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Was sagen die Parteien in Berlin zu Gesundheit und Pflege?

5 aktuelle Wahlprogramme in Berlin haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Krankenhäuser besser finanzieren, Fallpauschalen ersetzen

Die AfD will die Investitionszuschüsse für Berliner Krankenhäuser deutlich anheben und die Abrechnung nach Fallpauschalen durch ein anderes Vergütungssystem ablösen. Das Programm begründet dies mit drohenden Insolvenzen und Schließungen sowie mit fehlendem Geld für Gebäude, Technik und Personal.

Die AfD will den Krankenhäusern in Berlin mehr Geld geben. Das Geld soll für Gebäude und Technik sein. Heute bekommen Kliniken einen festen Betrag pro Fall. Das will die AfD ändern. Die neue Bezahlung soll weniger Papier-Arbeit machen.

Ambulante Versorgung und Arztpraxen stärken

Die AfD will die Budgetgrenzen für Arztpraxen aufheben und jede erbrachte Leistung einzeln vergüten. Zudem sollen mehr Studienplätze, bezirksbezogene Zulassungsbereiche und Notdienstpraxen die Wartezeiten verkürzen und die Versorgung gleichmäßiger verteilen.

Viele Menschen warten lange auf einen Arzt-Termin. Die AfD will, dass Ärzte für jede Behandlung Geld bekommen. Jeder Bezirk soll eine Notdienst-Praxis bekommen. Es soll mehr Studien-Plätze für Medizin geben. Ärzte sollen frei über die Behandlung entscheiden.

Arzneimittelversorgung und Apotheken sichern

Die AfD will die Herstellung von Arzneimitteln großteils zurück nach Deutschland und in als sicher geltende Länder holen und den Großhandel zu Vorräten verpflichten. Apotheken sollen durch einfachere Abrechnung und bessere Vergütung wirtschaftlich abgesichert werden.

Manche Medikamente fehlen oft. Die AfD will, dass mehr Medikamente in Deutschland hergestellt werden. Groß-Händler sollen einen Vorrat für zwei Monate haben. Apotheken sollen weniger Papier-Arbeit haben. Sie sollen auch mehr Geld für Beratung bekommen.

Pflegegeld erhöhen und Pflegeplätze bezuschussen

Die AfD will die häusliche Pflege durch ein höheres Pflegegeld stärken und neue Heimplätze mit Landesgeld fördern. Das Programm begründet dies mit der wachsenden Zahl Pflegebedürftiger, der Inflation und steigenden Eigenanteilen.

Viele Menschen werden zu Hause von der Familie gepflegt. Die AfD will dafür mehr Pflegegeld zahlen. Das Pflegegeld soll um 23 Prozent steigen. Für jeden neuen Platz im Pflegeheim soll es 40.000 Euro geben. Sozial-Ämter sollen schneller über Anträge entscheiden.

Corona-Politik aufarbeiten, Impfpflicht und WHO-Einfluss ablehnen

Die AfD verlangt eine Aufarbeitung der Corona-Zeit, bei der Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen und aus ihrer Sicht zu Unrecht Verurteilte rehabilitiert werden. Sie lehnt eine Impfpflicht ebenso ab wie Einfluss von WHO und EU auf das deutsche Gesundheitswesen.

Die AfD will die Corona-Zeit untersuchen. Sie findet viele Regeln von damals falsch. Politiker sollen dafür Verantwortung tragen. Eine Impf-Pflicht soll es nicht geben. Die WHO und die EU sollen nicht über die Gesundheit in Deutschland bestimmen. Die WHO ist die Welt-Gesundheits-Organisation.

Zentrale Speicherung von Patientendaten ablehnen

Die AfD lehnt eine zentrale Datenbank für Patientendaten ab und hält den Datenschutz der elektronischen Patientenakte für unzureichend. Patienten sollen selbst bestimmen, wer ihre Daten erhält; Notfalldaten und Patientenverfügung sollen auf der Versichertenkarte liegen.

Die AfD will keine zentrale Daten-Bank für Patienten-Daten. Sie findet den Daten-Schutz zu schwach. Jeder Patient soll selbst über seine Daten entscheiden. Wichtige Daten für den Notfall sollen auf der Versicherten-Karte stehen.

Gesundheitsämter auf Kernaufgaben beschränken

Die AfD will die Gesundheitsämter auf Aufgaben konzentrieren, die sie tatsächlich erfüllen können und die der Allgemeinheit dienen. Das Programm begründet dies mit Personalmangel und zu vielen Aufgaben.

Die Gesundheits-Ämter haben zu wenig Personal. Die AfD will, dass sie weniger Aufgaben haben. Sie sollen nur das Wichtigste machen. Dazu gehört der Schutz vor Seuchen. Dazu gehört auch die Kontrolle von Lebensmitteln und Wasser.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Berlin zur Gesundheitsmetropole ausbauen

Die CDU will Berlin zu einem weltweit führenden Standort für Gesundheitswirtschaft und Medizinforschung entwickeln. Dafür sollen Bürokratie abgebaut, Genehmigungen beschleunigt und mehr Flächen bereitgestellt werden. In der Innenstadt soll ein Future Health Campus entstehen.

Berlin soll eine Welt-Stadt für Medizin werden. Die CDU will weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungen. Firmen sollen mehr Platz bekommen. In der Stadt-Mitte soll ein neuer Campus für Gesundheit entstehen.

Klinikdaten für Forschung nutzbar machen

Die CDU will auf Landesebene regeln, dass klinische Daten aller Berliner Krankenhäuser unter hohen Datenschutzstandards für Forschung, Innovation und Ausgründungen genutzt werden können. Dazu soll ein einheitliches Krankenhausinformationssystem für alle Kliniken eingeführt werden.

Krankenhäuser haben viele Daten über Kranke. Die CDU will diese Daten für Forschung nutzen. Der Daten-Schutz soll dabei hoch bleiben. Alle Kliniken in Berlin sollen dasselbe Computer-System bekommen.

Wohnortnahe Arztversorgung und Prävention stärken

Die CDU will gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Regeln ändern, damit Hausärzte, Kinderärzte und Hebammen sich dort ansiedeln, wo Bedarf besteht. Dazu kommen Praxisräume in Neubauten, eine zentrale Übersicht über Angebote und mehr Prävention vor Ort.

Die CDU will mehr Ärzte in der Nähe der Menschen. Haus-Ärzte, Kinder-Ärzte und Hebammen sollen dort arbeiten, wo sie fehlen. In neuen Häusern der Stadt soll Platz für Praxen sein. Eine Übersicht soll zeigen, wo es Ärzte gibt. Apotheken sollen mehr Gesundheits-Angebote machen.

Notfallversorgung weiterentwickeln

Die CDU will, dass Patienten im Notfall schneller die passende Stelle finden und Wartezeiten in Notaufnahmen sinken. Dazu sollen Portalpraxen an Kliniken ausgebaut und Notdienste digital vernetzt werden.

Im Notfall sollen Menschen schneller Hilfe finden. In Notaufnahmen sollen sie kürzer warten. An Kliniken soll es mehr Arzt-Praxen für Notfälle geben. Die Telefon-Nummer 116117 soll wichtiger werden.

Krankenhausreform umsetzen, Charité stärken

Die CDU will die Krankenhausreform mit einem gemeinsam mit allen Berliner Klinikträgern erarbeiteten Konzept umsetzen und gezielt in Infrastruktur und Ausstattung investieren. Die Charité soll als Zentrum der Spitzenmedizin ausreichend Investitionsmittel erhalten.

Die CDU will die Kranken-Haus-Reform umsetzen. Das soll mit allen Kliniken in Berlin geschehen. Das Land soll Geld in Gebäude und Technik stecken. Die Charité ist eine große Uni-Klinik. Sie soll mehr Geld bekommen.

Ambulante Pflege und digitale Medizin ausbauen

Die CDU folgt in der Pflege dem Grundsatz „ambulant vor stationär“, damit Pflegebedürftige möglichst lange zu Hause leben können. Zugleich sollen Telemedizin und die digitale Vernetzung von Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen flächendeckend ausgebaut werden.

Pflege-Bedürftige sollen lange zu Hause leben können. Dafür soll es mehr Beratung in den Bezirken geben. Ärzte sollen auch per Video helfen. Praxen, Kliniken und Pflege-Heime sollen digital verbunden sein. Für ältere Menschen soll es Hilfe vor Ort geben.

Hilfe bei psychischen Problemen ausbauen

Die CDU will die mentale Gesundheit vor allem junger Menschen stärker in den Blick nehmen und niedrigschwellige Hilfsangebote ausbauen. Die psychotherapeutische Versorgung soll sich am tatsächlichen Bedarf orientieren, um Wartezeiten zu verkürzen.

Die CDU will jungen Menschen mit seelischen Problemen besser helfen. Hilfe soll schnell und einfach zu bekommen sein. Das Projekt Soulspace soll es an mehr Orten geben. Man soll kürzer auf eine Therapie warten.

HIV-Initiative Fast-Track City fortführen

Die CDU will die Initiative Fast-Track City fortführen, verlässlich absichern und weiterentwickeln. Ziel ist, HIV-Neuinfektionen und Aids in Berlin zu beenden.

Fast-Track City ist ein Programm gegen HIV. Die CDU will es weiterführen. Es soll sicher finanziert sein. Ziel ist: Niemand soll sich mehr mit HIV anstecken.

Pflege zu Hause stärken, Notfall-Telefon einführen

Die CDU will die Pflege im eigenen Wohnumfeld stärken und ein Pflegenotfall-Telefon schaffen, das Tag und Nacht erreichbar ist. Akute Krisen in der häuslichen Pflege sollen so früh gelöst und unnötige Notfalleinsätze vermieden werden.

Viele Menschen werden zu Hause gepflegt. Die CDU will diese Pflege stärken. Es soll ein Notfall-Telefon für Pflege geben. Es ist Tag und Nacht erreichbar. So soll schnell Hilfe kommen.

Pflegefachkräfte gewinnen und entlasten

Die CDU will mehr Fachkräfte für die Pflege gewinnen und halten. Dazu sollen ausländische Abschlüsse schneller anerkannt, Ausbildung und Studium verbessert und Ärzte sowie Pflegekräfte von Verwaltungsarbeit entlastet werden.

In der Pflege fehlen Fachkräfte. Die CDU will mehr Menschen für die Pflege gewinnen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller gelten. Es soll mehr Praxis-Plätze in der Ausbildung geben. Pflegekräfte sollen weniger Papierkram haben.

Pflegekammer in Berlin einrichten

Die CDU will eine Pflegekammer für Berlin schaffen. Sie soll das Berufsbild Pflege weiterentwickeln, pflegerische Standards sichern und die Interessen der Pflege vertreten.

Die CDU will eine Pflege-Kammer in Berlin. Eine Kammer ist eine eigene Vertretung für einen Beruf. Sie soll für gute Standards in der Pflege sorgen. Sie soll auch für die Pflegekräfte sprechen.

Krankenhäuser krisenfest machen

Die CDU will Berlins Krankenhäuser so aufstellen, dass sie bei Katastrophen, Cyberangriffen, Stromausfällen oder im Verteidigungsfall arbeitsfähig bleiben. Dazu gehören Reserven an Personal und Material sowie bessere IT-Sicherheit.

Krankenhäuser sollen auch in einer Krise arbeiten können. Zum Beispiel bei einem Strom-Ausfall oder einem Angriff. Dafür braucht es Reserven an Personal und Medikamenten. Die Computer sollen besser geschützt werden.

CDU: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 18 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 18 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 6 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Gesundes Essen in Kantinen, Schulen und Kitas

Die Grünen wollen, dass alle Menschen in Berlin unabhängig vom Einkommen gesund und nachhaltig essen können, und sehen Ernährung als Teil der Daseinsvorsorge. Dazu soll die Berliner Ernährungsstrategie weiterentwickelt und das Essen in öffentlichen Einrichtungen gesünder, pflanzlicher und regionaler werden.

Die Grünen wollen gutes Essen für alle Menschen in Berlin. Das Geld soll dabei keine Rolle spielen. Das Essen in Schulen, Kitas und Kantinen soll gesünder werden. Es soll mehr Gemüse und mehr Essen aus der Region geben. Trinkwasser soll in öffentlichen Häusern kostenlos sein.

Gesundheitsversorgung für Frauen und FLINTA* ausbauen

Die Grünen wollen eine Gesundheitsversorgung für Frauen und FLINTA* schaffen, die überall in Berlin erreichbar und frei von Diskriminierung ist. Dazu gehören mehr spezialisierte und mehrsprachige Angebote, kostenlose Menstruationsartikel in öffentlichen Gebäuden und eine Strategie für die Wechseljahre.

Die Grünen wollen eine bessere Gesundheits-Versorgung für Frauen. Niemand soll dabei benachteiligt werden. Es soll in allen Bezirken Frauen-Ärztinnen und Frauen-Ärzte geben. Binden und Tampons soll es in öffentlichen Gebäuden kostenlos geben. Auch für die Wechseljahre soll es mehr Hilfe geben.

Gesundheitsversorgung gleichmäßig über Berlin verteilen

Die Grünen wollen Arztpraxen gleichmäßiger über die Bezirke verteilen und neue Stadtviertel von Anfang an gut versorgen. Eine städtische Gesundheitsstrategie soll Versorgung und Vorbeugung enger verknüpfen. Begründet wird das mit ungleichen Gesundheitschancen je nach Wohnort und sozialer Lage.

In manchen Teilen von Berlin fehlen Ärztinnen und Ärzte. Das ist vor allem am Stadtrand so. Die Grünen wollen Arzt-Praxen gerechter verteilen. Auch neue Wohnviertel sollen genug Praxen bekommen. Das Gesundheitsamt soll stärker werden.

Integrierte Gesundheitszentren in ganz Berlin aufbauen

Die Grünen wollen überall in Berlin Gesundheitszentren schaffen, die Behandlung, Therapie, psychosoziale Hilfe und Vorbeugung an einem Ort bündeln. Außerdem sollen Gemeindepflegekräfte, sogenannte Community Health Nurses, in allen Bezirken arbeiten.

Die Grünen wollen neue Gesundheits-Zentren in ganz Berlin. Dort gibt es Ärzte, Therapie und Beratung an einem Ort. Die Teams sollen mehrere Sprachen sprechen. In jedem Bezirk sollen besondere Pflege-Fachkräfte arbeiten. Sie helfen den Menschen im Stadtteil.

Krankenhäuser modernisieren und Notfallversorgung neu ordnen

Die Grünen wollen die Krankenhausreform des Bundes und den zugehörigen Transformationsfonds nutzen, um Berlins Kliniken zu modernisieren und zu digitalisieren. Die Notfallversorgung soll weiterentwickelt werden, unter anderem mit Integrierten Notfallzentren. Daten zur Behandlungsqualität sollen wieder veröffentlicht werden.

Die Grünen wollen die Krankenhäuser in Berlin moderner machen. Dafür wollen sie Geld vom Bund nutzen. Für Notfälle soll es neue Zentren geben. Dort arbeiten Praxis-Ärzte und Klinik zusammen. Jeder soll nachlesen können, wie gut ein Krankenhaus behandelt.

Telemedizin und digitale Gesundheitsangebote ausbauen

Die Grünen wollen digitale Angebote, Telemedizin und Künstliche Intelligenz als leicht zugängliche Ergänzung der Versorgung einsetzen. Dafür soll die digitale Ausstattung der Gesundheitseinrichtungen ausgebaut werden. Digitale Selbstbestimmung und Teilhabe sollen gewahrt bleiben.

Die Grünen wollen mehr digitale Angebote für die Gesundheit. Ein Beispiel ist Tele-Medizin. Das heißt: Arzt und Patient sprechen per Video oder Telefon. Praxen und Kliniken sollen bessere Technik bekommen. Die Behandlung soll dabei gut bleiben.

Hitzeschutz in Einrichtungen und Bezirken ausbauen

Die Grünen wollen den Berliner Hitzeaktionsplan umsetzen und Kliniken, Pflegeheime, Schulen und Sportstätten in die Lage versetzen, eigene Konzepte gegen Hitze zu erarbeiten. Das Programm bezeichnet die Klimakrise als Gesundheitskrise, deren stärkste Folge in Berlin bisher die Hitze sei.

Hitze ist gefährlich für die Gesundheit. Das gilt besonders für alte und kranke Menschen und für Kinder. Die Grünen wollen Kliniken, Pflegeheimen, Schulen und Sportstätten helfen. Sie sollen eigene Pläne gegen Hitze machen. In den Bezirken sollen neue Bündnisse für Hitze-Schutz entstehen.

Hilfen für psychische Gesundheit ausbauen

Die Grünen wollen in allen Bezirken leicht erreichbare, aufsuchende Hilfs- und Krisenangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen ausbauen. Psychiatrische Einrichtungen sollen mehr Personal und Geld erhalten, damit Wartezeiten sinken. Für Kinder und Jugendliche sind zusätzliche Angebote vorgesehen.

Die Grünen wollen mehr Hilfe für Menschen mit seelischen Krankheiten. In jedem Bezirk soll es Hilfe in Krisen geben. Kliniken für die Seele sollen mehr Geld und Personal bekommen. So sollen Menschen kürzer auf Hilfe warten. An Schulen soll es mehr Psychologinnen und Psychologen geben.

Gesundheitsversorgung auch ohne Versicherung oder Papiere sichern

Die Grünen wollen, dass auch Menschen ohne Krankenversicherung oder ohne Aufenthaltspapiere medizinisch versorgt werden. Das Gesundheitssystem soll frei von Diskriminierung sein und Angebote sollen kultursensibel und mit Sprachmittlung arbeiten.

Manche Menschen haben keine Kranken-Versicherung. Manche haben keine Aufenthalts-Papiere. Die Grünen wollen, dass auch sie zum Arzt gehen können. Es soll Hilfe beim Übersetzen geben. Auch obdachlose Menschen sollen besser versorgt werden.

Hospizangebote bündeln und Suizidhilfe gesetzlich regeln

Die Grünen wollen Beratung, Hospiz- und Palliativangebote in einer neuen Strategie zusammenführen und weiterentwickeln. Auf Bundesebene wollen sie ein Gesetz, das das Recht auf selbstbestimmtes Sterben schützt und Suizidhilfe regelt. Sie berufen sich dabei auf das Bundesverfassungsgericht.

Die Grünen wollen bessere Hilfe für Menschen am Ende des Lebens. Hospize begleiten sterbende Menschen. Diese Angebote sollen nah am Wohnort sein. Außerdem soll der Bund ein Gesetz zur Hilfe beim Suizid machen. Niemand soll dabei unter Druck stehen.

Hebammenversorgung flächendeckend ausbauen

Die Grünen wollen in ganz Berlin ein Netz an Hebammenangeboten schaffen, vor allem in bisher schlecht versorgten Bezirken. Kreißsäle sollen mehr Personal bekommen, und von Hebammen geleitete Kreißsäle sollen in Kliniken zum Normalfall werden.

Hebammen helfen vor, bei und nach der Geburt. Die Grünen wollen mehr Angebote von Hebammen in ganz Berlin. In den Kreißsälen soll mehr Personal arbeiten. Hebammen sollen Kreißsäle in Kliniken leiten. Das Studium für Hebammen soll dauerhaft Geld bekommen.

Selbstbestimmte Familienplanung und Schwangerschaftsabbrüche absichern

Die Grünen wollen, dass landeseigene Kliniken Schwangerschaftsabbrüche anbieten, und setzen sich im Bund für ein liberaleres Abtreibungsrecht ein. Jugendliche sollen kostenlos Verhütungsmittel erhalten. Kinderwunschbehandlungen sollen die Krankenkassen für alle bezahlen, unabhängig vom Beziehungsstatus.

Die Grünen wollen, dass Menschen frei über Kinder entscheiden. Kliniken des Landes sollen Schwangerschafts-Abbrüche anbieten. Jugendliche sollen Verhütungs-Mittel kostenlos bekommen. Die Kranken-Kasse soll die Kinderwunsch-Behandlung für alle bezahlen. Das soll auch für Menschen ohne Partner gelten.

Landespräventionsgesetz und bessere Gesundheitsaufklärung schaffen

Die Grünen wollen ein Landesgesetz zur Prävention einführen, das die Aufgaben des Landes festlegt. Gesundheitsinformationen sollen verständlicher und in mehr Sprachen verfügbar sein. Gegen Falschinformationen zu Gesundheit im Netz sollen Maßnahmen entwickelt werden.

Vorbeugen ist besser als krank werden. Das finden die Grünen. Sie wollen ein neues Gesetz für die Vorbeugung in Berlin. Infos zur Gesundheit soll es in Leichter Sprache geben. Es soll sie auch in anderen Sprachen geben. Die Grünen wollen etwas gegen falsche Infos im Internet tun.

Landesweite Präventionsstrategie entwickeln

Die Grünen wollen eine Präventionsstrategie für ganz Berlin erarbeiten und die Bevölkerung daran beteiligen. Dazu gehören leicht erreichbare Impfungen, Vorbeugung gegen sexuell übertragbare Krankheiten sowie mehr Angebote für gesunde Ernährung und Bewegung. Nach Darstellung des Programms lassen sich verbreitete Krankheiten durch Vorbeugung deutlich verringern.

Die Grünen wollen Krankheiten früh verhindern. Dafür soll Berlin einen gemeinsamen Plan bekommen. Die Menschen in Berlin sollen dabei mitreden. Impfungen soll es nah am Wohnort geben. Kinder sollen gesund essen und sich bewegen können.

Gesundheitsregionen und Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken

Die Grünen wollen in jedem Bezirk verpflichtende Gesundheitskonferenzen einführen und Gesundheitsförderung in allen Politikfeldern verankern. Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) soll mehr Personal und Geld erhalten. Für angehende Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Dienst ist eine feste Studienplatzquote an der Charité vorgesehen.

Jeder Bezirk soll eine Gesundheits-Konferenz bekommen. Dort wird besprochen, was die Menschen vor Ort brauchen. Die Gesundheits-Ämter sollen mehr Geld und mehr Personal bekommen. An der Charité soll es feste Studienplätze für künftige Amts-Ärzte geben.

Suchthilfe und Konsumräume ausbauen

Die Grünen wollen mehr Drogenkonsumräume, mehr Straßensozialarbeit und kürzere Wartezeiten auf Therapieplätze. Hilfe soll nicht davon abhängen, dass jemand auf Drogen verzichtet. Das Programm begründet dies mit steigenden Zahlen von Drogentoten und dem Ziel, Probleme zu lösen, statt sie an andere Orte zu verschieben.

Die Grünen wollen süchtigen Menschen mehr helfen. Es soll mehr Räume für sicheren Konsum geben. Mehr Sozial-Arbeiter sollen auf der Straße helfen. Auf eine Therapie soll man kürzer warten. Hilfe soll es auch ohne Verzicht auf Drogen geben.

Drug-Checking ausbauen und Naloxon abgeben

Die Grünen wollen das Berliner Angebot zur Analyse von Drogen deutlich vergrößern, weil die Nachfrage laut Programm das Angebot übersteigt. Es soll auch mobil arbeiten und an ein stadtweites Warnsystem für gefährliche Stoffe angeschlossen werden. Das Notfallmittel Naloxon soll über Suchthilfe und Sozialarbeit ausgegeben werden können.

Beim Drug-Checking lassen Menschen ihre Drogen im Labor prüfen. So erfahren sie, ob gefährliche Stoffe darin sind. Die Grünen wollen dieses Angebot viel größer machen. Es soll auch mobile Stellen geben. Ein Warn-System soll vor gefährlichen Stoffen warnen.

Glücksspiel, Alkohol und Tabak strenger regeln

Die Grünen wollen Werbung für Glücksspiel stark begrenzen und im Online-Glücksspiel Vermögensprüfungen und feste Einzahlungsgrenzen zur Regel machen. Die Beratung bei Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit soll landesweit gesteuert werden. Der Schutz von Nichtrauchenden im öffentlichen Raum soll strenger durchgesetzt und notfalls gesetzlich verschärft werden.

Die Grünen wollen weniger Werbung für Glücksspiel. Beim Glücksspiel im Internet soll es feste Grenzen für Einzahlungen geben. Die Beratung bei Alkohol-Sucht soll in ganz Berlin gleich gut sein. Nichtraucher sollen besser geschützt werden.

Modellregion für legale Cannabis-Abgabe einrichten

Die Grünen wollen Berlin zur Modellregion machen, in der Cannabis legal abgegeben wird. Außerdem sollen bürokratische Hürden für Anbauvereine sinken. Das Programm bewertet das Konsumcannabisgesetz des Bundes als richtigen Schritt und will den Schwarzmarkt durch legale Bezugswege ersetzen.

In Berlin soll man Cannabis legal bekommen können. Das soll zuerst als Test laufen. Anbau-Vereine sollen weniger Bürokratie haben. Die Grünen wollen so den illegalen Handel beenden.

Pflegekammer für Berlin einführen

Die Grünen wollen eine Pflegekammer aufbauen, die Pflegefach- und Pflegeassistenzkräfte als eigene, gewählte Interessenvertretung vertritt. Ohne sie bleibe die Beteiligung der Pflegeberufe in Landesgremien unzureichend, heißt es im Programm. Nach der Aufbauphase soll überprüft werden, wie wirksam die Kammer ist.

Pflege-Kräfte sollen eine eigene Vertretung bekommen. Sie heißt Pflege-Kammer. Die Pflege-Kräfte wählen sie selbst. Die Kammer spricht für sie in der Politik. Später soll geprüft werden, ob die Kammer gut arbeitet.

Pflegeberufe attraktiver machen und Ausbildung stärken

Die Grünen wollen Tariflöhne, planbare Arbeitszeiten und feste Personalschlüssel in der Pflege sichern. Die Ausbildung soll an einem gemeinsamen Campus gebündelt und ausgebaut werden. Zusätzlich sollen Fachkräfte aus dem Ausland nach fairen Regeln angeworben und ihre Abschlüsse schneller anerkannt werden.

Pflege-Kräfte sollen nach Tarif bezahlt werden. Ihre Arbeitszeiten sollen verlässlich sein. Es soll feste Regeln für genug Personal geben. Die Ausbildung soll an einem gemeinsamen Ort stattfinden. Pflege-Kräfte aus dem Ausland sollen fair angeworben werden.

Pflegende Angehörige entlasten und in Verfassung nennen

Die Grünen wollen pflegende Angehörige in der Berliner Verfassung erwähnen und sie stärker entlasten. Geplant sind ein stadtweites Pflegenottelefon, besser finanzierte Unterstützungsangebote und ein Einsatz im Bund für eine Lohnersatzleistung. Das Programm begründet dies damit, dass Angehörige den größten Teil der Pflege tragen.

Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause. Die Grünen wollen ihnen mehr helfen. Sie sollen in der Berliner Verfassung stehen. Ein Not-Telefon soll bei Krisen schnell helfen. Wer pflegt, soll Geld als Ersatz für Lohn bekommen.

Landespflegegesetz schaffen und Pflegeangebote ausbauen

Die Grünen wollen ein Landespflegegesetz verabschieden, das die Pflegeangebote des Landes regelt und eine verpflichtende Bedarfsplanung vorsieht. In allen Bezirken sollen mehr Plätze für Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflege entstehen. Das Programm verweist darauf, dass Pflegeplätze ungleich verteilt sind und besonders in den Außenbezirken fehlen.

Berlin soll ein eigenes Pflege-Gesetz bekommen. Das Land soll planen, wie viel Pflege wirklich nötig ist. In jedem Bezirk soll es mehr Pflege-Plätze geben. Beratungs-Stellen sollen überall in der Nähe sein.

Community Health Nurses in Berlin einführen

Die Grünen wollen in Berlin sogenannte Community Health Nurses als zusätzlichen Baustein der Pflege etablieren. Diese Fachkräfte sollen beraten, Hausbesuche machen und verschiedene Stellen im Kiez miteinander verbinden. Außerdem soll die Hilfe zur Pflege schneller und digitaler beantragt werden können.

Die Grünen wollen eine neue Art von Pflege-Fachkräften in Berlin. Sie heißen Community Health Nurses. Sie beraten Menschen zu Gesundheit und Pflege. Sie kommen auch nach Hause. Anträge auf Hilfe zur Pflege sollen schneller gehen.

Vielfaltssensible Pflege und Pflegebeauftragte stärken

Die Grünen wollen, dass die Pflege die Vielfalt der Berliner Bevölkerung berücksichtigt, und Fortbildungen dazu zur Pflicht machen. Zugleich soll die Pflegebeauftragte des Landes mehr Einfluss bekommen, auch um Gewalt in der Pflege entgegenzuwirken.

Die Grünen wollen eine Pflege, die zu allen Menschen passt. Pflegekräfte sollen dazu Pflicht-Fortbildungen machen. Es soll mehr Beratung für queere Menschen geben. Die Pflege-Beauftragte von Berlin soll bei Gesetzen mitreden. Gewalt in der Pflege soll bekämpft werden.

Rettungsdienst mit mehr Personal aufstellen

Die Grünen wollen mehr Notfallsanitäter gewinnen und eine eigene Laufbahn für den Rettungsdienst schaffen. Ein Runder Tisch soll den Rettungsdienst mit der Gesundheitsversorgung verzahnen, und Kriseninterventionsteams sollen eingeführt werden. Eine Absenkung medizinischer Standards lehnt die Partei ab.

Wer die 112 ruft, soll die richtige Hilfe bekommen. Die Grünen wollen mehr Fachleute für den Rettungs-Dienst einstellen. Es soll besondere Teams für Menschen in seelischen Krisen geben. Hilfe-Suchende sollen schneller an die passende Stelle kommen. Die medizinische Qualität soll nicht sinken.

Grüne: alle 26 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 19 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 16 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 6 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Gesundheitsversorgung nach Bedarf statt Profit planen

Die Linke versteht Gesundheit als öffentliche Daseinsvorsorge und will die Versorgung am Bedarf der Bevölkerung ausrichten statt an Gewinninteressen. Grundlage soll eine Planung über ambulante, stationäre und pflegerische Bereiche hinweg sein, ergänzt um mehr Prävention und bessere Ausbildung in Gesundheitsberufen.

Die Linke will die Gesundheits-Versorgung besser planen. Die Planung soll sich nach dem Bedarf der Menschen richten. Gewinn soll dabei keine Rolle spielen. Die Stadt soll mehr tun, damit Menschen gesund bleiben. Die Ausbildung in Gesundheits-Berufen soll besser werden.

Öffentlichen Gesundheitsdienst personell und rechtlich stärken

Die Linke will den Öffentlichen Gesundheitsdienst zur dritten Säule der Versorgung ausbauen. Gesundheitsämter sollen genug Personal und Infrastruktur für alle gesetzlichen Aufgaben erhalten und dort selbst Diagnostik und Therapie anbieten dürfen, wo die übrige Versorgung nicht ausreicht.

Die Linke will die Gesundheits-Ämter stärken. Sie sollen mehr Personal und bessere Ausstattung bekommen. Freie Stellen sollen besetzt werden. Die Ämter sollen auch selbst behandeln dürfen. Das gilt dort, wo es zu wenige Ärzte gibt.

HIV-Versorgung sichern und Impfkampagnen verstärken

Die Linke fordert eine verlässliche Finanzierung der Berliner Strukturen gegen HIV und Aids sowie Zugang zu Vorbeugung und Behandlung für alle, auch für Geflüchtete. Wegen sinkender Impfquoten sollen außerdem Impfkampagnen und Vorsorgeangebote ausgeweitet werden.

Die Linke will den Kampf gegen HIV sicher bezahlen. Alle Menschen sollen Medikamente gegen HIV bekommen. Das gilt auch für Geflüchtete. Es soll mehr Werbung für Impfungen geben. Mehr Menschen sollen zur Vorsorge gehen.

Medizinische Versorgung für Obdachlose und Benachteiligte ausbauen

Die Linke will zwei Versorgungszentren für obdach- und wohnungslose Menschen finanzieren und aufsuchende Gesundheitsangebote für Unversicherte einrichten. Die bisherige Versorgung hängt laut Programm stark von Spenden und Ehrenamt ab. Zudem sollen Hürden für benachteiligte Gruppen im Gesundheitssystem abgebaut werden.

Die Linke will zwei Gesundheits-Zentren für obdachlose Menschen bezahlen. Dort arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Sozialarbeiter. Helfer sollen auch zu den Menschen hingehen. Das hilft Menschen ohne Krankenversicherung. Arztpraxen sollen ohne Hindernisse erreichbar sein.

Öffentliche und gemeinnützige Versorgungszentren aufbauen

Die Linke will mit einem Sonderprogramm medizinische Versorgungszentren (MVZ) in öffentlicher oder gemeinnütziger Trägerschaft aufbauen, um den Ärztemangel vor allem in unterversorgten Stadtteilen und im Osten Berlins anzugehen. Investorenbetriebene MVZ lehnt die Partei ab, und für Praxen sollen mehr bezahlbare Räume entstehen.

In manchen Teilen Berlins fehlen Ärzte. Die Linke will dort neue Gesundheits-Zentren aufbauen. Sie sollen dem Land, den Bezirken oder gemeinnützigen Trägern gehören. Das Land gibt Geld für den Start. Es soll auch mehr bezahlbare Räume für Praxen geben.

Community Health Nursing ausbauen

Die Linke will Modellprojekte für Community Health Nurses ausweiten und sie stärker in kommunale Gesundheitszentren einbinden. Diese Pflegefachkräfte sollen im Wohnumfeld beraten und Menschen mit schlechtem Zugang zum Gesundheitssystem den Weg zur Medizin erleichtern.

Community Health Nurses sind Pflege-Fachkräfte im Stadtteil. Sie beraten Menschen zu ihrer Gesundheit. Die Linke will mehr solche Projekte. Das soll vor allem alten und kranken Menschen helfen.

Versorgung bei ME/CFS und Long Covid verbessern

Die Linke will die Versorgung bei Long Covid, Post Vac und ME/CFS verbessern, besonders für Erkrankte, die nicht transportiert werden können. Vorgesehen sind Hausbesuche, Telemedizin, mehr spezialisierte Angebote und mehr Forschungsgeld.

Manche Menschen sind nach Corona lange krank. Andere haben die Krankheit ME/CFS. Viele können das Haus nicht verlassen. Die Linke will Haus-Besuche und Sprechstunden per Video für sie. Es soll auch mehr Forschung geben.

Wohnortnahe Apotheken erhalten

Die Linke will Apotheken in den Wohnvierteln erhalten und sie enger in die Gesundheitsversorgung einbinden. Sie begründet das mit dem Rückgang der Apothekenzahl in Berlin und mit Lieferproblemen bei Arzneimitteln.

In Berlin gibt es immer weniger Apotheken. Die Linke will Apotheken in der Nähe der Wohnungen erhalten. Es soll mehr Ausbildungs-Plätze für Apotheken-Berufe geben. Auch die Bezahlung der Apotheken soll sich ändern.

Krankenhäuser nach Bedarf finanzieren und planen

Die Linke will die Investitionsmittel des Landes für Krankenhäuser erhöhen und Kürzungen des Senats zurücknehmen. Im Bund will sie das System der Fallpauschalen überwinden, und Berlin soll das Klinikangebot nach Bedarf statt nach Erlös planen.

Krankenhäuser bekommen heute Geld pro Behandlung. Das nennt man Fall-Pauschalen. Die Linke will dieses System beenden. Berlin soll mehr Geld für Gebäude und Technik der Krankenhäuser geben. Das Land soll planen, welches Krankenhaus was anbietet.

Krankenhäuser rekommunalisieren und demokratisieren

Die Linke will Charité und Vivantes ausbauen und private Kliniken in öffentliche Hand zurückholen, wenn Träger Häuser aufgeben oder Standards unterlaufen. Die öffentlichen Häuser sollen neu organisiert werden, damit Beschäftigte, Patientenvertretungen und Bezirke mitentscheiden.

Die Linke findet: Krankenhäuser sollen nicht Gewinn für Investoren bringen. Die öffentlichen Krankenhäuser Charité und Vivantes sollen wachsen. Manche private Krankenhäuser sollen wieder der Stadt gehören. In den öffentlichen Häusern sollen Beschäftigte und Patienten mitbestimmen.

Psychotherapeutische und psychiatrische Versorgung ausbauen

Die Linke will mehr Kassensitze für Psychotherapie in Berlin, Krisenzentren und Beratungsstellen in jedem Bezirk sowie eine stabile Finanzierung des Krisendienstes. Psychiatrie soll möglichst ohne Gewalt auskommen, und psychische Gesundheit soll Thema an Schulen und im Arbeitsschutz werden.

Viele Menschen warten lange auf eine Psycho-Therapie. Die Linke will mehr Therapie-Plätze, die die Kranken-Kasse bezahlt. Jeder Bezirk soll ein Zentrum für seelische Krisen bekommen. Schulen sollen über seelische Gesundheit aufklären. In der Psychiatrie soll es möglichst keine Gewalt geben.

Arbeitsbedingungen in Gesundheitsberufen verbessern

Die Linke will höhere Gehälter, verbindliche Personalvorgaben und ein Ende von Ausgliederungen in den Gesundheitsberufen. Sie begründet das mit Personalmangel und hoher Belastung, die aus ihrer Sicht Fehler begünstigen und Patientinnen und Patienten gefährden.

In Krankenhäusern und Praxen fehlt Personal. Die Arbeit ist sehr anstrengend. Die Linke will bessere Löhne für diese Berufe. Es soll feste Regeln geben, wie viel Personal da sein muss. Ausgelagerte Firmen sollen zurück in die Krankenhäuser kommen.

Pflegewohngeld einführen, Eigenanteile senken

Die Linke will ein Pflegewohngeld einführen, mit dem das Land Heimbewohnerinnen und Heimbewohner bei den Investitionskosten entlastet. Mehr Pflegeeinrichtungen sollen öffentlich getragen werden, und im Bund strebt sie niedrigere Eigenanteile und langfristig eine Pflegevollversicherung an.

Ein Platz im Pflege-Heim wird immer teurer. Die Linke will ein Pflege-Wohngeld einführen. Das ist Geld vom Land für Menschen im Heim. Mehr Heime sollen der öffentlichen Hand gehören. Später soll eine Versicherung alle Pflege-Kosten zahlen.

Pflegeberatung und Kurzzeitpflege ausbauen

Die Linke will die Pflegestützpunkte als unabhängige Beratungsstellen ausbauen und ein Pflegenottelefon einrichten. Um pflegende Angehörige zu entlasten, sollen Kurzzeit- und Tagespflege ausgeweitet und die Pflege verbindlich auf Landes- und Bezirksebene geplant werden.

Die Linke will mehr Beratung zur Pflege. Es soll mehr Pflege-Stützpunkte geben. Ein Not-Telefon soll nachts und am Wochenende helfen. Wer Angehörige pflegt, soll mehr Entlastung bekommen.

Geschlechtssensible Medizin und Frauengesundheit stärken

Die Linke will eine Medizin, die Geschlechterunterschiede in Forschung, Ausbildung und Behandlung berücksichtigt. Nach Ansicht des Programms kommt die Gesundheit von Frauen und FLINTA* bisher zu kurz, und frauenspezifische Themen erhalten zu wenig Forschungsgeld.

Die Linke will, dass die Medizin Frauen besser beachtet. Es soll mehr Forschung zu Frauen-Krankheiten geben. Ärzte und Pflegekräfte sollen dazu mehr lernen. Binden und Tampons soll es in öffentlichen Gebäuden kostenlos geben.

Hitzeschutz und klimaneutrales Gesundheitswesen schaffen

Die Linke will Hitzeaktionspläne für Land, Bezirke und Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheime sowie einen klimaneutralen Umbau der Gesundheitsgebäude. Das Programm begründet dies mit den gesundheitlichen Folgen der Klimakrise, die vor allem verletzliche Gruppen treffen.

Die Klima-Krise macht Menschen krank, sagt Die Linke. Deshalb soll es Pläne gegen Hitze geben. Kliniken und Pflegeheime sollen weniger Energie verbrauchen. Sie sollen klimaneutral werden.

Gesundheitswesen digital vernetzen und Daten schützen

Die Linke will digitale Anwendungen für Versorgung und Gesundheitsplanung nutzen und zugleich die Daten der Patientinnen und Patienten schützen. Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsämter sollen enger zusammenarbeiten.

Die Linke will mehr digitale Technik im Gesundheits-System. Kliniken, Praxen und Ämter sollen Daten besser austauschen. Die Daten von Patienten sollen dabei sicher bleiben. Alle Gesundheits-Berufe sollen den Umgang mit der Technik lernen.

Drogenkonsum entkriminalisieren und Drogenhilfe ausbauen

Die Linke will eine Drogenpolitik, die Konsum nicht bestraft, sondern gesundheitliche und soziale Risiken verringert. Im Bund soll das Betäubungsmittelgesetz so reformiert werden, dass bisher verbotene Substanzen legal und ohne Gewinnabsicht abgegeben werden können.

Die Linke will Drogen-Konsum nicht mehr bestrafen. Menschen sollen bisher verbotene Drogen legal bekommen können. Damit soll niemand Gewinn machen. Hilfe und Beratung bei Sucht sollen wachsen.

Kriegsvorbereitung im Gesundheitswesen ablehnen

Die Linke lehnt es ab, das Berliner Gesundheitswesen auf einen Kriegsfall auszurichten. Die Versorgung soll sich nach sozialen Kriterien und dem Bedarf der Bevölkerung richten, nicht nach militärischen Maßstäben.

Die Linke will keine Kriegs-Vorbereitung in Kliniken. Berliner Kliniken sollen nicht an Übungen für den Krieg teilnehmen. Die Versorgung soll sich nach dem Bedarf der Menschen richten. Gesundheits-Berufe sollen dem Frieden dienen.

Pflegeeinrichtungen rekommunalisieren und Versorgung Älterer verbessern

Die Linke will Pflegeeinrichtungen über ein eigenes Programm in öffentliche Hand zurückholen und mit öffentlichem Geld in die Pflegeinfrastruktur investieren. Daneben soll die ärztliche Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen besser werden, etwa durch höher vergütete Hausbesuche.

Die Linke will, dass Pflegeheime wieder der Stadt gehören. Die Stadt soll mehr Geld in die Pflege stecken. Es soll mehr Plätze für Tages-Pflege und Kurzzeit-Pflege geben. Hausärzte sollen für Hausbesuche mehr Geld bekommen. Die Ämter sollen Anträge auf Hilfe schneller bearbeiten.

Hitzeschutz für ältere Menschen ausbauen

Die Linke fordert wegen zunehmender Hitzebelastung mehr Schutzangebote speziell für Ältere. Öffentliche Treffpunkte sollen als kühle Orte dienen, Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Seniorinnen und Senioren sollen gegen Hitze gerüstet werden.

Im Sommer wird es in Berlin oft sehr heiß. Das ist für ältere Menschen gefährlich. Die Linke will kühle Räume in Treffpunkten der Stadt. Es soll mehr Trinkwasser in Gebäuden und auf Plätzen geben. Nachbarn sollen allein lebende Ältere besuchen und unterstützen.

Psychosoziale Versorgung junger Menschen verbessern

Die Linke will ein abgestimmtes Konzept für psychosoziale Vorbeugung und eine bessere Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Berlin. Gesundheitswesen, Jugendsozialarbeit, Schulen und Jugendhilfe sollen dafür enger zusammenarbeiten.

Manche Kinder und Jugendliche sind einsam oder seelisch krank. Die Linke will ihnen besser helfen. Ärzte, Schulen und Jugendhilfe sollen mehr zusammenarbeiten. Es soll mehr Hilfe per Chat und Telefon geben.

Queere Gesundheitsversorgung ausbauen

Die Linke fordert eine Gesundheitsversorgung ohne Diskriminierung, darunter kostenlose HIV-Prophylaxe (PrEP) für alle, die sie brauchen. Wartezeiten bei Behandlungen für trans* Personen sollen kürzer werden.

Die Linke will eine gute Gesundheits-Versorgung für queere Menschen. PrEP soll kostenlos sein. PrEP ist ein Medikament, das vor HIV schützt. Trans Menschen sollen nicht mehr so lange auf Behandlungen warten. Ärzte sollen mehr über queere Menschen lernen.

Werbung für Sportwetten weitgehend verbieten

Die Linke will, dass Berlin sich im Bund für ein weitgehendes Werbeverbot für Sportwetten einsetzt. Sie begründet das mit dem Suchtrisiko, das besonders von Wett-Apps ausgehe. In Berlin sollen Prävention verstärkt und das Aussehen von Wettbüros streng geregelt werden.

Sport-Wetten können süchtig machen. Die Linke will Werbung dafür fast ganz verbieten. Berlin soll sich dafür in ganz Deutschland einsetzen. Wett-Büros sollen von außen nicht zum Spielen einladen. Junge Menschen sollen mehr über die Gefahren erfahren.

Linke: alle 24 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Krankenhäuser ausreichend finanzieren, neue Kinderklinik bauen

Die SPD will die Berliner Krankenhäuser ausreichend finanzieren und die Krankenhausreform umsetzen. Zusammen mit der Charité soll eine neue Kinderklinik entstehen. Charité und Vivantes sollen gestärkt werden und enger zusammenarbeiten.

Viele Kliniken in Berlin haben zu wenig Geld. Die SPD will ihnen mehr Geld geben. Mit der Charité soll eine neue Kinder-Klinik entstehen. Pflege-Kräfte in den Kliniken sollen weniger Belastung haben.

Ambulante Versorgung in allen Bezirken ausbauen

Die SPD will mehr Haus- und Facharztpraxen sowie Therapieplätze vor allem in den Außenbezirken und kürzere Wartezeiten auf Termine. Dafür soll die Planung der Arztsitze mit der Kassenärztlichen Vereinigung reformiert werden. Gesundheitszentren und Notdienstpraxen sollen ausgebaut werden.

In manchen Teilen von Berlin gibt es zu wenige Ärzte. Die SPD will das ändern. Menschen sollen schneller einen Termin beim Facharzt bekommen. Es soll mehr Gesundheits-Zentren in der Nähe geben.

Masterplan für psychische Gesundheit aufstellen

Die SPD will einen Masterplan psychische Gesundheit entwickeln, der die Hilfen neu ordnet und Wartezeiten verkürzt. Es sollen mehr Therapieplätze entstehen und mehr Fachkräfte ausgebildet werden.

Viele Menschen mit seelischen Krankheiten warten lange auf Hilfe. Die SPD will einen großen Plan dagegen machen. Es soll mehr Therapie-Plätze geben. Berlin soll mehr Fach-Leute ausbilden.

Altenhilfe zur Pflichtaufgabe machen, Pflege stärken

Die SPD will die Altenhilfe mit einem neuen Gesetz zur Pflichtaufgabe machen und die häusliche Pflege stärken. Pflegeheime sollen strenger kontrolliert werden. Im Bund fordert die Partei eine Obergrenze für die Eigenanteile in der Pflege.

Immer mehr Menschen in Berlin brauchen Pflege. Die SPD will die Pflege zu Hause stärken. Ein neues Gesetz soll Hilfe für alte Menschen zur Pflicht machen. Pflege-Heime sollen öfter kontrolliert werden.

Gesundheitsversorgung für besondere Bedarfe ausbauen

Die SPD will Gesundheitsangebote für Menschen mit besonderen Bedarfen ausbauen und Lücken schließen. Dazu gehören geschlechtersensible und queersensible Medizin, eine bessere Geburtshilfe und die Versorgung obdachloser und geflüchteter Menschen.

Die SPD will gute Medizin für alle Menschen. Ärzte sollen Unterschiede zwischen den Geschlechtern stärker beachten. Auch queere Menschen sollen gut versorgt sein. Menschen ohne Wohnung und Geflüchtete sollen medizinische Hilfe bekommen.

Suchthilfe und Drogenkonsumräume ausbauen

Die SPD setzt in der Suchtpolitik auf Hilfe statt auf Strafe. Beratung, Drug-Checking, Therapie und Drogenkonsumräume sollen ausgebaut werden. Zugleich sollen Drogen aus dem öffentlichen Raum verschwinden, vor allem aus Parks und von Spielplätzen.

Die SPD will suchtkranken Menschen helfen, statt sie zu bestrafen. Es soll mehr Beratung und Therapie geben. Es soll mehr Räume geben, in denen Menschen Drogen sicher nehmen können. Parks und Spielplätze sollen frei von Drogen sein.

SPD: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl