Auf Gendersprache im öffentlichen Raum verzichten
Die CDU und die CSU bekennen sich zu geschlechtergerechter Sprache, lehnen aber einen aus ihrer Sicht ideologischen Zwang zum Gendern ab. Schulen, Hochschulen, Rundfunk und Verwaltung sollen keine Gendersprache verwenden.
Die CDU und die CSU wollen keine Gender-Sprache in Schulen und Ämtern. Das gilt auch für Universitäten und den Rundfunk. Die Parteien sagen: Ein Zwang zum Gendern grenzt Menschen aus. Sprache soll trotzdem Frauen und Männern gerecht werden.
Das Programm begründet die Ablehnung damit, dass ein Zwang zum Gendern Barrieren schaffe, Menschen ausgrenze und bevormunde. Die Parteien wollen sich dafür einsetzen, dass öffentliche Einrichtungen darauf verzichten. Zugleich betonen sie, geschlechtergerechte Sprache grundsätzlich zu unterstützen.
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„Wir setzen uns dafür ein, dass im öffentlichen Raum – an Schulen und Universitäten, im Rundfunk und der Verwaltung – auf die Gendersprache verzichtet wird.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Öffentliche Einrichtungen sollen auf neuere gendersensible Sprachformen verzichten, was die überlieferte Sprachpraxis gegenüber heute stärkt.