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Was sagen die Parteien zur Rente?

11 aktuelle Wahlprogramme im Bund haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Versicherungsfremde Leistungen aus Steuern bezahlen

Die AfD will Leistungen der Sozialversicherungen, denen keine Beiträge gegenüberstehen, aus dem Bundeshaushalt bezahlen. Aus Sicht des Programms werden Beiträge heute zweckentfremdet. Dadurch sollen höhere Leistungen oder niedrigere Beiträge möglich werden.

Manche Leistungen der Sozial-Versicherungen haben nichts mit den Beiträgen zu tun. Die AfD will diese Leistungen aus Steuern bezahlen. Dann bleibt mehr Geld in den Kassen. Die Renten können steigen oder die Beiträge sinken.

Rentenniveau anheben, mehr Beitragszahler gewinnen

Die AfD will die Renten deutlich erhöhen und schrittweise das westeuropäische Durchschnittsniveau von gut 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens erreichen. Dafür sollen mehr Menschen in die Rentenkasse einzahlen, darunter Politiker und die meisten Staatsbediensteten. Der Renteneintritt soll flexibler werden.

Die AfD will höhere Renten. Das Ziel sind etwa 70 Prozent vom letzten Netto-Lohn. Auch Politiker sollen in die Renten-Kasse einzahlen. Nur noch wenige Staats-Angestellte sollen Beamte werden. Nach 45 Arbeits-Jahren soll man ohne Abzüge in Rente gehen können.

Kapitalgedeckte Vorsorge und Junior-Spardepot einführen

Die AfD will private und betriebliche Altersvorsorge mit Aktien, ETFs und Fonds steuerlich fördern und die bisherigen Fördermodelle ablösen. Zusätzlich soll der Staat für jedes neugeborene Kind mit deutscher Staatsangehörigkeit ein Vorsorgedepot einrichten und bis zum 18. Geburtstag besparen.

Die AfD will das Sparen mit Aktien für das Alter fördern. Dafür soll es Vorteile bei der Steuer geben. Jedes neugeborene deutsche Kind soll ein eigenes Spar-Depot bekommen. Der Staat zahlt 18 Jahre lang jeden Monat 100 Euro ein. Das Geld gibt es erst ab 65 Jahren.

AfD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Mindestrente und Rentenreform nach Österreichs Vorbild

Das BSW fordert eine gestufte Mindestrente von bis zu 1500 Euro und einen Umbau der Rentenversicherung nach österreichischem Muster. Alle Erwerbstätigen sollen einzahlen, auch Abgeordnete und Minister. Zum Inflationsausgleich sollen alle Renten zunächst um 120 Euro monatlich steigen.

Das BSW will eine Mindest-Rente. Nach 40 Jahren sind das 1500 Euro. Alle sollen in die Renten-Kasse einzahlen, auch Politiker. Alle Renten sollen zuerst um 120 Euro im Monat steigen.

Kein höheres Rentenalter, keine Aktienrente

Das BSW lehnt ein höheres Renteneintrittsalter ab und will nach 45 Beitragsjahren die Rente ohne Abzüge ab 63 ermöglichen. Die umlagefinanzierte Rente soll gestärkt werden. Die Förderung privater Vorsorge und eine Anlage von Rentengeld am Aktienmarkt lehnt die Partei ab.

Das BSW will kein höheres Renten-Alter. Nach 45 Arbeitsjahren soll man mit 63 in Rente gehen können. Dann gibt es keine Abzüge. Das Geld für die Rente soll nicht in Aktien fließen.

BSW: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU/CSU

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Rentenalter beibehalten, Renten nicht kürzen

Die CDU und die CSU wollen das gesetzliche Rentenalter und die Rente nach 45 Versicherungsjahren unverändert lassen. Rentenkürzungen schließen sie aus; das Rentenniveau und die Beitragssätze sollen stabil bleiben, was nach dem Programm durch Wirtschaftswachstum gelingen soll.

Die CDU und die CSU wollen das Renten-Alter nicht ändern. Die Renten sollen nicht sinken. Auch die Beiträge zur Rente sollen gleich bleiben. Selbständige sollen für ihr Alter vorsorgen müssen.

Aktivrente für freiwilliges Weiterarbeiten einführen

Die CDU und die CSU wollen eine „Aktivrente“ einführen. Wer nach Erreichen des Rentenalters freiwillig weiterarbeitet, soll einen Teil seines Gehalts ohne Steuern behalten dürfen.

Die CDU und die CSU wollen eine Aktiv-Rente. Manche Menschen arbeiten im Renten-Alter freiwillig weiter. Sie sollen auf ihren Lohn weniger Steuern zahlen. Bis 2.000 Euro im Monat sollen steuerfrei sein.

Frühstart-Rente für Kinder einführen

Die CDU und die CSU wollen für jedes Kind ein eigenes Depot für die Altersvorsorge einrichten, in das der Staat monatlich einzahlt. Junge Menschen sollen so früh mit kapitalgedeckter Vorsorge beginnen und ein Bewusstsein dafür entwickeln.

Die CDU und die CSU wollen eine Frühstart-Rente. Der Staat zahlt für jedes Kind jeden Monat 10 Euro ein. Das Geld wird am Kapital-Markt angelegt, zum Beispiel in Aktien. Später können die Menschen selbst weiter einzahlen. Das Geld gibt es erst im Renten-Alter.

CDU/CSU: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

Renteneintritt flexibel selbst bestimmen

Die FDP will, dass jeder selbst festlegt, wann er in Rente geht. Voraussetzung ist, dass die Rente dann ohne ergänzende Sozialleistungen reicht. Wer länger arbeitet, soll mehr Rente bekommen, wer früher aufhört, weniger.

Die FDP will: Jeder entscheidet selbst, wann er in Rente geht. Das gilt nur, wenn die Rente zum Leben reicht. Wer später geht, bekommt mehr Geld. Wer früher geht, bekommt weniger Geld.

Gesetzliche Aktienrente einführen

Die FDP will einen kleinen Teil der Rentenbeiträge am Kapitalmarkt anlegen. Ein unabhängiger Fonds soll das Geld verwalten. Nach Ansicht der Partei schützt das besser vor den Folgen der Alterung und hält die Beiträge bezahlbar.

Die FDP will eine Aktien-Rente. Ein kleiner Teil der Renten-Beiträge soll in einen Fonds fließen. Ein Fonds legt Geld zum Beispiel in Aktien an. Die FDP sagt: So bleiben die Beiträge bezahlbar.

Altersvorsorgedepot und mehr Aktien in Betriebsrenten

Die FDP will ein steuerlich gefördertes Depot für die private Altersvorsorge einführen, das auch Selbstständigen offensteht. Auch Betriebsrenten sollen stärker in Aktien investieren dürfen. Renten sollen nicht doppelt besteuert werden.

Die FDP will ein neues Depot für die private Vorsorge. In einem Depot liegen Wertpapiere wie Aktien. Der Staat soll das Sparen dort mit Steuer-Vorteilen fördern. Auch Betriebs-Renten sollen mehr Aktien enthalten dürfen.

FDP: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Rentenalter nicht erhöhen, Rentenniveau sichern

Die Freien Wähler lehnen ein höheres Rentenalter ab und wollen das Rentenniveau bei mindestens 48 Prozent halten. Wer 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, soll ohne Abzüge in Rente gehen können. Zum Schutz vor Altersarmut soll das Rentensystem grundlegend reformiert und die Mütterrente erhöht und ausgeweitet werden.

Die Freien Wähler wollen das Renten-Alter nicht erhöhen. Die Rente soll nicht unter 48 Prozent vom Durchschnitts-Lohn sinken. Nach 45 Jahren Arbeit soll es die volle Rente geben. Mütter sollen mehr Rente bekommen. Niemand soll im Alter arm sein.

Flexibler Renteneintritt und steuerfreier Hinzuverdienst

Die Freien Wähler wollen flexiblere Rentenmodelle, mit denen Menschen je nach Lebenslage früher oder später in den Ruhestand gehen können. Rentner und Pensionäre sollen bis zu 2000 Euro im Monat steuerfrei hinzuverdienen dürfen. Das soll Fachwissen in den Betrieben halten und dem Mangel an Fachkräften begegnen.

Menschen sollen selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen. Rentner sollen 2000 Euro im Monat dazu verdienen dürfen. Darauf sollen sie keine Steuern zahlen. So bleibt ihr Wissen in den Firmen. Alters-Grenzen für Ehrenämter sollen geprüft werden.

Doppelbesteuerung von Renten abschaffen, Vorsorge fördern

Die Freien Wähler wollen verhindern, dass Renten doppelt besteuert werden. Aus ihrer Sicht ist es ungerecht, wenn Menschen nach Steuerzahlungen im Berufsleben im Alter erneut belastet werden. Betriebliche und private Altersvorsorge soll der Staat stärker belohnen.

Die Freien Wähler wollen keine doppelte Steuer auf Renten. Viele Menschen haben im Berufs-Leben schon Steuern gezahlt. Im Alter sollen sie nicht noch einmal dafür zahlen. Der Staat soll auch das private Sparen für das Alter belohnen.

Doppelte Beiträge auf Betriebsrenten abschaffen

Die Freien Wähler wollen, dass auf Direktversicherungen und Betriebsrenten nicht mehr doppelt Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung anfallen. Betroffene sollen außerdem entschädigt werden.

Manche Menschen sparen über den Betrieb für das Alter. Bei der Auszahlung zahlen sie Beiträge für Kranken- und Pflege-Versicherung. Die Freien Wähler nennen das doppelte Beiträge. Sie wollen das abschaffen. Betroffene sollen eine Entschädigung bekommen.

Rentenzeiten zwischen den Systemen anerkennen

Die Freien Wähler fordern, dass die landwirtschaftliche Sozialversicherung, die gesetzliche Rentenversicherung und die Beamtenversorgung alle rentenrechtlichen Zeiten gegenseitig anerkennen. So soll die Lebensarbeitszeit gerecht bewertet werden.

Es gibt verschiedene Systeme für die Alters-Versorgung. Zum Beispiel für Landwirte, Angestellte und Beamte. Die Freien Wähler wollen: Jedes System erkennt die Zeiten aus den anderen an. So soll das ganze Arbeitsleben zählen.

Freie Wähler: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Rentenniveau bei 48 Prozent halten, Garantierente einführen

Die Grünen wollen das Rentenniveau dauerhaft bei mindestens 48 Prozent sichern. Die Grundrente soll zu einer Garantierente werden, die nach 30 Versicherungsjahren greift und mehr Menschen erreicht. Gute Löhne und viele Beitragszahlende sollen die Rente finanzieren.

Die Grünen wollen die Höhe der Rente sichern. Das Renten-Niveau soll bei mindestens 48 Prozent bleiben. Wer 30 Jahre versichert war, soll eine Garantie-Rente bekommen. Das soll vor Armut im Alter schützen. Mehr Menschen sollen in die Renten-Kasse einzahlen.

Gesetzliche Rente zur Bürgerversicherung ausbauen

Die Grünen wollen die gesetzliche Rente Schritt für Schritt zu einer Bürgerversicherung machen, in die weitere Gruppen einzahlen. Das soll die Alterssicherung nach Darstellung des Programms gerechter und dauerhaft tragfähig machen.

Die Grünen wollen eine Renten-Versicherung für alle. Auch Abgeordnete sollen dort einzahlen. Selbstständige ohne andere Absicherung sollen dazukommen. Später sollen auch Beamte einbezogen werden.

Rente mit 67 beibehalten, längeres Arbeiten erleichtern

Die Grünen wollen die Regelaltersgrenze von 67 Jahren nicht verändern, aber freiwilliges längeres Arbeiten attraktiver machen. Die Rente für besonders langjährig Versicherte soll bleiben, die Erwerbsminderungsrente soll besser werden.

Die Grünen wollen das Renten-Alter bei 67 Jahren lassen. Wer länger arbeiten will, soll Vorteile bekommen. Die Rente mit 63 soll bleiben. Wer krank ist und nicht mehr arbeiten kann, soll mehr Unterstützung bekommen.

Öffentlichen Bürgerfonds für die Altersvorsorge einführen

Die Grünen wollen einen staatlich verwalteten Bürger*innenfonds schaffen, der die gesetzliche Rente um eine Kapitaldeckung ergänzt. Der Fonds soll auch für private und betriebliche Altersvorsorge offenstehen und nach sozialen und klimabezogenen Kriterien anlegen.

Die Grünen wollen einen Fonds für die Rente gründen. Ein Fonds legt Geld an und soll Gewinne bringen. Der Staat verwaltet diesen Fonds. Das Geld kommt vom Bund, nicht aus Renten-Beiträgen. Auch Bürger können dort günstig für das Alter sparen.

Grüne: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-1,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Alle Erwerbstätigen in die Rentenversicherung einbeziehen

Die Linke will eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle mit Erwerbseinkommen einzahlen, auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete. Nach Auffassung des Programms hat die gesetzliche Rente kein Demografie-, sondern ein Gerechtigkeitsproblem, und das Rentenniveau könne so steigen.

Die Linke will eine Renten-Kasse für alle, die arbeiten. Auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete sollen einzahlen. Dann ist mehr Geld in der Kasse. So können die Renten steigen.

Rentenniveau auf 53 Prozent anheben

Die Linke will das Rentenniveau auf 53 Prozent erhöhen und die Beitragsbemessungsgrenze verdoppeln. Niedrige Rentenansprüche sollen aufgewertet werden. Eine Aktienrente lehnt die Partei als riskant und teuer ab.

Die Linke will höhere Renten. Das Renten-Niveau soll auf 53 Prozent steigen. Menschen mit hohem Lohn sollen auf mehr Lohn Beiträge zahlen. Die Rente soll nicht an der Börse angelegt werden.

Rente ab 65, nach 40 Jahren ab 60

Die Linke will das reguläre Rentenalter auf 65 Jahre senken. Wer 40 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, soll schon mit 60 ohne Abschläge in Rente gehen dürfen. Die Rente ab 67 ist aus Sicht des Programms eine Rentenkürzung.

Die Linke will, dass man mit 65 in Rente gehen kann. Heute steigt das Alter auf 67. Wer 40 Jahre gearbeitet hat, soll mit 60 gehen können. Die Rente soll dann nicht gekürzt werden.

Solidarische Mindestrente von rund 1.400 Euro

Die Linke will eine solidarische Mindestrente einführen. Wer keine ausreichende Rente erreicht, soll einen Zuschlag bis zur Armutsrisikogrenze von derzeit etwa 1.400 Euro bekommen. Damit soll Altersarmut verhindert werden.

Manche Menschen bekommen nur eine sehr kleine Rente. Die Linke will ihnen einen Zuschlag geben. Die Rente soll dann etwa 1.400 Euro betragen. So soll niemand im Alter arm sein.

Renten und Löhne im Osten angleichen

Die Linke will die Höherwertung ostdeutscher Löhne bei der Rente bis 2030 beibehalten und die Rentenüberleitung rechtlich korrigieren. Zudem sollen ein höherer Mindestlohn und mehr Tarifbindung die Lohnlücke zum Westen schließen.

Im Osten sind Löhne und Renten niedriger als im Westen. Die Linke will das ändern. Ost-Löhne sollen bei der Rente weiter höher zählen. Der Mindest-Lohn soll auf 15 Euro steigen.

Linke: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

PdF

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Kapitalgedeckten Baustein in der Rente einführen

Die PdF will die gesetzliche Rente um einen kapitalgedeckten Baustein ergänzen. Erträge vom Kapitalmarkt sollen einen Teil der Renten finanzieren und das System weniger abhängig von steigenden Beiträgen machen.

Die PdF will einen Teil des Renten-Geldes anlegen. Die Gewinne sollen helfen, die Renten zu bezahlen. So sollen die Beiträge weniger stark steigen. Das Geld soll breit verteilt und lange angelegt werden.

Betriebliche und private Altersvorsorge stärken

Die PdF will die betriebliche und private Vorsorge für das Alter ausbauen. Geplant sind größere Steuervorteile, staatliche Zuschüsse und ein verpflichtendes Betriebsrentenmodell, damit mehr Beschäftigte eine Betriebsrente erhalten.

Die PdF will, dass mehr Menschen selbst für das Alter sparen. Dafür soll es Vorteile bei der Steuer geben. Auch Zuschüsse vom Staat sind geplant. Eine Betriebs-Rente soll Pflicht werden. Das ist eine Rente über den Arbeitgeber.

Alle in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen

Die PdF will, dass alle Bürgerinnen und Bürger in die gesetzliche Rente einzahlen, auch Selbstständige und Freiberufler. Das soll Altersarmut verringern und die Rente auf eine breitere finanzielle Grundlage stellen.

Die PdF will: Alle sollen in die gesetzliche Rente einzahlen. Das gilt auch für Selbstständige. Viele von ihnen sparen zu wenig für das Alter. So sollen weniger Menschen im Alter arm sein. Die Renten-Kasse bekommt dann mehr Geld.

PdF: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Rentenniveau dauerhaft bei 48 Prozent sichern

Die SPD will das Rentenniveau auf Dauer bei mindestens 48 Prozent halten, weil die geltende Sicherung Mitte 2025 endet. Ein höheres Rentenalter lehnt sie ab, und wer 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, soll weiter zwei Jahre früher ohne Abschläge gehen können.

Die Rente soll nicht hinter den Löhnen zurückbleiben. Die SPD will das Renten-Niveau bei mindestens 48 Prozent halten. Das Renten-Alter soll nicht steigen. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, darf weiter früher gehen. Wer als Rentner arbeiten will, soll Vorteile bekommen.

Rentenversicherung für alle, Zusatzvorsorge gezielt fördern

Auf lange Sicht sollen alle Erwerbstätigen der gesetzlichen Rentenversicherung angehören, als Erstes die Selbstständigen. Betriebsrenten und private Vorsorge will die SPD stärker fördern, damit gerade Menschen mit geringem Verdienst zusätzlich vorsorgen können.

Die gesetzliche Rente soll später für alle gelten, die arbeiten. Zuerst will die SPD die Selbstständigen absichern. Betriebs-Renten sollen mehr Förderung bekommen. Geld vom Staat für private Vorsorge soll vor allem Menschen mit wenig Lohn helfen.

SPD: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Tierschutzpartei

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Rente als Bürgerversicherung für alle umbauen

Die Tierschutzpartei will eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen, auch Abgeordnete, Beamte und Selbstständige. Jeder Mensch soll eine Garantierente erhalten, die Altersarmut verhindert. Das Rentenniveau soll mittelfristig deutlich über 50 Prozent liegen.

Alle Menschen sollen in dieselbe Renten-Kasse einzahlen. Das gilt auch für Beamte, Politiker und Selbstständige. Jeder soll im Alter genug Rente bekommen. Die Rente soll höher sein als heute. Private Vorsorge sieht die Partei kritisch.

Tierschutzpartei: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

Volt

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Rentenversicherung für alle Erwerbstätigen öffnen

Volt will die gesetzliche Rente schrittweise auf Beamtinnen und Beamte, Selbstständige und Freischaffende ausweiten und im Alter ein Einkommen über der Armutsgrenze garantieren. Das Rentenalter soll sich an der Lebenserwartung orientieren, und zusätzliche Vorsorge soll einfacher werden.

Volt will die Rente umbauen. Auch Beamte und Selbstständige sollen in die gesetzliche Rente einzahlen. Niemand soll im Alter arm sein. Das Renten-Alter soll sich nach der Lebens-Erwartung richten. Wer länger lebt, arbeitet also länger. Jedes Kind soll zur Geburt ein Startgeld für die Vorsorge bekommen.

Renten-Depot mit Startbudget ab Geburt einführen

Volt will für jedes Kind bei der Geburt ein staatlich gefördertes Renten-Depot einrichten. Der Staat zahlt 1.000 Euro als Start ein und danach jedes Jahr 100 Euro, bis das Kind volljährig ist. Die kapitalgedeckte Zusatzrente soll laut Programm Sicherheit im Alter und Eigenverantwortung stärken.

Volt will ein Renten-Depot für jedes Kind. Ein Depot ist ein Konto für Geld-Anlagen. Der Staat zahlt bei der Geburt 1.000 Euro ein. Danach zahlt er jedes Jahr 100 Euro, bis das Kind 18 ist. Das Geld soll später die Rente ergänzen.

Volt: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl