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Was sagen die Parteien in Baden-Württemberg zu Klima und Energie?

4 aktuelle Wahlprogramme in Baden-Württemberg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 5 deutlich Wachstum zuerst

Windkraftausbau, Biokraftstoff-Beimischung und Fahrverbote ablehnen

Die AfD stellt sich gegen den Ausbau von Windkraft im Land und unterstützt Bürgerinitiativen dagegen. Aus ihrer Sicht schaden Windräder, große Solarflächen und Energiepflanzen der Natur. Außerdem will sie die Beimischung von Biokraftstoffen beenden und lehnt Fahrverbote ab.

Die AfD ist gegen mehr Windräder im Land. Sie sagt: Windräder und große Solar-Flächen schaden der Natur. Sie will kein Ethanol mehr im Benzin. Sie ist auch gegen Fahrverbote.

Klimaschutzpolitik und CO₂-Steuer abschaffen

Die AfD lehnt Klimaschutz als Politikziel ab, weil sie den menschengemachten CO₂-Ausstoß nicht als Ursache des Klimawandels ansieht. Statt dessen will sie sich auf die Anpassung an Klimaveränderungen konzentrieren, die CO₂-Abgabe streichen und die Energiesteuer auf das Mindestmaß senken.

Die AfD will keinen Klimaschutz. Sie sagt: Der Mensch ist nicht schuld am Klima-Wandel. Sie will die Menschen nur vor den Folgen schützen. Die Steuer auf CO₂ soll wegfallen. Energie soll dadurch billiger werden.

Kohlekraft ausbauen und zur Kernenergie zurückkehren

Die AfD will alle Kohlekraftwerke erhalten, neue bauen und so schnell wie möglich wieder Kernkraftwerke betreiben. Sie begründet das damit, dass Baden-Württemberg nur noch die Hälfte seines Stroms selbst erzeuge und die Industrie günstige, verlässliche Energie brauche.

Die AfD will Kohle-Kraftwerke behalten und neue bauen. Sie will auch wieder Atom-Kraftwerke nutzen. Zwei abgeschaltete Atom-Kraftwerke im Land sollen wieder laufen. So soll Strom sicher und billig sein.

Windkraftausbau stoppen und Energiesubventionen streichen

Die AfD hält einen weiteren Ausbau der Windkraft in Baden-Württemberg für unsinnig und will Subventionen für Wind- und Solarstrom beenden. Auch die Förderung von Wasserstoff und Tiefen-Geothermie lehnt sie ab; Förderprogramme im Energiebereich sollen generell geprüft und möglichst abgeschafft werden.

Die AfD will keine neuen Windräder in Wäldern. Windräder sollen weiter weg von Häusern stehen. Der Staat soll kein Geld mehr für Wind-Strom und Sonnen-Strom geben. Auch für Wasserstoff und Erdwärme soll es kein Fördergeld geben.

Heizungsgesetz und Zwang zur Elektromobilität abschaffen

Die AfD will das Heizungsgesetz komplett streichen und Pflichten zur Nutzung von Fernwärme aufheben. Ebenso lehnt sie einen Zwang zur Elektrifizierung des Verkehrs ab, weil dafür nach ihrer Darstellung die Strominfrastruktur verdoppelt werden müsste.

Die AfD will das Heizungs-Gesetz abschaffen. Niemand soll Fernwärme nutzen müssen. Die AfD will auch keinen Zwang zu Elektro-Autos. Sie sagt: Dafür fehlen Strom-Netze und Speicher.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschaftausgewogen (+0,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 2 deutlich Wachstum zuerst

Verbrennerverbot abschaffen, Flottengrenzwerte lockern

Die CDU will das EU-weite Aus für neue Verbrennerfahrzeuge kippen und die CO₂-Flottengrenzwerte flexibler gestalten. Welche Antriebstechnik sich durchsetzt, soll der Markt entscheiden. Synthetische und biogene Kraftstoffe sollen auf die CO₂-Bilanz angerechnet werden.

Ab 2035 will die EU neue Autos mit Benzin oder Diesel verbieten. Die CDU will dieses Verbot abschaffen. Auch die Regeln für den CO₂-Ausstoß sollen lockerer werden. Der Markt soll entscheiden, welche Autos sich durchsetzen. Die CDU will so Arbeits-Plätze in der Auto-Industrie sichern.

Energiekosten senken, Netze und Speicher ausbauen

Die CDU will sich für wettbewerbsfähige Energiepreise einsetzen und lehnt eine Aufteilung in Strompreiszonen ab, die das Land benachteiligen würde. Netze für Strom, Gas, Wasserstoff und CO₂ sollen gemeinsam geplant werden. Zusätzlich sollen Großbatteriespeicher und neue Kraftwerkskapazitäten entstehen.

Die CDU will, dass Strom und Energie bezahlbar bleiben. Strom soll im Süden nicht teurer sein als im Norden. Leitungen für Strom, Gas und Wasserstoff sollen zusammen geplant werden. Es soll mehr große Batterien und mehr Kraftwerke geben.

Erneuerbare breit ausbauen, Windkraft-Vorrang ablehnen

Die CDU will viele Arten erneuerbarer Energien nutzen und den Ausbau der Photovoltaik fortsetzen. Einen besonderen Vorrang der Windkraft vor anderen Belangen lehnt sie ab. Kommunen sollen an den Erträgen örtlicher Windräder beteiligt werden, weil Akzeptanz aus Sicht der CDU durch Teilhabe entsteht.

Die CDU will viele Arten von sauberer Energie nutzen. Dazu gehören Sonne, Wind, Wasser, Biogas und Erdwärme. Wind-Räder sollen aber keinen besonderen Vorrang haben. Gemeinden sollen Geld von den Wind-Rädern vor Ort bekommen. Niemand soll eine Solar-Anlage bauen müssen, die sich nicht lohnt.

Erneuerbare-Wärme-Gesetz abschaffen

Die CDU will das Erneuerbare-Wärme-Gesetz des Landes streichen und bei der Wärmeversorgung auf Wahlfreiheit setzen. Maßstab soll die tatsächliche CO₂-Einsparung sein, nicht eine vorgeschriebene Technik. Die kommunale Wärmeplanung soll verbessert werden.

Ein Landes-Gesetz schreibt vor, beim Heizen erneuerbare Energie zu nutzen. Die CDU will dieses Gesetz abschaffen. Jeder soll selbst wählen, wie er heizt. Wichtig soll sein, wie viel CO₂ man wirklich spart. Heizen soll für alle bezahlbar sein.

Hochwasserschutz und Klimaanpassung beschleunigen

Die CDU will dem Hochwasserschutz im Wasserrecht den Rang eines überragenden öffentlichen Interesses geben und Schutzbauten schneller errichten. Städte sollen nach dem Prinzip der Schwammstadt umgebaut werden, und Kommunen erhalten mehr Förderung gegen Starkregenschäden.

Die CDU will das Land besser vor Hochwasser schützen. Dämme und Rückhalte-Becken sollen schneller gebaut werden. Städte sollen mehr Grün bekommen und Regenwasser speichern. Das nennt man Schwamm-Stadt. Gemeinden bekommen mehr Geld für den Schutz vor Starkregen.

Klimavorgaben nur eins zu eins umsetzen

Die CDU will Klimaschutzvorgaben von Bund und EU im Land ohne zusätzliche eigene Verschärfungen umsetzen und das Klimaschutzgesetz des Landes entsprechend ändern. Maßnahmen sollen danach geordnet werden, wie viel CO2 sie pro eingesetztem Euro einsparen.

Der Bund und die EU machen Regeln für den Klimaschutz. Die CDU will diese Regeln genau so umsetzen. Das Land soll keine strengeren Regeln draufsetzen. Das Klima-Gesetz des Landes wird dafür geändert. Geld soll dorthin fließen, wo es am meisten CO2 spart.

CO2-Abscheidung und -Speicherung ermöglichen

Die CDU will Verfahren zulassen, mit denen CO2 abgeschieden, gespeichert oder weiterverwendet wird. Der Aufbau der nötigen Infrastruktur hat für sie höchste Priorität, einschließlich der Prüfung von Lagerstätten an Land in Baden-Württemberg.

Man kann CO2 auffangen und unter der Erde lagern. Man kann es auch als Rohstoff nutzen. Die CDU will das im Land erlauben. Sie will prüfen, wo man CO2 sicher lagern kann. Auch eine Leitung für CO2 soll geprüft werden.

Allgemeine Elementarschadenversicherung einführen

Die CDU will eine allgemeine Versicherung gegen Elementarschäden einführen, die nach dem Grundsatz „alle für alle“ funktioniert. Für die Landwirtschaft soll die Mehrgefahrenversicherung zu einem umfassenden Schutz ausgebaut werden.

Hochwasser und Unwetter können Häuser zerstören. Die CDU will dafür eine Versicherung für alle einführen. Alle zahlen ein, und alle sind geschützt. Auch Bauern sollen sich besser gegen Wetter-Schäden versichern können.

CDU: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 19 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 17 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Energiewende fortsetzen und Energiekosten niedrig halten

Die Grünen wollen am Ausbau der erneuerbaren Energien festhalten und zugleich die Energiekosten für Betriebe und Haushalte so niedrig wie möglich halten. Das Programm begründet das damit, dass Klimaschutz nur mit einer starken Wirtschaft gelingen könne.

Die Grünen wollen weiter Strom aus Sonne und Wind ausbauen. Gleichzeitig soll Energie für alle möglichst wenig kosten. Das gilt für Firmen, Handwerker und Bürger. Die Partei sagt: Klimaschutz braucht eine starke Wirtschaft.

Stromsteuer für alle auf EU-Minimum senken

Die Grünen wollen Strom billiger machen und fordern, die Stromsteuer für alle Verbraucher auf den in der EU zulässigen Mindestsatz zu senken. Das soll sowohl die Wirtschaft als auch private Haushalte entlasten.

Die Grünen wollen, dass Strom billiger wird. Die Steuer auf Strom soll für alle sinken. Sie soll so niedrig sein, wie die EU es erlaubt. Das hilft Firmen und Haushalten.

Am Atomausstieg festhalten

Die Grünen wollen beim Ausstieg aus der Atomkraft bleiben, die sie als Hochrisikotechnologie einstufen. Eine Wiederinbetriebnahme abgeschalteter Kraftwerke lehnen sie ab.

Die Grünen wollen keine Atomkraft mehr. Sie halten Atomkraft für sehr gefährlich. Abgeschaltete Kraftwerke sollen aus bleiben. Der Strom soll aus Wind und Sonne kommen.

Drei Prozent der Landesfläche für Erneuerbare

Die Grünen wollen Windkraft und Freiflächen-Photovoltaik weiter ausbauen und dafür drei Prozent der Fläche des Landes vorsehen. Das Land soll 2040 klimaneutral sein und unabhängig von fossilen Brennstoffen werden.

Die Grünen wollen mehr Windräder und Solar-Anlagen bauen. Dafür sollen drei Prozent der Fläche im Land bereitstehen. Baden-Württemberg soll bis 2040 klimaneutral sein. Klimaneutral heißt: Das Land schadet dem Klima nicht mehr.

Stromnetze ausbauen, digitalisieren und flexibler machen

Die Grünen wollen die Verteilnetze ausbauen und das Stromsystem mit digitaler Technik flexibler machen. Ein flexibles System soll nach dem Programm das Rückgrat der künftigen Versorgung bilden und zu niedrigeren Strompreisen beitragen.

Die Grünen wollen die Stromnetze ausbauen. Neue Anlagen sollen schnell Strom ins Netz liefern können. Digitale Stromzähler sollen leicht zu bekommen sein. Dann kann der Strompreis je nach Tageszeit wechseln.

Kommunale Wärmepläne umsetzen und Wärmenetze ausbauen

Die Grünen wollen die vorhandenen kommunalen Wärmepläne zügig verwirklichen und die Wärmenetze ausbauen. Kommunen sollen dafür mehr finanziellen Spielraum bekommen, und Fernwärmepreise sollen verbraucherfreundlich reguliert werden.

Viele Gemeinden haben Pläne für klimafreundliches Heizen. Die Grünen wollen diese Pläne schnell umsetzen. Gemeinden sollen dafür leichter Kredite bekommen. Die Preise für Fernwärme sollen fair und klar sein.

Geothermie ausbauen und Lithiumgewinnung ermöglichen

Die Grünen wollen bis 2030 weitere Erdwärme-Projekte voranbringen, um Gebäude klimaneutral zu heizen. Um die Zustimmung vor Ort zu erhöhen, sollen Anwohner besser abgesichert werden; zugleich soll im Land Lithium gewonnen werden können.

Die Grünen wollen mehr Wärme aus der Erde nutzen. Damit sollen Häuser ohne Schaden für das Klima geheizt werden. Anwohner sollen bei Schäden abgesichert sein. Firmen sollen im Land auch Lithium gewinnen dürfen.

Wasserstoffwirtschaft ausbauen, Backup-Kraftwerke umstellen

Die Grünen wollen grünen Wasserstoff für Industriezweige nutzbar machen, die sich schwer elektrifizieren lassen, etwa Zement und Chemie. Neue Reservekraftwerke sollen mit Wasserstoff laufen statt mit Erdgas und so als Ankerkunden das Wasserstoffnetz tragen.

Die Grünen wollen mehr grünen Wasserstoff nutzen. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie speichert. Die Industrie soll damit ohne Kohle und Erdgas arbeiten. Neue Reserve-Kraftwerke sollen mit Wasserstoff laufen.

Geordneten Ausstieg aus Erdgasnetzen planen

Die Grünen wollen, dass Netzbetreiber den Ausstieg aus fossilem Erdgas planen und ihre Kundschaft früh informieren. Sie begründen das damit, dass bei sinkender Kundenzahl die Netzentgelte steigen und ärmere Haushalte sowie kleine Betriebe besonders belastet würden.

Die Grünen wollen weg vom Erdgas. Die Betreiber der Gasnetze sollen den Ausstieg planen. Sie sollen ihre Kunden früh informieren. Sonst wird Gas für die letzten Kunden sehr teuer.

Klimaneutralität 2040 ohne Abstriche erreichen

Die Grünen halten am Ziel fest, dass Baden-Württemberg 2040 klimaneutral ist, und lehnen jede Abschwächung der Klima- und Sektorziele ab. Die Partei bekennt sich zum 1,5-Grad-Ziel und setzt vor allem auf die Einsparung von Treibhausgasen.

Baden-Württemberg soll bis 2040 klima-neutral sein. Das heißt: Das Land schadet dem Klima dann nicht mehr. Die Grünen wollen die Klima-Ziele nicht lockern. Moore und Wälder sollen geschützt werden.

Nachsteuern bei verfehlten Klimazielen gesetzlich vorschreiben

Die Grünen wollen die Landesregierung per Gesetz verpflichten, eigene Maßnahmen vorzulegen, wenn ein Klimaziel um mehr als zehn Prozent verfehlt zu werden droht. So soll die Regierung auf die Befunde des Klimasachverständigenrats reagieren müssen.

Ein Rat von Fachleuten prüft die Klima-Ziele des Landes. Manchmal droht ein Ziel zu scheitern. Dann soll die Regierung neue Maßnahmen vorlegen müssen. Das soll im Gesetz stehen.

CO2-Abscheidung nur für unvermeidbare Emissionen nutzen

Die Grünen wollen die Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 nur dort zulassen, wo Emissionen technisch nicht zu vermeiden sind. Vorrang haben nach dem Programm Einsparung, Energieeffizienz und die Dekarbonisierung der Industrie.

Man kann CO2 auffangen und speichern. Die Grünen wollen das nur als letztes Mittel nutzen. Es soll nur für Abgase gelten, die sich nicht vermeiden lassen. Wichtiger ist es, Energie zu sparen.

Mittel für Sanierung der Landesgebäude verdoppeln

Die Grünen wollen doppelt so viel Geld wie bisher in die energetische Sanierung landeseigener Gebäude stecken. Das soll dem Ziel einer klimaneutralen Landesverwaltung bis 2030 dienen.

Dem Land gehören viele Gebäude. Die Grünen wollen sie so umbauen, dass sie weniger Energie brauchen. Dafür soll es doppelt so viel Geld geben. Auf die Dächer sollen mehr Solar-Anlagen.

Klimamilliarde und Klimaschutz als kommunale Pflichtaufgabe

Die Grünen wollen eine sogenannte Klimamilliarde einführen, aus der Stadt- und Landkreise zehn Jahre lang jährlich zweckgebundene Mittel erhalten. Außerdem soll Klimaschutz zur Pflichtaufgabe der Kommunen werden.

Die Grünen wollen den Städten und Kreisen Geld für Klima-Schutz geben. Das Geld kommt zehn Jahre lang jedes Jahr. Klima-Schutz soll für Kommunen zur Pflicht werden. Den Umfang klärt das Land mit den Kommunen.

Kommunen mehr Kredite für die Energiewende erlauben

Die Grünen wollen die Gemeindeordnung ändern, damit Kommunen für Investitionen in Energie- und Wärmeversorgung mehr Kredite aufnehmen können. Stadtwerke in kommunaler Hand sollen als Teil der Daseinsvorsorge gestärkt werden.

Städte und Gemeinden sollen mehr Kredite aufnehmen dürfen. Das Geld ist für saubere Energie und Wärme gedacht. Die Kredite sollen günstig sein. Die Stadtwerke sollen stärker werden.

Städte und Dörfer an Hitze und Starkregen anpassen

Die Grünen wollen neue Standards für Klimaanpassung beim Bauen und in der Stadtentwicklung setzen und Begrünung sowie Entsiegelung fördern. Besonders gefährdete Gruppen wie Ältere, Kranke und Kinder sollen vor Hitze geschützt werden.

Es gibt mehr Hitze und starken Regen. Die Grünen wollen Städte darauf vorbereiten. Es soll mehr Bäume und weniger Beton geben. Alte und kranke Menschen sollen besonderen Schutz bekommen.

Bürger am Ausbau erneuerbarer Energien beteiligen

Die Grünen wollen ein Bürgerenergiegesetz einführen, nach dem Windkraftbetreiber Vereinbarungen mit den Nachbarkommunen schließen. Bürgerinnen und Bürger sollen stärker am Ausbau der Erneuerbaren verdienen, auch Mieter über Stecker-Solaranlagen.

Die Grünen wollen, dass Bürger an sauberer Energie mitverdienen. Betreiber von Wind-Rädern sollen Verträge mit den Gemeinden schließen. Ein Fonds hilft bei Energie-Projekten von Bürgern. Sozial-Wohnungen sollen kleine Solar-Anlagen bekommen.

Klimageld ab 2027 auszahlen

Die Grünen verlangen vom Bund, das Klimageld vorzubereiten und ab 2027 auszuzahlen. Außerdem sollen Menschen, die von Hitze und hohen Kosten besonders betroffen sind, besser geschützt werden.

Die Grünen wollen ein Klima-Geld. Das ist Geld, das der Staat an die Menschen zurückgibt. Der Bund soll es 2027 zum ersten Mal zahlen. Städte sollen außerdem besser vor Hitze schützen.

Photovoltaik an Straßen und Parkplätzen ausbauen

Die Grünen wollen Solaranlagen an Straßen und Tunneln ausbauen. Die Solarpflicht für neue Parkplätze soll überprüft und möglicherweise auf kleinere Parkplätze ausgedehnt werden.

Die Grünen wollen mehr Solar-Anlagen an Straßen und Tunneln. Neue große Parkplätze müssen schon heute Solar-Anlagen haben. Die Grünen wollen diese Regel prüfen. Vielleicht gilt sie bald auch für kleinere Parkplätze.

Sanierungssprint für bestehende Gebäude starten

Die Grünen wollen bestehende Gebäude schneller energetisch sanieren. Dazu sollen Hürden fallen, Eigentümerinnen und Eigentümer verlässlich unterstützt und das regionale Handwerk gestärkt werden. Neben Einzelsanierungen soll das serielle Sanieren gezielt gefördert werden.

Die Grünen wollen alte Häuser schneller sanieren. Die Häuser sollen dann weniger Energie brauchen. Eigentümer sollen dabei Hilfe bekommen. Viele Häuser sind ähnlich gebaut. Deshalb soll man sie nach dem gleichen Muster sanieren.

Grenznahe Schweizer Atomkraftwerke abschalten

Die Grünen wollen, dass die Atomkraftwerke nahe der Grenze auf längere Sicht vom Netz gehen, um das Unfallrisiko zu beseitigen. Beim geplanten Schweizer Endlager und bei Sicherheitsfragen der Reaktoren soll die deutsche Seite eng beteiligt werden.

Nahe der Grenze stehen Atom-Kraftwerke. Die Grünen sehen darin eine Gefahr. Die Kraftwerke sollen später abgeschaltet werden. Die Schweiz plant ein Lager für Atom-Müll. Deutschland soll dabei mitreden können.

Green Deal einhalten, Klimaallianzen ausbauen

Die Grünen wollen dazu beitragen, dass Europa als erster Kontinent klimaneutral wird, und in Brüssel für den Green Deal eintreten. Dazu sollen Wasserstoffnetze, Energiepartnerschaften und Bündnisse mit klimapolitisch aktiven Regionen ausgebaut werden.

Europa soll klimaneutral werden. Das heißt: Es schadet dem Klima nicht mehr. Die Grünen wollen, dass die EU ihren Klima-Plan einhält. Das Land soll Geld für Wasserstoff-Leitungen ausgeben. Es soll mit anderen Regionen beim Klimaschutz zusammenarbeiten.

Grüne: alle 22 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaneutrale Neuwagen mit Brücke für Hybride

Die SPD hält am Ziel fest, dass neu zugelassene Pkw vollständig klimaneutral sein sollen, und sieht die Elektromobilität als den wirtschaftlich sinnvollsten Weg. Als Übergang will sie bestimmte Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender zulassen, sofern sie die Klimakriterien erfüllen. Zulieferer sollen Fördermittel für die Umstellung erhalten.

Neue Autos sollen dem Klima nicht mehr schaden. Die SPD bleibt bei diesem Ziel. Sie setzt auf Elektro-Autos. Für eine Übergangszeit sollen manche Hybrid-Autos erlaubt sein. Zuliefer-Firmen bekommen Geld für die Umstellung.

Erneuerbare ausbauen, mehr Flächen bereitstellen

Die SPD will bis 2040 Klimaneutralität erreichen und bis 2030 einen Anteil von 80 Prozent Ökostrom an der Stromerzeugung. Dafür soll das Flächenziel für Windkraft und Photovoltaik auf 3,2 Prozent der Landesfläche steigen.

Die SPD will viel mehr Strom aus Wind und Sonne. Bis 2030 sollen es 80 Prozent sein. Dafür soll es mehr Flächen für Windräder und Solar-Anlagen geben. Bis 2040 soll das Land dem Klima nicht mehr schaden.

Stromnetze, Speicher und Ladesäulen ausbauen

Die SPD will in Stromnetze, Energiespeicher und Ladeinfrastruktur investieren. Das Land soll sich selbst am Netzausbau beteiligen, weil das nach Darstellung des Programms die Netzentgelte und damit die Strompreise senkt.

Die SPD will mehr Strom-Leitungen bauen. Das Land soll dabei selbst mitmachen. So soll Strom günstig bleiben. Es soll auch mehr Speicher für Strom geben. Und es soll überall Lade-Säulen für E-Autos geben.

Grünen Wasserstoff landesweit verfügbar machen

Die SPD will, dass Wasserstoff in wenigen Jahren überall in Baden-Württemberg zur Verfügung steht. Sie sieht darin eine Schlüsselrolle für die Industrie und den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Wasserstoff ist ein Gas, das Energie liefert. Die SPD will, dass es bald im ganzen Land Wasserstoff gibt. Das soll der Industrie helfen. So sollen Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Wärmenetze ausbauen und sozial abfedern

Die SPD will kommunale und genossenschaftliche Wärmenetze zum Kern der Wärmewende machen. Günstige Kredite, Bürgschaften und sozial gestaffelte Förderung sollen dafür sorgen, dass der Umstieg auch für Menschen mit wenig Geld tragbar ist.

Die SPD will mehr Wärme-Netze bauen. Ein Wärme-Netz bringt Wärme über Rohre in viele Häuser. Städte und Genossenschaften sollen die Netze betreiben. Menschen mit wenig Geld sollen mehr Hilfe bekommen.

Bürger an Energieprojekten beteiligen

Die SPD will die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt gestalten und Bürgerinnen und Bürger daran beteiligen. Dazu setzt sie auf Bürgerenergie, Genossenschaften, Mieterstrom und Beteiligung der Kommunen.

Die SPD will, dass Menschen bei Energie-Projekten mitmachen können. Zum Beispiel in einer Genossenschaft. Auch Mieter sollen Strom vom eigenen Dach bekommen können. Genehmigungen sollen schneller gehen.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl