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parteiprogramm

Tierschutzpartei zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Wähle Mitgefühl“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 45 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,4), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich progressiv, 3 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gewalt gegen Frauen bekämpfen, Frauenhäuser finanzieren

Die Tierschutzpartei will die Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen vor Gewalt vollständig umsetzen. Frauenhäuser sollen bundesweit einheitlich und dauerhaft finanziert werden, um fehlende Schutzplätze zu schaffen.

Die Tierschutzpartei will Frauen besser vor Gewalt schützen. Frauenhäuser sollen dauerhaft Geld vom Staat bekommen. Es sollen mehr Plätze für Frauen in Not entstehen.

Laut Programm fehlen bundesweit mindestens 14.000 Plätze in sicheren Unterkünften. Eine einheitliche Bundesregelung soll deren Finanzierung langfristig sichern. Frauenhäuser, medizinische Einrichtungen und Behörden sollen enger zusammenarbeiten, Polizei und Justiz fortgebildet werden. Dazu kommen Präventionskampagnen sowie eine Stadtplanung mit gut beleuchteten Straßen und geförderten Frauentaxis.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„fordern wir eine konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention, die seit 2018 in Deutschland in Kraft sein sollte“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine dauerhafte bundeseinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern erhöht die öffentlichen Leistungen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Der Schutz von Frauen vor Gewalt soll innerhalb des bestehenden Rahmens der Istanbul-Konvention ausgebaut werden, was die Gleichstellung stärkt.

Paragraf 218 aus dem Strafgesetzbuch streichen

Die Tierschutzpartei will Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafrechts regeln und Paragraf 218 streichen. Die Krankenkassen sollen die Kosten tragen, Verhütungsmittel sollen für alle kostenlos sein.

Die Tierschutzpartei will, dass Frauen selbst über eine Schwangerschaft entscheiden. Ein Abbruch soll keine Straftat mehr sein. Die Krankenkasse soll den Abbruch bezahlen. Verhütung soll nichts kosten.

Abbrüche im ersten Drittel der Schwangerschaft sollen straffrei werden. Das Programm begründet dies mit dem Recht von Frauen auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper; sie sollen Unterstützung statt Strafverfolgung erfahren. Zusätzlich fordert die Partei mehr Aufklärungskampagnen und weitere Forschung zu Verhütungsmethoden für Männer.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Der §218 gehört aus dem Strafgesetzbuch gestrichen und Schwangerschaftsabbrüche im ersten Schwangerschaftsdrittel sollen entkriminalisiert werden.“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kostenübernahme durch die Krankenkassen und kostenlose Verhütung erweitern die öffentlichen Gesundheitsleistungen.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

    Der Schwangerschaftsabbruch soll aus dem Strafgesetzbuch genommen werden, was die heutige Rechtslage grundlegend in Richtung Selbstbestimmung ändert.

Geschlechterlücken mit Quote und Lohntransparenz schließen

Die Tierschutzpartei will Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern bei Lohn, Führungspositionen, Sorgearbeit und Medizin abbauen. Dazu fordert sie gleiche Bezahlung, offengelegte Gehaltsunterschiede und eine Frauenquote in Konzernspitzen und politischen Vertretungen.

Die Tierschutzpartei will gleiche Chancen für Frauen und Männer. Frauen sollen gleich viel verdienen wie Männer. In Chef-Etagen und in der Politik soll es eine Frauen-Quote geben. Väter sollen mehr Eltern-Zeit nehmen.

Betriebe sollen Gehaltsunterschiede in ihren Statistiken ausweisen und begründen. Die Quote soll gelten, bis aus Sicht der Partei patriarchale Machtstrukturen überwunden sind. Kinder-, Kranken- und Altenbetreuung sollen ausgebaut werden, Schulungen sollen Männer stärker in Erziehung und Elternzeit einbinden. In der Medizin verlangt das Programm nach Geschlecht aufgeschlüsselte Studien und Gendermedizin als Pflichtteil des Grundstudiums. Auch die Stadtplanung soll weibliche Perspektiven berücksichtigen.

Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Frauenquote in Konzern-Führungspositionen und bei politischen Vertretungen, bis die patriarchalen Machtstrukturen aufgelöst wurden“
Seite 24 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Offenlegungspflichten und Quoten für Unternehmen sowie mehr öffentlich finanzierte Betreuung bedeuten mehr Regulierung und staatliche Leistungen.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

    Eine Frauenquote auch für politische Vertretungen gibt es heute nicht; ihre Einführung wäre ein grundlegender Schritt zur Gleichstellung.

Inklusion in Kita, Schule und Arbeit ausbauen

Die Tierschutzpartei will Menschen mit Behinderung volle Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglichen. Sie fordert mehr Geld für inklusive Schulen und Kitas, Barrierefreiheit im Alltag und besseren Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die Tierschutzpartei will, dass Menschen mit Behinderung überall mitmachen können. Kinder mit Behinderung sollen normale Kitas und Schulen besuchen. Dafür soll es mehr Geld und Personal geben. Gebäude, Busse und Bahnen sollen ohne Hindernisse sein.

Der Anteil der Kinder an Förderschulen soll spürbar sinken; an den Kosten sollen sich Kultusministerien, Sozialhilfeträger und Krankenkassen beteiligen. Kitas sollen personell, fachlich und räumlich besser für Inklusion ausgestattet werden. Werkstätten, Integrationsfirmen und Förderstätten sollen bestehen bleiben, während mehr Menschen Arbeit auf dem freien Markt finden sollen. Das Programm sieht zudem mehr Pflegegeld für Eltern behinderter Kinder, inklusive Wohnprojekte, mehr Assistenzdienste und ein gestärktes persönliches Budget vor.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„wollen wir die Finanzmittel für den Ausbau von Inklusionsschulen und deren personelle Ressourcen deutlich erhöhen“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Mittel für inklusive Schulen, Kitas, Assistenz und Pflegegeld erhöhen die staatlichen Ausgaben und Leistungen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Inklusion von Menschen mit Behinderung soll in Bildung, Arbeit und Alltag schrittweise ausgebaut werden.

Rechtliche Gleichstellung queerer Menschen vollenden

Die Tierschutzpartei begrüßt das Selbstbestimmungsgesetz und will alle verbleibenden rechtlichen Ungleichbehandlungen queerer Menschen beseitigen. Sie fordert außerdem die Rehabilitierung aller nach Paragraf 175 Verurteilten und Aufklärung an Schulen.

Die Tierschutzpartei will gleiche Rechte für queere Menschen. Queer heißt zum Beispiel: schwul, lesbisch oder trans. Schulen sollen über das Thema aufklären. Alle Männer, die früher wegen Homosexualität bestraft wurden, sollen rehabilitiert werden.

Die Rehabilitierung von 2017 erfasst nach Darstellung des Programms nicht alle Betroffenen, weil für Homosexuelle ein höheres Schutzalter angesetzt wurde; das wertet die Partei als Diskriminierung. Unterricht soll die Gleichwertigkeit aller sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten vermitteln, begründet mit der höheren Suizidrate queerer Jugendlicher. Langfristig strebt die Partei geschlechterneutrale und einfache Sprache an.

Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Es gilt jede Form der gesetzlichen und rechtlichen Unterschiede zu beheben und Menschen für das anzuerkennen, was sie sind.“
Seite 25 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Verbleibende rechtliche Unterschiede sollen beseitigt und die Rehabilitierung ausgeweitet werden, was die bestehende Gleichstellung schrittweise fortführt.

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