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Was sagen die Parteien in Hamburg zu Klima und Energie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hamburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 4 deutlich Wachstum zuerst

Energetische Bauvorgaben abschaffen

Die AfD will die energetischen Vorgaben und Abgaben für Gebäude abschaffen, die sie für überzogen hält. Als Kostentreiber beim Bauen nennt das Programm neben Rohstoffpreisen und Zinsen die Pflicht zum Solardach und zur energetischen Sanierung.

Bauen ist in Hamburg sehr teuer. Die AfD sagt: Schuld sind auch Regeln zum Energie-Sparen. Dazu gehört die Pflicht zum Solar-Dach. Die AfD will diese Regeln abschaffen.

Kohleausstieg beenden, Moorburg wieder anschalten

Die AfD will den Kohleausstieg rückgängig machen und alle verfügbaren Kraftwerke sofort wieder ans Netz bringen. Das Kraftwerk Moorburg soll statt eines Wasserstoffprojekts wieder als Kohlekraftwerk laufen. Begründet wird dies mit Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von Importen.

Deutschland will aus der Kohle aussteigen. Die AfD will das stoppen. Alle Kraftwerke sollen sofort wieder Strom liefern. Das Kraftwerk Moorburg soll wieder mit Kohle laufen. Ein Wasserstoff-Projekt dort lehnt die AfD ab.

Freie Wahl der Heizung, Heizungsgesetz ablehnen

Bürger und Eigentümer sollen frei zwischen Fernwärme, Öl, Gas und Wärmepumpe wählen können. Die AfD lehnt das von der Ampel-Regierung vorangetriebene Heizungsgesetz ab, das sie als Heizungsverbot und faktischen Wärmepumpenzwang bezeichnet.

Jeder soll selbst entscheiden, wie er heizt. Das kann Gas, Öl, Fernwärme oder eine Wärme-Pumpe sein. Die AfD ist gegen das Heizungs-Gesetz. Sie sagt: Es zwingt Menschen zur Wärme-Pumpe.

Keine neuen Windräder in Hamburg bauen

Die AfD will den Bau weiterer Windkraftanlagen in Hamburg stoppen. Bestehende Anlagen sollen nach Ablauf ihrer Genehmigung nicht ersetzt werden. Begründet wird dies mit steigenden Strompreisen, Risiken für das Netz und dem Schutz von Vögeln und Fledermäusen.

Die AfD will keine neuen Windräder in Hamburg. Alte Windräder sollen später nicht ersetzt werden. Die AfD sagt: Windkraft macht Strom teurer. Sie gefährdet auch Vögel und Fledermäuse.

Kernenergie-Forschung fördern, Atomausstieg revidieren

Die AfD hält den Atomausstieg für falsch und will, dass in Deutschland wieder neue Kernkraftwerke entstehen. Hamburg selbst sei kein geeigneter Standort, soll aber Forschung zu Kernreaktoren unterstützen. Das soll aus Sicht des Programms Energiepreise senken und das Netz stabiler machen.

Deutschland hat seine Atom-Kraftwerke abgeschaltet. Die AfD findet das falsch. Es sollen wieder neue Atom-Kraftwerke gebaut werden. Aber nicht in Hamburg. Hamburg soll bei der Forschung helfen.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (-0,4), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 3 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Wasserstoffinfrastruktur und Importterminals ausbauen

Die CDU will Hamburg zu einem international sichtbaren Standort für erneuerbare Energien in Nordeuropa machen. Dafür soll das Wasserstoffnetz vom Hafen aus wachsen, und Importterminals für Wasserstoff und verwandte Energieträger sollen schneller geplant werden.

Die CDU will Hamburg zu einem wichtigen Ort für erneuerbare Energien machen. Dafür soll es ein Netz für Wasserstoff geben. Es beginnt im Hafen und soll schnell wachsen. Auch Anlagen für den Import von Wasserstoff sollen schneller geplant werden.

Innenstadt begrünen und gegen Extremwetter wappnen

Die CDU fordert ein finanziertes Konzept, das die Innenstadt besser auf Hitze und Starkregen vorbereitet. Mehr Grün soll Straßen und Gebäude kühlen, Versickerungsflächen und Auffangsysteme sollen Regenwasser aufnehmen.

Die Hamburger Innenstadt hat sehr wenig Grün. Die CDU will dort mehr Pflanzen und Bäume. Das soll die Stadt bei Hitze kühlen. Bei starkem Regen sollen Flächen und Anlagen das Wasser aufnehmen.

Klimaziele mit Technologie statt Verboten erreichen

Die CDU will Klimaschutz über neue Technologien, Marktanreize und Technologieoffenheit voranbringen und lehnt Verbote als Mittel ab. Kosten und Nutzen von Maßnahmen sollen wissenschaftlich abgewogen werden.

Die CDU will das Klima mit neuer Technik schützen. Verbote lehnt sie ab. Sie will lieber Anreize geben. Bei jeder Maßnahme soll man Kosten und Nutzen prüfen. Die Umwelt-Behörde soll mehr Personal bekommen und schneller genehmigen.

Emissionen bei Gebäuden und Verkehr senken

Die CDU will bei der energetischen Gebäudesanierung auf Anreize statt gesetzliche Pflichten setzen und die Sanierungsziele an Kosten und Fachkräftemangel anpassen. Im Verkehr sollen E-Mobilität, grüner Wasserstoff, mehr Ladepunkte und Busse mit alternativen Antrieben Emissionen senken.

Die CDU will, dass Häuser weniger Energie brauchen. Dafür will sie Anreize geben statt Pflichten. Die Ziele sollen machbar sein. Im Verkehr will sie Elektro-Autos und Wasserstoff fördern. Es soll viel mehr Lade-Stationen geben. Alle Busse sollen nach und nach neue Antriebe bekommen.

Industrie für erneuerbare Energien ansiedeln

Die CDU will Hamburg zu einem führenden Standort für erneuerbare Energien in Nordeuropa machen und dafür industrielle Fertigung ansiedeln. Die Umstellung auf nachhaltiges Wirtschaften soll neue Arbeitsplätze in der Metropolregion bringen.

Die CDU will, dass Hamburg bei sauberer Energie führend wird. Firmen sollen hier zum Beispiel Wind-Räder oder Batterien bauen. Dafür will die CDU Flächen im Hafen nutzen. So sollen neue Arbeits-Plätze entstehen.

Hamburg an Klimafolgen anpassen

Die CDU will Hamburg auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten, weil manche Veränderungen aus ihrer Sicht nicht mehr umkehrbar sind. Dazu zählen eine leistungsfähigere Kanalisation, Deichschutz und mehr Rücksicht auf das Stadtklima bei der Planung.

Das Klima hat sich schon verändert. Die CDU will Hamburg darauf vorbereiten. Die Abwasser-Kanäle sollen besser werden. Die Deiche sollen die Stadt schützen. Beim Planen von Stadt und Grün soll man auf das Klima vor Ort achten.

Emissionshandel europäisch und global ausweiten

Die CDU unterstützt einen möglichst breiten Handel mit Emissionsrechten für Treibhausgase in Europa und weltweit. Sie begrüßt europäische Gesetze zum Umwelt- und Klimaschutz und bekennt sich zu ehrgeizigen, aber aus ihrer Sicht realistischen CO2-Zielen.

Hamburg allein kann das Klima kaum schützen. Deshalb will die CDU mehr Zusammen-Arbeit über Grenzen hinweg. Wer Treibhaus-Gase ausstößt, soll dafür Rechte kaufen müssen. Das soll in Europa und weltweit gelten. Große Natur-Gebiete sollen geschützt werden.

Energieumbau mit Krediten und Speichern absichern

Die CDU will den Umbau der Energieversorgung mit Förderprogrammen, günstigen Krediten und Bürgschaften finanzieren, damit Energie und Wasser nicht deutlich teurer werden. Zugleich soll das Energieangebot wachsen und die Speicherung von Strom stärker gefördert werden.

Der Umbau der Energie-Versorgung kostet viel Geld. Die CDU will dafür günstige Kredite geben. Die Stadt soll auch für Kredite bürgen. So sollen Strom und Wasser nicht viel teurer werden. Die CDU will außerdem Strom-Speicher fördern.

Solarenergie fördern, Windkraft über Länderkooperation ausbauen

Die CDU will Photovoltaik in Hamburg mit einem städtischen Förderprogramm statt mit Pflichten voranbringen und öffentliche Gebäude mit Anlagen ausstatten. Windräder direkt an Wohnhäusern oder in Naturschutzgebieten lehnt sie ab und will fehlende Flächen über Staatsverträge mit anderen Ländern ausgleichen.

Die CDU will mehr Solar-Anlagen in Hamburg. Sie will dafür Geld geben, aber niemanden zwingen. Auf städtische Gebäude sollen Solar-Anlagen kommen. Wind-Räder sollen nicht direkt neben Häusern stehen. Sie sollen auch nicht in Naturschutz-Gebieten stehen.

Wärmeplanung neu aufstellen, Geothermie und Abwärme nutzen

Die CDU hält die bisherige Wärmeplanung des Senats für fehlerhaft und will eine genaue Wärmekarte für jedes Gebäude vorlegen. Außerdem sollen Tiefengeothermie und Abwärme aus Prozessen stärker für die Wärmeversorgung genutzt werden.

Die CDU will eine neue Wärme-Karte für Hamburg machen. Die Karte soll für jedes Haus zeigen, welche Heizung möglich ist. Dazu soll es Beratung und Hilfe beim Bezahlen geben. Die CDU will auch Wärme aus der Tiefe der Erde nutzen. Wärme aus Fabriken soll nicht mehr verloren gehen.

CDU: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 25 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 23 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimageld im Bund schnell einführen

Die Grünen wollen sich im Bund für eine rasche Einführung des Klimageldes einsetzen. Die Einnahmen aus der CO2-Abgabe sollen als Zahlung an alle Bürgerinnen und Bürger zurückfließen. Klimaschutz soll kleine und mittlere Einkommen nicht übermäßig belasten.

Die Grünen wollen ein Klima-Geld. Der Staat nimmt Geld durch die CO2-Abgabe ein. Dieses Geld soll er an alle Menschen auszahlen. Das hilft vor allem Menschen mit wenig Geld.

Sozialcheck für Klimaschutzmaßnahmen einführen

Die Grünen wollen in Hamburg einen „Sozialcheck“ entwickeln und im Klimaschutzgesetz festschreiben. Klimapolitische Vorhaben sollen in der Gesetzgebung darauf geprüft werden, wen sie wie stark belasten. Niemand soll durch Klimaschutz überfordert werden.

Die Grünen wollen einen Sozial-Check für Klima-Gesetze. Der Check prüft: Wer muss wie viel bezahlen? Die Kosten sollen gerecht verteilt sein. Menschen mit wenig Geld sollen besondere Hilfe bekommen.

Kohleausstieg vor 2030 ohne Waldholz vollenden

Die Grünen wollen den Umbau der Hamburger Energieversorgung weg von fossilen Brennstoffen fortsetzen. Der Kohleausstieg soll früher gelingen als das Bundesziel 2030. Holz aus Wäldern soll nicht in großen Kraftwerken verbrannt werden.

Hamburg soll bald keine Kohle mehr verbrennen. Das soll vor dem Jahr 2030 klappen. Die Grünen wollen auch kein Holz aus dem Wald in Kraftwerken verbrennen. Statt-dessen setzen sie auf Abwärme, große Wärme-Pumpen und Wasserstoff.

Windenergieflächen bis 2028 ausweisen

Die Grünen wollen die Windenergie in Hamburg weiter ausbauen und das Flächenziel des Bundes möglichst früh erfüllen. Bis 2028 sollen 0,5 Prozent der Landesfläche als Windenergiegebiete ausgewiesen sein. Bürgerinnen und Bürger sollen an den Gewinnen teilhaben können.

Die Grünen wollen mehr Wind-Räder in Hamburg. Bis 2028 soll es dafür genug Flächen geben. Auch im Hafen sollen Wind-Räder stehen. Anwohner sollen am Gewinn beteiligt werden.

Photovoltaik mit eigener Strategie ausbauen

Die Grünen wollen den Ausbau von Solaranlagen beschleunigen und dafür eine umfassende Photovoltaik-Strategie umsetzen. Bis 2030 soll die installierte Leistung 800 Megawatt Peak erreichen, bis 2035 dann 1,5 Gigawatt Peak. Die Stadt soll auf ihren eigenen Gebäuden vorangehen.

Die Grünen wollen viel mehr Solar-Anlagen in Hamburg. Sie sollen nicht nur auf Dächern stehen. Auch Balkone, Fassaden und Parkplätze sind möglich. Die Stadt soll auf ihren Gebäuden damit anfangen.

Stromnetz und Speicher für Erneuerbare ausbauen

Die Grünen wollen das Hamburger Stromnetz so umbauen, dass es vollständig mit erneuerbarem Strom arbeiten kann. Dafür sollen große und lokale Stromspeicher entstehen. Die Verteilnetze sollen modernisiert, digitalisiert und flexibler werden.

Solar-Anlagen und Wind-Räder brauchen gute Strom-Netze. Die Grünen wollen diese Netze erneuern. Dazu sollen große und kleine Strom-Speicher kommen. So ist immer Strom da.

Wohngebäude sanieren, Effizienzstandards beibehalten

Die Grünen wollen den Energiebedarf in Gebäuden, Industrie und Verkehr deutlich senken. Dazu planen sie eine sozial ausgewogene Sanierungsoffensive für Wohnhäuser. Für Neubauten sollen weiterhin hohe Anforderungen an die Energieeffizienz gelten.

Häuser sollen weniger Energie verbrauchen. Die Grünen wollen deshalb viele Wohn-Häuser sanieren. Das soll gerecht ablaufen. Neue Häuser sollen weiter strenge Regeln zum Energie-Sparen erfüllen.

Fernwärme klimaneutral machen und ausbauen

Die Grünen wollen die Fernwärme auf klimaneutrale Quellen umstellen und das städtische Netz erweitern. So sollen mehr Haushalte klimafreundlich heizen können und die Heizkosten bezahlbar bleiben. Städtische Unternehmen sollen für rechtlich sichere Preise sorgen.

Fernwärme kommt durch Rohre in die Häuser. Die Grünen wollen diese Wärme ohne Kohle erzeugen. Mehr Häuser sollen einen Anschluss bekommen. Die Preise sollen für Kunden klar und sicher sein.

Nahwärmenetze und kommunale Wärmeplanung voranbringen

Die Grünen wollen, dass sich jedes Haus an der Wärmewende beteiligt. Wo kein Fernwärmeanschluss möglich ist, sollen Lösungen auf Quartiersebene und Nahwärmenetze helfen. Eine kommunale Wärmeplanung soll den Rahmen setzen und Bürgerinnen und Bürgern Orientierung geben.

Nicht jedes Haus kann Fernwärme bekommen. Dort sollen kleine Wärme-Netze im Viertel helfen. Nachbarn nutzen dann gemeinsam saubere Energie. Die Stadt macht dazu einen Wärme-Plan. Der Plan zeigt, welche Heizung wo passt.

Wärmepumpen-Förderung erhalten und ergänzen

Die Grünen wollen die Förderung für den Kauf von Wärmepumpen sichern. Die Bundesförderung soll bestehen bleiben und von Hamburg sinnvoll ergänzt werden. Das Programm begründet dies mit den hohen Anschaffungskosten, die sich erst nach Jahren im Betrieb auszahlen.

Wärme-Pumpen sind beim Kauf noch teuer. Später sparen sie Geld. Deshalb gibt der Staat Geld für den Kauf dazu. Die Grünen wollen diese Hilfe behalten. Hamburg soll noch eigene Hilfe dazugeben.

Hafen zum Wasserstoff-Standort ausbauen

Die Grünen wollen grünen Wasserstoff mit hoher Priorität fördern, um die Industrie klimaneutral zu machen. Der Hamburger Hafen soll das norddeutsche Zentrum für Wasserstofftechnologie werden. In Moorburg sollen Elektrolyseure und ein industrielles Wasserstoffnetz entstehen.

Grüner Wasserstoff entsteht mit Strom aus Wind und Sonne. Er macht keine Abgase. Die Grünen wollen ihn im Hafen herstellen. Fabriken, Schiffe und Flugzeuge sollen ihn nutzen. 2027 soll es losgehen.

Klimaschutzgesetz und Klimaplan weiterentwickeln

Die Grünen wollen das Hamburgische Klimaschutzgesetz und den Klimaplan in den kommenden fünf Jahren weiterentwickeln. Ziel ist, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 70 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die dabei entstehenden Lasten sollen klein bleiben und sozial gerecht verteilt werden.

Hamburg hat ein Klima-Schutz-Gesetz. Die Grünen wollen es verbessern. Bis 2030 soll Hamburg viel weniger CO2 ausstoßen. Das Gesetz soll genug Maßnahmen dafür enthalten. Die Kosten sollen gerecht verteilt sein.

Sektorziele und Sofortprogramme festlegen

Die Grünen wollen jährliche Emissionsmengen für die einzelnen Sektoren festlegen, die Jahr für Jahr sinken. Wird eine Menge überschritten, soll ein Sofortprogramm den Rückstand ausgleichen. Die Maßnahmen des Klimaplans sollen ausreichend finanziert werden.

Jeder Bereich soll pro Jahr nur eine bestimmte Menge CO2 ausstoßen dürfen. Diese Menge wird jedes Jahr kleiner. Ist der Ausstoß zu hoch, muss die Stadt schnell handeln. Sie legt dann ein Sofort-Programm vor.

Hamburg bis 2040 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass Hamburg bereits 2040 CO2-neutral ist, fünf Jahre vor dem bundesweiten Zieljahr. Sie unterstützen dafür die Volksinitiative „Hamburger Zukunftsentscheid“. Auch nach 2030 soll Hamburg ehrgeizigere Ziele verfolgen als der Bund.

Hamburg soll ab 2040 klima-neutral sein. Das heißt: Die Stadt stößt dann unterm Strich kein CO2 mehr aus. Deutschland plant das erst für 2045. Die Grünen unterstützen dazu eine Volks-Initiative.

Klimaanpassung verbindlich in allen Planungen verankern

Die Grünen wollen, dass die Stadt bei jeder Entscheidung und Planung die Anpassung an die Folgen des Klimawandels einbezieht. Die Hamburger Klimaanpassungsstrategie soll weiterentwickelt und verbindlich werden. Das Programm begründet dies mit Hamburgs Lage als Großstadt nahe der Küste.

Das Klima ändert sich. Hamburg soll sich darauf vorbereiten. Die Grünen wollen: Die Stadt denkt bei jeder Planung an die Folgen. Das soll eine feste Regel werden. Das kostet viel Geld.

Deiche erhöhen und Hochwasserschutz priorisieren

Die Grünen wollen die Elbdeiche verstärken und erhöhen. Der Schutz vor dem steigenden Meeresspiegel soll Vorrang vor anderen Nutzungen und Flächenwünschen bekommen. Das Programm verweist dabei auf die Sturmflut von 1962.

Das Meer steigt. Die Grünen wollen die Deiche an der Elbe höher und stärker machen. Der Schutz vor Hochwasser soll wichtiger sein als andere Pläne für die Flächen. Auch andere Deiche in Hamburg sollen erhalten bleiben.

Mehr Überschwemmungsflächen für Starkregen schaffen

Die Grünen wollen Hamburg besser auf Starkregen vorbereiten. Dazu sollen mehr Flächen entstehen, auf denen Wasser versickern oder sich sammeln kann, und mehr Dächer begrünt werden. Gewässer sollen durch zusätzliche Reinigungsanlagen für Regenwasser entlastet werden.

Manchmal regnet es sehr stark. Die Grünen wollen mehr Flächen, auf denen das Wasser Platz hat. Auch grüne Dächer sollen Regen auffangen. Die Menschen sollen Tipps bekommen, wie sie sich schützen können.

Moorböden erhalten und wiedervernässen

Die Grünen wollen die verbliebenen Hamburger Moorböden erhalten und durch höhere Wasserstände wieder funktionsfähig machen. Moore sollen so auch wieder als natürliche Kohlenstoffspeicher dienen. Dafür soll die Stadt Grundstücke auf Moorflächen ankaufen können.

Moore sind nasse Böden. Sie speichern viel CO2. Die Grünen wollen die Moore in Hamburg erhalten. Dafür soll das Wasser dort wieder höher stehen. Die Stadt soll Moor-Flächen kaufen können.

Klimafreundlich bauen mit hohen Effizienzstandards

Die Grünen wollen den Bausektor technologieoffen klimaneutral machen und dabei die Emissionen über den ganzen Lebenszyklus eines Gebäudes betrachten. Die Stadt und ihre Unternehmen sollen mit klimafreundlichen Baustoffen und im Standard Effizienzhaus 40 vorangehen.

Neue Häuser sollen dem Klima weniger schaden. Die Stadt soll selbst sehr sparsame Häuser bauen. Sie soll öfter mit Holz und anderen klimafreundlichen Stoffen bauen. So bleiben auch die Heizkosten niedrig.

Energetische Sanierung ohne höhere Warmmieten

Die Grünen wollen mehr Gebäude energetisch sanieren, ohne dass die Kosten einseitig bei den Mietenden landen. Dafür soll die Modernisierungsumlage im Bund sinken und die Förderung für Vermietende steigen.

Alte Häuser sollen besser gedämmt werden. Die Mieter sollen dadurch nicht mehr zahlen. Vermieter sollen weniger Kosten auf die Miete aufschlagen dürfen. Dafür bekommen Vermieter mehr Förder-Geld.

Stadt an Hitze und Starkregen anpassen

Die Grünen wollen die Anpassung an Klimafolgen fest in der Stadtentwicklung verankern. Mehr Grün, entsiegelte Flächen und Wasserelemente sollen Hamburg auf Hochwasser, Starkregen und Hitze vorbereiten.

Das Wetter wird extremer. Es gibt mehr Hitze und mehr starken Regen. Die Grünen wollen die Stadt darauf vorbereiten. Dafür soll es mehr Grün und mehr Wasser in den Vierteln geben.

Sportgroßveranstaltungen klimaneutral durchführen

Die Grünen wollen, dass große Sportereignisse in Hamburg klimaneutral stattfinden. Ihre Klimabilanz soll einheitlich geprüft werden, und öffentliche Fördergelder sollen davon abhängen. Vereine sollen zudem Landesmittel für die energetische Sanierung ihrer Anlagen erhalten.

Große Sport-Feste sollen dem Klima nicht schaden. Fachleute sollen prüfen, wie viel Treibhaus-Gas ein Fest verursacht. Nur dann soll es Geld von der Stadt geben. Vereine bekommen Hilfe, um ihre Anlagen sparsamer zu machen.

Klimaschutzverträge des Landes mit der Industrie

Die Grünen wollen, dass Hamburg als Bundesland Klimaschutzverträge mit energieintensiven Industriebetrieben abschließt. Die Stadt würde damit die Mehrkosten klimafreundlicher Produktion gegenüber herkömmlichen Verfahren ausgleichen. Das soll viel CO2 einsparen und den Umbau der Industrie anstoßen.

Klimafreundliche Herstellung ist für Fabriken oft teurer. Die Grünen wollen, dass Hamburg den Unterschied bezahlt. Dafür schließt die Stadt Verträge mit den Firmen. So soll weniger CO2 entstehen.

Industrie beim Umstieg auf fossilfreie Energie unterstützen

Die Grünen wollen Hamburgs Industrie ausbauen und beim Wandel zu einer Wirtschaft ohne fossile Energieträger unterstützen. Die Mineralölbranche soll auf fossilfreie Kraftstoffe umstellen, kleine und mittlere Betriebe sollen Beratung erhalten. Als Kernaufgabe nennt das Programm die Versorgung der Industrie mit bezahlbarer fossilfreier Energie.

Hamburgs Fabriken sollen ohne Öl, Gas und Kohle arbeiten können. Die Grünen wollen ihnen dabei helfen. Kleine Firmen sollen Beratung bekommen. Die Öl-Firmen sollen neue, saubere Kraftstoffe herstellen.

Netzentgelte reformieren, Strompreiszonen einführen

Die Grünen wollen sich beim Bund für eine Reform der Netzentgelte und für mehrere Strompreiszonen in Deutschland einsetzen. Aus Sicht des Programms ist Norddeutschland doppelt benachteiligt: Es zahlt höhere Netzentgelte und profitiert wegen der einheitlichen Preiszone nicht direkt vom eigenen Stromzubau. Zudem fordert die Partei einen stärkeren Netzausbau.

Im Norden wird viel Strom erzeugt. Trotzdem ist Strom dort nicht billiger. Die Grünen wollen das ändern. Deutschland soll verschiedene Preis-Zonen für Strom bekommen. Die Kosten für das Strom-Netz sollen neu geregelt werden.

Hafen zum Wasserstoff-Drehkreuz ausbauen

Die Grünen wollen den Hafen mit dem geplanten Sustainable Energy Hub zu einem europäischen Drehkreuz für Wasserstoff und fossilfreie Treibstoffe machen. Auf dem Gelände des früheren Kohlekraftwerks Moorburg und auf ehemaligen Tanklagerflächen sollen sich passende Unternehmen ansiedeln.

Die Grünen wollen im Hafen einen großen Standort für Wasserstoff aufbauen. Wasserstoff ist ein Energie-Träger ohne Kohle, Öl und Gas. Am alten Kohle-Kraftwerk Moorburg entsteht dafür eine Anlage. Dort sollen sich neue Firmen ansiedeln.

Schifffahrt im Hafen klimaneutral machen

Die Grünen wollen Hamburg zum Vorreiter einer klimaneutralen Schifffahrt machen. Dazu gehören Landstrom, Anlagen zum Bunkern alternativer Treibstoffe, ein niedrigeres Hafengeld für emissionsarme Schiffe und eine städtische Flotte mit Vorbildfunktion.

Schiffe sollen dem Klima weniger schaden. Im Hafen sollen sie Strom vom Land bekommen. Sie sollen dort auch neue Treibstoffe tanken können. Saubere Schiffe sollen weniger Hafen-Gebühr zahlen. Die Schiffe der Stadt sollen ein Vorbild sein.

Kreuzfahrt und Ausflugsschiffe emissionsärmer machen

Die Grünen wollen bis 2030 die Voraussetzungen für eine emissionsfreie touristische Schifffahrt auf der Elbe schaffen. Auf Kreuzfahrtunternehmen wollen sie regulierend einwirken, damit diese Landstrom nutzen und sauberere Treibstoffe einführen.

Ausflugs-Schiffe auf der Elbe sollen keine Abgase mehr ausstoßen. Bis 2030 wollen die Grünen dafür die Regeln und Anlagen schaffen. Kreuzfahrt-Schiffe sollen im Hafen Strom vom Land nutzen. Sie sollen auch sauberere Treibstoffe verwenden.

Investitionen auf Klimaneutralität und Sanierung konzentrieren

Die Grünen wollen bei Investitionen Schwerpunkte setzen: Klimaneutralität von Verwaltung und städtischen Unternehmen, Mobilitätswende, Wirtschaftsstandort und sozialer Zusammenhalt. Für die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude soll zusätzlich eine Milliarde Euro in zehn Jahren fließen.

Die Grünen wollen das Geld der Stadt gezielt investieren. Vorrang hat der Klima-Schutz bei Gebäuden und Betrieben der Stadt. Dafür gibt es eine Milliarde Euro extra in zehn Jahren. Die Stadt soll ihre Gebäude nicht verkaufen. Sanieren ist wichtiger als neue Großprojekte.

Grüne: alle 29 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Hamburg bis 2035 klimaneutral machen

Die Linke will, dass Hamburg spätestens 2035 klimaneutral ist. Klimaschutz soll dabei sozial ausgestaltet werden, weil viele Menschen aus Sicht des Programms keine weiteren Belastungen tragen können.

Die Linke will: Hamburg soll bis 2035 klimaneutral sein. Das heißt: Die Stadt schadet dem Klima dann nicht mehr. Der Klima-Schutz soll für arme Menschen bezahlbar bleiben. Die Stadt soll insgesamt weniger Energie verbrauchen.

Energie und Wärmenetze in öffentliche Hand

Die Linke will, dass die Stadt weiter in Energieerzeugung und Netze einsteigt und die Wärmenetze von Hansewerk Natur 2026 übernimmt. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen nach dem Programm keine Gewinne privater Unternehmen mitfinanzieren.

Die Linke will: Die Stadt soll mehr Energie selbst erzeugen. Auch Wärme-Netze sollen der Stadt gehören. Ein Wärme-Netz bringt Heizwärme in die Häuser. Die Menschen sollen nicht für Gewinne privater Firmen zahlen.

Linke: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 7 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Landstrom für einen nahezu emissionsfreien Hafen

Die SPD strebt langfristig einen fast emissionsfreien Hafen an. Dazu soll die Landstromversorgung für Kreuzfahrt- und Containerschiffe ausgebaut werden und bis 2030 auch für Binnenschiffe ausreichen.

Schiffe im Hafen machen Strom oft mit Diesel. Die SPD will, dass sie Strom vom Land bekommen. Das heißt Landstrom. So soll der Hafen fast keine Abgase mehr ausstoßen.

Hafen zum Drehkreuz für Wasserstoff machen

Die SPD will im Hafen ein eigenes Areal für Terminals und Anlagen erneuerbarer Energien ausweisen, den „Sustainable Energy Hub“. Über den Import von grünem Wasserstoff und Ammoniak soll die Industrie mit erneuerbarer Energie versorgt werden.

Die SPD will im Hafen einen Platz für neue Energie schaffen. Dort soll grüner Wasserstoff ankommen. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie liefert. Die Industrie soll diese Energie nutzen.

Industriestrompreis auf Bundesebene einführen

Die SPD hält niedrige Energiepreise für die zentrale Voraussetzung einer wettbewerbsfähigen Industrie. Sie will sich im Bund für einen Industriestrompreis einsetzen, der Betriebe finanziell stützt, bis Ökostrom billiger ist.

Die Industrie braucht viel Strom. Strom ist teuer. Die SPD will einen günstigeren Strompreis für die Industrie. Der Staat soll dabei helfen, bis grüner Strom billiger wird.

Keine strengeren Dämmvorgaben, stattdessen erneuerbare Wärme

Die SPD lehnt schärfere Vorgaben für die energetische Gebäudeeffizienz in Hamburg, im Bund und in der EU ab. Stattdessen soll schnell und breit auf erneuerbare Wärme umgestellt werden, weil das aus Sicht der Partei mehr CO2 pro eingesetztem Euro spart und die Mieten schont.

Die SPD will keine strengeren Regeln für das Dämmen von Häusern. Sie will lieber die Heizungen umstellen. Die Häuser sollen mit erneuerbarer Wärme heizen. Das spart nach Ansicht der SPD mehr CO2 und kostet weniger. So sollen auch die Mieten weniger steigen.

Eigentümer bei energetischer Sanierung beraten und fördern

Die SPD will private Hauseigentümer mit der Kampagne „Jedes Haus kann Klimaschutz“ über passende Sanierungswege und Hilfen informieren. Hinzu kommen Förderung und Beratung für nachbarschaftliche Wärmenetze sowie der Einsatz für verlässliche Bundesförderung im Mietwohnungsbestand.

Viele Haus-Besitzer sind beim Thema Heizung unsicher. Die SPD will sie besser informieren. Jeder soll einen eigenen Plan für sein Haus bekommen. Nachbarn sollen Hilfe für gemeinsame Wärme-Netze erhalten. Der Bund soll die Sanierung von Mietwohnungen fördern.

Klimaneutralität bis spätestens 2045 erreichen

Die SPD will Hamburg spätestens 2045 klimaneutral machen und den CO2-Ausstoß bis 2030 um 70 Prozent gegenüber 1990 senken. Ein früheres Ziel 2040 hält sie nur unter verlässlichen Bedingungen für machbar; Fahrverbote und eine Abwanderung der Industrie lehnt sie ab.

Hamburg soll spätestens 2045 klimaneutral sein. Das heißt: Die Stadt schadet dem Klima dann nicht mehr. Bis 2030 soll viel weniger CO2 entstehen. Die SPD will keine Fahrverbote. Die Industrie soll in Hamburg bleiben.

Drei Milliarden Euro in Klimaschutz und Energiewende investieren

Die SPD will 2025 und 2026 zusammen drei Milliarden Euro für den Klimaschutz ausgeben. Das Geld soll in Energie- und Mobilitätswende, Fernwärme, Gebäudesanierung, Ladeinfrastruktur sowie Wasserstoff, Wind- und Solarenergie fließen.

Hamburg soll in zwei Jahren drei Milliarden Euro für das Klima ausgeben. Damit wird die Fernwärme sauberer. Häuser sollen weniger Energie brauchen. Es soll mehr Lade-Säulen für E-Autos geben. Auch Wind-, Solar- und Wasserstoff-Technik werden gefördert.

Windenergie ausbauen und Anwohner beteiligen

Die SPD will bis spätestens 2027 genügend Flächen für Windräder ausweisen. Anwohner sollen an den Erträgen beteiligt werden, etwa über ein Bürgerenergiegesetz.

Die SPD will mehr Windräder in Hamburg. Bis 2027 soll es dafür genug Flächen geben. Die Menschen in der Nähe sollen am Gewinn mitverdienen. Dafür kann es ein neues Gesetz geben.

Solardächer, Mieterstrom und intelligente Zähler voranbringen

Die SPD plant eine Offensive für Solaranlagen auf Dächern und ein Mieterstrommodell, das allen Einwohnern finanziell nützen soll. Dazu soll eine Offensive für intelligente Stromzähler kommen.

Die SPD will mehr Solar-Anlagen auf Dächern. Auch Mieter sollen von dem Strom profitieren. Außerdem sollen mehr Haushalte moderne Strom-Zähler bekommen. Diese Zähler helfen, Strom besser zu nutzen.

Fernwärme ausbauen und Wärme kohlefrei machen

Die SPD will bis 2030 mindestens ein Drittel der Haushalte an die Fernwärme anschließen und die Kraftwerke Wedel und Tiefstack ersetzen, sodass die Wärme ohne Kohle auskommt. Eine kommunale Wärmeplanung soll bis 2026 Klarheit schaffen, und die Wärmewende soll sozial abgefedert werden.

Die SPD will mehr Wohnungen an die Fern-Wärme anschließen. Bis 2030 soll das für ein Drittel der Haushalte gelten. Die Wärme soll ohne Kohle entstehen. Bis 2026 soll ein Plan zeigen, welche Heizung wo passt. Menschen mit wenig Geld sollen Hilfe bekommen.

Stadt an Hitze, Starkregen und Hochwasser anpassen

Die SPD will mit einer Klimaanpassungsstrategie auf die Folgen der Erderwärmung reagieren. Geplant sind ein Hitzeaktionsplan, der Umbau zur „Schwammstadt“ und ein stärkerer Hochwasserschutz.

Das Klima wird wärmer. Es gibt mehr Hitze und mehr starken Regen. Die SPD will Hamburg darauf vorbereiten. Sie plant einen Hitze-Plan und stärkere Deiche. Regenwasser soll besser versickern können.

SPD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl