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Was sagen die Parteien in Hamburg zu Gesundheit und Pflege?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hamburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Corona-Zeit aufarbeiten, Impfpflichten ablehnen

Die AfD fordert eine transparente Aufarbeitung der Corona-Zeit, da medizinische Entscheidungen aus ihrer Sicht nicht fachgerecht getroffen wurden. Freiheitseinschränkungen und Zwangsimpfungen lehnt sie ab.

Die AfD will die Corona-Zeit genau prüfen lassen. Sie meint: Damals gab es falsche Entscheidungen. Sie ist gegen strenge Verbote für die Bürger. Sie ist auch gegen eine Pflicht zum Impfen.

Pflegebedürftige entlasten und Heimaufsicht stärken

Bis zu einer Reform der Pflegefinanzierung auf Bundesebene will die AfD Pflegebedürftige in Hamburg aus dem Landeshaushalt finanziell entlasten. Zugleich soll die städtische Pflegeaufsicht mehr Personal bekommen und Heime deutlich intensiver kontrollieren.

Pflege kostet viel Geld. Viele Pflege-Bedürftige werden dadurch arm. Die AfD will ihnen mit Geld aus Hamburg helfen. Außerdem sollen Pflege-Heime öfter kontrolliert werden. Dafür soll die Stadt mehr Personal einstellen.

Ärzte aus Drittstaaten verpflichtend prüfen

Ärzte aus Staaten außerhalb der EU sollen ihre Approbation nicht mehr allein über Urkunden erhalten. Die AfD will stattdessen eine schriftliche und mündlich-praktische Prüfung auf dem Niveau des Staatsexamens, um Patienten zu schützen.

Manche Ärzte kommen aus Ländern außerhalb der EU. Sie zeigen bisher oft nur ihre Zeugnisse vor. Die AfD will mehr. Diese Ärzte sollen eine Prüfung machen. Die Prüfung soll so schwer sein wie bei deutschen Ärzten.

Krankenhaushygiene nach niederländischem Vorbild verbessern

Die AfD will Krankenhausinfektionen mit einem Qualitätsprogramm nach Vorbild der Niederlande senken. Kliniken sollen jährlich öffentliche Hygieneberichte vorlegen und bei hohen Infektionsraten Unterstützung erhalten.

In Kliniken stecken sich manche Patienten mit Keimen an. Die AfD will das verringern. Kliniken sollen jedes Jahr einen Bericht über Hygiene veröffentlichen. Kliniken mit vielen Ansteckungen sollen Hilfe bekommen.

Hebammen mit Prämien nach bayerischem Vorbild fördern

Gegen den Hebammenmangel will die AfD den Beruf finanziell attraktiver machen. Nach bayerischem Vorbild sollen Hebammen eine Niederlassungsprämie und einen Bonus ab vier Geburten im Jahr erhalten.

In Hamburg gibt es zu wenige Hebammen. Die AfD will den Beruf besser machen. Hebammen sollen Geld bekommen, wenn sie sich selbstständig machen. Es soll auch einen Bonus geben. Schwangere sollen besser informiert werden.

Gesundheitspolitik national ohne WHO- und EU-Vorgaben

Die AfD sieht medizinische Versorgung und Gesundheitsschutz als nationale Aufgabe ohne Vorgaben von WHO oder EU. Die Versorgung soll lokal organisiert, flächendeckend und für alle Bürger nach belegten Qualitätsstandards verfügbar sein.

Die AfD sagt: Gesundheit ist Sache von Deutschland. Die WHO und die EU sollen nicht mitreden. Die WHO ist die Welt-Gesundheits-Organisation. Ärzte sollen überall in der Nähe erreichbar sein.

Pflegeausbildungen trennen und pflegende Angehörige fördern

Die AfD will die generalistische Pflegeausbildung wieder in Alten-, Kinder- und Krankenpflege aufteilen und Helferstufen einführen. Pflegende Angehörige sollen stärker, vor allem finanziell, unterstützt werden, und Ärzte sollen durch Assistenzkräfte von Schreibarbeit entlastet werden.

Heute gibt es eine gemeinsame Ausbildung für alle Pflege-Berufe. Die AfD will wieder drei getrennte Ausbildungen. Es soll auch kurze Ausbildungen für Helfer geben. Familien, die Angehörige pflegen, sollen mehr Geld bekommen. Ärzte sollen Helfer für Büro-Arbeit bekommen.

AfD: alle 7 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Feuerwehr und Rettungsdienst stärken

Die CDU will Berufsfeuerwehr, freiwillige Feuerwehr und Hilfsorganisationen personell besser aufstellen und den Rettungsdienst von Einsätzen ohne Notfall entlasten. Sie begründet das damit, dass die Chance auf rechtzeitige Hilfe in Hamburg vom Wohn- oder Aufenthaltsort abhänge.

Die CDU will Feuerwehr und Rettungsdienst stärken. Die Feuerwehr soll leichter neue Leute finden. Der Rettungswagen soll nur bei echten Notfällen kommen. Für leichtere Fälle sollen besondere Sanitäter nach Hause kommen.

Haus- und Fachärzte stärken, Kliniken ausreichend finanzieren

Die CDU will die ambulante Versorgung über die bestehenden Praxen sichern und lehnt Parallelstrukturen wie Gesundheitskioske ab. Der Senat soll als Partner von Ärzten, Kliniken und Kassen auftreten, Bürokratie abbauen und Krankenhausinvestitionen in ausreichender Höhe bereitstellen.

Die CDU will Haus-Ärzte und Fach-Ärzte stärken. Neue Gesundheits-Kioske will sie nicht. In allen Stadt-Teilen soll es genug Haus-Ärzte und Kinder-Ärzte geben. Ärzte und Pfleger sollen weniger Papier-Arbeit haben. Krankenhäuser sollen genug Geld für Investitionen bekommen.

Mehr Ausbildungsplätze und Anwerbung für Gesundheitsberufe

Die CDU will mehr Studien- und Ausbildungsplätze in den Gesundheitsberufen schaffen, weil der Bedarf durch den demografischen Wandel steigt. Zusätzlich sollen Fachkräfte im Ausland angeworben und ihre Abschlüsse schneller anerkannt werden.

Hamburg braucht mehr Ärzte, Pfleger und Therapeuten. Die CDU will deshalb mehr Plätze für Studium und Ausbildung schaffen. Sie will auch Fach-Kräfte aus anderen Ländern holen. Deren Abschlüsse soll Hamburg schneller anerkennen.

Fachkraftquoten in der Pflege lockern, Angehörige entlasten

Die CDU will die festen Fachkraftquoten in der Pflege ändern und neue Berufsbilder unter fachpflegerischer Aufsicht stärker einsetzen. Pflegende Angehörige sollen durch mehr Beratung, Schulungen und Kurzzeitpflegeplätze unterstützt werden.

In der Pflege fehlen Fach-Kräfte. Die CDU will die festen Regeln für den Anteil von Fach-Kräften ändern. Auch Helfer mit kürzerer Ausbildung sollen mehr mitarbeiten. Angehörige sollen mehr Beratung und Kurse bekommen. Es soll mehr Plätze für Kurzzeit-Pflege geben.

„Pakt für Prävention“ wiederbeleben

Die CDU will den „Pakt für Prävention“ neu beleben und gemeinsam mit vielen Partnern das Gesundheitswissen der Bevölkerung fördern. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen, gesundheitlich besonders Gefährdete und Menschen, die das Gesundheitssystem nicht kennen.

Die CDU will Krankheiten vorbeugen. Dafür will sie ein altes Bündnis neu beleben. Es heißt Pakt für Prävention. Prävention heißt Vorbeugung. Viele Gruppen sollen mitmachen, zum Beispiel Schulen, Kitas und Krankenkassen.

Cannabis-Legalisierung korrigieren, Suchthilfe auf Ausstieg ausrichten

Die CDU will die Cannabis-Legalisierung auf Bundesebene rückgängig machen und bis dahin in Hamburg streng gegen die Abgabe von Drogen an Minderjährige vorgehen. Die Suchthilfe soll Überleben sichern, aber vor allem Wege aus der Abhängigkeit eröffnen; auch Glücksspiel und Online-Sucht nimmt das Programm in den Blick.

Die CDU findet die Freigabe von Cannabis falsch. Sie will das im Bund wieder ändern. Kinder und Jugendliche sollen ohne Drogen aufwachsen. Süchtige sollen Hilfe bekommen, um von der Sucht loszukommen. Die CDU will auch verbotenes Glücks-Spiel stärker bekämpfen.

Krisenplan für Pandemien und Bevölkerungsschutz erstellen

Die CDU will die Lehren aus der Corona-Pandemie in einem laufend aktualisierten Krisenmanagementplan für ganz Hamburg festhalten. Das Gesundheits- und Pflegewesen soll so auf Katastrophen, Krisen und Kriegsfälle vorbereitet sein.

Die CDU will aus der Corona-Zeit lernen. Hamburg soll einen Plan für Krisen bekommen. Der Plan soll immer aktuell sein. Die Stadt soll Vorräte an Schutz-Ausrüstung anlegen. So sollen Ärzte und Pfleger auch in einer Krise helfen können.

Gesundheitsforschung und digitale Medizin stärken

Die CDU will Datenschutzregeln für die Gesundheitsforschung pragmatischer auslegen und Hamburg an den europäischen Gesundheitsdatenraum anschließen. Bei Digitalisierung, Telemedizin und Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen soll die Stadt bundesweit vorangehen.

Die CDU will der Forschung zu Gesundheit helfen. Regeln zum Datenschutz sollen lockerer angewendet werden. Hamburg soll bei digitaler Medizin vorne sein. Dazu gehört auch die Behandlung per Video.

Versorgung psychisch erkrankter Menschen ausbauen

Die CDU will genügend Behandlungs- und Versorgungsangebote für psychisch erkrankte Menschen sicherstellen, vor allem Plätze in der ambulanten Sozialpsychiatrie. Zusätzlich hält sie geschlossene Unterbringungsplätze in Hamburg für nötig.

Menschen mit seelischen Krankheiten sollen genug Hilfe bekommen. Die CDU will mehr Plätze für Hilfe im Alltag. Sie will auch geschlossene Plätze in Hamburg. Dann müssen Betroffene nicht weit weg wohnen.

CDU: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 14 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Hitzeaktionsplan umsetzen und Kühlzentren schaffen

Die Grünen wollen den 2024 fertiggestellten Hitzeaktionsplan weiter umsetzen und auswerten. Hinzukommen sollen mehr öffentliche Trinkwasserbrunnen und zeitweise Kühlzentren in öffentlichen Gebäuden. Das Programm begründet dies mit dem Gesundheitsrisiko, das Hitze für besonders gefährdete Gruppen bedeutet.

Große Hitze ist gefährlich für die Gesundheit. Hamburg hat einen Plan für den Schutz vor Hitze. Die Grünen wollen diesen Plan weiter umsetzen. Es soll mehr Brunnen mit Trinkwasser geben. Bei großer Hitze sollen kühle Räume für alle offen sein.

Gesundheitscheck bei der Vorstellung in der Grundschule

Die Grünen wollen die Pflichtvorstellung kleiner Kinder in der Grundschule um eine Gesundheitsuntersuchung ergänzen. Geprüft werden sollen Entwicklungsstand, Sehen und Hören. Vor allem Kinder ohne Kinderarztpraxis sollen so erreicht werden.

Kleine Kinder stellen sich in der Grundschule vor. Die Grünen wollen dabei auch die Gesundheit prüfen. Fachleute schauen auf Entwicklung, Augen und Ohren. Das hilft Kindern ohne Kinderarzt.

Psychische und körperliche Gesundheit an Schulen stärken

Die Grünen wollen wegen der steigenden Zahl psychisch erkrankter Schülerinnen und Schüler eine Versorgung nahe an den Schulen aufbauen. Das Projekt der Schulgesundheitsfachkräfte soll mit städtischem Geld ausgeweitet werden. Gesundheit gilt dem Programm als zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

Immer mehr Schüler haben seelische Probleme. Die Grünen wollen Hilfe in der Nähe der Schulen. Es soll mehr Gesundheits-Fachkräfte an Schulen geben. Die Stadt soll das bezahlen. Lehrer sollen dazu mehr Fortbildungen bekommen.

Pflege im Quartier planen und stärken

Die Grünen wollen eine verbindliche städtische Planung des Pflegebedarfs einführen, die sich an den Quartieren orientiert. Alle Pflegebedürftigen sollen Angebote finden, die zu ihren Bedürfnissen passen.

Die Grünen wollen die Pflege besser planen. Die Stadt soll wissen, welche Hilfe in welchem Viertel fehlt. Familie und Nachbarn sollen bei der Pflege mithelfen können. Angehörige sollen mehr Beratung bekommen.

Wohnortnahe medizinische Grundversorgung sichern

Die Grünen wollen, dass Haus- und Kinderarztpraxen sowie niedrigschwellige Anlaufstellen in allen Stadtteilen erreichbar sind. Der Zugang zur Grundversorgung soll nicht vom Wohnort oder von der Mobilität abhängen.

Die Grünen wollen Arzt-Praxen in jedem Stadtteil. Der Weg zum Hausarzt und Kinderarzt soll kurz sein. Es soll auch Gesundheits-Zentren und Beratung in der Nähe geben. Das Gesundheits-Amt soll gestärkt werden.

Kindervorsorge verbindlicher machen, Hebammen gewinnen

Die Grünen wollen per Gesetz dafür sorgen, dass alle Kinder an den Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. Mütter und Familien sollen durch aufsuchende Angebote und mehr Hebammen besser versorgt werden.

Die Grünen wollen: Alle Kinder sollen zu den Vorsorge-Untersuchungen gehen. Familien bekommen Einladungen in mehreren Sprachen. Mütter und Familien sollen mehr Hilfe bekommen. Dafür soll es mehr Hebammen geben.

Hürden beim Zugang zur Gesundheitsversorgung abbauen

Die Grünen wollen Sprachmittlung in Praxen und Kliniken ausweiten und beim Bund als gesetzliche Leistung durchsetzen. Zudem sollen Praxen barrierefrei werden und Menschen ohne Krankenversicherung sowie Obdachlose besser versorgt werden.

Die Grünen wollen: Jeder soll mit dem Arzt sprechen können. Dafür soll es mehr Übersetzer in Praxen und Kliniken geben. Praxen sollen ohne Hindernisse erreichbar sein. Menschen ohne Kranken-Versicherung sollen Hilfe bekommen. Für obdachlose Menschen soll es eine feste Praxis geben.

Zentren für ME/CFS und FASD am UKE aufbauen

Die Grünen wollen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf einen Standort für Forschung und Behandlung postviraler Erkrankungen wie ME/CFS schaffen. Außerdem soll ein Kompetenzzentrum für Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) entstehen.

Die Grünen wollen kranken Menschen mit Langzeit-Folgen nach Infektionen helfen. An der Uni-Klinik soll dazu geforscht und behandelt werden. Es soll auch ein Zentrum für FASD geben. FASD ist eine Behinderung durch Alkohol in der Schwangerschaft.

Kliniken spezialisieren und Notfallzentren einrichten

Die Grünen wollen im Zuge der Krankenhausreform mit den Kliniken an weiterer Spezialisierung und transparenter Qualität arbeiten. Ambulante und stationäre Versorgung sollen enger verzahnt werden, vor allem durch Integrierte Notfallzentren in ganz Hamburg.

Die Grünen wollen die Kranken-Häuser weiter verbessern. Kliniken sollen sich auf bestimmte Aufgaben spezialisieren. Sie sollen genug Geld bekommen. In der ganzen Stadt soll es Notfall-Zentren geben. Dort arbeiten Praxen und Kliniken zusammen.

Rauchverbot in Gastronomie und an Haltestellen ausweiten

Die Grünen wollen das Hamburger Passivraucherschutzgesetz verschärfen. Ausnahmen für das Rauchen in Gaststätten sollen entfallen, und auch Außengastronomie und Haltestellen sollen rauchfrei werden.

Die Grünen wollen weniger Rauchen an öffentlichen Orten. In Gaststätten soll man gar nicht mehr rauchen dürfen. Das gilt auch draußen vor Gaststätten. Auch an Haltestellen soll Rauchen verboten sein.

Prävention und Gesundheit am Arbeitsplatz stärken

Die Grünen wollen Gesundheitsförderung in allen Lebensphasen ausbauen und Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz verhindern. Auch die medizinische Versorgung von Gefangenen während und nach der Haft soll verbessert werden.

Die Grünen wollen, dass Menschen gesund bleiben. Es soll gesundes Essen in Kitas, Schulen und Heimen geben. Am Arbeits-Platz soll es keine Gewalt und Belästigung geben. Gefangene sollen auch nach der Haft gut versorgt sein.

Psychiatrische Hilfen und Notdienst ausbauen

Die Grünen wollen ambulante und aufsuchende Hilfen für psychisch kranke Menschen stärken und den psychiatrischen Notdienst ausbauen. So sollen wiederholte Klinikaufenthalte und Obdachlosigkeit vermieden werden. Auch die Traumabehandlung für Geflüchtete soll wachsen.

Die Grünen wollen mehr Hilfe für Menschen mit seelischen Krankheiten. Der psychiatrische Notdienst soll größer werden. Anträge auf Hilfe sollen die Ämter schneller bearbeiten. Auch Geflüchtete mit schlimmen Erlebnissen sollen mehr Behandlung bekommen.

Pflegeausbildung und Rolle der Pflege stärken

Die Grünen wollen Ausbildungsabbrüche in der Pflege verringern, indem sie Schulsozialarbeit an Pflegeschulen fördern. Pflegefachkräfte sollen in der wohnortnahen Grundversorgung mehr Aufgaben übernehmen. Interkulturelle und diskriminierungsfreie Pflege soll verbindlich verankert werden.

Viele Menschen brechen die Ausbildung in der Pflege ab. Die Grünen wollen deshalb Sozial-Arbeiter an Pflege-Schulen fördern. Pflege-Kräfte sollen in den Stadtteilen mehr Aufgaben bekommen. Niemand soll in der Pflege benachteiligt werden.

Drogenpolitik auf Prävention und Entkriminalisierung ausrichten

Die Grünen wollen in der Drogen- und Suchtpolitik auf Vorbeugung, Schadensminderung und Entkriminalisierung statt auf Strafverfolgung von Abhängigen setzen. Die Suchthilfe soll dauerhaft finanziert und Aufklärung an Schulen verpflichtend werden. Das Cannabisgesetz soll in Hamburg umgesetzt werden.

Die Grünen wollen Süchtige nicht bestrafen. Sie wollen ihnen helfen und sie beraten. Schulen sollen Kinder früh über Drogen aufklären. Die Sucht-Hilfe soll genug Geld bekommen. Das Cannabis-Gesetz soll in Hamburg gelten.

Drug-Checking und niedrigschwellige Suchthilfe ermöglichen

Die Grünen wollen in Hamburg Drug-Checking anbieten, also die Untersuchung von Drogen auf ihre Inhaltsstoffe, um Konsumrisiken zu senken. Leicht zugängliche Hilfsangebote und die Versorgung mit Ersatzstoffen sollen gesichert werden.

Beim Drug-Checking prüfen Fachleute, was in einer Droge steckt. Die Grünen wollen das in Hamburg möglich machen. Das soll Menschen vor gefährlichen Stoffen schützen. Auch Hilfe ohne Hürden soll es weiter geben. Süchtige sollen Ersatz-Stoffe vom Arzt bekommen können.

Glücksspiel strenger regulieren, Werbung verbieten

Die Grünen wollen den Schutz vor Glücksspielsucht verbessern. Bei der nächsten Reform des Glücksspielstaatsvertrags sollen Werbung für Glücksspiel und Sportwetten verboten und ein monatliches Einsatzlimit ohne Ausnahmen festgelegt werden.

Glücksspiel kann süchtig machen. Die Grünen wollen Werbung für Glücksspiel und Sport-Wetten verbieten. Jeder soll höchstens 1.000 Euro im Monat einsetzen dürfen. Für Spielhallen sollen die strengen Regeln bleiben.

Pflegeangebote für queere Menschen ausbauen

Die Grünen wollen die Pflege für queere Menschen stark erweitern, etwa mit eigenen Fachstellen und geschultem Personal in Kliniken und Heimen. Das Programm schätzt die Zahl queerer Pflegebedürftiger in Hamburg auf 4.500 bis 9.000 und sieht einen Mangel an diskriminierungsfreien Angeboten, der zu Isolation führe.

In Hamburg brauchen viele queere Menschen Pflege. Für sie gibt es oft keine passenden Angebote. Die Grünen wollen deshalb viel mehr Angebote schaffen. Pflegekräfte sollen dafür geschult werden. Queere ältere Menschen sollen auch in wichtigen Gremien mitreden.

Feuerwehr und Rettungsdienst neu aufstellen

Die Grünen wollen den Rettungsdienst medizinisch eigenständig organisieren und mit eigenem ärztlichem Personal ausstatten. Er soll enger mit Praxen, Kliniken und anderen Hilfsangeboten vernetzt werden, weil die Einsatzzahlen steigen. Die Sanierung der Freiwilligen Feuerwehren soll weiterlaufen.

Der Rettungs-Dienst hat immer mehr Einsätze. Die Grünen wollen ihm eigene Ärztinnen und Ärzte geben. Er soll besser mit Kliniken und Praxen zusammenarbeiten. Die Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr sollen weiter erneuert werden.

Ersthelfer-App und mehr Defibrillatoren einführen

Die Grünen wollen eine App einsetzen, die bei einem Notruf medizinisch geschulte Menschen in der Nähe alarmiert. Dazu kommen Wiederbelebungskurse und mehr öffentlich zugängliche Defibrillatoren. Begründet wird das damit, dass bei einem Herzstillstand jede Sekunde zählt und der Rettungsdienst einige Minuten braucht.

Bei einem Herz-Stillstand muss Hilfe sehr schnell kommen. Die Grünen wollen eine App für Ersthelfer. Die App ruft geschulte Menschen aus der Nähe. Es soll auch mehr Kurse für Wiederbelebung geben. An mehr Orten sollen Defibrillatoren hängen. Das sind Geräte, die das Herz wieder starten.

Psychiatrische Versorgung in Haft verbessern

Die Grünen wollen im Justizvollzug eine psychiatrische Kurzzeitstation schaffen und den Maßregelvollzug nach Bedarf ausbauen. Hintergrund ist nach dem Programm die Zunahme psychischer Erkrankungen unter Gefangenen. Die Vorbeugung gegen Suizide in Haft soll weiterentwickelt werden.

Immer mehr Gefangene haben seelische Krankheiten. Die Grünen wollen dafür eine eigene Station im Gefängnis einrichten. Auch der Maßregel-Vollzug soll mehr Plätze bekommen. Das ist eine Klinik für psychisch kranke Straftäter. Die Grünen wollen Suizide in Haft verhindern.

Grüne: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 5 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Städtische Gesundheitszentren in ärmeren Stadtteilen einrichten

Die Linke will in ärmeren Stadtteilen städtische Gesundheitszentren schaffen, die ärztliche Versorgung mit sozialer und psychologischer Beratung verbinden. Alle Menschen in Hamburg sollen wohnortnah Zugang zu Haus- und Kinderarztpraxen haben, egal wie sie versichert sind. Die Partei will damit eine aus ihrer Sicht bestehende Zwei-Klassen-Medizin überwinden.

Die Linke will Gesundheits-Zentren der Stadt. Sie sollen in ärmeren Stadtteilen stehen. Dort gibt es Haus-Ärzte, Kinder-Ärzte und Beratung. Jeder soll in der Nähe einen Arzt finden. Die Art der Kranken-Versicherung soll dabei egal sein.

Gesundheitsvorsorge im Quartier und kostenlose Impfungen

Die Linke will die Vorsorge stärker in die Stadtteile bringen, unter anderem mit Community Health Nurses. Schutzimpfungen sollen einfach und kostenlos zugänglich sein. Für die Luft in Innenräumen wie Kitas, Schulen und medizinischen Einrichtungen sollen verbindliche Mindeststandards gelten.

Die Linke will mehr Vorsorge in den Stadtteilen. Pflege-Fachleute sollen zu den Menschen kommen. Impfungen sollen kostenlos und leicht zu bekommen sein. In Kitas, Schulen und Praxen soll die Luft sauber sein. Dafür soll es feste Regeln geben.

Krankenhäuser rekommunalisieren und Fallpauschalen abschaffen

Die Linke will die Krankenhäuser zurück in öffentliche Hand bringen und die Fallpauschalen (DRG) abschaffen. Die Krankenhausplanung soll sich am Bedarf orientieren. Die Partei begründet das damit, dass Gesundheit keine Ware sei.

Viele Kranken-Häuser in Hamburg gehören privaten Firmen. Die Linke will: Die Kranken-Häuser sollen wieder der Stadt gehören. Heute bekommen Kranken-Häuser feste Beträge pro Behandlung. Das will die Partei abschaffen. Für Geburten und kranke Kinder soll es mehr Geld geben.

Pflege, pflegende Angehörige und Geburtshilfe stärken

Die Linke will Pflegekapazitäten planen, die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern und pflegende Angehörige finanziell absichern. In der Geburtshilfe soll es eine 1-zu-1-Betreuung und Hebammenzentren geben. Pflegebedürftigkeit und die Pflege von Angehörigen sollen nicht zu Armut oder Vereinsamung führen.

Die Linke will die Pflege besser planen. Wer Angehörige zu Hause pflegt, soll genug Geld haben. Es soll mehr Kurzzeit-Pflege geben. Bei der Geburt soll eine Hebamme nur für eine Frau da sein. Es soll Hebammen-Zentren geben.

Psychiatrische Hilfen und akzeptierende Drogenhilfe ausbauen

Die Linke will den psychiatrischen Krisendienst ausbauen und die Ausbildung von Psychotherapeutinnen und -therapeuten voll finanzieren. In der Drogenpolitik setzt sie auf einen akzeptierenden Ansatz mit Drug-Checking, Konsumräumen und Orten, an denen Konsum geduldet wird. Therapie soll für alle mit Bedarf ohne Zuzahlung zugänglich sein.

Die Linke will mehr Hilfe bei seelischen Krisen. Es soll mehr Therapie-Plätze geben, vor allem für Kinder und Jugendliche. Menschen, die Drogen nehmen, sollen Hilfe statt Druck bekommen. Sie sollen ihre Drogen prüfen lassen können. Das heißt Drug-Checking.

Enquete-Kommission zur Corona-Politik einrichten

Die Linke will die Corona-Politik in Hamburg durch eine Enquete-Kommission aufarbeiten lassen. Daran soll ein breites Spektrum von Fachleuten mitwirken.

Die Linke will die Corona-Politik in Hamburg prüfen lassen. Dafür soll es eine Kommission geben. Eine Kommission ist eine Gruppe, die ein Thema genau untersucht. Viele Fachleute sollen mitmachen, zum Beispiel Ärzte und Psychologen.

Geschlechtergerechte Medizin und Frauengesundheit fördern

Die Linke will, dass die Medizin nicht länger den Mann als Maßstab nimmt, und Krankheiten, die vor allem Frauen betreffen, besser erforschen und behandeln lassen. In öffentlichen Toiletten sollen Menstruationsprodukte kostenlos ausliegen.

Die Medizin forscht oft nur an Männern. Die Linke will das ändern. Krankheiten von Frauen sollen besser erforscht werden. In öffentlichen Toiletten soll es kostenlose Binden und Tampons geben. Trans Menschen sollen leichter medizinische Hilfe bekommen.

Pflegeheime besser ausstatten und kontrollieren

Die Linke will, dass alle Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen kostenloses und barrierefreies WLAN bekommen. Außerdem sollen die Heime regelmäßig kontrolliert und bei einer queer- und kultursensiblen Pflege gefördert werden.

Die Linke will kostenloses WLAN in allen Pflege-Heimen. Die Stadt soll die Heime regelmäßig prüfen. Heime sollen auf queere Menschen und Menschen aus anderen Kulturen eingehen. Dafür soll es Förderung geben.

Linke: alle 8 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2025

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Landespflegegeld einführen

Die SPD will ein Landespflegegeld für Pflegebedürftige einführen, denen nur ein Taschengeld zur freien Verfügung bleibt. Im Bund setzt sie sich für eine solidarische Finanzierung der Pflege und weniger Bürokratie ein.

Manche pflegebedürftige Menschen haben nur ein kleines Taschengeld. Die SPD will ihnen zusätzliches Geld vom Land geben. Damit können sie zum Beispiel Körperpflege und Medikamente bezahlen. Pflege soll für die SPD kein Geschäft sein.

Pflegende Angehörige entlasten

Die SPD will Menschen entlasten, die Angehörige pflegen, und dafür mehr Plätze in der Kurzzeitpflege schaffen. Das Programm begründet dies damit, dass Angehörige den größten Teil der Pflege tragen.

Viele Menschen pflegen ihre Eltern zu Hause. Die SPD will diesen Menschen helfen. Es soll mehr Plätze für Kurzzeit-Pflege geben. Dort wohnen Pflegebedürftige für kurze Zeit. Auch die Beratung soll leichter zu verstehen sein.

Pflegeberufe attraktiver machen

Die SPD will Pflege- und Gesundheitsberufe durch bessere Ausbildung und Arbeitsbedingungen aufwerten, um Fachkräfte zu halten und zu gewinnen. Ausländische Abschlüsse sollen einfacher und schneller anerkannt werden.

Die SPD will mehr Menschen für Pflege-Berufe gewinnen. Die Ausbildung soll gut sein und kein Schulgeld kosten. Die Arbeit soll angenehmer werden. Wer im Ausland gelernt hat, soll schneller in Hamburg arbeiten dürfen.

Bürgerversicherung und solidarische Pflegeversicherung unterstützen

Die SPD unterstützt auf Bundesebene die Einführung einer Bürgerversicherung, also einer gemeinsamen Krankenversicherung für alle. Auch die Pflegeversicherung soll solidarisch finanziert werden, damit Menschen lange zu Hause leben können.

Die SPD ist für eine Bürger-Versicherung. Das ist eine Kranken-Versicherung für alle Menschen gemeinsam. Auch die Pflege-Versicherung soll von allen gemeinsam getragen werden. Menschen sollen möglichst lange zu Hause wohnen können.

Bedarfsplanung an tatsächlichen Patientenzahlen ausrichten

Die SPD will, dass Planung und Finanzierung der medizinischen Versorgung berücksichtigen, wie viele Menschen in Hamburg tatsächlich behandelt werden, auch aus dem Umland. Die hohe Nachfrage von außerhalb soll Hamburger Patientinnen und Patienten nicht benachteiligen.

Viele Menschen aus dem Umland gehen in Hamburg zum Arzt. Die SPD will, dass die Planung das mitzählt. Es soll nicht nur die Zahl der Einwohner zählen. Hamburger sollen dadurch keine Nachteile haben.

Krankenhäuser modernisieren und Notfallversorgung reformieren

Die SPD will weiter stark in Hamburgs Krankenhäuser investieren und Leistungen stärker spezialisieren und bündeln. Die Notfallversorgung soll nach dem Modell Integrierter Notfallzentren umgebaut werden, damit Hilfesuchende schneller versorgt werden.

Die SPD will die Krankenhäuser in Hamburg modernisieren. Dafür gibt die Stadt eigenes Geld und Geld vom Bund aus. Kliniken sollen sich auf bestimmte Behandlungen spezialisieren. Auch die Notfall-Versorgung soll besser organisiert werden.

Geburtshilfe mit Hebammenzentren ausbauen

Die SPD will die Betreuung rund um Schwangerschaft und Geburt verbessern und dazu Hebammenzentren in Gebieten mit Bedarf einrichten. Grundlage sind die Empfehlungen der Fachkommission „Gesunde Geburt“.

Die SPD will Schwangere und junge Familien besser betreuen. Dafür soll es Hebammen-Zentren geben. Sie entstehen dort, wo Hebammen fehlen. Kinder-Kliniken sollen genug Geld bekommen.

Lokale Gesundheitszentren in allen Bezirken schaffen

Die SPD will lokale Gesundheitszentren und Sozialberatung in Hausarztpraxen ausbauen, sodass es pro Bezirk wenigstens ein solches Zentrum gibt. Das soll Patientinnen und Patienten sowie Praxen in den Stadtteilen entlasten.

Die SPD will mehr Gesundheits-Zentren in den Stadtteilen. Jeder Bezirk soll mindestens eines haben. Dort bekommen Menschen Hilfe und Beratung. Die Kranken-Kassen sollen einen Teil bezahlen.

Prävention und Hitzeschutz stärken

Die SPD will Gesundheitsförderung früh beginnen lassen und alle Alters- und Bevölkerungsgruppen erreichen. Geplant sind unter anderem ein Hitzeaktionsplan und eine Kampagne für die HPV-Impfung.

Die SPD will, dass Menschen gar nicht erst krank werden. Dafür soll es mehr Vorsorge geben. Ein Plan soll Menschen an sehr heißen Tagen schützen. Außerdem wirbt die Stadt für eine Impfung gegen HPV. HPV sind Viren, die Krebs auslösen können.

Hilfen bei psychischen Erkrankungen ausbauen

Die SPD will die Versorgung psychisch kranker Menschen verbessern und in allen Bezirken Gemeindepsychiatrische Verbünde aufbauen. Hinzu kommen eine Psychiatriekoordinierung und ein Krisentelefon.

Die SPD will Menschen mit seelischen Krankheiten besser helfen. In jedem Bezirk sollen Hilfs-Angebote zusammenarbeiten. Es soll ein Krisen-Telefon geben. Menschen sollen schneller eine Therapie bekommen.

Drogenkonsum senken und Suchthilfe sichern

Die SPD will den Konsum legaler und illegaler Drogen durch Vorbeugung und Strafverfolgung verringern und den Drogenhandel bekämpfen. Zugleich sollen Hilfen für Suchtkranke wie Konsumräume und Drug-Checking bestehen bleiben und wachsen.

Die SPD will, dass weniger Menschen Drogen nehmen. Die Polizei soll gegen Drogen-Händler vorgehen. Suchtkranke Menschen sollen aber Hilfe bekommen. Es gibt Räume, in denen sie sauber konsumieren können. Dort kann man Drogen auch prüfen lassen.

Cannabis-Regeln restriktiv anwenden

Die SPD will die neuen Cannabis-Gesetze in Hamburg streng handhaben, mit hohen Bußgeldern, strikten Genehmigungen und Kontrollen der Anbauvereine. Besonderes Gewicht legt sie auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Cannabis ist seit Kurzem teilweise erlaubt. Die SPD will die neuen Regeln in Hamburg streng anwenden. Wer dagegen verstößt, soll hohe Buß-Gelder zahlen. Anbau-Vereine werden kontrolliert. Kinder und Jugendliche sollen besonders geschützt werden.

SPD: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl