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Was sagen die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zu Gesundheit und Pflege?

4 aktuelle Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 1 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Frühchenversorgung in Neubrandenburg erhalten

Die AfD will die Versorgung extrem früh geborener Kinder am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg erhalten. Sie fordert eine Ausnahme von der Mindestmenge des Gemeinsamen Bundesausschusses, weil diese im Flächenland zu weiten Transportwegen führe.

In Neubrandenburg gibt es eine Klinik für sehr früh geborene Babys. Eine Regel verlangt dafür mindestens 25 Fälle im Jahr. Die AfD will eine Ausnahme von dieser Regel. Sonst müssen Familien weit in andere Städte fahren.

Corona-Maßnahmen im Untersuchungsausschuss aufarbeiten

Die AfD will die Corona-Politik des Landes in einem Untersuchungsausschuss des Landtags prüfen lassen. Aus ihrer Sicht hat die Regierung ihr Handeln bisher nur selbst bewertet. Eine unabhängige Bewertung soll helfen, Fehler bei künftigen Epidemien zu vermeiden.

Die AfD will die Corona-Zeit im Land untersuchen. Das soll ein Ausschuss im Landtag machen. Die AfD sagt: Bisher hat die Regierung sich nur selbst geprüft. Bei der nächsten Epidemie soll das Land weniger Fehler machen.

Flexible regionale Versorgungsmodelle ermöglichen

Die AfD will den Verantwortlichen vor Ort rechtliche und finanzielle Spielräume für eigene Versorgungslösungen geben. Dazu zählen Regionalbudgets, eine engere Verzahnung von Praxis und Klinik sowie Arztpraxen in kommunaler Hand. Kommunale Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sollen nur dort entstehen, wo Lücken bestehen.

Die AfD will neue Wege für die Versorgung auf dem Land. Die Regionen sollen selbst passende Lösungen finden dürfen. Auch Gemeinden sollen Arzt-Praxen betreiben können. Das soll aber nur dort geschehen, wo Ärzte fehlen.

Krankenhäuser in der Fläche erhalten

Die AfD will Klinikschließungen im ländlichen Raum verhindern, die sie als Folge der Krankenhausreform des Bundes befürchtet. Grundversorgung, Notaufnahmen und Geburtshilfe sollen über eigene Budgetvereinbarungen im ganzen Land gesichert werden. Die beiden Universitätskliniken sollen gestärkt werden.

Die AfD will Kranken-Häuser auf dem Land erhalten. Sie fürchtet, dass eine Reform des Bundes zu Schließungen führt. Not-Aufnahmen und Geburts-Stationen sollen überall bleiben. Dafür soll es eigene Geld-Vereinbarungen geben.

Mehr Ärzte für das Land gewinnen

Die AfD will dem Ärztemangel auf dem Land mit Anreizen für junge Mediziner begegnen, unter anderem mit einem Studiendarlehen, das durch Landarzttätigkeit getilgt wird. Die Regeln zur Feststellung von Unterversorgung sollen überarbeitet und die Stellung der Kassenärztlichen Vereinigungen hinterfragt werden. Bürokratie und Dokumentationspflichten sollen sinken.

Auf dem Land fehlen Ärzte. Die AfD will junge Ärzte dorthin holen. Sie sollen ein Darlehen für das Studium bekommen. Wer als Land-Arzt arbeitet, muss es nicht zurückzahlen. Ärzte sollen auch weniger Papier-Arbeit haben.

Sprachkenntnisse ausländischer Ärzte absichern

Die AfD will, dass die Zulassungsbehörden im Land die bundesweiten Standards für Ärzte mit ausländischem Abschluss strikt anwenden. Zusätzlich soll es Sprachförderung während der Berufstätigkeit geben. Das Programm begründet dies mit der Patientensicherheit.

Ärzte aus dem Ausland müssen gut Deutsch können. Die AfD will, dass die Behörden das streng prüfen. Die Ärzte sollen auch im Beruf weiter Deutsch lernen können. So sollen Patienten sicher behandelt werden.

Breitensport und Suchtprävention stärken

Die AfD will den Breitensport als Mittel der Gesundheitsvorsorge stärker fördern. Der Sportunterricht an Schulen soll erhalten bleiben. Die Alkohol- und Drogenprävention soll dauerhaft finanziert und organisiert werden.

Die AfD will den Sport für alle mehr fördern. Sie sagt: Bewegung schützt vor vielen Krankheiten. Sport soll in der Schule wichtig bleiben. Auch die Vorbeugung gegen Alkohol und Drogen soll sicheres Geld bekommen.

Häusliche Pflege stärken und Landespflegegeld einführen

Die AfD will die Pflege zu Hause bevorzugt fördern und ein Landespflegegeld einführen, sobald die Haushaltslage des Landes es zulässt. Ein Notfallfonds von 2,5 Millionen Euro soll ambulante Pflegedienste stützen. In der Ausbildung will sie die generalistische Pflegeausbildung rückgängig machen.

Viele alte Menschen wollen zu Hause gepflegt werden. Die AfD will das unterstützen. Später soll es dafür ein Pflege-Geld vom Land geben. Ein Not-Fonds soll Pflege-Diensten helfen. Pflege-Kräfte sollen weniger Papier-Arbeit haben.

Gesundheitsdienst aufwerten und Schwangerschaftsberatung übertragen

Die AfD will den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) aufwerten und effizienter organisieren. Er soll zusätzlich eine Schwangerschaftsberatung anbieten, die das Programm als „lebensbejahend“ bezeichnet.

Die Gesundheits-Ämter sollen wichtiger werden. Sie sollen auch besser organisiert sein. Die AfD will ihnen eine neue Aufgabe geben: Sie sollen schwangere Frauen beraten. Die Beratung soll für das Kind werben.

AfD: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Wohnortnahe Versorgung mit Gesundheitszentren ausbauen

Die Grünen wollen in jeder mittelgroßen Stadt ein regionales Gesundheitszentrum mit fachübergreifenden Teams aufbauen. Mobile Praxen, Telemedizin, Gesundheitskioske und Gemeindeschwestern sollen unterversorgte Gebiete stärken. Ziel ist, dass die Versorgung nicht vom Wohnort abhängt.

Die Grünen wollen Gesundheits-Zentren in jeder mittelgroßen Stadt. Dort arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen. Auf dem Land soll es fahrende Praxen und Video-Sprechstunden geben. Gemeinde-Schwestern sollen Menschen vor Ort helfen.

Krankenhausreform vorantreiben, Kliniken ambulant öffnen

Die Grünen wollen die Krankenhausreform voranbringen und Kliniken auf dem Land für ambulante Behandlungen öffnen. Das Land soll die Investitionen der Krankenhäuser angemessen finanzieren. So soll die Versorgung im ganzen Land gesichert werden.

Die Grünen wollen die Krankenhäuser im Land verändern. Krankenhäuser auf dem Land sollen auch Patienten ohne Übernachtung behandeln. Die Krankenhäuser sollen genug Geld für Gebäude und Geräte bekommen. So soll es überall Hilfe geben.

Pflege- und Gesundheitsberufe aufwerten, Fachkräfte gewinnen

Die Grünen wollen die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen verbessern und die Ausbildung stärken. Mehr Menschen sollen den Beruf ergreifen und darin bleiben, auch Fachkräfte aus dem Ausland sollen schneller integriert werden. Das Programm sieht die Ursache des Fachkräftemangels in den Rahmenbedingungen.

In der Pflege und in der Medizin fehlen Fachkräfte. Die Grünen wollen die Arbeit dort besser machen. Es soll genug Personal und planbare Dienste geben. Die Ausbildung soll auch in Teilzeit möglich sein. Fachkräfte aus anderen Ländern sollen schneller arbeiten können.

Mehr Fachkräfte für Medizin und Pflege gewinnen

Die Grünen wollen mehr Fachkräfte für das Gesundheitswesen gewinnen. Dazu sollen mehr Medizinstudienplätze entstehen, das Praktische Jahr soll einheitlich bezahlt und ausländische Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden.

Die Grünen wollen mehr Fachleute für Medizin und Pflege. Es soll mehr Studienplätze für Medizin geben. Angehende Ärzte sollen im Praktischen Jahr Geld bekommen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller gelten.

Psychische Versorgung ausbauen, Wartezeiten verkürzen

Die Grünen wollen psychiatrische und psychotherapeutische Angebote ausbauen, damit Menschen schneller Hilfe bekommen. Dazu kommen Krisendienste im ganzen Land, mehr Prävention und Suchthilfe sowie Aufklärung über mentale Gesundheit an Schulen.

Viele Menschen warten lange auf eine Therapie. Die Grünen wollen mehr Angebote schaffen. Dann sollen die Wartezeiten kürzer werden. Es soll überall Krisen-Dienste für schnelle Hilfe geben. Auch Schulen sollen sich um seelische Gesundheit kümmern.

Wohnortnahes Netz für Gesundheitsberatung aufbauen

Die Grünen wollen ein landesweit dichtes Netz an Beratungsstellen in Wohnortnähe schaffen, damit Menschen leichter Zugang zum Gesundheitssystem finden. Vorgesehen sind Gesundheitslotsinnen und -lotsen sowie unabhängige Patientenbeauftragte in allen Kreisen.

Viele Menschen finden im Gesundheits-System nicht die richtige Stelle. Die Grünen wollen mehr Beratung in der Nähe. Gesundheits-Lotsen sollen den Weg zeigen. Jeder Kreis soll eine unabhängige Ansprechperson für Patienten bekommen.

Pflege vor Ort stärken und entbürokratisieren

Die Grünen wollen die Pflege mit mehr Fachkräften, besserer Ausbildung und weniger Bürokratie verlässlicher machen. Die Pflegestützpunkte sollen zu einem Netzwerk mit mobilen Teams werden, das auch ländliche Regionen erreicht. Zudem soll der Friedhofszwang fallen.

Die Grünen wollen die Pflege besser machen. Es soll mehr Fachkräfte und weniger Papier-Arbeit geben. Mobile Teams sollen Menschen auf dem Land zu Hause beraten. Die Grünen wollen auch den Friedhofs-Zwang abschaffen. Das heißt: Urnen müssen dann nicht mehr auf den Friedhof.

Geburtshilfe und Frauengesundheit landesweit stärken

Die Grünen wollen eine Geburtshilfe in Wohnortnähe sichern und den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen verbessern. Außerdem soll die Medizin stärker auf Frauen ausgerichtet werden. Das Programm begründet das mit einer strukturellen Ungleichbehandlung von Frauen im Gesundheitswesen.

Die Grünen wollen Geburts-Hilfe in der Nähe des Wohnorts. Hebammen sollen mehr Unterstützung bekommen. Frauen sollen schneller einen Termin für einen Schwangerschafts-Abbruch bekommen. Die Medizin soll mehr auf Frauen achten.

Grüne: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Landesfonds für die Pflege schaffen

Die Linke will die Vorschläge des „Pakts für Pflege“ mit Landesgeld aus einem neuen Fonds umsetzen. Häusliche Pflege, Beratung und Prävention sollen gestärkt werden, vor allem in dünn besiedelten Regionen. Im Bund will sie erreichen, dass Pflege nicht mehr Anlageobjekt privater Fonds ist.

Die Linke will einen Geld-Topf des Landes für die Pflege. Pflege zu Hause soll mehr Hilfe bekommen. Auch auf dem Land soll es genug Pflege geben. Private Geld-Anleger sollen mit Pflege keinen Gewinn mehr machen.

Prävention und Gesundheitswissen ausbauen

Die Linke will Vorbeugung und Gesundheitswissen stärken, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Erste-Hilfe-Kurse an Schulen sollen ausgebaut und Präventionsangebote im ganzen Land verfügbar werden.

Die Linke will, dass Menschen gesund bleiben. Kinder und Jugendliche sollen mehr über Gesundheit lernen. An Schulen soll es mehr Erste-Hilfe-Kurse geben. Angebote zur Vorbeugung soll es überall im Land geben.

Fachkräfte für das Gesundheitswesen gewinnen

Die Linke will mehr medizinisches Personal im Land halten und gewinnen, weil viele Ärztinnen und Ärzte bald in den Ruhestand gehen. Dazu sollen ausländische Abschlüsse schneller anerkannt und der Nachwuchs gezielt gefördert werden.

Viele Ärztinnen und Ärzte gehen bald in Rente. Die Linke will deshalb mehr Fachkräfte gewinnen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller gelten. Junge Leute im Medizin-Studium sollen mehr Hilfe bekommen.

Flächendeckende Versorgungsnetze und Klinikstandorte sichern

Die Linke will die medizinische Versorgung im ganzen Land als zusammenhängende Kette organisieren, vor allem auf dem Land. Krankenhausstandorte sollen bei der Krankenhausreform erhalten bleiben, ergänzt durch Gesundheitszentren und Telemedizin.

Die Linke will gute Versorgung überall im Land. Das gilt besonders für Dörfer und kleine Orte. Die Krankenhäuser sollen bleiben. Dazu sollen Gesundheits-Zentren und Behandlung per Video kommen.

Gewinne mit Krankenhäusern unterbinden

Die Linke will, dass mit dem Betrieb von Krankenhäusern keine Gewinne mehr erzielt werden und öffentliches Geld nur in die Versorgung fließt. Aus Sicht des Programms darf Gesundheit keine Ware sein; das System soll solidarisch finanziert und am Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Die Linke will keine Gewinne mit Krankenhäusern. Steuer-Geld soll nur für die Behandlung da sein. Die Partei sagt: Gesundheit ist keine Ware. Alle sollen gemeinsam für Gesundheit und Pflege zahlen.

Linke: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Krankenhäuser in allen Regionen erhalten

Die SPD will in jeder Region des Landes eine Grundversorgung im Krankenhaus sichern. Gleichzeitig sollen sich Kliniken stärker spezialisieren und enger zusammenarbeiten, um die Qualität in besonderen Bereichen zu erhöhen.

Die SPD will Kliniken in allen Regionen sichern. Jeder soll eine Klinik in der Nähe haben. Manche Kliniken sollen sich um bestimmte Krankheiten besonders kümmern. Die Kliniken sollen mehr miteinander arbeiten.

Ärzte und Gesundheitsfachkräfte gewinnen

Die SPD will mit Landesprogrammen mehr Ärztinnen, Ärzte und weitere Gesundheitsfachkräfte gewinnen, vor allem für ländliche Gebiete. Dazu soll unter anderem die Landarztquote beim Medizinstudium fortgeführt werden.

Die SPD will mehr Ärzte für das Land gewinnen. Vor allem auf dem Dorf fehlen Ärzte. Dafür gibt es die Landarzt-Quote. Das heißt: Wer später auf dem Land arbeitet, bekommt leichter einen Studienplatz in Medizin.

Gemeinwohlorientierte Versorgungszentren und Telemedizin ausbauen

Die SPD will Medizinische Versorgungszentren fördern, die nicht auf Gewinn ausgerichtet sind, und Kommunen die Gründung eigener Zentren erleichtern. Zusammen mit mobilen Ärzteteams und Telemedizin sollen so auch abgelegene Orte versorgt werden.

Die SPD will mehr Ärzte-Zentren auf dem Land. Gemeinden sollen solche Zentren leichter gründen können. Von dort fahren Ärzte-Teams in die Dörfer. Auch Sprechstunden per Video sollen helfen.

Anonymen Behandlungsschein für Unversicherte einführen

Die SPD will sich für ein landesweites Modell einsetzen, das Menschen ohne ausreichende Krankenversicherung den Weg zum Arzt erleichtert. Kern sind ein anonymer Behandlungsschein und ambulante Angebote.

Manche Menschen haben keine Kranken-Versicherung. Die SPD will ihnen helfen. Sie sollen einen Schein für den Arzt bekommen. Dabei müssen sie ihren Namen nicht nennen. Beratungs-Stellen helfen ihnen zurück in die Versicherung.

Prävention und öffentlichen Gesundheitsdienst stärken

Die SPD will die Gesundheitsvorsorge im Land fortsetzen und fordert vom Bund ein Programm zur Suchtvorbeugung, dessen Geld an die Kommunen geht. Außerdem setzt sie sich für mehr Forschung zu Long Covid und verwandten Krankheiten sowie für einen starken öffentlichen Gesundheitsdienst ein.

Die SPD will, dass Menschen gesund bleiben. Kinder sollen gesundes Essen kennenlernen. Der Bund soll Geld gegen Sucht geben. Krankheiten wie Long Covid sollen besser erforscht werden. Die Gesundheits-Ämter sollen stark bleiben.

Pflegeversicherung reformieren und Pflege zu Hause stärken

Die SPD will im Bund auf eine umfassende Reform der Pflegeversicherung drängen, weil Pflegebedürftigkeit aus ihrer Sicht ein Armutsrisiko ist. Im Land soll der Pakt für Pflege dauerhaft weiterlaufen und die Versorgung in der gewohnten Umgebung Vorrang haben.

Pflege kostet viel Geld. Manche Menschen werden dadurch arm. Die SPD will die Pflege-Versicherung deshalb ändern. Menschen sollen möglichst zu Hause gepflegt werden. Dafür soll es neue Wohnformen und mehr Hilfe von Nachbarn geben.

Pflegezeit mit Lohnersatz für Angehörige

Die SPD will sich für eine gesetzlich garantierte Pflegezeit einsetzen, in der pflegende Angehörige einen Ersatz für ihren Lohn erhalten. Sie begründet das damit, dass der größte Teil der Pflege zu Hause geleistet wird.

Viele Menschen pflegen Angehörige zu Hause. Die SPD will ihnen helfen. Sie sollen eine Pflege-Zeit bekommen. In dieser Zeit bekommen sie Geld als Ersatz für ihren Lohn.

Universitätsmedizin Greifswald und Rostock stärken

Die SPD will die beiden Universitätsmedizinen in Greifswald und Rostock weiter ausbauen und in Gebäude und Geräte investieren. Sie sollen eine zentrale Rolle in der Versorgungsplanung des Landes bekommen. Außerdem sollen sie Fachkräfte ausbilden und im Land halten.

Die SPD will die Uni-Kliniken in Greifswald und Rostock stärken. Das Land soll Geld für Gebäude und Geräte geben. Die Kliniken sollen wichtig für die Versorgung im ganzen Land sein. Sie sollen auch Ärzte und Pflegekräfte ausbilden.

Gesundheitsdaten-Plattform und Telemedizin ausbauen

Die SPD befürwortet eine Plattform für Gesundheitsdaten im Land, damit Forschende Daten besser austauschen können. Die Telemedizin soll ausgebaut werden, weil aus Sicht des Programms nur so eine flächendeckende Versorgung auf Dauer gelingt.

Die SPD will eine Plattform für Gesundheits-Daten. Forscher sollen dort Daten leichter austauschen können. Auch die Tele-Medizin soll wachsen. Tele-Medizin heißt: Ärzte behandeln über Video oder Internet. Das soll die Versorgung auf dem Land sichern.

Steuer auf stark zuckerhaltige Lebensmittel einführen

Die SPD will sich beim Bund für eine Steuer auf Softdrinks und andere Lebensmittel mit viel Zucker einsetzen. Der höhere Preis soll das Kaufverhalten lenken. Als Vorbild nennt das Programm andere europäische Staaten.

Die SPD will eine Steuer auf Getränke und Essen mit viel Zucker. Dann kosten diese Produkte mehr. So sollen Menschen weniger davon kaufen. Andere Länder in Europa haben so eine Steuer schon. Darüber entscheidet der Bund.

SPD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl