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ÖDP zu Gesundheit und Pflege

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 42 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gesundheit und Pflege

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Einheitliche Krankenversicherung und Gesundheitswesen ohne Profit

Die ÖDP will die Finanzierung des Gesundheitswesens neu ordnen und eine einheitliche Krankenversicherung für alle schaffen. Das Gesundheitssystem gilt im Programm als Teil der Daseinsvorsorge, in dem Gewinnstreben keinen Platz haben soll.

Die ÖDP will eine Kranken-Versicherung für alle Menschen. Private Zusatz-Versicherungen bleiben möglich. Mit Gesundheit soll niemand Gewinn machen. Krankenhäuser sollen nicht mehr schließen. Pflege-Kräfte sollen mehr Geld bekommen.

Fehlendes Geld in der Krankenversicherung soll aus Steuern ausgeglichen werden. Die Fallpauschalen sollen entfallen, stattdessen sollen Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen kostendeckend bezahlt werden. Die Versorgung soll flächendeckend und wohnortnah sein, bevorzugt durch kommunale und freigemeinnützige Träger, und Krankenhäuser sollen nicht mehr geschlossen werden. Das Programm verlangt deutlich mehr Personal, höhere Löhne für Pflegekräfte und bessere Arbeitsbedingungen. Die Herstellung von Arzneimitteln und Medizintechnik soll nach Deutschland zurückkehren, um für künftige Krisen gerüstet zu sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„eine einheitliche und leistungsstarke Krankenversicherung für jede und jeden, auf deren Basis eine private Zusatzversicherung möglich sein kann“
Seite 17 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Vollversicherung würde beendet, die Fallpauschalen abgeschafft und Gewinnorientierung aus dem Gesundheitswesen verdrängt, was das System grundlegend umbaut.

Impfpflicht ablehnen, auf Aufklärung setzen

Die ÖDP lehnt eine Impfpflicht in Deutschland ab. Sie bezeichnet Impfen als solidarisch und will eine hohe Impfquote durch Aufklärung erreichen, damit Impfungen freiwillig bleiben können.

Die ÖDP will keine Impf-Pflicht in Deutschland. Sie findet Impfen aber wichtig und solidarisch. Die Menschen sollen gut informiert werden. Dann können Impfungen freiwillig bleiben.

Nach Darstellung des Programms schützt eine hohe Impfquote auch Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Um die Freiwilligkeit zu erhalten, soll über Risiken und über die Notwendigkeit von Impfungen informiert werden. Eine gesetzliche Pflicht zur Impfung soll es nicht geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Die Einführung einer Impfpflicht in Deutschland ist abzulehnen.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die ÖDP verteidigt die heutige Freiwilligkeit ausdrücklich gegen eine diskutierte allgemeine Impfpflicht und lehnt damit eine neue staatliche Pflicht ab.

Hospiz- und Palliativversorgung flächendeckend sichern

Die ÖDP will überall in Deutschland genügend Hospizplätze und palliativmedizinische Angebote schaffen. Der Bund soll das mitfinanzieren und per Gesetz verbindlich regeln. Schwerstkranke und Sterbende haben nach dem Programm Anspruch auf die Solidarität von Staat und Gesellschaft.

Die ÖDP will mehr Hilfe für sterbende Menschen. Überall soll es genug Plätze im Hospiz geben. Ein Hospiz ist ein Haus für sterbende Menschen. Der Staat soll das mitbezahlen. Wer möchte, soll zu Hause sterben können.

Das Programm will ein würdiges Sterben zu Hause ermöglichen, wenn Betroffene und ihr Umfeld das wünschen. Dafür sollen gute medizinische Betreuung und finanzielle Hilfe bereitstehen. Die Versorgung mit Hospizplätzen und Palliativmedizin soll ein Bundesgesetz zur Pflicht machen, und Bundesmittel sollen sie ausreichend mittragen.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Wir fordern zudem eine bundesweit ausreichende, flächendeckende Versorgung mit Hospizplätzen und palliativmedizinischer Versorgung schwerstkranker Menschen in Deutschland.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine öffentliche Leistung soll mit Bundesmitteln und gesetzlicher Pflicht ausgebaut werden.

Was sagen die anderen Parteien zu Gesundheit und Pflege?

Alle Programme im Bund im Vergleich