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Was sagen die Parteien zur Bildung?

12 aktuelle Wahlprogramme im Bund haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschaftdeutlich konservativ (+1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 2 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Bildung auf Leistung und Neutralität ausrichten

Die AfD will ein Bildungswesen, das politisch neutral ist und auf Leistung setzt. Schulen sollen auch praktisches Wissen über Wirtschaft, Sozialversicherung und Geldanlage vermitteln. Hochschulen sollen Spitzentalente anziehen und Deutschland bei Innovationen nach vorn bringen.

Die AfD will Schulen, die auf Leistung achten. Schulen sollen politisch neutral sein. Kinder sollen dort auch etwas über Geld und Wirtschaft lernen. Universitäten sollen die besten Leute anziehen. So sollen neue Ideen in Deutschland entstehen.

Mehrgliedriges Schulsystem erhalten, Leistungsniveau anheben

Die AfD will das gegliederte Schulsystem mit verschiedenen Schulformen bewahren und die Anforderungen an allen Schulen erhöhen. Aus Sicht des Programms fehlen Auszubildenden und Studienanfängern trotz besserer Noten grundlegende Kenntnisse. Eine Vorschule soll Kinder mit Rückständen auf den Unterricht vorbereiten.

In Deutschland gibt es verschiedene Schul-Arten. Die AfD will das so lassen. Die Schulen sollen mehr von den Schülern verlangen. Die Klassen sollen kleiner werden. Vor der Schule soll es eine Vorschule geben für Kinder, die noch Hilfe brauchen.

Schulpflicht in Bildungspflicht umwandeln

Die AfD will die Schulpflicht lockern und durch eine Bildungspflicht ersetzen. Sie begründet das damit, dass der Staat das Recht der Kinder auf Bildung nur noch unzureichend sichere. Das Wohl der Schüler soll dabei maßgeblich sein.

Heute müssen alle Kinder in eine Schule gehen. Das heißt Schulpflicht. Die AfD will diese Regel lockern. Kinder müssen dann lernen, aber nicht unbedingt in einer Schule. Die AfD sagt: Der Staat sorgt nicht mehr gut genug für Bildung.

Förderschulen erhalten und zum Regelfall machen

Die AfD will Förderschulen erhalten und sie wieder zum üblichen Lernort für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf machen. Inklusion soll nach dem Programm nur mit Augenmaß erfolgen. Die Förderschule biete eine Unterstützung, die Regelschulen nicht leisten könnten.

Förderschulen sind Schulen für Kinder, die besondere Hilfe brauchen. Die AfD will diese Schulen behalten. Kinder mit besonderem Hilfe-Bedarf sollen meistens dorthin gehen. Die AfD sagt: Dort bekommen sie mehr Hilfe als in anderen Schulen.

Politische Neutralität an Schulen durchsetzen

Die AfD verlangt, dass Lehrkräfte politisch neutral bleiben und Schulen frei von politischer Werbung sind. Schüler sollen sich ihre politische Meinung selbst bilden und sie ohne Angst vor Nachteilen äußern können.

Die AfD will: Lehrer sollen in der Schule keine Partei empfehlen. Sie sollen auch nicht zu Demonstrationen aufrufen. Schüler sollen ihre Meinung frei sagen können. Niemand soll sie deshalb schlecht behandeln.

Digitalisierung an Schulen begrenzt einsetzen

Die AfD will Schulen mit moderner IT ausstatten, digitale Mittel aber nur dort einsetzen, wo sie sinnvoll sind und Arbeit erleichtern. Die Grundschuljahre sollen weitgehend ohne digitale Geräte auskommen, weil dort Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt werden.

Schulen sollen gute Computer haben. Die AfD will aber nicht überall Tablets im Unterricht. In den ersten vier Schuljahren sollen Kinder fast ohne digitale Geräte lernen. Dort lernen sie Lesen, Schreiben und Rechnen. Unterricht über das Internet soll es möglichst nicht geben.

Berufliche Bildung und Berufsschulen stärken

Die AfD will die berufliche Bildung aufwerten und die Berufsschulen stärken. Aus ihrer Sicht gefährdet das Ziel immer höherer Abiturquoten den Nachwuchs in den Ausbildungsberufen.

Die AfD will die Berufs-Ausbildung stärken. Berufsschulen sollen mehr Gewicht bekommen. Die Partei sagt: Zu viele junge Leute machen Abitur. Deshalb fehlen Lehrlinge in den Betrieben.

Islamunterricht ablehnen, Deutschunterricht zur Pflicht machen

Die AfD lehnt Islamunterricht an Schulen ab und will muslimischen Schülern keine religiös begründeten Ausnahmen gewähren. Kinder mit Migrationshintergrund sollen zuerst verpflichtend Deutsch lernen, bis sie dem Regelunterricht folgen können. So will die Partei nach eigener Aussage Parallelgesellschaften verhindern.

Die AfD will keinen Islam-Unterricht an Schulen. Muslimische Schüler sollen keine Ausnahmen bekommen. Sie sollen zum Beispiel am Schwimmen teilnehmen. Kinder ohne gute Deutsch-Kenntnisse sollen zuerst Deutsch lernen.

Diplom und Magister wiedereinführen

Die AfD hält die Bologna-Reform für gescheitert und will die früheren Abschlüsse Diplom und Magister zurückbringen. Aus ihrer Sicht hat die europaweite Angleichung der Studiengänge das Studium verschult und die akademische Freiheit eingeschränkt.

Die AfD will die alten Abschlüsse Diplom und Magister zurück. Heute gibt es meist Bachelor und Master. Die Partei sagt: Das Studium ist dadurch wie Schule geworden. Das soll sich ändern.

Grundfinanzierung der Hochschulen erhöhen

Die AfD will den Hochschulen mehr feste Grundmittel geben, damit sie weniger auf Drittmittel angewiesen sind. Forschung und Lehre sollen unabhängig von politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Interessen bleiben.

Die AfD will den Hochschulen mehr festes Geld geben. Dann müssen Forscher weniger Geld von außen einwerben. Sie haben mehr Zeit für Forschung und Lehre. Hochschulen sollen ihre Studenten selbst auswählen dürfen.

AfD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Kooperationsverbot aufheben, bundesweite Bildungsstandards schaffen

Das BSW will das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern in der Bildung beenden und ein bundesweites Bildungsrahmengesetz einführen. Ganztagsschulen und Hortbetreuung sollen ausgebaut werden, Kinder länger gemeinsam lernen. Bildungschancen sollen nicht vom Elternhaus abhängen.

Das BSW will, dass Bund und Länder bei Schulen zusammenarbeiten dürfen. Ein Gesetz soll gleiche Regeln für alle Bundesländer schaffen. Es soll mehr Ganztags-Schulen geben. Kinder sollen länger zusammen lernen.

Handys aus Grundschulen verbannen, Social Media beschränken

Das BSW will Handys und Tablets mindestens in der Grundschule aus dem Unterricht heraushalten. Ein Social-Media-Gesetz nach dem Vorbild Australiens soll Kinder schützen. Der Bund soll allen Kindern das erste Jahr im Sportverein bezahlen.

Das BSW will keine Handys und Tablets in der Grundschule. Ein Gesetz soll Kinder vor sozialen Medien schützen. Australien hat so ein Gesetz. Der Bund soll das erste Jahr im Sport-Verein bezahlen.

Recht auf Ausbildungsplatz garantieren

Das BSW will jedem jungen Menschen einen Ausbildungsplatz garantieren und die berufliche Bildung aufwerten. Berufsschulen sollen über einen Berufsbildungspakt modernisiert werden.

Das BSW will: Jeder junge Mensch bekommt einen Ausbildungs-Platz. Berufs-Schulen sollen moderner werden. Schulen sollen besser auf den Beruf vorbereiten. Ausbildungs-Berufe sollen mehr Ansehen bekommen.

Bundeswehr-Werbung an Schulen beenden

Das BSW lehnt Auftritte der Bundeswehr an Schulen ab und will stattdessen mehr Friedenspädagogik, politische Bildung und Demokratiebildung. An Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen Zivilklauseln gelten.

Das BSW will keine Werbung der Bundeswehr an Schulen. Schüler sollen mehr über Frieden und Demokratie lernen. Auch Firmen sollen an Schulen nicht werben. Hochschulen sollen nur für zivile Zwecke forschen.

Lehrkräfte entlasten und mehr ausbilden

Das BSW will Lehrkräfte durch Unterstützungsteams von Aufgaben außerhalb des Unterrichts befreien. Zudem sollen mehr Lehrer und Erzieher ausgebildet und die Lehrerausbildung praxisnäher werden.

Lehrer sollen sich auf den Unterricht konzentrieren können. Andere Fachleute sollen ihnen Aufgaben abnehmen. Zum Beispiel Sozial-Arbeiter und IT-Fachleute. Es soll auch mehr Lehrer und Erzieher geben.

Hochschulen besser finanzieren, Dauerstellen schaffen

Das BSW will, dass der Bund die Grundfinanzierung und den Bau von Hochschulen mitträgt. Dazu kommen eine BAföG-Reform, ein Ende von Kettenbefristungen und der Schutz der Wissenschaftsfreiheit.

Der Bund soll den Hochschulen mehr Geld geben. Studierende sollen genug BAföG bekommen. BAföG ist Geld vom Staat für das Studium. Beschäftigte an Hochschulen sollen feste Stellen bekommen. Sie sollen ihre Meinung frei sagen können.

Investitionsprogramm „Kinder und Bildung“ auflegen

Das BSW will mit einem Investitionsprogramm Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien in den Kommunen sanieren und ausbauen. Begründet wird das mit einem langjährigen Sanierungs- und Investitionsstau.

Das BSW will viel Geld für Kinder und Bildung ausgeben. Das Geld soll in Städte und Gemeinden gehen. Dort sind viele Gebäude für Kinder kaputt oder alt. Besonders arme Gegenden sollen Geld bekommen.

BSW: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU/CSU

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Forschungsausgaben auf 3,5 Prozent steigern

Die CDU und die CSU wollen, dass Staat und Unternehmen bis 2030 zusammen 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung stecken. Aus der Spitzenforschung sollen mehr Startups entstehen, die zu weltweiten Marktführern werden.

Die CDU und die CSU wollen mehr Geld für Forschung. Staat und Firmen sollen bis 2030 mehr dafür ausgeben. Aus der Forschung sollen mehr neue Firmen entstehen. Auch die Meeres-Forschung soll stärker werden.

Verpflichtende Sprachförderung vor der Einschulung

Die CDU und die CSU wollen, dass jedes Kind bei der Einschulung Deutsch spricht. Dafür soll der Entwicklungsstand aller Drei- bis Vierjährigen erfasst werden, und Kinder mit Förderbedarf sollen ein vorschulisches Programm besuchen müssen.

Die CDU und die CSU wollen: Jedes Kind soll vor der Schule Deutsch können. Fachleute sollen alle Kinder mit drei oder vier Jahren testen. Kinder mit Problemen müssen dann ein Programm vor der Schule besuchen. Das Programm Sprach-Kitas soll neu starten.

Schulleistungen bundesweit vergleichbar machen, Ganztag ausbauen

Die CDU und die CSU wollen, dass die Qualität der Schulbildung nicht vom Wohnort abhängt. Sie setzen auf verbindliche Vergleichsarbeiten, ein in ganz Deutschland vergleichbares Abitur und mehr Ganztagsangebote an Grundschulen.

Die CDU und die CSU wollen gleich gute Schulen in ganz Deutschland. Schüler sollen überall ähnliche Tests schreiben. Das Abitur soll überall gleich viel wert sein. Für Grundschul-Kinder soll es mehr Ganztags-Angebote geben.

DigitalPakt 2.0, Schüler-ID und Jugendmedienschutz

Die CDU und die CSU wollen einen zweiten DigitalPakt für Schulen auflegen und ein bundesweites Register über Bildungsverläufe schaffen, beginnend mit einer Kennnummer für jedes Schulkind. Die Folgen früher Social-Media-Nutzung sollen wissenschaftlich bewertet werden, danach soll ein Maßnahmenpaket folgen.

Die CDU und die CSU wollen Schulen digitaler machen. Dafür soll es ein neues Programm geben. Jedes Schul-Kind soll eine Nummer bekommen. So können Forscher Bildungs-Wege besser untersuchen. Die Parteien wollen auch prüfen, wie soziale Medien Kindern schaden.

Berufliche und akademische Bildung gleichstellen

Die CDU und die CSU sehen berufliche und akademische Bildung als gleichwertig an und wollen das verbindlich festschreiben. Dazu sollen die duale Ausbildung, die Berufsorientierung an Schulen und Wege zum Berufsabschluss für Geringqualifizierte gestärkt werden.

Die CDU und die CSU finden: Ausbildung und Studium sind gleich viel wert. Das soll in einem Vertrag von Bund und Ländern stehen. Berufs-Schulen sollen besser werden. Alle Schulen sollen bei der Berufs-Wahl helfen. Menschen ohne Abschluss sollen ihn in Schritten nachholen können.

Exzellenzstrategie weiterentwickeln und Mittelbau stärken

Die CDU und die CSU wollen Spitzenforschung über Wettbewerb fördern und die Exzellenzstrategie weiterentwickeln. Der akademische Mittelbau an Hochschulen soll gestärkt und die Forschungszusammenarbeit mit Israel vertieft werden.

Die CDU und die CSU wollen sehr gute Forschung fördern. Hochschulen sollen dafür im Wettbewerb stehen. Die Anträge sollen weniger Bürokratie brauchen. Junge Forscher sollen bessere Chancen bekommen. Deutschland soll mehr mit Israel forschen.

Sicherheitsforschung stärken, Militärforschung freigeben

Die CDU und die CSU wollen die strategische Sicherheitsforschung ausbauen und Beschränkungen für militärische Forschung aufheben. Das Programm nennt diese Forschung existenziell wichtig für Deutschland.

Die CDU und die CSU wollen mehr Forschung zur Sicherheit. Forscher sollen auch für das Militär forschen dürfen. Heute gibt es dafür Grenzen. Diese Grenzen sollen wegfallen.

BAföG, Stipendien und Studienkredit verbessern

Die CDU und die CSU wollen, dass BAföG und Stipendien zum Leben reichen, und die Anträge vollständig digitalisieren. BAföG-Empfänger sollen mehr hinzuverdienen dürfen, und der Studienkredit soll einen festen Zinssatz bekommen.

Das BAföG ist Geld vom Staat für Studenten und Schüler. Es soll zum Leben reichen. Den Antrag soll man ganz im Internet stellen können. Wer BAföG bekommt, soll mehr dazuverdienen dürfen. Auch Stipendien sollen höher werden.

CDU/CSU: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,4), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Bundesweite Qualitätsstandards für Kitas einführen

Die FDP will einheitliche Qualitätsstandards für Kitas in ganz Deutschland. Dazu gehören ein Betreuungsschlüssel nach Bedarf, weniger Bürokratie und Teams aus verschiedenen Berufen. So sollen Betreuungszeiten verlässlich und die Qualität hoch sein.

Die FDP will gleiche Regeln für alle Kitas in Deutschland. Es soll genug Personal für die Kinder geben. Kitas sollen weniger Papierkram haben. Eltern sollen sich auf die Betreuungs-Zeiten verlassen können.

Verpflichtende Sprachtests vor der Einschulung

Die FDP will, dass alle Kinder im Vorschulalter bundesweit einen verpflichtenden Sprachtest machen. Kinder sollen erst eingeschult werden, wenn ihr Deutsch reicht, um dem Unterricht zu folgen. Bei Bedarf soll eine Sprachförderung Pflicht werden.

Alle Kinder sollen vor der Schule einen Sprach-Test machen. Der Test soll Pflicht sein. Kinder sollen erst in die Schule kommen, wenn sie genug Deutsch können. Wer Hilfe braucht, muss an einer Sprach-Förderung teilnehmen.

Erzieherausbildung schulgeldfrei und vergütet gestalten

Die FDP will die Aus-, Fort- und Weiterbildung für pädagogisches Personal grundlegend modernisieren, um den Fachkräftemangel in Kitas zu bekämpfen. Die Ausbildung soll kein Schulgeld mehr kosten und angemessen bezahlt werden.

In Kitas fehlen Fachkräfte. Die FDP will die Ausbildung für Erzieher erneuern. Die Ausbildung soll nichts mehr kosten. Wer die Ausbildung macht, soll Geld dafür bekommen.

Bildungsföderalismus reformieren, Deutschland-Abitur einführen

Die FDP fordert eine grundlegende Reform des Bildungsföderalismus mit einheitlichen Standards und mehr Einfluss des Bundes. Die Kultusministerkonferenz soll als Entscheidungsgremium wegfallen und ein Bundesbildungsrat an ihre Stelle treten. Einheitliche Abschlussprüfungen sollen Schulabschlüsse bundesweit vergleichbar machen.

Heute entscheiden vor allem die Bundesländer über Schulen. Die FDP will dem Bund mehr Einfluss geben. Es soll gleiche Regeln für ganz Deutschland geben. Auch das Abitur soll überall gleich sein. Ein neuer Rat soll die Runde der Länder-Minister ersetzen.

Schulen sanieren, digitalisieren und eigenständiger machen

Die FDP fordert, die Schulgebäude in Deutschland zu sanieren und mit einem Digitalpakt 2.0 technisch zu modernisieren. Zugleich sollen Schulen mehr selbst entscheiden dürfen und dafür ein eigenes Budget bekommen.

Viele Schulgebäude sind in schlechtem Zustand. Die FDP will sie reparieren lassen. Schulen sollen bessere Technik bekommen. Jede Schule soll eigenes Geld erhalten. Damit soll sie mehr selbst entscheiden können.

Lehrpläne modernisieren und Lehrerausbildung umbauen

Die FDP will Wirtschaft und Informatik bundesweit als Schulfächer einführen und die Lehrpläne erneuern. Die Lehrerausbildung soll zu einem dualen Studium werden, Lehrkräfte sollen nach Leistung bezahlt werden. Besuche in Gedenkstätten sollen für Schüler Pflicht sein.

Die FDP will neue Schulfächer: Wirtschaft und Informatik. Angehende Lehrer sollen im Studium mehr Praxis haben. Gute Lehrer sollen mehr Geld bekommen. Schüler sollen eine Holocaust-Gedenkstätte besuchen müssen.

Berufliche Bildung stärken

Die FDP will mehr junge Menschen für eine Berufsausbildung gewinnen. Dazu sollen ein berufliches Orientierungsjahr entstehen, Stipendien und das Aufstiegs-BAföG ausgebaut und ein Austauschdienst für Auszubildende gegründet werden.

Die FDP will, dass mehr junge Leute eine Ausbildung machen. Es soll ein Jahr zum Ausprobieren von Berufen geben. Es soll mehr Stipendien für Azubis geben. Azubis sollen leichter ins Ausland gehen können.

Lebenschancen-BAföG und Freiraumkonto für Weiterbildung

Die FDP versteht Lernen als lebenslangen Prozess und will Weiterbildung fördern. Ein neues Lebenschancen-BAföG soll Kosten der Weiterbildung decken, ein persönliches Freiraumkonto das Sparen dafür ohne Steuern und Abgaben erlauben.

Menschen sollen ihr ganzes Leben lang lernen können. Dafür will die FDP eine neue Geld-Hilfe einführen. Sie heißt Lebenschancen-BAföG. Außerdem soll man für Weiterbildung sparen können, ohne Steuern darauf zu zahlen.

BAföG elternunabhängig machen, Erasmus ausbauen

Die FDP will, dass die Studienwahl nicht vom Elternhaus abhängt, und das BAföG deshalb unabhängig vom Einkommen der Eltern gestalten. Steuerfreies Bildungssparen und mehr Auslandsaufenthalte über Erasmus sollen hinzukommen.

Heute hängt BAföG vom Geld der Eltern ab. Die FDP will das ändern. Alle Studenten sollen Hilfe bekommen können. Eltern und Großeltern sollen ohne Steuern für die Bildung sparen können. Auch Schüler sollen mit Erasmus ins Ausland gehen können.

Forschungsfreiheitsgesetz und bessere Bedingungen für Forschung

Die FDP will die gesamte Forschung von den Grundlagen bis zur Anwendung in Unternehmen stärken. Ein Forschungsfreiheitsgesetz soll Fusionsforschung, Gentechnologie und Stammzellenforschung erleichtern. Deutschland soll zudem ein weltweit führender Standort für künstliche Intelligenz werden.

Die FDP will Forschung in Deutschland stärken. Ein neues Gesetz soll Forschern mehr Freiheit geben. Das betrifft zum Beispiel Kern-Fusion und Gen-Technik. Firmen sollen für Forschung weniger Steuern zahlen. Deutschland soll bei künstlicher Intelligenz vorne sein.

FDP: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Berufliche Bildung und Weiterbildung aufwerten

Die Freien Wähler wollen berufliche und akademische Bildung per Gesetz gleichstellen und Erstausbildungen grundsätzlich kostenfrei machen. Eine Weiterbildungsoffensive soll dem Fachkräftemangel begegnen.

Die Freien Wähler finden: Eine Lehre ist so viel wert wie ein Studium. Das soll im Gesetz stehen. Die erste Ausbildung soll nichts kosten. Auch Erwachsene sollen mehr Hilfe beim Weiterlernen bekommen.

Leistungsstandards halten, Chancengleichheit sichern

Die Freien Wähler wollen Kinder individuell fördern, lehnen aber niedrigere Leistungsanforderungen ab. Bildung soll Sache der Länder bleiben, der Bund soll sie jedoch auch finanziell unterstützen. Jedes Kind soll unabhängig von seiner Herkunft gleiche Chancen haben, und das Schulsystem soll durchlässig sein.

Die Freien Wähler wollen jedes Kind gut fördern. Die Anforderungen in der Schule sollen aber nicht sinken. Die Bundesländer sollen weiter für Schulen zuständig sein. Der Bund soll ihnen mit Geld helfen. Alle Kinder sollen gleiche Chancen haben.

Mehr Fachkräfte für Kitas und Schulen gewinnen

Die Freien Wähler wollen dem Personalmangel in Kitas und Schulen begegnen. Dazu sollen Anwerbeprogramme, eine bezahlte und besser vergütete Ausbildung sowie attraktivere Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte beitragen. Ausbildung und Studium sollen enger mit der Praxis verbunden werden.

In Kitas und Schulen fehlen Fachleute. Die Freien Wähler wollen mehr Menschen für diese Berufe gewinnen. Jede Ausbildung soll bezahlt werden. Lehrer sollen weniger Papierkram haben. Im Studium soll es früh Praxis geben.

Benachteiligte Kinder gezielt unterstützen

Die Freien Wähler wollen Kinder mit schlechteren Startbedingungen stärker begleiten. Vorgesehen sind Bildungslotsen, frühe Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund, Programme gegen Lernrückstände aus der Corona-Zeit und Schulsozialarbeit an allen Schulen. Förderschulen und Förderkitas sollen bestehen bleiben und ausgebaut werden.

Manche Kinder haben es in der Schule schwerer. Die Freien Wähler wollen ihnen mehr helfen. Bildungs-Lotsen sollen Kinder und Eltern begleiten. Kinder aus zugewanderten Familien sollen früh Deutsch lernen. An allen Schulen soll es Sozialarbeit geben.

KI nutzen und Schulen modernisieren

Die Freien Wähler wollen künstliche Intelligenz im Unterricht einsetzen und Schulen baulich wie digital erneuern. Zugleich soll der Lehrplan Medienkompetenz und kritisches Denken vermitteln, weil die Partei den Einfluss der digitalen Welt auf junge Menschen mit Sorge sieht.

Die Freien Wähler wollen KI im Unterricht nutzen. KI heißt Künstliche Intelligenz, also lernende Computer-Programme. Schulen sollen bessere Gebäude und Technik bekommen. Schüler sollen lernen, Informationen zu prüfen. Sie sollen digitale Medien verantwortungsvoll nutzen.

Zeitplan für Ganztagsanspruch überprüfen

Die Freien Wähler unterstützen den Ausbau von Ganztagsschulen, wollen aber den Zeitplan für den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule überprüfen. Als Grund nennt das Programm die angespannte Finanzlage vieler Kommunen.

Ab August 2026 bekommen Grundschul-Kinder nach und nach ein Recht auf Ganztags-Betreuung. Die Freien Wähler finden Ganztags-Schulen gut. Viele Städte und Gemeinden haben aber wenig Geld. Deshalb will die Partei den Zeitplan noch einmal prüfen.

Elternunabhängiges BAföG einführen

Die Freien Wähler wollen das BAföG unabhängig vom Einkommen der Eltern zahlen und die Antragstellung vereinfachen. Außerdem soll das Stipendiensystem für mehr Studierende offenstehen. So sollen alle Studierenden die nötige finanzielle Unterstützung bekommen.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Heute hängt es vom Einkommen der Eltern ab. Die Freien Wähler wollen das ändern. Der Antrag soll einfacher werden. Mehr Studierende sollen ein Stipendium bekommen können.

Planbare Karrierewege in der Wissenschaft schaffen

Die Freien Wähler wollen verlässlichere Berufswege für Wissenschaftler unterhalb der Professur. Das Programm kritisiert, dass die meisten von ihnen nur befristet beschäftigt sind, und sieht darin einen Schaden für den Wissenschaftsstandort.

Viele Forscher an Hochschulen haben nur Verträge auf Zeit. Die Freien Wähler wollen das ändern. Forscher sollen ihre Laufbahn besser planen können. Die Partei sagt: Unsichere Stellen schaden der Forschung in Deutschland.

Bildungsjoker als Gutschein einführen

Die Freien Wähler wollen sogenannte Bildungsjoker einführen. Das sind Gutscheine, mit denen Eltern Nachhilfe, Musik- und Sportkurse oder andere Bildungsangebote für ihre Kinder bezahlen können. Ziel ist mehr Chancengleichheit unabhängig von der sozialen Herkunft.

Die Freien Wähler wollen einen Bildungs-Joker einführen. Das ist ein Gutschein für Eltern. Damit können sie zum Beispiel Nachhilfe bezahlen. Auch Musik-Kurse und Sport-Kurse sind möglich. So sollen alle Kinder gleiche Chancen haben.

Sport- und Schwimmunterricht an Schulen garantieren

Die Freien Wähler fordern mehr und regelmäßigen Sportunterricht, der bei Personalmangel nicht als Erstes ausfallen darf. Schulen sollen dafür mit Sportvereinen zusammenarbeiten und passende Räume erhalten.

Schulen sollen mehr Sport-Unterricht geben. Der Unterricht soll nicht mehr so oft ausfallen. Das gilt auch für Schwimmen. Schulen sollen mit Sport-Vereinen zusammenarbeiten.

Freie Wähler: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Kitas, Schulen und Hochschulen stärken

Die Grünen wollen Kitas, Schulen und Hochschulen stärken. Sie sollen allen Kindern und jungen Menschen einen guten Start ins Leben ermöglichen.

Die Grünen wollen Kitas, Schulen und Hochschulen besser machen. Alle sollen eine gute Chance im Leben bekommen. Bildung ist dafür sehr wichtig.

Forschungsausgaben auf über 3,5 Prozent steigern

Die Grünen wollen, dass Staat und Wirtschaft zusammen für Forschung und Entwicklung einen Anteil an der Wirtschaftsleistung ausgeben, der klar über 3,5 Prozent liegt. Gefördert werden sollen Grundlagenforschung, anwendungsnahe Forschung und die Übertragung in marktreife Produkte. Das Programm hält Innovationen für entscheidend für Wirtschaft und Klimaschutz.

Die Grünen wollen mehr Geld für Forschung. Staat und Firmen sollen zusammen mehr ausgeben als heute. Forscher sollen neue Technik leichter ausprobieren können. Aus Ideen sollen schneller Produkte werden.

Zukunftsinvestitionsprogramm für Schulen auflegen

Die Grünen wollen gemeinsam mit Ländern und Kommunen ein „Zukunftsinvestitionsprogramm Bildung“ starten. Es soll Schulgebäude modernisieren, zusätzliches Personal bringen und über das Startchancen-Programm hinaus mehr Schulen erreichen.

Die Grünen wollen viel Geld in Schulen stecken. Schul-Gebäude sollen modern und ohne Barrieren sein. Es soll mehr Helfer an Schulen geben, zum Beispiel Sozial-Arbeiter. Kinder sollen Lesen, Schreiben und Rechnen sicher lernen. Auch der Umgang mit Computern soll gelernt werden.

Kooperationsverbot in der Bildung abschaffen

Die Grünen wollen das Kooperationsverbot streichen, das dem Bund eine dauerhafte Mitfinanzierung der Schulen weitgehend verwehrt. Bildungsgeld soll zudem stärker nach tatsächlichem Bedarf verteilt werden.

Der Bund darf Schulen heute nur begrenzt Geld geben. Diese Regel heißt Kooperations-Verbot. Die Grünen wollen sie abschaffen. Geld für Bildung soll dorthin gehen, wo es am meisten fehlt.

Sprachförderung und Integration im Bildungssystem verankern

Die Grünen wollen Sprachförderung von der Kita bis zur Berufsausbildung durchgängig anlegen und Integration zur Regelaufgabe des Bildungssystems machen. Alle Kinder sollen unabhängig von ihren Sprachkenntnissen reguläre Bildungseinrichtungen besuchen können.

Alle Kinder sollen gut Deutsch lernen. Die Förderung soll in der Kita beginnen und in der Schule weitergehen. Jedes Kind soll in eine normale Schule gehen können. Das gilt auch für Kinder, die noch wenig Deutsch sprechen. Weniger Jugendliche sollen die Schule ohne Abschluss verlassen.

Ausbildung attraktiver machen und Ausbildungsumlage einführen

Die Grünen wollen die Mindestvergütung für Auszubildende deutlich erhöhen und Auszubildendenwerke nach dem Muster der Studierendenwerke fördern. Eine solidarische Ausbildungsumlage soll kleine und mittlere Betriebe zum Ausbilden bewegen.

Azubis sollen deutlich mehr Geld bekommen. Es soll Azubi-Werke geben, die Wohnheime und Beratung anbieten. Betriebe sollen in einen gemeinsamen Topf einzahlen. Daraus bekommen Betriebe Geld, die ausbilden. Junge Menschen sollen bessere Hilfe bei der Berufswahl bekommen.

BAföG regelmäßig anpassen und elternunabhängiger machen

Die Grünen wollen das BAföG für Studium und berufliche Bildung existenzsichernd gestalten und regelmäßig an die Lebenshaltungskosten anpassen. Es soll weniger vom Einkommen der Familie abhängen, und Wohnheime sollen weiter gefördert werden.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende und Azubis. Es soll regelmäßig steigen, wenn das Leben teurer wird. Das Einkommen der Eltern soll weniger zählen. Das Einkommen der Geschwister soll gar nicht mehr zählen. Es soll mehr günstige Wohnheime geben.

Hochschulen modernisieren und verlässlich finanzieren

Die Grünen wollen Hochschulgebäude zusammen mit den Ländern sanieren und klimagerecht umbauen. Die Vereinbarungen von Bund und Ländern zur Hochschul- und Forschungsfinanzierung sollen weiterlaufen und ergänzt werden.

Viele Gebäude an Hochschulen sind alt oder kaputt. Die Grünen wollen sie mit den Bundesländern erneuern. Die Gebäude sollen dabei gut für das Klima werden. Die Hochschulen sollen außerdem verlässlich Geld bekommen.

Befristungen in der Wissenschaft deutlich verringern

Die Grünen wollen, dass weniger Beschäftigte in der Wissenschaft befristete Verträge haben, vor allem nach der Promotion. Dauerhafte Aufgaben sollen von unbefristet Beschäftigten erledigt werden. Das Programm sieht darin eine Voraussetzung für faire Chancen in der Wissenschaft.

Viele Forschende haben nur Verträge auf Zeit. Die Grünen wollen das ändern. Mehr Forschende sollen feste Stellen bekommen. Forschung und Familie sollen besser zusammenpassen.

Wissenschaftsfreiheit schützen, internationalen Austausch fördern

Die Grünen wollen die Freiheit der Wissenschaft verteidigen: Über Fördergelder sollen allein fachliche Maßstäbe entscheiden. Zugleich soll der internationale Austausch von Forschenden und Studierenden leichter werden.

Die Grünen wollen die Freiheit der Forschung schützen. Die Politik soll nicht bestimmen, welche Forschung Geld bekommt. Forschende aus anderen Ländern sollen leichter nach Deutschland kommen. Mehr Menschen sollen im Ausland lernen können.

Grüne: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 2 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

100 Milliarden Euro für Bildungseinrichtungen bereitstellen

Die Linke will den Sanierungsstau an Schulen und Hochschulen beenden. Dauerhaft soll eine Vermögensteuer die Länder dafür ausstatten; bis dahin soll der Bund ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro auflegen. Zudem sollen mehr Lehrkräfte und Erziehungspersonal gewonnen werden.

Viele Schulen sind kaputt. Die Linke will 100 Milliarden Euro vom Bund für Schulen, Kitas und Hochschulen. Später soll eine Steuer auf große Vermögen das bezahlen. Es soll auch mehr Lehrerinnen und Lehrer geben.

Kooperationsverbot aufheben, Bildung als Gemeinschaftsaufgabe

Die Linke will, dass Bund und Länder in der Bildung uneingeschränkt zusammenarbeiten dürfen, und dies im Grundgesetz als gemeinsame Aufgabe festschreiben. Ein Bildungsrahmengesetz soll bundesweit gleiche Mindeststandards sichern.

Heute darf der Bund bei Schulen nur wenig mitmachen. Die Linke will das ändern. Bund und Länder sollen zusammen für Bildung sorgen. In allen Bundes-Ländern sollen gleiche Mindest-Regeln gelten.

Lernmittel und Schulessen kostenlos, Hausaufgaben abschaffen

Die Linke will Lernmittel, Verpflegung und Schülerbeförderung kostenfrei machen, damit Bildung nicht vom Einkommen der Eltern abhängt. Hausaufgaben sollen entfallen, weil sie aus Sicht der Partei soziale Unterschiede in ungleichen Schulerfolg übertragen.

Schul-Bücher und Geräte zum Lernen sollen nichts kosten. Auch das Essen in Kita und Schule soll kostenlos sein. Der Weg zur Schule mit Bus und Bahn auch. Hausaufgaben soll es nicht mehr geben. Geübt wird in der Schule.

Kitaqualitätsgesetz mit gebührenfreien Kitas einführen

Die Linke fordert ein Kitaqualitätsgesetz, das den Anspruch auf einen Kitaplatz tatsächlich einlöst. Kitas sollen gebührenfrei sein, kleinere Gruppen pro Fachkraft haben und das Personal besser bezahlen. Das Programm verweist auf 430.000 fehlende Plätze und überlastete Beschäftigte.

Viele Kinder bekommen keinen Kita-Platz. Die Linke will ein neues Kita-Gesetz. Kitas sollen nichts kosten. Eine Erzieherin soll sich um weniger Kinder kümmern. Erzieherinnen und Erzieher sollen mehr verdienen.

Eine gemeinsame Ganztagsschule für alle Kinder

Die Linke will das gegliederte Schulsystem durch eine gemeinsame, inklusive Ganztagsschule ersetzen, an der alle Abschlüsse möglich sind. Aus ihrer Sicht verstärkt die heutige Gliederung soziale Ungleichheit.

Heute gibt es verschiedene Schul-Arten. Die Linke will eine Schule für alle Kinder. Die Schule geht den ganzen Tag. Dort kann man jeden Abschluss machen. In jeder Klasse sollen mehrere Fachleute helfen.

Bundeswehr-Werbung und Lobbyismus an Schulen verbieten

Die Linke will Werbung und Lobbyismus an Schulen untersagen und der Bundeswehr die Werbung an Schulen und Hochschulen verwehren. Stattdessen soll über Friedensarbeit und zivile Alternativen informiert werden. Auch digitale Lernmittel sollen nicht zum Zugang für Unternehmensinteressen werden.

Firmen sollen an Schulen nicht werben dürfen. Auch die Bundeswehr soll dort nicht werben. Schulen sollen über Frieden informieren. Künstliche Intelligenz soll keine Noten geben.

Ausbildungsumlage und Recht auf Ausbildung einführen

Die Linke will eine Umlage einführen: Unternehmen ohne eigene Auszubildende sollen Lehrstellen anderswo mitfinanzieren. Jede Ausbildung soll gebührenfrei und vollqualifizierend sein, mit Rechtsanspruch, Mindestvergütung und unbefristeter Übernahme. Das Programm verweist auf viele junge Menschen ohne Abschluss und sinkende Ausbildungsbereitschaft der Betriebe.

Manche Firmen bilden niemanden aus. Diese Firmen sollen Geld in einen Topf zahlen. Damit entstehen Ausbildungs-Plätze. Jeder soll ein Recht auf eine Ausbildung haben. Azubis sollen mehr Geld bekommen und danach fest angestellt werden.

Weiterbildung mit Tarifvertrag und Weiterbildungsgeld stärken

Die Linke will lebenslanges Lernen als Angebot fördern und die Arbeitsbedingungen in der Erwachsenenbildung verbessern. Dazu gehören ein Tarifvertrag für alle Beschäftigten der Branche und ein Weiterbildungsgeld.

Erwachsene sollen weiter lernen können. Das soll ein Angebot sein und keine Pflicht. Wer in der Weiter-Bildung arbeitet, soll nach Tarif bezahlt werden. Es soll ein Weiterbildungs-Geld geben.

BAföG für alle als Vollzuschuss, keine Studiengebühren

Die Linke will das BAföG zu einer Förderung für alle Studierenden umbauen, die nicht zurückgezahlt werden muss und unabhängig von Eltern, Alter und Herkunft gezahlt wird. Studiengebühren lehnt sie ab, und der Hochschulzugang soll breiter werden. Das Programm begründet dies mit Armut unter Studierenden.

Alle Studierenden sollen BAföG bekommen. Das ist Geld vom Staat fürs Studium. Sie müssen es nicht zurückzahlen. Das Geld soll zum Leben reichen. Studieren soll keine Gebühren kosten.

Dauerstellen und Grundfinanzierung in der Wissenschaft sichern

Die Linke will Befristungen in der Wissenschaft zurückdrängen und Hochschulen über eine verlässliche Grundfinanzierung statt über Drittmittel finanzieren. Forschung soll sich an Frieden, sozialer Gleichheit und Ökologie orientieren; an allen Hochschulen sollen Zivilklauseln gelten.

Viele Forschende haben nur Verträge auf Zeit. Die Linke will feste Stellen für sie. Hochschulen sollen genug festes Geld vom Staat bekommen. Hochschulen sollen nur für friedliche Zwecke forschen.

Linke: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

ÖDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Elternverantwortung stärken, Kindergarten gebührenfrei machen

Die ÖDP sieht die Hauptverantwortung für die Erziehung bei den Erziehungsberechtigten. Sie lehnt Bildungspläne für Krippen und verpflichtende Ganztagsschulen gegen den Willen der Betroffenen ab und will den Kindergarten gebührenfrei machen.

Die ÖDP sagt: Eltern sind zuerst für die Erziehung zuständig. Sie will keinen Bildungs-Plan für Krippen. Niemand soll gegen seinen Willen in eine Ganztags-Schule müssen. Der Kindergarten soll nichts kosten.

Sechs Jahre gemeinsam lernen, Förderschulen erhalten

Die ÖDP will, dass alle Kinder in den ersten sechs Schuljahren gemeinsam unterrichtet werden, wobei innerhalb der Klasse nach Leistung differenziert wird. Förderschulen sollen bestehen bleiben. Dazu kommen Praktika in allen Schulformen und mehr Gewicht für Sprachen.

Die ÖDP will: Alle Kinder lernen sechs Jahre lang zusammen. Erst danach gehen sie auf verschiedene Schulen. Förder-Schulen soll es weiter geben. Schüler sollen mehr Praktika machen. Sie sollen auch mehr Sprachen lernen.

Hochschulen unabhängig und gebührenfrei halten

Die ÖDP will Lehre und Forschung von Einzelinteressen aus Wirtschaft und Politik unabhängig machen. Das erste Studium soll ohne Studiengebühren bleiben. Studium und Lernen sollen nach dem Programm nicht von wirtschaftlicher Verwertbarkeit abhängen.

Die ÖDP will unabhängige Hochschulen. Firmen und Politik sollen dort weniger Einfluss haben. Das erste Studium soll nichts kosten. In den Gremien der Hochschule sollen alle Gruppen gleich viel mitreden.

Ausbildungsvergütung auf mindestens 1.400 Euro anheben

Die ÖDP will die Vergütung in der dualen Ausbildung sofort auf mindestens 1.400 Euro im Monat im ersten Lehrjahr erhöhen. Der Bund soll die Hälfte bezahlen. So soll die betriebliche Ausbildung für geeignete Bewerberinnen und Bewerber wieder attraktiv werden.

Die ÖDP will mehr Geld für Auszubildende. Im ersten Jahr sollen sie mindestens 1.400 Euro im Monat bekommen. Jedes Jahr soll es mehr werden. Die Hälfte davon soll der Staat zahlen. So sollen mehr junge Menschen eine Ausbildung machen.

ÖDP: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

PdF

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Sprach-Kitas wieder einführen, Sprachförderung verpflichtend machen

Die PdF will das beendete Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ zurückbringen und mit deutlich mehr Geld ausstatten. Außerdem soll jede Kita ein verbindliches Konzept zur Sprachförderung haben, damit alle Kinder systematisch gefördert werden.

Die PdF will das Programm „Sprach-Kitas“ wieder starten. Es soll viel mehr Geld bekommen. Jede Kita soll einen festen Plan für Sprach-Förderung haben. Fachkräfte sollen dafür Fortbildungen machen können. So lernen Kinder besser Deutsch.

Erzieherausbildung vergüten, bundesweite Kita-Standards schaffen

Die PdF will, dass angehende Erzieherinnen und Erzieher in jeder Ausbildungsform bezahlt werden, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Zudem soll die frühkindliche Betreuung bundesweit einheitlich geregelt werden.

Die PdF will die Ausbildung für Erzieher bezahlen. Wer Erzieher wird, soll schon in der Ausbildung Geld verdienen. Niemand soll dafür BAföG brauchen. Für Kitas sollen in ganz Deutschland gleiche Regeln gelten. Werbung soll mehr Menschen für den Beruf gewinnen.

Schulsystem bundesweit vereinheitlichen und zentralisieren

Die PdF will die Bildungsverwaltung der Länder durch eine zentrale Bundesbehörde ersetzen. Ein bundesweiter Lehrplan und zentral organisierte Abschlussprüfungen sollen überall gleiche Standards sichern. Das Programm begründet dies mit Bildungsungleichheit und Problemen beim Umzug zwischen Bundesländern.

Die PdF will ein Schulsystem für ganz Deutschland. Heute macht jedes Bundesland eigene Regeln. Künftig soll eine Behörde des Bundes zuständig sein. Lehrplan und Abschluss-Prüfungen sollen überall gleich sein. Kinder sollen außerdem verpflichtend in die Kita gehen.

Durchlässige Schule statt vollständiger Inklusion

Die PdF will ein durchlässiges Schulsystem, das Schülerinnen und Schüler nach Interessen und Stärken fördert. Eine vollständige Inklusion lehnt sie ab und will Sonderschulen erhalten oder wieder einführen. Als Begründung nennt das Programm überforderte Lehrkräfte und ein sinkendes Unterrichtsniveau.

Die PdF will, dass Kinder leichter zwischen Schul-Wegen wechseln können. Jedes Kind soll nach seinen Stärken lernen. Die PdF ist gegen vollständige Inklusion. Inklusion heißt: Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen. Sonderschulen sollen bleiben oder zurückkommen.

Meister und Master gleichstellen

Die PdF will berufliche und akademische Bildung gleichstellen, formal wie im gesellschaftlichen Ansehen. Aus Sicht des Programms ist das Bildungssystem zu stark auf Abitur und Studium ausgerichtet, was das Handwerk vernachlässige und den Fachkräftemangel verschärfe.

Die PdF will den Meister und den Master gleich behandeln. Der Meister ist ein Abschluss im Handwerk. Der Master ist ein Abschluss an der Hochschule. Schulen sollen mehr praktische Dinge lehren. Handwerks-Berufe sollen mehr Anerkennung bekommen.

Sport und Schwimmen verpflichtend unterrichten

Die PdF will Sport und Schwimmunterricht von der Einschulung an verbindlich im Lehrplan verankern. Das Programm begründet dies mit der gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und damit, dass vielen Schulen eine feste Regelung fehle.

Die PdF will Sport und Schwimmen als Pflicht in der Schule. Das soll ab der ersten Klasse gelten. Kinder sollen viele Sportarten kennenlernen. Alle Kinder sollen sich bewegen können, egal aus welcher Familie sie kommen.

Alltagskompetenzen in Abschlussklassen unterrichten

Die PdF will, dass Schulen in den Abschlussklassen Alltagswissen vermitteln, etwa zu Steuern, Versicherungen und Finanzen. Nach dem Programm verlassen viele junge Menschen die Schule ohne diese Kenntnisse, besonders wenn Eltern nicht helfen können.

Die PdF will, dass Schüler Dinge für den Alltag lernen. Zum Beispiel: Steuer-Erklärung, Versicherungen, Wohnungs-Suche und Umgang mit Geld. Das soll in den letzten Schuljahren passieren. So sollen alle jungen Menschen ähnliche Chancen haben.

Medienkompetenz im Lehrplan verankern

Die PdF will, dass Schulen früh den Umgang mit gängigen IT-Programmen und mit sozialen Medien vermitteln. Lehrkräfte sollen dafür gezielt fortgebildet werden.

Die PdF will mehr Unterricht über digitale Medien. Kinder sollen früh Computer-Programme lernen. Sie sollen auch lernen, wie man mit sozialen Medien umgeht. Lehrer sollen dafür Schulungen bekommen.

KfW-Bildungskredite günstiger machen

Die PdF will die Bildungskredite der staatlichen Förderbank KfW reformieren. Die Zinsen sollen entfallen oder gedeckelt werden, weil die Partei die heutigen Konditionen für eine staatliche Bank als unangemessen ansieht.

Studierende können bei der KfW Geld leihen. Die KfW ist eine Bank des Staates. Die PdF findet die Zinsen dort zu hoch. Sie will keine Zinsen oder eine Grenze für Zinsen.

Weiterbildung für Erwachsene kostenlos oder gefördert anbieten

Die PdF will allen Erwachsenen kostenlose oder bezuschusste Weiterbildung zugänglich machen, vor allem zu Digitalisierung und neuen Technologien. Begründet wird das mit dem technologischen Wandel, der ständiges Lernen erfordere.

Die PdF will Kurse für Erwachsene. Die Kurse sollen kostenlos oder billig sein. Es geht vor allem um digitale Technik. Firmen und Hochschulen sollen dabei mitmachen.

Lehrerausbildung praxisnäher gestalten, Quereinstieg erleichtern

Die PdF will die Ausbildung von Lehrkräften mit dualen Studiengängen praxisnäher machen und Quereinsteiger mit attraktiven Bedingungen gewinnen. Zudem sollen Lehrkräfte regelmäßig beurteilt und von Bürokratie entlastet werden, um dem Lehrermangel zu begegnen und den Unterricht zu verbessern.

Es fehlen Lehrer, vor allem auf dem Land. Die PdF will die Ausbildung praktischer machen. Menschen aus anderen Berufen sollen leichter Lehrer werden. Der Unterricht soll regelmäßig bewertet werden. Lehrer sollen weniger Berichte schreiben.

Schulen sanieren und digital ausstatten

Die PdF fordert ein Sonderbudget für Sanierung und Ausbau von Schulgebäuden. Außerdem sollen alle Schulen Breitband und moderne Technik erhalten, und IT soll fest in den Lehrplänen stehen.

Die PdF will Schulen reparieren und ausbauen. Dafür soll es extra Geld geben. Alle Schulen sollen schnelles Internet bekommen. Lehrer müssen Kurse zu Computer-Technik machen.

Disziplin und Sicherheit an Schulen durchsetzen

Die PdF will auf Disziplinprobleme und Gewalt an Schulen mit Polizeipräsenz, Sicherheitskontrollen als letztem Mittel und konsequenten Strafen reagieren. Dazu kommen Präventionsprogramme, mehr Mittel für Brennpunktschulen und eine stärkere Einbindung der Eltern.

Die PdF sieht mehr Gewalt und Störungen an Schulen. An manchen Schulen soll die Polizei regelmäßig da sein. Dort kann es auch Kontrollen auf Waffen geben. Bei schweren Verstößen können Schüler die Schule verlassen müssen. Es soll auch Trainings gegen Gewalt geben.

BAföG elternunabhängig auszahlen

Die PdF will das BAföG, die staatliche Ausbildungsförderung, künftig ohne Anrechnung des Elterneinkommens gewähren. Das soll aus Sicht der Partei die Bildungsgerechtigkeit stärken und Studierende von ihren Eltern unabhängiger machen.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Heute hängt es vom Einkommen der Eltern ab. Die PdF will das ändern. Das Einkommen der Eltern soll keine Rolle mehr spielen.

Forschung: Dauerstellen und mehr Grundfinanzierung schaffen

Die PdF will Forschenden nach der Postdoc-Phase unbefristete Stellen bieten und die staatliche Grundfinanzierung der Hochschulen erhöhen. Der Druck durch Publikationszahlen und Drittmittel soll sinken, damit langfristige und nicht gewinnorientierte Forschung mehr Raum bekommt.

Viele Forscher haben nur Verträge auf Zeit. Die PdF will feste Stellen für sie. Hochschulen sollen mehr Geld vom Staat bekommen. Auch Forschung ohne Gewinn soll mehr Hilfe bekommen.

PdF: alle 15 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Forschungsförderung und Hochschulen stärken

Die SPD will die Forschungsförderung ausbauen, vor allem für Grundlagenforschung in Schlüsselindustrien und Umwelttechnologien. Hochschulen sollen weiter staatlich finanziert und Karrieren in der Wissenschaft planbarer werden.

Die SPD will mehr Geld für Forschung geben. Forscher sollen leichter an Förder-Geld kommen. Hochschulen bekommen weiter Geld vom Staat. Arbeit in der Wissenschaft soll sicherer werden. Aus Ideen sollen schneller Produkte werden.

Ausbildungsgarantie fortführen, Recht auf Weiterbildung schaffen

Die SPD will die Ausbildungsgarantie fortsetzen und Unternehmen stärker für Ausbildung in die Pflicht nehmen, etwa über Umlagen. Als Ziel nennt sie ein Recht auf Weiterbildung und beruflichen Neuanfang in jeder Lebensphase.

Jeder junge Mensch soll eine Ausbildung bekommen können. Firmen sollen mehr ausbilden. Wo zu wenig ausgebildet wird, sollen Firmen in einen gemeinsamen Topf zahlen. Alle sollen ein Recht auf Weiterbildung haben.

Kitas und Schulen mit Fachkräften und Förderung stärken

Die SPD will mit allen Ländern eine verbindliche Fachkräfteoffensive für Kitas und Schulen vereinbaren. Dazu kommen verpflichtende Tests des Entwicklungsstands, ein Startchancenprogramm für Kitas, die Fortsetzung des Digitalpakts und der Ganztagsanspruch.

Kitas und Schulen brauchen mehr Personal. Die SPD will das mit allen Bundesländern fest vereinbaren. Kinder sollen früh getestet und gefördert werden. Kitas in ärmeren Gegenden sollen mehr Geld bekommen.

BAföG ausweiten, Ausbildungsvergütung anheben

Die SPD will das BAföG regelmäßig an die Lebenshaltungskosten anpassen, mehr Studierenden einen Anspruch geben und es schrittweise wieder zum Vollzuschuss machen. Auch die Mindestvergütung für Auszubildende soll steigen.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Die SPD will, dass mehr Studierende es bekommen. Es soll mit den Preisen steigen. Später soll man nichts mehr zurückzahlen müssen. Auszubildende sollen mehr Lohn bekommen.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Tierschutzpartei

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Ausbildungsgarantie und gebührenfreie Berufsausbildung schaffen

Die Tierschutzpartei fordert eine Garantie auf einen Ausbildungsplatz und eine Mindestvergütung für Auszubildende. Die Berufsausbildung soll keine Gebühren mehr kosten. So sollen junge Menschen ohne Geldsorgen lernen können.

Jeder junge Mensch soll einen Ausbildungs-Platz bekommen. Auszubildende sollen einen Mindest-Lohn erhalten. Die Ausbildung soll nichts kosten. Auch Kosten für Fahrten und Übernachtungen sollen bezahlt werden.

Medienkompetenz in allen Schulstufen verankern

Die Tierschutzpartei will Medienkompetenz und digitale Bildung verpflichtend in die Lehrpläne aller Schulstufen aufnehmen. Kinder und Jugendliche sollen früh lernen, digitale Technik verantwortungsvoll und kritisch zu nutzen.

Alle Schulen sollen digitale Bildung unterrichten. Kinder sollen lernen, gut mit Medien umzugehen. Lehrkräfte sollen dafür Fortbildungen bekommen.

Tierschutzpartei: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Volt

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,4), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Zweisprachige Berufsausbildung anbieten

Volt will Berufsausbildungen auch auf Englisch oder in der Sprache des jeweiligen Nachbarlandes anbieten. So sollen internationale Talente leichter einen Ausbildungsplatz bekommen. Betriebe und Auszubildende sollen von mehr internationaler Vernetzung profitieren.

Volt will Ausbildungen auch auf Englisch anbieten. An der Grenze soll auch die Sprache des Nachbar-Landes möglich sein. So können mehr junge Menschen aus dem Ausland hier eine Ausbildung machen. Später sollen alle Auszubildenden Englisch lernen.

Kooperationsverbot in der Bildung aufheben

Volt will das Kooperationsverbot abschaffen, das dem Bund die Mitwirkung an der Bildungspolitik der Länder weitgehend untersagt. Der Bildungsföderalismus soll schrittweise aufgelöst werden, damit bundesweit einheitliche Standards und schnellere Entscheidungen möglich werden.

Heute entscheiden vor allem die Bundesländer über Schulen. Der Bund darf dabei kaum mitmachen. Volt will dieses Verbot abschaffen. Dann sollen überall in Deutschland die gleichen Regeln für Bildung gelten.

Bildung von Kita bis Studium kostenfrei machen

Volt will Bildung für Kinder und Jugendliche kostenfrei gestalten, von der Betreuung ab der Geburt über Lernmittel bis zu Mahlzeiten. Das Programm versteht Bildung als Grundrecht, dessen Zugang nicht vom Einkommen der Eltern abhängen soll.

Volt will, dass Bildung nichts kostet. Kita-Plätze sollen für alle Familien gratis sein. Kinder bekommen in Kita und Schule gratis Frühstück und Mittagessen. Auch Schulbücher sollen nichts kosten.

Inklusion im Bildungssystem ausbauen

Volt will, dass alle Menschen unabhängig von Bedarfen und Begabungen gemeinsam lernen können. Dafür sollen Bildungseinrichtungen mehr Geld und Personal für Inklusion erhalten.

Volt will, dass alle Kinder zusammen lernen können. Das gilt auch für Kinder mit Behinderung. Schulen und Kitas sollen dafür mehr Geld bekommen. Es soll auch mehr Helfer geben.

Arbeitsbedingungen von Lehrkräften verbessern

Volt will Lehrkräfte durch zusätzliches Personal entlasten und ihre Arbeitsverhältnisse flexibler und gerechter gestalten. Gute Arbeitsbedingungen gelten im Programm als Voraussetzung dafür, dass Lernende gut begleitet werden.

Volt will Lehrerinnen und Lehrern die Arbeit leichter machen. Andere Fachleute sollen ihnen Aufgaben abnehmen. Angestellte Lehrkräfte sollen so viel verdienen wie Beamte. Alle sollen Zeit und Geld für Fortbildung bekommen.

Kita-Fachkräfte wie Lehrkräfte bezahlen

Volt will die Arbeitsbedingungen in Kitas verbessern und das Gehalt pädagogischer Fachkräfte auf das Niveau von Lehrkräften bringen. Das Programm begründet dies damit, dass gute frühkindliche Bildung motivierte und wertgeschätzte Fachkräfte brauche.

Volt will Fachkräfte in Kitas besser bezahlen. Sie sollen so viel verdienen wie Lehrerinnen und Lehrer. Auch in der Ausbildung sollen sie Geld bekommen. Volt sagt: So wird der Beruf beliebter.

Dreigliedriges Schulsystem abschaffen

Volt will die Aufteilung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium beenden und alle Kinder länger gemeinsam lernen lassen. Schulabschlüsse sollen bundesweit einheitlich sein. Das soll laut Programm Chancengleichheit und sozialen Zusammenhalt stärken.

Heute gibt es Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Volt will diese Trennung beenden. Alle Kinder sollen länger zusammen lernen. Die Abschlüsse sollen in ganz Deutschland gleich sein. Volt sagt: Das ist gerechter.

Schulnoten ersetzen, Lernwege individualisieren

Volt will Schulnoten durch eine individuelle Erfassung der Leistung ersetzen und Unterricht stärker auf einzelne Kinder zuschneiden. Projektarbeit und jahrgangsgemischtes Lernen sollen zentral werden, die Lehrpläne schlanker. Laut Programm fördert das Fähigkeiten und Selbstreflexion.

Volt will Noten in der Schule abschaffen. Statt Noten gibt es zum Beispiel Gespräche und Lern-Tagebücher. Kinder sollen mehr in Projekten lernen. Jedes Kind soll nach seinen Stärken lernen. Die Lehrpläne sollen kürzer werden.

Multiprofessionelle Teams an Schulen verankern

Volt will Fachleute für Psychologie, Sozialarbeit, Gesundheit und Sonderpädagogik dauerhaft an Schulen einsetzen. Sie sollen mit Lehrkräften eng zusammenarbeiten, weil Gesundheit und Wohlbefinden aus Sicht des Programms Voraussetzung für erfolgreiches Lernen sind.

An Schulen sollen nicht nur Lehrkräfte arbeiten. Volt will dort auch Fachleute für Psychologie, Sozialarbeit und Gesundheit. Sie helfen Kindern bei Problemen. Volt sagt: Wer sich wohlfühlt, lernt besser.

Inklusion an Schulen konsequent umsetzen

Volt will, dass Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam in einer Schule lernen. Förderschulen sollen nur noch übergangsweise bestehen. Das Programm verweist auf Chancengleichheit und die UN-Behindertenrechtskonvention.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Schulen sollen dafür barrierefrei werden. Das heißt: Alle können sie ohne Hindernisse nutzen. Förderschulen soll es nur noch für eine Übergangszeit geben.

Demokratie und Mitbestimmung im Schulalltag stärken

Volt will Demokratiebildung in allen Fächern verankern und Schülerinnen und Schülern mehr Mitsprache geben. Demokratie soll nach dem Programm aktiv erlebt werden, damit junge Menschen Verantwortung übernehmen.

Kinder sollen in der Schule Demokratie üben. Sie sollen mehr mitbestimmen dürfen. Dafür gibt es zum Beispiel Klassenräte. Auch Eltern sollen Anträge stellen dürfen.

Digitale Bildung und Schulinfrastruktur ausbauen

Volt will digitale Fähigkeiten von der Grundschule an unterrichten und Informatik durchgehend zum Schwerpunkt machen. Schulen sollen dafür moderne Technik und schnelles Internet erhalten. Das Programm sieht darin die Vorbereitung auf eine vernetzte Welt.

Kinder sollen schon in der Grundschule den Umgang mit Computern lernen. Informatik soll in jedem Schuljahr wichtig sein. Schulen sollen neue Geräte und schnelles Internet bekommen. Auch Eltern sollen Schulungen bekommen.

Lehrkräfteausbildung praxisnäher gestalten

Volt will ein duales Lehramtsstudium einführen und Studium und Vorbereitungsdienst enger verbinden. Mehr Praxis soll angehende Lehrkräfte besser auf den Beruf vorbereiten und die Qualität der Schulen sichern.

Wer Lehrerin oder Lehrer wird, soll früher in Schulen üben. Volt will ein duales Studium. Das heißt: Studium und Arbeit an der Schule laufen zusammen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen dabei zählen.

Dorfschulen erhalten und vernetzen

Volt will kleine Schulen auf dem Land erhalten. Jahrgangsgemischter Unterricht und digitale Vernetzung sollen den Betrieb auch bei wenigen Kindern möglich machen. Das Programm sieht Dorfschulen als wichtig für lebendige ländliche Regionen.

Volt will Schulen in Dörfern erhalten. Dort können Kinder aus mehreren Jahrgängen zusammen lernen. Kleine Schulen sollen sich über das Internet verbinden. So gibt es mehr Lern-Angebote.

Berufsausbildung stärken und modernisieren

Volt will Ausbildungsberufe mit bundesweiten Kampagnen aufwerten, Ausbildungspläne modernisieren und kleine Betriebe beim Ausbilden unterstützen. Das soll nach dem Programm Fachkräfte sichern und den Arbeitsmarkt stärken.

Volt will mehr junge Menschen für eine Ausbildung gewinnen. Dafür soll es Werbung in ganz Deutschland geben. Die Ausbildung soll moderner werden. Kleine Firmen sollen Hilfe beim Ausbilden bekommen.

BAföG ausbauen, Ausbildung kostenfrei machen

Volt will Studium und Ausbildung finanziell stärker absichern. Die BAföG-Sätze sollen sich nach den Lebenshaltungskosten am Wohnort richten, und staatlich anerkannte Aus- und Weiterbildungen sollen für alle kostenlos sein. Das Programm begründet dies damit, dass Bildung nicht vom Geldbeutel abhängen soll.

Volt will mehr Geld für Menschen in Ausbildung und Studium. Das BAföG soll zum Wohnort passen. BAföG ist Geld vom Staat für Lernende. Wer in einer teuren Stadt lebt, soll mehr bekommen. Anerkannte Ausbildungen und Weiterbildungen sollen nichts kosten.

Auslandsaufenthalte in Ausbildung und Studium fördern

Volt will, dass alle Lernenden während Ausbildung oder Studium mindestens vier Wochen im Ausland verbringen können. Austauschprogramme wie Erasmus+ sollen wachsen, und Abschlüsse sollen europaweit einheitlich sein. Das Programm verspricht sich davon persönliche Entwicklung, europäischen Zusammenhalt und Wissenstransfer.

Volt will mehr Lernen im Ausland. Alle Azubis und Studierenden sollen mindestens vier Wochen ins Ausland gehen können. Programme wie Erasmus+ sollen größer werden. Abschlüsse sollen in ganz Europa gleich sein. Dann werden sie überall schneller anerkannt.

Grundbudget für Forschende einführen

Volt will Forschenden ab der Post-Doc-Phase ein pauschales Grundbudget geben, das aufwendige Antragsverfahren ersetzt. Die Hälfte davon sollen sie an andere Forschende weitergeben müssen. Zudem soll der akademische Mittelbau klarere Karrierewege bekommen.

Volt will Forschenden ein festes Geld für ihre Arbeit geben. Das gilt ab der Zeit nach der Doktorarbeit. Sie müssen dann weniger Anträge schreiben. Die Hälfte des Geldes geben sie an andere Forschende weiter. So sollen Forschende mehr zusammenarbeiten.

Lebenslanges Lernen mit Bildungszeitgesetz stärken

Volt will ein Bildungszeitgesetz, das eine bezahlte Freistellung von der Arbeit für Weiterbildungen ermöglicht. Daneben sollen Volkshochschulen ausgebaut, Umschulungen gefördert und Lernmaterialien frei zugänglich werden. Lebenslanges Lernen gilt dem Programm als notwendig, um mit den Anforderungen der modernen Welt Schritt zu halten.

Volt will, dass Menschen ihr Leben lang lernen können. Ein neues Gesetz soll dabei helfen. Beschäftigte bekommen dann frei für eine Weiterbildung. Sie bekommen in dieser Zeit weiter Lohn. Auch die Volkshochschulen sollen mehr Angebote machen.

Antirassistische Bildung und Demokratieprojekte ausbauen

Volt will antirassistische Bildung stärken, unter anderem durch Kolonialgeschichte in den Bildungsplänen, interkulturelle Programme und Fortbildungen. Nach Darstellung des Programms fördert das Respekt und hilft, diskriminierende Strukturen zu erkennen.

Volt will mehr Bildung gegen Rassismus. Schulen sollen über die Kolonial-Zeit und ihre Folgen sprechen. Kinder aus verschiedenen Kulturen sollen sich mehr austauschen. Volt will auch Projekte für Demokratie unterstützen.

Volt: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl