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Grüne zu Klima und Energie

Aus dem Programm „Zusammen wachsen“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 160 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Klima und Energie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 4 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich Klimaschutz zuerst, 11 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Strompreise für Wirtschaft senken, Wasserstoffnetz aufbauen

Die Grünen wollen Strom für Unternehmen dauerhaft günstiger machen. Dazu soll ein Deutschlandfonds die Entgelte für die großen Übertragungsleitungen tragen, und die Stromsteuer soll auf den niedrigsten in der EU erlaubten Satz sinken. Das Programm nennt eine sichere, saubere und bezahlbare Energieversorgung einen entscheidenden Standortfaktor.

Die Grünen wollen, dass Strom billiger wird. Der Staat soll die Kosten für die großen Stromleitungen bezahlen. Die Steuer auf Strom soll stark sinken. Das soll den Firmen in Deutschland helfen.

Die Kosten der überregionalen Stromleitungen sollen aus dem Deutschlandfonds bezahlt werden, die Stromsteuer soll auf das EU-Mindestmaß fallen. Unternehmen sollen leichter eigenen Strom erzeugen und langfristige Abnahmeverträge schließen können. Die Strompreiskompensation für energieintensive Betriebe im weltweiten Wettbewerb soll breiter angelegt werden. Maßnahmen für mehr Energieeffizienz sollen stärker unterstützt werden. Das Wasserstoffkernnetz soll rasch und nach Bedarf entstehen; die heimische Erzeugung von grünem Wasserstoff soll gefördert und neue Importquellen sollen erschlossen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Deshalb übernehmen wir die Netzentgelte für die überregionalen Stromleitungen aus dem Deutschlandfonds und senken die Stromsteuer auf das europäische Minimum.“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Die Senkung der Stromsteuer entlastet Unternehmen, während die Übernahme der Netzentgelte und die Förderung von Wasserstoff mehr staatliche Ausgaben bedeuten.

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt verbindet niedrigere Energiepreise für die Wettbewerbsfähigkeit mit dem Ausbau klimaneutraler Energie und grünen Wasserstoffs.

Green Deal verteidigen, europäische Industriepolitik aufbauen

Die Grünen lehnen es ab, den europäischen Green Deal zurückzunehmen oder Klimaziele abzuschwächen. Stattdessen soll er zu einem Clean Industrial Deal mit einer europäisch abgestimmten Industriepolitik erweitert werden. Das Programm begründet dies mit dem Bedarf an stabilen Bedingungen für Zukunftstechnologien.

Die EU hat einen Plan für mehr Klimaschutz. Er heißt Green Deal. Die Grünen wollen diesen Plan behalten. Die Klima-Ziele sollen nicht schwächer werden. Die EU soll der Industrie beim Umbau helfen.

Die Grünen unterstützen die von der neuen EU-Kommission geplante Erweiterung zum Clean Industrial Deal. Im nächsten Finanzrahmen der EU sollen Instrumente für eine koordinierte Industriepolitik entstehen und mit Geld ausgestattet werden. Das EU-Beihilferecht soll geändert werden, damit es einer umfassenden Förderung der klimaneutralen Umstellung der Industrie kurzfristig nicht entgegensteht. Dasselbe gilt für den Abbau von Abhängigkeiten von autokratisch regierten Staaten. Europa soll so Marktführer bei nachhaltiger Elektrotechnik, Chemie, Maschinenbau und Dienstleistungen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Deswegen wird es mit uns keine Aufweichung bestehender Klimaschutzziele oder Abschwächung des Ambitionsniveaus zu deren Erreichung geben.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine aktive Industriepolitik und ein gelockertes Beihilferecht für staatliche Förderung bedeuten mehr staatliche Lenkung der Wirtschaft.

  • Europaeher mehr EU

    Neue, finanziell ausgestattete EU-Instrumente für eine gemeinsame Industriepolitik erweitern die gemeinsame Politik der EU schrittweise.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die bestehenden Klimaziele werden ausdrücklich gegen die diskutierte Abschwächung des Green Deal verteidigt.

Klimaschutzverträge ausweiten, grüne Leitmärkte schaffen

Die Grünen wollen die Industrie beim Umbau zur Klimaneutralität unterstützen und im Land halten. Dazu setzen sie auf den CO₂-Preis, gezielte Investitionshilfen, mehr Klimaschutzverträge und eine gesicherte Nachfrage nach klimaneutral hergestellten Produkten.

Die Grünen wollen der Industrie beim Klimaschutz helfen. Die Fabriken sollen in Deutschland bleiben. Der Staat soll Firmen Geld geben, wenn sie viel CO₂ sparen. Der Staat soll auch selbst klimafreundlichen Stahl kaufen.

Klimaschutzverträge sind staatliche Förderverträge, die Mehrkosten klimafreundlicher Produktion ausgleichen. Sie sollen für mehr Bereiche gelten und an eine Standortgarantie sowie an Tariflöhne geknüpft werden. Für Stahl und Zement sollen europaweit grüne Leitmärkte entstehen, etwa über eine steigende Mindestquote für grünen Stahl bei öffentlichen Aufträgen. Betriebe, vor allem kleine und mittlere, sollen Hilfe beim Wechsel von fossiler zu strombasierter Wärme erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Den Anwendungsbereich der Klimaschutzverträge werden wir ausweiten und so diejenigen Unternehmen finanziell fördern, die pro Euro am meisten CO₂ einsparen.“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Bestehende staatliche Förderung wird ausgeweitet und an Tarifbindung sowie Quoten bei öffentlichen Aufträgen geknüpft, was mehr staatliche Lenkung bedeutet.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Vorhandene Instrumente für die klimaneutrale Industrie werden ausgebaut, was den Klimaschutz schrittweise stärkt.

CO₂-Speicherung für unvermeidbare Industrieemissionen zulassen

Die Grünen wollen das Abscheiden, Speichern und Nutzen von CO₂ dort erlauben, wo sich Emissionen in der Industrie kaum vermeiden lassen. Dafür sollen europaweit einheitliche Regeln und eine gemeinsame Infrastruktur entstehen.

Manche Fabriken können CO₂ nicht ganz vermeiden. Die Grünen wollen dort erlauben, CO₂ aufzufangen und zu lagern. Das CO₂ muss sicher gelagert werden. Europa soll dafür gemeinsame Regeln und Lager bekommen.

Bedingung ist eine sichere und stabile Speicherung oder die Nutzung in geschlossenen Kohlenstoffkreisläufen. Bezahlen sollen grundsätzlich die Verursacher. Geplant sind ein europäischer Rechtsrahmen mit verbindlicher Haftung und gemeinsame europäische Speicher. Schutzgebiete und ihre direkte Umgebung bleiben ausgeschlossen, bestehende Nutzungen auf See und ökologische Kriterien werden beachtet. Negative Emissionen sollen erforscht werden und eigene Ziele bekommen, ohne Verrechnung mit den Minderungszielen des Emissionshandels.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die vollständige Klimaneutralität der Industrie wird aufgrund von schwer zu vermeidenden Emissionen bei bestimmten Produktionsprozessen nur mit der Abscheidung, Speicherung und Nutzung von CO₂ (CCS/CCU) möglich sein.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Ein einheitlicher EU-Rechtsrahmen und gemeinsame europäische Speicher würden mehr gemeinsame europäische Politik schaffen.

  • Klimaausgewogen

    Die Technik wird der Industrie geöffnet, aber auf schwer vermeidbare Emissionen begrenzt und an ökologische Auflagen gebunden, sodass beide Anliegen verbunden werden.

Energiekunden vor Sperren und hohen Preisen schützen

Die Grünen wollen Haushalte davor schützen, dass ihnen Strom oder Wärme abgestellt wird. Stromrechnungen sollen verständlicher werden, und für Fernwärme soll es eine bundesweite Preisaufsicht geben.

Die Grünen wollen Menschen bei Strom und Heizung schützen. Niemandem soll einfach der Strom oder die Wärme abgestellt werden. Die Strom-Rechnung soll leichter zu verstehen sein. Bei Fernwärme soll der Staat die Preise prüfen.

Auf der Stromrechnung sollen künftig der mittlere Strompreis und die Preisspanne für Neukunden stehen. So sollen Kundinnen und Kunden erkennen, ob ihr alter Vertrag zu teuer ist und ein Wechsel sich lohnt. Das Programm nennt dies eine Bremse gegen teure Stromtarife. Bei der Fernwärme sollen eine Preisaufsicht für ganz Deutschland und offenere Preiskalkulationen der Versorger vor überhöhten Kosten schützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Wir werden einen wirksamen Schutz vor Wärme- und Stromsperren auf den Weg bringen.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein Schutz vor Sperren und eine neue Preisaufsicht für Fernwärme erweitern die staatliche Regulierung des Energiemarkts.

Green Deal und EU-Emissionshandel verteidigen

Die Grünen lehnen es ab, den europäischen Green Deal und das Gesetzespaket „Fit for 55“ abzuschwächen. Der europäische Emissionshandel für Verkehr und Gebäude soll wie geplant kommen. Die Wirtschaft brauche Planungssicherheit, heißt es im Programm.

Die Grünen wollen die Klima-Gesetze der EU behalten. Diese Gesetze heißen Green Deal. Niemand soll sie schwächer machen. Der Ausstoß von CO₂ soll in der EU einen Preis haben. Das soll auch bei Verkehr und Gebäuden gelten.

Die Gesetze sollen in ganz Europa konsequent und mit möglichst wenig Bürokratie umgesetzt werden. Die Grünen unterstützen den Clean Industrial Act und die planmäßige Einführung der Emissionshandelssysteme; der CO₂-Preis gilt dem Programm als zentraler Hebel. Bis 2040 soll Europa seinen Treibhausgasausstoß um wenigstens 90 bis 95 Prozent senken, gemessen am Stand von 1990. Als Instrumente nennt das Programm Marktanreize, gezielte Förderung und Ordnungsrecht.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir stellen uns der Abschwächung des Green Deal und des „Fit for 55“-Pakets mit seinen Gesetzen entgegen“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Der Punkt setzt auf gemeinsame EU-Klimagesetze und einen europaweiten Emissionshandel statt auf nationale Abweichungen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die bestehenden EU-Klimagesetze werden ausdrücklich gegen diskutierte Abschwächungen verteidigt und um ein strenges Ziel für 2040 ergänzt.

Klimaziel 2045 halten und Sektoren verpflichten

Die Grünen wollen am Ziel der Klimaneutralität bis 2045 und an den Zwischenzielen festhalten. Im Klimaschutzgesetz sollen einzelne Sektoren wieder stärker in die Verantwortung genommen werden, wenn sie ihre Ziele voraussichtlich verfehlen.

Deutschland soll bis 2045 klimaneutral sein. Daran wollen die Grünen festhalten. Jedes Ministerium soll für seinen Bereich etwas tun müssen. Beim Verkehr soll mehr passieren: mehr Bahn und mehr E-Autos.

Der Expertenrat für Klimafragen soll eine stärkere Rolle erhalten. Zeichnet sich in einem Sektor eine längerfristige Zielverfehlung ab, soll dort verbindlich nachgesteuert werden; jedes Ministerium soll eigene Maßnahmen umsetzen, auch wenn die Gesamtbilanz stimmt. Das Programm begründet dies mit drohenden Strafzahlungen und höheren CO₂-Preisen. Im Verkehr, wo der Rückstand am größten sei, sollen der Bahnausbau und der Umstieg auf E-Mobilität schneller vorankommen. Auch die Klimafolgen der Ernährung sollen berücksichtigt werden, etwa durch Unterstützung für eine stärker pflanzliche Kost.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir halten deshalb an den rechtlich festgeschriebenen Zielen der Klimaneutralität 2045 und den verbindlichen Zwischenzielen fest.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die geltenden Klimaziele bleiben, und die Pflicht einzelner Sektoren zum Nachsteuern wird gegenüber dem heutigen Klimaschutzgesetz verschärft.

Klimaförderung nach Einkommen staffeln

Die Grünen wollen Förderprogramme für klimafreundliche Investitionen ausbauen und stärker nach Einkommen staffeln. Wer wenig oder mittel verdient, soll mehr Förderung bekommen. Die Investitionen in die Klimaneutralität sollen teilweise über Kredite finanziert werden.

Klimaschutz kostet Geld, zum Beispiel für eine neue Heizung. Die Grünen wollen Menschen dabei mit Geld helfen. Wer wenig verdient, soll mehr Hilfe bekommen. Der Staat soll dafür auch Kredite aufnehmen dürfen.

Das Programm nennt als Beispiele neue Heizungen, Wärmedämmung, Energiespeicher und den Wechsel zum E-Auto. Besonders belastete Gruppen und Regionen sollen gezielt unterstützt werden. Auch Kommunen, Stadtwerke und kleine Unternehmen sollen passende Förderprogramme erhalten, etwa für E-Busse. Eine berechenbare Haushaltspolitik soll sicherstellen, dass Fördermittel verlässlich verfügbar sind. Die Finanzierung gilt dem Programm als Generationenaufgabe, was die anteilige Kreditfinanzierung begründen soll.

Originalzitat anzeigen (Seite 39)
„wollen wir in Zukunft Förderprogramme weiter ausbauen und noch stärker so staffeln, dass Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen deutlich höhere Förderbeträge erhalten“
Seite 39 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr staatliche Förderung, stärker nach Einkommen gestaffelt und teils kreditfinanziert, baut öffentliche Leistungen und Umverteilung aus.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Ausgebaute Förderung soll den Umstieg auf klimafreundliche Technik beschleunigen und nimmt dafür öffentliche Kosten in Kauf.

Sozial gestaffeltes Klimageld einführen

Die Grünen wollen die Einnahmen aus dem CO₂-Preis auf Heizen und Verkehr für sozial gerechten Klimaschutz verwenden. Der größte Teil soll als Klimageld Menschen zugutekommen, deren Einkommen niedrig oder mittel ist.

Heizen und Tanken kosten mehr wegen des CO₂-Preises. Der Staat nimmt damit Geld ein. Die Grünen wollen dieses Geld zurückgeben. Menschen mit wenig oder mittlerem Geld sollen ein Klima-Geld bekommen.

Das Klimageld soll in der kommenden Wahlperiode möglichst rasch starten und ohne Antrag direkt aufs Konto kommen. Es soll im gleichen Maß wachsen wie die Einnahmen aus dem CO₂-Preis. Bei geringen Einkommen soll es die CO₂-Kosten laut Programm meist mehr als ausgleichen. Zusätzlich planen die Grünen ein Programm für eine Million Balkone, das Menschen mit geringeren Einkommen beim Kauf von Steckersolargeräten hilft. Bestehende Förderungen für Heizungstausch und Sanierung sollen weiterlaufen.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Einen Großteil dieser Einnahmen werden wir als sozial gestaffeltes Klimageld an Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen auszahlen.“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Eine neue, nach Einkommen gestaffelte staatliche Zahlung, die es heute nicht gibt, verteilt Einnahmen zugunsten niedriger und mittlerer Einkommen um.

Verursacher an Klimakosten beteiligen

Die Grünen wollen, dass diejenigen für Klimaschäden zahlen, die sie verursachen. Genannt werden Superreiche sowie Öl- und Gaskonzerne, die einen Beitrag zum Ausgleich der Kosten leisten sollen.

Die Klima-Krise verursacht hohe Kosten. Die Grünen sagen: Wer den Schaden macht, soll zahlen. Gemeint sind sehr reiche Menschen und Öl- und Gas-Firmen. Kohle-Firmen sollen für spätere Schäden selbst aufkommen.

Das Programm begründet die Forderung damit, dass das reichste Prozent der Menschheit mehr als doppelt so viele Treibhausgase ausstößt wie die ärmere Hälfte. Bürger, Landwirte und Unternehmen sollen mit wachsenden Schäden nicht allein bleiben. In Deutschland sollen Kohleunternehmen die langfristigen Folgekosten des Abbaus absichern, damit nicht die Allgemeinheit zahlt. International will sich die Partei für Klimagerechtigkeit einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Die Verursacher*innen von ökologischen und sozialen Schäden sollen die Kosten tragen.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Konzerne und sehr Vermögende sollen stärker zur Finanzierung von Klimakosten herangezogen werden, was zusätzliche Abgaben für diese Gruppen bedeutet.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Klimaschäden sollen den Verursachern angelastet werden, was fossile Geschäftsmodelle verteuert.

Strom bis 2035 vollständig klimaneutral erzeugen

Die Grünen wollen das Ausbautempo bei erneuerbaren Energien halten. Bis 2030 sollen sie 80 Prozent des Stroms liefern, 2035 soll die Stromerzeugung vollständig klimaneutral sein.

Strom soll aus Wind, Sonne und Wasser kommen. Bis 2030 sollen es 80 Prozent sein. Im Jahr 2035 soll aller Strom klima-neutral sein. Menschen sollen eigenen Strom leichter nutzen und teilen können.

Laut Programm stammten 2024 rund 60 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen, 2021 waren es 40 Prozent. Eigentümer, Mieter, Firmen und Kommunen sollen mit wenig Bürokratie eigene Energie nutzen oder sich an Projekten beteiligen können. Dezentrale Solar- und Windanlagen, Speicher und Elektrolyseure will die Partei durch weniger Bürokratie und verlässliche Bedingungen stützen. Energy Sharing soll das gemeinschaftliche und kommunale Teilen von Ökostrom vereinfachen. Die Infrastruktur soll zudem gegen Angriffe geschützt sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Bis 2030 wollen wir 80 Prozent erreichen; 2035 wird der Strom komplett klimaneutral hergestellt.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Das bestehende Ausbauziel von 80 Prozent bis 2030 wird bekräftigt und um ein festes Ziel für klimaneutralen Strom 2035 ergänzt.

Strommarkt und Netze flexibel umbauen

Die Grünen wollen Angebot und Nachfrage beim Strom besser aufeinander abstimmen, weil Wind und Sonne ungleichmäßig liefern. Dazu sollen neue Marktregeln, Netzausbau, Speicher, digitale Netze und wasserstofffähige Kraftwerke beitragen.

Wind und Sonne liefern nicht immer gleich viel Strom. Darum wollen die Grünen den Strom-Markt ändern. Sie wollen mehr Leitungen und Speicher bauen. Menschen sollen Strom dann nutzen, wenn er billig ist.

Vorgesehen sind Kapazitätsmärkte für Kraftwerksinvestitionen, verbunden mit kurzfristigen Anreizen für sparsamen Verbrauch; regionale Energiemärkte will die Partei prüfen. Neue Kraftwerke sollen möglichst bald mit grünem Wasserstoff laufen, Biogasanlagen vor allem mit Abfall- und Reststoffen. Dynamische Tarife und digitale Netze sollen es Haushalten erlauben, Strom bei viel Wind und Sonne zu speichern oder das E-Auto zu laden. Der europäische Strombinnenmarkt und Leitungen zu den Nachbarländern sollen gestärkt werden. Bei neuen Gleichstromtrassen will die Partei prüfen, ob Freileitungen statt Erdkabeln Kosten senken, ohne den Bau zu verzögern.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Langfristige Sicherheit für Investitionen in Kraftwerke, zum Beispiel im Rahmen von Kapazitätsmärkten, müssen mit intelligenten kurzfristigen Anreizen zum effizienten Stromverbrauch einhergehen.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet staatlich gesetzte Investitionssicherheit und Regulierung mit marktlichen Preisanreizen und nimmt damit keine Seite ein.

  • Europaeher mehr EU

    Der europäische Strombinnenmarkt und grenzüberschreitende Netze sollen gestärkt werden, was die gemeinsame Energiepolitik vertieft.

Stromsteuer und Netzentgelte senken

Die Grünen wollen Strom für Haushalte und Unternehmen billiger machen. Die Stromsteuer soll auf den in der EU zulässigen Mindestsatz sinken, und eine neue Finanzierung des Netzausbaus soll die Netzentgelte drücken.

Strom soll billiger werden. Die Grünen wollen die Strom-Steuer stark senken. Auch die Gebühren für das Strom-Netz sollen sinken. Das soll Menschen und Firmen entlasten.

Das Programm will Kosten des Stromsystems nicht auf die Verbraucher umlegen, sondern auf anderem Weg decken. Als Beispiel nennt es die EEG-Umlage, die bereits aus dem Bundeshaushalt bezahlt wird. Netzentgelte sollen begrenzt bleiben und fair verteilt werden. Finanzierungskosten will die Partei durch stabile Rahmenbedingungen, Garantien, höhere Netzauslastung und Spitzenlastkappung senken. Bezahlbare Energie soll auch künftig gesichert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„die Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß. Zudem reformieren wir die Finanzierung des Netzausbaus, um die Netzentgelte zu senken.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Stromsteuer soll deutlich sinken, was Abgaben senkt; zugleich sollen Netzkosten stärker öffentlich getragen werden, was die Einordnung abschwächt.

Kohleausstieg bis 2030 vollziehen

Die Grünen wollen, dass ab 2030 kein Kohlekraftwerk in Deutschland mehr läuft und auch der Kohleabbau endet. Das soll den Kohleregionen Planungssicherheit geben und einen geordneten Strukturwandel ermöglichen.

Die Grünen wollen ab 2030 keine Kohle mehr verbrennen. Dann soll auch niemand mehr Kohle abbauen. Die Kohle-Regionen sollen so sicher planen können. Der Staat soll sie beim Wandel unterstützen.

Das Programm bezeichnet fossile Energie als Auslaufmodell und will diese Haltung auch auf EU-Ebene vertreten. Der Ausstieg umfasst alle verbliebenen Kohlekraftwerke und die Förderung von Kohle im Inland. Die Partei begründet das feste Datum mit Verlässlichkeit für die betroffenen Regionen. Der Strukturwandel dort soll geordnet begleitet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„halten wir daran fest, alle verbliebenen Kohlekraftwerke ab 2030 nicht mehr zu befeuern und mit dem Kohleausstieg die Kohleförderung in Deutschland einzustellen“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Der gesetzlich spätestens für 2038 vorgesehene Kohleausstieg soll bundesweit auf 2030 vorgezogen werden.

Aus fossilem Gas und Öl aussteigen

Die Grünen wollen den Verbrauch von fossilem Gas schrittweise senken und spätestens 2045 beenden. Neue Projekte zur Förderung von Erdöl und Erdgas sollen in Deutschland keine Genehmigung mehr erhalten.

Die Grünen wollen immer weniger Erdgas nutzen. Spätestens 2045 soll damit Schluss sein. In Deutschland soll niemand neu nach Öl oder Gas bohren dürfen. Statt Gas soll es grünen Wasserstoff und Öko-Energie geben.

Die Partei kündigt einen Plan für eine Strategie zur Unabhängigkeit von Gas an, der Folgen für Klima, Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie einbezieht. Neue langfristige Gasimportverträge hält sie für unvereinbar mit den Klimazielen. Die LNG-Infrastruktur soll gemeinsam mit europäischen Partnern laufend auf ihren Bedarf geprüft werden, um dauerhafte Bindungen an Gas zu vermeiden. Die Absage an Öl- und Gasförderung gilt an Land und auf See und soll möglichst bald weltweit gelten. Emissionen aus der Vorkette sollen berücksichtigt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Auch die Nutzung von fossilem Gas werden wir schrittweise reduzieren und so schnell wie möglich, spätestens bis 2045, um die Klimaziele sicher einzuhalten.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Ein Genehmigungsstopp für neue Öl- und Gasförderung und die Ablehnung neuer langfristiger Gasimportverträge sind neue Einschränkungen zugunsten des Klimaschutzes.

Atomausstieg vollenden, Endlager suchen

Die Grünen lehnen eine Rückkehr zur Atomkraft ab und verweisen auf die offene Endlagerfrage, die Kosten und das Risiko der Verbreitung waffenfähigen Materials. Auch die Herstellung von Brennelementen und die Anreicherung von Uran in Deutschland sollen enden.

Die Grünen wollen keine Atom-Kraftwerke mehr. Sie finden Atomkraft zu gefährlich und zu teuer. Auch Fabriken für Atom-Brennstoff sollen in Deutschland schließen. Für den Atom-Müll soll ein sicheres Lager gefunden werden.

Aus Sicht des Programms ist Atomkraft weder für die Klimaziele noch für die Versorgungssicherheit nötig. Die geplante Beteiligung des russischen Unternehmens Rosatom am Standort Lingen wertet die Partei als zusätzliches Sicherheitsrisiko. Sie verweist auf ihren Einsatz für schärfere europäische Sanktionen, auch wegen der Gefahr von Spionage und Sabotage. Die Suche nach einem Endlager soll zügig und mit Beteiligung der Öffentlichkeit laufen. Bis dahin sollen die Zwischenlager sicher betrieben werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Um ihn zu vollenden, müssen auch Brennelementefertigung und Urananreicherung in Deutschland beendet werden.“
Seite 43 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Klimaneutrales Heizen fördern und absichern

Die Grünen halten am Gebäudeenergiegesetz und an der Förderung von bis zu 70 Prozent für fossilfreie Heizungen fest und wollen die Unterstützung ausbauen. Zusammen mit den Kommunen soll allen der schrittweise Umstieg auf klimaneutrales, bezahlbares Heizen möglich werden.

Die Grünen wollen, dass Heizen dem Klima nicht mehr schadet. Das Heizungs-Gesetz soll bleiben. Wer eine klima-freundliche Heizung einbaut, bekommt Geld vom Staat. Die Grünen wollen diese Hilfe noch vergrößern.

Gesetz und Förderung sollen Eigentümern, Mietern, Vermietern und Wirtschaft bis 2045 Planungssicherheit geben. Stadtwerke und Firmen sollen Hilfe erhalten, um Wärme-Contracting anzubieten, bei dem die hohe Anfangsinvestition für Eigentümer wegfällt; Verbraucherrechte sollen dabei gesichert sein. Die Energieberatung will die Partei ausweiten und ihre Unabhängigkeit sichern, die Klimakomponente im Wohngeld stärken. Für Wasserstoff sieht das Programm beim Heizen keine Perspektive. CO₂ aus der Holzverbrennung soll im Zertifikatehandel vollständig zählen.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Mit einer Weiterentwicklung des Instrumentenmixes aus Förderung, Beratung und Standards bringen wir den Wärmesektor auf den notwendigen Pfad der Klimaneutralität.“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Staatliche Förderung, Beratung und Standards für Heizungen sollen ausgeweitet werden, was mehr öffentliche Mittel und Regulierung bedeutet.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Die geltenden Heizungsvorgaben werden gegen diskutierte Rücknahmen verteidigt und die Förderung des Umstiegs ausgebaut.

Wärmenetze ausbauen, Fernwärmepreise kontrollieren

Die Grünen wollen Wärmenetze aus- und auf erneuerbare Wärme umbauen und die Bundesförderung dafür verlängern und aufstocken. Fernwärmekunden sollen zunächst durch eine Preisaufsicht und später durch eine Preisregulierung besser geschützt werden.

Fern-Wärme kommt über Rohre in viele Häuser gleichzeitig. Die Grünen wollen mehr solche Netze bauen. Die Wärme soll klima-freundlich sein. Der Staat soll die Preise für Fern-Wärme kontrollieren.

Wärmenetze gelten im Programm vor allem in dicht besiedelten Gebieten und an geeigneten ländlichen Standorten als sinnvoll. Genehmigungen sollen einfacher werden, niedrigere Stromkosten sollen lokalen Versorgern helfen. Privates Kapital soll für den Ausbau gewonnen werden, öffentliche Bürgschaften sollen die Finanzierung verbilligen. Die Partei will Genossenschaften fördern, in denen Bürger ihre Wärmeversorgung gemeinsam finanzieren und gestalten. Drittanbieter sollen leichter Zugang zu Fernwärmenetzen erhalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 44)
„Den Aus- und Umbau von Wärmenetzen hin zu erneuerbarer Wärme wollen wir mit der Verlängerung und Stärkung der Förderung für effiziente Wärmenetze (BEW) absichern“
Seite 44 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Fördergeld, staatliche Bürgschaften und eine künftige Preisregulierung der Fernwärme erweitern die Rolle des Staates im Wärmemarkt.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Umbau der Wärmenetze auf erneuerbare Quellen soll stärker gefördert und damit beschleunigt werden.

Klimaanpassung gemeinsam finanzieren, Hochwasserschutz stärken

Die Grünen wollen Klimaschutz und die Anpassung an Klimafolgen zu einer Aufgabe machen, die Bund und Länder gemeinsam bezahlen, weil die Kommunen die Hauptlast tragen. Hochwasserschutz, Katastrophenschutz und der Schutz der Städte vor Hitze und Starkregen sollen ausgebaut werden.

Das Klima ändert sich. Es gibt mehr Hitze und mehr Hochwasser. Die Grünen wollen Menschen besser davor schützen. Bund und Länder sollen das zusammen bezahlen. Städte sollen mehr Grün und mehr Platz für Wasser bekommen.

Förderprogramme wie das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz sollen wachsen, Kommunen mehr Geld für Vorhaben und Personal bekommen. Beim Hochwasserschutz setzt die Partei auf natürliche Überschwemmungsflächen und renaturierte Flüsse, aber auch auf Deiche und Rückhaltesysteme; solche Maßnahmen sollen vorrangig und schneller umgesetzt werden. Die Versicherung gegen Elementarschäden soll sozialverträglich ausgeweitet werden. Städte sollen durch Entsiegelung, Begrünung, Frischluftschneisen und Trinkbrunnen zu Schwammstädten werden, die Wasser speichern und kühlen. Die Bekämpfung der Ursachen behält laut Programm Vorrang vor der Anpassung.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„Deshalb wollen wir Klimaschutz und -anpassung zur Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern machen und gemeinsam finanzieren.“
Seite 45 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Bund und Länder sollen mehr öffentliches Geld für Klimaschutz, Anpassung und Hochwasserschutz in den Kommunen bereitstellen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Klimaschutz soll als gemeinsame Staatsaufgabe verankert und stärker finanziert werden, wobei Ursachenbekämpfung Vorrang behält.

Öl- und Gasförderung bis 2035 beenden

Die Grünen wollen die Förderung von Öl in deutschen Gewässern und von Gas in Deutschland bis 2035 beenden und dafür einen Fahrplan aufstellen. Gasbohrungen vor Borkum lehnen sie ab, weil sie aus Sicht des Programms das Wattenmeer gefährden.

Die Grünen wollen, dass Deutschland kein Öl und Gas mehr fördert. Das soll bis zum Jahr 2035 enden. Vor der Insel Borkum soll niemand nach Gas bohren. Die Grünen wollen so das Wattenmeer schützen.

Für den Ausstieg soll ein Fahrplan mit dem Zieljahr 2035 entstehen. Das Programm beschreibt das Wattenmeer als besonders produktives Ökosystem, das Schweinswalen, Robben, Zugvögeln und Fischen als Lebensraum und Nahrungsquelle dient. Gasbohrungen bei Borkum sollen deshalb unterbleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Wir schreiben einen Fahrplan für den Ausstieg aus der Ölförderung in deutschen Gewässern und der Gasförderung in Deutschland bis 2035.“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

    Die heute erlaubte heimische Öl- und Gasförderung soll bis 2035 ganz enden, was fossile Energie zugunsten des Klima- und Naturschutzes abschafft.

Internationale Klimafinanzierung und Klimaaußenpolitik ausbauen

Die Grünen wollen, dass Deutschland und Europa ihren Anteil an der internationalen Klimafinanzierung gemäß den Beschlüssen der Klimakonferenzen tragen. Mit Klimaaußenpolitik und Partnerschaften sollen andere Staaten auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt werden; das Programm sieht die Klimakrise als großes Sicherheitsrisiko.

Die Grünen wollen den Klima-Schutz auf der ganzen Welt voranbringen. Deutschland und Europa sollen dafür Geld an andere Länder geben. Besonders arme und stark betroffene Länder sollen Hilfe bekommen. Internationale Banken sollen kein Geld mehr für Kohle, Öl und Gas geben.

Für die Finanzierung sollen neue Instrumente genutzt werden, und Investitionen sowie Handel sollen zu Klimaneutralität und Agenda 2030 passen. Multilaterale Banken sollen sich aus fossilen Energien zurückziehen. Besondere Hilfe soll an stark betroffene Staaten gehen, vor allem in Afrika und an kleine Inselstaaten, und die Rechte indigener Völker sollen gestärkt werden. Klima- und Artenschutz sollen enger verbunden werden, etwa beim Schutz CO₂-speichernder Ökosysteme. Die bestehenden Klima- und Energiepartnerschaften sollen um Technologiepartnerschaften mit deutschen Unternehmen ergänzt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 155)
„Wir setzen uns dafür ein, dass Deutschland und Europa ihren fairen Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung leisten“
Seite 155 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Klimaschutz soll international durch mehr Finanzierung und den Rückzug von Banken aus fossilen Energien vorangetrieben werden.

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst

    Der Punkt setzt auf Partnerschaften, Finanzhilfen und Zusammenarbeit als Mittel der Außenpolitik.

Was sagen die anderen Parteien zu Klima und Energie?

Alle Programme im Bund im Vergleich