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Was sagen die Parteien in Brandenburg zu Gleichstellung und Vielfalt?

3 aktuelle Wahlprogramme in Brandenburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Gesellschaftdeutlich konservativ (+1,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 3 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Frauenquoten ablehnen

Die AfD lehnt Quotenregelungen ab. Aus ihrer Sicht werten Frauenquoten die Leistung von Frauen ab und sind selbst eine Form von Diskriminierung.

Die AfD ist gegen Frauen-Quoten. Eine Quote legt fest, wie viele Frauen eine Stelle bekommen müssen. Die AfD findet: Quoten sind ungerecht. Frauen und Männer sollen ihren Weg frei wählen.

Gendern an Schulen und Hochschulen verbieten

Die AfD will Gender-Sonderzeichen an Schulen und Universitäten des Landes sowie in offiziellen Schreiben der Schulen untersagen. Vorgeschrieben werden soll das generische Maskulinum oder die Doppelform.

Die AfD will das Gendern an Schulen und Universitäten verbieten. Zeichen wie der Gender-Stern sollen dort nicht mehr erlaubt sein. Auch die Sprech-Pause beim Gendern soll verboten sein. Erlaubt ist die männliche Form oder die Nennung beider Formen.

Bürger über Moscheebau entscheiden lassen

Die AfD lehnt ab, was sie als Islamisierung der Städte und Gemeinden bezeichnet. Ob Moscheen oder Minarette gebaut werden, sollen die Bürger am Ort entscheiden.

Die AfD will: Die Bürger vor Ort stimmen über neue Moscheen ab. Das gilt auch für Minarette. Ein Minarett ist der Turm einer Moschee. Die AfD will keinen größeren Einfluss des Islam in den Orten.

Gendersprache in Behörden und Rundfunk unterbinden

Die AfD lehnt geschlechtergerechte Sprache ab und will, dass Behörden und öffentlich-rechtlicher Rundfunk sie nicht verwenden. Amtliche Schreiben sollen klar verständlich sein, Dialekte sollen erhalten bleiben.

Die AfD ist gegen Gender-Sprache. Ämter sollen sie nicht benutzen. Auch der öffentliche Rundfunk soll sie nicht benutzen. Briefe vom Amt sollen leicht zu verstehen sein. Dialekte sollen bleiben.

Kopftücher in öffentlichen Einrichtungen verbieten

Die AfD will Kopftücher in öffentlichen Einrichtungen verbieten. Sie begründet das mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen und sieht im islamischen Kopftuch ein Zeichen der Unterdrückung.

Die AfD will Kopftücher in öffentlichen Einrichtungen verbieten. Dazu gehören zum Beispiel Schulen. Die AfD sagt: Das schützt Kinder und Jugendliche. Für die AfD ist das Kopftuch ein Zeichen von Unterdrückung.

AfD: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Gesellschafteher konservativ (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

Teilhabe und Barrierefreiheit stärken

Die CDU bekennt sich zu einer inklusiven Gesellschaft nach der UN-Behindertenrechtskonvention. Sie will Barrierefreiheit ausbauen und Menschen mit Behinderung den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt erleichtern.

Die CDU will, dass Menschen mit Behinderung überall dabei sein können. Es soll weniger Hindernisse geben. Zum Beispiel in Bussen und auf Straßen. Ein Zeugnis aus Werkstätten soll bei Firmen anerkannt werden.

Gendern mit Sonderzeichen in staatlichen Stellen untersagen

Die CDU will verbindlich festlegen, dass Verwaltung, Schulen, Hochschulen und öffentlich-rechtlicher Rundfunk keine Gender-Sonderzeichen verwenden. Sie beruft sich auf die Regeln des Rates für deutsche Rechtschreibung und auf die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung.

Manche schreiben Wörter mit Sternchen, etwa „Lehrer*innen“. Das nennt man Gendern. Die CDU will das in Ämtern nicht mehr erlauben. Auch Schulen, Hochschulen und öffentlicher Rundfunk sollen darauf verzichten. Noten dürfen davon aber nicht abhängen.

CDU: alle 2 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Lohnlücke zwischen Frauen und Männern schließen

Die SPD will den Unterschied bei der Bezahlung von Frauen und Männern beseitigen. Dafür sollen von der Kita bis ins Berufsleben gleiche Zugangschancen zu sämtlichen Ausbildungen und Berufen gelten.

Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer. Die SPD nennt das ungerecht. Sie will das ändern. Mädchen und Jungen sollen alle Berufe lernen können.

Berufliche Chancen von Frauen stärken

Die SPD will die berufliche Teilhabe von Frauen und gleichwertige Karrierechancen fördern. Frauen sollen weniger unbezahlte Sorgearbeit tragen und leichter in Vollzeit arbeiten können, bei gleicher Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit.

Die SPD will Frauen im Beruf stärken. Frauen sollen die gleichen Chancen auf Karriere haben. Sie sollen weniger unbezahlte Arbeit für Familie und Pflege leisten müssen. Für gleiche Arbeit soll es gleichen Lohn geben.

Gleichstellung und Schutz vor Gewalt ausbauen

Die SPD will die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter erreichen und setzt sich für gerechte Bezahlung ein. Zur Umsetzung der Istanbul-Konvention soll es genügend Frauenhäuser, Beratungsstellen und Vorbeugung geben. Das Aktionsprogramm Queeres Brandenburg wird unterstützt.

Frauen und Männer sollen wirklich gleiche Chancen haben. Die SPD will gerechten Lohn für alle. Frauen in Not sollen genug Frauen-Häuser und Beratung finden. Die SPD unterstützt auch queere Menschen.

SPD: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl