Finanzierung des Gesundheitswesens neu ordnen
Die Freien Wähler wollen die Struktur der Sozialversicherung überarbeiten und um neue Vorsorgebausteine ergänzen. Private Krankenversicherungen, Berufsgenossenschaften und Beihilfen sollen künftig die Vorhaltekosten medizinischer Einrichtungen mittragen.
Die Freien Wähler wollen die Sozial-Versicherung umbauen. Es soll neue Bausteine für die Vorsorge geben. Kliniken haben Kosten, auch wenn gerade kein Patient da ist. Diese Kosten sollen auch private Kranken-Versicherungen mitbezahlen. Bisher zahlen das nur gesetzliche Kassen und der Staat.
Das Programm spricht von einer Erneuerung des Generationenvertrags mit drei Grundsätzen: soziale Verantwortung, Eigenverantwortung und Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Jeder Bürger soll bei Krankheit und im Alter gut versorgt sein. Familien sollen mittelfristig entlastet werden und eigenes Vermögen bilden können. Die Kosten für das Bereithalten medizinischer Strukturen tragen laut Programm derzeit nur gesetzliche Kassen und der Staat; daran sollen sich auch private Versicherer, Berufsgenossenschaften und Beihilfen beteiligen.
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„Dazu gehört, dass sich künftig private Krankenversicherungen, Berufsgenossenschaften und Beihilfen ebenfalls an den strukturellen Vorhaltekosten von medizinischen Einrichtungen beteiligen“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Private Versicherer sollen neu an gemeinschaftlichen Strukturkosten beteiligt werden, was die solidarische Finanzierung ausweitet; zugleich betont der Punkt Eigenverantwortung.