„Made in Germany“-Investitionsprämie von 10 Prozent einführen
Die SPD will Investitionen von Unternehmen in Maschinen und Geräte mit einer Steuererstattung von 10 Prozent des Kaufpreises fördern. Pauschale Steuersenkungen für alle Unternehmen lehnt sie ab und setzt auf gezielte Anreize.
Firmen sollen mehr in Deutschland investieren. Kauft eine Firma Maschinen oder Geräte, bekommt sie 10 Prozent des Preises zurück. Das Geld kommt über die Steuer. Die SPD will keine Steuer-Senkung für alle Firmen.
Die Prämie soll für bestehende Betriebe und für Neuansiedlungen gelten und alle Ausrüstungsinvestitionen erfassen. Das Programm begründet sie damit, dass klassische Förderprogramme oft lange dauern und viel Bürokratie verursachen. Als Vorläufer nennt es eine Prämie für Energieeffizienz im Wachstumschancengesetz. Regionale Förderprogramme wie GRW und GAK sollen weiterlaufen.
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„Statt neuer Förderprogramme wird in Zukunft stärker auf eine unkomplizierte Steuerprämie gesetzt, um Zukunftsinvestitionen zu unterstützen.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Die Prämie entlastet Unternehmen steuerlich und mit weniger Bürokratie, ist aber zugleich eine neue staatliche Investitionsförderung statt einer allgemeinen Steuersenkung.