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Was sagen die Parteien in Berlin zu Klima und Energie?

5 aktuelle Wahlprogramme in Berlin haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst (+1,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 4 deutlich Wachstum zuerst

Klimaschutzgesetz durch Sichere-Energie-Gesetz ersetzen

Die AfD will das Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz streichen und stattdessen ein Sichere-Energie-Gesetz beschließen. Das Ziel, Berlin bis 2045 klimaneutral zu machen, lehnt sie ab, weil es aus ihrer Sicht das Weltklima nicht beeinflusst und Energie verteuert.

Berlin hat ein Gesetz für den Klima-Schutz. Die AfD will dieses Gesetz abschaffen. Sie will ein neues Gesetz für sichere Energie. Die AfD sagt: Das Klima-Ziel für 2045 macht Energie teuer und bringt dem Klima nichts.

Energiesteuern senken und CO2-Abgabe abschaffen

Die AfD will über den Bundesrat erreichen, dass die Energiesteuern deutlich sinken und die CO2-Abgabe entfällt. Strom und Wärme sollen so für Haushalte und Unternehmen günstiger werden.

Die AfD will Energie billiger machen. Die Steuern auf Energie sollen stark sinken. Die CO2-Abgabe soll ganz wegfallen. Das ist ein Aufpreis auf Benzin, Öl und Gas. Berlin soll das im Bundesrat vorschlagen.

Kohle und Gas behalten, Windräder ablehnen

Die AfD will, dass Berlin weiter Kohle- und Gaskraftwerke betreibt und Strom aus verschiedenen Quellen einführt. Windkraftanlagen im Stadtgebiet lehnt sie ab. Wetterabhängige Energie könne eine Millionenstadt aus ihrer Sicht nicht zuverlässig versorgen.

Die AfD will Kraftwerke mit Kohle und Gas behalten. Berlin soll auch Strom von außen kaufen. Windräder in Berlin will die AfD nicht. Sie sagt: Wind und Sonne liefern nicht immer genug Strom.

Zur Kernenergie zurückkehren, Kernforschung in Berlin

Die AfD will, dass Deutschland wieder Kernkraft nutzt, und setzt sich dafür auf Bundesebene ein. Berlin soll erneut ein Standort für Kernforschung werden. Den Atomausstieg hält die Partei für einen schweren Fehler.

Die AfD will wieder Atomkraft in Deutschland. Sie will sich im Bund dafür einsetzen. In Berlin soll wieder viel zu Atomkraft geforscht werden. Die AfD sagt: Der Ausstieg aus der Atomkraft war ein Fehler.

Windräder in Berliner Wäldern verhindern

Die AfD lehnt Windkraftanlagen in den Berliner Wäldern ab. Auch das Ziel, 0,5 Prozent der Landesfläche für Windkraft bereitzustellen, weist sie zurück.

Die AfD will keine Windräder in Berliner Wäldern. Berlin soll einen Teil seiner Fläche für Windkraft nutzen. Dieses Ziel lehnt die AfD ab. Sie sagt: Windräder zerstören Natur und Erholungs-Orte.

Schuldenfinanzierten Umbau der Fernwärme stoppen

Die AfD will den klimaneutralen Umbau der Berliner Wärmeversorgung im geplanten, über Schulden finanzierten Umfang beenden. Klimapolitische Maßnahmen sollen nicht zu höheren Preisen für die Berliner führen. Ticket- und Preisentscheidungen im Nahverkehr sollen von ihrer Finanzierung abhängen.

Berlin will seine Fernwärme ohne Kohle und Gas erzeugen. Das kostet viel Geld. Die AfD will diesen Umbau in der geplanten Größe stoppen. Sie will dafür keine hohen Schulden machen. Klima-Politik soll die Preise für Berliner nicht erhöhen.

AfD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+0,5), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Wärmeversorgung technologieoffen gestalten, Gasnetz erhalten

Die CDU will beim Heizen keine einseitigen staatlichen Vorgaben und den Wettbewerb von Gas, Fernwärme und Wärmepumpen erhalten. Klimaschutz soll vor allem über den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme erfolgen; eine Stilllegung des Gasnetzes lehnt sie ab.

Die CDU will Heizen bezahlbar halten. Gas, Fernwärme und Wärmepumpen sollen alle erlaubt bleiben. Fernwärme soll klimafreundlicher werden. Das Gasnetz soll nicht abgeschaltet werden. Die CDU will Erdwärme erforschen.

Energiekosten senken und technologieoffen fördern

Die CDU will Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz verbinden und alle Teile des Energiesystems auf Kostensenkung prüfen. Sie setzt auf Technologieoffenheit und will ein Wasserstoff-Forschungscluster in Berlin aufbauen.

Energie soll sicher und bezahlbar sein. Die CDU will Kosten im Energie-System senken. Sie will keine feste Technik vorschreiben. In Berlin soll mehr zu Wasserstoff geforscht werden.

Eine Million Straßenbäume bis 2040 pflanzen

Die CDU will Berlin besser gegen Hitze und Extremwetter wappnen und dazu die Zahl der Straßenbäume bis 2040 auf eine Million erhöhen. Dazu kommen der Umbau der Wälder zu Laubmischwäldern und ein neuer Stadtwald auf Teilen des Tempelhofer Feldes.

Berlin soll mehr Bäume an den Straßen bekommen. Bis 2040 sollen es eine Million sein. Bäume kühlen die Stadt bei Hitze. Wälder sollen mehr Laub-Bäume bekommen. Auf dem Tempelhofer Feld soll ein neuer Wald wachsen.

Hitzeschutz an Schulen, Kitas und Spielplätzen

Die CDU will Hitzeschutz von Beginn an in Planung und Bau einbeziehen, vor allem bei Kitas und Schulen. Dazu gehören Schatten, Begrünung, entsiegelte Flächen und kostenloses Trinkwasser.

Schulen und Kitas sollen besser vor Hitze schützen. Es soll mehr Schatten geben. Schulhöfe sollen grüner werden. Kinder sollen kostenlos Wasser trinken können. Es soll mehr Trink-Brunnen geben.

Berliner Solargesetz abschaffen

Die CDU will den Ausbau erneuerbarer Energien vor allem über Markt und Wettbewerb voranbringen und lehnt eine Solarpflicht ab. Das Berliner Solargesetz soll wegfallen, weil die EU-Gebäuderichtlinie entsprechende Vorgaben aus Sicht der Partei bereits regelt.

Die CDU will keine Pflicht für Solar-Anlagen. Das Berliner Solar-Gesetz soll weg. Solar-Strom soll sich am Markt durchsetzen. Öffentliche Dächer sollen trotzdem Solar-Anlagen bekommen. Genehmigungen sollen schneller gehen.

Keine großen Windräder in Berlin

Die CDU lehnt große Windkraftanlagen im Berliner Stadtgebiet ab und will die bundesweiten Flächenziele für Windkraft in Stadtstaaten reformieren. Stattdessen sollen gemeinsame Lösungen mit Brandenburg, ein Energie-Staatsvertrag und dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung kommen.

In Berlin sollen keine großen Windräder gebaut werden. Vor allem nicht in Wäldern. Berlin soll mit Brandenburg zusammen-arbeiten. Dafür soll es einen Vertrag geben. Kleine Kraftwerke für Strom und Wärme sollen gefördert werden.

CDU: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,1), aus 13 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 12 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaschutz sozial gerecht ausrichten

Die Grünen wollen Klimaschutz zuerst dort betreiben, wo Menschen am stärksten unter Umweltfolgen leiden. Laut Programm trifft das vor allem Menschen mit wenig Geld, Frauen und Ältere, obwohl sie weniger CO₂ verursachen. Wer staatliche Leistungen bezieht, soll einfacher an Förderung kommen, etwa für Balkonkraftwerke.

Die Grünen sagen: Arme und alte Menschen leiden besonders unter der Klima-Krise. Dabei verursachen sie wenig CO₂. Klima-Schutz soll deshalb zuerst diesen Menschen helfen. Wer Geld vom Staat bekommt, soll leichter Förderung erhalten. Zum Beispiel für eine kleine Solar-Anlage am Balkon.

Energieversorgung vollständig erneuerbar machen

Die Grünen wollen Berlins Energie komplett aus erneuerbaren Quellen beziehen und zugleich sicher und bezahlbar halten. Investitionen in erneuerbare Energien sollen laut Programm für stabile Preise sorgen und unabhängig von fossilen Brennstoffen machen. Diese kämen überwiegend aus autoritär regierten Staaten.

Die Grünen wollen: Berlin nutzt nur noch erneuerbare Energie. Das ist zum Beispiel Strom aus Sonne und Wind. Die Energie soll sicher und bezahlbar sein. Berlin soll dann kein Öl und Gas aus anderen Ländern mehr brauchen.

Berlin bis 2040 klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass Berlin bis 2040 klimaneutral wird, und verweisen auf Hamburg als Vorbild. Dafür sollen verbindliche Ziele und klare Zuständigkeiten gelten. Das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm soll zügig beschlossen werden.

Die Grünen wollen: Berlin soll bis 2040 klima-neutral sein. Das heißt: Die Stadt schadet dem Klima dann nicht mehr. Bisher gilt das Jahr 2045 als Ziel. Dafür soll es feste Ziele und klare Aufgaben geben.

Klima-Check für alle Gesetze einführen

Die Grünen wollen jedes Gesetz und jede Maßnahme des Landes auf ihre Klimawirkung prüfen lassen. Klimaschutz soll so zur Aufgabe aller Senatsressorts werden. Werden Vorgaben des Berliner Klimaschutzgesetzes verfehlt, sollen verpflichtend Maßnahmenprogramme folgen.

Die Grünen wollen einen Klima-Check. Das bedeutet: Berlin prüft jedes neue Gesetz. Ist es gut oder schlecht für das Klima? Alle Teile der Regierung sollen auf das Klima achten. Wenn Berlin seine Klima-Regeln nicht einhält, muss ein neuer Plan her.

Wärmenetze auf erneuerbare Quellen umstellen

Die Grünen wollen die Berliner Fernwärme und die Stromversorgung schneller von fossilen Energien lösen und das Gasnetz langfristig stilllegen. Zugleich sollen mehr Gebäude energetisch saniert werden, zuerst die mit dem schlechtesten Zustand. Das soll Mieterinnen und Mieter vor steigenden Kosten für fossile Energie schützen.

Berlin heizt heute meist mit Gas und Kohle. Die Grünen wollen das ändern. Die Fern-Wärme soll aus erneuerbaren Quellen kommen. Das Gas-Netz soll später stillgelegt werden. Mehr Häuser sollen besser gedämmt werden. So sollen Mieter nicht zu viel fürs Heizen zahlen.

Nahwärme und Wärmeplanung in Bezirken stärken

Die Grünen wollen neue Nahwärmenetze in den Quartieren voranbringen und Genossenschaften dafür bei Gründung und Investitionen fördern. Die Bezirksämter sollen die Wärmeplanung vor Ort steuern und dafür feste Wärmewende-Manager*innen bekommen. Öffentliche Gebäude sollen als sichere Abnehmer an die Netze gehen.

Nah-Wärme heißt: Ein kleines Netz versorgt mehrere Häuser mit Wärme. Die Grünen wollen mehr solche Netze. Bürger können dafür eine Genossenschaft gründen. Dafür soll es Geld vom Land geben. In jedem Bezirk sollen sich feste Personen um das Thema kümmern.

Wärmepumpen mit Landesförderung ohne Vorkasse ausbauen

Die Grünen wollen den Einbau von Wärmepumpen mit eigenen Landesprogrammen fördern, die Bundesprogramme ergänzen und Lücken schließen. Das Land soll Kosten direkt zahlen, damit niemand Geld vorstrecken muss. Auch Leasing- und Contracting-Modelle sollen förderfähig werden, dazu kommt kostenlose Beratung.

Eine Wärme-Pumpe heizt ohne Gas und Öl. Die Grünen wollen mehr Wärme-Pumpen in Berlin. Das Land soll dafür Geld geben. Die Menschen sollen das Geld nicht erst selbst auslegen müssen. Man soll eine Heizung auch in Monats-Raten bezahlen können. Es soll kostenlose Beratung geben.

Fernwärme ohne Holz und Wasserstoff klimaneutral machen

Die Grünen wollen, dass das landeseigene Fernwärmeunternehmen BEW auf Großwärmepumpen, Tiefengeothermie und Abwärme setzt. Holzverbrennung und grünen Wasserstoff lehnen sie für die Wärmeversorgung ab, die Müllverbrennung in Klingenberg soll kleiner ausfallen. Kundschaft, Beschäftigte und Zivilgesellschaft sollen beim Umbau verbindlich mitreden.

Die Grünen wollen die Fernwärme in Berlin klimaneutral machen. Fernwärme ist Wärme, die durch Rohre in viele Häuser kommt. Die Firma BEW gehört dem Land Berlin. Sie soll Wärme aus der Erde und aus Abwasser nutzen. Holz soll sie dafür nicht verbrennen.

Erdgasnetz schrittweise stilllegen

Die Grünen halten das Erdgasverteilnetz für nicht sinnvoll klimaneutral umrüstbar und wollen nicht mehr benötigte Teile nach und nach stilllegen. Nur für Industrie- und Gewerbestandorte ohne andere Möglichkeit soll ein Teil zu einem Netz für grünen Wasserstoff werden. Kundinnen und Kunden sollen früh informiert und vor steigenden Netzkosten geschützt werden.

Die Grünen wollen das Erdgas-Netz in Berlin nach und nach abschalten. Nur manche Firmen sollen später Wasserstoff über das Netz bekommen. Die Kunden sollen früh Bescheid wissen. Sie sollen nicht mehr für das Netz zahlen müssen als bisher.

Öffentliche Gebäude bis 2030 mit Solaranlagen ausstatten

Die Grünen wollen den Solaranteil am Berliner Strom deutlich erhöhen und dafür vor allem die Dächer öffentlicher Gebäude nutzen. Bis 2030 sollen dort überall, wo es technisch geht, Solaranlagen stehen. Ein Umsetzungsplan mit Prioritäten, Zeitplänen und überprüfbaren Zielen soll das absichern.

Die Grünen wollen mehr Strom aus Sonne in Berlin. Auf allen öffentlichen Gebäuden sollen bis 2030 Solar-Anlagen sein. Das gilt, wenn es technisch möglich ist. Dafür soll es einen festen Plan geben. Auch Parkplätze sollen Solar-Strom liefern.

Mieterstrom und Balkonsolar zum Standard machen

Die Grünen wollen, dass auch Mieterinnen und Mieter direkt von Solarstrom profitieren. Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung sollen üblich werden, und die landeseigenen Wohnungsunternehmen sollen Balkonsolaranlagen einfacher und einheitlich genehmigen. Zudem soll der Einbau intelligenter Stromzähler schneller gehen.

Die Grünen wollen, dass auch Mieter Solar-Strom nutzen können. Solar-Strom vom eigenen Hausdach soll normal werden. Solar-Anlagen für den Balkon sollen leichter erlaubt werden. Das gilt für Wohnungen von landeseigenen Firmen. Es soll auch Geld für Strom-Speicher geben.

Windkraft auf Gewerbe- und Industrieflächen ausbauen

Die Grünen wollen in Berlin Windenergiegebiete nach den Vorgaben des Bundes ausweisen. Dafür sollen vor allem bereits versiegelte Gewerbe- und Industrieflächen dienen, während die Wälder wegen ihrer Schutz- und Erholungsfunktion in der Regel frei bleiben. Anwohnerinnen und Anwohner sollen an den Einnahmen beteiligt werden.

Die Grünen wollen in Berlin Windräder bauen. Die Windräder sollen vor allem auf Flächen von Gewerbe und Industrie stehen. Die Wälder sollen meist frei bleiben. Die Menschen in der Nähe sollen Geld von den Windrädern bekommen.

Energiespar-Contracting in öffentlichen Einrichtungen ausbauen

Die Grünen wollen den Energieverbrauch senken, weil Klimaneutralität aus ihrer Sicht nur mit sparsamer Nutzung erreichbar ist. Dazu soll das Energiespar-Contracting in möglichst allen öffentlichen Einrichtungen neu aufgelegt werden. Bei diesem Modell übernimmt ein Dienstleister Sparmaßnahmen und wird aus den eingesparten Energiekosten bezahlt.

Die Grünen wollen, dass Berlin weniger Energie verbraucht. Öffentliche Einrichtungen sollen dafür Verträge mit Fach-Firmen machen. Die Firmen helfen beim Energie-Sparen. Auch Betriebe sollen Energie sparen. Dafür soll es ein Netzwerk geben.

Grüne: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,4), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 5 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 13 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 11 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Berlin klimaresilient und Energie bezahlbar machen

Die Linke will Berlin an die Folgen der Klimakrise anpassen und dafür in öffentliche Infrastruktur, Nahverkehr sowie Fuß- und Radverkehr investieren. Der BaumEntscheid soll umgesetzt werden. Zugleich sollen Strom, Wärme und Wasser für alle bezahlbar sein.

Die Linke will Berlin auf heiße Sommer vorbereiten. Es soll mehr Parks und saubere Luft geben. Die Stadt soll Geld für Busse, Bahnen, Fußwege und Radwege ausgeben. Der Baum-Entscheid soll umgesetzt werden. Strom, Wärme und Wasser sollen für alle bezahlbar sein.

Kommunale Wohnungen energetisch sanieren, Modernisierungsumlage abschaffen

Die Linke will einen verbindlichen Fahrplan für die energetische Sanierung kommunaler Wohnungen und dafür deutlich mehr Eigenkapital des Landes. Die Modernisierungsumlage, mit der Vermieter Kosten auf die Miete umlegen können, soll entfallen. Sanierungen sollen Mieter vor steigenden Kosten schützen und dem Klima nutzen.

Die Linke will Wohnungen der Stadt sanieren, damit sie weniger Energie brauchen. Dafür soll es einen festen Plan geben. Das Land soll mehr Geld dafür geben. Vermieter sollen die Kosten nicht mehr auf die Miete aufschlagen dürfen.

Kreislaufbauen fördern und Beton zurückdrängen

Die Linke will, dass Bauabfälle recycelt und Bauteile wiederverwendet werden, unter anderem über ein kommunales Lager für gebrauchte Baustoffe. Beton soll laut geänderter Bauordnung möglichst nur noch dort zum Einsatz kommen, wo er zwingend vorgeschrieben ist; stattdessen soll mehr mit nachwachsenden Rohstoffen gebaut werden.

Die Linke will beim Bauen weniger Müll. Alte Bauteile soll man wieder verwenden. Die Stadt soll ein Lager für gebrauchte Baustoffe bekommen. Beton schadet laut der Linken dem Klima. Man soll ihn nur noch nutzen, wo er Pflicht ist. Holz und ähnliche Stoffe sollen gefördert werden.

Bauordnung für Klimaschutz und Klimaanpassung reformieren

Die Linke will das Bauplanungsrecht und die Landesbauordnung nutzen, um Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel voranzubringen. Solaranlagen und Fassadenbegrünung sollen leichter möglich werden, Neubauten sollen Grauwasser nutzen und einen Mindestanteil an Grün haben. Baurecht für neue Siedlungen aus Ein- oder Zweifamilienhäusern soll es nicht mehr geben.

Die Linke will die Bau-Regeln in Berlin ändern. Das soll dem Klima helfen. Solar-Anlagen auf Dächern und an Hauswänden sollen leichter möglich sein. Neue Häuser sollen gebrauchtes Wasser noch einmal nutzen. Bei neuen Häusern soll es immer auch Grün geben. Neue Siedlungen mit Einfamilien-Häusern soll es nicht mehr geben.

Berlin bis spätestens 2040 klimaneutral machen

Die Linke will, dass Berlin spätestens 2040 klimaneutral ist und sein CO2-Budget einhält. Klimaschutz soll als Ziel in die Landesverfassung kommen. Ein Klimavorbehalt soll dafür sorgen, dass bei Vorlagen von Senat und Gesetzgeber im Zweifel die klimafreundlichere Variante gewählt wird.

Die Linke will: Berlin soll bis spätestens 2040 klimaneutral sein. Das heißt: Die Stadt schadet dem Klima dann nicht mehr. Klimaschutz soll in der Berliner Verfassung stehen. Bei neuen Gesetzen soll die klimafreundlichere Lösung Vorrang haben.

Massiv in Klimaschutz investieren, Bürger beteiligen

Die Linke fordert hohe öffentliche Investitionen in Nahverkehr, Elektrobusse, Fernwärme, Stromnetz und sozialverträgliche Gebäudesanierung. Bürgerinnen und Bürger sollen über Beteiligungsformate an lokalen Klimamaßnahmen mitwirken. Mit Brandenburg will die Partei bei Wind- und Solarstrom enger zusammenarbeiten.

Die Linke will viel Geld für den Klimaschutz ausgeben. Das Geld soll in Busse, Bahnen, Fernwärme und Stromnetz fließen. Bürger sollen beim Klimaschutz vor Ort mitreden. Berlin soll enger mit Brandenburg zusammenarbeiten.

Gebäude ohne höhere Warmmieten energetisch sanieren

Die Linke will jährlich mindestens 2 Prozent der Gebäude energetisch sanieren und mit den energetisch schlechtesten beginnen. Zuschüsse sollen so gestaltet sein, dass die Warmmiete danach nicht steigt und niemand verdrängt wird. Kohle-, Öl- und Gasheizungen sollen möglichst schnell klimafreundlichen Heizungen weichen.

Die Linke will mehr Häuser sanieren, damit sie weniger Energie brauchen. Jedes Jahr sollen es mindestens 2 Prozent der Gebäude sein. Die Miete mit Heizkosten soll danach nicht steigen. Alte Heizungen mit Kohle, Öl und Gas sollen schnell ersetzt werden.

Wärmeplanung umsetzen und Wärmenetze ausbauen

Die Linke will die Kommunale Wärmeplanung und den Fahrplan für eine fossilfreie Fernwärme umsetzen und Fern- wie Nahwärmenetze ausbauen. Ab 2027 soll feststehen, wo ein Anschluss an ein Wärmenetz möglich wird. Die Wärme soll erneuerbar, sicher und bezahlbar sein.

Die Linke will mehr Fernwärme und Nahwärme in Berlin. Dabei kommt die Wärme über Leitungen ins Haus. Ab 2027 soll klar sein, wo ein Anschluss möglich ist. Eine Wärme-Agentur soll die Menschen beraten.

Wärme aus erneuerbaren Quellen statt Verbrennung gewinnen

Die Linke will Wärme künftig aus vielen erneuerbaren Quellen und aus Abwärme gewinnen, etwa über Geothermie, Großwärmepumpen und Abwasser. Die Verbrennung von Holz und Müll soll nur in engen Grenzen eine Rolle spielen, weil sie aus Sicht der Partei nicht klimaneutral ist.

Die Linke will Wärme aus sauberen Quellen gewinnen. Dazu gehören Erdwärme, große Wärme-Pumpen und Wärme aus Abwasser. Holz und Müll sollen nur wenig verbrannt werden. Neue Wohn-Gebiete sollen klimaneutral beheizt werden.

Solar, Wind und sichere Stromnetze ausbauen

Die Linke will bis spätestens 2030 alle geeigneten Dächer öffentlicher Gebäude mit Solaranlagen ausstatten und Windkraft mit Beteiligung von Anwohnern und Bezirken ausbauen. Zudem soll das Stromnetz nach den Anschlägen besser gegen Ausfälle gesichert werden.

Die Linke will mehr Strom aus Sonne und Wind. Bis 2030 sollen öffentliche Gebäude Solar-Anlagen auf dem Dach haben. Auch Windräder sollen gebaut werden. Das Stromnetz soll sicherer werden.

Energiearmut und Energiesperren verhindern

Die Linke will die bestehenden Maßnahmen gegen Energiearmut sowie gegen Strom- und Gassperren fortsetzen und Beratung ausbauen. Über den Bundesrat soll Berlin auf sozial gestaffelte Strompreise und ein Verbot von Energiesperren hinwirken.

Manche Menschen können Strom und Gas nicht bezahlen. Die Linke will ihnen helfen. Niemandem soll der Strom abgestellt werden. Eine Grundmenge Strom soll für alle günstig sein.

Fernwärmepreise deckeln und kontrollieren

Die Linke will den Anstieg der Fernwärmekosten begrenzen, damit Wärme bezahlbar bleibt und die Wärmewende akzeptiert wird. Vorgesehen sind Investitionsförderung, Transparenzpflichten, Preiskontrollen und eine Preisobergrenze.

Fernwärme wird teurer. Die Linke will die Preise begrenzen. Die Anbieter sollen offenlegen, wie die Preise entstehen. Der Staat soll die Preise kontrollieren.

GASAG in öffentliche Hand überführen

Die Linke will den Gasversorger GASAG rekommunalisieren oder vergesellschaften, sofern der Preis angemessen ist. Die öffentlichen Energieunternehmen sollen neu geordnet und für eine klimaneutrale und soziale Versorgung eingesetzt werden.

Die Linke will die Gas-Firma GASAG für das Land Berlin kaufen. Der Preis muss aber stimmen. Die Berliner Stadtwerke sollen ein eigenes Unternehmen werden. Die Gewinne sollen in Netze und saubere Energie fließen.

Klimaschutz im Grundgesetz verankern, Modernisierungsumlage abschaffen

Die Linke will, dass Berlin sich im Bundesrat für mehr Klimaschutz und Fördermittel des Bundes einsetzt und Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz kommt. Außerdem soll die Modernisierungsumlage entfallen, mit der Vermieter Sanierungskosten auf die Miete umlegen.

Die Linke will mehr Klimaschutz vom Bund. Klimaschutz soll im Grundgesetz stehen. Vermieter sollen Kosten für Sanierungen nicht mehr auf die Miete aufschlagen dürfen. Menschen mit wenig Geld sollen mehr Förderung bekommen.

Eine Million Straßenbäume und verbindlicher Hitzeschutz

Die Linke will die Zahl der Berliner Straßenbäume bis 2040 auf eine Million erhöhen und einen Hitzeschutzplan mit verbindlichen Maßnahmen einführen. Begründet wird das mit mehr Hitzetagen und Trockenheit, die benachteiligte Gruppen besonders treffen.

In Berlin wird es heißer und trockener. Die Linke will bis 2040 eine Million Bäume an den Straßen haben. Es soll einen festen Plan zum Schutz vor Hitze geben. In jedem Kiez soll es kühle Räume geben.

Linke: alle 15 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 4 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Berlin vor 2045 klimaneutral machen

Die SPD will, dass Berlin möglichst schon vor 2045 klimaneutral wird, und hält am Berliner Energiewendegesetz fest. Ansetzen will sie bei Verkehr, Heizungen und Kraftwerken. Haushalte mit wenig Geld sollen dadurch nicht zusätzlich belastet werden.

Die SPD will Berlin klimaneutral machen. Das heißt: Die Stadt schadet dem Klima nicht mehr. Das soll möglichst vor dem Jahr 2045 gelingen. Menschen mit wenig Geld sollen dafür nicht mehr zahlen müssen.

Fernwärme ausbauen und Heizungen umstellen

Die SPD will die Fernwärme über den landeseigenen Anbieter BEW ausbauen und dessen Kraftwerke auf erneuerbare Energien umstellen. Daneben sollen andere Anbieter und neue dezentrale Wärmenetze Raum bekommen. Eine kostenlose Beratung und transparente Preise sollen die Umstellung für Verbraucher verträglich machen.

Die SPD will mehr Fernwärme in Berlin. Fernwärme kommt über Rohre aus einem Kraftwerk ins Haus. Die Kraftwerke sollen ohne Öl und Gas arbeiten. Eine kostenlose Beratung soll bei Fragen zu Heizung und Kosten helfen.

Solarausbau beschleunigen

Die SPD will bis 2035 ein Viertel des in Berlin erzeugten Stroms aus Solarenergie gewinnen. Dafür sollen Photovoltaik und Stromspeicher gefördert werden, vor allem auf Dächern von Unternehmen.

Die SPD will mehr Strom aus Sonne. Im Jahr 2035 soll ein Viertel des Berliner Stroms von der Sonne kommen. Dafür gibt es Geld und Beratung. Vor allem Firmen sollen Solar-Anlagen auf ihre Dächer bauen.

GASAG zurückkaufen und Netze gemeinsam entwickeln

Die SPD strebt langfristig an, den Gasversorger GASAG vollständig in Landeshand zu bringen. Die Netze für Wärme, Strom und Gas sollen gemeinsam geplant werden, mit dem Ziel der Klimaneutralität und einer Wasserstoffwirtschaft.

Berlin soll die Gas-Firma GASAG kaufen. Das will die SPD auf lange Sicht. Die Netze für Strom, Gas und Wärme sollen zusammen geplant werden. Eine zentrale Stelle soll die Energie-Wende steuern.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl