Zuckerabgabe einführen, Suchtmittel strenger regulieren
Die SPD will eine Abgabe für Hersteller zuckerhaltiger Getränke und verbindliche Ziele für weniger Zucker, Salz und Fett in Lebensmitteln. Für Energydrinks, Alkohol, Einweg-Zigaretten und neue Nikotinprodukte sollen strengere Regeln gelten.
Die SPD will weniger Zucker, Salz und Fett im Essen. Firmen sollen für süße Getränke eine Abgabe zahlen. Für Alkohol und Nikotin soll es strengere Regeln geben. Das soll vor allem Kinder und Jugendliche schützen.
Für Energydrinks, Alkohol, neuartige Nikotinprodukte und Einweg-Zigaretten sind schärfere Regeln, Altersgrenzen und weniger Werbung vorgesehen. Aufklärungskampagnen und Prävention an Schulen sollen das Wissen über die Risiken stärken. Für den Gehalt an Zucker, Salz und Fett sollen verbindliche Zielwerte gelten. Die Abgabe auf zuckerhaltige Getränke sollen die Hersteller zahlen.
Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„legen wir verbindliche Ziele fest und setzen ökonomische Anreize für weniger gesundheitsschädliche Produkte – über eine Herstellerabgabe für zuckerhaltige Getränke.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine neue Herstellerabgabe und zusätzliche Vorgaben für Produkte und Werbung erhöhen die staatliche Regulierung des Marktes.