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Was sagen die Parteien in Niedersachsen zu Gesundheit und Pflege?

4 aktuelle Wahlprogramme in Niedersachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Hebammen bei Haftpflichtkosten entlasten

Die AfD will den Hebammenberuf stärken und freiberufliche Hebammen von den Kosten der Berufshaftpflicht entlasten. Geburten zu Hause und in Geburtshäusern sollen auch auf dem Land möglich bleiben. Die von der EU vorgegebene Akademisierung des Berufs sieht die Partei skeptisch.

Es gibt zu wenige Hebammen. Die AfD will ihnen helfen. Hebammen zahlen viel Geld für eine Pflicht-Versicherung. Die AfD will sie davon entlasten. Geburten zu Hause sollen weiter möglich sein.

Corona-Impfpflicht ablehnen, besonders für Kinder

Die AfD lehnt eine Corona-Impfpflicht und Grundrechtseinschränkungen für Ungeimpfte ab, vor allem bei Kindern. Sie hält die Impfstoffe für unzureichend getestet und ihr Risiko für nicht einschätzbar. Eine Pflichtimpfung von Kindern will sie mit allen rechtlichen Mitteln verhindern.

Die AfD ist gegen eine Pflicht zur Corona-Impfung. Das gilt besonders für Kinder. Sie meint: Die Impfstoffe wurden zu kurz getestet. Menschen ohne Impfung sollen keine Nachteile haben.

Krankenhausinvestitionen verdoppeln und Strukturfonds auflegen

Die AfD will die Landesmittel für Krankenhausbauten von 120 Millionen Euro im Jahr verdoppeln und einen landeseigenen Strukturfonds von einer Milliarde Euro schaffen. Damit soll der Investitionsstau abgebaut werden. Den Verkauf kommunaler Kliniken an private Konzerne bezeichnet sie als Fehler.

Viele Krankenhäuser brauchen Geld für Bauten und Reparaturen. Die AfD will das Geld vom Land verdoppeln. Dazu soll ein Fonds mit einer Milliarde Euro kommen. Die AfD sagt: Gesundheit darf kein Geschäft sein.

Lokale Gesundheitszentren und regionale Netzwerke ausbauen

Die AfD befürwortet lokale Gesundheitszentren als Ergänzung zu niedergelassenen Ärzten und will regionale Gesundheitsnetzwerke weiterentwickeln. Dadurch soll die Versorgung vor Ort gesteuert werden, mit Beteiligung der Bürger. Dass Klinikkonzerne solche Zentren führen, sieht die Partei kritisch.

Die AfD will mehr Gesundheits-Zentren vor Ort. Dort arbeiten Ärzte aus vielen Fachgebieten zusammen. Ärzte, Kliniken und andere Helfer sollen sich besser abstimmen. Die Bürger sollen dabei mitreden können.

Ländliche Krankenhäuser in kommunale Hand zurückführen

Die AfD will Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung auf dem Land wieder in kommunale Trägerschaft bringen und dort halten. Eine weitere Ausbreitung von Klinikkonzernen lehnt sie ab.

Die AfD will Krankenhäuser auf dem Land erhalten. Diese Krankenhäuser sollen wieder den Städten und Kreisen gehören. Große Klinik-Firmen sollen nicht noch mehr Einfluss bekommen.

Prävention ausbauen und kostenfreies Schulessen anbieten

Die AfD will die Gesundheitsvorsorge stärken und fordert ein kostenloses Schulessen nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Kinder sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern gesund aufwachsen können.

Die AfD will, dass Menschen gar nicht erst krank werden. Dafür soll es kostenloses Essen in der Schule geben. Das Essen soll gesund sein. Schulen sollen über gesundes Leben aufklären.

Häusliche Pflege durch Angehörige besser vergüten

Die AfD will die Pflege zu Hause finanziell stärker anerkennen und Anreize für pflegende Angehörige schaffen. Stationäre Pflege soll sich vor allem auf Menschen mit schweren oder mehrfachen Einschränkungen konzentrieren.

Die AfD will mehr Geld für Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen. Die Pflege in der Familie soll auch mehr für die Rente zählen. Pflegeheime sollen vor allem für schwer kranke Menschen da sein.

Pflegeberufe besser bezahlen und Personalschlüssel festlegen

Die AfD will dem Fachkräftemangel in der Pflege mit höherer Bezahlung, verbindlichen Personalvorgaben und weniger Bürokratie begegnen. Niedersachsen soll bundesweit die höchsten Pflegevergütungssätze zahlen.

In der Pflege fehlen Fachkräfte. Die AfD will Pflegekräfte besser bezahlen. Es soll feste Regeln geben, wie viele Pflegekräfte mindestens da sein müssen. Pflegekräfte sollen weniger Papierkram haben.

Rettungsdienst und Notfallversorgung ausbauen

Die AfD will erreichen, dass der Rettungsdienst die Hilfsfrist überall einhält, also die vorgegebene Zeit bis zum Eintreffen am Einsatzort. Dazu sollen Rettungswachen dezentraler verteilt, die Luftrettung erweitert und Notfallpraxen an Krankenhäusern rund um die Uhr geöffnet werden.

Der Rettungs-Dienst soll schnell bei den Menschen sein. Dafür soll es mehr Rettungs-Wachen an verschiedenen Orten geben. Auch Rettungs-Hubschrauber sollen öfter fliegen. Notfall-Praxen an Krankenhäusern sollen Tag und Nacht offen sein.

Medizinische Güter im Inland produzieren und bevorraten

Die AfD will Deutschland bei medizinischen Gütern und wichtigen Medikamenten möglichst unabhängig vom Weltmarkt machen. Sie begründet das mit den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie.

Deutschland soll wichtige Medikamente selbst herstellen. Das Land soll weniger von anderen Ländern abhängen. Es soll Lager für lebenswichtige Medikamente geben. So ist Deutschland in einer Krise versorgt.

Fallpauschalen in Krankenhäusern abschaffen

Die AfD will das DRG-System abschaffen, also die Abrechnung der Krankenhäuser über Fallpauschalen. Nach ihrer Auffassung hat es wohnortnahe Kliniken in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht und stellt den Abrechnungsfall über den Menschen.

Krankenhäuser bekommen heute einen festen Betrag pro Behandlung. Das nennt man DRG-System. Die AfD will dieses System abschaffen. Sie sagt: Es schadet kleinen Krankenhäusern in der Nähe.

AfD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Gesundheitsforschung und Lebenswissenschaften stärken

Die CDU will die Gesundheitsforschung an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen ausbauen, vor allem zu Krebs, Lunge, Infektionen und Transplantation. Auch die Zusammenarbeit der norddeutschen Länder soll wachsen.

Die CDU will die Forschung zur Gesundheit stärken. Das gilt besonders für Krebs, Lungen-Krankheiten und Infektionen. Die Forscher im Norden sollen mehr zusammenarbeiten. Auch Künstliche Intelligenz soll bei der Suche nach Therapien helfen.

Ärztliche Versorgung gleichmäßiger verteilen

Die CDU will erreichen, dass Arztpraxen gleichmäßiger über das Land verteilt sind und auch ländliche Regionen gut versorgt bleiben. Dazu setzt sie auf Vorgaben in überversorgten Gebieten und auf Anreize für die Niederlassung in unterversorgten Gebieten.

In manchen Gegenden gibt es viele Ärzte, in anderen zu wenige. Die CDU will das ändern. Junge Ärzte sollen Vorteile bekommen, wenn sie aufs Land gehen. Haus-Ärzte sollen besser bezahlt werden.

Mehr Investitionen und Umbau der Krankenhausstruktur

Die CDU will weiter in die Krankenhäuser investieren und Versorgungsstufen einführen, um die Qualität zu steigern und überall eine Grundversorgung zu sichern. Die Investitionsmittel sollen rasch auf acht Prozent der Erlöse aus stationären Leistungen steigen.

Die CDU will mehr Geld für Kranken-Häuser ausgeben. Die Kranken-Häuser sollen in Stufen eingeteilt werden. Schwere Krankheiten sollen große Zentren behandeln. Überall soll es eine Grund-Versorgung geben.

Notfallversorgung in 30 Minuten erreichbar machen

Die CDU will gewährleisten, dass Notfall-, Grund- und Regelversorgung überall binnen einer halben Stunde zu erreichen sind. Dafür sollen Rettungsdienst und Versorgung im ländlichen Raum ausgebaut werden.

Jeder soll in 30 Minuten medizinische Hilfe erreichen. Das will die CDU sicherstellen. Auf dem Land soll es mehr Gesundheits-Zentren geben. Der Rettungs-Dienst soll stärker werden.

Telemedizin und digitale Gesundheitsversorgung ausbauen

Die CDU will gemeinsam mit Kassen und Leistungserbringern ein Gesamtkonzept für die digitale Gesundheitsversorgung erstellen. Telemedizin soll vor allem im ländlichen Raum flächendeckend eingesetzt werden, weil sie aus Sicht des Programms die Versorgung verbessert.

Die CDU will mehr digitale Technik im Gesundheits-Wesen. Ärzte sollen Patienten auch per Video behandeln können. Das nennt man Telemedizin. Das soll vor allem Menschen auf dem Land helfen.

Angebote für psychische Gesundheit ausbauen

Die CDU will die Versorgung bei psychischen Erkrankungen verbessern und für genügend Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sorgen. Sie verweist darauf, dass psychische Gesundheit an Bedeutung gewinnt und die Corona-Pandemie Folgen hinterlässt.

Viele Menschen haben seelische Probleme. Die CDU will, dass es genug Therapeuten gibt. Kinder und junge Menschen sollen mehr Hilfe bekommen. Die CDU will auch Einsamkeit erforschen lassen.

Apotheken vor Ort stärken

Die CDU will die Versorgung mit Arzneimitteln nahe am Wohnort sichern und die Apotheken dabei unterstützen. Die Apotheke vor Ort soll zudem als leicht zugängliche Beratungsstelle im Gesundheitswesen dienen.

Die CDU will die Apotheken in der Nähe erhalten. Menschen sollen ihre Medikamente nah am Wohnort bekommen. Apotheken sollen auch beraten und weiterhelfen. Bei der digitalen Technik sollen sie Hilfe bekommen.

Hebammenversorgung flächendeckend sichern

Die CDU will mit einer Landesinitiative überall Hebammenzentralen aufbauen, weil viele werdende Eltern nur schwer eine Hebamme finden. Geburtshilfliche Abteilungen mit fest angestellten Hebammen sollen im ganzen Land vorhanden sein.

Viele Eltern finden nur schwer eine Hebamme. Die CDU will deshalb überall Hebammen-Zentralen aufbauen. Kliniken sollen fest angestellte Hebammen haben. Die Ausbildung an Hochschulen soll weiter wachsen.

Geschlechterspezifische Medizin fördern

Die CDU will, dass geschlechterspezifische Medizin mehr Beachtung findet, und die Forschung dazu in Niedersachsen fördern. Sie begründet das mit den individuellen medizinischen Bedürfnissen der Menschen.

Frauen und Männer können unterschiedlich krank werden. Die Medizin soll das mehr beachten. Die CDU will die Forschung dazu fördern. Sie will auch besser über Krankheiten wie Endometriose aufklären.

5.000 zusätzliche Pflegekräfte gewinnen

Die CDU will mit einem Landesprogramm binnen fünf Jahren 5.000 weitere Pflegekräfte gewinnen und die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern. Nur so lasse sich nach Ansicht der Partei Personal halten, zurückholen und neu gewinnen.

In der Pflege fehlen Menschen. Die CDU will in fünf Jahren 5.000 neue Pflege-Kräfte finden. Ein Pflege-Beauftragter soll das Programm leiten. Pflege-Kräfte sollen mehr selbst entscheiden dürfen.

Pflegeausbildung reformieren und Pflegehelferausbildung wieder einführen

Die CDU will die einjährige Pflegehelferausbildung zurückbringen, um einen leichten Einstieg in den Beruf zu schaffen. Die Pflegeausbildung soll außerdem dual organisiert, vom Schulgeld befreit und stärker beworben werden.

Die CDU will eine kurze Ausbildung für Pflege-Helfer wieder einführen. Sie dauert ein Jahr. So sollen mehr Menschen in die Pflege kommen. Für die Ausbildung soll niemand Schul-Geld zahlen.

Pflegeausbildung modernisieren und Lehrpersonal gewinnen

Die CDU will die Ausbildung in der Pflege praxisnäher gestalten und mehr Lehrkräfte für Pflegeschulen gewinnen. Dafür sollen Übungslabore, zusätzliche Studienplätze und neue Pflegeschulen entstehen.

Die CDU will die Ausbildung in der Pflege verbessern. Schulen sollen Übungs-Räume mit gespielten Patienten bekommen. Es soll mehr Studien-Plätze für Pflege geben. Erfahrene Pflegekräfte sollen leichter unterrichten dürfen.

Ausländische Pflegekräfte und Quereinsteiger leichter gewinnen

Die CDU will den Personalbedarf in der Pflege auch durch mehr Fachkräfte aus dem Ausland und durch Quereinsteiger decken. Abschlüsse sollen einfacher anerkannt, Visa leichter erteilt und Hürden für den Berufseinstieg gesenkt werden.

In der Pflege fehlen Menschen. Die CDU will mehr Pflegekräfte aus anderen Ländern holen. Ihre Abschlüsse sollen einfacher anerkannt werden. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen leichter in die Pflege wechseln können.

Landespflegegeld einführen und Pflegekosten senken

Die CDU will ein Landespflegegeld als Zuschuss einführen, damit Pflegebedürftige finanziell nicht überfordert werden. Zudem soll die Pflegeversicherung auf Bundesebene weiterentwickelt und die stationäre Pflege wieder mit Investitionsmitteln gefördert werden.

Pflege kostet viel Geld. Die CDU will ein Pflege-Geld vom Land einführen. Das ist ein Zuschuss für Menschen, die Pflege brauchen. Auch Pflegeheime sollen wieder Geld vom Land bekommen. So sollen die Kosten für die Bewohner sinken.

Häusliche Pflege und flexible Pflegeformen stärken

Die CDU will, dass Pflegebedürftige länger zu Hause leben können, und dafür ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote enger verzahnen. Pflegende Angehörige sollen entlastet und neue Wohnformen ermöglicht werden. Eine starre Fachkraftquote lehnt die Partei ab.

Viele Menschen wollen zu Hause gepflegt werden. Die CDU will das leichter machen. Es soll Gemeinde-Schwestern geben. Das sind Pflegekräfte, die Menschen im Ort besuchen. Angehörige sollen mehr Hilfe bekommen, zum Beispiel durch Tages-Pflege. Es soll auch neue Wohn-Formen für Pflege geben.

Bürokratie in der Pflege abbauen, Digitalisierung ausbauen

Die CDU will Verwaltungsabläufe in der Pflege straffen und Behörden bündeln. Zugleich soll die Digitalisierung Arbeitsprozesse und Dokumentation vereinfachen.

In der Pflege gibt es viele Vorschriften und viel Papier-Arbeit. Die CDU will das verringern. Behörden sollen besser zusammen-arbeiten. Computer und digitale Technik sollen die Arbeit leichter machen.

Freiwillige Interessenvertretung und Tarifvertrag Pflege

Die CDU lehnt eine Pflegekammer mit Pflichtmitgliedschaft ab und setzt auf freiwillige Interessenvertretung. Gewerkschaften, Betriebsvertretungen und Fachverbände sollen gestärkt und ein Tarifvertrag für die Pflege erneut angestoßen werden.

Pflegekräfte sollen ihre Interessen vertreten können. Die CDU will dafür keine Pflicht-Mitgliedschaft in einer Kammer. Sie will Gewerkschaften und Verbände stärken. Außerdem will sie einen Tarif-Vertrag für die Pflege. Ein Tarif-Vertrag regelt Lohn und Arbeits-Bedingungen für viele Beschäftigte.

Drogenlegalisierung ablehnen, Suchthilfe ausbauen

Die CDU lehnt jede Legalisierung von Drogen ab, sofern sie nicht medizinischen Zwecken dient. Zugleich will sie Prävention, Beratung und Behandlung in der Suchthilfe mit zusätzlichen Mitteln ausbauen.

Die CDU will keine Drogen erlauben. Nur für die Medizin soll es Ausnahmen geben. Die Partei will mehr über die Gefahren von Sucht aufklären. Schulen sollen früher über Sucht sprechen. Für die Hilfe bei Sucht soll es mehr Geld geben.

CDU: alle 18 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 11 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschaftdeutlich progressiv (-2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Selbstbestimmtes Altern im gewohnten Umfeld ermöglichen

Die Grünen wollen, dass ältere Menschen möglichst lange zu Hause leben können und vor Armut geschützt sind. Dafür fordern sie mehr barrierearme, bezahlbare Wohnungen mit Pflege im Quartier und eine Infrastruktur, die zu allen Generationen passt.

Alte Menschen sollen lange in ihrer Wohnung bleiben können. Dafür wollen die Grünen mehr Wohnungen ohne Hindernisse. Die Wohnungen sollen bezahlbar sein. Pflege soll es in der Nähe geben. Die Grünen wollen auch etwas gegen Einsamkeit tun.

Palliativversorgung ausbauen

Die Grünen wollen ein menschenwürdiges Lebensende für alle sichern, vor allem für schwerstkranke Menschen. Dazu soll die palliativmedizinische Versorgung ausgebaut werden, besonders ambulant und für Kinder und Jugendliche.

Viele Menschen möchten zu Hause sterben. Die Grünen wollen das möglich machen. Palliativ-Medizin lindert Schmerzen bei sehr schwer kranken Menschen. Diese Hilfe soll es öfter geben, auch zu Hause und für Kinder.

Öffentlichen Gesundheitsdienst und Prävention stärken

Die Grünen wollen den Öffentlichen Gesundheitsdienst strukturell stärken, damit er Prävention und Gesundheitsbildung voll leisten kann. Eine Landesstiftung Prävention soll Gelder bündeln, und die kommunale Gesundheitsberatung soll gefördert werden.

Die Gesundheits-Ämter sollen stärker werden. Sie sollen mehr tun, damit Menschen gesund bleiben. Eine neue Stiftung des Landes soll das Geld für Vorsorge sammeln. In den Orten soll es mehr Beratung zur Gesundheit geben.

Gesundheitswesen digitalisieren

Die Grünen wollen das Gesundheitswesen stärker digitalisieren, weil Deutschland hier nach ihrer Darstellung im Rückstand ist. Patientendaten sollen sicher und datenschutzgerecht verfügbar sein, die Schweigepflicht soll auch digital gelten.

Die Grünen wollen mehr digitale Technik im Gesundheitswesen. Ämter für Gesundheit sollen digitaler arbeiten. Daten von Patienten sollen sicher sein. Ärzte müssen auch bei digitalen Daten schweigen.

Krankenhausplanung nach Versorgungsregionen neu ordnen

Die Grünen wollen die Krankenhausplanung an der Behandlungsqualität ausrichten und das Land in mindestens acht Versorgungsregionen mit abgestuften Angeboten gliedern. Ziel ist eine Grundversorgung in der Fläche und spezialisierte Zentren in großen Kliniken.

Die Grünen wollen die Krankenhäuser neu planen. Das Land soll mindestens acht Regionen bekommen. In jeder Region gibt es kleine und größere Krankenhäuser. Die Qualität der Behandlung soll dabei wichtig sein.

Notfallversorgung besser verzahnen

Die Grünen wollen Bereitschaftsdienst, Notaufnahmen und Rettungsdienst enger abstimmen, damit Menschen bei akuter Krankheit jederzeit passende Hilfe erhalten. An Krankenhäusern sollen integrierte Notfallzentren entstehen.

Die Grünen wollen die Hilfe im Notfall verbessern. Bereitschafts-Ärzte, Notaufnahmen und Rettungs-Dienst sollen besser zusammenarbeiten. An Krankenhäusern soll es Notfall-Zentren geben. Rettungs-Wagen sollen Technik für Fern-Behandlung bekommen.

Mehr Fachkräfte für Gesundheitsberufe gewinnen

Die Grünen wollen dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen mit mehr Ausbildung, leichterer Anerkennung ausländischer Abschlüsse und besseren Arbeitsbedingungen begegnen. Unter anderem sollen mindestens 200 neue Medizinstudienplätze entstehen und das Schulgeld in mehreren Berufen entfallen.

Im Gesundheitswesen fehlen viele Fachkräfte. Die Grünen wollen mindestens 200 neue Studienplätze für Medizin. Für einige Ausbildungen soll niemand mehr Schulgeld zahlen. Fachkräfte aus dem Ausland sollen leichter arbeiten und bleiben dürfen.

Pflegeberufe aufwerten und Ausbildung ausbauen

Die Grünen wollen, dass sich die Verantwortung von Pflegekräften in Bezahlung und Arbeitsbedingungen zeigt. Sie setzen auf mehr Tarifbindung, weniger Leiharbeit, deutlich mehr Ausbildungsplätze und mehr eigenständige Befugnisse für Pflegefachkräfte.

Die Grünen wollen Pflege-Berufe besser machen. Pflegekräfte sollen besser bezahlt werden. Es soll mehr Plätze für die Ausbildung geben. Gut ausgebildete Pflegekräfte sollen mehr selbst entscheiden dürfen.

Geburtshilfe wohnortnah sichern, Hebammen stärken

Die Grünen wollen eine wohnortnahe Versorgung rund um die Geburt und mehr Personal in der Geburtshilfe. Die Geburtshilfe soll zur Grundversorgung gehören, sodass das nächste Angebot in höchstens 30 Minuten erreichbar ist.

Die Grünen wollen bessere Hilfe bei der Geburt. Keine Frau soll länger als 30 Minuten zur Geburts-Station fahren. Es soll mehr Hebammen geben. Hebammen sollen besser bezahlt werden.

Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen flächendeckend sichern

Die Grünen wollen, dass Schwangerschaftsabbrüche zur Regelversorgung gehören und überall im Land erreichbar sind. Sie setzen sich außerdem dafür ein, dass Abbrüche nicht mehr strafbar sind.

Die Grünen sagen: Über einen Abbruch entscheidet allein die schwangere Person. Abbrüche sollen überall im Land möglich sein. Es soll genug Ärzte und Kliniken dafür geben. Abbrüche sollen nicht mehr strafbar sein.

Psychiatrische Versorgung und Krisenhilfe ausbauen

Die Grünen wollen die Empfehlungen des Landespsychiatrieplans umsetzen, damit Menschen in psychischen Krisen schneller Hilfe bekommen. Ambulante Krisenhilfe soll wachsen, Wartezeiten sollen kürzer und Zwangseinweisungen seltener werden.

Die Grünen wollen Menschen mit seelischen Krankheiten besser helfen. Es soll mehr schnelle Hilfe in Krisen geben. Die Wartezeit auf Behandlung soll kürzer werden. Weniger Menschen sollen gegen ihren Willen in die Klinik kommen.

Anonymen Krankenschein landesweit einführen

Die Grünen wollen, dass alle Menschen in Niedersachsen medizinisch versorgt werden, auch ohne Krankenversicherung oder Aufenthaltspapiere. Dafür soll es landesweit einen anonymen Krankenschein geben. Das Programm begründet dies mit vermeidbaren schweren Krankheitsverläufen und mit Einnahmeausfällen bei Praxen und Kliniken.

Manche Menschen haben keine Kranken-Versicherung. Die Grünen wollen, dass auch sie zum Arzt gehen können. Dafür soll es einen anonymen Kranken-Schein geben. Anonym heißt: Niemand erfährt den Namen. So muss niemand Angst vor einer Abschiebung haben.

Wohnortnahe Pflegeangebote ausbauen

Die Grünen wollen ambulante und teilstationäre Pflege in der Nähe des Wohnorts ausbauen und pflegende Angehörige entlasten. Das Programm verweist darauf, dass sich die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2050 etwa verdoppeln dürfte, während zu wenige Menschen einen Pflegeberuf ergreifen.

Immer mehr Menschen brauchen Pflege. Die Grünen wollen mehr Pflege-Angebote nahe am Wohnort. Es soll mehr Plätze für Tages-Pflege und Kurzzeit-Pflege geben. Angehörige sollen so weniger Last tragen. Pflege-Kräfte sollen bessere Arbeits-Bedingungen bekommen.

Beamten gesetzliche Krankenversicherung öffnen

Die Grünen wollen Beamtinnen und Beamten den Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung nach dem Hamburger Modell erleichtern. Das Programm sieht darin einen Schritt zur Gleichbehandlung mit Angestellten im öffentlichen Dienst.

Beamte sind meist privat kranken-versichert. Die Grünen wollen ihnen die gesetzliche Kasse leichter machen. Das Vorbild ist Hamburg. So sollen Beamte und Angestellte gleicher behandelt werden.

Grüne: alle 14 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 12 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Krankenhäuser modernisieren, Versorgung auf dem Land sichern

Die SPD will mit einem Investitionsprogramm die Krankenhäuser modernisieren und digitalisieren. Eine Landarztquote und regionale Gesundheitszentren sollen die Versorgung außerhalb der Städte verbessern.

Die SPD will viel Geld in Krankenhäuser stecken. Sie sollen moderner und digitaler werden. Es soll mehr Ärzte auf dem Land geben. Dafür soll es eine Landarzt-Quote geben. Außerdem sollen neue Gesundheits-Zentren in den Regionen entstehen.

Arbeitsbedingungen und Personal in der Pflege verbessern

Die SPD will bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege und mehr Beschäftigte in Alten- und Krankenpflege. Auch die Pflege zu Hause und pflegende Angehörige sollen Unterstützung bekommen.

Die SPD will die Arbeit in der Pflege besser machen. Es soll mehr Pflege-Kräfte geben. Das gilt für Alten-Pflege und Kranken-Pflege. Auch Menschen, die Angehörige zu Hause pflegen, sollen Hilfe bekommen.

Schulgeld in Sozial- und Gesundheitsberufen abschaffen

Die SPD will das Schulgeld in den verbleibenden Ausbildungen der Sozial- und Gesundheitsberufe abschaffen, etwa in der Heilerziehungspflege. Damit soll dem Fachkräftemangel in sozialen Berufen und in der Pflege begegnet werden.

In sozialen Berufen fehlen viele Fachkräfte. Für manche Ausbildungen müssen junge Menschen Schulgeld zahlen. Die SPD will dieses Schulgeld abschaffen. Außerdem sollen mehr Auszubildende an Schulen Geld für ihre Ausbildung bekommen.

Ökonomisierung im Gesundheitswesen stoppen

Die SPD versteht Gesundheit als Teil der staatlichen Daseinsvorsorge und nicht als Ware. Sie will die zunehmende Ausrichtung auf wirtschaftliche Interessen beenden und Einrichtungen möglichst wieder in kommunale Hand bringen.

Die SPD sagt: Gesundheit ist keine Ware. Kliniken sollen nicht vor allem Geld verdienen. Städte und Kreise sollen wieder mehr Kliniken selbst betreiben. Land und Bund sollen dabei helfen.

Krankenhausreform umsetzen und Investitionen erhöhen

Die SPD will die mit dem neuen Krankenhausgesetz begonnene Reform der Kliniklandschaft umsetzen. Eine Grundversorgung nahe am Wohnort soll überall bestehen bleiben, hochspezialisierte Leistungen sollen an geeigneten Häusern gebündelt werden. Dazu kommen deutlich mehr Investitionsmittel.

Die SPD will die Krankenhäuser in Niedersachsen neu ordnen. Überall soll es ein Krankenhaus in der Nähe geben. Schwierige Behandlungen sollen nur bestimmte Kliniken machen. Das Land soll mehr Geld für Krankenhäuser geben.

Regionale Gesundheitszentren auf dem Land ausbauen

Die SPD will die medizinische Versorgung im ländlichen Raum mit Regionalen Gesundheits- und Versorgungszentren sichern. Ärztinnen und Ärzte sollen besser verteilt und ambulante und stationäre Versorgung enger verzahnt werden.

Auf dem Land fehlen oft Ärzte. Die SPD will dort neue Gesundheits-Zentren aufbauen. Dort gibt es Hilfe rund um die Uhr. Ärzte sollen besser im Land verteilt sein. Praxen und Krankenhäuser sollen enger zusammen arbeiten.

Sondervermögen für Universitätskliniken aufstocken

Die SPD will das Sondervermögen für die Universitätskliniken in Hannover und Göttingen in den kommenden Jahren mit zusätzlichem Geld aus dem Landeshaushalt füllen. Den Investitionsbedarf beider Kliniken beziffert das Programm auf mehr als 2,1 Milliarden Euro.

Die Uni-Kliniken in Hannover und Göttingen müssen erneuert werden. Das kostet mehr als 2,1 Milliarden Euro. Dafür gibt es einen eigenen Geld-Topf des Landes. Die SPD will mehr Geld in diesen Topf geben.

Psychotherapie und Psychiatrie besser versorgen

Die SPD will den Mangel an Therapieplätzen verringern und Wartezeiten verkürzen, vor allem auf dem Land. Das Niedersächsische Psychiatriegesetz soll erneuert und die Kinder- und Jugendpsychiatrie gestärkt werden.

Viele Menschen warten lange auf eine Psycho-Therapie. Die SPD will, dass es schneller geht. Es soll mehr Plätze geben, auch auf dem Land. Kinder und Jugendliche sollen bessere Hilfe bekommen.

Integrierte Notfallleitstellen einrichten

Die SPD will gemeinsame Leitstellen schaffen, die sowohl den Notruf 112 als auch die Nummer 116 117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes annehmen. So sollen Patientinnen und Patienten besser gelenkt werden, und die Notfallversorgung soll für Hilfesuchende verständlicher werden.

Die SPD will gemeinsame Leitstellen für Notfälle. Dort kommen Anrufe an die 112 und an die 116 117 an. Die Leitstellen sind Tag und Nacht erreichbar. Menschen sollen so schneller die richtige Hilfe bekommen.

Öffentlichen Gesundheitsdienst dauerhaft stärken

Die SPD will die Gesundheitsämter in Niedersachsen strukturell stärken. Das zusätzliche Personal aus dem Bund-Länder-Pakt soll auch nach 2026 mit Geld von Bund und Land erhalten bleiben. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie nötig das sei.

Die SPD will die Gesundheits-Ämter stärker machen. Sie sollen mehr Personal bekommen und behalten. Auch nach dem Jahr 2026 soll es dafür Geld geben. Die Ämter sollen außerdem moderne Technik bekommen.

Gesetzliche Krankenversicherung für Beamte öffnen

Die SPD will Beamtinnen und Beamten in Niedersachsen auf längere Sicht den Weg in die gesetzliche Krankenversicherung ebnen. Dafür soll das sogenannte Hamburger Modell geprüft werden, bei dem der Dienstherr eine pauschale Beihilfe zahlt.

Beamte sind meist privat kranken-versichert. Die SPD will ihnen die gesetzliche Kranken-Versicherung öffnen. Dafür prüft sie das Hamburger Modell. Dabei zahlt der Staat einen festen Zuschuss zum Beitrag.

Geburtshilfe flächendeckend sichern

Die SPD will eine wohnortnahe, sichere und hochwertige Geburtshilfe im ganzen Land. Dafür plant sie einen eigenen Aktionsplan des Landes und will Geburtshäuser und Hebammen enger vernetzen.

Die SPD will gute Hilfe bei der Geburt in ganz Niedersachsen. Die Hilfe soll nah am Wohnort sein. Das Land macht dafür einen eigenen Plan. Hebammen und Geburts-Häuser sollen enger zusammenarbeiten.

Suchtberatung stärken und Aidshilfe absichern

Die SPD will die Suchtberatungsstellen stärken und die Online-Beratung für Suchtkranke ausbauen. Die Aidshilfe Niedersachsen soll weiter unterstützt und finanziell abgesichert werden.

Die SPD will Beratungs-Stellen für suchtkranke Menschen stärken. Es soll mehr Beratung im Internet geben. Auch die Aidshilfe soll weiter Geld vom Land bekommen. Junge Menschen sollen gut über Aids Bescheid wissen.

Gesundheitswesen digitalisieren und Telemedizin ausbauen

Die SPD will digitale Lösungen im Gesundheitswesen fördern, darunter die elektronische Patientenakte, das eRezept und Telemedizin. Das soll Fachkräfte entlasten und auch ländlichen Regionen Zugang zu spezialisierter Versorgung verschaffen. Gesundheitsdaten sollen unter strengen Schutzregeln für die Forschung nutzbar sein.

Die SPD will mehr digitale Technik im Gesundheits-Wesen. Dazu gehören die elektronische Patienten-Akte und das eRezept. Ärzte sollen Patienten auch über Video behandeln können. Das hilft Menschen auf dem Land. Die Daten der Patienten sollen gut geschützt sein.

Hospiz- und Palliativversorgung weiterentwickeln

Die SPD will die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen verbessern und deren Selbstbestimmung stärken. Hospiz- und Palliativstrukturen sollen weiter Geld vom Land erhalten, und die Trauerarbeit soll gefördert werden.

Die SPD will sterbenden und sehr kranken Menschen besser helfen. Diese Menschen sollen selbst über ihr Leben bestimmen können. Hospize sollen weiter Geld vom Land bekommen. Auch Hilfe für Trauernde will die SPD fördern.

Allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für Pflegekräfte durchsetzen

Die SPD fordert einen bundesweiten Tarifvertrag für die Pflege, den der Bundesarbeitsminister für allgemein verbindlich erklären kann. Kassen und Kommunen sollen die Tariflöhne vollständig refinanzieren. Begründet wird das mit Wertschätzung und attraktiveren Arbeitsbedingungen.

Die SPD will einen Tarif-Vertrag für alle Pflege-Kräfte in Deutschland. Ein Tarif-Vertrag legt Löhne fest. Er soll für alle Arbeitgeber gelten. Die Kassen und Kommunen sollen die Löhne bezahlen. Pflege-Kräfte ab 40 Jahren sollen regelmäßig eine Kur machen können.

Kurzzeitpflege, ambulante Pflege und Pflegeberatung ausbauen

Die SPD will mehr Angebote der Kurzzeitpflege und der ambulanten Pflege schaffen, damit Pflegebedürftige im Heim, zu Hause oder in der Familie gut versorgt sind. Die kommunalen Pflegestützpunkte sollen gestärkt werden, um die Beratung zu verbessern.

Die SPD will mehr Pflege-Angebote schaffen. Dazu gehört Pflege zu Hause. Dazu gehört auch Pflege für kurze Zeit in einem Heim. Auch junge Menschen mit Pflege-Bedarf sollen Angebote bekommen. Die Beratung zur Pflege soll besser werden.

SPD: alle 17 Punkte mit Zitat und Seitenzahl