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Was sagen die Parteien in Sachsen zu Klima und Energie?

7 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,8), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 5 deutlich Wachstum zuerst

EEG abschaffen und Klimaschutzplan beenden

Die AfD will das Erneuerbare-Energien-Gesetz und den darin verankerten Einspeisevorrang für Wind- und Solarstrom abschaffen. Sie bestreitet, dass der Mensch durch CO2 das Klima beeinflusst, und will die im Klimaschutzplan 2050 angelegte Transformation beenden. Ziel sei eine stabile, günstige und sichere Energieversorgung.

Die AfD will das Gesetz für erneuerbare Energien abschaffen. Strom aus Wind und Sonne soll keinen Vorrang mehr im Netz haben. Die AfD glaubt nicht, dass der Mensch das Klima verändert. Sie will günstigen und sicheren Strom.

Ausbau von Windkraft und Solaranlagen beschränken

Die AfD will neue Wind- und große Solaranlagen an strenge Auflagen knüpfen und das sächsische Flächenziel für Windkraft zurücknehmen. Windräder sollen das Zehnfache ihrer Höhe als Abstand zu Wohnhäusern einhalten. Die Partei begründet das mit Umwelt- und Gesundheitsschutz.

Die AfD will weniger neue Windräder in Sachsen. Windräder sollen weit weg von Wohnhäusern stehen. Sachsen soll nicht mehr 2 Prozent der Fläche für Windkraft vorsehen. Im Wald soll es keine Windräder geben.

Kohleausstieg zurücknehmen, Braunkohle weiter nutzen

Die AfD will den beschlossenen Kohleausstieg bis 2038 rückgängig machen. Die sächsischen Braunkohlekraftwerke und die Tagebaue bei Leipzig und in der Lausitz sollen weiterlaufen, solange es aus Sicht der Partei keine konkurrenzfähige Alternative gibt.

Deutschland will bis 2038 aus der Kohle aussteigen. Die AfD will diesen Beschluss zurücknehmen. Die Kohle-Kraftwerke in Sachsen sollen weiter laufen. Auch die Tagebaue sollen bleiben.

Neue Gas- und Kernkraftwerke prüfen

Die AfD will prüfen, ob in Sachsen neue Gaskraftwerke und neue Kernkraftwerke gebaut werden können. Stillgelegte deutsche Kernkraftwerke sollen wieder ans Netz, wo das technisch geht. Ziel ist laut Programm ein Energiemix mit bezahlbaren Strompreisen.

Die AfD will neue Gas-Kraftwerke in Sachsen prüfen. Sie will auch neue Atom-Kraftwerke prüfen. Alte Atom-Kraftwerke in Deutschland sollen wieder laufen, wenn das möglich ist. So soll Strom billiger werden.

Sächsisches Stromnetz eigenständig absichern

Die AfD will Sachsens Fähigkeit erhalten, sich selbst mit Strom zu versorgen. Dazu sollen an den Landesgrenzen Trennvorrichtungen im Höchstspannungsnetz entstehen und Pumpspeicherkraftwerke erhalten und ausgebaut werden.

Sachsen soll sich selbst mit Strom versorgen können. Die AfD will das Stromnetz an der Landesgrenze abtrennen können. Dann hat Sachsen auch Strom, wenn woanders das Netz ausfällt. Pump-Speicher-Kraftwerke sollen bleiben und wachsen. Das sind Kraftwerke, die Strom mit Wasser speichern.

CO2-Steuer und Energieabgaben abschaffen

Die AfD will sich im Bund dafür einsetzen, Steuern und Abgaben zu streichen, die Energie teurer machen, darunter die CO2-Bepreisung. Ein Ersatz ist nicht vorgesehen. Die Partei hält diese Abgaben für ideologisch begründet.

Auf Energie gibt es Steuern und Abgaben. Eine davon ist die CO2-Steuer. Die AfD will diese Abgaben abschaffen. Es soll keinen Ersatz dafür geben. So soll Energie billiger werden.

Gebäudeenergiegesetz in Sachsen nicht umsetzen

Die AfD lehnt staatliche Vorgaben zu Heiztechnik und Wärmedämmung ab und will das 2023 beschlossene Gebäudeenergiegesetz in Sachsen nicht umsetzen. Bauherren sollen selbst abwägen, wie viel sie in Energieeinsparung investieren.

Das Gebäude-Energie-Gesetz regelt, wie man heizen und dämmen muss. Die AfD lehnt dieses Gesetz ab. Sie will es in Sachsen nicht umsetzen. Jeder soll selbst entscheiden, welche Heizung er einbaut.

Nationale Energie- und Reaktorforschung fördern

Die AfD will eine eigenständige nationale Forschungs- und Förderpolitik, die nicht von den Themen der EU-Förderung abhängt. Gefördert werden soll vor allem Grundlagenforschung zu neuen Energie- und Reaktortechnologien, auch an sächsischen Hochschulen.

Die AfD will, dass Deutschland selbst über seine Forschung entscheidet. Die Forschung soll nicht von der EU abhängen. Es soll mehr Forschung zu neuer Energie-Technik geben. Dazu gehören neue Arten von Atom-Reaktoren. Sachsens Hochschulen sollen dafür Geld bekommen.

Eigene Gasspeicher für Sachsen bauen

Die AfD will in Sachsen eigene Gasspeicher errichten, die mindestens den Verbrauch von 72 Stunden abdecken. Sie begründet das damit, dass Sachsen bisher nur auf zwei Speicher in Sachsen-Anhalt zugreifen könne.

Die AfD will Gas-Speicher in Sachsen bauen. Das Gas soll für mindestens 72 Stunden reichen. Bisher liegen die Speicher in Sachsen-Anhalt. So soll die Versorgung sicherer werden.

AfD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Energiewende mit Bürgerbeteiligung und Klimaanpassung

Das BSW will den Ausbau erneuerbarer Energien öffentlich fördern und Bürger daran beteiligen, damit die Gewinne aus der Stromerzeugung bei ihnen ankommen. Klimaschutz soll sich aus Sicht der Partei rechnen und das Leben nicht verteuern; hinzu kommen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.

Das BSW will Strom aus Sonne und Wind fördern. Bürger sollen an den Anlagen beteiligt sein. So bekommen sie einen Teil der Gewinne. Klima-Schutz soll das Leben nicht teurer machen. Das Land soll sich auch besser vor Hitze und Hochwasser schützen.

Kein Kohleausstieg vor 2038

Das BSW lehnt es ab, vor 2038 aus der sächsischen Braunkohle auszusteigen. Erdgas und Kohle seien für eine sichere Energieversorgung der Betriebe weiter nötig; ein Verzicht komme nur in Frage, soweit erneuerbare Energien verfügbar sind.

Das BSW will die Braunkohle in Sachsen bis 2038 nutzen. Ein früheres Ende lehnt die Partei ab. Sie sagt: Betriebe brauchen Kohle und Gas noch für sichere Energie. Zugleich will sie mehr Strom aus Sonne und Wind.

BSW: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Klimaausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Am Kohleausstieg 2038 festhalten

Die CDU will am vereinbarten Kohleausstieg bis 2038 festhalten und der Versorgungssicherheit höchste Priorität geben. Grundlastfähige Kraftwerke sollen erst vom Netz gehen, wenn Speicher und Ersatzkraftwerke bereitstehen.

Die CDU will bis 2038 Strom aus Kohle erlauben. So steht es im Kohle-Kompromiss. Strom soll immer sicher da sein. Erst soll es Ersatz geben, dann sollen Kraftwerke vom Netz gehen.

Erneuerbare, Eigenverbrauch und Wasserstoff ausbauen

Die CDU will den Ausbau erneuerbarer Energien technologieoffen voranbringen und Genehmigungen beschleunigen. Bürger sollen selbst erzeugten Strom leichter nutzen können, und Sachsen soll an das Wasserstoffnetz angeschlossen werden.

Die CDU will mehr Strom aus Sonne, Wind und Erdwärme. Genehmigungen sollen schneller gehen. Bürger sollen eigenen Strom leichter selbst nutzen. Sachsen soll Anschluss an das Wasserstoff-Netz bekommen.

CDU: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Breiter Energiemix ohne vorgezogenen Kohleausstieg

Die Freien Wähler wollen günstige Energie durch eine Mischung aus erneuerbaren und konventionellen Quellen sowie neuen Technologien. Einen früheren Kohleausstieg lehnen sie ab. Erneuerbare Anlagen sollen dezentral entstehen, wobei Kommunen und Bürger an den Erträgen beteiligt werden.

Die Freien Wähler wollen billigere Energie. Dafür wollen sie viele Energie-Quellen nutzen. Dazu gehören Wind, Sonne, Wasser und auch Kohle. Die Kohle soll nicht früher enden als geplant. Gemeinden und Bürger sollen an der Energie mitverdienen.

Wasserstoff, Methanol und Kernfusion erforschen

Die Freien Wähler setzen auf Wasserstoff und Methanol und wollen die Forschung dazu im Freistaat fördern. Die Kernfusionsforschung soll höchste Priorität erhalten. Die Förderung der Elektromobilität im bisherigen Umfang lehnt die Partei ab.

Die Freien Wähler setzen auf Wasserstoff und Methanol. Das sind Stoffe, aus denen man Energie gewinnt. Sachsen soll die Forschung dazu fördern. Auch die Kernfusion soll erforscht werden. Für Elektro-Autos soll es weniger Fördergeld geben.

CO2-Bepreisung abschaffen, Sanierung ohne Zwang

Die Freien Wähler wollen die CO2-Bepreisung abschaffen, die sie als verdeckte Steuererhöhung betrachten. Bei der energetischen Gebäudesanierung sollen Anreize an die Stelle verpflichtender Vorgaben treten.

Die Freien Wähler wollen den CO2-Preis abschaffen. Der CO2-Preis macht Heizen und Tanken teurer. Die Partei sieht darin eine versteckte Steuer. Wer sein Haus saniert, soll Fördergeld bekommen. Einen Zwang zum Sanieren soll es nicht geben.

Freie Wähler: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 20 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich Klimaschutz zuerst, 14 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Sächsisches Klimaschutzgesetz mit Klimaneutralität 2040 einführen

Die Grünen wollen ein Klimaschutzgesetz für Sachsen, das Klimaneutralität bis 2040 verbindlich festlegt. Es soll auf einem CO2-Budget beruhen und Zwischenziele für jeden Sektor enthalten. So sollen Freistaat und Kommunen ihren Beitrag zu den Klimazielen leisten.

Die Grünen wollen ein Klimaschutz-Gesetz für Sachsen. Bis 2040 soll Sachsen klimaneutral sein. Das heißt: Sachsen schadet dem Klima dann nicht mehr. Das Gesetz legt fest, wie viel CO2 noch erlaubt ist. Für jeden Bereich gibt es eigene Ziele.

Öffentliche Hand bis 2035 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass der Staat in Sachsen bis spätestens 2035 klimaneutral arbeitet, weil er aus Sicht des Programms Vorbild sein soll. Außerdem sollen alle Förderprogramme, Gesetze und Regelungen des Landes an den Klimazielen ausgerichtet werden.

Der Staat in Sachsen soll bis 2035 klimaneutral sein. Die Grünen sagen: Der Staat soll ein Vorbild sein. Auch alle Förder-Programme des Landes sollen zum Klimaschutz passen. Das gilt ebenso für Gesetze und Regeln.

Erneuerbare stark ausbauen, Kohleausstieg beschleunigen

Die Grünen wollen deutlich mehr Strom aus erneuerbaren Quellen und einen schnelleren Ausstieg aus der Kohle. Wer nach 2030 noch Kohle nutzt, belastet nach Darstellung des Programms die Umwelt und verursacht hohe Kosten. Die Umstellung bei Strom und Wärme soll sozialverträglich gestaltet werden.

Die Grünen wollen viel mehr Strom aus Wind und Sonne. Sachsen soll schneller mit der Kohle aufhören. Die Partei sagt: Kohle nach 2030 ist teuer und schadet der Umwelt. Die Änderungen sollen für alle bezahlbar bleiben.

Netze, Speicher und Sektorenkopplung ausbauen

Die Grünen wollen die Stromnetze stärker ausbauen und verschiedene Speicher erschließen. Steuerbare Kraftwerksleistung soll einspringen, wenn Wind und Sonne nicht liefern. Erneuerbarer Strom soll zudem mit Verkehr und Wärme verknüpft und möglichst am Ort der Erzeugung genutzt werden.

Die Grünen wollen mehr Strom-Leitungen bauen. Sie wollen auch Speicher für Energie schaffen. Wenn kein Wind weht, sollen andere Anlagen Strom liefern. Der Strom soll auch für Verkehr und Heizen da sein. Er soll möglichst dort genutzt werden, wo er entsteht.

Windkraftausbau durch zügige Genehmigungen sichern

Die Grünen wollen verhindern, dass bei steigenden Antragszahlen für Windräder Engpässe in den Behörden entstehen. Untere Behörden sollen mehr fachliche Hilfe und landesweite Leitfäden bekommen. Schnelle Verfahren sollen dabei nicht auf Kosten von Natur und Umwelt gehen.

Die Grünen wollen mehr Windräder in Sachsen. Die Ämter sollen Anträge schnell prüfen können. Dafür bekommen sie mehr Hilfe von Fachleuten. Es soll klare Anleitungen vom Land geben. Die Natur soll dabei geschützt bleiben.

Kommunen verbindlich an Wind- und Solarerträgen beteiligen

Die Grünen wollen, dass alle Kommunen verpflichtend Geld aus Windrädern und Solarparks in ihrer Nähe erhalten. Der Ausbau soll nach Darstellung des Programms zuerst den Menschen vor Ort nützen und die kommunalen Finanzen stärken.

Gemeinden sollen Geld bekommen, wenn Windräder in ihrer Nähe stehen. Das gilt auch für große Solar-Anlagen auf freien Flächen. Die Grünen wollen das fest vorschreiben. So haben die Menschen vor Ort etwas davon.

Solarpflicht für Landesgebäude und Neubauten einführen

Die Grünen wollen Solaranlagen auf allen öffentlichen Gebäuden und Parkplätzen des Freistaats vorschreiben. Eine Pflicht soll auch für neue Gewerbebauten, Mehrfamilienhäuser und Parkplätze gelten. Ziel ist, bereits bebaute Flächen vollständig für Solarenergie zu nutzen.

Die Grünen wollen eine Solar-Pflicht. Auf Gebäude des Landes sollen Solar-Anlagen kommen. Das gilt auch für Parkplätze des Landes. Neue Firmen-Gebäude und neue Häuser mit vielen Wohnungen brauchen ebenfalls Solar-Anlagen.

Solaranlagen und heimische Solarindustrie fördern

Die Grünen wollen Solaranlagen auf bestehenden Gebäuden mit günstigen Krediten fördern, mit höheren Zuschüssen für Module aus Sachsen. Solarparks auf Freiflächen sollen strengen Nachhaltigkeitskriterien folgen. Auch Balkonsolar und Lösungen für denkmalgeschützte Gebäude sollen unterstützt werden.

Wer eine Solar-Anlage auf sein Haus baut, soll einen günstigen Kredit bekommen. Für Solar-Module aus Sachsen gibt es mehr Geld. Solar-Parks sollen auch der Natur nützen. Die Grünen wollen auch kleine Anlagen für den Balkon fördern.

Biomasse begrenzt und flexibel nutzen

Die Grünen wollen Biomasse weiter für Strom, Wärme und Kraftstoffe einsetzen, sofern sie nicht stofflich verwertbar ist und die Erzeugung von Nahrungsmitteln nicht verdrängt. Dazu soll eine Biomassestrategie für Sachsen entstehen.

Biomasse sind zum Beispiel Bio-Abfälle, Mist und Gülle. Die Grünen wollen daraus weiter Energie gewinnen. Das darf aber nicht den Anbau von Lebensmitteln stören. Die Anlagen sollen vor allem dann laufen, wenn Wind und Sonne fehlen. Dafür soll es einen Plan für ganz Sachsen geben.

Speicher und grünen Wasserstoff ausbauen

Die Grünen setzen auf Energiespeicher und Gaskraftwerke, die mit Wasserstoff betrieben werden können, um die Stromversorgung neben Wind und Sonne abzusichern. Die Wasserstoffwirtschaft in Sachsen soll auf Basis von grünem Wasserstoff wachsen.

Wind und Sonne liefern nicht immer Strom. Deshalb wollen die Grünen Speicher für Energie. Dazu kommen Gas-Kraftwerke, die auch mit Wasserstoff laufen können. Sachsen soll mehr grünen Wasserstoff herstellen und nutzen. Grüner Wasserstoff entsteht mit Strom aus Wind und Sonne.

Energie sparen und Effizienz fördern

Die Grünen wollen, dass in allen Lebensbereichen sparsamer mit Energie umgegangen wird. Beratung zum Energiesparen soll gestärkt und die sächsische Wirtschaft beim Heben von Einsparpotenzialen unterstützt werden.

Die Grünen wollen, dass alle weniger Energie verbrauchen. Es soll mehr Beratung zum Energie-Sparen geben. Auch Firmen und Handwerk sollen Hilfe beim Sparen bekommen. Der Staat soll selbst ein Vorbild sein.

Sanierung und Heizungstausch sozial fördern

Die Grünen wollen energetische Sanierung und den Austausch fossiler Heizungen fördern, vor allem bei günstigen Mietwohnungen, Genossenschafts- und Sozialwohnungen. Die Förderung soll mit Energieberatung vor Ort verbunden werden, um Energiearmut zu verhindern.

Die Grünen wollen Geld geben, damit Häuser weniger Energie brauchen. Auch alte Öl- und Gas-Heizungen sollen ersetzt werden. Das Geld soll vor allem für günstige Mietwohnungen da sein. Dazu soll es Beratung zum Energie-Sparen geben. Gemeinden sollen mehr Geld für Klimaschutz bekommen.

Kommunale Wärmeplanung absichern und unterstützen

Die Grünen wollen landeseigene Regeln zur kommunalen Wärmeplanung im Klimaschutzgesetz verankern und die Kommunen dafür ausreichend ausstatten. Welche klimaneutrale Technik zum Einsatz kommt, soll von Versorgungssicherheit und Preis abhängen, wobei das Programm vor allem Wärmepumpen hervorhebt.

Gemeinden sollen planen, wie sie künftig ohne Öl und Gas heizen. Die Grünen wollen dafür Regeln im Klimaschutz-Gesetz. Die Gemeinden sollen genug Geld und Beratung bekommen. Welche Technik genutzt wird, soll von Preis und Sicherheit abhängen. Die Grünen halten Wärme-Pumpen für besonders geeignet.

Bürgerenergie und Energiegenossenschaften stärken

Die Grünen wollen Bürgerinnen und Bürger stärker an der Energiewende beteiligen, auch finanziell. Energiegenossenschaften sollen Beratung, Flächen und Ausnahmen von Ausschreibungspflichten erhalten, damit die Akzeptanz steigt.

Die Grünen wollen, dass viele Menschen bei der Energie-Wende mitmachen. Bürger sollen auch Geld damit verdienen können. Energie-Genossenschaften sollen Beratung und Flächen bekommen. In einer Genossenschaft betreiben Bürger gemeinsam Anlagen. So sollen mehr Menschen die Energie-Wende gut finden.

Kohleausstieg deutlich vor 2038 vollziehen

Die Grünen fordern, dass Sachsen deutlich früher als 2038 aus der Kohle aussteigt und nur so viel Kohle verbrennt, wie das deutsche 1,5-Grad-Budget zulässt. Das Dorf Mühlrose soll erhalten bleiben; kein Ort soll mehr dem Tagebau weichen.

Die Grünen wollen früher mit der Kohle aufhören als geplant. Bisher gilt das Jahr 2038. Sachsen soll nur so viel Kohle verbrennen, wie das Klima-Ziel erlaubt. Das Dorf Mühlrose soll bleiben. Kein Dorf soll mehr für Kohle verschwinden.

Verlängerung des Tagebaus Turów ablehnen

Die Grünen lehnen eine weitere Verlängerung des polnischen Braunkohletagebaus Turów an der sächsischen Grenze ab. Sie verlangen grenzüberschreitende Umweltprüfungen nach EU-Recht und sagen betroffenen Kommunen wie Zittau Hilfe zu.

In Polen liegt der Kohle-Tagebau Turów, direkt an der Grenze zu Sachsen. Die Grünen wollen nicht, dass er länger läuft. Sie fordern eine richtige Prüfung der Folgen für die Umwelt. Die Prüfung soll über die Grenze hinweg gelten. Städte wie Zittau sollen Hilfe bekommen.

Bergbaufolgeflächen für Wind und Solar nutzen

Die Grünen wollen ehemalige Tagebauflächen für Wind- und Solarparks verwenden. Diese Flächen sollen nicht allein Kohlekonzernen offenstehen, sondern auch Bürgerenergiegenossenschaften, Mittelstand und Stadtwerken, damit die Kohleregionen Energieregionen bleiben.

Auf alten Tagebau-Flächen sollen Wind-Räder und Solar-Anlagen stehen. Die Grünen wollen, dass nicht nur Kohle-Firmen diese Flächen bekommen. Auch Bürger-Genossenschaften, kleine Firmen und Stadtwerke sollen dort bauen können. So sollen die Kohle-Regionen weiter Geld mit Energie verdienen.

Tagebaubetreiber für Folgekosten in die Pflicht nehmen

Die Grünen wollen sicherstellen, dass die Tagebaubetreiber die Wiederherstellung der Flächen bezahlen. Dafür sollen sie zu Einzahlungen oder Sicherheitsleistungen verpflichtet werden, damit die Kosten nicht beim Staatshaushalt landen. Zusätzlich schlägt die Partei eine Braunkohlefolgenstiftung vor.

Nach dem Tagebau muss das Land wieder nutzbar werden. Das kostet viel Geld. Die Grünen wollen, dass die Kohle-Firmen dafür zahlen. Die Firmen sollen vorher Geld zurücklegen oder Sicherheiten geben. Sonst müsste vielleicht der Staat zahlen. Dazu soll es eine Stiftung mit dem Bund und anderen Ländern geben.

Landeseigene Gebäude bis 2035 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass der Freistaat seine eigenen Gebäude bis 2035 vollständig klimaneutral modernisiert. Für öffentliche Liegenschaften fordern sie zudem eine Solarpflicht bei Neubau und grundlegender Sanierung.

Der Freistaat Sachsen besitzt viele Gebäude. Die Grünen wollen, dass diese bis 2035 dem Klima nicht mehr schaden. Neue öffentliche Gebäude sollen ab 2025 klima-neutral geplant werden. Auf öffentliche Gebäude sollen Solar-Anlagen kommen. Der Staat soll damit ein Vorbild sein.

Solaranlagen vorrangig auf versiegelten Flächen bauen

Die Grünen wollen Ackerflächen erhalten, um die Lebensmittelversorgung in Sachsen zu sichern. Solaranlagen sollen deshalb zuerst auf Dächern, Parkplätzen und ungenutzten Flächen entstehen. Auf Agrarland sollen Lösungen Vorrang haben, die Stromerzeugung mit Landwirtschaft verbinden.

Äcker sollen Äcker bleiben. Solar-Anlagen sollen zuerst auf Dächer und Parkplätze. Auf Feldern soll beides gehen: Strom und Ernte. Das nennt man Agri-Photovoltaik.

Kommunales Klimabudget aufstocken und verstetigen

Die Grünen wollen das Klimabudget für Kommunen erhöhen und dauerhaft im Finanzausgleichsgesetz verankern. Das Programm bezeichnet es als Erfolgsmodell, weil Klimaschutz vor Ort mit einfachen Verfahren gut funktioniere. Es soll als Beispiel dafür dienen, wie Zukunftsaufgaben in den Finanzausgleich aufgenommen werden.

Gemeinden in Sachsen bekommen Geld für den Klima-Schutz. Dieses Geld heißt Klima-Budget. Die Grünen wollen das Klima-Budget erhöhen. Die Gemeinden sollen es dauerhaft bekommen. Dafür soll es fest in einem Gesetz stehen.

Grüne: alle 21 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,4), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 4 deutlich Klimaschutz zuerst, 7 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaneutralen Industrieumbau mit Finanzhilfen fördern

Die Linke fordert Finanzhilfen für energieintensive Betriebe, damit die Industrie möglichst schnell und sozialverträglich CO2-neutral wird. Dazu sollen grüner Strom, Wasserstoffinfrastruktur und staatlich geförderte Märkte für klimaneutrale Grundstoffe kommen.

Fabriken stoßen viel CO2 aus. Die Linke will, dass sie schnell klimaneutral werden. Betriebe mit hohem Energie-Verbrauch sollen dafür Geld vom Staat bekommen. So sollen die Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Kohleausstieg deutlich vor 2038 ermöglichen

Die Linke will die Bedingungen dafür schaffen, dass Sachsen deutlich früher als 2038 aus der Kohle aussteigt, und begründet das mit der Klimakrise. Die Kosten der Renaturierung der Tagebaue sollen offengelegt und allein von den Betreibern getragen werden.

Deutschland will bis 2038 keine Kohle mehr verbrennen. Die Linke will das in Sachsen deutlich früher schaffen. Sie will das zusammen mit den Menschen vor Ort tun. Die Kohle-Firmen sollen die Schäden an der Landschaft selbst bezahlen.

Wind- und Solarenergie schneller ausbauen, Anwohner beteiligen

Die Linke will den Energiebedarf Sachsens möglichst vollständig aus erneuerbaren Quellen decken und den Bau von Wind- und Solaranlagen beschleunigen. Die Landesplanung soll den Ausbau steuern, und ein Beteiligungsgesetz soll Kommunen und Anwohner finanziell profitieren lassen.

Die Linke will mehr Strom aus Wind und Sonne. Die Anlagen sollen schneller gebaut werden. Das Land soll planen, wo sie stehen. Im Wald soll es nur selten Windräder geben. Gemeinden und Anwohner sollen Geld bekommen, wenn Anlagen bei ihnen entstehen.

Solardachpflicht für Neubauten einführen

Die Linke will für alle Neubauten in Sachsen Solaranlagen auf dem Dach vorschreiben. Bestehende Gebäude sollen nach und nach verpflichtend Solaranlagen oder Gründächer erhalten, während Freiflächenanlagen strengeren Naturschutzvorgaben unterliegen sollen.

Die Linke will eine Pflicht für Solar-Anlagen auf neuen Häusern. Ältere Häuser sollen nach und nach folgen. Sie können auch ein begrüntes Dach bekommen. Im Wald soll es keine Solar-Anlagen geben. Auf Feldern sollen sie nur begrenzt groß sein.

Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umstellen

Die Linke will die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umstellen und dafür Lösungen entwickeln, die über Quartiere und Gemeinden hinausreichen. Kommunen sollen Geld für die Umstellung erhalten, damit Heizen bezahlbar bleibt.

Heizen soll künftig ohne Öl, Gas und Kohle auskommen. Die Linke will dafür gemeinsame Wärme-Netze für ganze Orte. Die Gemeinden sollen Geld für den Umbau bekommen. Heizen soll für alle bezahlbar bleiben. Jede Gemeinde soll eine Beratungs-Stelle haben.

Energiesperren abschaffen und Strompreise staatlich kontrollieren

Die Linke will Strom- und Gassperren abschaffen und einen Härtefallfonds für Energieschulden einrichten. Außerdem soll der Staat die Strompreise wieder kontrollieren, und Versorger sollen ökologische Sozialtarife anbieten müssen. Ziel sind sinkende Strompreise.

Manche Menschen können ihre Rechnung für Strom oder Gas nicht bezahlen. Die Linke will: Niemandem darf man deshalb Strom oder Gas abstellen. Ein Fonds soll bei Energie-Schulden helfen. Der Staat soll die Strompreise wieder kontrollieren. Strom soll billiger werden.

Wasserstoff gezielt einsetzen, Infrastruktur öffentlich halten

Die Linke will Wasserstoff nur dort einsetzen, wo er wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist, in der Regel nicht bei Autos und Heizungen. Die zugehörige Infrastruktur soll der öffentlichen Hand gehören. Langfristig soll nur grüner Wasserstoff genutzt werden.

Wasserstoff ist ein Gas, das Energie liefern kann. Die Linke will ihn nur dort nutzen, wo es sinnvoll ist. Bei Autos und Heizungen ist das meist nicht so. Die Leitungen und Anlagen sollen dem Staat gehören. Der Wasserstoff soll aus Wind- und Sonnenstrom kommen.

Energiekonzerne vergesellschaften, Landesenergiegesellschaft gründen

Die Linke will eine sächsische Energiegesellschaft gründen und Konzerne wie MIBRAG, LEAG und RWE per Gesetz vergesellschaften. Energie soll vor allem dezentral und erneuerbar in Sachsen erzeugt werden, die Infrastruktur in öffentlicher Hand bleiben. So soll die Gesellschaft Preise und Nachhaltigkeit kontrollieren können.

Die Linke will eine eigene Energie-Firma für Sachsen gründen. Große Energie-Konzerne sollen der Allgemeinheit gehören. Ein Gesetz soll das regeln. Sachsen soll seine Energie selbst erzeugen, vor allem aus Wind und Sonne. Die Netze sollen dem Staat gehören.

Sächsisches Klimaschutzgesetz mit Sektorzielen einführen

Die Linke will ein Klimaschutzgesetz für Sachsen, das verbindliche CO2-Minderungsziele für alle Sektoren und sozial gerechte Maßnahmen festlegt. Werden Ziele verfehlt, sollen Sofortprogramme Pflicht sein. Die Partei hält am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens fest.

Die Linke will ein Klimaschutz-Gesetz für Sachsen. Darin stehen feste Ziele für weniger CO2. Die Ziele gelten für alle Bereiche, zum Beispiel Verkehr und Industrie. Wer ein Ziel verfehlt, muss sofort nachbessern. Der Klimaschutz soll sozial gerecht sein.

Klimaanpassung per Gesetz verpflichtend machen

Die Linke will ein sächsisches Gesetz zur Klimawandelanpassung, das Anpassungsstrategien für alle Sektoren vorschreibt und soziale Folgen abfedert. Leitbild ist eine „Vision Zero“: Niemand soll mehr an Klimafolgen wie Hitze oder Kälte sterben. Kommunen sollen dafür Geld und Klimaschutzmanager bekommen.

Das Klima ändert sich. Es gibt mehr Hitze, Dürre und Starkregen. Die Linke will ein Gesetz, das Sachsen darauf vorbereitet. Kein Mensch soll wegen Hitze oder Kälte sterben. Städte sollen mehr Bäume und Grün bekommen. Die Gemeinden sollen dafür Geld erhalten.

Kommunen bis 2030 klimaneutral machen

Die Linke will, dass sämtliche Kommunen in Sachsen bis 2030 klimaneutral sind. Dafür sieht sie verpflichtende Konzepte zum Energiesparen, eine ökologisch ausgerichtete Haushaltsplanung und Klimaräte zur Bürgerbeteiligung vor.

Alle Städte und Dörfer in Sachsen sollen bis 2030 klimaneutral sein. Das heißt: Sie schaden dem Klima nicht mehr. Sie müssen dafür Pläne zum Energie-Sparen machen. Die Menschen sollen in Klima-Räten mitreden.

Europa auf erneuerbare Energien umstellen

Die Linke will, dass Europa sich von fossilen Energieträgern löst und auf erneuerbare Energien setzt, um der Klimakrise zu begegnen. Sachsen soll dabei Vorbild sein und sich im Bundesrat und in der EU stärker dafür einsetzen.

Die Linke will ein Europa mit erneuerbarer Energie. Europa soll ohne Kohle, Öl und Gas auskommen. Sachsen soll dabei ein Vorbild sein. Die EU soll Energie gemeinsam einkaufen.

Linke: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 6 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Kommunen und Anwohner an Energiewende beteiligen

Die SPD will, dass Kommunen verpflichtend an den Gewinnen der Energieerzeugung vor Ort beteiligt werden. Wo viel Ökostrom entsteht, sollen günstige regionale Stromtarife gelten. Die Wärme- und Heizungswende soll mit Unterstützung für Bürger und Kommunen sozial gerecht umgesetzt werden.

Gemeinden sollen Geld bekommen, wenn bei ihnen Strom entsteht. Das soll Pflicht sein. Wer dort wohnt, soll weniger für Strom zahlen. Beim Umbau der Heizungen sollen Bürger und Gemeinden Hilfe bekommen.

Erneuerbare Energien und Speicher schnell ausbauen

Die SPD will Erzeugung, Speicherung und Netze für erneuerbare Energien so rasch wie möglich ausbauen. Sachsen soll sich aus einem Mix von Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Biogas, Geothermie und grünem Wasserstoff versorgen; Gaskraftwerke sollen als Übergangslösung dienen.

Die SPD will mehr Strom aus Sonne, Wind und Wasser. Auch Speicher und Leitungen sollen schnell gebaut werden. Gas-Kraftwerke sollen für eine Übergangs-Zeit helfen. Später sollen sie mit grünem Wasserstoff laufen.

Am Kohleausstieg bis spätestens 2038 festhalten

Die SPD bekennt sich zum vereinbarten Ende der Kohleverstromung bis spätestens 2038. Ein früheres Ende hält sie für möglich, knüpft es aber an eine sichere und bezahlbare Energieversorgung und an genügend neue, gut bezahlte Arbeitsplätze in den Revieren.

Die SPD will bis spätestens 2038 aus der Kohle aussteigen. Früher geht es nur unter Bedingungen. Strom muss sicher und bezahlbar bleiben. In den Kohle-Regionen muss es genug neue, gut bezahlte Jobs geben.

Sachsen ans Wasserstoffkernnetz anbinden

Die SPD will, dass Sachsen über mehrere Leitungen an das bundesweite Wasserstoffkernnetz angeschlossen wird und wichtige Industrieregionen einen direkten Zugang erhalten. So soll das Land seinen aus Sicht des Programms bestehenden Vorsprung beim Wasserstoff halten.

Die SPD will Leitungen für Wasserstoff nach Sachsen holen. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie liefert. Wichtige Industrie-Regionen sollen direkt angeschlossen sein. Auch Speicher für Wasserstoff sollen entstehen.

Landesentwicklungsplan mit Zwei-Prozent-Windziel fortschreiben

Die SPD will den Landesentwicklungsplan überarbeiten und darin Ziele für die räumliche Ordnung Sachsens festlegen. Der Plan soll den Schutz natürlicher Lebensräume und einen sozialverträglichen Klimaschutz verankern, einschließlich der Bundesvorgabe von zwei Prozent der Landesfläche für Windenergie.

Die SPD will den Plan für die Entwicklung des Landes Sachsen erneuern. Der Plan soll Natur und Klima schützen. Zwei Prozent der Fläche von Sachsen sollen für Windräder da sein. Das verlangt der Bund. Neue Ideen sollen in Modell-Versuchen getestet werden.

Erneuerbare ausbauen, Brückenstrompreis für Industrie

Die SPD setzt auf einen Mix erneuerbarer Energien und will energieintensive Betriebe mit einem Brückenstrompreis, also einem zeitweise staatlich vergünstigten Strompreis, unterstützen. Kommunen sollen stärker an den Einnahmen aus erneuerbaren Energien beteiligt werden.

Die SPD will mehr Strom aus Sonne, Wind und Wasser. Firmen, die sehr viel Strom brauchen, sollen eine Zeit lang günstigeren Strom bekommen. Gemeinden sollen mehr Geld aus Wind- und Solar-Anlagen erhalten. Strom soll immer sicher und bezahlbar bleiben.

Solarausbau vorantreiben, Solarpflicht für Neubauten

Die SPD will die Photovoltaik in Sachsen stark ausbauen: an Autobahnen und Bahnstrecken, auf künstlichen Gewässern, auf Dächern und über Parkplätzen. Bei Neubauten soll Solartechnik zur Pflicht werden. Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastruktur sollen schneller laufen.

Die SPD will mehr Strom aus Sonne. Solar-Anlagen sollen an Autobahnen und Bahn-Strecken stehen. Sie sollen auch auf Dächern, über Parkplätzen und auf Seen sein. Bei neuen Gebäuden sollen Solar-Anlagen Pflicht sein. Genehmigungen sollen schneller gehen.

Energiewende sozial gerecht gestalten

Die SPD hält die Umstellung von Strom, Wärme und Verkehr auf erneuerbare Energien für unvermeidlich und will sie sozial ausgewogen gestalten. Heizungstausch und Wärmewende sollen planbar und bezahlbar bleiben. Im Bund setzt sich die Partei für die Einführung des Klimageldes ein.

Die SPD will weg von Öl, Gas und Kohle. Strom, Wärme und Verkehr sollen sauber werden. Das soll für alle bezahlbar sein. Das Land soll Förder-Programme mitbezahlen. Die SPD will auch ein Klima-Geld vom Bund. Das ist eine Zahlung an die Bürger als Ausgleich für höhere Preise.

Klimaneutralen Umbau der Wirtschaft fördern

Die SPD will den Ausbau von erneuerbaren Energien und Speichern fördern und Unternehmen beim Umstieg auf Klimaneutralität unterstützen. Energieintensive Betriebe sollen dafür Subventionen bekommen. Das Ziel lautet, die Industrie zu erhalten und zugleich den CO2-Ausstoß zu beenden.

Die SPD will mehr Strom aus Wind und Sonne. Sie will auch Strom-Speicher fördern. Firmen mit hohem Energie-Verbrauch sollen Geld vom Staat bekommen. Damit sollen sie klimaneutral werden. Die Industrie soll dabei in Sachsen bleiben.

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