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Was sagen die Parteien in Sachsen-Anhalt zu Klima und Energie?

6 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 2 deutlich mehr Markt

  • Europadeutlich weniger EU (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 1 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,7), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 4 eher Wachstum zuerst, 10 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Energiewende beenden, an Klimawandel anpassen

Die AfD will die Energiewende in Sachsen-Anhalt beenden und zu einem breiten Energiemix zurückkehren, der auch fossile Energieträger umfasst. Statt Klimaschutz soll das Land eine Strategie zur Anpassung an das Klima bekommen. Das Programm begründet dies mit hohen Energiepreisen und der Belastung einkommensschwacher Haushalte.

Die AfD will die Energie-Wende in Sachsen-Anhalt beenden. Energie soll auch wieder aus Kohle, Öl und Gas kommen. Die AfD will das Klima nicht schützen. Das Land soll sich stattdessen an das Klima anpassen. So soll Energie billiger werden.

Subventionen und Einspeisevorrang für Erneuerbare beenden

Die AfD will alle Landessubventionen für erneuerbare Energien streichen, wobei bestehende Zusagen geschützt bleiben. Im Bundesrat soll sich das Land dafür einsetzen, dass auch der Bund die Förderung einstellt und der Einspeisevorrang für Ökostrom entfällt. Erneuerbare Energien sollen sich nach Ansicht der Partei am freien Markt behaupten.

Die AfD will kein Landes-Geld mehr für Wind- und Sonnen-Strom geben. Alte Zusagen sollen aber weiter gelten. Auch der Bund soll diese Förderung beenden. Öko-Strom soll im Strom-Netz keinen Vorrang mehr haben. Er soll ohne Hilfe vom Staat auskommen.

Landesenergieagentur und Akzeptanzgesetz abschaffen

Die AfD will die Landesenergieagentur auflösen und das Landesgesetz zur Akzeptanzsteigerung beim Ausbau erneuerbarer Energien aufheben. Die Agentur gilt der Partei als Verschwendung von Steuergeld. Das Gesetz setze Kommunen mit Geldanreizen unter Druck, Wind- und Solaranlagen zuzustimmen.

Das Land hat eine Energie-Agentur. Die AfD will sie abschaffen. Sie findet die Agentur zu teuer. Auch ein Gesetz soll weg. Es gibt Gemeinden Geld, wenn dort Windräder oder Solar-Parks stehen. Die AfD sagt: Das setzt Gemeinden unter Druck.

Heizungsgesetze abschaffen, Wärmepumpenförderung beenden

Die AfD will im Bundesrat auf die Abschaffung des Wärmeplanungsgesetzes und des Gebäudeenergiegesetzes drängen und das zugehörige Landesgesetz aufheben. Fördermittel für Wärmepumpen sollen entfallen. Haushalte, Vermieter und Kommunen sollen selbst entscheiden, wie sie heizen, auch mit Erdgas, Heizöl und Holz.

Es gibt Gesetze zum Heizen und zur Wärme-Planung. Die AfD will diese Gesetze abschaffen. Jeder soll selbst entscheiden, wie er heizt. Gas, Öl und Holz sollen erlaubt bleiben. Für Wärme-Pumpen soll es kein Förder-Geld mehr geben.

Windkraftausbau stoppen, Solarparks auf Ackerland verhindern

Die AfD will ein Moratorium für Windkraft beschließen, sodass im Land vorerst keine neuen Windräder genehmigt werden. Große Solarparks in Kulturlandschaften und auf Ackerland lehnt sie ab. Außerdem will sie prüfen, ob Betreiber Rücklagen für den Rückbau ihrer Anlagen bilden müssen.

Die AfD will vorerst keine neuen Windräder erlauben. Große Solar-Parks sollen nicht auf Äckern stehen. Solar-Anlagen sollen auf Dächer kommen. Wer eine Anlage besitzt, soll später den Abbau selbst bezahlen. Der Staat soll dafür nicht zahlen.

Grüne Wasserstoffstrategie des Landes beenden

Die AfD will die Wasserstoffstrategie des Landes sofort beenden und jede Landesförderung für grünen Wasserstoff streichen. Aus Sicht der Partei ist Wasserstoff als Energieträger nicht wettbewerbsfähig. Die eingeplanten Mittel für ein Wasserstoffnetz sollen eingespart werden.

Das Land fördert grünen Wasserstoff. Das ist ein Gas, das man mit Öko-Strom herstellt. Die AfD will diese Förderung beenden. Sie sagt: Wasserstoff ist zu teuer. Das Land soll das Geld sparen.

Braunkohlestrom beibehalten, Blackout-Vorsorge treffen

Die AfD will die Stromerzeugung aus Braunkohle fortführen und die Energieautonomie des Landes erhöhen. Für einen großflächigen Stromausfall soll eine Blackout-Strategie entstehen. Das Programm begründet dies damit, dass die Versorgung durch den Ausbau von Wind- und Solarstrom unsicher geworden sei.

Die AfD will weiter Strom aus Braunkohle machen. Das Land soll sich selbst gut mit Energie versorgen. Die AfD will auch einen Plan für große Strom-Ausfälle. Der Plan soll die Menschen im Notfall schützen.

Russland-Sanktionen beenden, Nord Stream nutzen

Die AfD will über den Bundesrat erreichen, dass die Energiesanktionen gegen Russland enden und der Handel mit Russland wieder normal läuft. Die Nord-Stream-Pipelines sollen repariert und für Gasimporte genutzt werden. Aus Sicht des Programms kann per Schiff geliefertes Fracking-Gas das russische Pipelinegas nicht ersetzen.

Die AfD will wieder Gas aus Russland kaufen. Die Sanktionen bei der Energie sollen enden. Sanktionen sind Strafen gegen ein Land, zum Beispiel Handels-Verbote. Die Gas-Leitungen Nord Stream sollen repariert werden. Die AfD sagt: Russisches Gas ist billiger.

Kohleausstieg stoppen, neue Gaskraftwerke bauen

Die AfD will den Kohleausstieg bundesweit stoppen und die Braunkohle in Sachsen-Anhalt auch nach 2038 weiter nutzen. Außerdem sollen neue Gaskraftwerke entstehen, möglichst auch im Land. Das Programm verspricht sich davon niedrigere Strompreise, stabile Netze und sichere Industriearbeitsplätze.

Die AfD will weiter Strom aus Kohle machen. Der Kohle-Ausstieg soll gestoppt werden. Auch nach dem Jahr 2038 soll es Kohle-Kraftwerke im Land geben. Dazu sollen neue Gas-Kraftwerke kommen. Die AfD sagt: So wird Strom billiger und sicherer.

Wiedereinstieg in die Kernenergie einleiten

Die AfD will, dass Deutschland wieder Strom aus Kernkraft erzeugt, und will dafür im Bundesrat werben. Zuerst soll im Land wieder Kernenergieforschung aufgebaut werden. Das Programm bezeichnet den deutschen Atomausstieg als Sonderweg, während andere Staaten die Kernkraft ausbauen.

Die AfD will wieder Atom-Kraftwerke in Deutschland. Zuerst soll das Land wieder zur Atom-Kraft forschen. Später soll wieder Atom-Strom entstehen. Bis dahin sollen Kohle und Gas den Strom liefern.

Klimaschutzpolitik durch „Heimatschutz“ ersetzen

Die AfD lehnt die bisherige Klimaschutzpolitik ab und will stattdessen einen ortsbezogenen Umwelt- und Heimatschutz sowie Klimaanpassung. Wind- und Solarprojekte, die aus ihrer Sicht das lokale Mikroklima gefährden, sollen keine Genehmigung erhalten. Landesmittel für Klimaschutz und die internationalen Klimahilfen des Bundes sollen gestrichen werden.

Die AfD will die bisherige Klima-Politik beenden. Sie sagt: Sachsen-Anhalt kann das Welt-Klima nicht retten. Stattdessen will sie die Umwelt vor Ort schützen. Manche Wind-Räder und Solar-Parks sollen nicht mehr erlaubt werden. Für Klima-Schutz soll das Land kein Geld mehr ausgeben.

Institut für Klimapolitikfolgen gründen

Die AfD will ein Institut schaffen, das die Folgen der Klimapolitik früherer Bundes- und Landesregierungen untersucht. Wissenschaftler, die der Klimapolitik kritisch gegenüberstehen, sollen in Sachsen-Anhalt ungestört forschen können. Die Ergebnisse sollen einen Untersuchungsausschuss vorbereiten.

Die AfD will ein neues Forschungs-Institut gründen. Es soll prüfen, welche Folgen die Klima-Politik hatte. Forscher, die diese Politik kritisieren, sollen im Land arbeiten können. Später soll ein Ausschuss im Landtag die Klima-Politik untersuchen.

Pariser Abkommen, Green Deal und Emissionshandel beenden

Die AfD will, dass Deutschland das Pariser Klimaabkommen verlässt, der Europäische Green Deal gekündigt und das Bundes-Klimaschutzgesetz abgeschafft wird. Auch der Emissionshandel soll enden. Das Programm begründet dies damit, dass der weltweite Klimaschutz faktisch gescheitert sei und der CO₂-Preis heimische Unternehmen im Wettbewerb benachteilige.

Die AfD will aus dem Klima-Vertrag von Paris aussteigen. Auch das deutsche Klimaschutz-Gesetz soll wegfallen. Firmen sollen nicht mehr für CO₂ bezahlen müssen. CO₂ ist ein Gas, das beim Verbrennen entsteht. Die AfD sagt: Diese Regeln schaden den Firmen im Land.

CO₂-Abgabe über den Bundesrat abschaffen

Die AfD will sich als Landesregierung im Bundesrat dafür einsetzen, dass die CO₂-Abgabe gestrichen wird. Das Programm begründet dies mit den Mehrkosten für Verbraucher beim Tanken und Heizen und mit einer aus seiner Sicht wachsenden Energiearmut im Land.

Die AfD will die CO₂-Abgabe abschaffen. Das ist ein Aufschlag auf Benzin, Heizöl und Gas. Die AfD sagt: Die Abgabe macht Energie für viele Menschen zu teuer. Sie will sich dafür im Bundesrat einsetzen.

Klimabegründete Konsumvorgaben und CO₂-Budgets ablehnen

Die AfD lehnt Vorgaben ab, die den Konsum der Bürger aus Klimaschutzgründen einschränken sollen, etwa beim Fleischverzehr. Ein CO₂-Budget für das Land oder für einzelne Bürger soll es unter ihrer Regierung nicht geben; über den eigenen Konsum sollen die Menschen selbst entscheiden.

Die AfD will keine Verbote für den Klimaschutz beim Einkaufen und Essen. Zum Beispiel soll niemand weniger Fleisch essen müssen. Es soll auch kein CO₂-Budget geben. Das ist eine feste Menge an Abgasen, die erlaubt ist. Jeder soll selbst entscheiden, was er kauft und isst.

Kernfusionsforschung im Land unterstützen

Die AfD will Sachsen-Anhalt an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Kernfusion beteiligen. Ziel ist aus Sicht des Programms, Zugang zu dieser Technologie zu sichern, an der Wertschöpfung teilzuhaben und weniger von Energieimporten abzuhängen.

Die AfD will die Forschung zur Kernfusion unterstützen. Kernfusion ist eine neue Art, Energie zu gewinnen. Sachsen-Anhalt soll bei Forschungs-Projekten mitmachen. So soll Deutschland weniger Energie aus dem Ausland kaufen müssen.

Windräder im Wald verhindern

Die AfD will das Forstrecht des Landes so ändern, dass in Wäldern keine neuen Windkraftanlagen mehr entstehen. Tier- und Waldschutz sollen Vorrang bekommen. Das Programm begründet dies mit Schneisen im Wald, höherer Brandgefahr und Schäden für Pflanzen und Tiere.

Die AfD will keine neuen Windräder im Wald. Dafür will sie die Regeln des Landes ändern. Der Schutz von Wald und Tieren soll wichtiger sein. Der Wald soll ein Ort zum Erholen bleiben.

AfD: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 4 eher Wachstum zuerst, 2 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Energiesteuern senken, CO₂-Abgabe abschaffen, Spritpreis deckeln

Das BSW will die Steuern auf Energie senken und die CO₂-Abgabe streichen. Kraftstoff soll an keiner Tankstelle mehr als 1,50 Euro kosten. Das Programm begründet das mit steigenden Preisen und sinkender Kaufkraft.

Das BSW will niedrigere Steuern auf Energie. Die CO₂-Abgabe soll wegfallen. Das ist ein Aufschlag auf Benzin, Gas und Heizöl. Benzin und Diesel sollen höchstens 1,50 Euro kosten.

Wieder Gas aus Russland beziehen

Das BSW will Energie von allen Lieferanten kaufen und dazu mit Russland über Gas verhandeln. Die Nord-Stream-Pipeline soll genutzt werden, weil Flüssiggas per Schiff aus Sicht der Partei teuer und umständlich ist.

Das BSW will wieder Gas aus Russland kaufen. Dafür soll es Gespräche mit Russland geben. Das Gas soll durch die Nord-Stream-Leitung kommen. Die Partei sagt: Gas per Schiff ist zu teuer.

Breiten Energiemix mit Grundlast sichern

Das BSW hält erneuerbare Energien für unverzichtbar, aber allein nicht ausreichend. Es fordert einen technologieoffenen Energiemix mit gesicherter Leistung, zu dem vorerst auch Braunkohle gehört, und will Forschung an neuen Reaktortechnologien unterstützen.

Das BSW sagt: Strom aus Wind und Sonne reicht allein nicht. Es soll verschiedene Energie-Quellen geben. Dazu gehört für eine gewisse Zeit auch Braunkohle. Das BSW will auch Forschung an neuen Reaktoren fördern.

Erneuerbare planvoll und mit Bürgerbeteiligung ausbauen

Das BSW will erneuerbare Energien planmäßig ausbauen und dabei Solaranlagen auf Dächer und versiegelte Flächen lenken. Windkraft soll regional ausgewogen wachsen, Biogas gestärkt werden, und Bürger, Kommunen und Genossenschaften sollen finanziell beteiligt sein.

Das BSW will mehr Strom aus Sonne, Wind und Biogas. Solar-Anlagen sollen auf Dächer und Parkplätze, nicht auf Äcker oder in den Wald. Wind-Räder sollen gerecht im Land verteilt sein. Bürger und Gemeinden sollen am Gewinn beteiligt sein.

EEG durch Investitionszuschüsse ersetzen

Das BSW will das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abschaffen. An seine Stelle sollen gezielte Zuschüsse für Investitionen treten, vor allem für Anlagen auf Dächern und versiegelten Flächen.

Das EEG ist ein Gesetz. Es regelt die Förderung von Strom aus Sonne und Wind. Das BSW will dieses Gesetz abschaffen. Dafür soll es Geld für den Bau bestimmter Anlagen geben, zum Beispiel auf Dächern.

Netze und Speicher ausbauen, Netzentgelte begrenzen

Das BSW will den Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Ausbau von Netzen und Speichern abstimmen und beide beschleunigen. Netzentgelte sollen begrenzt, verursachergerecht verteilt und sozial verträglich gehalten werden.

Das BSW will Strom-Netze und Strom-Speicher schneller ausbauen. Die Kosten für die Netze sollen gerecht verteilt sein. Regionen mit viel Wind-Strom sollen nicht mehr bezahlen als andere. Die Netz-Gebühren sollen bezahlbar bleiben.

Wärmewende technologieoffen und regional angepasst gestalten

Das BSW will die Umstellung der Wärmeversorgung an die Bedingungen eines Flächenlandes anpassen. Statt fester Vorgaben sollen technologieoffene Regeln und längere Übergänge gelten, und kostspielige Vorgaben im Energie- und Emissionsrecht sollen überprüft werden.

Heizen soll klimafreundlicher werden. Das BSW will dabei weniger strenge Regeln. Auf dem Land sollen andere Lösungen möglich sein als in der Stadt. Teure Vorschriften will das BSW überprüfen.

CO₂-Preis aussetzen oder abschaffen

Das BSW fordert, die nationale CO₂-Bepreisung auszusetzen oder abzuschaffen, weil sie aus seiner Sicht dem Klima wenig nützt und vor allem kleine und mittlere Einkommen belastet. Solange es sie gibt, sollen die Einnahmen als Klimaprämie an die Bürger zurückgehen.

Wer Benzin oder Heizöl kauft, zahlt einen Preis für CO₂. Das BSW will diesen Preis stoppen oder abschaffen. Solange er gilt, sollen die Bürger das Geld zurückbekommen. Das nennt man Klima-Prämie.

Windräder und Solaranlagen im Wald ausschließen

Das BSW lehnt Windenergie- und Photovoltaikanlagen in Waldgebieten grundsätzlich ab. Die Öffnung des Waldes für Windkraft soll zurückgenommen werden. Photovoltaik soll auf Dächer und bereits versiegelte Flächen gelenkt werden.

Das BSW will keine Windräder im Wald. Auch Solar-Anlagen sollen dort nicht stehen. Die Partei sagt: Windräder schaden Tieren, Pflanzen und dem Wald-Klima. Solar-Anlagen sollen auf Dächer kommen. Äcker und Wiesen sollen frei bleiben.

CO₂-Speicherung im Untergrund ablehnen

Das BSW lehnt die unterirdische Speicherung von CO₂ (CCS) in Sachsen-Anhalt ab, insbesondere in der Altmark. Die Partei sieht Risiken für Umwelt, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit. Stattdessen will sie dezentrale Energiespeicher und Aufforstung fördern.

Das BSW will kein CO₂ unter der Erde lagern. Das gilt für ganz Sachsen-Anhalt. Die Partei hält das für gefährlich. Sie will lieber neue Wälder pflanzen. Und sie will Speicher für Öko-Strom fördern.

BSW: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (+0,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,5), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 3 ausgewogen, 6 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Verschärfungen im EU-Emissionshandel aussetzen

Die CDU fordert, den Abbau kostenloser CO2-Zertifikate im europäischen Emissionshandel sofort auszusetzen. Auch die Löschung von Zertifikaten in der Marktstabilitätsreserve soll gestoppt und überarbeitet werden. Begründet wird das mit der Wettbewerbsfähigkeit der Chemie- und Grundstoffindustrie.

Firmen brauchen in der EU Zertifikate für ihren CO2-Ausstoß. Einen Teil bekommen sie bisher kostenlos. Dieser Teil soll nach EU-Plan kleiner werden. Die CDU will das sofort stoppen. Sie will so die Chemie-Industrie im Land schützen.

Technologieoffenheit statt pauschalem Verbrenner-Verbot

Die CDU lehnt ein pauschales Verbot von Verbrennungsmotoren ab und setzt auf Technologieoffenheit. Sie will Forschung an alternativen Kraftstoffen, Wasserstoffnetzen und Speichern fördern und die Steuervergünstigung für Diesel erhalten.

Die CDU ist gegen ein allgemeines Verbot von Verbrenner-Motoren. Sie will verschiedene Techniken zulassen. Das Land soll Forschung zu neuen Kraftstoffen fördern. Diesel soll weiter weniger Steuer kosten. Kraftstoffe mit weniger CO2 sollen Förderung bekommen.

Bundeseinheitliche Strompreiszone aufteilen

Die CDU will eine Initiative starten, um die einheitliche deutsche Strompreiszone in mehrere regionale Zonen zu teilen. Der im Land erzeugte günstige Windstrom soll so zu niedrigeren Preisen für Industrie und Haushalte in Sachsen-Anhalt führen.

Heute gilt in ganz Deutschland derselbe Großhandels-Preis für Strom. Die CDU will Deutschland in mehrere Preis-Gebiete teilen. In Sachsen-Anhalt gibt es viel billigen Wind-Strom. Deshalb soll Strom dort billiger werden.

Energie bezahlbar und Versorgung sicher halten

Die CDU gibt Versorgungssicherheit und bezahlbaren Preisen in der Energiepolitik den höchsten Rang. Sie begrüßt den Industriestrompreis, will Netzentgelte bundesweit angleichen und grundlastfähige Kraftwerke erst zurückbauen, wenn Ersatz bereitsteht.

Die CDU will, dass Strom immer da ist und bezahlbar bleibt. Sie findet den billigeren Strom-Preis für die Industrie gut. Die Kosten für Strom-Netze sollen in ganz Deutschland gleich verteilt sein. Alte Kraftwerke sollen erst weg, wenn es Ersatz gibt.

Windkraft nur mit Zustimmung der Kommunen ausbauen

Die CDU will, dass jede Windenergieanlage die Zustimmung der Kommune vor Ort findet und ihr Vorteile bringt. Feste Flächenvorgaben für Windkraft nach 2027 lehnt sie ab, Windräder im Wald sieht sie kritisch. Alle Energieformen sollen gleichberechtigt gefördert werden.

Die CDU will: Die Gemeinde vor Ort muss jedem Windrad zustimmen. Feste Vorgaben für Wind-Flächen nach 2027 lehnt die Partei ab. Windräder im Wald sieht sie kritisch. Alle Arten von Energie sollen die gleiche Förderung bekommen.

Am Kohleausstieg bis 2038 festhalten

Die CDU will am vereinbarten Kohleausstieg bis 2038 festhalten und begründet das mit Verlässlichkeit gegenüber Regionen und Unternehmen. Die Strukturfördermittel sollen gezielt neue Perspektiven in den Kohlegebieten schaffen.

Deutschland will bis 2038 aus der Kohle aussteigen. Die CDU will bei diesem Datum bleiben. Die Kohle-Regionen sollen sich darauf verlassen können. Förder-Geld soll dort neue Chancen schaffen.

Dezentrale Stromerzeugung, Speicher und intelligente Netze fördern

Die CDU will es attraktiver machen, Strom selbst zu erzeugen, zu speichern und an Nachbarn weiterzugeben. Das soll nach dem Programm Netze entlasten, Kosten senken und die Akzeptanz erhöhen. Intelligente Netze und eine faire Netzentgeltstruktur sollen dies ermöglichen.

Wer selbst Strom macht, soll ihn auch an Nachbarn abgeben können. Die CDU will Strom-Speicher unterstützen. Strom-Netze sollen klüger werden. Das soll Kosten senken und die Netze entlasten.

Wasserstoffwirtschaft, Gaskraftwerk und CO2-Speicherung voranbringen

Die CDU will ein Kraftwerk für Erdgas und Wasserstoff bauen lassen und die Industrie- und Chemieparks zügig an das nationale Wasserstoffnetz anschließen. Zudem setzt sie auf neue Technologien wie die Abscheidung und Speicherung von CO2, Batterien, Wärmespeicher und synthetische Kraftstoffe.

Die CDU will ein Kraftwerk für Erdgas und Wasserstoff bauen lassen. Die Industrie soll schnell Anschluss an das Wasserstoff-Netz bekommen. Die Partei setzt auch auf neue Technik. Dazu gehört, das Gas CO2 aufzufangen und zu speichern.

Wärmeplanung bezahlbar gestalten, Biogas ausbauen

Die CDU will, dass die kommunale Wärmeplanung rechtssicher, bezahlbar und technisch umsetzbar bleibt. Sie setzt dabei auf heimische nachwachsende Rohstoffe sowie auf Geothermie und Abwärme. Biogas- und Biomethananlagen sollen erhalten und weiter ausgebaut werden.

Städte und Gemeinden planen, wie man künftig heizt. Die CDU will, dass diese Pläne bezahlbar und machbar sind. Sie setzt auf Rohstoffe aus der Region, zum Beispiel Biogas und Holz. Es soll mehr Biogas-Anlagen geben.

Solarenergie ohne Solarpflicht und ohne Ackerverlust ausbauen

Die CDU will Photovoltaik ausbauen, lehnt aber eine Solarpflicht für Neubauten und Dachsanierungen ab. Gute Ackerböden sollen der Ernährung vorbehalten bleiben. Das Land soll eigene Dächer und Fassaden nutzen und so als Vorbild dienen.

Die CDU will mehr Solar-Anlagen. Aber niemand soll eine Solar-Anlage aufs Dach bauen müssen. Gute Äcker sollen für Lebensmittel bleiben. Das Land soll seine eigenen Dächer für Solar-Anlagen nutzen.

Städte, Wasser und Flächen an Klimawandel anpassen

Die CDU will Städte besser gegen Hitze schützen, das Wassermanagement modernisieren und den Flächenverbrauch begrenzen. Begründet wird das mit den Folgen des Klimawandels für Städte, Grundwasser und Gewässer.

Das Klima ändert sich. Die CDU will Städte besser vor Hitze schützen. Wasser soll besser gespeichert werden. Es soll weniger neuer Boden bebaut werden.

Klima- und Umweltvorgaben der EU für Industrie zurücknehmen

Die CDU will Klima- und Umweltvorgaben für die Industrie zurückdrehen, die sie als praxisfern und ideologisch einstuft. Sie wendet sich gegen die Taxonomieverordnung, das Lieferkettengesetz, weitere CO₂-Abgaben und pauschale Chemikalienverbote, weil diese aus ihrer Sicht Arbeitsplätze und Investitionen gefährden.

Die EU macht Regeln für Klima und Umwelt. Die CDU findet viele davon schlecht für die Industrie. Sie will solche Regeln zurücknehmen. Sie ist gegen neue Abgaben auf CO₂ und gegen pauschale Verbote von Chemikalien. So will sie Arbeitsplätze in der Industrie schützen.

CDU: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 13 eher Klimaschutz zuerst, 3 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaschutz als Staatsziel in die Verfassung aufnehmen

Die Grünen fordern, den Klimaschutz als Staatsziel in der Landesverfassung zu verankern. So soll die Verantwortung für künftige Generationen rechtlich stärker abgesichert werden.

Die Grünen wollen die Verfassung von Sachsen-Anhalt ändern. Dort soll stehen: Klimaschutz ist ein Ziel des Staates. Das soll die Menschen von morgen schützen.

Klimageld auf Bundesebene einführen

Die Grünen wollen sich im Bund für ein Klimageld starkmachen. Die Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung sollen direkt an die Bevölkerung ausgezahlt werden, wovon laut Programm vor allem Menschen mit geringem CO₂-Ausstoß profitieren.

Die Grünen wollen ein Klima-Geld. Der Staat nimmt Geld durch den CO₂-Preis ein. Dieses Geld sollen die Menschen zurückbekommen. Das hilft besonders Menschen, die wenig CO₂ verursachen.

Klimaanpassung und Katastrophenschutz stärken

Die Grünen fordern eine vorsorgende Strategie zur Anpassung an die Folgen der Klimakrise. Sie soll vor Hochwasser, Hitze und Dürre schützen und besonders verletzliche Gruppen im Blick haben.

Das Klima wird wärmer. Es gibt mehr Dürre und mehr Hochwasser. Die Grünen wollen das Land darauf vorbereiten. Sie wollen mehr Grün in Städten und einen starken Katastrophen-Schutz.

Windräder im Wald nur als Ausnahme zulassen

Die Grünen lehnen Windkraftanlagen im Wald im Grundsatz ab, um das Ökosystem zu schützen. Sie sollen nur nachrangig infrage kommen, etwa auf bereits geschädigten Waldflächen.

Die Grünen wollen in der Regel keine Windräder im Wald. Der Wald soll geschützt bleiben. Ausnahmen soll es nur selten geben. Zum Beispiel dort, wo der Wald schon kaputt ist.

Strom bis 2030 vollständig erneuerbar erzeugen

Die Grünen wollen, dass Sachsen-Anhalt seinen Strom bis 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen bezieht. Dafür soll der dezentrale Ausbau vorangetrieben und am Flächenziel für die Windenergie festgehalten werden.

Die Grünen wollen, dass der Strom im Land bis 2030 ganz aus erneuerbaren Quellen kommt. Das sind zum Beispiel Wind und Sonne. Dafür soll es weiter genug Flächen für Windräder geben. Alte Windräder sollen leichter durch neue ersetzt werden.

Strompreise durch Steuersenkung und Preiszonen senken

Die Grünen wollen die Strompreise für Haushalte und Unternehmen senken. Dazu sollen die Stromsteuer auf das nach EU-Recht mögliche Minimum sinken, Deutschland in mehrere Strompreiszonen geteilt und Netzentgelte regional und dynamisch gestaltet werden.

Die Grünen wollen, dass Strom billiger wird. Die Steuer auf Strom soll so niedrig sein, wie die EU es erlaubt. Der Strompreis soll je nach Region unterschiedlich sein können. Auch die Gebühren für das Stromnetz sollen sich nach Region und Zeit richten.

Bürger an der Energiewende beteiligen

Die Grünen wollen, dass Menschen vor Ort direkt von günstigem erneuerbarem Strom profitieren, um die Akzeptanz für Wind- und Solaranlagen zu erhöhen. Dazu sollen Bürgerenergiegenossenschaften, Bürgerstromtarife, Eigenstromnutzung und Balkonkraftwerke gefördert werden.

Die Grünen wollen, dass alle Menschen etwas von der Energie-Wende haben. Bürger sollen gemeinsam eigene Anlagen betreiben können. Wer in der Nähe von Windrädern wohnt, soll günstigen Strom bekommen. Menschen mit wenig Geld sollen Hilfe für ein Balkon-Kraftwerk bekommen.

Solarpflicht für Neubauten und öffentliche Dächer einführen

Die Grünen wollen eine Solarpflicht für neue Gebäude einführen, bei Wohnhäusern über die Landesbauordnung. Bereits versiegelte Flächen sollen so vorrangig für die Energiewende genutzt werden, während Solaranlagen auf Freiflächen naturverträglich gesteuert werden sollen.

Die Grünen wollen eine Solar-Pflicht. Neue Häuser sollen Solar-Anlagen auf dem Dach bekommen. Das gilt auch für Gebäude von Firmen und vom Staat. So wird Strom dort erzeugt, wo der Boden schon bebaut ist.

Geothermie, Agri-Photovoltaik und Biogas weiterentwickeln

Die Grünen wollen mehr Forschung und Investitionen in Erdwärme ermöglichen und sehen auch in Flusswärmepumpen großes Potenzial. Landwirte sollen mit Solaranlagen Einnahmen erzielen können, und bestehende Biogasanlagen sollen erhalten und flexibler eingesetzt werden.

Die Grünen wollen Wärme aus der Erde und aus Flüssen stärker nutzen. Bauern sollen mit Solar-Anlagen Geld verdienen können. Die Biogas-Anlagen im Land sollen bleiben. Sie sollen weniger Mais und mehr Reste verwerten.

Stromnetze modernisieren, Speicher und Smart Meter ausbauen

Die Grünen wollen die Stromnetze sanieren, verbessern und bei Bedarf ausbauen, damit der Zubau von Erneuerbaren und Speichern sowie die Elektrifizierung von Industrie, Wärme und Verkehr gelingen. Eine dezentrale Versorgung soll Regionen unabhängiger machen und im Krisenfall stabiler halten.

Die Grünen wollen die Strom-Netze erneuern und wo nötig ausbauen. Es soll mehr Strom-Speicher geben. Moderne Strom-Zähler sollen schneller in die Häuser kommen. So bleibt die Versorgung auch in einer Krise sicher.

Kohleausstieg beschleunigen, Lützen nicht abbaggern

Die Grünen rechnen damit, dass der Kohleausstieg in Sachsen-Anhalt aus Marktgründen vor dem gesetzlichen Enddatum Ende 2034 kommt. Sie wollen deshalb Lützen als Vorranggebiet für Braunkohle streichen und den Ausstieg mit einem wasserstofffähigen Gaskraftwerk in Schkopau beschleunigen.

Die Grünen glauben, dass die Kohle früher endet als geplant. Bei Lützen soll deshalb keine Kohle abgebaut werden. In Schkopau soll ein neues Gas-Kraftwerk entstehen. Es soll später auch mit Wasserstoff laufen können.

Umstieg auf erneuerbare Wärme zusätzlich fördern

Die Grünen wollen Heizungsbesitzer beim Wechsel zu erneuerbaren Wärmequellen zusätzlich zu den Programmen des Bundes unterstützen. Im Blick sind vor allem Haushalte mit wenig Einkommen und Gebiete, in denen die Umstellung besonders schwierig ist.

Die Grünen wollen beim Wechsel der Heizung helfen. Das Land soll zusätzlich zum Bund Geld geben. Vor allem Menschen mit wenig Geld sollen Hilfe bekommen. Städte und Gemeinden sollen planen, wie künftig geheizt wird.

Wärmepumpen und Sanierungen sozial gestaffelt fördern

Die Grünen wollen den Umstieg auf klimafreundliches Heizen erleichtern. Sanierungen sollen je nach Einkommen gefördert werden, und Großwärmepumpen sollen eine tragende Rolle in der Wärmeversorgung bekommen.

Die Grünen wollen, dass mehr Menschen klimafreundlich heizen. Wer wenig Geld hat, soll mehr Hilfe beim Sanieren bekommen. Die Anträge sollen einfacher werden. Große Wärmepumpen sollen ganze Stadtviertel mit Wärme versorgen.

Solarausbau an Naturschutzauflagen binden

Die Grünen wollen erneuerbare Energien im Einklang mit Natur- und Artenschutz ausbauen. Solaranlagen sollen zuerst auf Dächer und versiegelte Flächen, und für Anlagen auf freier Fläche sollen verbindliche ökologische Auflagen gelten.

Die Grünen wollen mehr Solar-Anlagen bauen. Dabei soll die Natur geschützt bleiben. Solar-Anlagen sollen zuerst auf Dächer kommen. Auf Feldern sollen strenge Regeln für den Naturschutz gelten.

Neue Erdgasförderung und Fracking verhindern

Die Grünen lehnen neue Vorhaben zur Erdgasförderung ab, vor allem mit Fracking. Sie begründen das mit Gefahren für Umwelt und Gesundheit.

Die Grünen wollen keine neue Förderung von Erdgas. Vor allem Fracking lehnen sie ab. Beim Fracking wird Gas mit Druck aus dem Gestein gepresst. Die Partei sagt: Das schadet Umwelt und Gesundheit.

CO₂-Speicherung (CCS) ablehnen

Die Grünen lehnen es ab, CO₂ abzuscheiden, zu transportieren oder unterirdisch zu lagern. Stattdessen sollen Emissionen von vornherein so weit wie möglich vermieden werden.

Die Grünen wollen kein CCS. Bei CCS wird das Gas CO₂ aufgefangen und unter der Erde gelagert. Die Partei will lieber, dass gar kein CO₂ entsteht. Die Industrie soll dafür umgebaut werden.

Grünen Wasserstoff regional erzeugen und ausbauen

Die Grünen wollen die Wasserstoffinfrastruktur in Sachsen-Anhalt weiter ausbauen und die Nachfrage nach Wasserstoff stützen. Ohne erneuerbar erzeugten Wasserstoff sei die chemische Industrie des Landes künftig nicht wettbewerbsfähig.

Die Grünen wollen mehr grünen Wasserstoff im Land. Grüner Wasserstoff ist ein Gas, das mit Öko-Strom hergestellt wird. Die Chemie-Industrie braucht ihn laut der Partei für die Zukunft. Das Land soll Projekte und Abnehmer unterstützen.

Hochschulen bis 2030 klimaneutral machen

Die Grünen setzen das Ziel, dass sämtliche Hochschulen des Landes bis spätestens 2030 klimaneutral arbeiten. Das Land soll dies mit Investitionsprogrammen und einem Klimaschutzfonds unterstützen; außerdem sollen Tierversuche auf ein Minimum sinken.

Die Hochschulen im Land sollen bis 2030 klima-neutral sein. Das heißt: Sie schaden dem Klima nicht mehr. Das Land soll dafür Geld geben. Die Grünen wollen auch weniger Versuche mit Tieren. Sie fördern Forschung ohne Tier-Versuche.

Klimacheck für alle Landesausgaben einführen

Die Grünen wollen sämtliche Ausgaben des Landes auf ihre Klimawirkung prüfen und klima- und umweltschädliche Subventionen abbauen. Geld des Landes soll nicht in Atomenergie, Kohle oder Unternehmen mit Kinderarbeit angelegt werden.

Die Grünen wollen jede Ausgabe des Landes auf das Klima prüfen. Schadet eine Ausgabe dem Klima, muss das Land sie begründen. Das Land soll kein Geld in Kohle oder Atom-Kraft anlegen. Hilfen, die dem Klima schaden, sollen wegfallen.

Grüne: alle 19 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,4), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,5), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Vollständig erneuerbare Energieversorgung ohne Atomkraft

Die Linke strebt für Sachsen-Anhalt Strom ausschließlich aus erneuerbaren Quellen und eine klimaneutrale Wärmeversorgung an. Energie soll als öffentliche Daseinsvorsorge gelten und stärker in Bürgerhand kommen. Eine Rückkehr zur Atomkraft lehnt das Programm ab, weil solche Debatten aus seiner Sicht falsche Erwartungen wecken.

Die Linke will Strom nur noch aus Wind, Sonne und ähnlichen Quellen. Auch das Heizen soll dem Klima nicht mehr schaden. Atomkraft lehnt die Partei ab. Bürger sollen bei der Energie mehr mitbestimmen.

Sockeltarif einführen und Energiesperren verbieten

Die Linke will einen verpflichtenden günstigen Grundtarif für Strom und Wärme sowie ein gesetzliches Verbot von Strom- und Gassperren. Eine staatliche Strompreisaufsicht soll zurückkehren. Das Programm begründet dies damit, dass hohe Energiepreise vor allem Menschen mit kleinem Einkommen treffen und Energie zur Daseinsvorsorge gehöre.

Die Linke will einen festen günstigen Preis für den Grund-Bedarf an Strom und Wärme. Niemandem soll Strom oder Gas abgestellt werden. Der Staat soll die Strom-Preise wieder prüfen. Wer Energie-Schulden hat, soll Hilfe bekommen.

Strom verbilligen und Netze verstaatlichen

Die Linke will die Netzentgelte spürbar senken, die Stromsteuer auf 0,1 Cent je Kilowattstunde verringern und die Energienetze in öffentliches Eigentum bringen. Das Programm begründet dies damit, dass Menschen in Sachsen-Anhalt mehr für Strom zahlen als in anderen Bundesländern.

Die Linke will, dass Strom billiger wird. Die Gebühren für die Strom-Netze sollen sinken. Auch die Steuer auf Strom soll stark sinken. Die Netze sollen dem Staat oder den Gemeinden gehören.

Wind- und Solarenergie naturverträglich ausbauen

Die Linke will Wind- und Solarenergie weiter ausbauen und dabei Naturschutz, Transparenz und Beteiligung vor Ort sichern. Vorgesehen sind unter anderem eine Solarpflicht für Neubauten und eine stärkere finanzielle Beteiligung von Kommunen und Anwohnern.

Die Linke will mehr Strom aus Wind und Sonne. Neue Häuser sollen Solar-Anlagen bekommen müssen. Auch öffentliche Gebäude sollen Solar-Anlagen bekommen. Gemeinden und Anwohner sollen davon etwas haben. Die Natur soll dabei geschützt bleiben.

Landesenergiegesellschaft und Bürgerenergie aufbauen

Die Linke will die Energieversorgung stärker in öffentliche und genossenschaftliche Hand legen. Dazu soll aus der Landesenergieagentur eine Landesenergiegesellschaft werden, außerdem sollen Stadtwerke, Landwerke und Energiegenossenschaften gefördert werden.

Die Linke will, dass Energie mehr den Menschen vor Ort gehört. Das Land soll eine eigene Energie-Firma bekommen. Stadtwerke und Genossenschaften sollen Hilfe bekommen. Digitale Strom-Zähler sollen Mieter nichts kosten.

Wärmenetze, Speicher und grünen Wasserstoff ausbauen

Die Linke will die Energiewende auf Wärme, Speicher und Industrie ausdehnen. Geplant sind der Ausbau von Wärmenetzen und Großwärmepumpen, Passivhausstandards für Neubauten, die Förderung von grünem Wasserstoff und strenge Auflagen für Gaskraftwerke.

Die Linke will auch beim Heizen auf saubere Energie setzen. Es soll mehr Wärme-Netze geben. Neue Häuser sollen sehr wenig Energie brauchen. Gas-Kraftwerke sollen nur für eine Übergangs-Zeit laufen. Die Chemie-Industrie soll grünen Wasserstoff bekommen.

Sachsen-Anhalt bis 2035 klimaneutral machen

Die Linke will ein verbindliches CO₂-Budget für das Land festschreiben, das zur Klimaneutralität bis 2035 führt. Jede politische Entscheidung soll vorab auf ihre Wirkung für das Klima geprüft werden; Klimaschutz ist für die Partei eine Frage der Gerechtigkeit.

Das Land soll bis 2035 klima-neutral sein. Das heißt: Es stößt nicht mehr schädliche Gase aus, als gebunden werden. Dafür soll es eine feste Obergrenze für CO₂ geben. Neue Gesetze sollen vorher auf ihre Klima-Folgen geprüft werden.

Klimaschutz zur kommunalen Pflichtaufgabe machen

Die Linke will Städte und Gemeinden zum Klimaschutz verpflichten und ihnen dafür dauerhaft Geld über den Finanzausgleich geben. Soziale Härten bei Sanierung und Heizungstausch sollen abgefedert werden, und das Land soll mit seinen eigenen Gebäuden vorangehen.

Städte und Dörfer sollen das Klima schützen müssen. Das Land soll ihnen dafür dauerhaft Geld geben. Menschen mit wenig Geld sollen Hilfe beim Heizen und Sanieren bekommen. Auf Gebäude des Landes sollen Solar-Anlagen kommen.

Städte an Hitze und Starkregen anpassen

Die Linke will Städte nach dem Schwammstadtprinzip umbauen, sodass Regenwasser gespeichert wird, versickert oder verdunstet. Flächen sollen entsiegelt und Infrastruktur mit Wasser- und Grünelementen geplant werden. Ein Förderprogramm des Landes soll die Kommunen dabei unterstützen.

Städte sollen besser mit Hitze und starkem Regen umgehen. Dafür sollen sie Regen-Wasser speichern statt ableiten. Beton-Flächen sollen wieder offen werden. Es soll mehr Grün in den Städten geben. Das Land soll den Gemeinden dafür Geld geben.

Linke: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,7), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 3 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Netzentgelte deckeln und Stromsteuer senken

Die SPD will die Energiewende fortsetzen und zugleich die Energiepreise für Unternehmen und Haushalte bezahlbar halten. Dafür sollen die Netzentgelte weitgehend gedeckelt, die Stromsteuer gesenkt und die Netze digitalisiert werden.

Die SPD will mehr Strom aus Wind und Sonne. Strom soll trotzdem bezahlbar bleiben. Dafür sollen die Kosten für das Stromnetz begrenzt werden. Auch die Steuer auf Strom soll sinken.

Kommunale Energieprojekte und Wärmewende fördern

Die SPD will, dass Gewinne aus Wind- und Solaranlagen stärker im Land bleiben. Ein Landesprogramm soll Kommunen helfen, selbst in erneuerbare Energien zu investieren und Kreiswerke zu gründen; Mieter mit wenig Einkommen sollen Zuschüsse für Balkonsolaranlagen erhalten.

Die SPD will, dass Städte und Landkreise selbst Strom aus Wind und Sonne erzeugen. Das Land soll ihnen dafür Geld geben. So bleibt der Gewinn in der Region. Mieter mit wenig Geld sollen Hilfe für Solar-Anlagen am Balkon bekommen.

Klimaschutzgesetz für Sachsen-Anhalt einführen

Die SPD will ein Landesklimaschutzgesetz mit festen Pfaden zur Senkung der Treibhausgase. Es soll Ziele überprüfbar machen und Kommunen, Wirtschaft und Gesellschaft Planungssicherheit geben. Die Lasten sollen sozial gerecht verteilt werden.

Die SPD will ein Klimaschutz-Gesetz für das Land. Darin steht, wie stark die Treibhaus-Gase sinken sollen. So kann man die Ziele überprüfen. Menschen mit wenig Geld sollen nicht stärker belastet werden als andere.

Klimafonds für Anpassung und Hitzeschutz aufbauen

Die SPD will nach und nach einen Klimafonds schaffen, der Maßnahmen zur Anpassung an Hitze, Starkregen und Trockenheit bezahlt. Kommunen sollen fachliche und finanzielle Hilfe bei Klimaschutz, Wärmeplanung und Hitzeaktionsplänen bekommen.

Es gibt mehr Hitze, starken Regen und Trockenheit. Die SPD will dafür einen Klima-Fonds aufbauen. Das ist ein Geld-Topf für Schutz-Maßnahmen. Städte und Gemeinden sollen Hilfe vom Land bekommen.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl