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parteiprogramm

Tierschutzpartei zu Gesundheit und Pflege

Aus dem Programm „Wähle Mitgefühl“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gesundheit und Pflege

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Die Tierschutzpartei will Pflegekräfte besser bezahlen und feste Personalquoten vorschreiben. Die Ausbildung soll der Staat mit Stipendien fördern. Angehörige, die kranke Menschen pflegen, sollen ein Pflegegeld erhalten.

Pflege-Kräfte sollen mehr Geld verdienen. Es soll feste Regeln geben, wie viel Personal da sein muss. Der Staat soll die Ausbildung mit Geld unterstützen. Wer Angehörige pflegt, soll Geld vom Staat bekommen.

Neben höheren Gehältern und verbindlichen Personalquoten nennt das Programm flexible Arbeitszeitmodelle. Staatlich finanzierte Stipendienprogramme und praxisnahe Lehrpläne sollen die Pflegeausbildung stärken. Ein staatliches Pflegegeld soll Angehörige kranker Menschen für ihren zusätzlichen Aufwand entschädigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 15)
„Wir kämpfen für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege durch höhere Gehälter, verbindliche Personalquoten und flexible Arbeitszeitmodelle.“
Seite 15 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Verbindliche Personalquoten, staatliche Stipendien und ein Pflegegeld für Angehörige erweitern Regulierung und öffentliche Leistungen.

Aktive Sterbehilfe nach niederländischem Vorbild einführen

Die Tierschutzpartei will aktive Sterbehilfe erlauben und orientiert sich dabei an den Niederlanden. Ärztinnen und Ärzte sollen sie unter festen Bedingungen durchführen dürfen.

Die Tierschutzpartei will aktive Sterbehilfe erlauben. Das heißt: Ein Arzt darf einem schwer leidenden Menschen beim Sterben helfen. Dafür soll es strenge Regeln geben. Vorbild sind die Niederlande.

Das Programm nennt drei Bedingungen. Der Sterbewunsch muss zweifelsfrei feststehen, und das Leiden muss unerträglich und ohne Aussicht auf Besserung sein. Die betroffene Person muss ihre Lage verstehen und andere Behandlungen ablehnen. Außerdem muss mindestens eine zweite Fachkraft die Kriterien prüfen und der Einschätzung zustimmen.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Wir streben nach einer Einführung der aktiven Sterbehilfe nach niederländischem Vorbild.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

    Aktive Sterbehilfe ist heute strafbar; ihre Zulassung würde die Selbstbestimmung am Lebensende grundlegend erweitern.

Mehr Therapieplätze für psychisch Kranke schaffen

Die Tierschutzpartei will die Zahl der Therapieplätze deutlich erhöhen und die Wartezeiten verkürzen. Nach Darstellung des Programms verschlimmert langes Warten die Erkrankungen häufig.

Menschen mit seelischen Krankheiten warten oft lange auf eine Therapie. Die Tierschutzpartei will mehr Therapie-Plätze schaffen. Die Wartezeit soll kürzer werden. Auch Krisen-Telefone und Online-Hilfen sollen mehr Geld bekommen.

Neben mehr Kapazitäten in der Psychotherapie soll auch die Qualität der Behandlung steigen, etwa durch spezialisierte Angebote für einzelne Krankheitsbilder. Leicht zugängliche Hilfen wie Krisentelefone, Online-Therapie und Peer-Support-Programme sollen stärker gefördert werden. Sie sollen Betroffene früh auffangen, bevor die Belastung zunimmt.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Wir fordern eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch kürzere Wartezeiten auf Therapieplätze und eine deutliche Erhöhung der verfügbaren Therapieplätze.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Ausbau von Therapieplätzen und geförderten Hilfsangeboten erweitert öffentliche Gesundheitsleistungen.

Zusatzstoffe in Lebensmitteln stark einschränken

Die Tierschutzpartei will deutlich weniger chemische Zusatzstoffe in Lebensmitteln zulassen und Industriezucker vor allem aus Babynahrung fernhalten. Sie begründet das mit Allergien, besonders bei Kindern, und wirbt zugleich für pflanzliche Ernährung.

Die Tierschutzpartei will weniger chemische Zusätze im Essen erlauben. In Baby-Nahrung soll kein Industrie-Zucker sein. Auf der Packung soll klar stehen, was im Essen ist. Kantinen und Krankenhäuser sollen mehr pflanzliches Essen anbieten.

Lebensmittel sollen möglichst naturbelassen verkauft werden. Alle Bestandteile sollen vollständig und verständlich angegeben sein. Die Partei befürwortet pflanzliche Ernährung aus ethischen und gesundheitlichen Gründen. Öffentliche Einrichtungen wie Kantinen, Mensen, Altenheime und Krankenhäuser sollen ihr Angebot an pflanzlichen Speisen deutlich vergrößern.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Der Katalog an erlaubten chemischen Zusätzen muss deshalb drastisch verringert und Industriezucker vor allem aus der Babynahrung herausgehalten werden.“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Weniger erlaubte Zusatzstoffe und strengere Kennzeichnung bedeuten mehr Regulierung für Lebensmittelhersteller.

Gesundheitswesen in öffentliche Hand bringen

Die Tierschutzpartei lehnt private Krankenhäuser, Kliniken und Praxen ab und will das Gesundheitswesen in öffentliche Trägerschaft überführen. Aus ihrer Sicht soll Gesundheit keinen Gewinn abwerfen müssen. Zudem soll die Versorgung wohnortnah, barrierefrei und digitaler werden.

Die Tierschutzpartei will keine privaten Krankenhäuser und Praxen. Der Staat soll das Gesundheits-Wesen betreiben. Gesundheit soll kein Geschäft sein. Auch auf dem Land soll es genug Ärzte geben. Termine soll man einfach online buchen können.

Die medizinische Versorgung soll dezentral organisiert sein, und Ärztinnen und Ärzte auf dem Land sollen gefördert werden, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Alle Gesundheitseinrichtungen sollen barrierefrei zugänglich sein, mit mehr speziellen Angeboten für Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit. Telemedizin soll vor allem in ländlichen Regionen stark gefördert werden. Termine in der Nähe sollen sich schnell digital vereinbaren lassen.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Wir setzen uns grundlegend gegen die Privatisierung von Krankenhäusern, Kliniken und Praxen ein und fordern, das Gesundheitswesen in öffentliche Hand zu bringen“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

    Heute gibt es viele private Kliniken und Praxen; ihre Überführung in öffentliche Hand würde das System grundlegend umbauen.

Suchtprävention und Konsumräume ausbauen, Tabak höher besteuern

Die Tierschutzpartei setzt in der Drogenpolitik zuerst auf Aufklärung und Vorbeugung und will Suchtberatung, Therapie und Konsumräume bereitstellen. Tabak, Nikotin und Alkohol sollen höher besteuert werden, um Bevölkerung und Gesundheitssystem zu schützen.

Die Tierschutzpartei will über Drogen aufklären. Sucht-Kranke sollen Beratung und Therapie bekommen. Es soll Konsum-Räume geben. Das sind geschützte Orte, an denen Sucht-Kranke Drogen nehmen können. Tabak und Alkohol sollen teurer werden.

Konsumräume sollen nach Darstellung des Programms Leben retten. Zudem sollen suchtkranke Menschen dadurch seltener an öffentlichen Orten konsumieren, etwa auf Spielplätzen oder in Toiletten von Bahnhöfen. Bei der höheren Besteuerung von Tabak, Nikotin und Alkohol nennt die Partei Irland als Orientierung. Als Risiken des Drogenkonsums führt das Programm Gesundheitsschäden, zerstörte Familien und Kriminalität an.

Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„daher sollten Aufklärung und Prävention immer an erster Stelle stehen“
Seite 16 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Ausbau von Konsumräumen und Hilfsangeboten setzt stärker auf Hilfe statt Verdrängung von Suchtkranken.

Altenpflege verbessern und neue Wohnformen fördern

Die Tierschutzpartei will die Altenpflege verbessern, Altenheime unangekündigt kontrollieren lassen und Wohnformen wie Generationenhäuser fördern. Damit sollen ältere Menschen weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und nicht vereinsamen.

Die Tierschutzpartei will bessere Pflege für alte Menschen. Prüfer sollen Altenheime ohne Ankündigung kontrollieren. Alte und junge Menschen sollen zusammen wohnen können. Alte Menschen sollen ihre Haustiere ins Heim mitnehmen dürfen.

Vorgesehen sind vernetzte soziale Dienste, mehr Beratungsstellen für häusliche Pflege, Hilfetelefone und pflanzliche Ernährung in Heimen. Unabhängige Beauftragte sollen private wie städtische Heime regelmäßig prüfen. Wer in ein Heim zieht, soll seine Haustiere mitnehmen können; Begegnungen mit Tierheimhunden sollen gefördert werden. Gegen Altersarmut setzt das Programm auf bessere Integration in den Arbeitsmarkt und mehr ausländische Fachkräfte.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Private und städtische Altenheime müssen außerdem regelmäßig von unabhängigen Beauftragten unangemeldet kontrolliert werden“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Beratungsangebote, geförderte Wohnprojekte und strengere Heimkontrollen bedeuten mehr öffentliche Leistungen und Aufsicht.

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