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parteiprogramm

CDU/CSU zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Politikwechsel für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 82 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Auf Gendersprache im öffentlichen Raum verzichten

Die CDU und die CSU bekennen sich zu geschlechtergerechter Sprache, lehnen aber einen aus ihrer Sicht ideologischen Zwang zum Gendern ab. Schulen, Hochschulen, Rundfunk und Verwaltung sollen keine Gendersprache verwenden.

Die CDU und die CSU wollen keine Gender-Sprache in Schulen und Ämtern. Das gilt auch für Universitäten und den Rundfunk. Die Parteien sagen: Ein Zwang zum Gendern grenzt Menschen aus. Sprache soll trotzdem Frauen und Männern gerecht werden.

Das Programm begründet die Ablehnung damit, dass ein Zwang zum Gendern Barrieren schaffe, Menschen ausgrenze und bevormunde. Die Parteien wollen sich dafür einsetzen, dass öffentliche Einrichtungen darauf verzichten. Zugleich betonen sie, geschlechtergerechte Sprache grundsätzlich zu unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Wir setzen uns dafür ein, dass im öffentlichen Raum – an Schulen und Universitäten, im Rundfunk und der Verwaltung – auf die Gendersprache verzichtet wird.“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Öffentliche Einrichtungen sollen auf neuere gendersensible Sprachformen verzichten, was die überlieferte Sprachpraxis gegenüber heute stärkt.

Altersdiskriminierung und Einsamkeit bekämpfen

Die CDU und die CSU wollen ein Maßnahmenpaket gegen die Benachteiligung älterer Menschen vorlegen. Zudem sollen Netzwerke gegen Einsamkeit weiter unterstützt werden, was das Programm mit der alternden Gesellschaft begründet.

Die CDU und die CSU wollen ältere Menschen vor Benachteiligung schützen. Dafür planen sie mehrere Maßnahmen. Ältere sollen auch digitale Angebote gut nutzen können. Die Parteien wollen außerdem etwas gegen Einsamkeit tun.

Zum Paket zählen Aufklärung und Bildung, Arbeitsmodelle, die zu älteren Beschäftigten passen, und Regeln gegen Benachteiligung im Beruf. Digitale Angebote sollen für Ältere bedienbar sein. Gegen Einsamkeit setzen die Parteien auf Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt, Beratungsstellen und Telefonseelsorge. Gesundheitsdienste, soziale Einrichtungen und Bildungsträger sollen ihre Hilfe besser abstimmen.

Originalzitat anzeigen (Seite 63)
„Wir bringen daher ein umfassendes Paket zur Bekämpfung von Altersdiskriminierung auf den Weg.“
Seite 63 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Schutz vor Diskriminierung wegen des Alters soll mit Aufklärung und neuen Regeln schrittweise ausgebaut werden, was auf mehr Gleichstellung zielt.

Änderung des Geschlechtseintrags wieder erschweren

Die CDU und die CSU lehnen ab, dass Minderjährige nach dem Selbstbestimmungsgesetz Geschlechtseintrag und Vornamen ohne Gutachten ändern können. Sie verlangen unabhängige psychologische Gutachten und wollen auch bei Erwachsenen keinen aus ihrer Sicht leichtfertigen Wechsel zulassen.

Heute können Menschen ihren Geschlechts-Eintrag einfach beim Amt ändern. Die CDU und die CSU wollen das für Kinder und Jugendliche nicht. Ein Psychologe soll vorher ein Gutachten schreiben. Operationen vor dem 18. Geburtstag lehnen die Parteien ab. Auch für Erwachsene soll es strenger werden.

Die Parteien begründen das mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen in der Pubertät, die sie als unbeständige Lebensphase beschreiben. Operationen an Minderjährigen lehnen sie im Grundsatz ab. Bei Erwachsenen soll der Eintrag nicht beliebig wechselbar sein. Vor einer geschlechtsangleichenden Operation soll eine ausführliche zweite Beratung durch eine unabhängige Stelle Pflicht sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„Es braucht in jedem Fall unabhängige psychologische Gutachten. Operative Eingriffe vor der Volljährigkeit lehnen wir grundsätzlich ab.“
Seite 64 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Die mit dem Selbstbestimmungsgesetz eingeführte Änderung per Erklärung soll durch eine Gutachtenpflicht ersetzt werden, was den Kern dieser Gleichstellungsregel zurücknimmt.

Was sagen die anderen Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

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