Umsatzsteuer auf Lebensmittel umbauen
Die Tierschutzpartei will tierische Produkte mit mindestens 19 statt 7 Prozent Umsatzsteuer belegen. Pflanzliche Lebensmittel und Menstruationsartikel sollen höchstens 7 Prozent kosten und später ganz steuerfrei werden. Zusätzlich fordert sie eine einmalige Zahlung zum Ausgleich der Inflation.
Die Partei will die Steuer auf Fleisch, Milch und Eier erhöhen. Pflanzliches Essen soll weniger Steuer kosten. Später soll diese Steuer ganz wegfallen. Alle Menschen sollen einmal Geld als Ausgleich für die hohen Preise bekommen.
Für tierische Produkte soll der Steuersatz von 7 auf mindestens 19 Prozent steigen, was das Programm mit deren hohen tatsächlichen Kosten begründet. Gesunde pflanzliche Lebensmittel und Menstruationsartikel sollen kurzfristig mit höchstens 7 Prozent besteuert werden, weil sie zu den Grundbedürfnissen zählen. Auf lange Sicht will die Partei pflanzliche Lebensmittel und weitere Grundbedürfnisse ganz von der Umsatzsteuer befreien, und für Lebensmittelpreise soll eine Obergrenze gelten. Eine einmalige Zahlung zum Ausgleich der Inflation soll Einbußen der vergangenen Jahre bei Einzelpersonen abfedern.
Originalzitat anzeigen (Seite 9)
„Wir fordern, die Umsatzsteuer auf tierliche Produkte aufgrund ihrer hohen tatsächlichen Kosten von 7 % auf mindestens 19 % anzuheben.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Staat soll über Steuersätze und eine Preisobergrenze für Lebensmittel stärker in den Markt eingreifen und eine Ausgleichszahlung leisten.