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Was sagen die Parteien zu Kultur und Medien?

10 aktuelle Wahlprogramme im Bund haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 4 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

Auswärtige Kulturpolitik auf deutsche Kultur ausrichten

Die AfD will, dass Auslandssender, Goethe-Institute und Kulturprojekte ein positives Deutschlandbild vermitteln und für das kulturelle Erbe werben. Ein Schwerpunkt soll die Unterstützung deutscher Minderheiten im Ausland sein. In den EU-Institutionen soll Deutsch den Arbeitssprachen Englisch und Französisch tatsächlich gleichgestellt werden.

Die AfD will im Ausland für die deutsche Kultur werben. Deutsche Sender und Goethe-Institute sollen ein gutes Bild von Deutschland zeigen. Deutsche Minderheiten im Ausland sollen Hilfe bekommen. In der EU soll Deutsch so wichtig sein wie Englisch und Französisch.

Deutsche Leitkultur statt Multikulturalismus verankern

Die AfD stellt eine deutsche Leitkultur gegen das Konzept des Multikulturalismus. Diese Leitkultur ist aus ihrer Sicht Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und einen funktionierenden Staat. Brauchtum, Mundarten und historische Stadtbilder sollen gepflegt und erhalten werden.

Die AfD will eine deutsche Leitkultur. Das heißt: Die deutsche Kultur soll der Maßstab für alle sein. Die AfD sagt: Das hält die Gesellschaft zusammen. Bräuche und Dialekte sollen gepflegt werden. Alte Innenstädte sollen schön bleiben.

Erinnerungskultur auf positive Geschichte ausweiten

Die AfD will, dass die staatliche Erinnerungskultur die deutsche Geschichte insgesamt würdigt und nicht nur deren dunkle Kapitel. Sie lehnt die Entfernung von Denkmälern, Straßenumbenennungen und eine „Dekolonisierung“ der Kultur ab. Für Opfer des Kommunismus fordert sie ein Mahnmal und höhere Leistungen.

Die AfD will anders an die Geschichte erinnern. Der Staat soll auch die guten Zeiten zeigen. Denkmäler sollen stehen bleiben. Straßen sollen ihre Namen behalten. Für die Opfer des Kommunismus soll es ein Mahnmal geben. Die SED-Opfer-Rente soll steigen.

Deutsch ins Grundgesetz, Gendersprache in Behörden verbieten

Die AfD will Deutsch als Staats- und Amtssprache in die Verfassung schreiben. Gendergerechte Sprache soll in staatlichen Stellen und öffentlichen Einrichtungen untersagt werden. Die Partei begründet das mit der Bedeutung der Sprache für die Einheit und mit einer aus ihrer Sicht ideologiefreien Verständigung.

Die AfD will Deutsch ins Grundgesetz schreiben. Das Grundgesetz ist das wichtigste Gesetz in Deutschland. Deutsch soll dort als Sprache des Staates stehen. Ämter und öffentliche Stellen sollen nicht mehr gendern dürfen. Gendern heißt: Man nennt alle Geschlechter in einem Wort.

Kultur- und Filmförderung ohne politische Vorgaben

Die AfD will inhaltliche politische Vorgaben in der staatlichen Kultur- und Filmförderung streichen und die Kulturpolitik des Bundes begrenzen. Geförderte Organisationen sollen sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen. Freiberufliche Künstler, Musiker und Pädagogen sollen bis zu einer Einkommensgrenze keine Umsatzsteuer zahlen.

Die AfD will die Förderung von Kultur ändern. Der Staat soll Künstlern keine politischen Themen vorgeben. Das gilt auch für Filme. Wer Geld vom Staat bekommt, soll sich zur Demokratie bekennen. Künstler mit wenig Einkommen sollen keine Umsatz-Steuer zahlen.

Rundfunkbeitrag abschaffen, „Grundfunk“ einführen

Die AfD will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend umbauen und verkleinern. Er soll nur noch eine Grundversorgung mit Information, Kultur und Regionalem leisten, und zwar ohne Gebühren. Die Partei hält den Rundfunk in seiner heutigen Form für zu teuer und für politisch einseitig.

Die AfD will den öffentlichen Rundfunk stark verändern. Das sind Sender wie ARD und ZDF. Sie sollen viel kleiner werden. Sie sollen nur noch Nachrichten, Kultur und Regionales senden. Die Menschen sollen dafür keinen Beitrag mehr zahlen.

AfD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend reformieren

Das BSW will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten, aber umbauen und den Medienstaatsvertrag neu verhandeln. Der Rundfunkbeitrag soll nicht steigen, Spitzengehälter sollen sinken und die Aufsicht soll parteifern werden. Ziel ist nach dem Programm, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

ARD und ZDF sollen bleiben. Das BSW will sie aber stark verändern. Der Rundfunk-Beitrag soll nicht steigen. Die Chefs der Sender sollen weniger verdienen. Parteien sollen weniger Einfluss auf die Sender haben.

Kultur zur Staatsaufgabe machen, Künstler absichern

Das BSW will Kunst, Kultur und kulturelle Bildung zu staatlichen Pflichtaufgaben erklären und den Schutz der Kultur im Grundgesetz verankern. Freischaffende Künstler sollen sozial besser abgesichert und die Künstlersozialkasse erhalten und reformiert werden.

Das BSW will, dass der Staat Kunst und Kultur fördern muss. Das soll auch im Grundgesetz stehen. Künstler ohne feste Stelle sollen besser abgesichert sein. Die Künstler-Sozialkasse soll bleiben und besser werden.

BSW: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU/CSU

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf Kernauftrag verpflichten

Die CDU und die CSU wollen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schneller reformieren und auf Sparsamkeit, Meinungsvielfalt und Neutralität festlegen. Private Medien sollen faire Wettbewerbsbedingungen erhalten.

Die CDU und die CSU wollen ARD und ZDF reformieren. Die Sender sollen sparsam sein. Sie sollen viele Meinungen zeigen und neutral berichten. Private Medien sollen faire Bedingungen haben.

Kultur fördern und Erinnerungskultur erweitern

Die CDU und die CSU sehen Kulturförderung als gemeinsame öffentliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. Sie wollen Kulturorte in Stadt und Land erhalten, die Erinnerungskultur fortführen und um die Kolonialgeschichte ergänzen sowie die Kreativwirtschaft stärken.

Die CDU und die CSU wollen Kultur fördern. Museen, Theater und Bibliotheken soll es auch auf dem Land geben. Deutschland soll sich weiter an die beiden Diktaturen erinnern. Auch an die Kolonial-Zeit soll erinnert werden. Clubs sollen als Kultur-Orte gelten.

Vertriebene und Spätaussiedler stärker unterstützen

Die CDU und die CSU wollen das Kulturerbe der Heimatvertriebenen und Aussiedler pflegen und die Erinnerung an Flucht und Vertreibung stärker fördern. Spätaussiedler sollen weiterhin aufgenommen werden, und Nachteile bei ihrer Rente sollen wegfallen.

Die CDU und die CSU wollen die Kultur der Vertriebenen pflegen. Vertriebene sind Deutsche, die nach dem Krieg ihre Heimat im Osten verlassen mussten. Der Bund soll dafür mehr Geld geben. Spät-Aussiedler sollen weiter nach Deutschland kommen dürfen. Ihre Rente soll gerechter werden.

CDU/CSU: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Kultur als Staatsziel ins Grundgesetz aufnehmen

Die FDP will Kultur als Staatsziel in die Verfassung schreiben und einen weiteren Kulturbegriff durchsetzen, der auch Popkultur umfasst. Im Ausland sollen die Goethe-Institute weiter gefördert werden, und ein EU-weiter Fonds für den Denkmalschutz soll entstehen.

Die FDP will Kultur im Grundgesetz als Ziel des Staates nennen. Auch Comics, Spiele und Design sollen als Kultur gelten. Die Goethe-Institute im Ausland sollen weiter Geld bekommen. Die EU soll einen Fonds für alte Bauwerke gründen.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk verkleinern, Beitrag senken

Die FDP will einen kleineren öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der sich auf Nachrichten, Bildung und Information beschränkt. Der Rundfunkbeitrag soll spürbar sinken, indem Kanäle und doppelte Strukturen wegfallen. Wer jung ist und eine Ausbildung macht, soll nichts zahlen.

Die FDP will ARD und ZDF kleiner machen. Die Sender sollen vor allem Nachrichten, Bildung und Information bringen. Es soll weniger Kanäle geben. Der Rundfunk-Beitrag soll deutlich sinken. Junge Menschen in Ausbildung sollen nichts zahlen.

FDP: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kulturförderung finanziell absichern und transparenter machen

Die Freien Wähler verstehen Kultur als Teil der Daseinsvorsorge und verlangen vom Bund eine gesicherte Finanzierung. Die Förderung soll übersichtlicher werden, und Tradition, Brauchtum sowie das Kulturerbe der Vertriebenen sollen bewahrt werden.

Die Freien Wähler wollen Kultur sicher bezahlen. Der Bund soll dafür Geld geben. Die Förderung soll leichter zu überblicken sein. Die Partei will Tradition und Bräuche bewahren.

Rundfunkräte von Beitragszahlern wählen lassen

Die Freien Wähler bekennen sich zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wollen den Beitragszahlern aber Mitbestimmung geben. Diese sollen die Rundfunkräte wählen und über Programm, Beitrag und Intendanten entscheiden, was den Einfluss der Parteien begrenzen soll.

Die Freien Wähler wollen ARD und ZDF behalten. Wer den Beitrag zahlt, soll aber mitbestimmen. Die Zahler sollen die Rundfunk-Räte wählen. Das sind die Gremien, die die Sender kontrollieren. Parteien sollen dort weniger Einfluss haben.

Freie Wähler: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Lokaljournalismus gezielt fördern

Die Grünen wollen regionale Medien und den Lokaljournalismus gezielt fördern, abgestimmt mit den Ländern. Gemeinnütziger Journalismus soll in der Abgabenordnung anerkannt werden. Das Programm sieht vielfältige Medien als zentralen Raum für den demokratischen Austausch, dessen Zukunft im digitalen Wandel gesichert werden müsse.

Die Grünen wollen Zeitungen und Sender vor Ort unterstützen. Der Staat soll die Arbeit von Journalisten fördern. Auch gemeinnützige Medien sollen Vorteile bekommen. Gemeinnützig heißt: Sie arbeiten nicht für Gewinn. Der Beruf Journalist soll attraktiver und sicherer werden.

NS-Gedenkstätten stärken und Schulbesuche ermöglichen

Die Grünen wollen KZ-Gedenkstätten ausreichend finanzieren und jedem Schulkind einen Besuch einer NS-Gedenkstätte ermöglichen. Die Beschäftigung mit Antisemitismus und Antiziganismus soll intensiviert werden. Das Programm verweist auf erstarkende geschichtsrevisionistische Kräfte und das Ende der Zeitzeugen-Generation.

Die Grünen wollen an die Verbrechen der Nazis erinnern. Gedenkstätten sollen genug Geld bekommen. Jedes Schulkind soll einmal eine Gedenkstätte besuchen können. Der Staat soll dabei mit Geld helfen. Die Erinnerung soll auch Menschen mit Einwanderungs-Geschichte einbeziehen.

SED-Unrecht weiter aufarbeiten, Opfer besser anerkennen

Die Grünen wollen die Aufarbeitung des Unrechts in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR fortsetzen. Opfer der SED-Diktatur sollen bei gesundheitlichen Folgeschäden leichter anerkannt werden. Zugleich soll an die Friedliche Revolution von 1989 erinnert werden.

Die Grünen wollen das Unrecht in der DDR weiter aufarbeiten. Ein Mahnmal für die Opfer soll entstehen. Opfer haben oft bis heute gesundheitliche Schäden. Sie sollen leichter Anerkennung bekommen. Auch an den Mut der Menschen von 1989 soll erinnert werden.

Koloniale Vergangenheit weiter aufarbeiten

Die Grünen wollen die deutsche Kolonialgeschichte gemeinsam mit den betroffenen Ländern weiter aufarbeiten, vor allem den an den Herero und Nama verübten Völkermord. Ein Lern- und Erinnerungszentrum soll entstehen. Bei Rückgaben von Kulturgütern und menschlichen Überresten sollen die Herkunftsgesellschaften beteiligt werden.

Deutschland hatte früher Kolonien. Dort geschah großes Unrecht. Die Grünen wollen das weiter aufarbeiten. Es soll ein Zentrum zum Lernen und Erinnern geben. Geraubte Kulturgüter sollen zurückgehen, und Deutschland soll die Kosten tragen.

Kultur als Staatsziel im Grundgesetz verankern

Die Grünen wollen Kultur in ihrer Vielfalt als Staatsziel ins Grundgesetz schreiben. Die kulturelle Infrastruktur soll wachsen, damit Kultur unabhängig vom Wohnort erreichbar ist. Die Partei sieht freie Kultur als Teil des demokratischen Zusammenlebens.

Die Grünen wollen die Kultur im Grundgesetz schützen. Alle Menschen sollen Kultur erleben können. Das gilt auch auf dem Land. Clubs und Konzert-Orte sollen bessere Regeln bekommen. Der Kulturpass für Jugendliche soll bleiben.

Kulturförderung für Film, Games und Verlage ausbauen

Die Grünen wollen die Reform der Filmförderung zu Ende führen und neue Förderungen für Games und kleine Verlage schaffen. Die freie Szene soll über größere Bundeskulturfonds mehr Unterstützung erhalten. Gegen Marktkonzentration in der Popkultur setzt die Partei auf Dialog und Regulierung.

Die Grünen wollen Kultur stärker fördern. Für Filme soll es neue Regeln und Steuer-Vorteile geben. Auch Computer-Spiele und kleine Verlage sollen Geld bekommen. Freie Künstler sollen mehr Hilfe erhalten. Der Markt für Tickets und Streaming soll fairer werden.

Kulturschaffende sozial und urheberrechtlich absichern

Die Grünen wollen die soziale Lage von Kulturschaffenden verbessern und die Künstlersozialversicherung langfristig sichern. Digitale Plattformen sollen in diese Versicherung einzahlen. Beim Einsatz geschützter Werke für KI sollen Urheber ihre Vergütung durchsetzen können.

Viele Künstler verdienen wenig. Die Grünen wollen sie besser absichern. Internet-Plattformen sollen in die Künstler-Sozial-Versicherung einzahlen. Künstler sollen Geld bekommen, wenn KI ihre Werke nutzt. KI heißt künstliche Intelligenz.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk verlässlich finanzieren

Die Grünen wollen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausreichend finanzieren, damit er sich auch im Digitalen weiterentwickeln kann. Aus Sicht des Programms bietet er Orientierung gegenüber Desinformation und Falschmeldungen. Zusätzlich unterstützen die Grünen eine europäische Plattform für öffentlich-rechtliche Informationsangebote.

ARD und ZDF gehören zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Grünen wollen ihn sicher finanzieren. Er soll auch im Internet gut arbeiten können. In Europa soll es eine gemeinsame Plattform geben.

Grüne: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Medienvielfalt sichern

Die Linke will das breite Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erhalten und zugleich dessen Finanzen offenlegen. Medienfusionen sollen strenger kontrolliert und Journalistinnen und Journalisten besser geschützt werden. Der Rundfunk soll nach Ansicht der Partei ein Gegengewicht zur Macht privater Plattformen sein.

ARD, ZDF und andere öffentliche Sender sollen ihr volles Programm behalten. Sie sollen zeigen, wofür sie Geld ausgeben. Große Medien-Firmen sollen sich nicht einfach zusammenschließen. Journalisten sollen besser geschützt werden.

Kulturförderung zur Pflichtaufgabe machen

Die Linke will Kulturförderung zur staatlichen Pflichtaufgabe machen, damit der Zugang zu Kultur nicht vom Einkommen abhängt. Für freie Künstlerinnen und Künstler soll es verbindliche Mindesthonorare geben. Länder und Kommunen sollen dafür genug Geld bekommen.

Der Staat soll Kunst und Kultur fördern müssen. Kultur soll für alle da sein, auch für Menschen mit wenig Geld. Freie Künstler sollen ein festes Mindest-Honorar bekommen. Städte sollen dafür genug Geld haben.

Linke: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

PdF

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Unabhängige Kultur fördern und Vergabe entpolitisieren

Die PdF will freie Kunstschaffende und kleine Initiativen mit eigenen Programmen fördern und auf dem Land Kulturzentren aufbauen. Über Fördergeld soll ein unabhängiges Gremium entscheiden, Kultureinrichtungen sollen eine feste staatliche Grundförderung bekommen.

Die PdF will Künstler und kleine Kultur-Gruppen mit Geld unterstützen. Auf dem Land soll es neue Kultur-Zentren geben. Ein unabhängiges Gremium soll das Fördergeld verteilen. Ein Gremium ist eine Gruppe, die gemeinsam entscheidet. Kultur-Häuser sollen festes Geld vom Staat bekommen.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk verschlanken, Spitzengehälter deckeln

Die PdF will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk effizienter aufstellen, Doppelstrukturen abbauen und den Auftrag auf Bildung, Information und Kultur konzentrieren. Der Rundfunkbeitrag soll bleiben, die Gehälter der Führungsebene sollen begrenzt werden.

Die PdF will ARD, ZDF und Co. kleiner und günstiger machen. Die Sender sollen sich auf Bildung, Nachrichten und Kultur konzentrieren. Den Rundfunk-Beitrag will die Partei behalten. Chefs der Sender sollen weniger verdienen. Dafür soll es Obergrenzen geben.

Rundfunkräte ohne Parteieneinfluss besetzen

Die PdF will den Einfluss der Parteien auf die Besetzung der Rundfunkräte verringern oder ganz beenden. An ihre Stelle sollen gewählte unabhängige Fachleute und Vertreter der Zivilgesellschaft treten, um die Neutralität der Sender zu sichern.

Rundfunk-Räte kontrollieren die öffentlichen Sender. Heute sitzen dort auch Politiker. Die PdF will das ändern. Unabhängige Fachleute und Bürger-Vertreter sollen gewählt werden. So sollen die Sender neutral bleiben.

PdF: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Medienvielfalt sichern, Plattformen zu Transparenz verpflichten

Die SPD will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verlässlich finanzieren, private und lokale Medien fördern und Medienkompetenz ausbauen. Plattformen sollen ihre Algorithmen offenlegen und gegen Desinformation und illegale Inhalte vorgehen müssen.

Die SPD will viele verschiedene Medien erhalten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sicher Geld bekommen. Auch lokale Zeitungen und Sender sollen Hilfe bekommen. Große Internet-Plattformen sollen zeigen, wie sie Inhalte auswählen. Sie sollen gegen Falsch-Nachrichten vorgehen.

Kultur als Staatsziel verankern, Erinnerungskultur fördern

Die SPD will Kultur als Staatsziel ins Grundgesetz schreiben und kulturelle Einrichtungen stärker unterstützen. Bezahlbare Angebote sollen allen offenstehen, und die Erinnerungskultur soll gefördert werden.

Die SPD will Kultur im Grundgesetz festschreiben. Der Staat soll Kultur dann fördern müssen. Kultur soll für alle bezahlbar sein. Die Erinnerung an die Verbrechen der Nazi-Zeit soll wach bleiben.

Künstler absichern, Kreativwirtschaft und Film stärken

Die SPD will Künstlerinnen und Künstler sozial besser absichern und fair bezahlen sowie die Künstlersozialkasse ausbauen. Die Kreativwirtschaft und der deutsche Film sollen durch Steueranreize und eine reformierte Förderung gestärkt werden.

Die SPD will Künstlerinnen und Künstler besser absichern. Sie sollen fair bezahlt werden. Die Künstler-Sozialkasse soll größer werden. Der deutsche Film soll mehr Förderung bekommen. Streaming-Dienste sollen in Deutschland Geld in Filme stecken müssen.

SPD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Volt

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Kolonialgeschichte aufarbeiten und Raubkunst zurückgeben

Volt will die deutsche Kolonialgeschichte umfassend aufarbeiten und geraubte oder enteignete Kulturgüter und Vermögenswerte zurückgeben. Denkmäler und Straßennamen mit belasteter Geschichte sollen überprüft werden.

Volt will die deutsche Kolonial-Zeit genau untersuchen. Deutschland soll geraubte Kunst zurückgeben. Manche Denkmäler und Straßennamen sollen geprüft werden. Vielleicht bekommen sie dann eine neue Bedeutung oder einen neuen Namen.

Kultur als Staatsziel ins Grundgesetz schreiben

Volt will Kultur als Staatsziel im Grundgesetz festschreiben. Das soll der Kulturpolitik mehr Gewicht geben. Zugleich sollen Minderheitenkulturen, Bräuche, Denkmäler und die freie Kulturszene geschützt werden.

Volt will die Kultur ins Grundgesetz schreiben. Das Grundgesetz ist das wichtigste Gesetz in Deutschland. Der Staat soll die Kultur dann besonders beachten. Volt will auch die Kultur von Minderheiten schützen.

Zugang zu Kultur für alle erleichtern

Volt will, dass mehr Menschen Kultur nutzen können, unabhängig von Einkommen, Alter und Wohnort. Dazu gehören bundesweite Kultur-Tickets für Menschen mit wenig Geld, die Verlängerung des Kulturpasses für junge Leute und mobile Angebote auf dem Land. Auch die kulturelle Bildung an Schulen soll gestärkt werden.

Volt will, dass alle Menschen Kultur erleben können. Menschen mit wenig Geld sollen Kultur-Tickets bekommen. Junge Menschen sollen den Kulturpass weiter nutzen können. Auf dem Land sollen Busse mit Büchern und Kultur fahren. Schulen sollen weiter Kunst und Musik unterrichten.

Kulturschaffende sozial besser absichern

Volt will Künstlerinnen und Künstler besser bezahlen und absichern. Vorgesehen sind ein Basishonorar bei öffentlichen Aufträgen, ein höherer Bundeszuschuss zur Sozialversicherung für Kunstschaffende und ein leichterer Zugang zur Arbeitslosenversicherung. Das soll aus Sicht der Partei das Kulturangebot langfristig sichern.

Volt will Künstlerinnen und Künstler besser absichern. Bei Aufträgen vom Staat sollen sie ein Mindest-Honorar bekommen. Der Bund soll mehr Geld in ihre Sozial-Versicherung zahlen. Sie sollen leichter in die Arbeitslosen-Versicherung kommen.

Kulturetats sichern und langfristig erhöhen

Volt will, dass die Kulturhaushalte von Bund, Ländern und Kommunen nicht sinken und auf lange Sicht nach Bedarf steigen. Kürzungen bei der Kultur lehnt die Partei ab. Geld soll aus dem Bundeskulturfonds und aus Tourismustaxen kommen.

Volt will das Geld für Kultur nicht kürzen. Bund, Länder und Gemeinden sollen mindestens so viel zahlen wie jetzt. Später soll es mehr Geld geben, wenn es nötig ist. Auch Abgaben von Touristen sollen der Kultur helfen.

Journalismus schützen und fördern

Volt will eine vielfältige und unabhängige Medienlandschaft erhalten, die das Programm als Säule der Demokratie beschreibt. Medienschaffende sollen besser geschützt, Lokalzeitungen und gemeinnütziger Journalismus gefördert werden. Ein neues Kompetenzzentrum soll Medienbildung und Beratung bündeln.

Volt will Journalistinnen und Journalisten besser schützen. Ein neues Zentrum soll sie beraten und schulen. Das Zentrum soll auch den Menschen den Umgang mit Medien beibringen. Lokal-Zeitungen sollen Geld vom Staat bekommen.

Öffentlich-rechtliche Medien reformieren und europäisch ergänzen

Volt will die öffentlich-rechtlichen Medien unter Mitwirkung eines Bürgerschaftsrats reformieren. Zusätzlich soll ein unabhängiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk auf europäischer Ebene entstehen, der EU-Themen sichtbarer macht.

Volt will ARD, ZDF und ähnliche Sender verändern. Bürgerinnen und Bürger sollen in einem Rat dabei mitreden. Volt will auch einen neuen Sender für ganz Europa. Dieser Sender soll über Themen der EU berichten.

Volt: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl