Schwangerschaftsabbruch: Straffreiheit für Frauen, Beratungspflicht bleibt
Die Freien Wähler wollen, dass keine Frau wegen eines Schwangerschaftsabbruchs bestraft wird. Die verpflichtende Konfliktberatung soll erhalten bleiben. Zugleich soll der Zugang zu einer sicheren medizinischen Versorgung überall und ohne Diskriminierung möglich sein.
Keine Frau soll für einen Schwangerschafts-Abbruch bestraft werden. Das wollen die Freien Wähler. Die Pflicht zur Beratung vorher soll bleiben. Frauen sollen überall sichere medizinische Hilfe finden. Werbung für Abbrüche gegen Geld soll verboten bleiben.
Das Programm verlangt beste Betreuung und Rechtssicherheit für Schwangere. Die Pflichtberatung im Schwangerschaftskonflikt bezeichnet die Partei als herausragend wichtig und will sie zwingend beibehalten. Ärztinnen und Ärzte, die über ihr Angebot zu Abbrüchen informieren, sollen rechtlich abgesichert sein. Kommerzielle Werbung für Schwangerschaftsabbrüche soll dagegen weiterhin unzulässig sein.
Originalzitat anzeigen (Seite 82)
„Keine Frau sollte wegen des Abbruchs ihrer Schwangerschaft strafbar gemacht werden.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Frauen sollen für einen Abbruch nicht bestraft werden und überall Zugang zur Versorgung haben, während Pflichtberatung und Werbeverbot bestehen bleiben, was den heutigen Stand begrenzt in Richtung Selbstbestimmung verschiebt.