Zum Inhalt springen
parteiprogramm

Was sagen die Parteien zu Gesundheit und Pflege?

12 aktuelle Wahlprogramme im Bund haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Kranken- und Pflegeversicherung zusammenlegen, Beiträge stabilisieren

Die AfD will weitere Beitragserhöhungen in der Kranken- und Pflegeversicherung verhindern. Die Versicherung von Bürgergeldempfängern soll vollständig der Bund bezahlen. Außerdem sollen beide Versicherungen zusammengeführt und die Verwaltungskosten gesenkt werden.

Die AfD will, dass die Beiträge für Kranken- und Pflege-Versicherung nicht weiter steigen. Der Staat soll die Versicherung für Bürgergeld-Empfänger ganz aus Steuern bezahlen. Kranken- und Pflege-Versicherung sollen eine Versicherung werden. Die Verwaltung soll weniger kosten.

Fallpauschalen und Budgetierung ärztlicher Leistungen abschaffen

Die AfD will die Fallpauschalen in Krankenhäusern vollständig abschaffen und zu individuell ausgehandelten Budgets zurückkehren. In Arztpraxen soll die Budgetierung enden, die aus Sicht des Programms zu Terminengpässen und langen Wartezeiten führt.

Kliniken bekommen heute feste Beträge pro Behandlungs-Fall. Die AfD will diese Fall-Pauschalen abschaffen. Jede Klinik soll ein eigenes Budget aushandeln. Ärzte in Praxen sollen für alle Behandlungen Geld bekommen. Die AfD sagt: Dann gibt es schneller Termine.

Häusliche Pflege besser bezahlen, Pflegepersonal absichern

Die AfD will die Pflege durch Angehörige zu Hause deutlich besser vergüten, damit mehr Familien sie sich leisten können. Für die professionelle Pflege fordert sie eine bundesweit einheitliche gesetzliche Personalbemessung. Pflegekammern lehnt sie ab.

Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause. Die AfD will ihnen dafür deutlich mehr Geld geben. In Kliniken soll ein Gesetz festlegen, wie viele Pflege-Kräfte nötig sind. Das soll in ganz Deutschland gleich sein. Pflege-Kammern will die AfD nicht.

Corona-Maßnahmen aufarbeiten, Untersuchungsausschuss einsetzen

Die AfD will die Corona-Maßnahmen auf allen Ebenen aufarbeiten und dafür zunächst einen Untersuchungsausschuss im Bundestag einsetzen. Aus Sicht des Programms haben die Maßnahmen vielen Menschen gesundheitlich, sozial und wirtschaftlich geschadet.

Die AfD will die Corona-Regeln überprüfen. Dafür soll der Bundestag einen Untersuchungs-Ausschuss einrichten. Das ist eine Gruppe von Abgeordneten, die Vorgänge prüft. Die AfD sagt: Die Regeln haben vielen Menschen geschadet. Verantwortliche sollen dafür einstehen.

WHO reformieren oder austreten

Die AfD verlangt eine grundlegende Reform der Finanzierung der Weltgesundheitsorganisation, um den Einfluss privater Geldgeber zu beenden. Gelingt das nicht, soll Deutschland austreten. Den Pandemievertrag und die geänderten Internationalen Gesundheitsvorschriften lehnt sie ab.

Die WHO ist die Welt-Gesundheits-Organisation. Die AfD will, dass vor allem die Mitglieds-Länder die WHO bezahlen. Private Geldgeber sollen keinen Einfluss haben. Wenn das nicht klappt, soll Deutschland austreten. Die AfD ist auch gegen den Pandemie-Vertrag.

Cannabis-Freigabe rückgängig machen

Die AfD will die Legalisierung von Cannabis außerhalb medizinischer Anwendungen umgehend zurücknehmen. Sie verweist auf gesundheitliche und psychische Schäden, vor allem für das noch nicht ausgereifte Gehirn von Jugendlichen.

Cannabis ist seit 2024 für Erwachsene teilweise erlaubt. Die AfD will das wieder ändern. Cannabis soll nur als Medizin erlaubt sein. Die AfD sagt: Cannabis schadet der Gesundheit, besonders bei Jugendlichen. Sie will auch mehr Hilfe für Sucht-Kranke.

Impfpflichten ablehnen, Masern-Impfpflicht streichen

Die AfD lehnt jede Impfpflicht ab und will die Masern-Impfpflicht für Kinder und Lehrpersonal streichen. Sie beruft sich auf das Selbstbestimmungsrecht und das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Menschen mit Impfschäden sollen besser versorgt werden.

Die AfD ist gegen jede Pflicht zum Impfen. Jeder Mensch soll selbst über Impfungen entscheiden. Die Masern-Impf-Pflicht für Kinder und Lehrer soll wegfallen. Wer nicht geimpft ist, soll keine Nachteile haben. Menschen mit Impf-Schäden sollen mehr Hilfe bekommen.

Zentrale Speicherung von Patientendaten ablehnen

Die AfD lehnt eine zentrale Datenbank ab, in der vertrauliche Patientendaten gespeichert und an die Kliniken, Praxen und Apotheken angeschlossen werden. Stattdessen soll ein Notfalldatensatz auf der Versichertenkarte liegen. Das Programm begründet das mit dem hohen Schutzbedarf dieser Daten.

Die AfD will keine große Datenbank für Patienten-Daten. Sie findet: Diese Daten brauchen besonders viel Schutz. Wichtige Daten für den Notfall sollen auf der Versicherten-Karte stehen. Dazu gehört auch eine Liste der Medikamente.

Deutsche Standards für ausländisches Medizinpersonal verlangen

Medizinisches Fachpersonal aus dem Ausland soll fachlich und sprachlich voll dem deutschen Standard entsprechen, bei der Sprache auf dem Niveau C1. Außerdem will die AfD mehr Studienplätze in Human- und Zahnmedizin schaffen und sie vorrangig an deutsche Staatsangehörige vergeben.

Ärzte und Pfleger aus dem Ausland sollen sehr gut Deutsch können. Sie sollen auch fachlich so gut sein wie deutsche Fachleute. Die AfD will mehr Studien-Plätze für Medizin. Deutsche Bewerber sollen diese Plätze zuerst bekommen.

AfD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-1,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Bürgerversicherung einführen, Zusatzbeiträge abschaffen

Das BSW will eine Bürgerversicherung, in die alle einkommensabhängig einzahlen und die allen grundsätzlich gleiche Leistungen bietet. Die Zusatzbeiträge der Krankenkassen sollen entfallen, um die aus Sicht der Partei bestehende Zwei-Klassen-Medizin zu beenden.

Das BSW will eine Kranken-Versicherung für alle. Alle zahlen nach ihrem Einkommen ein. Alle bekommen die gleichen Leistungen. Die Zusatz-Beiträge der Kranken-Kassen sollen wegfallen.

Krankenhäuser erhalten, Versorgung vor Ort vernetzen

Das BSW lehnt Klinikschließungen und die aktuelle Krankenhausreform ab. Es will die Trennung zwischen ambulanter, stationärer und pflegerischer Versorgung aufheben, die Kommunen stärken und die Privatisierung zurückdrängen.

Das BSW will keine Kranken-Häuser schließen. Es lehnt die aktuelle Kranken-Haus-Reform ab. Praxen, Kliniken und Pflege sollen besser zusammenarbeiten. Es soll mehr Ärzte und Pflegekräfte geben.

Zahnersatz und Brillen wieder Kassenleistung

Das BSW will, dass die gesetzliche Krankenversicherung notwendigen Zahnersatz und Sehhilfen wieder vollständig bezahlt. Gesunde Zähne sollen nach dem Programm nicht vom Einkommen abhängen.

Die Kranken-Kasse soll nötigen Zahn-Ersatz ganz bezahlen. Sie soll auch Brillen ganz bezahlen. Heute zahlen viele Menschen dafür selbst. Das BSW will das ändern.

Pflegevollversicherung aus Steuermitteln einführen

Das BSW fordert eine Pflegevollversicherung, die größtenteils aus Steuern bezahlt wird. Die Eigenanteile von Menschen im Pflegeheim sollen dadurch deutlich sinken.

Das BSW will eine Pflege-Versicherung, die alle Kosten trägt. Der Staat soll sie vor allem aus Steuern bezahlen. Menschen im Pflegeheim sollen viel weniger selbst zahlen. Pflege soll niemanden arm machen.

Pflegegeld für Angehörige deutlich erhöhen

Das BSW will das Pflegegeld für pflegende Angehörige deutlich anheben. Es soll sich am Lohn professioneller Pflegekräfte ausrichten, weil die Pflege von Angehörigen aus Sicht des Programms Arbeit ist.

Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause. Dafür gibt es Pflegegeld. Das BSW findet dieses Geld viel zu niedrig. Es soll so hoch sein wie der Lohn von Pflege-Kräften.

Corona-Politik aufarbeiten und Amnestie erlassen

Das BSW fordert einen Untersuchungsausschuss des Bundestags zur Corona-Zeit und ein Amnestiegesetz, das laufende Verfahren beendet und Bußgelder erstattet. Impfschäden sollen leichter anerkannt und entschädigt werden. Die Partei begründet das damit, dass der Staat aus ihrer Sicht Freiheitsrechte willkürlich eingeschränkt hat.

Das BSW will die Corona-Politik prüfen lassen. Ein Ausschuss im Bundestag soll das tun. Wer ein Bußgeld wegen Corona-Regeln gezahlt hat, soll das Geld zurückbekommen. Menschen mit Impfschäden sollen leichter Hilfe und Entschädigung bekommen.

Infektionsschutzgesetz ändern und RKI unabhängig machen

Das BSW will die in der Corona-Zeit geschaffenen Eingriffsmöglichkeiten im Infektionsschutzgesetz streichen. Das Robert-Koch-Institut soll reformiert und unabhängig werden, und Beamte sollen Missstände ohne Nachteile melden können.

Das Infektionsschutz-Gesetz regelt, was der Staat bei Seuchen tun darf. Das BSW will strenge Corona-Regeln aus dem Gesetz streichen. Das Robert-Koch-Institut soll unabhängig von der Politik sein. Beamte sollen Fehler ansprechen dürfen, ohne Nachteile zu haben.

WHO-Pandemievertrag mit mehr Befugnissen ablehnen

Das BSW verlangt, dass Deutschland keinem Pandemievertrag zustimmt, der der Weltgesundheitsorganisation zusätzliche Befugnisse gibt. Außerdem soll das Verhalten der WHO in der Corona-Zeit untersucht werden.

Die WHO ist die Gesundheits-Organisation der Vereinten Nationen. Ein neuer Vertrag soll ihr bei Pandemien mehr Rechte geben. Das BSW will, dass Deutschland dem nicht zustimmt. Die Partei will auch prüfen lassen, was die WHO bei Corona getan hat.

BSW: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU/CSU

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Krankenhausreform korrigieren, Versorgung auf dem Land sichern

Die CDU und die CSU wollen eine gute Versorgung in Stadt und Land zum Leitgedanken der Krankenhausreform machen und Fehlentwicklungen der Reform korrigieren. Ein ungesteuertes Kliniksterben soll verhindert werden.

Die CDU und die CSU wollen die Krankenhaus-Reform ändern. Auch auf dem Land soll es genug Kliniken geben. Kliniken sollen nicht ungeplant schließen. Die Bundesländer planen die Krankenhäuser weiter selbst.

Hausärzte als Lotsen, Kassenfinanzen stabilisieren

Die CDU und die CSU wollen, dass Haus- und Kinderarztpraxen Patienten stärker durch das System lenken, damit Behandlungen besser abgestimmt sind und Wartezeiten sinken. Die gesetzliche Krankenversicherung soll durch mehr Effizienz und mehr Wettbewerb unter den Kassen finanziell gesichert werden.

Der Hausarzt oder Kinderarzt soll Patienten besser durch das System führen. So sollen Patienten schneller Termine bekommen. Die Krankenkassen sollen sparsamer mit dem Geld umgehen. Sie sollen stärker im Wettbewerb stehen.

Apotheken erhalten, Pharmastandort stärken

Die CDU und die CSU wollen Apotheken vor Ort mit einer Reform stärken und die Pharma- und Gesundheitswirtschaft zu einer Leitbranche machen. Lieferengpässe bei Arzneimitteln und Medizinprodukten sollen abgebaut werden.

Die CDU und die CSU wollen die Apotheken vor Ort erhalten. Dafür planen sie eine Reform. Firmen für Medikamente sollen es in Deutschland leichter haben. Medikamente sollen nicht mehr knapp werden.

Pflege aus mehreren Quellen finanzieren

Die CDU und die CSU wollen die Pflege aus gesetzlicher Versicherung, betrieblichen Beiträgen, Steuergeld und privater Vorsorge finanzieren. Die Soziale Pflegeversicherung soll rasch stabilisiert und grundlegend überarbeitet werden, damit Pflege kein Armutsrisiko ist.

Die Pflege kostet viel Geld. Das Geld soll aus mehreren Quellen kommen. Dazu gehören die Pflege-Versicherung, Betriebe, Steuern und eigene Vorsorge. Pflege soll niemanden arm machen.

Pflegeberufe attraktiver machen, Angehörige entlasten

Die CDU und die CSU wollen dem Personalmangel in der Pflege mit besseren Arbeitsbedingungen und Anwerbung im Ausland begegnen. Pflegende Angehörige sollen durch ein flexibles Pflegebudget und eine bessere Vereinbarkeit mit dem Beruf unterstützt werden.

In der Pflege fehlen Mitarbeiter. Die Arbeit soll deshalb besser werden, zum Beispiel mit festen Arbeitszeiten. Auch Pflegekräfte aus dem Ausland sollen kommen. Wer Angehörige zu Hause pflegt, soll mehr Hilfe bekommen.

Aktive Sterbehilfe ablehnen, Hospizversorgung ausbauen

Die CDU und die CSU lehnen aktive Sterbehilfe ab und wollen ein umfassendes Gesetz zur Suizidprävention beschließen. Hospiz- und Palliativangebote sollen ausgebaut werden, um ein würdevolles Sterben zu ermöglichen.

Die CDU und die CSU sind gegen aktive Sterbe-Hilfe. Das heißt: Niemand darf einen anderen Menschen auf dessen Wunsch töten. Es soll ein Gesetz geben, das Selbsttötungen verhindern hilft. Sterbende Menschen sollen mehr gute Begleitung bekommen.

CDU/CSU: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Primärarztsystem einführen, Versorgung besser vernetzen

Die FDP will, dass Haus- und Kinderärzte künftig der erste Kontakt für Patienten sind. Krankenhäuser sollen sich stärker spezialisieren, die Notfallversorgung soll besser koordiniert werden, und der Arzneimittelstandort Deutschland soll gestärkt werden.

Die FDP will, dass Patienten zuerst zum Hausarzt gehen. Bei Kindern ist es der Kinderarzt. Kranken-Häuser sollen sich auf bestimmte Behandlungen konzentrieren. Wichtige Medikamente sollen wieder in Deutschland und Europa hergestellt werden.

Duales Kassensystem erhalten, GKV-Ausgaben begrenzen

Die FDP will das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung beibehalten und lehnt eine Bürgerversicherung ab. Die Ausgaben der gesetzlichen Kassen sollen nicht schneller steigen als ihre Einnahmen.

Die FDP will gesetzliche und private Kranken-Kassen behalten. Eine einzige Kasse für alle lehnt sie ab. Die gesetzlichen Kassen sollen nicht mehr ausgeben, als sie einnehmen. Manche Leistungen sollen wegfallen.

Prävention ausbauen, Therapieplätze schneller vergeben

Die FDP will eine Präventionsstrategie starten und Versicherte, die vorsorgen, mit einem niedrigeren Zusatzbeitrag belohnen lassen. Die Wartezeit auf Psychotherapie soll unter vier Wochen sinken, und an der Legalisierung von Cannabis hält die Partei fest.

Die FDP will, dass Menschen mehr für ihre Gesundheit vorsorgen. Wer vorsorgt, soll weniger an die Kranken-Kasse zahlen können. Auf eine Psycho-Therapie soll man höchstens vier Wochen warten. Cannabis soll erlaubt bleiben.

Sterbehilfe rechtssicher machen, Organspende erleichtern

Die FDP will, dass Menschen Sterbehilfe rechtssicher nutzen können, und zugleich die Suizidprävention deutlich ausbauen. Die Zahl der Organspenden soll steigen, ohne die freie Entscheidung des Einzelnen anzutasten.

Die FDP will, dass Menschen selbst über ihr Sterben bestimmen. Hilfe beim Sterben soll rechtlich klar geregelt sein. Menschen mit Suizid-Gedanken sollen mehr Hilfe bekommen. Es soll mehr Organ-Spenden geben.

Pflege entlasten und teils kapitalgedeckt finanzieren

Die FDP will Pflegeanbieter von Bürokratie befreien, mehr Fachkräfte im In- und Ausland gewinnen und pflegende Angehörige entlasten. Die Pflegeversicherung soll als Teilleistung im Umlagesystem bleiben, aber einen kapitalgedeckten Baustein erhalten.

Die FDP will weniger Papier-Arbeit in der Pflege. Mehr Pflege-Kräfte sollen kommen, auch aus dem Ausland. Die Pflege-Versicherung soll einen Teil ihres Geldes anlegen. So sollen die Beiträge stabil bleiben.

FDP: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 12 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Finanzierung des Gesundheitswesens neu ordnen

Die Freien Wähler wollen die Struktur der Sozialversicherung überarbeiten und um neue Vorsorgebausteine ergänzen. Private Krankenversicherungen, Berufsgenossenschaften und Beihilfen sollen künftig die Vorhaltekosten medizinischer Einrichtungen mittragen.

Die Freien Wähler wollen die Sozial-Versicherung umbauen. Es soll neue Bausteine für die Vorsorge geben. Kliniken haben Kosten, auch wenn gerade kein Patient da ist. Diese Kosten sollen auch private Kranken-Versicherungen mitbezahlen. Bisher zahlen das nur gesetzliche Kassen und der Staat.

Eigenanteile in der Pflege deckeln

Die Freien Wähler wollen die gesetzliche Pflegeversicherung so reformieren, dass die Eigenanteile der Pflegebedürftigen sozial gestaffelt und nach oben begrenzt sind. Heimbewohner sollen wegen steigender Kosten nicht auf Sozialhilfe angewiesen sein.

Wer im Pflegeheim lebt, zahlt einen Teil der Kosten selbst. Dieser Teil steigt stark. Manche Bewohner brauchen deshalb Sozialhilfe. Die Freien Wähler wollen eine Obergrenze für diesen Teil. Wer wenig Geld hat, soll weniger zahlen.

Wohnortnahe Versorgung und Notfallhilfe sichern

Die Freien Wähler wollen eine flächendeckende medizinische Versorgung in Stadt und Land sichern, einschließlich Notfallversorgung, Rettungsdiensten und Krankenhäusern. Telemedizin, engere Zusammenarbeit von ambulantem und stationärem Bereich und Modellprojekte sollen dabei helfen.

Ärzte, Kliniken und Rettungsdienste sollen überall gut erreichbar sein. Das gilt auch auf dem Land. Die Freien Wähler wollen die Notfall-Hilfe ausbauen. Sie wollen mehr Behandlung per Video und Telefon. Praxen und Kliniken sollen besser zusammenarbeiten.

Bürokratie im Gesundheitswesen abbauen

Die Freien Wähler wollen Dokumentationspflichten im Gesundheitswesen verringern, damit mehr Zeit für Patienten bleibt. Künftig sollen nur noch Abweichungen vom Regelfall begründet festgehalten werden.

Ärzte und Pflegekräfte müssen viel aufschreiben. Diese Zeit fehlt bei den Patienten. Die Freien Wähler wollen weniger Pflichten zum Aufschreiben. Nur Ausnahmen sollen notiert werden. Computer-Programme mit künstlicher Intelligenz sollen dabei helfen.

Investorengeführte Praxisketten gesetzlich regulieren

Die Freien Wähler wollen verhindern, dass sich weitere von Investoren betriebene Medizinische Versorgungszentren (iMVZ) ausbreiten. Sie fordern eine gesetzliche Regulierung und wollen die Unabhängigkeit ärztlicher Entscheidungen stärken.

Manche Arztpraxen gehören Geld-Gebern, die Gewinn machen wollen. Diese Praxen bilden oft Ketten. Die Freien Wähler sehen darin eine Gefahr für die Versorgung. Sie wollen ein Gesetz mit Regeln für solche Praxen. Ärzte sollen unabhängig entscheiden.

Niedergelassene Ärzte und freie Heilberufe stärken

Die Freien Wähler wollen das System der Kassenärztlichen Vereinigungen grundlegend reformieren und Honorare ohne Deckelung nach tatsächlicher Leistung zahlen. Freie Gesundheitsberufe sollen durch angepasste Gebührenordnungen, Förderung von Praxisgründungen und weniger Bürokratie gestärkt werden.

Die Freien Wähler wollen Ärzte mit eigener Praxis stärken. Ärzte sollen für alle Leistungen bezahlt werden, ohne Obergrenze. Wer eine Praxis gründet oder übernimmt, soll Hilfe bekommen. Das gilt besonders für Gegenden mit wenigen Ärzten. Ältere Ärzte sollen Prämien bekommen, wenn sie länger arbeiten.

Apotheken vor Ort stärken, Rezeptversand verbieten

Die Freien Wähler wollen die flächendeckende Versorgung durch Apotheken vor Ort stärken und das feste Apothekenhonorar erhöhen. Den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten wollen sie verbieten, weil ausländische Versender aus ihrer Sicht den Wettbewerb verzerren.

Die Freien Wähler wollen Apotheken in der Nähe stärken. Apotheken sollen mehr Geld pro Medikament bekommen. Medikamente auf Rezept soll man nicht mehr per Post bestellen können. Die Partei sagt: Versand-Apotheken im Ausland haben weniger Kontrollen.

Arzneimittelproduktion nach Deutschland zurückholen

Die Freien Wähler wollen die Abhängigkeit von Arzneimittelherstellern außerhalb Europas stark verringern. Deutschland soll sich nach ihrem Willen wieder selbst mit Medikamenten versorgen können.

Viele Medikamente kommen aus China und Indien. Die Freien Wähler wollen das ändern. Deutschland soll seine Medikamente wieder selbst herstellen. Das Land soll weniger von anderen abhängen.

Pflegeberuf aufwerten und Personalmangel lindern

Die Freien Wähler wollen den Pflegeberuf durch mehr Eigenverantwortung, abgestufte Qualifikationen und passende Bezahlung attraktiver machen. Kurzfristig sollen angelernte Hilfskräfte mehr Aufgaben übernehmen und andere Berufsgruppen als Pflegefachkräfte anerkannt werden.

In Deutschland fehlen viele Pflegekräfte. Die Freien Wähler wollen den Beruf attraktiver machen. Pflegekräfte sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Auch Menschen aus ähnlichen Berufen sollen als Pflege-Fachkräfte arbeiten können. Die Ausbildung in der Praxis soll besser werden.

Pflegende Angehörige finanziell und praktisch unterstützen

Die Freien Wähler wollen pflegende Angehörige stärker unterstützen: mit unbürokratischer Hilfe, einer finanziellen Entschädigung und der Anrechnung von Pflegezeiten auf die Rente. Beratung und Pflegekurse sollen umfassend und kostenlos verfügbar sein.

Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause. Die Freien Wähler wollen ihnen mehr helfen. Sie sollen Geld für die Pflege bekommen. Die Pflege-Zeit soll für die Rente zählen. Kurse zur Pflege sollen nichts kosten.

Wohnortnahe Krankenhäuser erhalten

Die Freien Wähler wollen Kliniken und Notfallversorgung in der Nähe der Menschen erhalten. Dafür soll die Krankenhausreform stark überarbeitet und die Finanzierung der Häuser gesichert werden. Der Bund soll sich am Erhalt kommunaler Kliniken beteiligen.

Die Freien Wähler wollen Krankenhäuser in der Nähe erhalten. Auch die Hilfe im Notfall soll gut erreichbar sein. Die Krankenhaus-Reform soll dafür stark geändert werden. Der Bund soll den Städten und Gemeinden beim Geld helfen.

Impfberatung stärken, Impfzwang ablehnen

Die Freien Wähler halten Schutzimpfungen für ein wichtiges Mittel der Vorsorge und wollen die Beratung durch Hausärzte stärken. Einen Zwang zur Impfung lehnen sie ab, weil er aus ihrer Sicht das Vertrauen in das Gesundheitswesen beschädigen würde.

Die Freien Wähler finden Impfungen wichtig. Haus-Ärzte sollen noch besser über Impfungen beraten. Einen Zwang zum Impfen lehnt die Partei ab. Sie meint: Ein Zwang schadet dem Vertrauen der Menschen.

Geburtshilfe und Hebammenversorgung flächendeckend sichern

Die Freien Wähler wollen die Versorgung rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett überall sicherstellen. Sie fordern Geld für Geburtsstationen, die Förderung von Geburtshäusern und mehr Studienplätze für Hebammen. Auch Paare mit Kinderwunsch und Kinderarztpraxen sollen besser unterstützt werden.

Die Freien Wähler wollen gute Hilfe rund um die Geburt. Überall soll es Geburts-Stationen und Hebammen geben. Kliniken sollen dafür Geld bekommen. Es soll mehr Studien-Plätze für Hebammen geben. Paare mit Kinderwunsch sollen Geld und Beratung bekommen.

Erklärpflicht zur Organspende einführen

Die Freien Wähler wollen, dass sich alle Bürger verbindlich für oder gegen eine Organspende äußern müssen. Die Erklärung soll bei einer einheitlichen Gelegenheit abgegeben und in einem zentralen Register gespeichert werden. Das soll die Zahl der Spenden erhöhen und Angehörige entlasten.

Viele Menschen warten auf ein Spender-Organ. Die Freien Wähler wollen eine Erklär-Pflicht. Das heißt: Jeder muss sagen, ob er Organe spenden will oder nicht. Das kann zum Beispiel beim Antrag für den Ausweis geschehen. Vorher soll ein Arzt gut informieren.

Palliativmedizin und Hospizarbeit stärken

Die Freien Wähler wollen schwerstkranke und sterbende Menschen würdig begleiten. Dazu sollen die Palliativmedizin gestärkt, mobile Teams gefördert und ehrenamtliche Hospizhelfer finanziell besser unterstützt werden.

Die Freien Wähler wollen sterbende Menschen gut begleiten. Palliativ-Medizin soll gestärkt werden. Das ist Medizin, die Leiden lindert, wenn Heilung nicht mehr möglich ist. Mobile Teams sollen mehr Förderung bekommen. Freiwillige Helfer im Hospiz sollen mehr Geld bekommen.

Suchtprävention und Suchthilfe ausbauen

Die Freien Wähler betrachten Sucht als Krankheit und wollen Vorbeugung und Hilfsangebote ausbauen. Für Alkohol, Tabak und Medikamente fordern sie Warnhinweise und eine Verkaufslizenz für Geschäfte. Außerdem sollen Drogen anonym auf ihre Inhaltsstoffe geprüft werden können.

Die Freien Wähler sagen: Sucht ist eine Krankheit. Süchtige brauchen Hilfe und sind keine Kriminellen. Es soll mehr Aufklärung und mehr Beratung geben. Geschäfte sollen eine Lizenz brauchen, um Alkohol und Tabak zu verkaufen. Eine Lizenz ist eine Erlaubnis vom Staat.

Psychische Gesundheit und Suizidprävention stärken

Die Freien Wähler wollen Vorbeugung, Aufklärung und Beratung bei psychischen Erkrankungen ausbauen, besonders für Kinder und Jugendliche und in der Arbeitswelt. Krisendienste für psychische Notlagen sollen überall verfügbar sein. Niemand soll sich schämen müssen, Hilfe zu suchen.

Immer mehr Menschen haben seelische Krankheiten. Die Freien Wähler wollen mehr Beratung und Hilfe. Überall soll es Krisen-Dienste geben. Firmen sollen mehr für die seelische Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun. Niemand soll sich für Hilfe schämen.

Freie Wähler: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Gesunde Ernährung fördern, Lebensmittelverschwendung senken

Die Grünen wollen die Bedingungen für gesunde Ernährung verbessern, weil ernährungsbedingte Krankheiten nach ihrer Darstellung bei sozial Benachteiligten besonders häufig sind. Geplant sind Schutz von Kindern vor Werbung für ungesunde Lebensmittel, weniger Zucker in Softdrinks und Pflichten für den Handel, Lebensmittel weiterzugeben.

Die Grünen wollen, dass alle Menschen sich gut ernähren können. Kinder sollen weniger Werbung für ungesundes Essen sehen. Limonaden sollen weniger Zucker haben. Läden sollen gutes Essen nicht wegwerfen, sondern weitergeben.

Hausärztliche Versorgung und Angebote vor Ort stärken

Die Grünen wollen die ambulante Versorgung besser steuern und dabei die Hausarztpraxis als erste Anlaufstelle stärken. Wohnortnahe Angebote wie kommunale Versorgungszentren, Gesundheitskioske und Gesundheitsregionen sollen ausgebaut werden. Patientinnen und Patienten sollen dadurch schneller die passende Behandlung finden.

Die Grünen wollen die Hausärzte stärken. Sie sollen die erste Anlaufstelle für Kranke sein. In Städten und Dörfern soll es mehr Gesundheits-Zentren geben. Dort gibt es auch Beratung. Menschen sollen schneller einen Termin bekommen.

Krankenhausreform fortführen und Notfallversorgung reformieren

Die Grünen wollen die begonnene Krankenhausreform zusammen mit den Ländern umsetzen und bei Bedarf nachbessern. Überall soll eine gute Grund- und Notfallversorgung erreichbar sein, spezialisierte Zentren sollen hohe Qualität bieten. Dazu soll rasch eine Reform von Notfallversorgung und Rettungsdienst kommen.

Die Grünen wollen die Reform der Krankenhäuser weiterführen. Sie arbeiten dabei mit den Bundesländern zusammen. Jeder soll schnell Hilfe im Notfall bekommen. Auch der Rettungsdienst soll besser werden.

Arzneimittelproduktion zurückholen und Apotheken reformieren

Die Grünen wollen, dass wichtige Wirkstoffe für Medikamente wieder häufiger in Deutschland oder Europa hergestellt werden. Als Grund nennt das Programm unsichere Lieferketten. Zudem soll die Finanzierung der Apotheken reformiert werden.

Wichtige Medikamente kommen oft aus fernen Ländern. Manchmal fehlen sie dann. Die Grünen wollen mehr Herstellung in Deutschland und Europa. Auch die Apotheken sollen anders bezahlt werden.

Gesundheitsberufen mehr eigene Befugnisse geben

Die Grünen wollen, dass Therapeutinnen und Therapeuten, Pflegekräfte und Rettungsdienstpersonal mehr selbstständig behandeln dürfen. Ein eigenes Heilberufegesetz soll die Qualität sichern und weitere Berufe einbeziehen.

Pflegekräfte und Therapeuten sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Das gilt auch für den Rettungsdienst. Die Grünen wollen dafür ein neues Gesetz. Es regelt die Gesundheits-Berufe.

Geburtshilfe ausbauen und Zugang zu Abbrüchen sichern

Die Grünen wollen die Geburtshilfe im ganzen Land fördern und die Lage der Hebammen verbessern. Zugleich soll jede Frau Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch haben, weil das aus Sicht des Programms zu einer guten medizinischen Versorgung gehört.

Die Grünen wollen überall gute Hilfe bei der Geburt. Hebammen sollen besser arbeiten können und gerecht bezahlt werden. Jede Frau soll eine Schwangerschaft beenden können, wenn sie das will. Sie soll selbst entscheiden.

Widerspruchsregelung bei der Organspende einführen

Die Grünen unterstützen eine Widerspruchsregelung bei der Organspende. Dabei gilt als Spender, wer nicht widersprochen hat. Das Programm begründet dies damit, dass viele Menschen auf der Warteliste sterben, weil Organe fehlen.

Viele kranke Menschen warten auf ein Organ. Manche sterben, weil es keines gibt. Die Grünen wollen eine neue Regel. Wer nicht Nein sagt, gilt als Organ-Spender. Der Bundestag soll frei darüber abstimmen.

Lohnersatz für pflegende Angehörige einführen

Die Grünen wollen Menschen, die für die Pflege von Angehörigen weniger arbeiten, für eine begrenzte Zeit den Verdienstausfall ausgleichen. Pflege soll zudem bezahlbar bleiben, damit Pflegebedürftige nicht regelmäßig auf Sozialhilfe angewiesen sind.

Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen. Dafür arbeiten sie weniger und verdienen weniger. Die Grünen wollen ihnen für einige Zeit Geld zahlen. Auch die Beiträge für die Rente sollen bezahlt werden. Pflege soll für alle bezahlbar sein.

Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Die Grünen wollen ausgestiegene Pflegekräfte mit besseren Arbeitsbedingungen zurückgewinnen. Dazu zählen mehr Personal, mehr Eigenverantwortung und bessere Aufstiegswege. Nach Darstellung des Programms wären Hunderttausende zur Rückkehr bereit.

Viele Pflegekräfte haben ihren Beruf verlassen. Die Arbeit war zu viel. Die Grünen wollen sie zurückholen. Dafür soll es mehr Personal und bessere Bedingungen geben. Pflegekräfte sollen weniger Papierkram haben.

Versicherungsfremde Leistungen aus Steuern bezahlen

Die Grünen wollen Aufgaben, die nach ihrer Ansicht nicht zur Kranken- und Pflegeversicherung gehören, stärker aus Steuermitteln bezahlen. Das soll Versicherte und Arbeitgeber bei den Beiträgen entlasten.

Die Krankenkassen und Pflegekassen bezahlen manche Dinge, die nicht zu ihren Aufgaben gehören. Die Grünen wollen, dass der Staat mehr davon bezahlt. Das Geld kommt dann aus Steuern. So sollen die Beiträge weniger steigen.

Einfluss von Finanzinvestoren in Gesundheit und Pflege begrenzen

Die Grünen wollen Gesundheit und Pflege stärker am Gemeinwohl ausrichten und öffentliche sowie gemeinnützige Träger fördern. Finanzinvestoren sollen weniger Einfluss haben. Das Programm sieht in Gewinnorientierung ein Risiko für Qualität und Sicherheit der Versorgung.

Manche Firmen wollen mit Kliniken und Pflegeheimen viel Geld verdienen. Die Grünen sehen darin eine Gefahr für die Versorgung. Sie wollen den Einfluss solcher Firmen begrenzen. Man soll wissen, wem eine Einrichtung gehört.

Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege anstreben

Die Grünen streben eine Bürgerversicherung an, bei der auch Privatversicherte in den solidarischen Finanzausgleich einbezogen werden. In der Pflege soll ein Ausgleich zwischen gesetzlicher und privater Versicherung der erste Schritt sein. Wer mehr hat, soll nach dem Programm mehr beitragen.

Heute gibt es gesetzliche und private Kranken-Versicherungen. Die Grünen wollen eine Bürger-Versicherung. Dann zahlen alle in ein gemeinsames System ein. Wer viel Geld hat, zahlt mehr. Auch Gewinne aus Geldanlagen sollen zählen.

Prävention stärken, Tabak und Alkohol strenger regeln

Die Grünen wollen Vorsorge zur Aufgabe aller Politikbereiche machen. Hersteller von Tabak und Alkohol sollen mehr für die Folgekosten zahlen, und Werbung für diese Produkte soll strenger geregelt werden.

Die Grünen wollen, dass weniger Menschen krank werden. Tabak und Alkohol schaden der Gesundheit. Die Hersteller sollen mehr für die Folgen bezahlen. Werbung dafür soll es weniger geben. Zigaretten-Packungen sollen keine Logos mehr haben.

Psychotherapie ausbauen und Suizidprävention gesetzlich regeln

Die Grünen wollen mehr Therapieplätze und Krisendienste schaffen, damit Menschen in psychischen Krisen nicht monatelang warten müssen. Ein Suizidpräventionsgesetz soll hinzukommen. Besonders im Blick stehen Kinder und Jugendliche.

Viele Menschen mit seelischen Problemen warten lange auf Hilfe. Die Grünen wollen mehr Therapie-Plätze schaffen. Es soll mehr Hilfe in Krisen geben. Ein neues Gesetz soll Selbsttötungen verhindern helfen. Kinder und Jugendliche sollen schnell Hilfe finden.

Gesundheitswesen auf Krisen und Hitze vorbereiten

Die Grünen wollen mit einem Gesundheitssicherstellungsgesetz das Gesundheitswesen besser für Pandemien, Katastrophen und militärische Bedrohungen rüsten. Außerdem soll der Hitzeschutz ausgebaut werden, weil die Klimakrise aus Sicht des Programms neue Gesundheitsrisiken bringt.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz für Krisen. Kliniken und Ärzte sollen besser vorbereitet sein. Das gilt für Seuchen, Katastrophen und Krieg. Auch vor großer Hitze sollen die Menschen besser geschützt werden.

Cannabisverkauf in Fachgeschäften und Suchthilfe ausbauen

Die Grünen wollen weiterhin erreichen, dass Cannabis in lizenzierten Fachgeschäften verkauft werden darf, und werben dafür in Europa und international. Die Drogenpolitik soll auf Hilfe statt Strafverfolgung der Konsumierenden setzen, während Polizei und Zoll gegen den organisierten Handel gestärkt werden.

Die Grünen wollen Cannabis in besonderen Läden verkaufen lassen. Die Läden brauchen dafür eine Erlaubnis. So soll der illegale Handel kleiner werden. Suchtkranke Menschen sollen mehr Hilfe bekommen. Die Polizei soll vor allem große Händler verfolgen.

Grüne: alle 16 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung für alle

Die Linke will eine einheitliche Kranken- und Pflegeversicherung, in die alle auf sämtliche Einkommen Beiträge zahlen. Privatversicherte würden in die gesetzliche Kasse wechseln, und die Pflegeversicherung soll alle Pflegeleistungen übernehmen. Nach dem Programm soll Gesundheit nicht vom Geldbeutel oder der Kasse abhängen.

Die Linke will eine Kranken-Versicherung für alle. Auch Privat-Versicherte sollen dort einzahlen. Beiträge sollen auf alle Einkommen fällig sein. Die Pflege-Versicherung soll alle Kosten der Pflege zahlen. Für die meisten sollen die Beiträge sinken.

Mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege

Die Linke will per Gesetz festlegen, wie viel Personal in Gesundheitsberufen nötig ist, und fordert mindestens 100.000 zusätzliche Pflegekräfte in Kliniken. Ausgliederungen zur Lohnsenkung sollen enden. Das Programm sieht Kostendruck und Personalmangel als Ursache für Überlastung und schlechtere Versorgung.

Die Linke will mehr Pflege-Kräfte in Kranken-Häusern. Ein Gesetz soll festlegen, wie viel Personal nötig ist. Ehemalige Pflege-Kräfte sollen zurückgewonnen werden. Alle in einem Haus sollen nach demselben Tarif bezahlt werden.

Fallpauschalen abschaffen, Krankenhäuser kostendeckend finanzieren

Die Linke will die Fallpauschalen streichen und die notwendigen Betriebskosten der Krankenhäuser voll von den Kassen bezahlen lassen. Gewinne und Verluste wären dann kaum noch möglich. Die Krankenhausreform der Ampel lehnt die Partei ab, weil sie aus ihrer Sicht kleine Kliniken gefährdet und am Wettbewerb festhält.

Kranken-Häuser bekommen heute feste Beträge pro Behandlung. Die Linke will das abschaffen. Die Kassen sollen die nötigen Kosten ganz bezahlen. Kranken-Häuser sollen keinen Gewinn mehr machen. Aufgegebene private Kliniken sollen an den Staat gehen.

Kommunale Versorgungszentren und mehr Psychotherapie

Die Linke will kommunale Versorgungszentren fördern, die ambulante, stationäre, pflegerische und therapeutische Angebote an einem Ort verbinden. Die psychotherapeutische Versorgung soll stark ausgebaut werden. Das Programm begründet dies mit schlecht erreichbaren Praxen, langen Wartezeiten und fehlenden Ärzten in vielen Regionen.

Die Linke will Gesundheits-Zentren in den Gemeinden. Dort gibt es Ärzte, Pflege und Therapie an einem Ort. Es soll mehr Plätze für Psychotherapie geben. Investoren sollen mit Arztpraxen kein Geschäft mehr machen.

Arzneimittelpreise EU-weit festlegen, Forschung öffentlich kontrollieren

Die Linke will den Einfluss der Pharmakonzerne zurückdrängen, die Arzneimittelforschung öffentlich kontrollieren und Preise in der EU einheitlich festsetzen. Forschung zu vernachlässigten Krankheiten wie ME/CFS und Long Covid soll stärker gefördert werden. Das Programm verweist auf schnell steigende Arzneimittelausgaben der Kassen.

Medikamente sind oft sehr teuer. Die Linke will, dass die EU die Preise einheitlich festlegt. Der Staat soll die Forschung zu Medikamenten kontrollieren. Es soll mehr Geld für Forschung zu Long Covid geben.

Pflegeheime in öffentliche Hand überführen

Die Linke will einen Systemwechsel in der Pflege: Konzerne sollen aus der stationären Pflege verschwinden, private Heime sollen öffentlich werden. Zugleich fordert sie 100 000 zusätzliche Pflegekräfte in den Heimen und gleiche Löhne in Alten- und Krankenpflege.

Die Linke will die Pflege umbauen. Private Pflege-Heime sollen dem Staat oder den Gemeinden gehören. Große Firmen sollen mit Pflege-Heimen kein Geld mehr verdienen. In den Heimen sollen 100 000 Pflegekräfte mehr arbeiten. Altenpflege soll so gut bezahlt sein wie Krankenpflege.

Pflegevollversicherung ohne Eigenanteile einführen

Die Linke will eine Pflegevollversicherung einführen, die alle Pflegekosten trägt, sodass Eigenanteile auf lange Sicht entfallen. Kosten für Unterkunft und Essen im Heim sollen gedeckelt werden.

Heute zahlen Menschen im Pflege-Heim viel Geld selbst. Die Linke will das ändern. Eine neue Pflege-Versicherung soll alle Kosten für die Pflege zahlen. Auch Wohnen und Essen im Heim sollen nicht zu teuer werden.

Pflegende Angehörige besser unterstützen

Die Linke will Menschen, die Angehörige pflegen, stärker entlasten: mit sechs Wochen bezahlter Freistellung, Geldleistungen und Rentenpunkten. Außerdem sollen Tages- und Kurzzeitpflege ausgebaut und die sogenannte 24-Stunden-Betreuung durch ausländische Arbeitskräfte reguliert werden.

Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen selbst. Die Linke will ihnen mehr helfen. Wer zum ersten Mal einen Pflegefall in der Familie hat, soll sechs Wochen frei bekommen. Der Arbeitgeber zahlt den Lohn weiter. Pflegende sollen auch Geld und mehr Rente bekommen.

Drogenkonsum entkriminalisieren, Cannabis vollständig legalisieren

Die Linke will den Konsum von Drogen nicht mehr bestrafen und stattdessen auf Vorbeugung, Beratung und Hilfe setzen. Cannabis soll vollständig legal werden. Verbote verringern nach Sicht des Programms weder Handel noch Konsum und verursachen selbst viele Probleme.

Die Linke will Menschen nicht mehr bestrafen, wenn sie Drogen nehmen. Sie sollen Hilfe und Beratung bekommen. Cannabis soll ganz erlaubt sein. Werbung für Alkohol, Tabak und Glücks-Spiel soll verboten werden.

Linke: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

ÖDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Einheitliche Krankenversicherung und Gesundheitswesen ohne Profit

Die ÖDP will die Finanzierung des Gesundheitswesens neu ordnen und eine einheitliche Krankenversicherung für alle schaffen. Das Gesundheitssystem gilt im Programm als Teil der Daseinsvorsorge, in dem Gewinnstreben keinen Platz haben soll.

Die ÖDP will eine Kranken-Versicherung für alle Menschen. Private Zusatz-Versicherungen bleiben möglich. Mit Gesundheit soll niemand Gewinn machen. Krankenhäuser sollen nicht mehr schließen. Pflege-Kräfte sollen mehr Geld bekommen.

Impfpflicht ablehnen, auf Aufklärung setzen

Die ÖDP lehnt eine Impfpflicht in Deutschland ab. Sie bezeichnet Impfen als solidarisch und will eine hohe Impfquote durch Aufklärung erreichen, damit Impfungen freiwillig bleiben können.

Die ÖDP will keine Impf-Pflicht in Deutschland. Sie findet Impfen aber wichtig und solidarisch. Die Menschen sollen gut informiert werden. Dann können Impfungen freiwillig bleiben.

Hospiz- und Palliativversorgung flächendeckend sichern

Die ÖDP will überall in Deutschland genügend Hospizplätze und palliativmedizinische Angebote schaffen. Der Bund soll das mitfinanzieren und per Gesetz verbindlich regeln. Schwerstkranke und Sterbende haben nach dem Programm Anspruch auf die Solidarität von Staat und Gesellschaft.

Die ÖDP will mehr Hilfe für sterbende Menschen. Überall soll es genug Plätze im Hospiz geben. Ein Hospiz ist ein Haus für sterbende Menschen. Der Staat soll das mitbezahlen. Wer möchte, soll zu Hause sterben können.

ÖDP: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

PdF

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Pflegeberuf mit Bonus und Personaluntergrenzen stärken

Die PdF will den Pflegeberuf attraktiver machen und die Versorgung sichern. Dazu gehören ein dauerhafter steuerfreier Bonus, gesetzliche Personaluntergrenzen, staatlich finanzierte Pflegeeinrichtungen und höhere Zuschüsse für ambulante Dienste.

Die PdF will mehr Menschen für die Pflege gewinnen. Pflege-Kräfte sollen dauerhaft einen Bonus ohne Steuern bekommen. Ein Gesetz soll festlegen, wie viel Personal mindestens da ist. Der Staat soll eigene Pflege-Heime bezahlen. Ambulante Pflege-Dienste sollen mehr Geld bekommen.

Fachkräftemangel in der Altenpflege abbauen

Die PdF will den Pflegeberuf durch bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und mehr Ausbildungsplätze attraktiver machen. Ergänzend soll ein bundesweites Programm ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Seniorenbetreuung unterstützen.

In der Alten-Pflege fehlen viele Fachleute. Die PdF will Pflege-Kräfte besser bezahlen. Die Arbeitszeiten sollen besser zur Familie passen. Es soll mehr Plätze für die Ausbildung geben. Auch freiwillige Helfer sollen Unterstützung bekommen.

Psychische Gesundheit junger Menschen stärken

Die PdF will bundesweit leicht erreichbare Beratungsstellen für die psychische Gesundheit junger Menschen aufbauen und das Thema fest im Schulalltag verankern. Als Belastungen nennt das Programm übermäßige digitale Nutzung, soziale Medien und Mobbing an Schulen.

Viele junge Menschen haben seelische Probleme. Die PdF will überall Beratungs-Stellen für sie einrichten. Schulen sollen Psychologen und Programme gegen Mobbing bekommen. Jugendliche sollen lernen, gut mit Handy und Internet umzugehen.

Krankenhausreform fortsetzen und Notfallversorgung stärken

Die PdF unterstützt die bisherige Krankenhausreform und fordert weitere Schritte für eine flächendeckende Versorgung. Kliniken sollen Geld für das Vorhalten von Leistungen bekommen, sich spezialisieren, und die Notfallversorgung soll neu organisiert werden.

Die PdF will die Reform der Krankenhäuser weiterführen. Kliniken sollen Geld für ihre Grundkosten bekommen. Sie sollen sich auf bestimmte Behandlungen spezialisieren. An Krankenhäusern soll es Notfall-Zentren geben. Notfall-Sanitäter sollen mehr tun dürfen.

Hausärzte entbudgetieren und ambulante Versorgung ausbauen

Die PdF will die Honorarobergrenzen für Hausärzte aufheben, damit jede Leistung voll bezahlt wird. Zusätzlich sollen Kommunen leichter Versorgungszentren gründen können, und für alle Ärztinnen und Ärzte soll eine einzige Gebührenordnung gelten.

Hausärzte bekommen heute nicht jede Behandlung voll bezahlt. Die PdF will das ändern. Dann sollen Hausärzte mehr Patienten aufnehmen. Städte und Gemeinden sollen leichter Arzt-Zentren gründen können. Für alle Ärzte soll eine einzige Gebühren-Ordnung gelten.

Prävention im Gesundheitssystem verankern

Die PdF will Vorbeugung zu einem festen Teil des Gesundheitssystems machen und dafür finanzielle Anreize setzen. Sie verweist darauf, dass nur rund drei Prozent der Gesundheitsausgaben in Prävention fließen.

Die PdF will, dass Menschen gar nicht erst krank werden. Dafür soll es mehr Vorsorge geben. Krankenkassen und Ärzte sollen dafür belohnt werden. Firmen sollen Steuer-Vorteile bekommen, wenn sie die Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern.

Impfungen freiwillig halten, Pflicht nur ausnahmsweise

Die PdF setzt bei Impfungen auf Freiwilligkeit, wissenschaftliche Grundlagen und Aufklärung. Eine gesetzliche Impfpflicht hält sie nur in außergewöhnlichen Gefahrenlagen für möglich, und der Staat soll sensible Bereiche wie Schulen und Pflegeheime besonders schützen.

Die PdF will, dass Menschen selbst über Impfungen entscheiden. Nur in besonderen Gefahren-Lagen soll eine Impf-Pflicht möglich sein. In Schulen, Kitas und Pflege-Heimen soll der Staat besonders schützen. Die Partei will gut und verständlich über Impfungen informieren.

Mehr Therapieplätze schaffen, Handel mit Kassensitzen beenden

Die PdF will 1.600 zusätzliche Kassensitze für Psychotherapie schaffen, vor allem auf dem Land und in strukturschwachen Regionen. Außerdem soll der Verkauf von Kassensitzen samt Praxen enden, weil die Kosten aus Sicht der Partei die Versorgung gesetzlich Versicherter behindern.

Viele Menschen warten lange auf eine Psycho-Therapie. Die PdF will 1.600 neue Kassen-Sitze schaffen. Ein Kassen-Sitz ist die Erlaubnis, gesetzlich Versicherte zu behandeln. Heute kaufen Therapeuten solche Sitze für viel Geld. Die PdF will diesen Handel beenden.

Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung stabilisieren

Die PdF will den Bundeszuschuss an die gesetzliche Krankenversicherung regelmäßig mitwachsen lassen und die Beiträge für Gruppen wie Bürgergeld-Empfänger anpassen. Hintergrund sind aus Sicht des Programms steigende Ausgaben und ein Beitragssatz auf Rekordniveau.

Die gesetzliche Kranken-Versicherung wird immer teurer. Die PdF will, dass der Bund mehr Geld dazugibt. Dieses Geld soll regelmäßig steigen. Die Beiträge für Bürgergeld-Empfänger sollen angepasst werden. Geld soll nicht für unnötige Behandlungen ausgegeben werden.

Arzttermine für alle Versicherten gleich vergeben

Die PdF will, dass gesetzlich und privat Versicherte bei Arztterminen gleich behandelt werden, vor allem bei Fachärzten. Außerdem sollen Ärztezentren und Polikliniken gefördert und Bürokratie abgebaut werden, um die Versorgung zu sichern.

Die PdF will gleiche Arzt-Termine für alle. Es soll egal sein, ob jemand privat oder gesetzlich versichert ist. Der Staat soll neue Ärzte-Zentren unterstützen. Ärzte sollen weniger Papierkram haben.

Gesundheitswesen zentral digitalisieren, Kassenstruktur prüfen

Die PdF will eine zentrale Stelle schaffen, die einheitliche digitale Standards im Gesundheitswesen entwickelt und umsetzt. Telemedizin soll ausgebaut und die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen überprüft werden.

Die PdF will das Gesundheits-Wesen digitaler machen. Eine zentrale Stelle soll dafür Regeln festlegen. Es soll mehr Sprechstunden über das Internet geben. Die PdF will prüfen, ob Deutschland so viele Krankenkassen braucht.

Verbindliche Standards für gesunde Ernährung einführen

Die PdF will Übergewicht mit Ernährungs- und Bewegungsbildung in Kitas und Schulen sowie gesetzlichen Vorgaben für das Essen in Gemeinschaftseinrichtungen bekämpfen. Ein bundesweiter Rahmenplan soll verbindliche Regeln für gesunde und nachhaltige Verpflegung festlegen.

Die PdF will, dass Menschen gesünder essen. Kinder sollen in Kita und Schule etwas über Essen und Bewegung lernen. Für das Essen in Schulen und Kantinen soll es feste Regeln geben. Angaben auf Lebensmitteln sollen klarer werden.

Betäubungsmittelgesetz nach wissenschaftlichen Kriterien neu fassen

Die PdF will das Betäubungsmittelgesetz so umbauen, dass Substanzen nach ihrer tatsächlichen Schädlichkeit eingestuft werden. Weniger gefährliche Stoffe sollen kontrolliert abgegeben werden können, besonders schädliche weiter bekämpft werden; zugleich sollen Prävention und Konsumräume ausgebaut werden.

Die PdF will neue Regeln für Drogen. Wie gefährlich eine Droge ist, soll die Regeln bestimmen. Weniger gefährliche Drogen soll man kontrolliert bekommen können. Sehr gefährliche Drogen bleiben verboten. Es soll mehr Hilfe und Aufklärung geben.

PdF: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,4), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Zuckerabgabe einführen, Suchtmittel strenger regulieren

Die SPD will eine Abgabe für Hersteller zuckerhaltiger Getränke und verbindliche Ziele für weniger Zucker, Salz und Fett in Lebensmitteln. Für Energydrinks, Alkohol, Einweg-Zigaretten und neue Nikotinprodukte sollen strengere Regeln gelten.

Die SPD will weniger Zucker, Salz und Fett im Essen. Firmen sollen für süße Getränke eine Abgabe zahlen. Für Alkohol und Nikotin soll es strengere Regeln geben. Das soll vor allem Kinder und Jugendliche schützen.

Solidarische Bürgerversicherung schaffen

Die SPD will gesetzliche und private Krankenversicherung zu einem System einer Bürgerversicherung zusammenführen, an dem alle beteiligt sind. Damit sollen alle den gleichen Zugang zur Versorgung erhalten und die Beiträge stabil bleiben.

Heute gibt es gesetzliche und private Kranken-Versicherungen. Die SPD will ein gemeinsames System für alle. Es heißt Bürger-Versicherung. Alle sollen die gleiche Behandlung bekommen. Wer mehr verdient, soll mehr zahlen.

Termingarantie für gesetzlich Versicherte einführen

Die SPD will, dass Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen Arzttermine garantieren. Gesetzlich Versicherte sollen so schnell einen Termin bekommen wie privat Versicherte.

Viele Menschen warten lange auf einen Arzt-Termin. Die SPD will eine Termin-Garantie. Gesetzlich Versicherte sollen so schnell drankommen wie privat Versicherte. Klappt das nicht, sollen sie weniger Beitrag zahlen.

Medizinische Versorgung vor Ort durch Strukturreformen sichern

Die SPD will mit weiteren Strukturreformen die Versorgung vor allem in strukturschwachen Regionen sichern. Notfallversorgung und Rettungsdienst sollen gestärkt und die Grenzen zwischen Praxen und Kliniken abgebaut werden.

Die SPD will, dass es überall gute Ärzte und Kliniken gibt. Das gilt besonders für Gegenden mit wenig Angeboten. Der Rettungs-Dienst soll stärker werden. Praxen und Kranken-Häuser sollen besser zusammenarbeiten.

Prävention und zielgruppengerechte Versorgung ausbauen

Die SPD will Vorsorge und Früherkennung stärken und dafür die elektronische Patientenakte ausbauen. Zudem sollen psychische Gesundheit, die Versorgung benachteiligter Gruppen und geschlechtersensible Medizin mehr Gewicht erhalten.

Die SPD will Krankheiten früh verhindern. Die elektronische Patienten-Akte soll dabei helfen. Menschen sollen schneller einen Platz für eine Psycho-Therapie bekommen. Die Medizin soll Unterschiede zwischen Frauen und Männern besser beachten.

Arzneimittelversorgung und Apotheken vor Ort stärken

Die SPD will die Liefersicherheit bei allen Arzneimitteln verbessern und mehr Produktion nach Deutschland und Europa holen. Apotheken vor Ort sollen als Anlaufstellen gestärkt werden.

Manchmal fehlen Medikamente. Die SPD will das ändern. Mehr Medikamente sollen in Deutschland und Europa entstehen. Die Apotheken vor Ort sollen gestärkt werden.

Corona-Politik mit Bürgerrat aufarbeiten

Die SPD will das staatliche Handeln in der Corona-Pandemie umfassend aufarbeiten, unter anderem mit einem Bürgerrat. Daraus sollen Lehren für künftige Krisen gezogen werden.

Die SPD will die Corona-Zeit genau anschauen. Ein Bürger-Rat soll dabei helfen. Das ist eine Gruppe von zufällig ausgewählten Menschen. Der Staat soll daraus für neue Krisen lernen.

Pflegekosten deckeln und Pflegeversicherung zusammenführen

Die SPD will den Eigenanteil an den Pflegekosten im Heim auf 1.000 Euro im Monat begrenzen. Gesetzliche und private Pflegeversicherung sollen in einem gemeinsamen, solidarisch finanzierten System aufgehen, damit Pflegebedürftigkeit nicht arm macht.

Pflege im Heim kostet viel Geld. Die SPD will eine Grenze setzen. Für die Pflege soll man höchstens 1.000 Euro im Monat selbst zahlen. Außerdem soll es nur noch eine Pflege-Versicherung für alle geben.

Familienpflegegeld einführen und häusliche Pflege stärken

Die SPD will pflegende Angehörige mit einer Familienpflegezeit und einem Familienpflegegeld nach dem Vorbild des Elterngelds entlasten. Die Pflege zu Hause soll gestärkt werden, weil Pflegebedürftige möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben wollen.

Viele Menschen pflegen Angehörige zu Hause. Die SPD will ihnen mehr Zeit dafür geben. Sie sollen auch Geld bekommen, ähnlich wie Eltern beim Eltern-Geld. Es soll mehr Beratung und mehr Tages-Pflege geben.

Arbeitsbedingungen in Gesundheitsberufen verbessern

Die SPD will dem Fachkräftemangel in Gesundheit und Pflege mit besseren Löhnen, Arbeitszeiten und mehr Befugnissen begegnen. Bundesweit soll eine am Bedarf bemessene Personalausstattung für alle Beschäftigtengruppen gelten.

In der Pflege und in Kliniken fehlen Fachkräfte. Die SPD will die Arbeit dort besser machen. Es soll gute Löhne und genug Personal geben. Die Ausbildung soll nichts kosten. Fachkräfte aus dem Ausland sollen dazukommen.

Cannabis europarechtskonform legalisieren

Die SPD will die Voraussetzungen für eine Legalisierung von Cannabis schaffen, die mit EU-Recht vereinbar ist. Das soll Gesundheits- und Jugendschutz verbessern und die Organisierte Kriminalität schwächen.

Die SPD will Cannabis legal machen. Das soll zu den Regeln der EU passen. Die SPD sagt: So schützt man Gesundheit und Jugend besser. Auch kriminelle Banden sollen so weniger verdienen.

SPD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Tierschutzpartei

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Die Tierschutzpartei will Pflegekräfte besser bezahlen und feste Personalquoten vorschreiben. Die Ausbildung soll der Staat mit Stipendien fördern. Angehörige, die kranke Menschen pflegen, sollen ein Pflegegeld erhalten.

Pflege-Kräfte sollen mehr Geld verdienen. Es soll feste Regeln geben, wie viel Personal da sein muss. Der Staat soll die Ausbildung mit Geld unterstützen. Wer Angehörige pflegt, soll Geld vom Staat bekommen.

Aktive Sterbehilfe nach niederländischem Vorbild einführen

Die Tierschutzpartei will aktive Sterbehilfe erlauben und orientiert sich dabei an den Niederlanden. Ärztinnen und Ärzte sollen sie unter festen Bedingungen durchführen dürfen.

Die Tierschutzpartei will aktive Sterbehilfe erlauben. Das heißt: Ein Arzt darf einem schwer leidenden Menschen beim Sterben helfen. Dafür soll es strenge Regeln geben. Vorbild sind die Niederlande.

Mehr Therapieplätze für psychisch Kranke schaffen

Die Tierschutzpartei will die Zahl der Therapieplätze deutlich erhöhen und die Wartezeiten verkürzen. Nach Darstellung des Programms verschlimmert langes Warten die Erkrankungen häufig.

Menschen mit seelischen Krankheiten warten oft lange auf eine Therapie. Die Tierschutzpartei will mehr Therapie-Plätze schaffen. Die Wartezeit soll kürzer werden. Auch Krisen-Telefone und Online-Hilfen sollen mehr Geld bekommen.

Zusatzstoffe in Lebensmitteln stark einschränken

Die Tierschutzpartei will deutlich weniger chemische Zusatzstoffe in Lebensmitteln zulassen und Industriezucker vor allem aus Babynahrung fernhalten. Sie begründet das mit Allergien, besonders bei Kindern, und wirbt zugleich für pflanzliche Ernährung.

Die Tierschutzpartei will weniger chemische Zusätze im Essen erlauben. In Baby-Nahrung soll kein Industrie-Zucker sein. Auf der Packung soll klar stehen, was im Essen ist. Kantinen und Krankenhäuser sollen mehr pflanzliches Essen anbieten.

Gesundheitswesen in öffentliche Hand bringen

Die Tierschutzpartei lehnt private Krankenhäuser, Kliniken und Praxen ab und will das Gesundheitswesen in öffentliche Trägerschaft überführen. Aus ihrer Sicht soll Gesundheit keinen Gewinn abwerfen müssen. Zudem soll die Versorgung wohnortnah, barrierefrei und digitaler werden.

Die Tierschutzpartei will keine privaten Krankenhäuser und Praxen. Der Staat soll das Gesundheits-Wesen betreiben. Gesundheit soll kein Geschäft sein. Auch auf dem Land soll es genug Ärzte geben. Termine soll man einfach online buchen können.

Suchtprävention und Konsumräume ausbauen, Tabak höher besteuern

Die Tierschutzpartei setzt in der Drogenpolitik zuerst auf Aufklärung und Vorbeugung und will Suchtberatung, Therapie und Konsumräume bereitstellen. Tabak, Nikotin und Alkohol sollen höher besteuert werden, um Bevölkerung und Gesundheitssystem zu schützen.

Die Tierschutzpartei will über Drogen aufklären. Sucht-Kranke sollen Beratung und Therapie bekommen. Es soll Konsum-Räume geben. Das sind geschützte Orte, an denen Sucht-Kranke Drogen nehmen können. Tabak und Alkohol sollen teurer werden.

Altenpflege verbessern und neue Wohnformen fördern

Die Tierschutzpartei will die Altenpflege verbessern, Altenheime unangekündigt kontrollieren lassen und Wohnformen wie Generationenhäuser fördern. Damit sollen ältere Menschen weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und nicht vereinsamen.

Die Tierschutzpartei will bessere Pflege für alte Menschen. Prüfer sollen Altenheime ohne Ankündigung kontrollieren. Alte und junge Menschen sollen zusammen wohnen können. Alte Menschen sollen ihre Haustiere ins Heim mitnehmen dürfen.

Tierschutzpartei: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Volt

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Gemeinsame Krankenversicherung für alle schaffen

Volt will eine einzige Krankenversicherung, in der auch Beamte und Selbstständige versichert sind. Sie soll erst in Deutschland entstehen und auf lange Sicht europäisch werden. Zur Finanzierung soll die Beitragsbemessungsgrenze steigen, und Kranken- und Pflegeversicherung sollen verschmelzen.

Volt will eine Kranken-Versicherung für alle Menschen. Auch Beamte und Selbstständige sollen dort versichert sein. Zuerst soll das in Deutschland gelten. Später soll es eine Versicherung für ganz Europa geben. Menschen mit hohem Lohn sollen mehr Beitrag zahlen.

Krankenkassen auf vier Genossenschaften reduzieren

Volt will die gesetzlichen Krankenkassen zu vier bundesweiten Kassen zusammenlegen und diese als gemeinnützige Genossenschaften organisieren. Versicherte sollen über Genossenschaftsanteile mitbestimmen statt über Sozialwahlen. Das Programm verspricht sich davon mehr Transparenz, Effizienz und Beteiligung.

Heute gibt es viele Kranken-Kassen. Volt will nur noch vier Kassen für ganz Deutschland. Diese Kassen sollen Genossenschaften sein. Eine Genossenschaft gehört ihren Mitgliedern. Die Versicherten kaufen Anteile und bestimmen dann mit.

Vergütung neu ordnen, Homöopathie nicht mehr bezahlen

Volt will die Vergütung medizinischer Leistungen vereinheitlichen und an Qualität und Bedarf ausrichten. Leistungen ohne wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis wie Homöopathie sollen die gesetzlichen Kassen nicht mehr bezahlen. Ziel ist laut Programm, Über-, Unter- und Fehlversorgung zu vermeiden.

Volt will die Bezahlung von Ärzten und Kliniken neu regeln. Es soll um Qualität und Bedarf gehen. Die Kassen sollen Homöopathie nicht mehr bezahlen. Für Homöopathie gibt es keinen Beweis der Wirkung. Niemand soll zu viel oder zu wenig Behandlung bekommen.

Regionale Versorgungszentren und Hausarztmodell einführen

Volt will die Gesundheitsversorgung regional und nach dem jeweiligen Bedarf planen. Auf dem Land sollen Regionale Versorgungszentren mit mehreren Gesundheitsberufen entstehen. Wer ohne Überweisung eine Fachpraxis aufsucht, soll einen Eigenanteil zahlen.

Volt will die Versorgung für jede Region einzeln planen. Auf dem Land soll es neue Gesundheits-Zentren geben. Dort arbeiten verschiedene Gesundheits-Berufe zusammen. Wer ohne Überweisung zum Facharzt geht, soll etwas dazuzahlen.

Telemedizin, Klinikmobile und digitale Standards ausbauen

Volt will Behandlungen per Telemedizin ausweiten und mobile Gesundheitseinheiten in abgelegene Gegenden schicken. Zugleich sollen einheitliche digitale Standards den Austausch medizinischer Daten zwischen allen Beteiligten erleichtern.

Volt will mehr Behandlung per Video und Telefon. In abgelegene Orte sollen fahrende Praxen kommen. Sie heißen Klinik-Mobile. Praxen und Kliniken sollen Daten nach gleichen Regeln austauschen.

Arzneimittelproduktion nach Europa zurückholen

Volt will Medikamente wieder in Europa herstellen lassen, um Lieferengpässe zu verhindern. Außerdem sollen Preise innerhalb Europas angeglichen, Werbung und Rabatte reguliert und Apotheken anders bezahlt werden.

Volt will, dass Medikamente wieder in Europa hergestellt werden. So sollen Medikamente nicht mehr knapp werden. Die Preise sollen in Europa ähnlicher werden. Apotheken sollen anders bezahlt werden.

Notfallversorgung zügig reformieren

Volt will die bereits begonnene Reform der Notfallversorgung vorrangig und schnell abschließen. Der Rettungsdienst soll rechtlich aufgewertet, digital vernetzt und durch Telemedizin unterstützt werden. Das soll die Versorgung sichern und dem Fachkräftemangel begegnen.

Volt will die Hilfe im Notfall verbessern. Ein Gesetz dazu ist schon begonnen. Volt will es schnell fertig machen. Die Nummern 112 und 116117 sollen digital mit den Kliniken verbunden sein.

Heilberufe besser vergüten und beteiligen

Volt will Berufe wie Physiotherapie, Ergotherapie, Psychotherapie und Geburtshilfe attraktiver machen. Dazu gehören eine Ausbildungsvergütung, bundesweit einheitliche Standards, eine gesicherte Finanzierung der Weiterbildung und Mitsprache im Gemeinsamen Bundesausschuss.

Volt will Heil-Berufe stärken. Dazu gehören zum Beispiel Physio-Therapie und Geburts-Hilfe. Die Ausbildung soll bezahlt werden. Die Berufe sollen in einem wichtigen Gremium mitbestimmen.

Hitzeschutz und klimafeste Krankenhäuser fördern

Volt sieht in der Klimakrise die größte Gesundheitsgefahr des Jahrhunderts und will die Vorsorge ausweiten. Vorgesehen sind eine Hitzestrategie mit den Ländern, mehr Förderung für kühlere Innenstädte und widerstandsfähigere Krankenhäuser.

Volt sagt: Die Klima-Krise ist eine große Gefahr für die Gesundheit. Deshalb soll es einen Plan gegen Hitze geben. Städte sollen kühler werden, zum Beispiel durch mehr Grün. Kliniken sollen besser auf Krisen vorbereitet sein.

Bewegung, Ernährung und Gesundheitswissen fördern

Volt will Gesundheitsförderung im Alltag ausbauen, unabhängig vom Einkommen. Geplant sind mehr Geld für Breitensport, leichterer Zugang zu gesunden Lebensmitteln, ein Bewertungssystem für Lebensmittel, Ernährung als Schulstoff und Gesundheitskioske im ganzen Land.

Volt will, dass Menschen gesünder leben können. Sport-Vereine sollen mehr Geld vom Bund bekommen. Schulen sollen Ernährung unterrichten. Überall soll es Gesundheits-Kioske geben. Dort bekommen Menschen einfach Beratung.

Zuckersteuer einführen

Volt will eine Steuer auf Zucker, Zuckerersatzstoffe und Süßungsmittel einführen. Sie soll Hersteller dazu bewegen, weniger Zucker zu verwenden, Krankheiten wie Diabetes vorbeugen und das Gesundheitssystem entlasten.

Volt will eine neue Steuer auf Zucker und Süßstoffe. Süße Getränke werden dann teurer. Firmen sollen deshalb weniger Zucker in ihre Produkte tun. Das soll Krankheiten wie Diabetes verhindern.

Psychische Gesundheit stärken, mehr Therapieplätze schaffen

Volt will psychische Erkrankungen durch Vorbeugung früh verhindern und den Zugang zu Psychotherapie erleichtern. Dafür sollen mehr Kassensitze entstehen, und Resilienz soll schon ab dem Kita-Alter gefördert werden.

Volt will die seelische Gesundheit stärken. Es soll mehr Therapie-Plätze geben, die die Kasse bezahlt. Schon Kinder in der Kita sollen lernen, mit Belastung umzugehen. Volt will auch etwas gegen Mobbing und Einsamkeit tun.

Sicheren Drogenkonsum und Suchtprävention fördern

Volt will Angebote für einen sichereren Drogenkonsum stärker fördern, darunter Drug-Checking, Konsumräume und Ersatzstoffe. Dazu kommen Aufklärung, der Abbau von Stigmatisierung und eine Suchtprävention, die auch Glücksspiel und Medienkonsum einbezieht.

Volt will Menschen helfen, die Drogen nehmen. Sie sollen Drogen sicherer nehmen können. Dafür gibt es zum Beispiel Drug-Checking. Dabei prüfen Fachleute, was in einer Droge steckt. Volt will auch mehr über Sucht aufklären.

Geschlechterunterschiede in der Medizin stärker berücksichtigen

Volt will die Benachteiligung von Frauen und Menschen anderer Geschlechtsidentitäten in der Gesundheitsversorgung abbauen. Dazu sollen Forschung, Schulungen für medizinisches Personal und günstige Vorsorge ausgebaut werden. Das Programm verweist auf Forschungslücken, fehlerhafte Diagnosen und schlechteren Zugang zu Therapien.

Volt sagt: Die Medizin achtet zu wenig auf Frauen. Deshalb soll es mehr Forschung dazu geben. Ärztinnen und Ärzte sollen Schulungen bekommen. Frauen sollen Vorsorge gegen Krebs günstig bekommen.

Besitz und Gebrauch aller Drogen entkriminalisieren

Volt will Besitz und Gebrauch sämtlicher psychoaktiver Substanzen straffrei stellen und auf Sanktionen verzichten. Die Teillegalisierung von Cannabis soll bleiben und um den Verkauf in Fachgeschäften erweitert werden. Die Partei ordnet den Gebrauch solcher Substanzen der körperlichen Selbstbestimmung zu.

Volt will den Besitz von Drogen nicht mehr bestrafen. Das soll für alle Drogen gelten. Cannabis soll erlaubt bleiben. Man soll es in Fach-Geschäften kaufen können. Aufklärung soll die Gesundheit und die Jugend schützen.

Bewegung im Alltag zur Gesundheitsvorsorge fördern

Volt will mehr Bewegung in Schule, Beruf und Freizeit erreichen, weil das laut Programm Zivilisationskrankheiten vorbeugt. Vorgesehen sind tägliche Bewegungsangebote an Schulen, kostenlose Sportangebote der Kommunen für Erwachsene und einheitlichere Bonusprogramme der Krankenkassen.

Volt will, dass sich die Menschen mehr bewegen. Das hält gesund. Schulkinder sollen sich jeden Tag bewegen können. Gemeinden sollen Erwachsenen kostenlosen Sport anbieten. Krankenkassen sollen Bewegung stärker belohnen.

Volt: alle 16 Punkte mit Zitat und Seitenzahl