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Was sagen die Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

12 aktuelle Wahlprogramme im Bund haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftdeutlich konservativ (+2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 5 deutlich konservativ

Ausbreitung des Islam durch Verbote begrenzen

Die AfD will einer weiteren Ausbreitung des Islam entgegentreten. Dazu gehören ein Verbot der Auslandsfinanzierung von Moscheen, ein Verbot von Minaretten und Muezzinruf, Auflagen für Imame und die Abschaffung islamtheologischer Lehrstühle.

Die AfD will, dass sich der Islam in Deutschland nicht weiter ausbreitet. Andere Staaten sollen keine Moscheen in Deutschland bezahlen dürfen. Minarette und der Ruf des Muezzins sollen verboten sein. Ein Minarett ist der Turm einer Moschee. Imame sollen gut Deutsch können.

Burka, Niqab und Kopftuch verbieten

Die AfD will Burka und Niqab in der Öffentlichkeit verbieten und verweist auf Länder wie Frankreich und Österreich. In öffentlichen Einrichtungen, vor allem in Schulen, soll zudem das Kopftuch untersagt werden.

Die AfD will Burka und Niqab in der Öffentlichkeit verbieten. Das sind Kleidungs-Stücke, die das Gesicht verdecken. In Schulen und Ämtern soll auch das Kopftuch verboten sein. Andere Länder in Europa haben solche Regeln schon.

Geschlechterquoten und Antidiskriminierungsgesetze aufheben

Die AfD will Gesetze aufheben, die Geschlechterquoten vorschreiben, und lehnt Antidiskriminierungsgesetze im Zivilrecht ab. Sie begründet das mit der Gleichheit vor dem Gesetz und mit der Freiheit, selbst über Vertragspartner zu entscheiden.

Die AfD will Gesetze mit Quoten für Frauen und Männer abschaffen. Sie ist auch gegen Gesetze gegen Diskriminierung zwischen Privat-Leuten. Jeder soll selbst entscheiden, mit wem er einen Vertrag schließt. Die AfD sagt: Nur der Staat muss alle gleich behandeln.

Selbstbestimmungsgesetz zurücknehmen, Pubertätsblocker verbieten

Die AfD will das Selbstbestimmungsgesetz vollständig aufheben und geht von zwei biologischen Geschlechtern aus. Geschlechtsangleichende Behandlungen sollen erst ab 18 Jahren möglich sein, Pubertätsblocker zu diesem Zweck verboten werden.

Die AfD will das Selbstbestimmungs-Gesetz abschaffen. Mit diesem Gesetz kann man seinen Geschlechts-Eintrag leicht ändern. Die AfD sagt: Es gibt nur zwei Geschlechter. Behandlungen zur Änderung des Geschlechts soll es erst ab 18 geben. Pubertäts-Blocker dafür will sie verbieten.

Genderforschung und Gleichstellungsbeauftragte an Hochschulen abschaffen

Die AfD will der Genderforschung, die sie für unwissenschaftlich hält, die Finanzierung entziehen und Gleichstellungsbeauftragte abschaffen. Über Stellen soll nur die fachliche Eignung entscheiden. Die Partei sieht an den Universitäten einen wachsenden Einfluss „woker“ Ideologie, den sie beenden will.

Die AfD will kein Geld mehr für Gender-Forschung geben. Das ist Forschung über Geschlechter-Rollen. Die Partei hält sie für unwissenschaftlich. Gleichstellungs-Beauftragte soll es nicht mehr geben. Bei Stellen soll nur das fachliche Können zählen.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

Ostdeutsche in Staat und Wissenschaft gezielt fördern

Das BSW will Ostdeutsche gezielt fördern, mindestens im öffentlichen Dienst, in Wissenschaft und Kultur. Begründet wird das mit niedrigeren Löhnen im Osten und der geringen Vertretung Ostdeutscher in Führungspositionen.

Das BSW will Menschen aus Ostdeutschland besonders fördern. Das gilt für Ämter, Wissenschaft und Kultur. Im Osten sind die Löhne oft niedriger. Es gibt wenige Ostdeutsche in hohen Posten.

Gewaltschutz und Frauenhäuser ausbauen

Das BSW will Schutz- und Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen ausbauen und deutlich mehr Plätze in Frauenhäusern und Schutzwohnungen schaffen. Der Bund soll die Frauenhäuser dauerhaft finanzieren, der Aufenthalt soll für Frauen kostenlos sein.

Viele Frauen erleben Gewalt. Es gibt zu wenige Plätze in Frauenhäusern. Das BSW will viel mehr Plätze schaffen. Der Bund soll die Frauenhäuser bezahlen. Für die Frauen soll der Platz nichts kosten.

Schwangerschaftsabbruch straffrei, Verhütung kostenlos

Das BSW will Schwangerschaftsabbrüche in den ersten zwölf Wochen grundsätzlich straffrei stellen. Zudem sollen die gesetzlichen Kassen verschreibungspflichtige Verhütungsmittel für Frauen und Mädchen bezahlen. Begründet wird das mit dem Recht, selbst über den eigenen Körper zu entscheiden.

Frauen sollen selbst über ihren Körper entscheiden. Ein Schwangerschafts-Abbruch soll bis zur 12. Woche nicht strafbar sein. Verhütungs-Mittel auf Rezept sollen für Frauen und Mädchen kostenlos sein. Die Krankenkasse soll sie bezahlen.

Selbstbestimmungsgesetz ablehnen, Gutachten verlangen

Das BSW lehnt das Selbstbestimmungsgesetz ab, weil es aus Sicht des Programms Schutzrechte von Frauen aushöhlt. Eine Änderung des Geschlechts soll nur mit ärztlichem Gutachten möglich sein. Im Frauensport soll das biologische Geschlecht gelten.

Heute kann man sein Geschlecht beim Amt selbst ändern. Das BSW ist gegen dieses Gesetz. Es will, dass ein Arzt vorher ein Gutachten schreibt. Das BSW sagt: Das Gesetz gefährdet Schutz-Räume für Frauen.

BSW: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU/CSU

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Gesellschafteher konservativ (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

Auf Gendersprache im öffentlichen Raum verzichten

Die CDU und die CSU bekennen sich zu geschlechtergerechter Sprache, lehnen aber einen aus ihrer Sicht ideologischen Zwang zum Gendern ab. Schulen, Hochschulen, Rundfunk und Verwaltung sollen keine Gendersprache verwenden.

Die CDU und die CSU wollen keine Gender-Sprache in Schulen und Ämtern. Das gilt auch für Universitäten und den Rundfunk. Die Parteien sagen: Ein Zwang zum Gendern grenzt Menschen aus. Sprache soll trotzdem Frauen und Männern gerecht werden.

Altersdiskriminierung und Einsamkeit bekämpfen

Die CDU und die CSU wollen ein Maßnahmenpaket gegen die Benachteiligung älterer Menschen vorlegen. Zudem sollen Netzwerke gegen Einsamkeit weiter unterstützt werden, was das Programm mit der alternden Gesellschaft begründet.

Die CDU und die CSU wollen ältere Menschen vor Benachteiligung schützen. Dafür planen sie mehrere Maßnahmen. Ältere sollen auch digitale Angebote gut nutzen können. Die Parteien wollen außerdem etwas gegen Einsamkeit tun.

Änderung des Geschlechtseintrags wieder erschweren

Die CDU und die CSU lehnen ab, dass Minderjährige nach dem Selbstbestimmungsgesetz Geschlechtseintrag und Vornamen ohne Gutachten ändern können. Sie verlangen unabhängige psychologische Gutachten und wollen auch bei Erwachsenen keinen aus ihrer Sicht leichtfertigen Wechsel zulassen.

Heute können Menschen ihren Geschlechts-Eintrag einfach beim Amt ändern. Die CDU und die CSU wollen das für Kinder und Jugendliche nicht. Ein Psychologe soll vorher ein Gutachten schreiben. Operationen vor dem 18. Geburtstag lehnen die Parteien ab. Auch für Erwachsene soll es strenger werden.

CDU/CSU: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Diskriminierung von LSBTI bekämpfen

Die FDP will Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen bekämpfen. Der Gleichheitsartikel des Grundgesetzes soll um die sexuelle Identität erweitert werden. Die Polizei soll Hasskriminalität gegen diese Gruppen überall gleich erfassen.

Die FDP will queere Menschen besser schützen. Queer sind zum Beispiel lesbische, schwule und trans Menschen. Das Grundgesetz soll ihren Schutz ausdrücklich nennen. Die Polizei soll Hass-Taten gegen sie überall gleich zählen und verfolgen.

Teilhabe von Menschen mit Behinderung verbessern

Die FDP will mehr Barrierefreiheit. Bildung soll inklusiv sein, und zwar von der Kindertagesstätte über die Schule bis hin zur beruflichen Ausbildung. Förderschulen sollen zugleich erhalten bleiben. Eine dauerhafte Behinderung soll nur noch ein einziges Mal nachgewiesen werden müssen.

Die FDP will weniger Hindernisse für Menschen mit Behinderung. Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen können. Förder-Schulen soll es trotzdem weiter geben. Eine dauerhafte Behinderung muss man nur einmal nachweisen.

Frauen vor Gewalt schützen, Frauengesundheit verbessern

Die FDP will, dass Frauenhäuser ausreichend finanziert werden und freie Plätze bundesweit online sichtbar sind. Außerdem soll die medizinische Versorgung stärker auf Frauen zugeschnitten und Frauenrechte weltweit gestärkt werden.

Die FDP will mehr Geld für Frauen-Häuser. Dort finden Frauen Schutz vor Gewalt. Eine Internet-Seite soll freie Plätze sofort zeigen. Ärzte sollen Krankheiten von Frauen besser erforschen.

Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen verbessern

Die FDP will die Versorgung ungewollt Schwangerer verbessern und allen Frauen die Übernahme der Kosten eines Abbruchs ermöglichen. Über eine Reform der Strafvorschriften soll der nächste Bundestag ohne Fraktionszwang beraten.

Die FDP will ungewollt schwangeren Frauen besser helfen. Alle Frauen sollen die Kosten für einen Abbruch erstattet bekommen können. Ärzte sollen den Abbruch in der Ausbildung lernen. Über das Strafrecht soll der Bundestag frei entscheiden.

Wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen stärken

Die FDP will die Steuerklassen 3 und 5 abschaffen und Betreuungskosten sowie Unterhalt steuerlich besser absetzbar machen. Mehr Frauen sollen gründen, und Paare sollen Rentenpunkte teilen, um Altersarmut von Frauen zu verringern.

Die FDP will die Steuer-Klassen 3 und 5 abschaffen. Eltern sollen Kosten für Kinder-Betreuung besser von der Steuer absetzen können. Mehr Frauen sollen Firmen gründen. Paare sollen Renten-Punkte teilen.

FDP: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-0,6), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 7 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Schwangerschaftsabbruch: Straffreiheit für Frauen, Beratungspflicht bleibt

Die Freien Wähler wollen, dass keine Frau wegen eines Schwangerschaftsabbruchs bestraft wird. Die verpflichtende Konfliktberatung soll erhalten bleiben. Zugleich soll der Zugang zu einer sicheren medizinischen Versorgung überall und ohne Diskriminierung möglich sein.

Keine Frau soll für einen Schwangerschafts-Abbruch bestraft werden. Das wollen die Freien Wähler. Die Pflicht zur Beratung vorher soll bleiben. Frauen sollen überall sichere medizinische Hilfe finden. Werbung für Abbrüche gegen Geld soll verboten bleiben.

Gleichstellung in Beruf und Politik voranbringen

Die Freien Wähler wollen Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, aufwerten und die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern verkleinern. Außerdem sollen mehr Frauen in Führungspositionen und politische Ämter kommen. Das Programm verweist darauf, dass Frauen im Schnitt 18 Prozent weniger verdienen als Männer.

Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer. Die Freien Wähler wollen das ändern. Berufe mit vielen Frauen sollen mehr Ansehen und besseren Lohn bekommen. Mehr Frauen sollen Chefinnen werden. Auch in der Politik sollen mehr Frauen mitmachen.

Selbstbestimmungsgesetz überarbeiten

Die Freien Wähler wollen das Selbstbestimmungsgesetz in der nächsten Wahlperiode überarbeiten. Sie erkennen das Recht auf Anerkennung der geschlechtlichen Identität an, sehen aber den Ausgleich mit Frauenrechten und Kinderschutz als nicht überall gelungen an.

Das Selbstbestimmungs-Gesetz regelt, wie Menschen ihren Geschlechts-Eintrag ändern können. Die Freien Wähler wollen dieses Gesetz ändern. Sie sagen: Das Gesetz achtet zu wenig auf Frauenrechte und Kinderschutz. Die Rechte von trans Menschen sollen aber bestehen bleiben.

Prostitutionsgesetz reformieren

Die Freien Wähler wollen das Prostitutionsgesetz reformieren, um Zwangsprostitution und Menschenhandel zu bekämpfen. Aus Sicht des Programms begünstigen das geltende Gesetz und zu schwache Kontrollen diese Missstände.

Manche Menschen werden zur Prostitution gezwungen. Die Freien Wähler wollen das verhindern. Dafür wollen sie das Prostitutions-Gesetz ändern. Sie sagen: Das Gesetz von heute und die Kontrollen reichen nicht aus.

Koordinierungsstelle gegen Gewalt an Frauen einrichten

Die Freien Wähler wollen eine staatliche Koordinierungsstelle schaffen, die das Vorgehen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen bündelt. Hilfsangebote und Aufklärung sollen ausgebaut werden. Das Programm begründet dies mit einem starken Anstieg der Gewalt und mit der Istanbul-Konvention.

Viele Frauen und Mädchen erleben Gewalt. Die Freien Wähler wollen eine neue staatliche Stelle dagegen. Diese Stelle sammelt Daten und bringt Behörden zusammen. Es soll mehr Hilfe und mehr Aufklärung geben. Polizei und Justiz sollen dazu Schulungen bekommen.

Rechte und Versorgung von LSBTIQ* stärken

Die Freien Wähler wollen Menschen rehabilitieren, die nach den früheren Strafvorschriften gegen Homosexualität verurteilt wurden. Die Gesundheitsversorgung von trans Menschen soll durch mehr Fachwissen bei Behörden und in der ärztlichen Ausbildung besser werden. Zudem bekennt sich das Programm zur Vielfalt der Familienformen.

Früher wurden homosexuelle Männer in Deutschland bestraft. Die Freien Wähler wollen dieses Unrecht anerkennen. Trans Menschen sollen eine bessere medizinische Versorgung bekommen. Ärztinnen und Ärzte sollen dazu mehr lernen. Auch im Pflegeheim soll niemand benachteiligt werden.

Barrierefreiheit im Alltag flächendeckend herstellen

Die Freien Wähler wollen, dass Verkehr, Wohnen, Schulen, Kultur und Gesundheitseinrichtungen für Menschen mit Behinderungen ohne Hindernisse nutzbar sind. Eine bundesweite Hotline soll Fragen zur Inklusion schnell klären.

Die Freien Wähler wollen weniger Hindernisse für Menschen mit Behinderungen. Busse, Bahnen und Taxis sollen für alle nutzbar sein. Das gilt auch für Arztpraxen, Museen und Theater. Eine Telefon-Nummer soll bei Fragen helfen.

Arbeit, Assistenz und Mitsprache für Menschen mit Behinderungen stärken

Die Freien Wähler wollen Unternehmen fördern, die Menschen mit Behinderungen regulär beschäftigen. Assistenzleistungen sollen einfacher zu beantragen sein, Betroffene sollen mehr mitentscheiden und Betreuer mehr Spielraum erhalten.

Mehr Menschen mit Behinderungen sollen normale Arbeitsplätze bekommen. Firmen sollen dafür Hilfe erhalten. Hilfe im Alltag soll leichter zu beantragen sein. Betroffene sollen bei Entscheidungen mehr mitreden.

Nationale Minderheiten im Grundgesetz verankern

Die Freien Wähler wollen den Schutz der anerkannten nationalen Minderheiten ins Grundgesetz schreiben. Zudem wollen sie jüdisches Leben fördern und gegen Antisemitismus vorgehen.

In Deutschland gibt es anerkannte Minderheiten. Dazu gehören Dänen, Friesen, Sorben sowie Sinti und Roma. Die Freien Wähler wollen sie im Grundgesetz schützen. Die Partei will auch jüdisches Leben fördern.

Freie Wähler: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich progressiv, 6 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Ehegattensplitting für neue Ehen ersetzen

Die Grünen wollen das Ehegattensplitting für neu geschlossene Ehen durch eine Einzelbesteuerung ersetzen, bei der der Grundfreibetrag auf den Partner übertragen werden kann. Aus Sicht des Programms hält die heutige Regel Frauen von Erwerbsarbeit ab. Zusätzlich soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.

Ehepaare zahlen heute ihre Steuern gemeinsam. Das heißt Ehegatten-Splitting. Die Grünen wollen das für neue Ehen ändern. Dann zahlt jeder Partner seine eigene Steuer. Für bestehende Ehen bleibt alles gleich, wenn sie das wollen.

Gleiche Bezahlung und mehr Zeitsouveränität durchsetzen

Die Grünen wollen, dass Frauen ihr Recht auf gleiche Bezahlung in der Praxis durchsetzen können. Dazu sollen Löhne transparenter und die Regeln besser einklagbar werden. Beschäftigte sollen zudem mehr über ihre Arbeitszeit bestimmen können.

Frauen verdienen oft weniger als Männer. Die Grünen wollen das ändern. Löhne sollen offen sichtbar sein. Frauen sollen gleichen Lohn leichter einklagen können. Beschäftigte sollen ihre Arbeitszeit mehr selbst bestimmen.

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz ausweiten

Die Grünen wollen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz reformieren und den Schutz vor Diskriminierung ausdehnen, auch gegenüber staatlichen Stellen. Verbände sollen klagen dürfen, und Beratungsstellen sowie die Antidiskriminierungsstelle des Bundes sollen gestärkt werden.

Ein Gesetz schützt Menschen vor Benachteiligung. Die Grünen wollen dieses Gesetz stärker machen. Es soll für mehr Fälle gelten. Betroffene sollen mehr Zeit für eine Beschwerde haben. Auch Verbände sollen klagen dürfen. Der Schutz soll auch bei Behörden gelten.

Antisemitismus bekämpfen, jüdisches Leben schützen

Die Grünen wollen gegen Antisemitismus vorgehen, unabhängig davon, von wem er ausgeht, und den Schutz jüdischer Gemeinden ausreichend finanzieren. Das Programm verweist auf den Anstieg antisemitischer Vorfälle nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023.

Jüdinnen und Juden sollen in Deutschland sicher leben. Die Grünen wollen mehr Geld für den Schutz jüdischer Gemeinden. Behörden sollen Angriffe auf Juden verfolgen und aufschreiben. Schulen und Kurse sollen über Juden-Hass aufklären. Ältere jüdische Menschen sollen mehr soziale Sicherheit bekommen.

Gegen Muslimfeindlichkeit und Antiziganismus vorgehen

Die Grünen wollen eine nationale Strategie gegen Muslimfeindlichkeit auflegen und muslimisches Leben in Deutschland schützen. Auch Antiziganismus soll bekämpft werden, unter anderem mit einem Staatsvertrag mit den Sinti und Roma, und nationale Minderheiten sollen dauerhaft gefördert werden.

Muslime erleben in Deutschland oft Ablehnung. Die Grünen wollen einen Plan dagegen. Auch Sinti und Roma sollen besser geschützt werden. Der Bund soll einen Vertrag mit ihnen schließen. Behörden sollen Angriffe verfolgen und aufschreiben. Minderheiten sollen Geld für ihre Sprache und Kultur bekommen.

Rechtsanspruch auf Schutz vor häuslicher Gewalt

Die Grünen wollen Betroffenen von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt sowie deren Kindern ein Recht auf Schutz und Beratung geben. Der Bund soll sich an der Finanzierung beteiligen, damit Frauenhäuser, Beratungsstellen und Schutzwohnungen überall kostenlos verfügbar sind.

Viele Frauen erleben Gewalt zu Hause. Die Grünen wollen ihnen ein Recht auf Schutz geben. Auch ihre Kinder sollen dieses Recht haben. Überall soll es kostenlose Frauen-Häuser und Beratung geben. Der Bund soll dafür mitbezahlen. Täter sollen sich den Opfern nicht nähern dürfen.

Prostitutionsstätten strenger kontrollieren

Die Grünen wollen Prostitutionsstätten schärfer kontrollieren und die Anforderungen an die Betriebserlaubnis anheben. Das soll Arbeitsbedingungen, Selbstbestimmung und Sicherheit der Betroffenen sichern. Über Änderungen am Prostituiertenschutzgesetz soll nach dessen Evaluation ergebnisoffen beraten werden.

Die Grünen wollen Bordelle strenger kontrollieren. Die Regeln für die Erlaubnis sollen härter werden. Der Zoll soll mehr prüfen dürfen. So sollen Prostituierte sicherer arbeiten. Es soll auch mehr Hilfe beim Ausstieg geben.

Frauenquoten und Paritätsgesetz einführen

Die Grünen fordern Frauenquoten für Aufsichtsräte und Vorstände großer Unternehmen sowie ein Paritätsgesetz für die Bundestagswahl. Begründet wird das damit, dass Frauen mehr als die Hälfte der Bevölkerung stellen, aber deutlich weniger wirtschaftliche und politische Macht haben.

Die Grünen wollen mehr Frauen in Chef-Positionen. Dafür soll es feste Quoten in großen Firmen geben. Eine Quote ist ein fester Anteil. Auch im Bundestag sollen gleich viele Frauen wie Männer sitzen. Dafür soll es ein neues Gesetz geben.

Schwangerschaftsabbruch außerhalb des Strafrechts regeln

Die Grünen wollen selbstbestimmte Schwangerschaftsabbrüche aus dem Strafgesetzbuch herausnehmen. In der frühen Phase soll der Abbruch rechtmäßig sein. Die Partei versteht die Selbstbestimmung über den eigenen Körper als Grundrecht.

Die Grünen wollen Abtreibungen nicht mehr im Straf-Gesetz regeln. Am Anfang der Schwangerschaft soll eine Abtreibung erlaubt sein. Beratung soll freiwillig sein. Die Krankenkasse soll die Kosten zahlen. Es soll genug Praxen in der Nähe geben.

Rechte queerer Menschen im Grundgesetz absichern

Die Grünen wollen den Schutz vor Diskriminierung wegen sexueller und geschlechtlicher Identität in Artikel 3 des Grundgesetzes aufnehmen. Das Selbstbestimmungsgesetz soll erhalten bleiben, der Aktionsplan „Queer leben“ dauerhaft fortgeführt werden. Die Partei begründet das mit zunehmender Gewalt und Diskriminierung gegen queere Menschen.

Die Grünen wollen queere Menschen besser schützen. Queer sind zum Beispiel lesbische, schwule und trans Menschen. Der Schutz soll im Grundgesetz stehen. Das Selbstbestimmungs-Gesetz soll bleiben. Die Krankenkasse soll Behandlungen für trans Menschen zahlen.

Grüne: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,4), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Entgeltgleichheitsgesetz für gleiche Bezahlung schaffen

Die Linke will das Entgelttransparenzgesetz zu einem Entgeltgleichheitsgesetz ausbauen, das gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit durchsetzt. Lohnunterschiede zulasten von Frauen und von Beschäftigten mit Migrationsgeschichte sollen verschwinden.

Frauen verdienen oft weniger als Männer. Auch Menschen mit Migrations-Geschichte verdienen oft weniger. Die Linke will das mit einem Gesetz ändern. Gleich wertvolle Arbeit soll gleich bezahlt werden. Gewerkschaften sollen für Betroffene vor Gericht klagen dürfen.

Parität im Wahlrecht festschreiben

Die Linke will im Wahlrecht vorschreiben, dass die Hälfte aller Listenplätze und Mandate an Frauen geht. Außerdem sollen neue Gesetze auf ihre Folgen für die Gleichstellung geprüft werden.

Die Linke will mehr Frauen in den Parlamenten. Die Hälfte der Plätze auf Wahl-Listen soll an Frauen gehen. Auch die Hälfte der Sitze soll an Frauen gehen. Das soll im Wahl-Recht stehen.

Paragraf 218 streichen, reproduktive Rechte ausbauen

Die Linke will den Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetzbuch nehmen und als normale medizinische Leistung behandeln. Beratung soll freiwillig sein, Verhütungsmittel sollen die Krankenkassen zahlen.

Ein Schwangerschafts-Abbruch steht heute im Straf-Gesetz. Die Linke will diese Regel streichen. Die Beratung soll freiwillig sein. Die Krankenkasse soll alle Verhütungs-Mittel bezahlen.

Schutz vor Gewalt gegen Frauen ausbauen

Die Linke will die Istanbul-Konvention gegen Gewalt an Frauen vollständig umsetzen und Frauenhäuser dauerhaft finanzieren. Im Sexualstrafrecht soll der Grundsatz „Nur Ja heißt Ja“ gelten.

Die Linke will Frauen besser vor Gewalt schützen. Frauen-Häuser sollen sicher Geld bekommen. Schutz und Beratung sollen nichts kosten. Beim Sex soll gelten: Nur Ja heißt Ja.

Rechte queerer Menschen im Grundgesetz verankern

Die Linke will sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in den Gleichheitsartikel des Grundgesetzes aufnehmen. Dazu kommen Nachbesserungen am Selbstbestimmungsgesetz, eine Reform des Abstammungsrechts und eine gesicherte Gesundheitsversorgung.

Die Linke will queere Menschen besser schützen. Das Grund-Gesetz soll ihren Schutz ausdrücklich nennen. Familien mit zwei Müttern oder Vätern sollen gleiche Rechte bekommen. Die Krankenkasse soll nötige Behandlungen bezahlen.

Rechte nationaler Minderheiten ins Grundgesetz

Die Linke will die Rechte der vier anerkannten Minderheiten in Deutschland stärken und in der Verfassung festschreiben. Sie sollen ihre Sprachen auch bei Behörden und vor Gericht verwenden dürfen.

In Deutschland gibt es vier anerkannte Minderheiten. Die Linke will ihre Rechte ins Grund-Gesetz schreiben. Sie sollen ihre Sprache auch im Amt sprechen dürfen. Das soll auch vor Gericht gelten.

Partizipationsgesetz und Quoten einführen

Die Linke will mit einem Bundesgesetz die Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte stärken. Eine Quote soll ihren Anteil in der öffentlichen Verwaltung an ihren Bevölkerungsanteil angleichen. Quoten für benachteiligte Gruppen soll es auch in der Privatwirtschaft, in Politik, Kultur und Medien geben.

Die Linke will ein neues Gesetz für mehr Teilhabe. In Ämtern sollen mehr Menschen mit Migrations-Geschichte arbeiten. Dafür soll es eine Quote geben. Eine Quote ist ein fester Anteil. Quoten soll es auch in Firmen, Politik und Medien geben.

Antirassismus gesetzlich verankern

Die Linke will den Schutz vor Rassismus gesetzlich ausbauen. Dazu gehören eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, ein Verbot rassistischer Polizeikontrollen und eine Schutzklausel im Grundgesetz. Für Migration soll ein eigenes Bundesministerium zuständig sein.

Die Linke will mehr Gesetze gegen Rassismus. Die Polizei soll Menschen nicht wegen ihres Aussehens kontrollieren. Kontrollen ohne Grund sollen wegfallen. Es soll ein eigenes Ministerium für Migration geben.

Barrierefreiheit und inklusive Bildung verpflichtend machen

Die Linke will Barrierefreiheit überall herstellen und auch private Unternehmen gesetzlich dazu verpflichten. Lernen soll in allen Bildungseinrichtungen inklusiv sein. Getrennte Sonderstrukturen für Menschen mit Behinderung verstoßen aus Sicht der Partei gegen die Menschenwürde.

Alle Orte und Angebote sollen ohne Hindernisse nutzbar sein. Das soll auch für private Firmen Pflicht werden. Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Verbände sollen gegen Benachteiligung klagen dürfen.

Linke: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

ÖDP

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Psychisch und suchtkranke Menschen gesetzlich gleichstellen

Die ÖDP will Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen bundesweit per Gesetz in allen Lebensbereichen gleichstellen. Hilfsangebote sollen flächendeckend ausgebaut und Selbsthilfegruppen staatlich gefördert werden. Das Programm sieht Betroffene bei Versicherungen und Bewerbungen benachteiligt.

Die ÖDP will Menschen mit seelischen Krankheiten besser schützen. Das gilt auch für Menschen mit einer Sucht. Ein Gesetz soll sie überall gleich behandeln. Es soll mehr Hilfe geben. Der Staat soll Selbsthilfe-Gruppen mit Geld unterstützen.

ÖDP: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

PdF

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Gesetze gegen Diskriminierung und Hasskriminalität verschärfen

Die PdF will die Gesetze gegen Diskriminierung und Hasskriminalität überarbeiten und verschärfen. Antidiskriminierungsstellen sollen ausgebaut werden, und Minderheiten sollen leichter Zugang zu Bildung und Arbeit bekommen. Ziel ist nach dem Programm ein besserer Schutz vor Rassismus und Antisemitismus.

Die PdF will strengere Gesetze gegen Diskriminierung. Diskriminierung heißt: Menschen werden schlechter behandelt, zum Beispiel wegen ihrer Herkunft. Beratungs-Stellen sollen mehr Geld bekommen. Minderheiten sollen leichter lernen und arbeiten können.

Religionsfreiheit und neutralen Staat sichern

Die PdF will die freie Religionsausübung für alle schützen und die Trennung von Kirche und Staat strikt einhalten. Religiösen Extremismus lehnt sie ab und setzt dagegen auf Vorbeugung durch Bildung.

Jeder Mensch soll seinen Glauben frei leben können. Der Staat soll keine Religion bevorzugen. Kirche und Staat sollen getrennt bleiben. Gegen religiösen Extremismus soll Aufklärung helfen.

Frauenhäuser ausbauen und bundesweit finanzieren

Die PdF will die Zahl der Schutzplätze für von Gewalt betroffene Frauen auf 21.000 erhöhen und Frauenhäuser sowie Beratungsstellen über ein Bundesgesetz einheitlich finanzieren. Das Programm hält die bestehenden Angebote für unzureichend, vor allem auf dem Land.

Viele Frauen erleben Gewalt. Frauenhäuser sind oft voll und haben zu wenig Geld. Die PdF will 21.000 Schutz-Plätze schaffen. Ein Gesetz für ganz Deutschland soll das Geld dafür regeln. Auch auf dem Land soll es genug Hilfe geben.

Schwangerschaftsabbruch bis zur zwölften Woche legalisieren

Die PdF will Schwangerschaftsabbrüche in den ersten zwölf Wochen legalisieren und außerhalb des Strafgesetzbuchs regeln. Die Pflichtberatung soll zu einem freiwilligen Angebot werden, und die gesetzlichen Krankenkassen sollen die Kosten tragen. Das Programm begründet dies mit der Selbstbestimmung der Frauen und gleichem Zugang unabhängig vom Einkommen.

Die PdF will Abtreibungen bis zur zwölften Woche erlauben. Die Regeln sollen nicht mehr im Strafrecht stehen. Die Beratung soll freiwillig sein. Die Krankenkasse soll die Kosten zahlen.

PdF: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,4), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Lohnlücke zwischen Frauen und Männern schließen

Die SPD will, dass Frauen nicht länger weniger verdienen als Männer. Dazu soll die Entgelttransparenzrichtlinie der EU bis 2026 in deutsches Recht übernommen und das Entgelttransparenzgesetz zu einem Lohngerechtigkeitsgesetz ausgebaut werden.

Frauen verdienen oft weniger als Männer. Die SPD will das ändern. Ein Gesetz soll Löhne besser sichtbar machen. Dafür setzt Deutschland eine Regel der EU um. Soziale Berufe sollen mehr Anerkennung bekommen.

Barrierefreiheit und Teilhabe für Menschen mit Behinderungen

Die SPD will Barrierefreiheit im öffentlichen und privaten Bereich verbessern und auch private Anbieter dazu verpflichten. Menschen mit Behinderungen sollen leichter auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können, und Werkstattbeschäftigte sollen mehr verdienen.

Menschen mit Behinderungen sollen überall mitmachen können. Die SPD will Hindernisse abbauen. Auch private Firmen müssen das tun. Menschen mit Behinderungen sollen leichter Arbeit finden. In Werkstätten sollen sie mehr Geld bekommen.

Gewaltschutz ausbauen, Rechtsanspruch auf Schutz schaffen

Die SPD will einen bundesweiten Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für Betroffene von Gewalt einführen. Zugleich soll das Gewaltschutzgesetz verschärft werden, etwa mit elektronischen Fußfesseln und Pflichttrainings für Täter.

Die SPD will Opfer von Gewalt zu Hause besser schützen. Betroffene sollen ein Recht auf einen Platz im Frauenhaus haben. Sie sollen auch ein Recht auf Beratung haben. Täter sollen strenger überwacht werden, zum Beispiel mit einer elektronischen Fußfessel.

Antisemitismus bekämpfen, jüdisches Leben schützen

Die SPD will Antisemitismus und jede gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bekämpfen und jüdisches Leben in Deutschland fördern und schützen. Sie begründet das mit der besonderen Verantwortung Deutschlands.

Die SPD will gegen Juden-Hass kämpfen. Jüdische Menschen sollen in Deutschland sicher leben können. Das gilt auf der Straße, im Internet und an Hochschulen. Die Erinnerung an den Mord an den Juden soll wach bleiben.

Gleichstellung als Leitprinzip gesetzlich verankern

Die SPD will Gleichstellung zum Leitprinzip aller Ministerien machen und die Gleichstellungsstrategie des Bundes gesetzlich absichern. Gesetze, Maßnahmen und der Bundeshaushalt sollen auf ihre Folgen für die Gleichstellung geprüft werden.

Die SPD will, dass Frauen und Männer bis 2030 gleiche Chancen haben. Alle Ministerien sollen darauf achten. Jedes neue Gesetz soll darauf geprüft werden. Die SPD will auch gegen Frauen-Feindlichkeit vorgehen.

Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafrecht nehmen

Die SPD will Schwangerschaftsabbrüche aus dem Strafrecht herausnehmen; strafbar bleiben soll nur ein Abbruch, dem die Schwangere nicht zugestimmt hat. Abbrüche sollen zur medizinischen Grundversorgung gehören.

Die SPD will, dass ein Schwangerschafts-Abbruch keine Straftat mehr ist. Strafbar bleibt er nur, wenn die Frau ihn nicht will. Der Abbruch soll zur normalen medizinischen Versorgung gehören.

Parität in Parlamenten und Führungspositionen durchsetzen

Die SPD will mit einem Paritätsgesetz erreichen, dass Frauen und Männer im Bundestag gleich stark vertreten sind. Auch in Aufsichtsräten und Vorständen soll bis 2030 Parität herrschen.

Die SPD will gleich viele Frauen wie Männer im Bundestag. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Auch in den Chef-Etagen von Firmen soll es bis 2030 gleich viele Frauen geben. Später soll ein Gleichstellungs-Gesetz für private Firmen kommen.

Queere Menschen im Grundgesetz schützen und gleichstellen

Die SPD will Artikel 3 des Grundgesetzes um sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität ergänzen. Im Abstammungs- und Familienrecht will sie queere Familien anderen Familien vollständig gleichstellen, und das Selbstbestimmungsgesetz soll bleiben.

Die SPD will queere Menschen besser schützen. Das Grundgesetz soll Benachteiligung wegen der sexuellen Orientierung verbieten. Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern sollen gleiche Rechte bekommen. Das Selbstbestimmungs-Gesetz soll bleiben.

Schutz vor Diskriminierung und Rassismus ausbauen

Die SPD will den Schutz vor Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung stärken. Dazu soll das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz erweitert und das Amt der Anti-Rassismus-Beauftragten dauerhaft gesichert werden.

Die SPD will Menschen besser vor Rassismus schützen. Das Gesetz gegen Benachteiligung soll mehr Fälle erfassen. Es soll mehr Beratungs-Stellen geben. Das Amt der Beauftragten gegen Rassismus soll dauerhaft bleiben. Es soll einen neuen Plan gegen Rassismus geben.

SPD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Tierschutzpartei

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,4), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Gewalt gegen Frauen bekämpfen, Frauenhäuser finanzieren

Die Tierschutzpartei will die Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen vor Gewalt vollständig umsetzen. Frauenhäuser sollen bundesweit einheitlich und dauerhaft finanziert werden, um fehlende Schutzplätze zu schaffen.

Die Tierschutzpartei will Frauen besser vor Gewalt schützen. Frauenhäuser sollen dauerhaft Geld vom Staat bekommen. Es sollen mehr Plätze für Frauen in Not entstehen.

Paragraf 218 aus dem Strafgesetzbuch streichen

Die Tierschutzpartei will Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafrechts regeln und Paragraf 218 streichen. Die Krankenkassen sollen die Kosten tragen, Verhütungsmittel sollen für alle kostenlos sein.

Die Tierschutzpartei will, dass Frauen selbst über eine Schwangerschaft entscheiden. Ein Abbruch soll keine Straftat mehr sein. Die Krankenkasse soll den Abbruch bezahlen. Verhütung soll nichts kosten.

Geschlechterlücken mit Quote und Lohntransparenz schließen

Die Tierschutzpartei will Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bei Lohn, Führungspositionen, Sorgearbeit und Medizin abbauen. Dazu fordert sie gleiche Bezahlung, offengelegte Gehaltsunterschiede und eine Frauenquote in Konzernspitzen und politischen Vertretungen.

Die Tierschutzpartei will gleiche Chancen für Frauen und Männer. Frauen sollen gleich viel verdienen wie Männer. In Chef-Etagen und in der Politik soll es eine Frauen-Quote geben. Väter sollen mehr Eltern-Zeit nehmen.

Inklusion in Kita, Schule und Arbeit ausbauen

Die Tierschutzpartei will Menschen mit Behinderung volle Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglichen. Sie fordert mehr Geld für inklusive Schulen und Kitas, Barrierefreiheit im Alltag und besseren Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Tierschutzpartei will, dass Menschen mit Behinderung überall mitmachen können. Kinder mit Behinderung sollen normale Kitas und Schulen besuchen. Dafür soll es mehr Geld und Personal geben. Gebäude, Busse und Bahnen sollen ohne Hindernisse sein.

Rechtliche Gleichstellung queerer Menschen vollenden

Die Tierschutzpartei begrüßt das Selbstbestimmungsgesetz und will alle verbleibenden rechtlichen Ungleichbehandlungen queerer Menschen beseitigen. Sie fordert außerdem die Rehabilitierung aller nach Paragraf 175 Verurteilten und Aufklärung an Schulen.

Die Tierschutzpartei will gleiche Rechte für queere Menschen. Queer heißt zum Beispiel: schwul, lesbisch oder trans. Schulen sollen über das Thema aufklären. Alle Männer, die früher wegen Homosexualität bestraft wurden, sollen rehabilitiert werden.

Tierschutzpartei: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Volt

Programm zur Bundestagswahl 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich progressiv, 8 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

LSBTQIA+-Personen besser vor Gewalt schützen

Volt will Menschen der LSBTQIA+-Community stärker vor Gewalt und Hasskriminalität schützen. Geplant sind mehr Hilfs- und Präventionsangebote, öffentliche Kampagnen und eigene Anlaufstellen für Betroffene. Das Programm verweist auf zunehmende Gewalt, vor allem gegen trans Menschen.

Queere Menschen erleben oft Gewalt. Das gilt besonders für trans Menschen. Volt will sie besser schützen. Es soll mehr Hilfe und Vorbeugung geben. Kampagnen sollen über das Problem aufklären. Opfer sollen eigene Stellen für Hilfe bekommen.

Gleiche Bezahlung und diskriminierungsfreien Arbeitsmarkt sichern

Volt will, dass vergleichbare Arbeit gleich bezahlt wird, unabhängig von persönlichen Merkmalen wie Geschlecht, Herkunft oder Behinderung. Zudem soll die Tarifbindung gestärkt werden, und im öffentlichen Dienst sollen Kompetenzen mehr zählen als formale Abschlüsse.

Volt will gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Das soll für alle Menschen gelten. Geschlecht, Herkunft, Religion oder Behinderung sollen keine Rolle spielen. Mehr Betriebe sollen nach Tarif zahlen. Im öffentlichen Dienst soll Erfahrung mehr zählen als ein Abschluss.

Rassismus im Strafrecht verankern, Betroffene besser beraten

Volt will Rassismus und rassistische Gewalt als eigene Rechtsbegriffe im Strafrecht festschreiben und das Wort „Rasse“ aus allen Gesetzen entfernen. Zugleich sollen Beratungs- und Anlaufstellen für Betroffene von Diskriminierung wachsen.

Volt will Rassismus im Strafrecht klar benennen. Das Wort „Rasse“ soll aus den Gesetzen verschwinden. Betroffene sollen mehr Stellen finden, die ihnen helfen. Volt will auch Kampagnen gegen Hass auf Sinti und Roma fördern.

Bundesweiten Aktionsplan gegen Islamfeindlichkeit auflegen

Volt will einen bundesweiten Aktionsplan gegen Islamfeindlichkeit. Das Programm begründet dies damit, dass Musliminnen und Muslime bei Wohnungssuche, Bildung und Arbeit benachteiligt würden.

Volt will einen Plan gegen Islam-Feindlichkeit für ganz Deutschland. Volt sagt: Muslime werden oft benachteiligt. Muslimische Frauen sollen besonderen Schutz bekommen. Forschende sollen die Ursachen untersuchen.

Antisemitismus bekämpfen und jüdisches Leben schützen

Volt will jüdische Gemeinden besser schützen und Antisemitismus bekämpfen. Das Programm leitet dies aus der historischen Verantwortung Deutschlands wegen des Holocaust ab.

Volt will jüdische Gemeinden besser schützen. Es soll mehr Beauftragte und Melde-Stellen gegen Juden-Hass geben. Schulen sollen über die Shoah unterrichten. Die Shoah ist der Mord an den Juden in der Nazi-Zeit.

Selbstbestimmung und barrierefreie politische Teilhabe sichern

Volt will die rechtliche Betreuung von Menschen mit Behinderung auf unterstützte Entscheidungsfindung umstellen und ambulante Betreuung zu Hause bevorzugen. Wahlen und politische Bildung sollen barrierefrei werden.

Menschen mit Behinderung sollen mehr selbst entscheiden. Betreuer sollen sie dabei unterstützen, statt für sie zu entscheiden. Betreuung soll möglichst in der eigenen Wohnung stattfinden. Wahl-Lokale müssen barrierefrei sein. Das heißt: Alle können sie ohne Hindernisse nutzen.

Queere Rechte im Grundgesetz und Familienrecht verankern

Volt will Geschlechtsidentität und sexuelle Vielfalt in Artikel 3 des Grundgesetzes schützen und die Co-Mutterschaft ab Geburt einführen. Konversionsbehandlungen sollen vollständig verboten werden.

Volt will queere Menschen im Grundgesetz vor Benachteiligung schützen. Bei zwei Müttern soll die zweite Mutter ab der Geburt als Elternteil gelten. Konversions-Behandlungen sollen ganz verboten sein. Das sind Versuche, die sexuelle Orientierung oder das Geschlecht eines Menschen zu ändern.

Gender Budgeting und Gleichstellungsprüfung von Gesetzen einführen

Volt will Feminismus zum Leitgedanken der Politik machen. Haushalte sollen auf allen politischen Ebenen verpflichtend geschlechtersensibel geplant werden, und bei jedem Gesetz sollen die Folgen für die Geschlechter geprüft werden. Nach Ansicht der Partei stärkt das die Demokratie und die Gleichberechtigung.

Volt will Frauen in der Politik stärker beachten. Bei jedem Haushalt soll man prüfen: Wie wirkt das Geld auf Frauen und Männer? Auch bei jedem Gesetz soll man das prüfen. Volt sagt: Das macht die Politik gerechter.

Lohnlücke schließen, Frauenquote einführen, Ehegattensplitting abschaffen

Volt will die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern schließen. Vorgesehen sind Transparenzpflichten für Unternehmen, gesetzliche Kriterien für gleiche Bezahlung, eine Frauenquote von 50 Prozent in Aufsichtsräten und Führungspositionen sowie das Ende des Ehegattensplittings. Die Partei sieht darin einen Schritt zu Gleichstellung und sozialer Gerechtigkeit in der Arbeitswelt.

Frauen verdienen oft weniger als Männer. Volt will das ändern. Größere Firmen sollen ihre Gehälter offenlegen. Die Hälfte der Chef-Posten soll an Frauen gehen. Ehepaare sollen keinen gemeinsamen Steuer-Vorteil mehr bekommen. Dafür soll das Kindergeld steigen.

Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt ausbauen

Volt will die Istanbul-Konvention konsequent umsetzen und Frauen besser vor Gewalt schützen. Geplant sind mehr Plätze in Frauenhäusern, Notdienste rund um die Uhr, eine erweiterte Strafbarkeit und Prävention, die bei den Tatpersonen ansetzt. Das Programm bezeichnet geschlechtsspezifische Gewalt als massive Verletzung der Menschenrechte.

Volt will Frauen besser vor Gewalt schützen. Es soll mehr Plätze in Frauen-Häusern geben. Der Aufenthalt dort soll kostenlos sein. Nach einer Vergewaltigung soll es schnelle Hilfe geben, Tag und Nacht. Auch im Internet soll es mehr Schutz geben. Täter sollen Kurse machen.

Paragraf 218 streichen und reproduktive Rechte ausweiten

Volt will den Paragrafen 218 des Strafgesetzbuchs streichen und Schwangerschaftsabbrüche bis zur 18. Woche vollständig straffrei stellen. Die Pflichtberatung und Wartezeiten sollen entfallen, die gesetzlichen Kassen sollen die Kosten tragen. Außerdem sollen nicht-kommerzielle Leihmutterschaft und Eizellspenden erlaubt werden.

Volt will Abtreibungen bis zur 18. Woche erlauben. Sie sollen nicht mehr strafbar sein. Eine Beratung soll keine Pflicht mehr sein. Die Krankenkasse soll die Kosten zahlen. Auch Eizell-Spenden sollen erlaubt sein. Eltern sollen nach einer Fehlgeburt mehr Rechte haben.

Volt: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl