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Was sagen die Parteien in Sachsen zu Gesundheit und Pflege?

7 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,4), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Ambulante Versorgung auf dem Land stärken

Die AfD will die ambulante Versorgung vor allem in strukturschwachen Regionen sichern. Dazu sollen die Budgetgrenzen für Arztpraxen fallen und bei Bedarf kommunale Gesundheitszentren mit angestellten Ärzten entstehen. Freiberufliche Ärzte, Zahnärzte und Apotheker bleiben aus Sicht der Partei das Rückgrat der Versorgung.

Die AfD will mehr Ärzte auf dem Land. Arzt-Praxen sollen keine Budget-Grenze mehr haben. Budget-Grenze heißt: Die Praxis bekommt nur eine begrenzte Menge Geld. Wo Ärzte fehlen, sollen Gemeinden eigene Gesundheits-Zentren betreiben. Auch fahrende Praxen will die AfD unterstützen.

Mehr Medizinstudienplätze und Landarztquote ausweiten

Die AfD will deutlich mehr Mediziner an sächsischen Hochschulen ausbilden, um den Ärztemangel zu bekämpfen. Der Numerus Clausus soll als Auswahlkriterium entfallen, die Landarztquote soll wachsen.

Die AfD will mehr Studien-Plätze für Medizin in Sachsen. Die Abitur-Note soll nicht mehr über den Platz entscheiden. Mehr Plätze sollen an künftige Land-Ärzte gehen. So will die AfD den Mangel an Ärzten verringern.

Rettungsdienstzeiten garantieren

Die AfD will sicherstellen, dass der Rettungsdienst die gesetzlichen Fristen einhält. Dafür sollen Rettungsstellen dezentraler verteilt und mit mehr Personal und Material ausgestattet werden.

Der Rettungs-Dienst soll schnell genug beim Patienten sein. Das Gesetz schreibt dafür feste Zeiten vor. Die AfD will mehr Rettungs-Stellen an mehr Orten. Sie sollen mehr Personal und bessere Ausrüstung bekommen.

Telemedizin ausbauen

Die AfD will Telemedizin landesweit voranbringen und dafür die IT-Ausstattung im Gesundheitswesen mit finanziellen Anreizen fördern. Sie soll den Arztbesuch nicht generell ersetzen, aber die Versorgung etwa in Pflegeheimen und im Bereitschaftsdienst verbessern.

Die AfD will mehr Telemedizin. Telemedizin heißt: Arzt und Patient sprechen per Video. Dafür brauchen Praxen und Kliniken gute Computer-Technik. Die AfD will das mit Geld fördern. Telefon und Papier soll es aber weiter geben.

Fallpauschalen abschaffen, Krankenhäuser flächendeckend sichern

Die AfD will das Abrechnungssystem der Krankenhäuser über Fallpauschalen (DRG) vollständig abschaffen, weil es aus ihrer Sicht die Wirtschaftlichkeit über den Menschen stellt. Zugleich soll eine Basis- und Notfallversorgung überall in Sachsen erhalten bleiben und der Investitionsstau mit einer gesetzlichen Mindestquote von 6 Prozent abgebaut werden.

Kliniken bekommen heute feste Beträge pro Behandlungs-Fall. Die AfD will dieses System ganz abschaffen. Überall in Sachsen soll es eine Grund-Versorgung und Notfall-Versorgung geben. Die Kliniken sollen deutlich mehr Geld für Investitionen bekommen. Dafür soll ein Gesetz einen Mindest-Anteil von 6 Prozent festlegen.

Eigenanteil in der Pflege auf 400 Euro begrenzen

Die AfD will, dass Sachsen die Investitionskosten von Pflegeeinrichtungen übernimmt, und fordert einen Zuschuss aus Steuern zur Pflegeversicherung. Damit ließe sich der Eigenanteil der Pflegebedürftigen laut Programm bei 400 Euro deckeln.

Pflege im Heim kostet die Menschen immer mehr eigenes Geld. Die AfD will das ändern. Sachsen soll die Investitions-Kosten der Heime bezahlen. Die Pflege-Versicherung soll Geld aus Steuern bekommen. Dann müssten Pflege-Bedürftige nur noch 400 Euro selbst zahlen.

Landespflegegeld für häusliche Pflege einführen

Die AfD will die Pflege zu Hause stärken und dafür nach bayerischem Vorbild ein Landespflegegeld von bis zu 400 Euro monatlich ab Pflegegrad 2 einführen. Sie verweist darauf, dass die meisten Pflegebedürftigen möglichst lange in der eigenen Wohnung bleiben wollen.

Viele Menschen werden zu Hause gepflegt, oft von Angehörigen. Die AfD will das stärker unterstützen. Sachsen soll ein eigenes Pflege-Geld zahlen. Es soll bis zu 400 Euro im Monat betragen. Man bekommt es ab Pflege-Grad 2.

Pflegeberuf attraktiver machen

Die AfD will Pflegekräfte entlasten: mit verbindlichen Personalvorgaben, kürzeren Arbeitszeiten und bundesweit angeglichener Bezahlung. Zusätzlich spricht sie sich für die Rückkehr zu einem verpflichtenden Dienst an der Gesellschaft aus.

Pflege-Kräfte haben sehr viel Arbeit. Die AfD will feste Regeln für die Zahl der Pflege-Kräfte. Die Arbeits-Zeit soll sinken. Der Lohn soll überall in Deutschland ähnlich sein. Außerdem will die AfD wieder einen Pflicht-Dienst für die Gesellschaft.

Corona-Politik im Untersuchungsausschuss aufarbeiten

Die AfD will die Corona-Maßnahmen der Staatsregierung in einem Untersuchungsausschuss des Landtags prüfen lassen. Menschen mit gesundheitlichen Schäden nach einer Corona-Impfung sollen Unterstützung oder Entschädigung erhalten, und Sachsen soll eine Struktur für künftige Pandemien aufbauen.

Die AfD will die Corona-Zeit untersuchen lassen. Das soll ein Ausschuss im Landtag machen. Er soll die Regeln der Regierung prüfen. Wer durch die Impfung krank wurde, soll Hilfe oder Geld bekommen. Sachsen soll sich auch besser auf neue Pandemien vorbereiten.

AfD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Privatisierung der Daseinsvorsorge stoppen

Das BSW will die Privatisierung von Gesundheit, Pflege und anderen Bereichen der Daseinsvorsorge beenden. Kliniken, Versorgungszentren und Pflegeheime sollen von Kommunen oder gemeinnützigen Trägern geführt werden. Nach Ansicht der Partei darf medizinische Behandlung nicht der Rendite dienen.

Das BSW will keine weiteren Verkäufe an private Firmen. Das gilt für Kliniken, Pflegeheime, Wasser und Energie. Städte und Gemeinden sollen diese Aufgaben übernehmen. Auch gemeinnützige Träger sind möglich. Das BSW sagt: Gesundheit soll kein Geschäft sein.

Ärztliche Versorgung auf dem Land sichern

Das BSW will die ambulante Versorgung in ländlichen Gebieten mit kommunalen Versorgungszentren, Polikliniken und Gemeindeschwestern sichern. Dazu kommen ein ausgebauter Rettungsdienst und eine neue Medizinische Hochschule gegen den Ärztemangel.

Auf dem Land fehlen bald Ärzte. Das BSW will dort Gesundheits-Zentren der Gemeinden aufbauen. Es soll wieder Gemeinde-Schwestern geben. Der Rettungsdienst soll besser werden. Sachsen soll eine neue Hochschule für Medizin bekommen.

Arzneimittelversorgung absichern

Das BSW will Lieferengpässe bei Medikamenten, Impfstoffen und Medizinprodukten verringern. Vorgesehen sind ein Frühwarnsystem, größere Lagerbestände, heimische Produktion und strengere Qualitätskontrollen.

Manchmal fehlen wichtige Medikamente. Das BSW will früher vor Engpässen warnen. Händler sollen mehr Vorräte lagern. Firmen im Land sollen wichtige Medikamente selbst herstellen. Medizin-Produkte sollen besser kontrolliert werden.

Initiative für seelische Gesundheit starten

Das BSW will die Versorgung bei psychischen Erkrankungen ausbauen und früh vorbeugen. Geplant sind Resilienzförderung in der Schule, mehr sozialpsychiatrische Angebote und ein landesweiter Krisennotdienst. Das Programm verweist auf steigende Krankschreibungen und Frühverrentungen.

Immer mehr Menschen werden seelisch krank. Das BSW will früher helfen. Schon Schüler sollen lernen, mit Belastung umzugehen. Es soll überall einen Not-Dienst für Krisen geben. Beratung soll Geld vom Land bekommen.

Eigenanteil im Pflegeheim deckeln

Das BSW will den Betrag begrenzen, den Pflegeheimbewohner selbst zahlen müssen: Er soll nicht über der Durchschnittsrente liegen. Bund und Land sollen die Finanzierung dafür neu ordnen. Das Programm bezeichnet das Pflegeheim wegen steigender Kosten als Armutsfalle.

Ein Platz im Pflegeheim kostet viel Geld. Das BSW will die Kosten für Bewohner begrenzen. Niemand soll mehr zahlen als eine durchschnittliche Rente. Bund und Land sollen den Rest regeln.

Sächsisches Landespflegegesetz einführen

Das BSW will alle Pflegeregelungen des Freistaats in einem Landespflegegesetz bündeln. Kommunen sollen zu einer Pflegeplanung verpflichtet werden, die das Land bezahlt, und es soll überall persönliche Beratung geben. Ziel ist die Versorgung Pflegebedürftiger in ihrer vertrauten Umgebung.

