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Was sagen die Parteien zur Landwirtschaft?

12 aktuelle Wahlprogramme im Bund haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europadeutlich weniger EU (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 1 deutlich weniger EU

Gemeinsame EU-Agrarpolitik ablehnen, Bürokratie abbauen

Die AfD lehnt die Gemeinsame Agrarpolitik der EU ab und will über Landwirtschaft in Deutschland entscheiden. Landwirte sollen mehr unternehmerische Freiheit bekommen, Vorschriften und Bürokratie sollen schrittweise sinken. Das Programm begründet das mit der Unabhängigkeit der Betriebe und einer gesicherten Vergütung.

Die EU macht viele Regeln für die Landwirtschaft. Die AfD lehnt diese gemeinsame Agrar-Politik ab. Deutschland soll selbst entscheiden. Bauern sollen freier wirtschaften können. Es soll weniger Vorschriften geben.

Familienbetriebe und Junglandwirte stärken

Die AfD will die Agrarförderung auf Familienbetriebe und Genossenschaften ausrichten und die Übergabe von Höfen erleichtern. Junglandwirte und Existenzgründer sollen bessergestellt werden. Investoren von außerhalb der Landwirtschaft sollen schwerer an Ackerland kommen.

Die AfD will Familien-Betriebe in der Landwirtschaft stärken. Junge Bauern sollen bessere Bedingungen bekommen. Wer einen Hof neu gründet, soll weniger Steuern zahlen. Fremde Geldgeber sollen schwerer Ackerland kaufen können.

Lebensmittel klar kennzeichnen, Sondersteuern ablehnen

Die AfD will, dass Verbraucher mehr über Herkunft, Inhalt und Qualität von Produkten erfahren, und fordert eine klare Kennzeichnung. Eigene Steuern auf bestimmte Lebensmittel wie Fleisch oder Zucker lehnt sie ab, weil Bürger beim Konsum nicht bevormundet werden sollen. Die EU-Zulassung von Insekten in Lebensmitteln soll zurückgenommen werden.

Die AfD will klare Angaben auf Produkten. Kunden sollen wissen, was drin ist. Es soll keine eigene Steuer auf Fleisch oder Zucker geben. Insekten im Essen müssen deutlich auf der Packung stehen. Die AfD will Insekten im Essen ganz stoppen.

Düngeregeln lockern, Gentechnik streng überwachen

Die AfD will die geltenden Düngeregeln ändern, damit Landwirte ihre Pflanzen wieder nach Bedarf düngen können. Aus Sicht des Programms führen die heutigen Regeln zu geringeren Erträgen und schaden dem Boden. Forschung zu neuen genomischen Techniken unterstützt die Partei, der Einsatz von Gentechnik auf dem Acker soll aber streng kontrolliert werden.

Heute gibt es strenge Regeln für das Düngen. Die AfD will diese Regeln lockern. Bauern sollen so viel düngen, wie die Pflanzen brauchen. Die AfD ist für Forschung an neuer Gentechnik. Auf dem Feld soll der Staat Gentechnik aber streng prüfen.

Weitere Auflagen für Fischerei und Angeln ablehnen

Die AfD lehnt zusätzliche Beschränkungen für Berufsfischer und Angler ab, die sie als ideologisch begründet ansieht. Kleine Fischereibetriebe sollen wirtschaftlich überleben können. Fangmengen sollen pragmatisch festgelegt werden.

Die AfD will keine neuen strengen Regeln für Fischer. Auch Angler sollen keine strengeren Regeln bekommen. Kleine Fischerei-Betriebe sollen nicht pleitegehen. Die Fische sollen trotzdem auf Dauer erhalten bleiben.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Heimische Landwirtschaft vor Billigimporten schützen

Das BSW will die Agrarpolitik stärker national und regional ausrichten und heimische Erzeuger vor billiger Importware schützen. Landwirte sollen stabile Preise erhalten, etwa über gesetzliche Mindesterzeugerpreise. Das Mercosur-Abkommen lehnt die Partei ab.

Das BSW will Bauern in Deutschland schützen. Billige Lebensmittel aus dem Ausland sollen sie nicht verdrängen. Bauern sollen feste Mindest-Preise bekommen können. Das Handels-Abkommen mit Südamerika lehnt das BSW ab.

Umweltauflagen mit Landwirten abstimmen, Agrarflächen erhalten

Das BSW will Umweltauflagen nur gemeinsam mit den Landwirten und mit Übergangsfristen festlegen. Agrarflächen sollen Vorrang haben und nicht durch Solaranlagen verdrängt werden. Gegen Wetterextreme soll eine vom Bund mitfinanzierte Versicherung helfen.

Das BSW will Umwelt-Regeln zusammen mit den Bauern machen. Die Bauern sollen Zeit für die Umstellung bekommen. Felder sollen Felder bleiben. Der Bund soll eine Versicherung gegen Wetter-Schäden mitbezahlen.

BSW: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU/CSU

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Agrardiesel-Rückvergütung vollständig wieder einführen

Die CDU und die CSU wollen die Steuererstattung für Agrardiesel in vollem Umfang zurückbringen. Biokraftstoffe und synthetische Kraftstoffe sollen in Land- und Forstwirtschaft keine Energiesteuer mehr kosten. Das Programm begründet dies mit dem Ziel, die Betriebe zu entlasten.

Bauern bekommen einen Teil der Steuer auf Diesel zurück. Diese Erstattung wird gerade gekürzt. Die CDU und die CSU wollen sie wieder ganz zahlen. Auch für Bio-Kraftstoffe sollen Bauern keine Energie-Steuer zahlen.

Agrarpolitik vereinfachen und Auflagen abbauen

Die CDU und die CSU wollen die Gemeinsame Agrarpolitik der EU stark vereinfachen und Berichts- sowie Dokumentationspflichten für Landwirte verringern. Neue EU-Pflichten wollen sie früh abwehren. Umweltziele sollen über Anreize statt über Zwang erreicht werden.

Bauern müssen viele Formulare ausfüllen und Regeln beachten. Die CDU und die CSU wollen das deutlich verringern. Die Agrar-Regeln der EU sollen einfacher werden. Bauern sollen für Naturschutz Geld bekommen. Niemand soll sie zwingen, Felder ungenutzt zu lassen.

CDU/CSU: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Landwirtschaft unternehmerischer und technikoffener gestalten

Landwirte sollen nach dem Willen der FDP stärker als Unternehmer handeln können, und daran soll sich die Agrarpolitik orientieren. Statt Subventionen sollen Produktivität und Innovation im Mittelpunkt stehen, Auflagen und Dokumentationspflichten sollen sinken.

Die FDP sieht Bauern als Unternehmer. Sie sollen weniger Geld vom Staat brauchen. Dafür sollen sie weniger Papierkram haben. Neue Technik und neue Züchtung sollen helfen.

Ernährung: Wahlfreiheit statt Zuckerabgabe

Die FDP setzt in der Ernährungspolitik auf Bildung, Information und freie Wahl der Verbraucher. Staatliche Vorgaben für Rezepturen und neue Abgaben, etwa auf Zucker, lehnt sie ab.

Die FDP will keine Steuer auf Zucker. Der Staat soll Firmen keine Rezepte vorschreiben. Menschen sollen selbst entscheiden, was sie essen. Dafür sollen sie gute Informationen bekommen.

FDP: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (+0,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Agrarflächen schützen und Bodenspekulation eindämmen

Die Freien Wähler wollen landwirtschaftliche Flächen als gleichrangiges Schutzgut behandeln und Pflichten zur Flächenstilllegung verhindern. Beim Kauf von Agrarland sollen inhabergeführte Höfe Vorrang haben, Spekulation mit Kapital von außerhalb der Landwirtschaft lehnt die Partei ab.

Äcker und Wiesen sollen für Lebensmittel da sein. Die Freien Wähler wollen sie besser schützen. Bauern sollen keine Flächen stilllegen müssen. Beim Kauf von Ackerland sollen Bauern zuerst an der Reihe sein.

Düngung und Pflanzenschutz praxisnah regeln

Die Freien Wähler wollen Düngung nach dem Bedarf der Pflanzen erlauben, auch in sogenannten roten Gebieten mit Düngebeschränkungen. Ein pauschales EU-Verbot von Pflanzenschutzmitteln in sensiblen Gebieten lehnen sie ab.

In manchen Gebieten dürfen Bauern nur wenig düngen. Diese heißen rote Gebiete. Die Freien Wähler wollen dort mehr Dünger erlauben, wenn die Pflanzen ihn brauchen. Ein allgemeines Verbot von Pflanzenschutz-Mitteln in empfindlichen Gebieten lehnt die Partei ab.

Heimische Landwirtschaft vor Importkonkurrenz schützen

Die Freien Wähler wollen, dass eingeführte Agrarprodukte dieselben Standards erfüllen wie heimische. Wettbewerbsnachteile gegenüber Importen sollen weiter über EU-Direktzahlungen ausgeglichen werden.

In Deutschland gelten strenge Regeln für Bauern. Die Freien Wähler wollen: Auch Lebensmittel aus dem Ausland müssen diese Regeln erfüllen. Bauern sollen weiter Geld von der EU als Ausgleich bekommen. Für Importe soll kein Regenwald zerstört werden.

Bürokratie und Kontrollen in der Landwirtschaft abbauen

Die Freien Wähler wollen Verwaltungs- und Dokumentationspflichten für landwirtschaftliche Betriebe verringern und Kontrollen zusammenlegen. Maßstab sollen die einheitlichen europäischen Regeln sein, bei der Umsetzung sollen die Länder regionale Spielräume nutzen.

Bauern müssen viele Formulare ausfüllen und werden oft kontrolliert. Die Freien Wähler wollen das verringern. Deutschland soll keine strengeren Regeln machen als die EU. Die Bundesländer sollen Regeln an ihre Region anpassen können.

Landwirtschaft steuerlich entlasten, Agrardiesel steuerfrei stellen

Die Freien Wähler wollen Agrardiesel von der Steuer befreien und die Hofübergabe ohne Erbschaftsteuer ermöglichen. Eine steuerliche Risikorücklage soll Einkommensverluste durch Natur- und Klimarisiken abfedern.

Bauern sollen weniger Steuern zahlen. Diesel für Traktoren soll steuerfrei sein. Wer einen Hof erbt, soll dafür keine Steuer zahlen. Bauern sollen Geld für schlechte Jahre steuerfrei zurücklegen können.

Züchtung, Forschung und Digitalisierung der Landwirtschaft voranbringen

Die Freien Wähler wollen die Landwirtschaft durch neue Zuchtlinien, praxisnahe Forschung und digitale Technik widerstandsfähiger machen. Patente auf Pflanzen und Tiere lehnen sie ab; Ausbildung in den Grünen Berufen soll gefördert werden.

Die Freien Wähler wollen neue Pflanzen-Sorten fördern, die besser mit dem Wetter klarkommen. Bauern sollen gutes Internet und kostenlose Satelliten-Daten bekommen. Patente auf Pflanzen und Tiere soll es nicht geben. Mehr junge Leute sollen einen Beruf in der Landwirtschaft lernen.

Tierhaltung im Land halten, Tierwohl fördern

Die Freien Wähler wollen die Tierhaltung in Deutschland sichern und Investitionen in bessere Haltungsbedingungen finanziell fördern. Regeln, die die Erzeugung tierischer Lebensmittel ins Ausland verdrängen, lehnen sie ab. Außerdem soll auf Grünland wieder mehr organischer Dünger erlaubt sein.

Die Freien Wähler wollen, dass Bauern in Deutschland weiter Tiere halten. Bauern sollen Geld bekommen, wenn sie Ställe besser für Tiere machen. Die Tierhaltung soll nicht ins Ausland abwandern. Auf Wiesen soll mehr Gülle und Mist erlaubt sein.

Landwirte gegenüber Handelskonzernen stärken

Die Freien Wähler wollen die Stellung der Landwirte gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel verbessern und bestimmte Handelspraktiken unterbinden. Aus Sicht des Programms nutzen vier große Konzerne ihre Marktmacht, um Einkaufspreise zu drücken. Zugleich sollen Direktvermarktung und regionale Verarbeitung gefördert werden.

Vier große Firmen verkaufen die meisten Lebensmittel in Deutschland. Die Freien Wähler sagen: Diese Firmen zahlen den Bauern zu wenig. Die Partei will unfaire Geschäfte verbieten. Bauern sollen ihre Waren leichter selbst verkaufen können.

Fischerei, Teichwirtschaft und Angeln erhalten

Die Freien Wähler wollen die Berufsfischerei an Küste und Binnengewässern erhalten und die Teichwirtschaft gezielt fördern. Angelverbote lehnen sie ab. Das Programm sieht Fischerei und Angeln als Teil von Kultur und Tradition.

Die Freien Wähler wollen den Beruf der Fischer erhalten. Fischteiche sollen Förder-Geld bekommen. Angler sollen an vielen Gewässern angeln dürfen. Verbote für Angler lehnt die Partei ab.

Lebensmittelverschwendung verringern

Die Freien Wähler wollen, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Haltbarkeitsdaten sollen nur noch als Empfehlung gelten, Umsonstregale gefördert und wirksame Pflanzenschutzmittel zugelassen werden.

Die Freien Wähler wollen, dass weniger Essen im Müll landet. Das Haltbarkeits-Datum soll nur eine Empfehlung sein. Es soll Regale mit kostenlosem Essen geben. Mittel gegen Schädlinge sollen erlaubt werden.

Freie Wähler: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Gentechnikfreiheit sichern, Patente auf Leben verhindern

Die Grünen wollen sicherstellen, dass gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung möglich bleiben. Dafür sollen Pflanzen, Tiere, Saatgut und Gene nicht patentierbar sein, und gentechnisch veränderte Produkte sollen geprüft und gekennzeichnet werden.

Viele Menschen wollen Essen ohne Gentechnik. Die Grünen wollen, dass das möglich bleibt. Niemand soll ein Patent auf Pflanzen, Tiere oder Gene bekommen. Essen mit Gentechnik soll ein Kennzeichen tragen.

EU-Agrargelder an Gemeinwohlleistungen binden

Die Grünen wollen, dass die Mittel der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ab 2027 nach dem Grundsatz vergeben werden, dass öffentliches Geld für Leistungen an die Allgemeinheit fließt. Die Förderung soll zur finanziellen Grundlage für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen werden.

Bauern bekommen viel Geld von der EU. Die Grünen wollen diese Regeln ab 2027 ändern. Das Geld soll es für Leistungen geben, die allen nützen. Zum Beispiel für den Schutz von Natur und Umwelt.

Kostendeckende Erzeugerpreise vorschreiben

Die Grünen wollen die Stellung der Landwirtinnen und Landwirte gegenüber Verarbeitern und Handel stärken. Dazu soll in der ganzen Lebensmittelkette gelten, dass zu Preisen eingekauft wird, die die Kosten decken, und Lieferverträge sollen schriftlich und verbindlich sein.

Bauern sollen für ihre Waren genug Geld bekommen. Die Grünen wollen dafür eine neue Regel. Käufer müssen Preise zahlen, die die Kosten der Bauern decken. Verträge müssen schriftlich sein.

Tierhaltung umbauen: weniger Tiere, bessere Haltung

Die Grünen wollen die Nutztierhaltung so umbauen, dass weniger Tiere unter besseren Bedingungen gehalten werden. Sie begründen das mit dem sinkenden Fleischkonsum und wollen den Stallumbau weiter fördern sowie die Haltungskennzeichnung ausweiten.

Die Menschen essen weniger Fleisch. Die Grünen wollen deshalb weniger Tiere in den Ställen. Diese Tiere sollen mehr Platz haben. Der Staat soll den Umbau der Ställe weiter bezahlen. Auf mehr Fleisch soll stehen, wie das Tier gelebt hat.

Neue Einkommensquellen für Höfe erschließen

Die Grünen wollen landwirtschaftlichen Betrieben zusätzliche Einnahmen ermöglichen, etwa durch Solaranlagen auf Agrarflächen, Tourismus und pflanzliche Baustoffe. Außerdem sollen Betriebe beim Einstieg in Märkte für alternative und pflanzliche Proteine Hilfe bekommen.

Bauern sollen auf neuen Wegen Geld verdienen können. Zum Beispiel mit Solar-Anlagen auf dem Feld. Oder mit Urlaub auf dem Hof. Auch Pflanzen als Bau-Material sollen helfen. Die Grünen wollen auch neue Lebensmittel aus Pflanzen fördern.

Pestizide und Dünger verringern, Pestizidabgabe einführen

Die Grünen wollen den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln senken. Dazu sehen sie eine Nährstoffbilanz, die Umsetzung der Farm-to-Fork-Strategie der EU und eine Abgabe auf Pestizide vor, deren Einnahmen umweltschonenden Pflanzenschutz fördern können.

Bauern sollen weniger Gift gegen Schädlinge und weniger Dünger benutzen. Die Grünen wollen eine Abgabe auf Pestizide. Pestizide sind Mittel gegen Schädlinge und Unkraut. Das Geld soll schonenden Methoden helfen. Auch Bienen sollen besser geschützt sein.

Ökolandbau auf 30 Prozent bis 2030 ausbauen

Die Grünen nennen die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft als ihr Leitbild und halten am Ziel von 30 Prozent Ökolandbau bis 2030 fest. Dafür wollen sie die Biostrategie 2030 umsetzen und das nötige Geld bereitstellen.

Die Grünen wollen mehr Bio-Landwirtschaft. Bis 2030 soll fast ein Drittel der Landwirtschaft Bio sein. Dafür soll der Staat genug Geld geben. Junge Bauern sollen leichter einsteigen können.

Grüne: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Landwirte vor Konzernmacht und Bodenspekulation schützen

Die Linke will die Marktmacht von Schlachthof-, Molkerei- und Handelskonzernen begrenzen und regionale Verarbeitung und Vermarktung aufbauen. Mindesterzeugerpreise, ein schärferes Kartellrecht und ein Agrarstrukturgesetz gegen Bodenspekulation sollen Landwirten ein auskömmliches Einkommen sichern.

Bauern verdienen oft zu wenig. Große Firmen haben viel Macht. Die Linke will Mindest-Preise für Bauern. Acker-Land soll nicht an Geld-Anleger gehen. Essen soll öfter aus der Region kommen.

Pestizide halbieren, Glyphosat und Gentechnik-Anbau unterbinden

Die Linke will den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis 2030 mindestens halbieren und Glyphosat sowie Neonikotinoide verbieten. Gentechnisch veränderte Pflanzen sollen nicht angebaut und Patente auf Leben untersagt werden.

Bauern sollen viel weniger Spritz-Mittel benutzen. Einige Mittel wie Glyphosat sollen verboten werden. Pflanzen mit veränderten Genen sollen nicht angebaut werden. Niemand soll ein Patent auf Lebewesen bekommen.

Tierhaltung an die Fläche binden und Bestände verringern

Die Linke will die Zahl der Nutztiere an die Betriebsfläche koppeln und so die Viehbestände in Deutschland senken. Der Umbau soll sozialverträglich sein und Tierwohl, Klima und Umwelt dienen; weniger Überdüngung soll Gewässer entlasten.

Ein Hof soll nur so viele Tiere halten, wie zu seinem Land passen. Dann gibt es weniger Tiere in Deutschland. Tiere sollen besser leben. Lange Tier-Transporte sollen verboten sein. Sehr große Fleisch-Fabriken sollen schließen.

Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel streichen, Essen besser kennzeichnen

Die Linke will gesundes und bezahlbares Essen für alle sichern. Grundnahrungsmittel und pflanzliche Ersatzprodukte sollen von der Mehrwertsteuer befreit werden, Kontrollen sollen die Weitergabe an die Kundschaft sicherstellen. Hinzu kommen ein staatliches Label, Werbeverbote für Ungesundes und die Straffreiheit des Containerns.

Wichtige Lebensmittel sollen ohne Mehrwert-Steuer verkauft werden. Dann wird Essen billiger. Ein staatliches Zeichen soll zeigen, wie gut ein Lebensmittel ist. Werbung für ungesundes Essen soll verboten sein. Essen aus Müll-Tonnen zu holen soll nicht mehr strafbar sein.

Linke: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

ÖDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Landwirtschaft regional statt exportorientiert ausrichten

Die ÖDP will die Landwirtschaft auf regionale Kreisläufe statt auf den Weltmarkt ausrichten. EU-Fördergeld soll nach ökologischen, gesellschaftlichen und Tierschutz-Kriterien fließen, und Höfe sollen höhere Preise durchsetzen können.

Die ÖDP will Landwirtschaft für die Region. Bauern sollen weniger für den Weltmarkt arbeiten. Geld von der EU soll es für Umweltschutz und Tierschutz geben. Die Größe der Felder soll dafür nicht mehr zählen. Bauern sollen bessere Preise bekommen.

Pestizide besteuern, Gentechnik ausschließen, Böden schützen

Die ÖDP will Biozide und synthetischen Stickstoffdünger besteuern und bestimmte Neonikotinoide ohne Ausnahme verbieten. Gentechnik soll in der Landwirtschaft nicht eingesetzt werden, und die Böden sollen gesünder werden.

Die ÖDP will weniger Gift auf den Feldern. Mittel gegen Schädlinge und künstlicher Dünger sollen eine Steuer kosten. Manche Insekten-Gifte sollen ganz verboten sein. Gentechnik soll es in der Landwirtschaft nicht geben. Der Boden soll gesund sein.

Strengere Regeln für die Nutztierhaltung

Die ÖDP will die gesetzlichen Mindeststandards für Nutztiere deutlich anheben. Vorgesehen sind ein EU-weites Verbot der Käfighaltung, weniger Tiere pro Fläche, kurze Transportwege und eine Pflichtkennzeichnung für Fleisch.

Die ÖDP will, dass es Tieren auf Bauernhöfen besser geht. Käfige sollen in der EU verboten sein. Ein Hof soll nur so viele Tiere haben, wie zu seinem Land passen. Tiere sollen nur kurze Wege zum Schlachthof fahren. Auf Fleisch soll stehen, wie das Tier gelebt hat.

ÖDP: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

PdF

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Landwirte beim Agrardiesel entlasten

Die PdF will die Steuererstattung auf Agrardiesel erhöhen und Landwirten eine steuerfreie Dieselmenge zugestehen. Damit sollen die Kosten der Betriebe sinken und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigen.

Bauern zahlen Steuern auf Diesel für ihre Maschinen. Die PdF will, dass sie mehr davon zurückbekommen. Eine bestimmte Menge Diesel soll ganz steuerfrei sein. Auch Maschinen mit anderen Kraftstoffen sollen Steuervorteile bringen.

Lebensmittelverschwendung senken, pflanzliche Ernährung fördern

Die PdF will Supermärkte per Gesetz dazu verpflichten, nicht verkaufte Lebensmittel abzugeben. Zudem sollen pflanzliche Alternativen subventioniert und der Fleischanteil in der Gemeinschaftsverpflegung gesenkt werden, um Gesundheit und Umwelt zu schonen.

Die PdF will, dass weniger Essen im Müll landet. Supermärkte sollen übriges Essen weitergeben müssen. Pflanzliches Essen soll Geld vom Staat bekommen. In Kantinen und Schulen soll es weniger Fleisch geben.

Regionale Lebensmittelproduktion und Genossenschaften fördern

Die PdF will in regionale Produktionsketten investieren, um Deutschland bei Lebensmitteln weniger abhängig von Einfuhren zu machen. Genossenschaften und regionale Verarbeitungszentren sollen den Erzeugern einen größeren Anteil an der Wertschöpfung verschaffen.

Deutschland kauft viel Obst und Gemüse im Ausland. Die PdF will mehr Lebensmittel aus der Region. Bauern sollen sich zusammenschließen können. So sollen sie mehr Geld für ihre Waren bekommen.

Ökolandbau auf 30 Prozent ausbauen, Tierwohl stärken

Die PdF will Agrarsubventionen so umbauen, dass bis 2030 ein knappes Drittel der Flächen ökologisch bewirtschaftet wird. Zudem fordert sie strengere Vorgaben für die Tierhaltung und einen staatlichen Fonds, der Landwirten bessere Ställe mitfinanziert.

Die PdF will mehr Bio-Landwirtschaft. Bis 2030 sollen 30 Prozent der Flächen Bio sein. Für Tiere sollen strengere Regeln gelten. Der Staat soll Bauern Geld für bessere Ställe geben. Kleine Höfe sollen besondere Hilfe bekommen.

Zelluläre Landwirtschaft durch Forschung fördern

Die PdF will die zelluläre Landwirtschaft, also die Herstellung von Fleisch und Milchprodukten ohne herkömmliche Tierhaltung, mit Forschungsprogrammen unterstützen. Sie begründet das mit Tier- und Umweltschutz sowie mit der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.

Fleisch und Milch kann man auch aus Zellen herstellen. Dafür braucht man keine Tiere im Stall. Die PdF will die Forschung dazu fördern. Das soll Tieren und der Umwelt helfen.

EU-Eigenversorgung mit Grundnahrungsmitteln stärken

Die PdF will, dass die EU sich bei Grundnahrungsmitteln und Vorprodukten wie Dünger stärker selbst versorgt. Die Eigenproduktion soll gefördert und verbleibende Importe sollen auf mehr Lieferländer verteilt werden. Das Programm verweist auf die Erfahrungen mit der Corona-Pandemie und dem russischen Angriff auf die Ukraine.

Die PdF will, dass die EU ihr Essen selbst herstellt. Das gilt für wichtige Lebensmittel und für Dünger. Die EU soll die Bauern in der Region fördern. Was die EU einkaufen muss, soll aus vielen Ländern kommen. So soll es in Krisen keinen Mangel geben.

PdF: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Agrarförderung auf Umwelt- und Gemeinwohlleistungen ausrichten

Die SPD will die Agrarförderung reformieren. Ab 2028 sollen in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) Betriebe mehr Geld bekommen, die Umwelt, Arten und Klima schonen. Die Regeln sollen zugleich deutlich einfacher werden.

Die SPD will das Förder-Geld für Bauern anders verteilen. Mehr Geld bekommt, wer Wasser, Boden und Luft schont. Auch Schutz von Tieren und Klima soll sich lohnen. Die Umstellung soll Schritt für Schritt kommen. Die Regeln sollen einfacher werden.

SPD: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

Tierschutzpartei

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst (-1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Gentechnik auf dem Acker stoppen und kennzeichnen

Die Tierschutzpartei will Freilandversuche und den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen beenden. Gentechnisch veränderte Lebensmittel sollen klar gekennzeichnet werden, auch Fleisch und Milch von entsprechend gefütterten Tieren.

Die Tierschutzpartei will keine Gentechnik-Pflanzen auf Feldern. Gentechnik heißt: Menschen verändern das Erbgut von Pflanzen. Lebensmittel mit Gentechnik sollen ein Kennzeichen bekommen. Das gilt auch für Fleisch und Milch.

Massentierhaltung beenden und Umstieg fördern

Die Tierschutzpartei will die intensive Tierhaltung zurückbauen und große Tierhaltungsbetriebe kurzfristig abschaffen. Auf längere Sicht soll jede Tierhaltung in der Landwirtschaft enden, die das Programm als ausbeuterisch einstuft. Fördergelder sollen den Wechsel zu rein pflanzlicher Landwirtschaft ermöglichen.

Die Tierschutzpartei will die Massen-Tierhaltung beenden. Große Tier-Betriebe sollen bald schließen. Später soll es gar keine solche Tierhaltung mehr geben. Bauern sollen Geld für den Umstieg auf Pflanzen bekommen.

Tierprodukte höher besteuern, pflanzliche Kost ausbauen

Die Tierschutzpartei will eine Emissionsabgabe für Betriebe einführen, die sich nach der Größe des Tierbestands richtet, und Fleisch, Milchprodukte und Eier höher besteuern. Gaststätten sollen stets ein veganes Gericht anbieten, Schulen und Kitas rein pflanzliches Essen. Das Programm erwartet davon Entlastungen für Gesundheitssystem, Flächen und Verbraucher.

Die Tierschutzpartei will Fleisch, Milch und Eier teurer machen. Betriebe mit vielen Tieren sollen eine Abgabe zahlen. Jedes Restaurant soll ein veganes Essen haben. Vegan heißt: ohne Produkte vom Tier. In Schulen und Kitas soll es pflanzliches Essen geben.

Werbung für Tierprodukte verbieten, Herkunft kennzeichnen

Die Tierschutzpartei will Werbung für tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Wurst, Milchprodukte und Eier so schnell wie möglich verbieten. Tierische Produkte aus konventioneller und Massentierhaltung sollen deutlich gekennzeichnet werden. Zudem soll die Überproduktion in der Landwirtschaft sinken.

Die Tierschutzpartei will Werbung für Fleisch, Fisch, Eier und Milch verbieten. Auf Tierprodukten soll klar stehen, wie die Tiere gelebt haben. Man soll vegane und vegetarische Lebensmittel leicht erkennen. Bauern sollen weniger im Überfluss herstellen.

Lebensmittelverschwendung stoppen, Containern legalisieren

Die Tierschutzpartei will die Verschwendung von Lebensmitteln beenden. Dazu soll das Containern, also das Mitnehmen weggeworfener Lebensmittel aus Abfallbehältern, sofort erlaubt werden, und Händler sollen für entsorgte Lebensmittel eine Steuer zahlen. Tafeln für Menschen und Tiere sollen Unterstützung erhalten.

Die Tierschutzpartei will, dass weniger Essen im Müll landet. Menschen sollen Essen aus Müll-Tonnen von Läden holen dürfen. Das nennt man Containern. Läden sollen eine Steuer zahlen, wenn sie Essen wegwerfen. Tafeln sollen Hilfe bekommen.

Schlachthöfe überwachen, Antibiotika und Glyphosat zurückdrängen

Die Tierschutzpartei will Schlachtungen per Video überwachen und die Mastbetriebe dauerhaft kontrollieren lassen. Wer Missstände in Betrieben dokumentiert, soll nicht strafrechtlich verfolgt werden. Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung soll stark sinken, Glyphosat sofort verboten werden.

Die Tierschutzpartei will Kameras in Schlacht-Höfen. Mast-Betriebe sollen ständig kontrolliert werden. Wer Tierleid heimlich filmt, soll keine Strafe bekommen. Tiere sollen viel weniger Antibiotika bekommen. Das Pflanzen-Gift Glyphosat soll sofort verboten sein.

EU-Agrargelder an Öko- und Tierschutzstandards binden

Deutschland soll sich nach dem Willen der Tierschutzpartei dafür einsetzen, dass EU-Direktzahlungen nach Fläche und Tierzahl auslaufen. Alle Agrarsubventionen sollen an ökologische, soziale und ethische Standards geknüpft werden. Ein zusätzlicher EU-Fonds soll den Ausstieg aus der industriellen Tierhaltung finanzieren.

Bauern bekommen heute Geld von der EU nach Fläche und Tierzahl. Die Tierschutzpartei will das beenden. Geld soll es nur für umwelt- und tierfreundliche Arbeit geben. Ein neuer EU-Topf soll den Ausstieg aus der Massen-Tierhaltung bezahlen.

Subventionen auf bio-vegane Landwirtschaft umlenken

Die Tierschutzpartei will staatliche Hilfen für die Fleisch- und Milchbranche streichen. Das Geld soll stattdessen in pflanzliche, ökologische Landwirtschaft fließen. Betriebe, die aus der Tierhaltung aussteigen, sollen Geld, Beratung und Umschulung erhalten.

Fleisch-Betriebe und Milch-Betriebe bekommen heute Geld vom Staat. Die Tierschutzpartei will das beenden. Das Geld soll an Betriebe gehen, die nur Pflanzen anbauen. Bauern sollen Hilfe beim Umstieg bekommen.

Tierhaltung strenger regulieren und kontrollieren

Die Tierschutzpartei verlangt deutlich schärfere Vorgaben für die Haltung von Tieren in der Landwirtschaft. Eingriffe wie Schwanzkupieren und Schnabelkürzen sollen verboten, der Platz je Tier stark vergrößert und der Antibiotikaeinsatz gesenkt werden. Unangekündigte Kontrollen und härtere Strafen sollen die Regeln durchsetzen.

Die Tierschutzpartei will strengere Regeln für Tiere auf Bauernhöfen. Niemand soll Schwänze oder Schnäbel kürzen dürfen. Die Tiere sollen viel mehr Platz bekommen. Ämter sollen ohne Ankündigung kontrollieren.

Tierprodukte kennzeichnen, irreführende Werbung verbieten

Die Tierschutzpartei fordert ein Pflichtlabel für Fleisch- und Milchprodukte, das Haltung, CO₂-Bilanz und Umweltbelastung ausweist. Werbung, die aus Sicht des Programms über die Herkunft aus Massentierhaltung hinwegtäuscht, soll verboten werden.

Auf Fleisch und Milch soll ein Etikett stehen. Es zeigt, wie die Tiere gelebt haben. Es zeigt auch den Schaden für Klima und Umwelt. Werbung mit Bildern glücklicher Tiere soll verboten sein.

Pflanzliche Ernährung fördern und darüber aufklären

Die Tierschutzpartei will die staatliche Förderung pflanzlicher Lebensmittel und tierfreier Produkte stark ausweiten, unter anderem über einen Innovationsfonds. Schulprogramme und Kampagnen sollen über pflanzliche Ernährung informieren. Das Programm sieht darin eine Antwort auf Tierleid, Umweltschäden und Zivilisationskrankheiten.

Die Tierschutzpartei will Essen aus Pflanzen stärker fördern. Der Staat soll dafür einen eigenen Geldtopf einrichten. Schulen sollen über Ernährung ohne Tierprodukte informieren. Die Partei sagt: Das hilft Tieren, Umwelt und Gesundheit.

Tierschutzpartei: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Volt

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Agrarförderung auf Gemeinwohlprämie umstellen

Volt will die EU-Agrarförderung bis 2030 umbauen: Statt Direktzahlungen soll es eine Prämie für Leistungen zugunsten von Umwelt, Klima und Tierschutz geben. Die Landwirtschaft soll damit Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Effizienz verbinden.

Bauern bekommen heute Geld von der EU. Volt will dieses Geld anders verteilen. Bis 2030 soll es eine neue Prämie geben. Geld bekommt, wer etwas für Umwelt, Klima und Tiere tut. Felder sollen kleiner und vielfältiger werden.

Haltungsbedingungen von Nutztieren verbessern

Volt will das Tierwohl in der Landwirtschaft erhöhen. CO₂-Betäubung und Anbindehaltung sollen durch tierfreundlichere Verfahren abgelöst werden, und tierische Produkte sollen klar nach Haltung und Herkunft gekennzeichnet sein.

Volt will, dass es Tieren auf Bauernhöfen besser geht. Tiere sollen nicht mehr angebunden im Stall stehen. Die Betäubung mit CO₂ vor dem Schlachten soll enden. Auf Fleisch und Milch soll stehen, wie und wo die Tiere lebten. Bilder sollen das zeigen.

Volt: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl