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Was sagen die Parteien in Rheinland-Pfalz zu Klima und Energie?

4 aktuelle Wahlprogramme in Rheinland-Pfalz haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 2 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 4 deutlich Wachstum zuerst

Landesklimaschutzgesetz, CO2-Preis und Emissionshandel abschaffen

Die AfD will das Klimaschutzgesetz des Landes streichen und sich für das Ende von CO2-Bepreisung und Emissionshandel einsetzen. Aus Sicht des Programms hat der deutsche CO2-Ausstoß keinen relevanten Einfluss auf das Klima, während Klimaschutzmaßnahmen der Wirtschaft schaden.

Die AfD will das Klimaschutz-Gesetz des Landes abschaffen. Auch der Preis auf CO2 soll wegfallen. Die AfD sagt: Deutschland hat kaum Einfluss auf das Klima. Klimaschutz soll die Wirtschaft nicht belasten.

Wieder in die Kernenergie einsteigen

Die AfD will sich im Land und im Bund dafür einsetzen, dass Deutschland wieder Atomkraftwerke nutzt. Aus Sicht des Programms senkt das die Strompreise und macht Rheinland-Pfalz als Industriestandort wieder wettbewerbsfähig.

Die AfD will wieder Atom-Kraftwerke in Deutschland. Sie sagt: Atom-Strom ist billig und sicher. Dann wird Strom für alle günstiger. Das hilft auch den Fabriken im Land.

Ausbau erneuerbarer Energien bremsen, Förderung beenden

Die AfD will den Zubau von Wind- und Solaranlagen verlangsamen und sie ohne staatliche Bevorzugung dem Markt überlassen. Sie begründet das mit instabilen Netzen und hohen Kosten. Solarparks auf Ackerland sollen nicht weiter ausgebaut werden.

Die AfD will weniger neue Wind-Räder und Solar-Anlagen. Der Staat soll diese Anlagen nicht mehr bevorzugen. Die AfD sagt: Sie machen das Strom-Netz unsicher und teuer. Auf Äckern sollen keine neuen Solar-Parks entstehen.

CO2-Preis und Energiesteuer abschaffen

Die AfD will den CO2-Preis auf Energie ganz streichen, die Energiesteuer abschaffen und die Stromsteuer auf den niedrigsten in Europa erlaubten Satz senken. Das soll Industrie im Land halten und Haushalte entlasten.

Die AfD will den CO2-Preis auf Energie abschaffen. Auch die Energie-Steuer soll wegfallen. Die Strom-Steuer soll so niedrig wie möglich sein. Dann werden Tanken, Heizen und Strom billiger.

Klimapolitik beenden, CO2-Abgabe abschaffen

Die AfD will die bisherige Klimapolitik beenden und die CO2-Abgabe streichen. Statt den Klimawandel aufhalten zu wollen, soll sich das Land an ihn anpassen. Die Partei begründet das mit dem Erhalt von Industrie und Arbeitsplätzen.

Die AfD will die bisherige Klima-Politik beenden. Die Abgabe auf CO2 soll wegfallen. Die AfD sagt: Deutschland kann das Klima nicht ändern. Das Land soll sich lieber an den Klima-Wandel anpassen. So sollen Fabriken und Arbeitsplätze bleiben.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Eigene Klimaziele des Landes aufgeben

Die CDU lehnt die Ziele des Landesklimaschutzgesetzes ab und will sich stattdessen an den Klimazielen des Bundes orientieren. Eigene Sektorziele und eine frühere Umsetzung gefährden nach Darstellung des Programms die heimische Wirtschaft und führen zu Abwanderung.

Rheinland-Pfalz hat ein eigenes Gesetz für den Klima-Schutz. Darin stehen strengere Ziele als im Bund. Die CDU will diese Ziele nicht. Das Land soll die Ziele des Bundes nehmen. Die CDU sagt: Sonst gehen Firmen weg.

Klimaschutz über Anreize und Technologieoffenheit

Die CDU will Klimaschutz mit Anreizen statt Vorschriften betreiben und dabei alle Technologien zulassen. Die Wärmeplanung soll ohne Anschlusszwang auskommen, Förderrichtlinien sollen technologieoffen sein. Windkraft, Wasserkraft und Geothermie sollen dort ausgebaut werden, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist und vor Ort akzeptiert wird.

Die CDU will das Klima mit Belohnungen schützen, nicht mit Verboten. Jede Technik soll erlaubt sein. Niemand soll sich an ein Wärme-Netz anschließen müssen. Wind-Räder soll es dort geben, wo es sich lohnt. Die Menschen vor Ort sollen einverstanden sein.

Solar-Gesetz für Dächer, Freiflächen schützen

Die CDU will mit einem Solar-Gesetz Photovoltaik auf öffentlichen, gewerblichen und privaten Dächern erleichtern. Äcker und andere Freiflächen sollen dagegen geschützt bleiben, damit die Energiewende nicht mit Landwirtschaft und Naturschutz um Flächen konkurriert.

Die CDU will mehr Solar-Anlagen auf Dächern. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Der Bau soll einfacher werden. Auf guten Äckern sollen keine Solar-Anlagen stehen. Das Land soll seine eigenen Gebäude mit Solar-Anlagen ausstatten.

Gasnetz weiter nutzen, Stromsteuer senken

Die CDU will das bestehende Gasnetz weiter nutzen und fossiles Erdgas schrittweise durch nachhaltige Gase ersetzen, da ein flächendeckendes Wasserstoffnetz aus ihrer Sicht vorerst nicht machbar ist. Erdgas soll in dieser Phase als Brückentechnologie dienen. Außerdem setzt sie sich für eine niedrigere Stromsteuer für Unternehmen und Haushalte ein.

Die CDU will die Gas-Leitungen weiter nutzen. Nach und nach soll klima-freundliches Gas das Erdgas ersetzen. Bis dahin bleibt Erdgas nötig, sagt die CDU. Die Steuer auf Strom soll sinken. Das gilt für Firmen und für Haushalte.

CDU: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 14 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaschutz als Staatsziel in Landesverfassung verankern

Die Grünen wollen den Klimaschutz als Staatsziel in die rheinland-pfälzische Landesverfassung aufnehmen. Damit soll die Verantwortung für die Lebensgrundlagen künftiger Generationen rechtlich bindend werden. Am Ziel der Klimaneutralität bis 2040 hält die Partei fest.

Die Grünen wollen den Klima-Schutz in die Verfassung des Landes schreiben. Die Verfassung ist das wichtigste Gesetz von Rheinland-Pfalz. Dann muss der Staat das Klima immer mit schützen. Das soll auch den Menschen in der Zukunft helfen.

Landesförderbank ISB zur Klimabank ausbauen

Die Grünen wollen die landeseigene Förderbank ISB zu einer „Klimabank“ umbauen, die Investitionen in Klimaneutralität, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit stärker fördert. Besonders ältere und ärmere Hausbesitzer sollen Hilfe bei der energetischen Sanierung bekommen.

Das Land hat eine eigene Förder-Bank. Sie heißt ISB. Die Grünen wollen daraus eine Klima-Bank machen. Die Bank soll Geld für Klima-Schutz und Energie-Sparen geben. Vor allem arme und alte Haus-Besitzer sollen Hilfe bekommen.

Dauerhaftes Klimaschutzbudget für alle Kommunen einführen

Die Grünen wollen den Kommunalen Klimapakt und das Investitionsprogramm KIPKI fortsetzen und daraus ein dauerhaftes Klimaschutzbudget für alle Kommunen machen. Städte und Gemeinden sollen damit Vorhaben ohne großen Verwaltungsaufwand umsetzen können.

Städte und Dörfer sollen jedes Jahr Geld für Klima-Schutz bekommen. Die Grünen nennen das KIPKI 2.0. Die Orte sollen das Geld einfach nutzen können. Eine Agentur des Landes soll sie dabei beraten.

Bürgerenergiegesetz zur Ertragsbeteiligung auf den Weg bringen

Die Grünen wollen innerhalb der ersten 100 Tage nach Regierungsantritt ein Bürgerenergiegesetz anstoßen. Einwohner und Gemeinden am Standort sollen Geld aus Wind- und Solaranlagen erhalten, damit mehr Wertschöpfung in der Region bleibt und die Gemeindekassen profitieren.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz machen. Es heißt Bürger-Energie-Gesetz. Wind-Räder und Solar-Anlagen bringen Geld. Davon sollen die Menschen und die Gemeinden vor Ort etwas bekommen. Das Gesetz soll sehr schnell nach der Wahl kommen.

Netz- und Speicherausbau zentral koordinieren

Die Grünen wollen den Ausbau der Stromnetze beschleunigen und günstiger machen. Eine neue Stelle beim Land soll den Netz- und Speicherausbau koordinieren, ergänzt durch ein Speicherkonzept. Einspeisebeschränkungen für erneuerbaren Strom sollen wegfallen.

Die Grünen wollen die Strom-Netze schneller ausbauen. Eine neue Stelle beim Land soll das steuern. Das Land soll auch Strom-Speicher planen. Dann ist Strom da, wenn man ihn braucht. Öko-Strom soll ohne Grenzen ins Netz fließen können.

Windkraft mit verbindlichen Flächenzielen ausbauen

Die Grünen wollen die Windkraft weiter ausbauen und setzen dafür auf feste Flächenziele, viele geeignete Flächen, weniger Bürokratie und mehr Personal. Die Zusammenarbeit mit dem Naturschutz soll fortgeführt werden, um Konflikte zu vermeiden.

Die Grünen wollen mehr Wind-Räder bauen. Dafür soll es feste Ziele für Flächen geben. Die Ämter sollen mehr Personal bekommen. Genehmigungen sollen schneller gehen. Der Natur-Schutz soll dabei mitreden.

Photovoltaik auf Gebäuden und versiegelten Flächen ausbauen

Die Grünen wollen über das Solargesetz mehr Photovoltaik auf Gebäude und bereits versiegelte Flächen bringen. Ein leicht zugängliches Beratungsangebot soll den Ausbau begleiten.

Die Grünen wollen mehr Solar-Anlagen. Sie sollen vor allem auf Dächer und bebaute Flächen kommen. Zum Beispiel auf Park-Plätze. Menschen sollen dazu einfache Beratung bekommen.

Wärmenetze, Preistransparenz und Geothermie voranbringen

Die Grünen wollen die Wärmewende mit Beratung für Kommunen, Bürger und Energiegenossenschaften voranbringen. Eine Plattform soll die Preise für Fern- und Nahwärme offenlegen. Die Tiefengeothermie soll durch klare Verfahren unterstützt werden.

Die Grünen wollen klimafreundliches Heizen fördern. Orte sollen Beratung für Wärme-Netze bekommen. Ein Wärme-Netz bringt Wärme durch Rohre in viele Häuser. Eine Internet-Seite soll die Preise für Fern-Wärme zeigen. Auch Wärme aus der tiefen Erde soll genutzt werden.

Landesstrategie für Biogas aufstellen

Die Grünen wollen Biogasanlagen mit einer Landesstrategie als Quelle für Energie und Wärme erhalten. Die Anlagen sollen flexibler Strom liefern und vor allem Reststoffe verwerten.

Die Grünen wollen Biogas-Anlagen erhalten. Dafür soll das Land einen Plan machen. Die Anlagen sollen Strom liefern, wenn er fehlt. Sie sollen vor allem Abfälle nutzen, zum Beispiel Bio-Müll und Gülle.

Wasserstoffwirtschaft und Landeskompetenzzentrum aufbauen

Die Grünen wollen die Wasserstoffstrategie des Landes umsetzen und eine Wasserstoffwirtschaft für Unternehmen und Industrie aufbauen. Dafür soll ein Landeskompetenzzentrum Wasserstoff entstehen.

Die Grünen wollen mehr grünen Wasserstoff im Land. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie speichert. Firmen und Fabriken sollen ihn nutzen können. Das Land soll dafür ein eigenes Zentrum gründen.

Klimacheck für Mittelstand und Handwerk ausbauen

Die Grünen wollen das bestehende Beratungsangebot „Eff-Check“ zu einem „Klimacheck Mittelstand und Handwerk“ erweitern. Betriebe sollen konkrete Vorschläge bekommen, wie sie Energie sparen und klimaneutral werden können. Außerdem sollen Klimatechniken fester Teil der Handwerksausbildung werden.

Die Grünen wollen Firmen beim Klimaschutz beraten. Dafür gibt es schon den Eff-Check. Daraus soll ein Klima-Check für Mittelstand und Handwerk werden. Die Firmen bekommen dann Tipps zum Energie-Sparen. Handwerker sollen in der Ausbildung mehr über Wärmepumpen und Solar lernen.

Atomkraft und neue Reaktoren ablehnen

Die Grünen lehnen längere Laufzeiten und den Neubau von Atomkraftwerken in ganz Europa ab. Sie begründen das mit Risiken im Betrieb, bei Katastrophen und im Krieg sowie mit der Abhängigkeit von Uranimporten. Die grenznahen Kraftwerke Cattenom, Tihange und Doel sollen stillgelegt werden.

Die Grünen sind gegen Atom-Kraftwerke. Sie wollen keine neuen Kraftwerke in Europa. Alte Kraftwerke sollen nicht länger laufen. Die Partei sagt: Atomkraft ist gefährlich und teuer. Drei Kraftwerke nahe der Grenze sollen abgeschaltet werden.

CO₂-Preis mit Klimageld verbinden

Die Grünen fordern vom Bund einen wirksamen CO₂-Preis, der durch ein Klimageld sozial ausgeglichen wird. Zusätzlich wollen sie Strom durch niedrigere Abgaben und Umlagen günstiger machen. Der Bund dürfe sich seiner Verantwortung für das Klima nicht zulasten künftiger Generationen entziehen.

Die Grünen wollen einen Preis auf CO₂. CO₂ ist ein Gas, das dem Klima schadet. Die Menschen sollen dafür Geld zurückbekommen. Das nennt man Klima-Geld. Auch Strom soll billiger werden.

Solarpflicht bei Neubau und Dachsanierung

Die Grünen wollen Solaranlagen bei Neubauten und bei umfassenden Dachsanierungen verpflichtend machen. Zugleich sollen die Vorschriften für den Bau von Solaranlagen einfacher werden. Neue Gebäude sollen außerdem begrünte Dächer und Fassaden erhalten und Regenwasser nutzen.

Die Grünen wollen eine Pflicht für Solar-Anlagen. Sie gilt für neue Häuser. Sie gilt auch, wenn ein Dach ganz erneuert wird. Die Regeln für den Bau von Solar-Anlagen sollen einfacher werden. Neue Häuser sollen grüne Dächer bekommen.

Landeseigene Gebäude klimaneutral machen

Die Grünen wollen die Liegenschaften des Landes klimaneutral machen. Das Land soll damit als Vorbild auf dem Weg zu einem klimaneutralen Rheinland-Pfalz vorangehen.

Das Land besitzt viele Gebäude. Dazu gehören Hochschulen, Polizei und Gerichte. Die Grünen wollen diese Gebäude klimaneutral machen. Das heißt: Sie sollen dem Klima nicht mehr schaden. Das Land soll so ein Vorbild sein.

Entsiegelung und klimaangepasstes Bauen vorschreiben

Die Grünen wollen landesweit versiegelte Flächen aufbrechen und Orte stärker begrünen. Eine an das Klima angepasste Bauleitplanung soll im Land verbindlich werden. Wer privat Flächen entsiegelt, soll über die Gebühren für Niederschlagswasser entlastet werden.

In Städten und Dörfern gibt es viel Beton. Regen kann dort nicht versickern. Die Grünen wollen mehr Grün und weniger Beton. Gemeinden sollen beim Planen auf Hitze und Regen achten müssen. Wer privat Beton entfernt, soll eine Belohnung bekommen.

Grüne: alle 16 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 5 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Industriestrompreis ausweiten

Die SPD will sich dafür einsetzen, dass der Industriestrompreis für alle energieintensiven Unternehmen gilt. Wettbewerbsfähige Strompreise sind aus ihrer Sicht nötig, damit Branchen wie Chemie, Pharma und Autoindustrie im Land bestehen können.

Manche Firmen brauchen sehr viel Strom. Die SPD will, dass Strom für sie günstiger wird. Dafür gibt es den Industrie-Strompreis. Er soll für mehr Firmen gelten. So sollen Arbeitsplätze sicher bleiben.

Erneuerbare und Wasserstoffnetze schneller ausbauen

Die SPD will erneuerbare Energien weiter ausbauen und Genehmigungen für neue Anlagen beschleunigen. Zudem soll klimaneutraler Wasserstoff für Verkehr und Industrie verlässlich verfügbar sein.

Die SPD will mehr Strom aus Wind und Sonne. Neue Anlagen sollen schneller genehmigt werden. Auch Wasserstoff soll wichtiger werden. Wasserstoff ist ein Gas, das Fabriken ohne Schaden für das Klima nutzen können. Dafür sollen Leitungen und Speicher gebaut werden.

Rheinland-Pfalz bis 2040 klimaneutral machen

Die SPD will, dass Rheinland-Pfalz bis 2040 klimaneutral wird. Klimaschutz soll dabei mit sozialem Zusammenhalt und wirtschaftlichem Erfolg verbunden werden, und Kommunen sollen weiter Unterstützung für Klimaschutzprojekte vor Ort erhalten.

Die SPD will: Rheinland-Pfalz soll bis 2040 klimaneutral sein. Das heißt: Das Land schadet dem Klima dann nicht mehr. Klimaschutz soll für alle bezahlbar sein. Städte und Gemeinden bekommen weiter Hilfe für Klima-Projekte.

Gemeinden an Wind- und Solargewinnen beteiligen

Die SPD will mit einem Bürgerenergiegesetz vorschreiben, dass umliegende Gemeinden einen Anteil am Gewinn neuer Windräder und Solaranlagen erhalten. Zudem sollen Stromspeicher stärker gefördert und Solarstrom für Mieterinnen und Mieter leichter nutzbar werden.

Neue Wind-Räder und Solar-Anlagen bringen Gewinn. Gemeinden in der Nähe sollen davon etwas bekommen. Das soll Pflicht werden. Die SPD will auch Strom-Speicher mehr fördern. Mieter sollen leichter Solar-Strom nutzen können.

Ausbau erneuerbarer Energien und Speicher beschleunigen

Die SPD will neue Wind-, Solar- und Biogasanlagen schneller ans Netz bringen, Genehmigungen erleichtern und eine Speicherstrategie für das Land erarbeiten. Anlagen sollen vorrangig auf versiegelten Flächen und entlang von Straßen entstehen, um andere Flächen zu schonen. Auch Bioenergie, Wasserstoff und Wasserkraft sollen eine Rolle spielen.

Die SPD will mehr Strom aus Wind, Sonne und Biogas. Neue Anlagen sollen schneller ans Strom-Netz kommen. Genehmigungen sollen einfacher werden. Solar-Anlagen sollen vor allem auf bebauten Flächen stehen. Das Land soll einen Plan für Strom-Speicher bekommen.

Wärmewende sozialverträglich gestalten und Wärmenetze ausbauen

Die SPD will eine Wärmewende, die Klimaschutz und Bezahlbarkeit verbindet. Grundlage soll eine kommunale Wärme- und Energieplanung sein, die auf erneuerbare Energien setzt; Nahwärme- und Quartiersnetze sollen gefördert werden.

Häuser sollen klimafreundlich geheizt werden. Das soll für die Menschen bezahlbar bleiben. Städte und Gemeinden planen, woher die Wärme kommt. Die SPD will Wärme-Netze für Wohnviertel fördern.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl