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Was sagen die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zu Finanzen und Steuern?

4 aktuelle Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Familiensplitting im Steuerrecht einführen

Die AfD will sich im Bund für ein Familiensplitting einsetzen. Dabei würde das Einkommen der Familie steuerlich auf alle Mitglieder verteilt, also auch auf die Kinder. Das soll Familien spürbar entlasten und Kindererziehung steuerlich anerkennen.

Die AfD will die Steuer für Familien ändern. Das Einkommen der Familie soll auf alle Mitglieder verteilt werden. Auch die Kinder zählen dann mit. So zahlen Familien mit Kindern weniger Steuern.

Grunderwerbsteuer senken und Abgabenlast verringern

Die AfD will die Grunderwerbsteuer für die erste selbst bewohnte Immobilie streichen und für alle anderen Käufe schrittweise senken. Im Bund setzt sie sich für niedrigere Steuern und Sozialabgaben ein, damit sich Arbeit aus ihrer Sicht stärker lohnt.

Wer ein Haus kauft, zahlt eine Steuer. Die AfD will diese Steuer beim ersten eigenen Zuhause abschaffen. Für alle anderen soll die Steuer sinken. Auch andere Steuern und Abgaben sollen in ganz Deutschland sinken.

Haushalt konsolidieren und Verwaltung verkleinern

Die AfD will den Landeshaushalt ausgleichen, an der Schuldenbremse festhalten und den Staat auf Kernaufgaben beschränken. Dazu plant sie einen Kassensturz, einen Nachtragshaushalt und den Abbau von Stellen, Beauftragten und Förderprogrammen. Sie begründet das mit einem erwarteten Defizit von einer Milliarde Euro ab 2028.

Die AfD sagt: Dem Land fehlt bald viel Geld. Sie will keine neuen Schulden machen. Das Land soll weniger ausgeben und weniger Personal in der Verwaltung haben. Minister und Abgeordnete sollen in dieser Zeit weniger Geld bekommen.

Wahlfreiheit zwischen Bargeld und Karte sichern

Die AfD will Mecklenburg-Vorpommern zu einem „bargeldfreundlichen Land“ machen. Bürger sollen selbst entscheiden können, ob sie bar oder mit Karte zahlen. Ein Netz von Geldautomaten der Sparkassen soll gesetzlich garantiert werden.

Die AfD will das Bargeld schützen. Jeder soll selbst wählen: bar zahlen oder mit Karte. Die Sparkassen sollen überall im Land Geld-Automaten haben. Das soll in einem Gesetz stehen.

AfD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bundesmittel direkt an Kommunen weitergeben

Die Grünen wollen Geld des Bundes ohne Umweg über Landesförderprogramme an Städte und Gemeinden weiterreichen. Damit sollen aufwendige Antragsverfahren entfallen und die Mittel dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Bundesmittel sollen zudem konsequent abgerufen werden.

Der Bund gibt dem Land Geld. Die Grünen wollen dieses Geld direkt an Städte und Gemeinden geben. Bisher müssen Gemeinden oft schwierige Anträge stellen. Das soll aufhören. So kommt das Geld schneller an.

Neue Kreditspielräume nur für Zukunftsinvestitionen nutzen

Die Grünen wollen die durch die geänderte Schuldenbremse entstandenen Spielräume für Investitionen in Bildung, Verkehr, Umwelt- und Klimaschutz verwenden. Kredite für laufende Konsumausgaben lehnt die Partei ab. Zugleich soll besser nachvollziehbar werden, wofür öffentliches Geld ausgegeben wird.

Das Land darf jetzt mehr Schulden machen als früher. Die Grünen wollen dieses Geld nur für die Zukunft ausgeben. Zum Beispiel für Schulen, Verkehr und Klima-Schutz. Für laufende Ausgaben soll es keine Schulden geben. Das Land soll öfter berichten, wofür es Geld ausgibt.

Landeseigene Grundstücke nicht verkaufen, sondern verpachten

Die Grünen lehnen es ab, Grundstücke des Landes zu verkaufen. Stattdessen sollen die Flächen im Erbbaurecht vergeben werden, also gegen regelmäßige Zahlung für lange Zeit zur Nutzung überlassen werden. Das soll dem Land dauerhaft planbare Einnahmen bringen und eine nachhaltige Nutzung sichern.

Das Land besitzt Grundstücke. Die Grünen wollen diese Grundstücke nicht verkaufen. Andere dürfen sie aber lange nutzen und zahlen dafür. Das nennt man Erbbau-Recht. So behält das Land seinen Boden und bekommt regelmäßig Geld.

Steuerbetrug und Geldwäsche stärker bekämpfen

Die Grünen wollen Steuerhinterziehung und Geldwäsche entschiedener verfolgen und dafür Finanzämter, Steuerfahndung, Staatsanwaltschaften und Justiz besser ausstatten. Aus Sicht des Programms ist Steuerbetrug unfair gegenüber allen, die ehrlich zahlen, und entzieht dem Gemeinwesen Geld.

Manche Menschen zahlen ihre Steuern nicht ehrlich. Dann fehlt Geld für Schulen, Straßen und Kitas. Die Grünen wollen das stärker bekämpfen. Die Behörden sollen dafür mehr Personal und bessere Technik bekommen. Das Land soll enger mit anderen Behörden zusammenarbeiten.

Kommunen mit direkten Zuweisungen besser ausstatten

Die Grünen wollen Städten, Gemeinden und Landkreisen so viel Geld geben, dass diese ihre Aufgaben auf Dauer erfüllen und selbst gestalten können. Dazu soll mehr Geld direkt zugewiesen werden, statt es an Förderprogramme zu binden. Überträgt das Land Aufgaben, soll es sie auch bezahlen.

Die Grünen wollen den Städten und Gemeinden mehr Geld geben. Das Geld soll direkt kommen. Es soll weniger komplizierte Förder-Programme geben. Wenn das Land den Gemeinden eine Aufgabe gibt, soll es auch dafür zahlen.

Grüne: alle 5 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat (-1,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Schuldenbremse abschaffen und in Soziales investieren

Die Linke will die Schuldenbremse abschaffen, weil sie nach Ansicht der Partei nötige Investitionen blockiert. Das Land soll gezielt in Bildung, Kinder und soziale Sicherheit investieren, statt dort zu sparen. Zudem soll der Haushalt künftig darauf geprüft werden, wie er sich auf die Gleichstellung der Geschlechter auswirkt.

Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Die Linke will sie abschaffen. Dann kann das Land mehr Geld ausgeben. Das Geld soll in Schulen, Kitas und Soziales gehen. Der Haushalt soll auch Frauen und Männer gerecht behandeln.

Kommunen finanziell stärken und entschulden

Die Linke will Städten und Gemeinden mehr und verlässlichere Mittel geben. Die Gewerbesteuer soll auf Bundesebene zu einer Gemeindewirtschaftssteuer werden, die weniger von der Konjunktur abhängt. Der Bund soll Kosten und Steuerausfälle, die seine Gesetze verursachen, vollständig ersetzen.

Städte und Gemeinden sollen mehr Geld bekommen. Die Gewerbe-Steuer soll verändert werden. Sie soll auch in schlechten Zeiten sicher Geld bringen. Der Bund soll zahlen, wenn seine Gesetze Kosten verursachen. Gemeinden mit alten Schulden sollen Hilfe bekommen.

Vermögenssteuer wieder erheben und Erbschaftssteuer reformieren

Die Linke will die Vermögenssteuer wieder erheben, mit einem Freibetrag von einer Million Euro pro Person. Dazu kommen eine Reform der Erbschaftssteuer, eine einmalige Vermögensabgabe und das Ende des Ehegattensplittings. Die Partei rechnet für das Land mit Mehreinnahmen von bis zu 1,7 Milliarden Euro im Jahr.

Sehr reiche Menschen sollen wieder eine Steuer auf ihr Vermögen zahlen. Die erste Million Euro bleibt frei. Das eigene Wohnhaus soll geschont werden. Auch große Erbschaften sollen stärker besteuert werden. Das Ehegatten-Splitting soll wegfallen. Das ist ein Steuer-Vorteil für Ehepaare.

Linke: alle 3 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Ermäßigte Mehrwertsteuer für Gastronomie und Hotels erhalten

Die SPD will den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für Gastronomie und Hotellerie beibehalten. Sie kündigt an, sich gegen eine Rückkehr zu 19 Prozent zu stellen.

In Restaurants und Hotels gilt eine niedrige Mehrwert-Steuer. Sie beträgt 7 Prozent. Die SPD will, dass das so bleibt. Sie ist gegen eine Erhöhung auf 19 Prozent.

Haushalt konsolidieren und Ausgaben klar priorisieren

Die SPD will angesichts eines Sparbedarfs in Milliardenhöhe politische Vorhaben nach festen Maßstäben priorisieren und zugleich investieren. Strukturreformen und eine Modernisierung des Staates sollen die Einsparungen begleiten.

Das Land muss in den nächsten Jahren viel Geld sparen. Die SPD will deshalb genau auswählen, wofür Geld da ist. Für Bildung, Straßen, Netze und Klimaschutz soll weiter Geld fließen. Die Verwaltung soll sparsamer arbeiten.

Vermögensteuer wieder erheben, Arbeit entlasten

Die SPD will im Bund erreichen, dass große Vermögen mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen und Arbeit weniger belastet wird. Eine wieder erhobene Vermögensteuer soll hohe Freibeträge haben und Betriebsvermögen schonen.

Die SPD will, dass sehr reiche Menschen mehr Steuern zahlen. Dafür soll es wieder eine Steuer auf große Vermögen geben. Kleine und mittlere Vermögen sollen frei bleiben. Mit dem Geld sollen die Abgaben auf Arbeit sinken.

1,92 Milliarden Euro über MV-Plan 2035 investieren

Die SPD will mit dem MV-Plan 2035 gemeinsam mit den Kommunen rund 1,92 Milliarden Euro zusätzlich investieren. Schnellere Planung, weniger Bürokratie und einfachere Vergaben sollen dafür sorgen, dass das Geld rasch wirkt.

Die SPD will mit dem MV-Plan 2035 viel Geld investieren. Es geht um etwa 1,92 Milliarden Euro. Das Geld kommt aus einem Sonder-Topf des Bundes. Auch kleine und arme Gemeinden sollen davon etwas haben.

SPD: alle 4 Punkte mit Zitat und Seitenzahl