Das BSW will ein neues Gesetz für die Pflege in Sachsen. Es soll alle Regeln zur Pflege sammeln. Städte und Gemeinden müssen die Pflege planen. Das Land zahlt dafür. Überall soll es persönliche Beratung geben.

Alle Klinikstandorte in Sachsen erhalten

Das BSW fordert einen Stopp von Klinikschließungen und will alle 76 Krankenhausstandorte in Sachsen bewahren. Das Land soll die Investitionskosten der Häuser vollständig tragen. Die Krankenhausreform des Bundes könne aus Sicht der Partei schwere Folgen haben.

Das BSW will keine Klinik in Sachsen schließen. Alle 76 Standorte sollen bleiben. Das Land soll die Investitionen der Kliniken bezahlen. Manche Kliniken sollen neue Aufgaben bekommen.

Bürgerversicherung für Gesundheit und Pflege

Das BSW will über den Bundesrat eine Bürgerversicherung voranbringen, in die alle einzahlen. Den Anfang soll die Pflegeversicherung machen. Das Programm nennt das heutige System eine Zweiklassenmedizin, die überwunden werden müsse.

Heute gibt es gesetzliche und private Kranken-Kassen. Das BSW will eine Versicherung für alle. Jeder Bürger soll dort einzahlen. Zuerst soll das in der Pflege gelten. Sachsen soll das im Bundesrat unterstützen.

Medizinische Hochschule gründen, Hausarztstipendien ausweiten

Das BSW will gegen den Ärztemangel im ländlichen Sachsen langfristig eine eigene Medizinische Hochschule schaffen. Kurzfristig sollen Stipendien für Medizinstudierende, die sich zur Arbeit in Sachsen verpflichten, deutlich ausgeweitet werden.

Auf dem Land in Sachsen fehlen Ärzte. Das BSW will deshalb eine neue Hochschule für Medizin gründen. Es soll auch mehr Stipendien für Medizin-Studierende geben. Ein Stipendium ist Geld fürs Studium. Dafür arbeiten die Ärzte später in Sachsen.

BSW: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Mehr Ärzte und Apotheker für Sachsen ausbilden

Die CDU will die Ausbildung von Medizinern und Apothekern ausbauen, um vor allem ländliche Regionen besser zu versorgen. Dazu sollen das Medizinstudium im ungarischen Pécs fortgeführt, der Studiengang MEDiC in Chemnitz gestärkt und die Pharmazie in Leipzig ausgebaut werden.

Auf dem Land fehlen Ärzte. Die CDU will deshalb mehr Ärzte ausbilden. Junge Leute aus Sachsen sollen weiter in Ungarn Medizin studieren können. Auch in Chemnitz soll das Medizin-Studium besser werden. In Leipzig sollen mehr Apotheker lernen.

Mehr Ärzte ausbilden und Niederlassung fördern

Die CDU will mehr medizinischen Nachwuchs ausbilden und für eine eigene Praxis gewinnen, auch auf dem Land. Dazu sollen Studienplätze, Quoten und Weiterbildungsverbünde ausgebaut und Berufsabschlüsse schneller anerkannt werden.

Die CDU will mehr Ärzte für Sachsen. Es soll mehr Studien-Plätze für Medizin geben. Mehr Plätze sollen an künftige Land-Ärzte gehen. Fachkräfte aus dem Ausland sollen schneller arbeiten dürfen.

Alle Krankenhausstandorte in Sachsen erhalten

Die CDU will sämtliche Krankenhausstandorte im Land behalten und die Investitionen als Pflicht des Freistaates finanzieren. Bei der Krankenhausreform des Bundes verlangt sie Mitsprache und kündigt notfalls eine eigene Landesreform an.

Die CDU will alle Krankenhäuser in Sachsen behalten. Das Land soll für Bauten und Geräte zahlen. Bei der Reform vom Bund will Sachsen mitreden. Auf dem Land sollen Gesundheits-Zentren helfen.

Apotheken vor Ort und Pharmastandort sichern

Die CDU will Apotheken vor Ort im ganzen Land erhalten und ihnen mehr Aufgaben geben. Zugleich soll Sachsen ein Standort der Pharmaindustrie bleiben.

Die CDU will Apotheken in ganz Sachsen erhalten. Apotheken sollen mehr impfen dürfen. Sie sollen auch mehr andere Dienste anbieten. In Mittel-Deutschland sollen mehr Medikamente hergestellt werden.

Prävention und öffentlichen Gesundheitsdienst stärken

Die CDU will Vorsorge, Aufklärung und den öffentlichen Gesundheitsdienst ausbauen. Krankheiten sollen nach dem Programm verhindert oder früher erkannt werden, bevor sie zum Problem werden.

Die CDU will mehr für Vorsorge tun. Menschen sollen mehr über gesundes Essen und Bewegung lernen. Alle Kinder sollen Zahn-Vorsorge bekommen. Die Gesundheits-Ämter sollen stärker werden.

Notruf und Bereitschaftsdienst zusammenführen

Die CDU will, dass im Notfall überall in Sachsen schnell Hilfe da ist. Dafür sollen der Notruf 112 und der ärztliche Bereitschaftsdienst 116 117 in einer gemeinsamen Leitstelle gebündelt werden.

Die CDU will schnelle Hilfe im Notfall. Der Notruf 112 und die Nummer 116 117 sollen zusammen arbeiten. Dafür soll es eine gemeinsame Leitstelle geben. Schüler sollen Wiederbelebung lernen.

Cannabis-Legalisierung rückgängig machen

Die CDU sieht in der Legalisierung von Cannabis eine große Gesundheitsgefahr und will sie so schnell wie möglich korrigieren. Dafür will sie sich im Bund einsetzen und zugleich die Suchthilfe stärken.

Seit 2024 ist Cannabis in Deutschland teilweise erlaubt. Die CDU hält das für gefährlich. Sie will das Gesetz schnell wieder ändern. Außerdem will sie die Hilfe für Sucht-Kranke stärken.

Pflegeversicherung reformieren, pflegende Angehörige entlasten

Die CDU will im Bund auf eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung dringen und die Trennung der Versorgungssektoren abbauen. In Sachsen sollen pflegende Familien entlastet werden, etwa durch mehr Plätze in Tages- und Kurzzeitpflege.

Die CDU will die Pflege-Versicherung umbauen. Dafür setzt sie sich beim Bund ein. Familien pflegen viele Menschen zu Hause. Sie sollen mehr Hilfe bekommen, zum Beispiel mehr Plätze in der Kurzzeit-Pflege.

Hospiz- und Palliativversorgung ausbauen

Die CDU will, dass Menschen am Lebensende gut medizinisch und pflegerisch versorgt werden. Dafür sollen ambulante Hospizdienste und Palliativteams gestärkt und stationäre Hospize ausgewogen zwischen Stadt und Land verteilt sein.

Die CDU will sterbenden Menschen gut helfen. Hospiz-Dienste sollen mehr Unterstützung bekommen. Ein Hospiz begleitet Menschen am Lebensende. Auch Familien nach dem Tod eines Kindes sollen Begleitung bekommen.

CDU: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Freie Wähler

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Medizinische Versorgung und Pflege wohnortnah sichern

Die Freien Wähler wollen die medizinische Grundversorgung überall im Land sichern, unter anderem durch Gesundheitszentren nach dem Vorbild der Poliklinik. Die Pflege soll stärker ambulant und in kleinen, wohnortnahen Einrichtungen stattfinden. Gegen den Personalmangel setzt die Partei auf weniger Bürokratie, Umschulungen und die schnelle Anerkennung ausländischer Abschlüsse.

Die Freien Wähler wollen gute Ärzte und Pflege überall in Sachsen. Auch auf dem Land soll es Gesundheits-Zentren geben. Pflege-Heime sollen klein und nah am Wohnort sein. Ärzte und Pflege-Kräfte sollen weniger Papier-Arbeit haben. Fach-Kräfte aus dem Ausland sollen schneller arbeiten dürfen.

Freie Wähler: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Reproduktive Rechte und geschlechtersensible Gesundheit sichern

Die Grünen wollen, dass Krankenkassen Verhütungsmittel sozial gerecht bezahlen und Schwangerschaftsabbrüche in der Nähe des Wohnorts möglich sind. Kinderwunschbehandlungen sollen stärker gefördert werden, unabhängig vom Partnerstatus und auch für lesbische Paare sowie trans, inter und nonbinäre Menschen.

Die Grünen wollen, dass Kranken-Kassen Verhütungs-Mittel bezahlen. Frauen sollen eine Schwangerschaft in ihrer Nähe abbrechen können. Menschen mit Kinder-Wunsch sollen mehr Geld für die Behandlung bekommen. Das soll auch für Singles und lesbische Paare gelten. In Schulen soll es kostenlose Perioden-Produkte geben.

Ambulante Versorgung und Gesundheitsberufe stärken

Die Grünen wollen die medizinische Versorgung vor Ort mit regionalen Gesundheitszentren, mehr Praxisassistenzen und Anreizen für Hausärztinnen und Hausärzte auf dem Land sichern. Zugleich sollen mehr Ausbildungs- und Studienplätze entstehen und nichtärztliche Gesundheitsberufe mehr Aufgaben bekommen.

Die Grünen wollen mehr Hausärzte auf dem Land. Dafür soll es Geld als Anreiz geben. Es soll regionale Gesundheits-Zentren geben. Mehr Menschen sollen einen Gesundheits-Beruf lernen können. Apotheken und Therapeuten sollen mehr Aufgaben bekommen.

Investitionsmittel für Krankenhäuser mindestens verdoppeln

Die Grünen verlangen, dass der Freistaat seine Investitionsfinanzierung für Krankenhäuser mindestens verdoppelt. Damit soll Sachsen nach Darstellung des Programms seine gesetzlichen Pflichten erfüllen und den Investitionsbedarf der Kliniken erstmals ganz decken.

Krankenhäuser brauchen Geld für Gebäude und Geräte. Dieses Geld kommt vom Land Sachsen. Die Grünen wollen mindestens doppelt so viel zahlen. Kleine Krankenhäuser vor Ort sollen bleiben.

Psychische Gesundheit und Beratung ausbauen

Die Grünen wollen wohnortnahe Beratungsangebote ausbauen und soziale Arbeit, Psychiatrie und Therapie besser vernetzen. Eine Initiative soll das Thema psychische Gesundheit von Vorurteilen befreien und Wissen dazu aufbauen.

Immer mehr Menschen haben seelische Krankheiten. Die Grünen wollen mehr Beratung in der Nähe. Helfer sollen besser zusammenarbeiten. Eine Aktion soll zeigen: Über seelische Probleme darf man offen reden.

Landespflegegesetz und Pflegekammer schaffen

Die Grünen fordern ein eigenes Pflegegesetz für Sachsen, das Qualität, örtliche Strukturen und Bedarfsplanung in den Blick nimmt. Sie unterstützen zudem eine Pflegekammer als Selbstvertretung der Pflegekräfte und wollen die Arbeitsbedingungen in der ambulanten Pflege verbessern.

Die Grünen wollen ein eigenes Pflege-Gesetz für Sachsen. Pflegekräfte sollen eine eigene Vertretung bekommen. Diese heißt Pflegekammer. Die Arbeit in der Pflege soll besser werden. Angehörige, die pflegen, sollen Hilfe bekommen.

Drogenpolitik auf Hilfe statt Strafe ausrichten

Die Grünen wollen Suchtkranken schnell und ohne Stigmatisierung helfen und setzen auf Prävention, Jugendschutz und Hilfe statt Strafe. Dazu sollen Drogenkonsumräume erweitert, Drug-Checking erprobt und die Suchthilfe in allen Regionen bedarfsgerecht ausgestattet werden.

Die Grünen wollen süchtigen Menschen helfen, statt sie zu bestrafen. Es soll mehr Räume geben, in denen Menschen Drogen sicherer nehmen können. Drogen sollen auf gefährliche Stoffe getestet werden können. Werbung für Alkohol und Nikotin soll an öffentlichen Plätzen verboten sein.

Grüne: alle 6 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Alle Krankenhausstandorte erhalten, Polikliniken schaffen

Die Linke will jeden Krankenhausstandort in Sachsen erhalten, notfalls als Poliklinik mit Notaufnahme rund um die Uhr. Schließungen ohne Ersatz lehnt sie ab, weil sie die Grundversorgung gefährdet sieht.

Kein Krankenhaus in Sachsen soll ganz schließen. Manche Häuser können eine Poliklinik werden. Dort arbeiten viele Ärzte unter einem Dach. Auch Notfälle soll man dort Tag und Nacht behandeln.

Krankenhäuser rekommunalisieren und Gewinnausschüttung verbieten

Die Linke will Krankenhäuser zurück in öffentliches Eigentum bringen und Gewinnausschüttungen aus dem Klinikbetrieb verbieten. Der Freistaat soll Investitionen ausreichend finanzieren, und die Fallpauschalen sollen durch kostendeckende Budgets ersetzt werden.

Krankenhäuser sollen wieder Städten und Kreisen gehören. Dafür soll das Land mindestens 100 Millionen Euro geben. Kliniken sollen keine Gewinne an Besitzer auszahlen dürfen. Das Land soll mehr Geld für moderne Kliniken geben.

Eine Krankenversicherung für alle einführen

Die Linke will alle Menschen in die gesetzliche Krankenversicherung einbeziehen und die Beitragsbemessungsgrenze abschaffen. Langfristig fordert sie außerdem eine Pflegevollversicherung; kurzfristig sollen Eigenanteile in der Pflege begrenzt werden.

Alle Menschen sollen in dieselbe Kranken-Versicherung einzahlen. Heute zahlt man nur bis zu einer bestimmten Einkommens-Grenze Beiträge. Diese Grenze soll wegfallen. Reiche zahlen dann mehr. Die Pflege-Versicherung soll später alle Kosten tragen.

Ambulante ärztliche Versorgung sichern

Die Linke will den Mangel an Hausärztinnen und Hausärzten mit kurzfristig wirkenden Maßnahmen angehen. Dazu zählen digitale Praxen mit Landesförderung, weniger Bürokratie, regelmäßig angepasste Vergütungen und ein Ende von Budgetgrenzen bei Behandlungen.

In Sachsen fehlen viele Hausärzte. Die Linke will Arzt-Praxen stärker helfen. Das Land soll Geld für Computer-Technik geben. Ärzte sollen weniger Formulare ausfüllen. Die Kassen sollen Behandlungen nicht aus Geldgründen begrenzen.

Geburtshilfe und Hebammenversorgung flächendeckend sichern

Die Linke will das nationale Gesundheitsziel „Gesund rund um die Geburt“ umsetzen. Überall in Sachsen sollen Geburtskliniken, Geburtszentren und freiberufliche Hebammen in Wohnortnähe erreichbar sein, damit der Geburtsort frei gewählt werden kann.

Die Linke will Schwangere und Mütter besser versorgen. Überall in Sachsen soll es Geburts-Kliniken und Hebammen geben. Frauen sollen den Ort der Geburt selbst wählen können. Es soll mehr Kreißsäle geben, die Hebammen leiten.

Öffentlichen Gesundheitsdienst stärken, Landesgesundheitsamt schaffen

Die Linke will den öffentlichen Gesundheitsdienst wieder ausbauen, der aus ihrer Sicht jahrzehntelang vernachlässigt wurde. Ein Landesgesundheitsamt soll die Arbeit der örtlichen Gesundheitsämter koordinieren.

Die Linke will die Gesundheits-Ämter stärken. Sie beraten Menschen und schützen vor Ansteckung. Sachsen soll ein eigenes Landes-Gesundheitsamt bekommen. Es soll die Ämter vor Ort besser zusammenbringen.

Psychiatrische und psychosoziale Versorgung verbessern

Die Linke will die Versorgung psychisch erkrankter Menschen ausbauen, weil die Zahl der Erkrankungen gestiegen sei, die der Therapieplätze aber nicht. Die Versorgung soll gewaltfrei und nah am Wohnort sein, und Krisenhilfe soll verlässlich funktionieren.

Immer mehr Menschen haben seelische Krankheiten. Viele warten lange auf eine Therapie. Die Linke will die Hilfe verbessern. Die Hilfe soll nah am Wohnort sein. In Krisen soll es schnelle Hilfe geben.

Cannabis vollständig legalisieren, Suchthilfe ausbauen

Die Linke will über die Entkriminalisierung des Bundes hinausgehen und den Verkauf von geprüftem Cannabis in lizenzierten Geschäften erlauben. Das soll nach Ansicht der Partei die Gesundheit schützen und den Schwarzmarkt zurückdrängen. Zugleich sollen Suchthilfe und Prävention ausgebaut werden.

Cannabis ist in Deutschland teilweise erlaubt. Die Linke will mehr. Erwachsene sollen geprüftes Cannabis in zugelassenen Läden kaufen können. So soll der illegale Handel kleiner werden. Es soll auch mehr Hilfe bei Sucht geben.

Zugang zu Schwangerschaftsabbruch und Beratung sichern

Die Linke will, dass Schwangere überall in Sachsen eine weltanschaulich neutrale Konfliktberatung in ihrer Nähe finden. Auch ein Abbruch soll wohnortnah und ohne Hürden möglich sein. Die Beratung soll der Staat vollständig bezahlen.

Schwangere sollen in ihrer Nähe eine neutrale Beratung finden. Wer die Schwangerschaft beenden will, soll das in der Nähe tun können. Es soll dabei keine Hindernisse geben. Der Staat soll die Beratung ganz bezahlen.

Pflegekräfte besser bezahlen und mehr ausbilden

Die Linke will Beschäftigte in der Pflege entlasten und ihre Löhne an das Westniveau angleichen, mindestens auf 3000 Euro brutto im Monat. Um mehr Fachkräfte zu gewinnen, sollen Ausbildungsplätze ausgebaut werden und das Land die Ausbildungsvergütung bezahlen.

Pflegekräfte in Sachsen verdienen weniger als im Westen. Die Linke will das ändern. Pflegekräfte sollen mindestens 3000 Euro brutto im Monat bekommen. Es soll mehr Ausbildungs-Plätze geben. Das Land soll den Lohn in der Ausbildung bezahlen.

Pflegende Angehörige und häusliche Pflege stärken

Die Linke will Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen, mit Freistellung vom Beruf, Lohnersatz und Rentenansprüchen unterstützen. Häusliche und ambulante Pflege sollen Vorrang vor dem Heim haben. Eine regionale Bedarfsplanung und ein Landespflegebeauftragter sollen die Pflege im Land steuern.

Viele Menschen pflegen Angehörige zu Hause. Die Linke will ihnen helfen. Sie sollen im Beruf pausieren und danach zurückkehren können. In dieser Zeit sollen sie Geld bekommen. Die Pflege-Zeit soll für die Rente zählen.

Pflegevollversicherung einführen, Eigenanteile senken

Die Linke will langfristig eine Pflegeversicherung, die sämtliche Pflegeleistungen abdeckt und in die alle Erwerbsgruppen einzahlen. Bis dahin soll der Bund die Eigenanteile deckeln. Ersatzweise soll der Freistaat Investitionskosten der Heime bezuschussen und ein Landespflegegeld zahlen.

Pflege kostet die Betroffenen immer mehr Geld. Die Linke will eine Versicherung, die alle Pflege-Kosten bezahlt. Alle sollen einzahlen, auch Beamte und Selbstständige. Bis dahin soll der Eigen-Anteil begrenzt werden. Sachsen soll außerdem ein Landes-Pflegegeld zahlen.

Drogenbesitz entkriminalisieren und Suchthilfe ausbauen

Die Linke will in der Drogenpolitik Gesundheitsschutz an die Stelle von Strafverfolgung setzen. Der Besitz verbotener Substanzen soll nicht mehr strafbar sein, langfristig bei allen Drogen. Suchthilfe, Prävention und Angebote wie Drug-Checking und Konsumräume sollen ausgebaut werden.

Die Linke will Menschen mit Sucht helfen statt sie zu bestrafen. Der Besitz von Drogen soll keine Straftat mehr sein. Es soll mehr Beratung und Hilfe geben. Gemeinden sollen Konsum-Räume einrichten dürfen. Dort nehmen Menschen Drogen unter Aufsicht.

Linke: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Krankenhausreform des Bundes unterstützen

Die SPD Sachsen unterstützt die Bundesreform von Krankenhausfinanzierung und Notfallversorgung. Krankenhäuser sollen nicht mehr ausschließlich über Fallpauschalen bezahlt werden, damit laut Programm medizinische Notwendigkeit vor wirtschaftlichem Nutzen steht.

Der Bund will Krankenhäuser anders bezahlen. Die SPD in Sachsen findet das gut. Kliniken sollen Geld auch dafür bekommen, dass sie bereitstehen. Davon sollen Kliniken auf dem Land profitieren.

Bürgerversicherung auf Bundesebene durchsetzen

Die SPD hält an der Bürgerversicherung fest, einem einheitlichen Krankenversicherungssystem für alle, und will sich dafür im Bund einsetzen. Sie will damit beenden, was sie als Zwei-Klassen-Medizin bezeichnet.

Die SPD will eine Kranken-Versicherung für alle. Sie heißt Bürger-Versicherung. Dann gibt es keine Trennung mehr in gesetzlich und privat. Die SPD will sich dafür beim Bund einsetzen.

Wohnortnahe Versorgung sichern, Kliniken spezialisieren

Die SPD sagt zu, dass Notfall-, Grund- und Akutversorgung überall in Sachsen wohnortnah erreichbar bleiben. Zugleich sollen sich Krankenhäuser auf Schwerpunkte spezialisieren, und Gesundheitszentren sollen kleine Standorte auf dem Land erhalten.

Die SPD will, dass Hilfe im Notfall überall schnell da ist. Auf dem Land sollen Gesundheits-Zentren entstehen. Krankenhäuser sollen sich auf bestimmte Krankheiten spezialisieren. Land und Städte sollen weiter Geld in Kliniken stecken.

Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen verbessern

Die SPD will mehr Menschen für Gesundheitsberufe gewinnen und das vorhandene Personal wirksamer einsetzen. Dazu sollen verbindliche Personaluntergrenzen gelten und ambulante und stationäre Versorgung enger verzahnt werden.

Die SPD will mehr Personal für Kliniken und Pflege. Es soll feste Regeln geben, wie viele Beschäftigte mindestens da sind. Praxen und Kliniken sollen enger zusammenarbeiten. Die Arbeit dort soll besser werden.

Krankenhäuser weniger an Wirtschaftlichkeit ausrichten

Die SPD will den wirtschaftlichen Druck in der Krankenhausversorgung zurückdrängen und die Versorgungsstrukturen zukunftsfähig aufstellen. Gesundheit und Pflege sollen nach ihrer Auffassung nicht vom Einkommen abhängen.

Die SPD will, dass Kliniken weniger auf Gewinn achten müssen. Die Pflege soll besser werden. Gute Versorgung soll nicht vom Geld der Menschen abhängen. Alle sollen gut behandelt werden.

Pflege bezahlbar machen und Angehörige entlasten

Die SPD will sich im Bund für eine Reform der Pflegeversicherung einsetzen, damit alle ihre Pflege bezahlen können. In Sachsen sollen die Kurzzeitpflege ausgebaut, Pflegeplätze direkt gefördert und ein Landespflegegesetz geschaffen werden.

Die SPD will, dass sich jeder Pflege leisten kann. Dafür soll die Pflege-Versicherung geändert werden. Es soll mehr Plätze für Kurzzeit-Pflege geben. Das hilft Menschen, die Angehörige pflegen. Sachsen soll ein eigenes Pflege-Gesetz bekommen.

Pflegebeitrag in Sachsen wieder hälftig teilen

Die SPD will, dass Arbeitgeber und Beschäftigte in Sachsen die Pflegeversicherung wieder zu gleichen Teilen finanzieren. Dabei soll kein Feiertag gestrichen werden.

In Sachsen zahlen Beschäftigte mehr für die Pflege-Versicherung als ihre Arbeitgeber. Die SPD will das ändern. Beide sollen gleich viel zahlen. Dafür soll kein Feiertag wegfallen.

Suchthilfe stärken und Cannabis-Entkriminalisierung unterstützen

Die SPD will Suchtprävention und Suchthilfe ausbauen und unterstützt das Vorhaben des Bundes, Cannabis zu entkriminalisieren und staatlich zu kontrollieren. Nach Ansicht des Programms werden so wirksame Vorbeugung und das Vorgehen gegen den Schwarzmarkt möglich.

Die SPD will mehr Hilfe bei Sucht. Kinder und Jugendliche sollen schnell Hilfe bekommen. Die SPD unterstützt auch den Plan des Bundes zu Cannabis. Cannabis soll nicht mehr strafbar sein. Der Staat soll den Umgang damit kontrollieren.

Akutversorgung und Pflege auf dem Land sichern

Die SPD will an allen sächsischen Krankenhausstandorten eine Akutversorgung erhalten. Praxen, Gesundheitszentren, Rettungsdienste, Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollen enger zusammenarbeiten, und die Pflegeangebote im ländlichen Raum sollen ausgebaut werden.

Die SPD will alle Krankenhaus-Standorte in Sachsen für Notfälle erhalten. Ärzte, Kliniken, Rettungsdienste und Pflegeheime sollen enger zusammenarbeiten. Auf dem Land soll es mehr Pflegeangebote geben. Auch digitale Gesundheits-Angebote sollen wachsen.

Eigenanteile in der Pflege begrenzen

Die SPD will, dass Pflege nicht vom Einkommen abhängt, und fordert eine Begrenzung der Eigenanteile. Auf Bundesebene will sie dafür alle Wege prüfen lassen, einschließlich einer Pflegevollversicherung.

Pflege ist sehr teuer geworden. Jeder soll Pflege bekommen, auch mit wenig Geld. Die SPD will den eigenen Anteil an den Kosten begrenzen. Sie will das beim Bund erreichen. Möglich ist auch eine Versicherung, die alle Pflege-Kosten zahlt.

Fachkräfte und Landärzte für die Versorgung gewinnen

Die SPD will mehr Personal für Gesundheitsberufe gewinnen: durch Ausbildung, Quereinstieg, Rückkehrer und finanziell geförderte Zuwanderung. Gegen den Mangel an Hausärzten auf dem Land sollen das 20-Punkte-Programm und die Landarztquote weiterlaufen.

In Praxen, Kliniken und Pflege fehlen Fachleute. Die SPD will mehr Menschen ausbilden. Sie will auch Fachleute aus dem Ausland mit Geld unterstützen. Auf dem Land fehlen Hausärzte. Programme für Landärzte sollen weitergehen.

In Krankenhäuser investieren und rekommunalisieren

Die SPD will weiter in Krankenhäuser investieren und dafür auch Geld aus dem Sachsenfonds 2050 einsetzen. Wo es nötig ist, sollen Kliniken wieder in kommunale Hand kommen. Gesundheitszentren sollen die Versorgung auf dem Land sichern.

Die SPD will Geld in Krankenhäuser stecken. Das Geld soll auch aus einem besonderen Fonds kommen. Manche Kliniken sollen wieder den Städten und Kreisen gehören. Auf dem Land soll es Gesundheits-Zentren geben. Dort arbeiten Praxis und Klinik zusammen.

Landesgesundheitsamt schaffen, Vorsorge fördern

Die SPD will ein Landesgesundheitsamt einrichten, das die regionalen Gesundheitsbehörden koordiniert. Für die Teilnahme an der Kindervorsorge U9 soll es 100 Euro geben. Der Öffentliche Gesundheitsdienst und die Suchtprävention sollen gestärkt werden.

Sachsen soll ein Landes-Gesundheitsamt bekommen. Es soll die Gesundheits-Ämter vor Ort abstimmen. Kinder bekommen 100 Euro für die Vorsorge-Untersuchung U9. Die Gesundheits-Ämter sollen besser ausgebildetes Personal haben. Es soll mehr Vorbeugung gegen Sucht geben.

Landespflegegesetz und Pflege vor Ort ausbauen

Die SPD will mit den Kommunen ein Landespflegegesetz erarbeiten, das die Aufgaben von Land und Kommunen klar verteilt. Pflegekoordinatoren, Kurzzeitpflege und Nachbarschaftshilfe sollen weiter gefördert werden. Pflegende Angehörige sollen bessere Informationen erhalten.

Sachsen soll ein Landes-Pflege-Gesetz bekommen. Es regelt, wer für was zuständig ist. Es soll mehr Plätze für Kurzzeit-Pflege geben. Nachbarschafts-Helfer sollen weiter unterstützen. Angehörige, die pflegen, sollen besser informiert werden.

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