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Was sagen die Parteien in Bremen zu Gesundheit und Pflege?

6 aktuelle Wahlprogramme in Bremen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

BIW

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Wohn- und Pflegeangebote für Senioren ausbauen

Die BIW will genügend bezahlbare Pflegeheime, Seniorenwohnungen und betreute Wohnformen schaffen, weil die Zahl älterer Menschen steigt. Pflegeeinrichtungen sollen regelmäßig und unangemeldet kontrolliert werden. Das Ehrenamt von Senioren soll gefördert werden.

Es gibt immer mehr alte Menschen in Bremen. Die BIW will genug bezahlbare Heime und Wohnungen für sie. Auch Häuser für Jung und Alt zusammen sind gewünscht. Prüfer sollen Pflege-Heime ohne Ankündigung kontrollieren.

BIW: der Punkt mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 1 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Familiäre, ehrenamtliche und ambulante Pflege stärken

Die CDU will die Pflege durch Angehörige und Ehrenamtliche erleichtern und die ambulante Pflege gegenüber der stationären stärken. Sie begründet das mit der steigenden Zahl Pflegebedürftiger, dem Personalmangel und den wachsenden Kosten.

Immer mehr Menschen brauchen Pflege. Die CDU will Angehörige und Ehrenamtliche dabei unterstützen. Es soll mehr Plätze für Kurzzeit-Pflege in der Nähe geben. Pflegeheime sollen jedes Jahr geprüft werden.

Gesundheitsversorgung im Alter und Demenzhilfe ausbauen

Die CDU will die medizinische Versorgung älterer Menschen sichern und mehr für Demenzkranke tun. Sie verweist darauf, dass Bremen bundesweit den höchsten Anteil an Versicherten mit Demenzdiagnose habe.

Die CDU will eine gute Versorgung für alte Menschen. Haus-Ärzte sollen in der Nähe sein. Menschen mit Demenz sollen mehr Hilfe bekommen. Demenz ist eine Krankheit, bei der man vieles vergisst. Die CDU prüft ein eigenes Dorf für Demenz-Kranke.

Praxen und Kliniken gemeinsam planen

Die CDU will die Versorgung durch Praxen und durch Krankenhäuser künftig zusammen planen. Grundlage soll eine Analyse des tatsächlichen Versorgungsbedarfs sein, die Bremen, Bremerhaven und das Umland erfasst.

Die CDU will Arzt-Praxen und Kranken-Häuser gemeinsam planen. Bisher plant man beides getrennt. Zuerst soll eine Untersuchung zeigen, was die Menschen wirklich brauchen. Danach richtet sich dann die Planung der Kranken-Häuser.

Kliniken zu „Smart Hospitals“ digitalisieren

Die CDU will das Gesundheitswesen in Bremen digitalisieren und die kommunalen Kliniken zu sogenannten Smart Hospitals ausbauen. Das soll Bürokratie verringern und mehr Zeit für die Behandlung und Pflege der Patienten schaffen.

Die CDU will mehr Computer-Technik im Gesundheits-Wesen. Die städtischen Kranken-Häuser sollen fast alle Abläufe digital erledigen. So bleibt weniger Papier-Arbeit. Ärzte und Pflege-Kräfte haben dann mehr Zeit für die Patienten.

Investitionsmittel für Krankenhäuser erhöhen

Die CDU will die Investitionsmittel des Landes für Krankenhäuser schrittweise auf 90 Millionen Euro im Jahr anheben. Alle Kliniken im Land sollen das Geld gleichberechtigt und verlässlich erhalten.

Die CDU will den Kranken-Häusern mehr Geld für Investitionen geben. Am Ende sollen es 90 Millionen Euro im Jahr sein. Alle Kranken-Häuser im Land sollen gleich behandelt werden. So können sie besser planen.

Defizitausgleich für Gesundheit Nord beenden

Die CDU will, dass das Land die Verluste des kommunalen Klinikverbunds Gesundheit Nord (GeNo) nicht länger ausgleicht. Der Verbund soll ein Sanierungskonzept vorlegen, und der Vorsitz im Aufsichtsrat soll nicht mehr beim Gesundheitsressort liegen.

Die Gesundheit Nord ist der städtische Klinik-Verbund in Bremen. Er macht Verluste. Die CDU will diese Verluste nicht mehr mit Steuer-Geld ausgleichen. Der Verbund soll in sechs Monaten einen Plan zum Sparen vorlegen. Der Gesundheits-Senator soll den Aufsichts-Rat nicht mehr leiten.

Ausbildung in Gesundheitsberufen ausbauen

Die CDU will den nach eigener Aussage größten und attraktivsten Gesundheits-Campus Norddeutschlands schaffen und mehr junge Menschen für Gesundheitsberufe gewinnen. Dafür sollen Ausbildungsstandorte, Ausbildungsplätze und Aufstiegschancen ausgebaut werden.

Die CDU will mehr junge Menschen für Gesundheits-Berufe gewinnen. Dafür soll es gute Orte für die Ausbildung geben. In Bremerhaven soll eine Pflege-Akademie entstehen. Für Helferinnen und Helfer in Arzt-Praxen soll es mehr Ausbildungs-Plätze geben.

Pflegekräfte gewinnen und zurückholen

Die CDU will mit einer „Konzertierten Aktion Pflege“ neue Pflegekräfte gewinnen und frühere in den Beruf zurückholen. Bremen soll als Arbeitsort für Ärzte und Pflegekräfte attraktiver werden.

In Bremen fehlen Pflege-Kräfte. Die CDU will neue Pflege-Kräfte gewinnen. Wer den Beruf verlassen hat, soll zurückkommen. Die CDU will auch über Fach-Kräfte aus dem Ausland sprechen. Sie prüft eine flexible Kinder-Betreuung an den städtischen Kliniken.

Gesundheitszentren in den Stadtteilen schaffen

Die CDU will Haus- und Fachärzte in Wohnortnähe sichern und dafür Medizinische Versorgungszentren oder Gesundheitszentren in den Quartieren schaffen. In Gebieten mit Versorgungslücken sollen Anreize Ärzte zur Niederlassung bewegen.

Die CDU will Ärzte in der Nähe der Wohnung. Dafür soll es Gesundheits-Zentren in den Stadt-Teilen geben. Dort arbeiten mehrere Ärzte unter einem Dach. Wo Ärzte fehlen, will die CDU Anreize für neue Praxen schaffen.

Angebote zum Schwangerschaftsabbruch ausbauen, Beratungspflicht behalten

Die CDU will im Land Bremen mehr Angebote für Schwangerschaftsabbrüche schaffen, vor allem für den Abbruch mit Medikamenten. Die gesetzliche Pflichtberatung vor einem Abbruch soll bleiben. Außerdem sollen Einrichtungen für sexuelle Gesundheit enger zusammenarbeiten.

Die CDU will mehr Stellen für Schwangerschafts-Abbrüche in Bremen. Besonders wichtig ist ihr der Abbruch mit Medikamenten. Vorher müssen Frauen weiter zu einer Beratung gehen. Das soll Pflicht bleiben.

Öffentlichen Gesundheitsdienst modernisieren und stärken

Die CDU will die Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven mit mehr Fachpersonal, Investitionen und Digitalisierung ausstatten. Sie sollen zu den am stärksten digitalisierten Ämtern Deutschlands gehören. Auch Organisation und Abläufe sollen besser werden.

Die CDU will die Gesundheits-Ämter stärken. Sie sollen genug gutes Personal bekommen. Die Ämter sollen moderner und digitaler arbeiten. Wissen aus der Universität soll dabei helfen.

Drogenhilfe auf Entzug und Ausstieg ausrichten

Die CDU will die Drogenhilfe in Bremen auf den Entzug ausrichten und lehnt dauerhaft staatlich geförderten Konsum ab. Ein Drogenkonsumraum soll nur Durchgangsstation auf dem Weg in die Therapie sein. Das gesamte Hilfesystem soll extern überprüft und in staatliche Verantwortung überführt werden.

Die CDU will suchtkranken Menschen beim Ausstieg helfen. Der Entzug steht für sie im Mittelpunkt. Ein Raum zum Drogen-Konsum soll nur eine Zwischenstation sein. Die Hilfe soll künftig bei den Gesundheits-Ämtern liegen.

CDU: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Frauengesundheit in Forschung und Versorgung stärken

Die FDP will medizinische und psychologische Forschung stärker auf Frauen ausrichten, weil sie bisher vor allem am männlichen Geschlecht orientiert sei. Zudem fordert sie mehr gynäkologische Versorgung, bessere Krebsvorsorge und umfassende Hilfen bei Endometriose und nach Fehlgeburten.

Die Medizin forscht bisher vor allem an Männern. Die FDP will mehr Forschung zur Gesundheit von Frauen. Es soll mehr Frauenärzte in Bremen und Bremerhaven geben. Bei Endometriose sollen die Kranken-Kassen alle nötigen Behandlungen zahlen. Endometriose ist eine schmerzhafte Krankheit der Gebärmutter-Schleimhaut.

Ärztliche Versorgung in allen Stadtteilen sichern

Die FDP will, dass es in jedem Stadtteil von Bremen und Bremerhaven genug Haus- und Facharztpraxen gibt. Die Kassenärztliche Vereinigung soll dazu mit dem Gesundheitsressort einen Versorgungsplan erarbeiten; Notdienste sollen ausgebaut werden.

In manchen Stadtteilen gibt es zu wenige Arzt-Praxen. Die FDP will das ändern. Die Vereinigung der Kassen-Ärzte soll mit der Stadt einen Plan machen. Auch die Notdienste von Ärzten sollen wachsen. Niedergelassene Ärzte sollen erhalten bleiben.

Alle Klinikstandorte erhalten, GeNo neu aufstellen

Die FDP fordert eine grundlegende Bedarfsplanung für die Krankenhäuser und will bis spätestens 2024 eine Landeskrankenhausplanung beschließen. Alle Standorte sollen durch Spezialisierung erhalten bleiben, der Klinikverbund Gesundheit Nord soll grundlegend umgebaut werden.

Die FDP will alle Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven erhalten. Dafür soll es bis 2024 einen neuen Plan geben. Jede Klinik soll ihre besonderen Stärken ausbauen. Der Klinik-Verbund GeNo soll neu geordnet werden. Die einzelnen Kliniken sollen mehr selbst entscheiden.

Psychiatrische und psychologische Versorgung ausbauen

Die FDP will mehr wohnortnahe Behandlungs- und Beratungsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Eine zentrale Koordinierungsstelle soll in akuten Fällen schneller helfen, und Kampagnen sollen die Gesellschaft für das Thema sensibilisieren.

Die FDP will mehr Hilfe für Menschen mit seelischen Krankheiten. Es soll mehr Plätze für Behandlung und Beratung in der Nähe geben. Eine zentrale Stelle soll die Hilfe im Notfall ordnen. Die FDP will auch Kampagnen. Sie sollen zeigen: Seelische Krankheiten sind so ernst wie körperliche.

Aufklärung statt Konsumsteuern auf Lebensmittel

Die FDP lehnt neue Steuern auf Fett, Zucker, Milchprodukte oder Fleisch ab. Aus ihrer Sicht ist der Lebensstil Sache des Einzelnen; der Staat soll sich auf Aufklärung und Prävention beschränken.

Die FDP will keine neuen Steuern auf Zucker, Fett, Milch-Produkte oder Fleisch. Sie sagt: Jeder Mensch entscheidet selbst, wie gesund er lebt. Der Staat soll nur informieren und vorbeugen. Die Informationen sollen auf Wissenschaft beruhen.

Gesundheitsämter personell und digital stärken

Die FDP will die Gesundheitsämter mit mehr Personal und besserer Technik ausstatten, damit sie in Krisen schnell reagieren können. Auf einschränkende Corona-Maßnahmen will sie verzichten und die Forschung zu Long Covid fortsetzen.

Die Gesundheits-Ämter sollen mehr Personal bekommen. Sie sollen auch bessere Technik bekommen. Freie Stellen sollen sofort besetzt werden. Die FDP will keine Corona-Regeln mehr, die Menschen einschränken. Die Forschung zu Long Covid soll weitergehen.

Fachkräfte für Pflege und Gesundheitsberufe gewinnen

Die FDP will dem Personalmangel in Pflege und Gesundheitsberufen mit mehr Ausbildung, besseren Arbeitsbedingungen und einer schnelleren Anerkennung ausländischer Abschlüsse begegnen. Pflegefachkräfte sollen durch Hilfskräfte von einfachen Aufgaben entlastet werden.

In der Pflege und in Gesundheits-Berufen fehlen Fachkräfte. Die FDP will mehr Ausbildung und mehr Studien-Plätze in diesen Berufen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden. Pflege-Kräfte sollen flexible Arbeits-Zeiten und gute Kinder-Betreuung bekommen. Hilfs-Kräfte sollen ihnen einfache Aufgaben abnehmen.

Mehr Hebammen ausbilden und Arbeitsbedingungen verbessern

Die FDP will mehr Hebammen ausbilden, frühere Hebammen in den Beruf zurückholen und die Arbeitsbedingungen verbessern. Sie unterstützt Hebammenzentren in unterversorgten Stadtteilen und Kreißsäle unter Leitung von Hebammen.

Die FDP will mehr Hebammen ausbilden. Hebammen, die aufgehört haben, sollen zurückkommen. Die Arbeit soll besser werden. Dann arbeiten Hebammen in Teilzeit vielleicht mehr Stunden. In Stadtteilen mit wenig Angebot soll es Hebammen-Zentren geben.

Suchtprävention und Suchthilfe ausbauen

Die FDP will Suchtprävention an Schulen und in Jugendeinrichtungen ausweiten und zugleich den Zugang zu illegalen Drogen erschweren. Für Abhängige sollen leicht zugängliche Hilfen entstehen, darunter eine Diamorphinambulanz und privat finanziertes Drug-Checking.

Die FDP will junge Menschen besser vor Drogen schützen. Dafür soll es mehr Programme an Schulen geben. Mehr Polizei soll den Kauf von Drogen schwerer machen. Süchtige Menschen sollen leichter Hilfe bekommen.

Pflege älterer Menschen und Demenzversorgung verbessern

Die FDP will, dass Pflege im Land Bremen gut und bezahlbar ist, weil die Bevölkerung altert. Das Geriatriekonzept von 2018 soll überarbeitet werden und die stationäre Versorgung von Menschen mit Demenz stärker einbeziehen.

Die FDP will gute Pflege für alte Menschen. Die Pflege soll bezahlbar bleiben. Pflege-Kräfte sollen weniger Belastung haben. Menschen mit Demenz sollen in Heimen besser versorgt werden.

Palliativversorgung und Hospize ausbauen

Die FDP will die palliativmedizinische Versorgung ambulant und stationär weiter ausbauen und Hospize stärker finanziell fördern. Sie begründet das mit veränderten Familienstrukturen, die mehr professionelle Angebote nötig machten.

Die FDP will mehr Hilfe für sterbende Menschen. Es soll mehr Hospize geben. Ein Hospiz ist ein Haus, in dem Sterbende gepflegt werden. Hospize sollen mehr Geld bekommen. Auch Kinder-Hospize sollen gut ausgestattet sein.

FDP: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 10 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Pandemierat für das Land Bremen einrichten

Die Grünen fordern einen Pandemierat für Bremen, in dem vor allem Fachleute aus der Wissenschaft und Vertreter des Gesundheitswesens sitzen. Er soll die Politik bei langfristigen Strategien wissenschaftlich beraten. Die Partei hält weitere Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie für nötig.

Die Grünen wollen einen Pandemie-Rat für Bremen. Eine Pandemie ist eine Krankheit, die sich weltweit ausbreitet. In dem Rat sitzen Fachleute aus Forschung und Medizin. Sie beraten die Politik.

Wohnortnahe Versorgung und Arbeitsbedingungen verbessern

Die Grünen wollen, dass Menschen in der Nähe ihrer Wohnung verlässlich medizinisch versorgt werden. Dafür sollen die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung im Gesundheitswesen besser werden und Anreize Fachkräfte nach Bremen und Bremerhaven holen. Auch Pflege, Hospizplätze und Psychotherapie sollen ausgebaut werden.

Die Grünen wollen gute Ärzte und Praxen in jedem Stadtteil. Wer im Gesundheits-Bereich arbeitet, soll bessere Bedingungen bekommen. So sollen mehr Fachleute nach Bremen kommen. Es soll auch mehr Plätze für Psycho-Therapie und Pflege geben.

