Schuldenbremse reformieren, großes Investitionsprogramm auflegen
Das BSW will die Schuldenbremse so ändern, dass Investitionen in Infrastruktur nicht mehr unter sie fallen. Ein umfangreiches Investitionsprogramm soll den Sanierungsstau beheben. Aus Sicht des Programms hat die Schuldenbremse Investitionen verhindert, nicht aber unsolide Haushalte.
Die Schulden-Bremse begrenzt neue Schulden des Staates. Das BSW will sie ändern. Für Brücken, Schulen und Schienen soll der Staat Schulden machen dürfen. Ein großes Programm soll kaputte Bauten reparieren.
Ausgenommen werden sollen Ausgaben für Brücken, Straßen, Schienen, Schulen, Wohnungen und Netze. Das Programm verweist auf den schlechten Zustand vieler Bauwerke und auf fehlende öffentliche Aufträge für die Bauwirtschaft. Für den sorgsamen Umgang mit Steuergeld fordert das BSW mehr Fachkompetenz in Ämtern, weniger Lobbyeinfluss und mehr direkte Demokratie. Zusätzlich soll die Binnennachfrage durch höhere Löhne, bessere gesetzliche Renten und mehr Tarifbindung gestärkt werden.
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„Wir wollen Investitionen in Brücken, Straßen, Schienen, Schulen, Wohnungen und Netze aus der Schuldenbremse ausklammern“Einordnung
- Wirtschaftdeutlich mehr Staat
Die geltende Schuldenregel soll für alle Infrastrukturinvestitionen aufgehoben und ein großes kreditfinanziertes Staatsprogramm aufgelegt werden.