Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung für alle
Die Linke will eine einheitliche Kranken- und Pflegeversicherung, in die alle auf sämtliche Einkommen Beiträge zahlen. Privatversicherte würden in die gesetzliche Kasse wechseln, und die Pflegeversicherung soll alle Pflegeleistungen übernehmen. Nach dem Programm soll Gesundheit nicht vom Geldbeutel oder der Kasse abhängen.
Die Linke will eine Kranken-Versicherung für alle. Auch Privat-Versicherte sollen dort einzahlen. Beiträge sollen auf alle Einkommen fällig sein. Die Pflege-Versicherung soll alle Kosten der Pflege zahlen. Für die meisten sollen die Beiträge sinken.
Die Beitragsbemessungsgrenze entfällt, und auch auf Kapitalerträge werden Beiträge fällig. Laut Programm sinkt der Krankenkassenbeitrag dadurch von 17,1 auf rund 13,3 Prozent des Bruttolohns; entlastet würden alle mit weniger als etwa 7.100 Euro brutto im Monat. Die Versicherung soll alle medizinisch sinnvollen Leistungen bezahlen, darunter Zahnersatz und Brillen. Mit der Pflegevollversicherung entfielen die Eigenanteile im Heim, was auch die Kommunen entlaste. Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus und Unversicherte sollen bundesweit versorgt werden.
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„Wir setzen uns für eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung ein. Alle zahlen ein, Beiträge werden auf alle Einkommen erhoben, alle werden gut versorgt.“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die private Krankenversicherung würde in der gesetzlichen aufgehen und die Beitragsbemessungsgrenze entfallen, ein grundlegender Umbau hin zu mehr Umverteilung.