Sie leisten Arbeit für die ganze Gesellschaft. Ohne diese Arbeit würde das Sozial-System nicht funktionieren. Deshalb sollen sie dafür Geld bekommen.

Erziehungslohn und Kindergrundeinkommen einführen

Die ÖDP will Eltern für die Erziehung ihrer Kinder einen Lohn zahlen und ein Kindergrundeinkommen für die Sachkosten einführen. Eltern sollen selbst entscheiden, ob sie das Geld behalten oder damit eine Betreuung ihrer Wahl bezahlen. Aus Sicht des Programms benachteiligt das heutige Sozialsystem Familien, weil es Erziehungsarbeit zu gering bewertet.

Die ÖDP will Eltern für die Erziehung bezahlen. Eltern sollen dafür einen Lohn bekommen. Sie können damit auch eine Kita oder Tagesmutter bezahlen. Jedes Kind soll außerdem ein Grund-Einkommen bekommen. Die ÖDP sagt: Erziehung ist Arbeit für die ganze Gesellschaft.

ÖDP: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

PdF

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Elternzeit für Selbstständige gesetzlich verankern

Die PdF fordert ein Elternzeitmodell für Selbstständige mit gesetzlichem Anspruch. Bisher seien sie gegenüber Angestellten benachteiligt, weil sie sich eine berufliche Auszeit oft nicht leisten könnten.

Selbstständige haben bisher kein Recht auf Eltern-Zeit. Die PdF will das ändern. Auch sie sollen einen Anspruch im Gesetz bekommen. So sollen sie Familie und Beruf besser verbinden können.

Kita-Plätze ausbauen und Betreuung flexibler machen

Die PdF will in Kitas und Tagespflege investieren und mehr Plätze schaffen. Betreuung soll flexibler werden, damit Familie und Beruf besser zusammenpassen, besonders für Menschen in Schichtarbeit und Alleinerziehende.

Die PdF will mehr Plätze in Kitas schaffen. Es soll mehr Fachkräfte pro Kind geben. Kitas sollen länger und flexibler offen sein. Das hilft Eltern mit Schicht-Arbeit. Es hilft auch Eltern, die allein erziehen.

Elterngeld reformieren, Kindergeld automatisch auszahlen

Die PdF will das Elterngeld laufend an die Preisentwicklung anpassen und Eltern mehr Spielraum beim gemeinsamen Bezug geben. Das Kindergeld soll ohne Antrag automatisch fließen, um Familien Bürokratie zu ersparen.

Die PdF will das Eltern-Geld ändern. Es soll steigen, wenn die Preise steigen. Beide Eltern sollen es länger gleichzeitig bekommen können. Das Kinder-Geld soll von selbst kommen. Eltern müssen dann keinen Antrag mehr stellen.

Flexible Arbeitszeiten für Eltern fördern

Die PdF will flexible Arbeitszeitmodelle einführen, damit beide Elternteile Beruf und Familie gleichberechtigt verbinden können. Erwerbsarbeit und Sorgearbeit sollen gerechter verteilt und herkömmliche Rollenbilder aufgebrochen werden.

Die PdF will flexible Arbeits-Zeiten für Eltern. Beide Eltern sollen arbeiten und sich um die Kinder kümmern können. Firmen mit guten Angeboten für Familien sollen Hilfe bekommen. Eltern sollen leichter zurück in den Beruf finden. Dafür soll es mehr Ausbildungen in Teilzeit geben.

Familienpolitik regelmäßig prüfen und koordinieren

Die PdF will familienpolitische Maßnahmen regelmäßig von unabhängigen Fachleuten überprüfen lassen und ein gemeinsames Gremium von Bund, Ländern und Kommunen schaffen. Das Programm begründet dies damit, dass unterschiedliche Standards und Prioritäten der staatlichen Ebenen eine stimmige Umsetzung erschweren.

Die PdF will die Familien-Politik regelmäßig prüfen lassen. Unabhängige Fachleute sollen das machen. Bund, Länder und Gemeinden sollen sich in einer festen Runde abstimmen. So sollen überall die gleichen Regeln gelten.

Kinderschutz vor Gewalt und Missbrauch ausbauen

Die PdF hält die bestehenden Schutzstrukturen für Kinder für unzureichend. Sie will einheitliche Verfahren zum Erkennen von Gewalt, mehr Schutzeinrichtungen, eine bessere Vernetzung der Behörden und langfristige Therapieangebote.

Die PdF will Kinder besser vor Gewalt schützen. Schulen, Kitas und Ärzte sollen Gewalt früher erkennen. Es soll mehr Schutz-Häuser für Kinder geben. Ämter sollen besser zusammenarbeiten. Betroffene Kinder sollen lange Hilfe bekommen.

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung nicht vorschnell einführen

Die PdF lehnt einen sofortigen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem Grundschulalter ab. Sie verweist auf fehlendes Personal, die Kosten für Kommunen und Risiken für die Qualität. Zuerst sollen Finanzierung, Fachkräfte und Standards gesichert sein.

Die PdF will keinen schnellen Rechtsanspruch auf Ganztags-Betreuung. Ein Rechtsanspruch heißt: Eltern können einen Platz einfordern. Die PdF sagt: Es fehlen Personal und Geld. Erst sollen mehr Fachkräfte und gute Einrichtungen da sein.

PdF: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftdeutlich progressiv (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Elterngeld auf 18 Monate ausbauen, Familienstartzeit einführen

Die SPD will das Elterngeld von 14 auf 18 Monate verlängern, wobei jedem Elternteil sechs Monate fest zustehen. Neu kommen soll eine zweiwöchige bezahlte Freistellung für Väter oder Partner nach der Geburt. Ziel ist mehr Zeit für Familie und eine partnerschaftlichere Aufteilung.

Eltern sollen länger Eltern-Geld bekommen. Statt 14 soll es 18 Monate geben. Jeder Elternteil hat sechs Monate nur für sich. Nach der Geburt sollen Väter oder Partner zwei Wochen frei bekommen. Den Lohn bekommen sie in dieser Zeit weiter.

Kostenfreie Bildung, Mittagessen und Alltagshilfen für Familien

Die SPD setzt sich für gebührenfreie Bildung ab der Kita und ein kostenloses, gesundes Mittagessen in Kitas und Schulen ein. Ein jährliches Familienbudget soll Hilfen im Haushalt bezuschussen. Eltern sollen sich so auf Betreuung verlassen können und im Alltag entlastet werden.

Kita und Schule sollen für Familien nichts kosten. Alle Kinder sollen dort ein gesundes Mittagessen bekommen, ohne zu bezahlen. Familien sollen jedes Jahr Geld für Hilfe im Haushalt erhalten. Familien in schwieriger Lage sollen länger Hilfe bekommen.

Kinderarmut mit Leistungen und Infrastruktur bekämpfen

Familien mit niedrigem Lohn, besonders Alleinerziehende, sollen durch Kindergeld, Kinderzuschlag und Wohngeld ohne aufstockendes Bürgergeld auskommen. Daneben will die SPD Angebote für Bildung und Teilhabe ausbauen und versteht dies als Schritte zu ihrer Kindergrundsicherung.

Manche Eltern arbeiten und haben trotzdem zu wenig Geld. Die SPD will ihnen mit Kinder-Geld, Kinder-Zuschlag und Wohn-Geld helfen. Dann brauchen sie kein Bürger-Geld mehr. Anträge sollen einfacher werden. Kitas und Schulen in armen Gegenden sollen mehr Hilfe bekommen.

Freiwilligendienste besser finanzieren

Die SPD will die Finanzierung der Freiwilligendienste über eine Vereinbarung zwischen Bund und Ländern neu aufstellen. Das Programm begründet das damit, dass es vielerorts mehr Interessierte als Plätze gibt.

Junge Menschen können einen Freiwilligen-Dienst machen. Oft gibt es zu wenige Plätze. Die SPD will dafür mehr Geld sichern. Bund und Länder sollen das zusammen regeln.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Tierschutzpartei

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kindergrundsicherung einführen und Kinderrechte stärken

Die Tierschutzpartei fordert eine Kindergrundsicherung, die nicht vom Einkommen der Eltern abhängt. Kinderrechte sollen einen eigenen Artikel im Grundgesetz bekommen. Kitas, Schulen und Betreuung sollen langfristig kostenlos sein, und Jugendämter sollen mehr Personal erhalten.

Jedes Kind soll Geld vom Staat bekommen. Das Einkommen der Eltern soll dabei egal sein. Die Rechte von Kindern sollen im Grund-Gesetz stehen. Kitas und Betreuung sollen später nichts mehr kosten. Jugend-Ämter sollen mehr Mitarbeiter bekommen.

Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen

Die Tierschutzpartei will Kinderrechte in Artikel 6 des Grundgesetzes verankern. Das Kindeswohl soll bei allen Maßnahmen Vorrang haben, und Kinder sollen bei staatlichen Entscheidungen angehört werden.

Die Tierschutzpartei will Kinder-Rechte ins Grundgesetz schreiben. Das Wohl der Kinder soll besonders wichtig sein. Kinder sollen bei Entscheidungen mitreden dürfen. Außerdem soll es mehr Geld für Opfer von Missbrauch geben.

Jugendhäuser und Ganztagsbetreuung ausbauen

Die Tierschutzpartei will mehr Jugendfreizeiteinrichtungen mit mehr Personal und eine garantierte Ganztagsbetreuung. Nachhilfe soll ausgeweitet und für Kinder aus ärmeren Familien günstig oder gratis sein.

Die Tierschutzpartei will mehr Jugend-Häuser mit mehr Personal. Kinder sollen den ganzen Tag betreut werden können. Nachhilfe soll für arme Familien wenig oder nichts kosten.

Tierschutzpartei: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Volt

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,5), aus 2 Punkten

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Ehegattensplitting abschaffen, Elterngeld und Betreuung umbauen

Volt will das Ehegattensplitting streichen und jedem Elternteil einen eigenen Anspruch auf sieben Monate Elterngeld geben. Die Betreuung von Kindern und Pflegebedürftigen soll deutlich ausgebaut werden. Damit sollen mehr Frauen, Ältere und Menschen mit Behinderung erwerbstätig sein.

Volt will einen Steuer-Vorteil für Ehepaare abschaffen. Er heißt Ehegatten-Splitting. Jeder Elternteil soll sieben Monate Elterngeld bekommen. Es soll mehr Betreuung für Kinder und für Menschen mit Pflege-Bedarf geben. So sollen mehr Menschen arbeiten können.

Bundesweite Standards für Kitas einführen

Volt will für die frühkindliche Bildung bundesweit einheitliche Betreuungsschlüssel und Gruppengrößen festlegen. Dazu kommen eine digitale Platzvergabe, Sprachförderung und gemischte Teams, um Kindern gleiche Chancen zu geben und Eltern zu entlasten.

Volt will gleiche Regeln für alle Kitas in Deutschland. Eine Fachkraft soll nur wenige Kinder betreuen. Die Gruppen sollen klein sein. Eine Internet-Seite soll freie Kita-Plätze zeigen.

Vaterschaftsurlaub einführen, Elterngeld reformieren, Alleinerziehende stärken

Volt will einen Vaterschaftsurlaub von acht Wochen und eine Mindest-Elternzeit von drei Monaten für jeden Elternteil einführen. Das Elterngeld soll einfacher berechnet werden, und Alleinerziehende sollen mehr Kinderkrankentage, volles Kinderkrankengeld und einen besonderen Kündigungsschutz bekommen. Das Programm begründet dies mit partnerschaftlicher Aufgabenteilung und der wirtschaftlichen Gleichstellung von Frauen.

Volt will acht Wochen Urlaub für Väter nach der Geburt. Jeder Elternteil soll mindestens drei Monate Elternzeit nehmen. Das Elterngeld soll einfacher werden. Alleinerziehende sollen mehr Hilfe bekommen. Ihr Arbeitsplatz soll besser geschützt sein.

Volt: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl