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Was sagen die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zu Klima und Energie?

4 aktuelle Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1,1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 2 ausgewogen, 6 eher Wachstum zuerst, 3 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Gaskraftwerke ansiedeln, Nord Stream wieder öffnen

Die AfD will Gaskraftwerke ins Land holen, um mit stabilem und günstigem Strom Industrie und KI-Rechenzentren anzuziehen. Sie setzt dabei auf eine Wiedereröffnung von Nord Stream und hält sich einen Wiedereinstieg in die Kernenergie offen.

Die AfD will neue Gaskraftwerke im Land. Sie sollen sicheren und billigen Strom liefern. Die Gas-Leitung Nord Stream soll wieder öffnen. So sollen Fabriken und große Rechen-Zentren ins Land kommen.

Vorrang und Subventionen für Erneuerbare beenden

Die AfD will, dass sich Wind- und Solaranlagen ohne Einspeisevorrang und ohne dauerhafte Förderung am Markt behaupten. Die heutige Energiepolitik beruht aus Sicht des Programms auf Markteingriffen, die Strom verteuern und die Netze instabil machen.

Strom aus Wind und Sonne bekommt heute Vorteile vom Staat. Die AfD will diese Vorteile streichen. Die Anlagen sollen sich ohne Hilfe am Markt lohnen. Die AfD sagt: Die Hilfen machen den Strom teuer.

Windkraftausbau und Flächenvorgaben des Bundes stoppen

Die AfD will beim Bund erreichen, dass das Windenergieflächenbedarfsgesetz gestrichen oder grundlegend geändert wird, damit das Land selbst über seine Energieziele bestimmt. Zusätzlich sollen Umweltprüfungen für Windprojekte strenger werden. Das Programm begründet dies mit Schäden für Natur, Landschaft, Tourismus und Anwohner.

Ein Gesetz vom Bund schreibt Flächen für Windräder vor. Die AfD will dieses Gesetz abschaffen oder stark ändern. Das Land soll selbst entscheiden. Wind-Projekte sollen strenger geprüft werden. Die AfD sagt: Windräder schaden der Natur und den Anwohnern.

Keine großen Solarparks auf Ackerland

Die AfD lehnt einen starken Ausbau von Freiflächen-Photovoltaik auf Agrarflächen ab. Gute Ackerböden sollen der Lebensmittelerzeugung vorbehalten bleiben. Solaranlagen sollen vorrangig auf Dächern und bereits versiegelten Flächen entstehen.

Die AfD will keine großen Solar-Parks auf Äckern. Auf gutem Boden sollen Lebensmittel wachsen. Solar-Anlagen sollen auf Dächer kommen. Auch Parkplätze und Gewerbe-Flächen sind dafür gedacht.

LNG-Terminal vor Rügen ablösen

Die AfD will das Flüssiggas-Terminal vor Rügen nicht dauerhaft behalten, sondern durch Pipelinegas ersetzen. Die Anlage belaste Natur, Fischerei, Küstenschutz und Tourismus. Sobald Alternativen bereitstehen, soll sie abgeschaltet werden.

Vor Rügen liegt ein Terminal für flüssiges Gas. Die AfD will es nicht für immer behalten. Gas soll wieder durch Leitungen kommen. Dann kann das Terminal abgeschaltet werden. Die AfD will so die Küste schützen.

Nord Stream reparieren und in Betrieb nehmen

Die AfD will den unbeschädigten Strang von Nord Stream 2 schnell nutzen und die zerstörten Leitungen reparieren lassen. Günstiges Pipelinegas soll Energiepreise senken und Industriearbeitsplätze sichern. Der Anschlag auf die Leitungen soll vollständig aufgeklärt werden.

Nord Stream sind Gas-Leitungen durch die Ostsee. Sie wurden bei einem Anschlag beschädigt. Die AfD will sie reparieren und wieder nutzen. Das Gas soll Energie billiger machen. Der Anschlag soll ganz aufgeklärt werden.

Wieder in die Kernenergie einsteigen

Die AfD fordert, abgeschaltete Kernkraftwerke rasch wieder ans Netz zu bringen, und will im Bundesrat auf ein Ende des Atomausstiegs hinwirken. Im Land sollen mögliche Standorte geprüft und kleine modulare Reaktoren mitentwickelt werden. Kernkraft liefere durchgehend Strom ohne CO2 und könne die Preise stabilisieren.

Die AfD will wieder Atom-Kraftwerke nutzen. Stillgelegte Kraftwerke sollen wieder laufen. Das Land soll prüfen, wo neue Anlagen stehen könnten. Die AfD will auch kleine neue Reaktoren fördern. Sie sagt: Atom-Strom ist sicher und günstig.

Übergang mit Gaskraftwerken, Importen und Biogas

Bis neue Kernkraftwerke Strom liefern, will die AfD die Versorgung über Gaskraftwerke, Stromimporte und Biogasanlagen sichern. Weitere Windräder sollen dafür nicht gebaut werden.

Neue Atom-Kraftwerke brauchen Zeit. Bis dahin will die AfD Strom aus Gas-Kraftwerken nutzen. Dazu kommt Strom aus Nachbar-Ländern. Auch Biogas-Anlagen sollen Strom liefern. Neue Windräder will die AfD dafür nicht.

Freie Wahl der Heizung ohne Wärmepumpenzwang

Die AfD will, dass jeder selbst über seine Heizung entscheidet. Gas und Heizöl sollen gleichberechtigte Möglichkeiten bleiben, Pflichten zur Modernisierung und Vorgaben zugunsten von Wärmepumpen lehnt sie ab.

Die AfD will: Jeder soll seine Heizung selbst wählen. Gas und Öl sollen erlaubt bleiben. Niemand soll zum Umbau gezwungen werden. Der Staat soll Wärme-Pumpen nicht vorschreiben.

Tiefengeothermie für Kommunen fördern

Die AfD will Erdwärme aus großer Tiefe als Wärmequelle für Gemeinden fördern, wo Geologie und Wirtschaftlichkeit es zulassen. Genehmigungen sollen einfacher werden. Das Land habe eines der besten Geothermie-Potenziale in Deutschland.

Tief in der Erde gibt es warmes Wasser. Damit kann man heizen. Die AfD will das für Gemeinden fördern. Es muss sich aber lohnen. Genehmigungen sollen einfacher werden.

Eigenverbrauch abgabenfrei halten, Dauersubventionen beenden

Die AfD will, dass selbst erzeugte und selbst verbrauchte Energie für Privatleute und Betriebe ohne Steuern und Abgaben bleibt. Zugesagte Förderungen für bestehende Anlagen sollen weiterlaufen, neue Energiepolitik soll aber ohne dauerhafte Subventionen auskommen.

Manche Menschen und Firmen erzeugen ihren Strom selbst. Die AfD will: Dafür sollen sie keine Steuern zahlen. Alte Anlagen bekommen weiter das versprochene Geld vom Staat. Neue Energie soll aber ohne dauerhafte Hilfe vom Staat auskommen.

Windräder in Wohnnähe und Solarfelder ablehnen

Die AfD lehnt Windkraftanlagen nahe an Wohnhäusern und große Photovoltaikanlagen auf freien Flächen ab. Jedes Projekt soll einzeln vor Ort geprüft werden, wobei die Anliegen der Bürger einfließen. Das Programm begründet dies mit dem Schutz von Wohneigentum.

Die AfD will keine Windräder nahe an Wohnhäusern. Sie will auch keine großen Solar-Felder auf freien Flächen. Jedes Projekt soll vor Ort einzeln geprüft werden. Die Bürger sollen dabei gehört werden.

AfD: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,2), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 7 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Klimaschutz als Staatsziel in Landesverfassung verankern

Die Grünen wollen den Klimaschutz als Staatsziel in die Verfassung von Mecklenburg-Vorpommern schreiben. Damit sollen verbindliche Ziele, Maßnahmen und eine regelmäßige Überprüfung verbunden sein. Laut Programm werden Entscheidungen dadurch planbar.

Die Grünen wollen den Klimaschutz in die Landes-Verfassung schreiben. Die Verfassung ist das wichtigste Gesetz im Land. Es soll feste Ziele und Maßnahmen geben. Das Land soll regelmäßig prüfen, ob es vorangeht.

Treibhausgasneutralität bis 2035 verbindlich festlegen

Die Grünen wollen verbindlich festschreiben, dass Mecklenburg-Vorpommern bis 2035 treibhausgasneutral wird. Klimaschutz soll zur Querschnittsaufgabe der Landespolitik werden, unter anderem durch einen Klimacheck für Gesetze, Programme und Haushalte sowie einen Klimafonds für Kommunen.

Die Grünen wollen ein festes Klima-Ziel für das Land. Bis 2035 soll das Land dem Klima nicht mehr schaden. Jedes neue Gesetz soll auf seine Folgen für das Klima geprüft werden. Die Gemeinden sollen Geld für den Klimaschutz bekommen.

Wärmewende mit Beratung und Risikofonds voranbringen

Die Grünen wollen den Umstieg auf klimafreundliches Heizen sozial, planbar und bezahlbar gestalten. Kommunen sollen bei der Wärmeplanung unterstützt, die Energie- und Sanierungsberatung ausgebaut und Abwärme sowie Geothermie über einen Landes-Risikofonds erschlossen werden.

Die Grünen wollen, dass Heizen bezahlbar bleibt und dem Klima weniger schadet. Das Land soll den Gemeinden bei der Planung helfen. Es soll mehr Beratung zum Sanieren und zu Förder-Geld geben. Ein Fonds vom Land soll Wärme-Projekte absichern.

Wind- und Solarausbau beschleunigen

Die Grünen wollen Mecklenburg-Vorpommern zum Vorreiter bei erneuerbaren Energien machen. Genehmigungen sollen schneller und einheitlich ablaufen, zusätzliche Offshore-Flächen in der Ostsee ausgewiesen, Photovoltaik stärker gefördert und Bürgerenergie gestärkt werden. Das Programm verspricht sich davon günstigen Strom und Unabhängigkeit von fossilen Energien.

Die Grünen wollen mehr Strom aus Wind und Sonne. Behörden sollen neue Anlagen schneller genehmigen. Auf Dächern und Parkplätzen soll es mehr Solar-Anlagen geben. Bürger sollen sich leichter an Energie-Projekten beteiligen können.

Anwohner von Wind- und Solarparks von Netzentgelten befreien

Die Grünen wollen, dass Menschen in der Nähe von Wind- und Solarparks günstigeren Strom bekommen. Haushalte im direkten Umfeld sollen keine Netzentgelte mehr zahlen, wodurch der Strompreis laut Programm um bis zu ein Viertel sinkt. Wer die Energiewende trage, solle auch davon profitieren.

Manche Menschen wohnen nah an Windrädern oder Solar-Parks. Die Grünen wollen, dass sie weniger für Strom zahlen. Sie sollen keine Netz-Entgelte mehr zahlen. Netz-Entgelte sind Gebühren für die Stromleitungen. So wird ihr Strom bis zu einem Viertel billiger.

Stromnetze und Speicher ausbauen

Die Grünen wollen Netze, Speicher und Stromerzeugung besser aufeinander abstimmen, damit erneuerbarer Strom verteilt, gespeichert und genutzt werden kann. Bürgerinnen und Bürger sollen sich finanziell an Batteriespeichern regionaler Versorger beteiligen können. Laut Programm sind Netze derzeit überlastet und Speicher fehlen.

Strom aus Wind und Sonne muss zu den Menschen kommen. Dafür wollen die Grünen bessere Netze und mehr Speicher. Speicher bewahren Strom für später auf. Bürger sollen Geld in Batterie-Speicher stecken und daran verdienen können.

Aus Öl und Gas aussteigen, grünen Wasserstoff nutzen

Die Grünen wollen, dass Mecklenburg-Vorpommern Öl und Gas hinter sich lässt, und den Umstieg sozialverträglich gestalten. Eine Wasserstoffstrategie soll grünen Wasserstoff auf schwer elektrifizierbare Bereiche konzentrieren. Neue Gaskraftwerke sollen nur unter Auflagen möglich sein, und für neue Heizungen soll eine Erneuerbaren-Quote von 65 Prozent gelten.

Die Grünen wollen weg von Öl und Gas. Das Land soll einen Plan für grünen Wasserstoff bekommen. Grüner Wasserstoff ist ein Gas, das mit Öko-Strom hergestellt wird. Neue Gas-Kraftwerke müssen später mit Wasserstoff laufen können. Neue Heizungen sollen zu 65 Prozent mit erneuerbarer Energie laufen.

Moore wiedervernässen und Kommunen bei Klimaanpassung unterstützen

Die Grünen wollen die Wiedervernässung von Mooren im Landeswassergesetz festschreiben und wirtschaftlich attraktiv machen. Städte und Gemeinden sollen mehr Hilfe bei der Anpassung an Hitze, Starkregen und Hochwasser bekommen. Das Programm sieht natürlichen Klimaschutz und Klimaanpassung als zusammengehörig.

Die Grünen wollen trockene Moore wieder nass machen. Nasse Moore speichern das Klima-Gas CO2. Bauern sollen auf nassen Mooren trotzdem Geld verdienen können. Städte und Dörfer sollen Hilfe bekommen. So sollen sie sich besser vor Hitze und Stark-Regen schützen.

Klimapakt und Klimafonds für Kommunen einrichten

Die Grünen wollen mit den Kommunen einen Klimapakt schließen und sie bei der Energiewende mit Beratung, Fachwissen und Förderung unterstützen. Ein neuer Klimafonds soll Startkapital für kommunale Projekte bereitstellen. Das Programm sieht Landkreise, Städte und Gemeinden in einer Schlüsselrolle beim Klimaschutz.

Die Grünen wollen mit den Gemeinden einen Klima-Pakt schließen. Die Gemeinden bekommen Beratung und Geld für die Energie-Wende. Dafür soll es einen neuen Klima-Fonds geben. Ein Fonds ist ein Geld-Topf für einen bestimmten Zweck.

Grüne: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Energiewende bezahlbar und mit Bürgerbeteiligung voranbringen

Die Linke will Wind- und Solarenergie sowie Speicher fördern und die Menschen vor Ort beteiligen. Grüner Wasserstoff soll nur dort zum Einsatz kommen, wo es keine klimafreundlichere Lösung gibt. Die Energiekosten sollen sozial gestaltet werden, unter anderem durch den Abbau von Industrierabatten.

Die Linke will mehr Strom aus Wind und Sonne. Die Menschen vor Ort sollen mitreden können. Strom soll besser gespeichert werden. Grüner Wasserstoff soll nur dort genutzt werden, wo nichts Besseres geht. Energie soll für alle bezahlbar bleiben. Öl-Konzerne sollen eine Extra-Steuer zahlen.

Klimaneutralität bis 2045 verbindlich und sozial gestalten

Die Linke will Mecklenburg-Vorpommern spätestens 2045 klimaneutral machen und dafür überprüfbare Zwischenziele festlegen. Die Kosten des Umbaus sollen solidarisch verteilt werden, weil die Klimakrise aus Sicht des Programms auch eine soziale Frage ist.

Die Linke will, dass das Land bis 2045 klimaneutral ist. Klimaneutral heißt: Das Land schadet dem Klima nicht mehr. Dafür soll es feste Zwischen-Ziele geben. Die Kosten sollen gerecht verteilt werden.

Alle entwässerten Moore bis 2045 wiedervernässen

Die Linke will bis 2045 sämtliche trockengelegten Moore, die land- oder forstwirtschaftlich genutzt werden, wieder vernässen und dies umfassend finanzieren. Moore, Wälder und Böden gelten im Programm als natürliche CO2-Speicher; betroffene Regionen sollen durch ein Strukturwandelgesetz unterstützt werden.

Moore speichern viel CO2, wenn sie nass sind. Die Linke will deshalb alle trockenen Moore wieder nass machen. Das soll bis 2045 geschehen. Betroffene Regionen und Betriebe sollen Hilfe bekommen.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-0,9), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 7 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Günstige Energie und klimaneutrale Energiewirtschaft ausbauen

Die SPD will, dass im Land erzeugter Strom aus erneuerbaren Quellen vor allem den Menschen und Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern günstig zugutekommt. Zugleich soll die Energiewirtschaft wachsen, unter anderem durch eine lokale Wasserstoffwirtschaft.

In Mecklenburg-Vorpommern entsteht viel Strom aus Wind und Sonne. Die SPD will: Die Menschen im Land sollen diesen Strom billig bekommen. Auch die Firmen sollen davon etwas haben. Außerdem soll die Energie-Wirtschaft im Land weiter wachsen.

Erneuerbare ausbauen und Anwohner finanziell beteiligen

Die SPD will Wind-, Solar-, Bio- und Geothermieenergie weiter ausbauen und dabei auf klare Regeln setzen. Anwohner und Gemeinden in der Nähe von Windrädern und Solarparks sollen finanziell profitieren; diese Beteiligung soll über Energiegenossenschaften noch wachsen. Das Programm versteht Energiepolitik zugleich als Klimaschutz- und Industriepolitik.

Die SPD will mehr Strom aus Wind und Sonne. Auch Bio-Energie und Erd-Wärme sollen wachsen. Wer nah an Wind-Rädern oder Solar-Parks wohnt, soll Geld davon bekommen. Auch die Gemeinden sollen Geld bekommen. Wind-Räder müssen 1.000 Meter Abstand zu Orten haben.

