Entgeltgleichheitsgesetz für gleiche Bezahlung schaffen
Die Linke will das Entgelttransparenzgesetz zu einem Entgeltgleichheitsgesetz ausbauen, das gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit durchsetzt. Lohnunterschiede zulasten von Frauen und von Beschäftigten mit Migrationsgeschichte sollen verschwinden.
Frauen verdienen oft weniger als Männer. Auch Menschen mit Migrations-Geschichte verdienen oft weniger. Die Linke will das mit einem Gesetz ändern. Gleich wertvolle Arbeit soll gleich bezahlt werden. Gewerkschaften sollen für Betroffene vor Gericht klagen dürfen.
Unternehmen sollen verpflichtet werden, ungleiche Bewertungen von Arbeit schrittweise und über Branchen hinweg abzubauen. Arbeit mit Menschen soll nicht geringer eingestuft werden als Arbeit an Maschinen, und Berufserfahrung soll formalen Abschlüssen gleichstehen. Gleiche Bezahlung soll auch unabhängig von der geschlechtlichen Identität gelten. Gewerkschaften sollen ein Verbandsklagerecht bekommen, damit Einzelne nicht allein vor Gericht ziehen müssen.
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„Das Entgelttransparenzgesetz muss ein Entgeltgleichheitsgesetz werden, um gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit durchzusetzen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Unternehmen bekämen neue Pflichten zur Lohngestaltung und müssten Klagen von Gewerkschaften hinnehmen.
- Gesellschafteher progressiv
Die Gleichstellung bei der Bezahlung soll über das bestehende Transparenzgesetz hinaus durchgesetzt werden.