Menstruationsartikel in öffentlichen Gebäuden bereitstellen

Die Grünen wollen allen Menschen Zugang zu Menstruationsartikeln verschaffen, die sie als notwendiges medizinisches Gut einstufen. Zunächst sollen die Artikel in den Toiletten aller öffentlichen Gebäude ausliegen. Die Partei begründet das mit der finanziellen Belastung für viele Betroffene.

Binden und Tampons kosten Geld. Für manche Menschen ist das zu teuer. Die Grünen wollen sie in öffentlichen Gebäuden auslegen. Das sind zum Beispiel Schulen und Ämter.

Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen durch Fortbildung sichern

Die Grünen sehen bei Schwangerschaftsabbrüchen einen Mangel an Versorgung. Um ihn zu beheben, soll medizinisches Personal die dafür nötigen Fortbildungen erhalten können. Das soll auch über Pilotprojekte geschehen.

Die Grünen sagen: Es gibt zu wenig Angebote für Schwangerschafts-Abbrüche. Sie wollen mehr Fortbildungen für medizinisches Personal. Dafür soll es auch Test-Projekte geben.

Gesundheitsämter personell stärken und digitalisieren

Die Grünen wollen die Gesundheitsämter dauerhaft mit mehr Personal und besserer Technik ausstatten. Digitalisierung soll den Datenaustausch verbessern, Beschäftigte entlasten und Abläufe effizienter machen. Die Ämter sollen außerdem zentrale Stellen für Pandemievorsorge und Bevölkerungsschutz werden.

Die Grünen wollen die Gesundheits-Ämter stärken. Sie sollen mehr Personal und bessere Technik bekommen. Die Ämter sollen sich auf neue Pandemien vorbereiten. Ein Hilfs-Dienst für seelische Krisen soll wieder Tag und Nacht da sein.

Kommunale Kliniken erhalten und Krankenhauslandschaft neu ordnen

Die Grünen wollen den Klinikverbund Gesundheit Nord in städtischer Hand behalten, ihn aber wirtschaftlich tragfähig machen. Dazu sollen medizinische Abteilungen gebündelt und die Notaufnahmen neu aufgestellt werden. Auf Bundesebene soll die Klinikfinanzierung nicht mehr allein von Fallzahlen abhängen.

Die Grünen wollen: Die Kliniken der Gesundheit Nord bleiben im Besitz der Stadt Bremen. Die Kliniken sollen aber besser wirtschaften. Nicht jede Klinik soll alles anbieten. Die Notaufnahmen sollen nur noch für echte Notfälle da sein.

Zentren für sexuelle und reproduktive Gesundheit schaffen

Die Grünen wollen fachübergreifende Zentren für sexuelle, reproduktive und geschlechtsspezifische Gesundheit aufbauen und bestehende Angebote weiter fördern. Die Zentren sollen auch Anlaufstelle für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen sein.

Die Grünen wollen neue Gesundheits-Zentren in Bremen. Dort geht es um Verhütung, Schwangerschaft und Krankheiten, die man beim Sex bekommt. Auch trans, inter und nicht-binäre Menschen bekommen dort Hilfe. Frauen ohne Kranken-Versicherung sollen eine eigene Sprechstunde bekommen.

Psychotherapeutische Versorgung ausbauen

Die Grünen wollen, dass Menschen in psychischen Krisen schneller Hilfe bekommen. Dazu soll es im Land Bremen genügend Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, mehr Anlaufstellen und besser vernetzte Hilfen geben. Vorbeugung und Suizidprävention sollen mehr Mittel erhalten.

Menschen in einer seelischen Krise warten oft monatelang auf Hilfe. Die Grünen wollen das ändern. Es soll mehr Therapie-Plätze und mehr Anlauf-Stellen geben. Auch Kinder und Jugendliche sollen leichter Hilfe bekommen.

Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Die Grünen wollen dem Fachkräftemangel in der Pflege mit Entlastung, angemessener Bezahlung und familienfreundlicher Arbeitsorganisation begegnen. Ausbildungsplätze sollen ausgebaut, die Akademisierung gefördert und ausländische Abschlüsse zügig anerkannt werden. Für das Land soll es eine Pflegebevollmächtigte geben.

In der Pflege fehlen viele Fachkräfte. Die Grünen wollen die Arbeit dort besser machen. Pflegekräfte sollen weniger Stress und mehr Geld bekommen. Es soll mehr Ausbildungs-Plätze geben. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden.

Gewinnorientierung in Pflegeheimen begrenzen

Die Grünen wollen verhindern, dass Finanzinvestoren Pflegeeinrichtungen aufkaufen, und langfristig mehr Alten- und Pflegeheime in kommunale Hand zurückholen. Kurzfristig soll das Land die Investitionskosten tragen und die Eigenanteile der Bewohnerinnen und Bewohner sollen gedeckelt werden.

Manche Firmen kaufen Pflege-Heime, um viel Geld zu verdienen. Die Grünen wollen das verhindern. Mehr Heime sollen wieder den Städten gehören. Das Land soll einen Teil der Kosten übernehmen. Bewohner sollen nicht immer mehr selbst zahlen müssen.

Ambulante Versorgung in den Stadtteilen ausbauen

Die Grünen wollen die ambulante Versorgung in unterversorgten Stadtteilen ausbauen und die haus- und fachärztliche Versorgung stabilisieren. Gesundheitszentren und Gesundheitskioske sollen Medizin, Vorsorge und Pflege an einem Ort verbinden. Pflegende Angehörige sollen mehr Entlastung erhalten.

In manchen Stadtteilen gibt es zu wenige Ärzte und Pflege-Dienste. Die Grünen wollen dort mehr Angebote schaffen. Es soll Gesundheits-Zentren geben, wo vieles unter einem Dach ist. Wer Angehörige pflegt, soll kostenlose Kurse und mehr Hilfe bekommen.

Mehr Hospiz- und Palliativplätze schaffen

Die Grünen wollen das Angebot an Hospiz- und Palliativversorgung im Land Bremen rasch erweitern, weil es angesichts der wachsenden Zahl alter Menschen nicht ausreiche. Die erwartete Bundesregelung zur Sterbehilfe soll in Bremen umgesetzt und finanziert werden.

In Bremen gibt es zu wenige Plätze für sterbende Menschen. Die Grünen wollen mehr Hospiz-Plätze und mehr Hilfe gegen Schmerzen. Jeder Mensch soll selbst über sein Lebens-Ende entscheiden können. Bremen soll das neue Bundes-Gesetz zur Sterbe-Hilfe umsetzen.

Drogenpolitik auf Entkriminalisierung und Prävention ausrichten

Die Grünen setzen in der Drogenpolitik auf Aufklärung, Jugendschutz, Entkriminalisierung und Suchtprävention. Sie wollen ein Drugchecking-Angebot schaffen und die Cannabis-Legalisierung des Bundes in Bremen rasch umsetzen. Bis dahin soll die Staatsanwaltschaft entsprechende Delikte nicht mehr verfolgen.

Die Grünen wollen mehr Aufklärung über Drogen und Sucht. Menschen sollen Drogen auf Gift testen lassen können. Das heißt Drug-Checking. Wenn der Bund Cannabis erlaubt, soll Bremen das schnell umsetzen. Schon vorher soll die Staats-Anwaltschaft solche Fälle nicht mehr verfolgen.

Rettungsdienst modernisieren

Die Grünen wollen neue Rettungsfahrzeuge anschaffen und den HanseSani sowie Telemedizin im Rettungsdienst ausbauen. Die Nummern 116 117 und 112 sollen enger verknüpft werden, damit Hilfesuchende besser gelenkt werden. Eine Ersthelfer-App soll bei Herzstillstand Helfende in der Nähe alarmieren.

Die Grünen wollen neue Rettungswagen kaufen. Der HanseSani soll dauerhaft bleiben. Er soll unnötige Fahrten ins Krankenhaus vermeiden. Die Notruf-Nummern sollen besser zusammenarbeiten. Eine App soll Ersthelfer rufen, wenn ein Herz stehen bleibt.

Assistenz im Krankenhaus für alle Bedürftigen

Die Grünen wollen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt Zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Dafür soll jeder, der im Krankenhaus eine Assistenz braucht, diese auch bekommen.

Manche Menschen brauchen im Krankenhaus eine Begleit-Person. Diese Person hilft ihnen bei der Behandlung. Die Grünen wollen: Alle sollen diese Hilfe bekommen, wenn sie sie brauchen. Das soll auch für pflegebedürftige Menschen gelten.

Drogenhilfe und Drogenkonsumraum ausbauen

Die Grünen wollen die Hilfe für drogenabhängige Menschen deutlich erweitern und den bisher provisorischen Drogenkonsumraum durch eine dauerhafte, größere Einrichtung ersetzen. Mehr Streetworker und dezentrale Angebote sollen hinzukommen. Das soll nach Darstellung des Programms auch Konflikte am Hauptbahnhof verringern.

Die Grünen wollen mehr Hilfe für Menschen, die von Drogen abhängig sind. Es soll einen festen Raum geben, in dem sie Drogen sicherer nehmen können. Dort bekommen sie auch Beratung und einen Arzt. Mehr Sozial-Arbeiter sollen auf der Straße helfen.

Hebammen die Nachqualifizierung zum Bachelor erleichtern

Die Grünen wollen, dass Hebammen mit klassischer Ausbildung einfach einen Bachelor nachholen können. Dafür soll die Ausbildung zu drei Vierteln auf das Studium angerechnet werden. So sollen Nachteile bei Gehalt und Stellung gegenüber studierten Hebammen vermieden werden.

Hebammen lernen ihren Beruf heute im Studium. Früher gab es dafür eine Ausbildung. Die Grünen wollen: Die Ausbildung soll im Studium viel zählen. Dann können Hebammen den Abschluss neben dem Beruf nachholen. So sollen sie nicht weniger verdienen als andere.

Biotonne verpflichtend einführen

Die Grünen wollen Biomüll in ganz Bremen und Bremerhaven getrennt sammeln, um ihn besser zu verwerten und zur Energiegewinnung zu nutzen. Dazu soll die Biotonne Pflicht werden.

Die Grünen wollen Bio-Müll überall getrennt sammeln. Dafür soll die Bio-Tonne Pflicht werden. Aus dem Bio-Müll kann man Energie gewinnen. Es soll auch mehr Container für Altglas geben.

Grüne: alle 18 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,3), aus 19 Punkten

    Punkte je Stufe: 5 deutlich mehr Staat, 14 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 3 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 8 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Selbstbestimmtes Altern im Quartier ermöglichen

Die Linke will, dass ältere Menschen möglichst lange in der eigenen Wohnung und im vertrauten Stadtteil leben können. Dafür sollen wohnortnahe Pflege- und Unterstützungsangebote entstehen, darunter eine öffentliche ambulante Pflege, zuerst in ärmeren Stadtteilen.

Alte Menschen sollen lange zu Hause wohnen können. Dafür soll es Hilfe in der Nähe geben. Die Stadt soll eine eigene Pflege zu Hause aufbauen. Es soll neue Wohnformen für Ältere geben. Die Stadt soll 1.000 neue Bänke aufstellen.

Pflegegeld nach Vorbild des Elterngelds einführen

Die Linke will sich im Bund für eine Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige einsetzen, die dem Elterngeld entspricht. Sie soll finanzielle Härten während der Pflegezeit abmildern und zu einer faireren Verteilung von Sorgearbeit beitragen.

Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause. Sie verdienen dann oft weniger. Die Linke will ein Pflegegeld wie das Elterngeld. Es ersetzt einen Teil vom Lohn. Man soll es 12 oder 24 Monate bekommen.

Pflegeheime von Finanzinvestoren rekommunalisieren

Die Linke will gemeinwohlorientierten Trägern in der Altenpflege Vorrang geben und Heime im Besitz von Finanzinvestoren langfristig in öffentliche Hand überführen. Gewinnorientierung führt aus ihrer Sicht zu schlechterer Versorgung und überlasteten Beschäftigten.

Viele Pflegeheime gehören großen Firmen und Geldgebern. Die Linke findet das falsch. Pflegeheime sollen der Stadt oder gemeinnützigen Trägern gehören. Die Aufsicht über die Heime soll doppelt so viel Personal bekommen.

Pflegevollversicherung und Tarif für alle Pflegekräfte

Die Linke will die Pflegeversicherung im Bund zu einer Vollversicherung umbauen, damit Pflegebedürftige im Heim nicht mehr ihr Erspartes aufbrauchen müssen. Für alle Pflegebeschäftigten soll ein allgemeinverbindlicher Tarif gelten.

Pflege im Heim ist sehr teuer. Viele müssen dafür ihr Erspartes ausgeben. Die Linke will, dass die Pflege-Versicherung alle Kosten zahlt. Alle Pflegekräfte sollen nach Tarif bezahlt werden.

Öffentliche Gesundheits- und Sorgezentren aufbauen

Die Linke will wohnortnahe Gesundheits- und Sorgezentren in öffentlicher Trägerschaft schaffen, zuerst in besonders von Armut betroffenen Stadtteilen. Dort sollen Ärzte, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Hebammen und Beratung unter einem Dach arbeiten. Ziel ist laut Programm, gesundheitliche Ungleichheit zwischen armen und wohlhabenden Stadtteilen abzubauen.

In armen Stadtteilen gibt es oft zu wenige Ärzte. Die Linke will dort neue Gesundheits-Zentren bauen. Die Zentren sollen der Stadt gehören. Dort arbeiten Ärzte, Pflegekräfte, Hebammen und Berater zusammen.

Hebammenversorgung wohnortnah sichern

Die Linke will Hebammenzentren in den Stadtteilen auf- und ausbauen und mehr Studienplätze für Hebammen schaffen. Über den Bundesrat soll eine bundesweite Lösung für die Haftpflichtversicherung von Hebammen erreicht werden. Das Programm sieht die Versorgung wegen niedriger Bezahlung und hoher Versicherungskosten gefährdet.

Viele Schwangere finden keine Hebamme. Die Linke will mehr Hebammen-Zentren in den Stadtteilen. Es soll mehr Studienplätze für Hebammen geben. Die teure Versicherung für Hebammen soll bundesweit neu geregelt werden.

Forschung zu Frauengesundheit fördern

Die Linke will Forschung zu Krankheiten fördern, die vor allem Frauen betreffen. Laut Programm galt in der Medizin lange der männliche Körper als Norm, wodurch Wissenslücken entstanden sind. Eine Informationsoffensive soll medizinisches Personal und Bevölkerung dafür sensibilisieren.

Die Medizin hat lange vor allem Männer erforscht. Über Krankheiten von Frauen weiß man deshalb weniger. Die Linke will mehr Forschung dazu fördern. Sie will auch Ärzte und Bevölkerung besser informieren.

Angebot für Schwangerschaftsabbrüche gesetzlich sichern

Die Linke will mit einem Sicherstellungsgesetz dafür sorgen, dass es in Bremen genug Einrichtungen für Beratung und Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen gibt. Laut Programm müssen Frauen bisher oft lange warten oder in andere Bundesländer ausweichen.

Frauen in Bremen warten oft lange auf einen Schwangerschafts-Abbruch. Manche müssen in ein anderes Bundesland fahren. Die Linke will das mit einem Gesetz ändern. Es soll genug Praxen und Beratung geben.

Gesundheitszugang für Zugewanderte verbessern

Die Linke will den anonymen Krankenschein für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus dauerhaft einrichten. Sprachbarrieren sollen durch Dolmetscher überwunden werden, deren Kosten übernommen werden. Das Programm sieht das Recht auf Gesundheit für Menschen mit Migrationserfahrung durch Hürden eingeschränkt.

Manche Menschen leben ohne gültige Papiere in Bremen. Sie können mit einem anonymen Kranken-Schein zum Arzt gehen. Die Linke will das dauerhaft erhalten. Außerdem sollen Dolmetscher beim Arzt helfen und bezahlt werden.

Gesundheitswesen für Menschen mit Behinderung barrierefrei machen

Die Linke will Barrieren für Menschen mit Behinderung in Praxen, Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen abbauen. Untersuchungstechnik, Kommunikation und Informationen sollen an ihre Bedürfnisse angepasst werden. Ihre Selbstbestimmung in Pflege und stationären Einrichtungen soll garantiert sein.

Menschen mit Behinderung haben es beim Arzt oft schwer. Die Linke will Hindernisse in Praxen und Kliniken abbauen. Informationen soll es in Leichter Sprache geben. Betroffene sollen ihre Assistenz mitnehmen dürfen.

Versorgung sektorenübergreifend und ohne Personalabbau planen

Die Linke will ambulante und stationäre Versorgung gemeinsam planen, statt beide Bereiche strikt zu trennen. Die neue Krankenhausplanung soll auf einer Analyse des Bedarfs in Bremen, Bremerhaven und dem Umland beruhen. Der Umbau darf laut Programm weder zu Stellenabbau noch zu Auslagerungen führen.

Praxen und Kliniken werden heute getrennt geplant. Die Linke will beides zusammen planen. Vorher soll der Bedarf genau untersucht werden. Beim Umbau soll niemand seine Stelle verlieren.

Fallpauschalen in Krankenhäusern abschaffen

Die Linke will die Finanzierung der Krankenhäuser über Fallpauschalen abschaffen und durch eine Finanzierung ersetzen, die den Bedarf deckt. Sie strebt ein Krankenhaussystem in öffentlicher Hand ohne Gewinnorientierung an. Dafür soll Bremen eine Bundesratsinitiative starten.

Kliniken bekommen heute einen festen Betrag pro Behandlung. Das heißt Fallpauschale. Die Linke will das abschaffen. Kliniken sollen so viel Geld bekommen, wie sie brauchen. Sie sollen dem Staat gehören und keinen Gewinn machen.

Krankenhausinvestitionen dauerhaft sichern, GeNo entlasten

Die Linke will die Landesförderung für Krankenhausinvestitionen dauerhaft auf dem heutigen Niveau halten, das laut Programm gegenüber 2019 verdoppelt wurde. Die Stadt soll zudem Kredite des kommunalen Klinikverbunds GeNo für den Teilersatzneubau übernehmen.

Kliniken brauchen Geld für Gebäude und Technik. Das Land gibt heute doppelt so viel wie 2019. Die Linke will das dauerhaft so lassen. Die Stadt soll auch Schulden der städtischen Kliniken übernehmen.

Notfallversorgung zentralisieren und ambulant ergänzen

Die Linke will die Notfallversorgung auf wenige zentrale, gut ausgestattete Notaufnahmen an Schwerpunktkliniken konzentrieren. Für nicht lebensbedrohliche Fälle soll es daneben gleichmäßig verteilte ambulante Anlaufstellen geben. So sollen knappes Personal besser eingesetzt und Notaufnahmen entlastet werden.

In Bremen gibt es acht Notaufnahmen. Die Linke will wenige große und sehr gute Notaufnahmen. Für leichtere Fälle soll es Notfall-Praxen in der Nähe geben. So hat das Personal mehr Zeit für schwer Kranke.

35-Stunden-Woche für Pflegekräfte der GeNo

Die Linke schlägt vor, für Pflegekräfte im kommunalen Klinikverbund GeNo einen Belastungsausgleich einzuführen, der auf eine 35-Stunden-Woche ohne Lohneinbußen hinausläuft. Das soll den Beruf attraktiver machen. Begleitend fordert die Partei eine Beschäftigungsoffensive und mehr Ausbildung.

Pflegekräfte in Kliniken haben sehr viel Arbeit. Die Linke will ihre Arbeitszeit senken. Sie sollen 35 Stunden pro Woche arbeiten. Der Lohn soll gleich bleiben. Dazu sollen mehr Pflegekräfte eingestellt und ausgebildet werden.

Arztpraxen nach Bedarf der Stadtteile verteilen

Die Linke will die Planung von Arztsitzen künftig nach Stadtteilen statt für die ganze Stadt vornehmen. Sie soll Faktoren wie Armut, Arbeitslosigkeit und Pflegebedarf berücksichtigen. Das Programm begründet dies mit fehlenden Haus- und Fachärzten in ärmeren Stadtteilen.

In armen Stadtteilen fehlen Ärzte. Heute wird für die ganze Stadt auf einmal geplant. Die Linke will für jeden Stadtteil einzeln planen. Arme Stadtteile sollen mehr Praxen bekommen.

Investorengeführte Arztpraxen unterbinden

Die Linke will, dass Bremen sich im Bund dafür einsetzt, von Privatinvestoren geführten Praxen die rechtliche Grundlage zu nehmen. Die Partei wendet sich vor allem gegen Private-Equity-Gesellschaften in der ambulanten Versorgung. Im Land soll ein Transparenzregister die Eigentumsverhältnisse offenlegen.

Manche Arzt-Praxen gehören Finanz-Firmen. Die Linke will das nicht. Der Bund soll solche Praxen verbieten. In Bremen soll ein Register zeigen, wem Praxen und Pflege-Einrichtungen gehören.

Psychiatrie ohne Zwang, mehr ambulante Hilfe

Die Linke will eine Psychiatrie ohne Zwang und Gewalt und mehr ambulante Versorgung, damit weniger Klinikaufenthalte nötig sind. Dazu gehört ein Krisendienst, der rund um die Uhr erreichbar ist und Menschen auch aufsucht. Das Landesgesetz PsychKG soll daraufhin geprüft werden, wie der Schutz vor Zwangsbehandlung gestärkt werden kann.

Die Linke will eine Psychiatrie ohne Zwang und Gewalt. Menschen mit seelischen Problemen sollen mehr Hilfe außerhalb der Klinik bekommen. Ein Krisen-Dienst soll Tag und Nacht erreichbar sein. Es soll genug Therapie-Plätze geben.

Öffentlichen Gesundheitsdienst und Prävention ausbauen

Die Linke will den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) weiter ausbauen und auf Gesundheitsförderung und Prävention ausrichten. Dafür sollen die Bundesmittel aus dem Pakt für den ÖGD genutzt werden. Ein Gesundheitsplan für Bremen soll bestehende Präventionsangebote besser aufeinander abstimmen.

Der Öffentliche Gesundheits-Dienst sind zum Beispiel die Gesundheits-Ämter. Die Linke will ihn weiter ausbauen. Er soll helfen, dass Menschen gesund bleiben. Dafür soll es mehr Personal geben. Ein Plan soll alle Angebote besser verbinden.

Pflegende Angehörige entlasten, sorgende Stadt schaffen

Die Linke will pflegende Angehörige durch mehr professionelle Pflege und wohnortnahe Beratung entlasten. Kommunale Gesundheits- und Sorgezentren sowie das Konzept „Pflege im Quartier“ sollen Sorgearbeit stärker zur öffentlichen Aufgabe machen.

Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen selbst. Meistens sind das Frauen. Die Linke will ihnen helfen. Es soll mehr Pflege-Angebote in der Nähe geben. Die Stadt soll auch besser für Familien geplant werden.

Cannabis legalisieren, Drogenkonsum entkriminalisieren

Die Linke tritt für die Legalisierung und kontrollierte Abgabe von Cannabis mit hohem Jugendschutz ein und will in Bremen weiter entkriminalisieren. Auf Sucht soll mit Hilfe, Aufklärung und Prävention statt mit Repression reagiert werden.

Die Linke hält das Verbot von Cannabis für gescheitert. Cannabis soll erlaubt und kontrolliert verkauft werden. Wer Drogen nimmt, soll nicht wie ein Verbrecher behandelt werden. Süchtige Menschen sollen Hilfe bekommen.

Substitution ausbauen, Diamorphinambulanz und Drug-Checking einführen

Die Linke will Ersatzstoff-Programme für Drogenabhängige ausbauen und eine Diamorphinambulanz für Schwerstabhängige einrichten. Außerdem soll es in Bremen ein Angebot zum Drug-Checking geben, um Risiken durch verunreinigte Stoffe zu verringern.

Die Linke will mehr Hilfe für Menschen, die von Drogen abhängig sind. Sie sollen Ersatz-Stoffe vom Arzt bekommen können. Für schwer Abhängige soll es eine besondere Ambulanz geben. Dort bekommen sie reines Diamorphin, das ist medizinisches Heroin. Menschen sollen ihre Drogen auch prüfen lassen können.

Modellprojekte zur Crack-Abgabe und Konsumräume schaffen

Die Linke will Modellprojekte für eine kontrollierte Abgabe von Crack entwickeln. Zudem fordert sie Toleranzflächen sowie feste Ruhe- und Konsumräume, statt die Szene am Hauptbahnhof nur zu verdrängen.

Am Bremer Bahnhof nehmen viele Menschen die Droge Crack. Die Linke will testen, ob man Crack kontrolliert abgeben kann. Es soll feste Räume zum Ausruhen und Konsumieren geben. Die Partei will die Menschen nicht nur vom Bahnhof vertreiben.

Klinikverbund Gesundheit Nord finanziell absichern

Die Linke will den kommunalen Klinikverbund Gesundheit Nord (GeNo) weiter finanziell absichern. Die Sanierung soll weder die Versorgung verschlechtern noch die Beschäftigten belasten; der Bund soll die Krankenhausfinanzierung neu regeln.

Die Gesundheit Nord betreibt städtische Krankenhäuser in Bremen. Die Linke will, dass sie genug Geld bekommt. Die Versorgung der Kranken soll nicht schlechter werden. Pflegekräfte sollen mehr Geld verdienen.

Kostenloses, ökologisches Essen in Kitas und Schulen

Die Linke will Essen in Kitas und Schulen kostenlos machen und öffentliche Kantinen auf regionale, saisonale und ökologische Kost umstellen. Gesunde Ernährung soll aus Sicht der Partei nicht vom Einkommen abhängen.

Die Linke will kostenloses Essen in Kitas und Schulen. Das Essen soll gesund sein und aus der Region kommen. Es soll weniger Fleisch geben. In der Stadt soll es überall Trinkwasser-Brunnen geben.

Klinikum Bremen-Nord zur Vollversorgung ausbauen

Die Linke will das Klinikum Bremen-Nord zu einem Krankenhaus mit vollem medizinischem Angebot machen und die Frühchenversorgung dort halten. Auch die Versorgung mit Kinder- und Fachärzten soll besser werden.

Die Linke will das Krankenhaus in Bremen-Nord ausbauen. Es soll alle wichtigen Behandlungen anbieten. Die Station für Frühchen soll bleiben. Es soll mehr Kinder-Ärzte und Fach-Ärzte geben.

Klinikum Reinkenheide sichern, Ärztemangel in Bremerhaven bekämpfen

Die Linke will das öffentliche Klinikum Reinkenheide in Bremerhaven erhalten und ausbauen. Gegen den drohenden Mangel an Ärztinnen und Ärzten fordert sie ein Rahmenkonzept, das sich am tatsächlichen Bedarf orientiert.

In Bremerhaven gibt es ein öffentliches Krankenhaus. Die Linke will es erhalten und ausbauen. In Bremerhaven fehlen bald Ärzte. Die Linke will einen Plan dagegen.

Linke: alle 27 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 28 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 24 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Arbeitsbedingungen in der Gesundheitswirtschaft verbessern

Die SPD will die Arbeitsbedingungen in Pflege und Gesundheitswesen verbessern und sich im Bund für eine Reform der Finanzierung einsetzen. Tarifverträge sollen für die ganze Branche verbindlich werden können. Außerdem sollen Gesundheitsdienste, Medizintechnik und Wissenschaft über den Gesundheitscampus enger vernetzt werden.

In Pflege und Kliniken arbeiten sehr viele Menschen, vor allem Frauen. Die SPD will bessere Löhne und bessere Arbeit für sie. Tarif-Verträge sollen für alle Betriebe der Branche gelten können. Der Bund soll Pflege und Gesundheit besser bezahlen. Forschung, Technik und Kliniken sollen enger zusammenarbeiten.

Gefangene gesetzlich krankenversichert halten

Die SPD will erreichen, dass Gefangene während der Haft in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Das soll die Resozialisierung erleichtern und eine gleichwertige medizinische Versorgung sichern. Für psychisch kranke Gefangene fordert sie stationäre Behandlungsplätze.

Gefangene sollen in der gesetzlichen Kranken-Kasse bleiben. Dafür müssen Gesetze im Bund geändert werden. Psychisch kranke Gefangene sollen schnell in eine Klinik kommen können. Dafür soll es mindestens ein festes Bett außerhalb vom Gefängnis geben.

Alltagshilfe und Pflegeberatung im Quartier stärken

Die SPD hält die Dienstleistungszentren der Wohlfahrtsverbände für unverzichtbar und will prüfen, ob sie mit Beschäftigungsprojekten verbunden werden können. Beratungsangebote zu Wohnen und Demenz sollen bedarfsgerecht finanziert und die Pflegestützpunkte quartiersbezogen ausgebaut werden.

Immer mehr Menschen brauchen Hilfe im Alltag. Dafür gibt es Dienstleistungs-Zentren. Die SPD will prüfen, ob dort auch Job-Projekte mithelfen können. Beratung zu Wohnen, Demenz und Pflege soll genug Geld bekommen. Pflege-Beratung soll es in mehr Stadtteilen geben.

Kostenlose Verhütungsmittel für mehr Gruppen

Die SPD will die kommunale Kostenübernahme für ärztlich verordnete Verhütungsmittel auf weitere Gruppen mit geringem Einkommen ausdehnen. Familienplanung soll nach Ansicht der Partei nicht vom Geldbeutel abhängen.

Bremen bezahlt manchen Menschen die Verhütungs-Mittel. Bisher gilt das zum Beispiel bei Sozialhilfe. Die SPD will das auf mehr Menschen ausweiten. Dazu gehören Studierende mit BAföG und Menschen mit Wohngeld.

Vorsorge für künftige Pandemien treffen

Die SPD will aus der Corona-Pandemie Lehren ziehen und Bremen auf künftige Krisen vorbereiten. Schutzmaterial soll vorrätig sein, die Impfinfrastruktur erhalten bleiben und ein schnell einsetzbarer Krisenstab bereitstehen.

Die SPD will Bremen auf neue Pandemien vorbereiten. Masken und Schutz-Kleidung sollen auf Vorrat lagern. Es soll weiter Personal und Orte zum Impfen geben. Ein Krisen-Stab soll schnell starten können. Ein Krisen-Stab ist eine Gruppe, die im Notfall entscheidet.

Folgen der Pandemie gesundheitlich auffangen

Die SPD will genügend Reha-Plätze und fachübergreifende Ambulanzen für Menschen mit Long Covid. Für Kinder und Jugendliche sollen schulpsychologische, kreativtherapeutische und Bewegungsangebote ausgebaut werden, weil sie laut Programm besonders unter der Pandemie gelitten haben.

Manche Menschen sind nach Corona lange krank. Das nennt man Long Covid. Die SPD will für sie genug Reha-Plätze und Ambulanzen. Kinder und Jugendliche sollen mehr Hilfe an Schulen bekommen. Es soll auch mehr Angebote für Bewegung geben.

Arbeitsbedingungen und Löhne in der Pflege verbessern

Die SPD will verlässliche Arbeitszeiten, weniger Überstunden und höhere Löhne in der Pflege erreichen. So sollen Pflegekräfte im Beruf bleiben oder dorthin zurückkehren, denn ausreichendes Personal gilt dem Programm als wichtigste Voraussetzung für gute Pflege.

Die SPD will bessere Arbeit in der Pflege. Pflege-Kräfte sollen pünktlich Feierabend haben. Sie sollen weniger Überstunden machen. Sie sollen auch mehr Geld verdienen. Dann bleiben mehr Menschen in dem Beruf.

Pflegeausbildung stärken und durchlässiger machen

Die SPD will mehr Menschen für die Pflegeausbildung gewinnen und Abbrüche verringern. Die Ausbildung in Helfer- und Assistenzberufen soll so aufgebaut werden, dass der Weg bis zur Pflegefachkraft mit Anrechnung offensteht.

Die SPD will mehr Menschen in der Pflege ausbilden. Wer die Ausbildung fast abbricht, soll Hilfe bekommen. Pflege-Helfer sollen leichter zur Fachkraft werden können. Schon Gelerntes soll dabei zählen.

Geflüchteten und Zugewanderten Pflegeberufe öffnen

Die SPD sieht im Berufseinstieg von Geflüchteten und Zugewanderten einen Schlüssel für mehr Pflegepersonal. Sie will Sprachförderung anbieten und ausländische Abschlüsse unbürokratisch anerkennen.

In der Pflege fehlen viele Arbeits-Kräfte. Die SPD will Geflüchtete und Zugewanderte für die Pflege gewinnen. Sie sollen Deutsch-Kurse für den Beruf bekommen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen einfacher gelten.

Hebammen, Praxispersonal und Therapieberufe stärken

Die SPD will neben der Pflege weitere Gesundheitsberufe stützen: Hebammen, medizinische Fachangestellte und therapeutische Berufe. Sie begründet das mit dem anhaltenden Bedarf an Personal in diesen Bereichen.

Die SPD will auch andere Gesundheits-Berufe stärken. Dazu gehören Hebammen und Helfer in Arzt-Praxen. Dazu gehören auch Therapeuten. Arzt-Praxen sollen mehr ausbilden.

Pflegende Angehörige und Pflegebedürftige entlasten

Die SPD will die Schulung sogenannter Pflege-Guides mit Landesgeld fördern, die in Betrieben Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen beraten. Vom Bund erwartet sie, die Ausbildungskosten in der Pflege aus Steuern zu tragen, damit die Eigenanteile sinken.

Viele Menschen pflegen Angehörige und arbeiten zugleich. Pflege-Guides beraten sie im Betrieb. Die SPD will mehr Pflege-Guides ausbilden lassen. Das Land soll dafür Geld geben. Der Bund soll die Pflege-Ausbildung aus Steuern bezahlen.

Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen wohnortnah sichern

Die SPD will, dass Frauen und Paare bei einem Schwangerschaftsabbruch Informationen und eine schnelle, gute Versorgung in Wohnortnähe erhalten. Die Krankenhausplanung soll das gewährleisten.

Manche Frauen wollen eine Schwangerschaft beenden. Die SPD will, dass sie gute Informationen bekommen. Sie sollen schnell Hilfe in ihrer Nähe finden. Das soll bei der Planung der Krankenhäuser beachtet werden.

Gesundheitszentren in den Stadtteilen aufbauen

Die SPD will weitere lokale Gesundheitszentren und Gesundheitskioske schaffen, die Beratung, Vorsorge und Unterstützung im Stadtteil bündeln. Sie begründet das damit, dass Gesundheitsrisiken je nach Stadtteil und Personengruppe unterschiedlich groß sind.

Die SPD will mehr Gesundheits-Zentren in den Stadtteilen. Dort bekommen Menschen Rat zu Krankheit und Pflege. Die Zentren sollen leicht erreichbar sein. An Schulen soll es mehr Gesundheits-Fachkräfte geben.

Ärztliche Versorgung in unterversorgten Stadtteilen sichern

Die SPD will mit Anreizen mehr Haus- und Kinderärzte sowie Psychotherapeuten in Stadtteile mit zu wenig Praxen bringen. Die Landesbehörde soll bei der Vergabe von Arztsitzen gezielt mitreden können.

In manchen Stadtteilen fehlen Haus-Ärzte und Kinder-Ärzte. Die SPD will junge Ärzte dorthin locken. Dafür soll es zum Beispiel Hilfe bei der Miete geben. Das Land soll mitbestimmen, wo Praxen entstehen. Mehr Praxen sollen ohne Barrieren sein.

Finanzinvestoren aus der ambulanten Versorgung drängen

Die SPD will Anbieter, die vor allem auf Rendite zielen, aus der medizinischen Versorgung verdrängen. Aus Sicht des Programms kaufen Finanzinvestoren zunehmend Praxen und Versorgungszentren auf und haben wenig Interesse an einer Versorgung in der Fläche.

Manche Firmen kaufen Arzt-Praxen, um viel Geld zu verdienen. Die SPD will das zurückdrängen. Die Städte sollen eigene Versorgungs-Zentren gründen. Ein Register soll zeigen, wem die Praxen gehören.

Unabhängige Patienten- und Demenzberatung ausbauen

Die SPD will eine Patientenberatung, die weder von Krankenkassen noch von Gesundheitsunternehmen abhängt und regional organisiert ist. Außerdem soll die Beratung zu Demenz gestärkt und ausgeweitet werden.

Patienten brauchen manchmal Rat, zum Beispiel bei Behandlungs-Fehlern. Die SPD will eine unabhängige Beratung. Sie soll nicht von Kassen oder Firmen abhängen. Auch zur Krankheit Demenz soll es mehr Beratung geben.

Krankenhausfinanzierung neu ordnen und Investitionen erhöhen

Die SPD fordert vom Bund ein neues Konzept für die Finanzierung der Krankenhäuser und unterstützt die Reformpläne der Bundesregierung. Im Landeshaushalt sollen die Investitionen in Kliniken jährlich steigen, und Überschüsse sollen im Krankenhaussystem bleiben.

Die SPD will, dass Krankenhäuser anders bezahlt werden. Ärzte sollen nach dem Bedarf der Kranken entscheiden, nicht nach dem Geld. Das Land soll jedes Jahr mehr Geld in Krankenhäuser stecken. Gewinne sollen im Krankenhaus bleiben.

Klinikstandorte erhalten und Schwerpunkte bilden

Die SPD will alle Standorte des kommunalen Klinikverbunds Gesundheit Nord (GeNo) erhalten und zugleich eine Arbeitsteilung mit klaren Schwerpunkten zwischen den Bremer Krankenhäusern. Die GeNo soll ihre Sanierung fortsetzen und ihre Defizite senken.

Die SPD will alle Standorte der städtischen Kliniken behalten. Jedes Krankenhaus soll eigene Schwerpunkte haben. Die Kliniken sollen besser zusammenarbeiten. Die städtischen Kliniken sollen weniger Verlust machen.

Ambulante Notfallversorgung kooperativ organisieren

Die SPD will die ambulante Notfallversorgung als gleichberechtigte Zusammenarbeit von Krankenhäusern und Arztpraxen aufbauen. Sie soll sich am Bedarf der Stadtteile und Regionen in Bremen und Bremerhaven orientieren.

Bei Notfällen sollen Krankenhäuser und Arzt-Praxen eng zusammenarbeiten. Beide sollen gleich viel mitreden. Die Hilfe soll zu den Stadtteilen passen. Vorher soll genau geprüft werden, wo es Probleme gibt.

Psychiatriereform mit regionalen Verbünden fortsetzen

Die SPD will die psychiatrische Versorgung in Bremen stärker ambulant und regional organisieren. Verbindliche gemeindepsychiatrische Verbünde sollen mit regionalen Budgets die Hilfen aus einer Hand steuern, damit das Hilfesystem nicht länger zersplittert ist.

Die SPD will die Hilfe für Menschen mit seelischen Krankheiten ändern. Mehr Hilfe soll außerhalb der Klinik stattfinden. Die Hilfe soll nah am Wohnort sein. Die Anbieter in einem Stadtteil sollen fest zusammenarbeiten. Dafür soll es genug Geld geben.

Suchtprävention und Suchtberatung ausbauen

Die SPD will Suchterkrankungen stärker vorbeugen und die Beratung ausbauen. Suchtberatungsstellen sollen mehr Personal bekommen, und Selbsthilfegruppen sollen gefördert werden.

Die SPD will mehr gegen Sucht tun. Es soll mehr Vorbeugung geben. Die Beratungs-Stellen sollen mehr Personal bekommen. Auch Selbsthilfe-Gruppen sollen Unterstützung bekommen.

Niedrigschwellige Drogenhilfe und Konsumräume stärken

Die SPD will, dass die niedrigschwellige Drogenhilfe besser erreichbar ist, auch abends. Drogenkonsumräume sollen so ausgestattet werden, wie es dem Bedarf entspricht.

Die SPD will die Hilfe für Menschen verbessern, die Drogen nehmen. Die Hilfe soll auch abends offen sein. Es gibt Räume, in denen Menschen Drogen unter Aufsicht nehmen können. Diese Räume sollen gut ausgestattet sein.

Öffentlichen Gesundheitsdienst reformieren und personell stärken

Die SPD will den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) umfassend reformieren und seine Aufgaben neu beschreiben. Nach Darstellung des Programms haben Einsparungen und wenig attraktive Stellen zu Personalabbau geführt; deshalb soll Personal in allen medizinischen Berufen gewonnen werden.

Die SPD will die Gesundheits-Ämter stärken. Dort fehlt Personal, sagt die SPD. Es wurde früher zu viel gespart. Die Ämter sollen mehr Fachleute einstellen. Die Arbeit dort soll attraktiver werden.

Gesundheitsämter: mehr Hygienekontrollen, Prävention und Impfangebote

Die Gesundheitsämter sollen nach dem Willen der SPD häufiger die Hygiene in Praxen, Pflegeheimen und Kliniken prüfen. Zudem sollen Vorbeugung und Gesundheitsförderung in Stadtteilen, Schulen und Kitas gestärkt und eine dauerhafte Impfinfrastruktur aufgebaut werden.

Die Gesundheits-Ämter sollen mehr Aufgaben übernehmen. Sie sollen die Hygiene in Praxen, Heimen und Kliniken öfter prüfen. In Stadtteilen, Schulen und Kitas soll es mehr Gesundheits-Fachleute geben. Es soll feste Stellen zum Impfen geben.

Gesundheitsberichterstattung und Digitalisierung des ÖGD ausbauen

Die SPD will die Gesundheitsberichterstattung (GBE) personell absichern und ausbauen, damit Gesundheitspolitik auf belegten Daten beruht. Außerdem soll der Öffentliche Gesundheitsdienst technisch und digital besser ausgestattet werden.

Die SPD will mehr Daten über die Gesundheit der Menschen in Bremen sammeln. Dafür soll es genug Personal geben. Die Politik soll auf Grundlage dieser Daten entscheiden. Die Gesundheits-Ämter sollen bessere digitale Technik bekommen.

Pflege im Quartier organisieren

Die SPD will Pflege so organisieren, dass Menschen in ihrer vertrauten Umgebung alt werden können. Alle Pflegeangebote sollen auf das jeweilige Wohnquartier ausgerichtet sein, verbindlich zusammenarbeiten und Lücken schließen; begonnen wird mit Pilotprojekten in ausgewählten Quartieren.

Viele Menschen wollen im Alter zu Hause bleiben. Die SPD will die Pflege deshalb im Wohn-Viertel organisieren. Die Anbieter dort sollen fest zusammenarbeiten. Zuerst gibt es Versuche in einigen Vierteln. Später soll das in ganz Bremen und Bremerhaven gelten.

Pflege-Bürgerversicherung und gedeckelte Eigenanteile im Bund

Die SPD Bremen fordert eine Pflegereform des Bundes. Gesetzliche und private Pflegeversicherung sollen zu einer Bürgerversicherung verschmelzen, die Leistungen steigen und die Eigenanteile der Pflegebedürftigen begrenzt werden.

Die SPD will die Pflege-Versicherung in ganz Deutschland ändern. Es soll nur noch eine Versicherung für alle geben. Das nennt man Bürger-Versicherung. Der Staat soll mehr Geld dazugeben. Pflege-Bedürftige sollen weniger selbst zahlen.

Pflegeberatung vor Ort ausweiten

Die SPD will die Pflegestützpunkte ausbauen, damit Beratung direkt im Stadtteil möglich ist. Pflegebedürftige sollen zudem eine persönliche Pflegeberaterin oder einen Pflegeberater bekommen können, die einen individuellen Versorgungsplan erstellen.

Die SPD will mehr Beratung zur Pflege im Stadtteil. Die Pflege-Stützpunkte sollen dort Sprechstunden anbieten. Pflege-Bedürftige sollen eine feste Beraterin oder einen festen Berater haben können. Diese Person macht einen Plan für die Hilfe.

Pflegeangebote planen und ausbauen

Die SPD will das Pflegeangebot in Bremen erweitern, vor allem Tages-, Nacht-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege, die die Pflege zu Hause unterstützen. Eine regelmäßige Pflegeberichterstattung soll den Bedarf erfassen, und höhere Zuschüsse zu Investitionskosten sollen neue Angebote anstoßen.

In Bremen gibt es zu wenig Pflege-Angebote, sagt die SPD. Es soll mehr Tages-Pflege und Kurzzeit-Pflege geben. Auch Pflege-Wohngemeinschaften sollen gefördert werden. Das Land soll Geld für neue Plätze geben. Regelmäßige Berichte sollen zeigen, was gebraucht wird.

Mehr Pflegeausbildung und Tarifbindung in der Pflege

Die SPD will mehr Ausbildungsplätze für Pflegefachkräfte und Pflegeassistenz schaffen, um dem Personalmangel zu begegnen. Auf Bundesebene soll sich Bremen für Tarifbindung in der Pflegebranche einsetzen.

In der Pflege fehlt Personal. Die SPD will deshalb mehr Ausbildungs-Plätze schaffen. Weniger Menschen sollen die Ausbildung abbrechen. Pflege-Kräfte sollen überall nach Tarif-Vertrag bezahlt werden. Dafür will sich Bremen beim Bund einsetzen.

Land soll Investitionskosten in Pflegeheimen übernehmen

Die SPD will Pflegebedürftige in Heimen entlasten, indem das Land Investitionskosten übernimmt, etwa über ein bedarfsabhängiges Pflegewohngeld. Zudem soll der Staat die Investitionskosten stärker kontrollieren.

Menschen im Pflege-Heim zahlen auch für das Gebäude. Das nennt man Investitions-Kosten. Die SPD will, dass das Land Bremen diese Kosten übernimmt. Dafür kann es ein Pflege-Wohngeld für Menschen mit wenig Geld geben. Der Staat soll diese Kosten auch genauer prüfen.

Private-Equity in der Pflege begrenzen, Aufsicht stärken

Die SPD will die Tätigkeit gewinnorientierter überregionaler Pflegeanbieter, vor allem von Private-Equity-Unternehmen, durch Regeln auf Bundes- und EU-Ebene begrenzen. In Bremen sollen die Wohn- und Betreuungsaufsicht mehr Personal erhalten und Schutzstandards strenger kontrolliert werden.

Manche große Firmen wollen mit Pflege-Heimen viel Gewinn machen. Die SPD sagt: Dort gibt es öfter Mängel. Sie will neue Regeln für diese Firmen. Die Aufsicht über Heime soll mehr Personal bekommen. Sie soll die Heime strenger prüfen.

Gesundheitswirtschaft und digitale Medizin ausbauen

Die SPD will Bremen zu einer Modellregion für digitale Gesundheitswirtschaft machen. Dazu sollen Forschung, Industrie und Gesundheitsdienstleister enger zusammenarbeiten und Unternehmen der Branche angesiedelt werden.

Die SPD will die Gesundheits-Wirtschaft in Bremen stärken. Bremen soll ein Vorbild für digitale Medizin werden. Forschung und Firmen sollen enger zusammenarbeiten. Neue Firmen aus dem Bereich Gesundheit sollen nach Bremen kommen.

Gewinnorientierung in Gesundheit und Pflege einschränken

Die SPD will das Gewinnstreben in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung stark begrenzen und sich dafür im Bund einsetzen. In Bremen und Bremerhaven sollen kommunale und gemeinnützige Einrichtungen gestärkt werden. Aus Sicht des Programms sind Gesundheit und Pflege Daseinsvorsorge und keine Ware.

Die SPD will weniger Gewinn-Streben bei Gesundheit und Pflege. Dafür will sie sich beim Bund einsetzen. In Bremen will sie Einrichtungen der Stadt stärken. Auch gemeinnützige Einrichtungen sollen gestärkt werden. Gemeinnützig heißt: Sie arbeiten nicht für Gewinn.

Klimaplan und Klimavorgaben für Gesundheitseinrichtungen

Die SPD fordert einen Klimaplan, der für das Bundesland und seine zwei Städte gilt und Gesundheits- und Klimapolitik verbindet. Kliniken, Pflegeheime und Reha-Einrichtungen sollen eigene Klimapläne aufstellen und weniger Ressourcen verbrauchen. Das Programm begründet dies damit, dass der Klimawandel krank mache.

Die SPD will einen Klima-Plan für das Land Bremen. Krankenhäuser und Pflegeheime sollen eigene Klima-Pläne machen. Sie sollen weniger Energie und Material verbrauchen. Die SPD sagt: Der Klimawandel macht Menschen krank.

Hitzeaktionsplan für das Land Bremen einführen

Die SPD will einen Hitzeaktionsplan für das Land Bremen. Er soll ein Warnsystem für Hitzeereignisse enthalten und besonders gefährdete Menschen schützen und versorgen.

Die SPD will einen Hitze-Plan für Bremen. Der Plan soll Menschen vor großer Hitze warnen. Er soll besonders gefährdete Menschen schützen. Das sind zum Beispiel alte oder kranke Menschen.

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