Strom, Wärme und Mobilität koppeln, Stadtwerke sichern

Die SPD will das Energiesystem flexibler machen und Strom, Wärme und Mobilität enger verbinden, um die Energiekosten zu begrenzen. Neben Strom sollen Biogas, Wasserstoff und Geothermie zum Energiemix gehören. Bei der kommunalen Wärmeplanung sollen die Stadtwerke die zentrale Rolle spielen und langfristig gesichert werden.

Strom, Wärme und Verkehr sollen besser zusammen-arbeiten. Das soll Energie günstiger machen. Auch Bio-Gas, Wasserstoff und Erd-Wärme sollen genutzt werden. Die Städte und Gemeinden planen ihre Wärme selbst. Die Stadt-Werke sollen dabei eine große Rolle haben.

Grüne Wasserstoffwirtschaft und Pipelines aufbauen

Die SPD will zusammen mit Bund und EU eine grüne Wasserstoffwirtschaft im Land aufbauen. Überschüssiger Wind- und Solarstrom soll in Wasserstoff umgewandelt werden und so Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Industrie schaffen. Dafür sollen Pipelines, Verteilnetze und Importmöglichkeiten über die Häfen entstehen.

Aus Wind-Strom und Sonnen-Strom kann man Wasserstoff machen. Wasserstoff ist ein Gas, das Energie speichert. Die SPD will damit neue Arbeitsplätze schaffen. Dafür sollen neue Leitungen gebaut werden. Auch über die Häfen soll Wasserstoff ins Land kommen.

Netze und Energiespeicher schneller ausbauen

Die SPD erklärt die Versorgungssicherheit und Widerstandsfähigkeit der Energieinfrastruktur zur obersten Priorität. Sie will den Netzausbau vorantreiben und den Bau sowie die Genehmigung von Speichern beschleunigen. Bestehende Anlagen wie Flüssiggasterminals sollen in das Gesamtsystem eingebunden werden.

Die Versorgung mit Energie soll sicher sein. Dafür will die SPD mehr Strom-Leitungen bauen. Auch Speicher für Energie sollen schneller entstehen. Die Terminals für Flüssig-Gas sollen weiter Teil des Systems sein.

Erneuerbare Energie für Industrie und Mobilität nutzen

Die SPD will den Ausbau erneuerbarer Energien fortsetzen und für Ansiedlungen von Unternehmen nutzen. Das Programm begründet das mit mehr Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen und mit wirtschaftlichen Chancen für das Land.

Die SPD will mehr Strom aus Wind und Sonne. Firmen sollen diesen Strom direkt vom Erzeuger bekommen können. Es soll mehr Lade-Stationen für E-Autos geben. Das Land soll so unabhängiger von Öl und Gas werden.

Strompreise niedrig halten, Strommarkt reformieren

Die SPD will die Regeln des Energiemarkts so ändern, dass Mecklenburg-Vorpommern gegenüber Nachbarregionen wettbewerbsfähig bleibt. Neue Umlagen, die den Strom für Haushalte teurer machen, lehnt sie ab.

Die SPD will, dass Strom bezahlbar bleibt. Sie will keine neuen Aufschläge auf den Strom-Preis. Die Regeln für den Strom-Markt sollen sich ändern. Strom aus dem Land soll auch im Land genutzt werden.

Kommunen bei Wärmeplanung und Klimaanpassung unterstützen

Die SPD will die Kommunen bei Wärmeplanung, nachhaltigem Bauen und Sanieren sowie beim Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen. Geothermie soll leichter nutzbar werden, und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sollen dauerhaft gefördert werden.

Gemeinden haben viele Aufgaben bei Energie und Klima. Die SPD will ihnen dabei helfen. Zum Beispiel beim Planen der Wärme-Versorgung. Auch Erd-Wärme soll leichter nutzbar sein. Gemeinden sollen sich besser vor Extrem-Wetter schützen können.

Moore wiedervernässen und Landwirte dabei unterstützen

Die SPD will Moorschutz und Wiedervernässung fortsetzen, um Wasser in der Fläche zu halten, Böden zu erhalten und Treibhausgase zu senken. Landwirte sollen dabei gefördert werden und auf Moorflächen auch mit Photovoltaik Einkommen erzielen können.

Moore sollen wieder nass werden. Nasse Moore halten Wasser und schützen das Klima. Bauern bekommen dafür Hilfe vom Land. Sie sollen auf Mooren auch Strom aus Sonne erzeugen dürfen.

SPD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl