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Was sagen die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern zur Bildung?

4 aktuelle Wahlprogramme in Mecklenburg-Vorpommern haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 5 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Duale Ausbildung stärken, Meisterausbildung zu 90 Prozent fördern

Die AfD will die duale Ausbildung stärken und vorhandene Arbeitskräfte gezielt weiterqualifizieren. Bei der Meisterausbildung soll die Förderung 90 Prozent der Kosten decken.

Die AfD will die Berufs-Ausbildung stärken. Schule und Betrieb sollen enger zusammenarbeiten. Wer Meister werden will, soll 90 Prozent der Kosten erstattet bekommen. Auch Kurse zur Weiterbildung soll es geben.

Lehrermangel und Unterrichtsausfall bekämpfen

Die AfD will Lehrkräfte von Verwaltungsarbeit entlasten und abgeordnete Lehrer aus Behörden zurück in die Schulen holen. Für die Lehrerausbildung soll eine Pädagogische Hochschule im Land entstehen. Kurzfristig sollen geeignete Seiteneinsteiger helfen.

Es gibt zu wenige Lehrer im Land. Die AfD will Lehrern Büro-Arbeit abnehmen. Etwa 400 Lehrer arbeiten heute in Behörden. Sie sollen zurück in die Schulen. Das Land soll eine eigene Hochschule für Lehrer aufbauen.

Fachunterricht stärken, Sozialkunde erst ab Klasse 8

Die AfD will den Unterricht stärker auf Mathematik, Naturwissenschaften und Praxis ausrichten. Sozialkunde soll erst wieder in der achten Klasse beginnen. Die Partei kritisiert, politische Bildung werde zu früh und zu stark betont und gehe zulasten des Fachwissens.

Die AfD will mehr Mathe und Natur-Wissenschaften in der Schule. Der Unterricht soll näher an der Praxis sein. Das Fach Sozialkunde soll erst in Klasse 8 anfangen. Die AfD findet: Es gibt zu viel politische Bildung in der Schule.

Sexualkunde und Gender-Themen an Schulen einschränken

Die AfD lehnt Vorgaben ab, nach denen schon Zehnjährige mit sexuellen Themen, Familienvielfalt oder wechselnden Rollenbildern befasst werden. Lehrinhalte sollen sich vor allem an der Lebenswirklichkeit der Mehrheit ausrichten. Programme unter dem Stichwort Gender Mainstreaming sollen aus den Schulen verschwinden.

Die AfD will den Sexualkunde-Unterricht ändern. Zehnjährige sollen dort nicht über sexuelle Themen und Familien-Vielfalt sprechen. Der Unterricht soll sich nach der Mehrheit der Familien richten. Programme zu Gender-Themen soll es an Schulen nicht mehr geben.

Verpflichtende Vorschule einführen, Handschrift und Wortschatz stärken

Die AfD will im letzten Kindergartenjahr eine Vorschule mit verbindlichem Lehrplan und einheitlichen Standards einführen. Sie verweist darauf, dass jedes vierte Kind bei der Einschulung große Sprachdefizite habe. In der Grundschule sollen außerdem der Grundwortschatz wachsen und die verbundene Handschrift verbindlich gelernt werden.

Die AfD will eine Vorschule im letzten Kindergarten-Jahr. Dort gilt ein fester Lehrplan für alle. Viele Kinder sprechen bei der Einschulung schlecht Deutsch. In der Grundschule sollen Kinder mehr Wörter lernen. Sie sollen auch wieder mehr mit der Hand schreiben.

Mehrgliedriges Schulsystem erhalten, Zugang nach Leistung

Die AfD will das nach Begabung gegliederte Schulsystem beibehalten. Der Wechsel zwischen Gymnasium, Regionalschule und Förderschule soll sich nach Noten und Leistungsnachweisen richten und nicht allein nach dem Wunsch der Eltern. Die gemeinsame Orientierungsstufe in Klasse 5 und 6 stellt die Partei infrage.

Die AfD will verschiedene Schul-Arten behalten. Kinder sollen nach ihrer Leistung auf eine Schule kommen. Der Wunsch der Eltern allein soll nicht reichen. Für das Gymnasium soll es bei schwächeren Noten einen Test geben. Hochbegabte Kinder sollen mehr Geld für Förderung bekommen.

Abitur-Niveau sichern, Regionalschulen und Berufsbildung stärken

Die AfD will, dass das Abitur wieder zuverlässig die Fähigkeit zum Studium belegt. Regionalschulen sollen mit mehr Praxisbezug gezielt auf eine Berufsausbildung vorbereiten. Die Landesförderung der Volkshochschulen soll deutlich steigen.

Die AfD will ein anspruchsvolleres Abitur. Wer Abitur hat, soll wirklich studieren können. Regional-Schulen sollen besser auf eine Ausbildung vorbereiten. Volkshochschulen sollen mehr Geld vom Land bekommen. Schulen sollen auch Wissen über Wirtschaft vermitteln.

Wohnortnahe Grundschulen erhalten, freie Schulen fair finanzieren

Die AfD will Grundschulen in der Nähe des Wohnorts sichern, vor allem auf dem Land. Schulen in freier Trägerschaft sollen eine faire und verlässliche Finanzierung erhalten. Die Partei sieht sie als Teil einer vielfältigen Schullandschaft mit Wettbewerb.

Die AfD will Grundschulen in der Nähe der Kinder erhalten. Das soll vor allem Dörfern helfen. Kinder sollen kurze Schulwege haben. Freie Schulen sollen verlässlich Geld bekommen. Freie Schulen sind Schulen, die nicht der Staat betreibt.

Förderschulen dauerhaft erhalten

Die AfD will Förderschulen auf Dauer erhalten und weiterentwickeln. Sie lehnt eine aus ihrer Sicht pauschale Inklusion ab, die auf das Ende dieser Schulen hinauslaufe. Regelschulen sollen so ausgestattet werden, dass körperlich behinderte Kinder dort lernen können.

Förderschulen sind Schulen für Kinder mit besonderem Förder-Bedarf. Die AfD will diese Schulen behalten. Sie ist dagegen, alle Kinder gemeinsam zu unterrichten. Kinder mit körperlicher Behinderung sollen aber normale Schulen besuchen können.

Politische Neutralität an Schulen durchsetzen

Die AfD will die politische und weltanschauliche Neutralität der Schulen sichern und beruft sich auf den Beutelsbacher Konsens. Lehrer sollen weder zur Wahl bestimmter Parteien noch zu Demonstrationen aufrufen. Programme, die sich einseitig gegen bestimmte Ansichten oder Parteien richten, lehnt sie ab.

Die AfD will neutrale Schulen. Lehrer sollen nicht für Parteien werben. Sie sollen auch nicht zu Demos aufrufen. Projekte von außen will die AfD kritisch prüfen. Der Lehrer soll wieder im Mittelpunkt stehen.

MINT-Fächer und duale Studiengänge fördern

Die AfD will Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik von der Grundschule an stärken. Vorgesehen sind mehr MINT-freundliche Schulen, Praktika ab der Sekundarstufe I und regionale MINT-Cluster. Duale Studiengänge sollen als gleichwertiger Bildungsweg gestärkt werden.

MINT heißt: Mathe, Informatik, Natur-Wissenschaft und Technik. Die AfD will diese Fächer stärker fördern. Schulen sollen dafür bessere Ausstattung und gute Lehrer bekommen. Schüler sollen früh Praktika in Betrieben machen. Schulen, Firmen und Hochschulen sollen zusammenarbeiten.

Handys bis Klasse 7 verbieten, Digitales maßvoll nutzen

Die AfD will die private Handynutzung in der Schule bis einschließlich Klasse 7 per Verordnung untersagen. Digitale Lernplattformen sollen ab Klasse 5 ausgebaut werden, dürfen den Präsenzunterricht aber nicht ersetzen. Künstliche Intelligenz sieht die Partei als Hilfsmittel.

Die AfD will Handys in der Schule bis zur 7. Klasse verbieten. Ausnahmen gibt es nur im Notfall oder wenn der Lehrer es erlaubt. Ab Klasse 8 entscheidet jede Schule selbst. Digitales Lernen soll den Unterricht vor Ort nicht ersetzen.

Sanktionen gegen Gewalt und Drogen an Schulen verschärfen

Die AfD will Lehrkräften per Gesetz mehr Sanktionsmöglichkeiten geben. Bei Gewalt- und Drogendelikten sollen Schüler deutlich schneller der Schule verwiesen werden. Ziel sind laut Programm Schulen, die ohne Polizeieinsätze auskommen.

Die AfD will Lehrern mehr Möglichkeiten für Strafen geben. Bei Gewalt oder Drogen sollen Schüler schneller von der Schule fliegen. Lehrer sollen wieder mehr Autorität haben. Dann braucht es nach Ansicht der AfD weniger Polizei an Schulen.

Berufliche Bildung und Berufsschulen stärken

Die AfD will die berufliche Bildung ausbauen und wieder mehr Berufsschulstandorte schaffen, vor allem im Osten des Landes. Dafür sollen kleinere Klassen erlaubt werden. Handwerks- und Industriemeister sollen verstärkt an Berufsschulen unterrichten, um Unterrichtsausfall und Lehrermangel zu verringern.

Die AfD will mehr Berufsschulen im Land. Dafür dürfen Klassen kleiner sein als heute. Meister aus Handwerk und Industrie sollen an Berufsschulen unterrichten. Schüler sollen mehr Praktika machen.

Hochschulen an Qualität ausrichten, Grundfinanzierung verbessern

Die AfD will die Hochschulen stärker an Qualitätsmaßstäben statt an Absolventenzahlen ausrichten und ihre Grundfinanzierung erhöhen. Sie bevorzugt ein klassisches, ganzheitliches Bildungsverständnis gegenüber dem Bologna-System. In Rostock soll das Jurastudium mit Staatsexamen wieder angeboten werden.

Die AfD will den Hochschulen mehr festes Geld geben. Wichtig soll die Qualität sein, nicht die Zahl der Abschlüsse. In Rostock soll man wieder Jura mit Staats-Examen studieren können. BAföG-Anträge sollen schneller digital bearbeitet werden.

Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer einführen

Die AfD will von Studierenden aus Staaten außerhalb der EU Studiengebühren verlangen. Sie begründet das mit einer höheren Abbruchquote dieser Gruppe und damit, dass viele nach dem Abschluss in ihr Heimatland zurückkehren.

Studenten aus Ländern außerhalb der EU sollen für das Studium zahlen. Es geht um mindestens 1.500 Euro pro Halbjahr. Die AfD sagt: Viele brechen das Studium ab oder gehen danach wieder weg. Wer zahlt, strengt sich mehr an.

AfD: alle 16 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Ausbildung mit Start-Bonus und Wohnraum attraktiver machen

Die Grünen wollen die Bedingungen für Auszubildende verbessern, unter anderem mit besser ausgestatteten Berufsschulen und bezahlbarem Wohnraum. Neu eingeführt werden soll ein zinsloses Darlehen von 1.500 Euro zum Ausbildungsbeginn. Das Programm begründet das mit dem künftigen Bedarf an Fachkräften.

Die Grünen wollen die Ausbildung in MV besser machen. Berufs-Schulen sollen mehr Personal und Technik bekommen. Azubis sollen günstige Wohnungen finden. Zum Start gibt es 1.500 Euro als Darlehen ohne Zinsen.

Hochschulen verlässlich finanzieren und sanieren

Die Grünen wollen die Grundfinanzierung der Hochschulen an steigende Kosten koppeln und ein Investitionsprogramm über mehrere Jahre für Gebäude und Infrastruktur auflegen. Das Programm begründet dies mit einem Sanierungsstau und der Sorge, das Land verliere sonst an Innovationskraft und Attraktivität.

Die Grünen wollen den Hochschulen mehr Geld geben. Das Geld soll mitwachsen, wenn die Kosten steigen. Alte Gebäude sollen saniert werden. So sollen die Hochschulen besser planen können.

Mehr Dauerstellen in der Wissenschaft schaffen

Die Grünen wollen an den Hochschulen mehr unbefristete Stellen einrichten und die Arbeitsbedingungen für Promovierende verbessern. Laut Programm sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler so verlässlich planen können und im Land bleiben.

Viele Forschende haben nur Verträge auf Zeit. Die Grünen wollen mehr feste Stellen an den Hochschulen. Auch Doktoranden sollen bessere Bedingungen bekommen. So sollen Forschende im Land bleiben.

Psychische Gesundheit von Studierenden fördern

Die Grünen wollen eine Strategie für das ganze Land entwickeln, die die psychische Gesundheit von Studierenden stärkt. An jedem Hochschulstandort sollen die psychosozialen Beratungsangebote ausgebaut werden, damit Studierende bei hohem Druck Unterstützung finden.

Viele Studierende haben seelische Belastungen. Die Grünen wollen dafür einen Plan für das ganze Land machen. An jeder Hochschule soll es mehr Beratung geben. Studierende sollen mit ihrem Druck nicht allein bleiben.

Hochschulen internationaler ausrichten

Die Grünen wollen Mecklenburg-Vorpommern als internationalen Studienstandort stärken und dafür internationale sowie englischsprachige Studiengänge mit einem Landesprogramm fördern. Das Programm verweist auf sinkende Zahlen bei Studienanfängern und den Bedarf an Fachkräften.

Die Grünen wollen mehr Studierende aus anderen Ländern gewinnen. Dafür soll es mehr Studiengänge auf Englisch geben. Das Land soll weltweit für seine Hochschulen werben. So sollen auch mehr Fachkräfte ins Land kommen.

Lehrkräfte entlasten und Teams an Schulen aufbauen

Die Grünen wollen die Pflichtstunden der Lehrkräfte senken und an allen Schulen multiprofessionelle Teams ermöglichen. Das Programm begründet dies damit, dass die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern zu den höchsten in Deutschland gehöre.

Lehrerinnen und Lehrer sollen weniger Stunden unterrichten müssen. Andere Fachleute sollen an den Schulen mithelfen. Zum Beispiel aus Sozialarbeit und Psychologie. So haben Lehrkräfte mehr Zeit für guten Unterricht.

Schulen mehr Eigenständigkeit geben

Die Grünen wollen, dass Schulen stärker selbst über Schwerpunkte, Angebote und Bewertungsformen entscheiden. Rahmenpläne und Stundentafel sollen schlanker werden. Das Programm begründet dies damit, dass Schulen oft selbst am besten wüssten, was guten Unterricht ausmacht.

Die Grünen wollen den Schulen mehr Freiheit geben. Schulen sollen eigene Schwerpunkte wählen können. Die Lehrpläne sollen kürzer werden. Es soll weniger einzelne Fächer geben.

Gemeinsames Lernen bis Klasse 6, Abitur wahlweise

Die Grünen wollen, dass Kinder bis zur sechsten Klasse gemeinsam und möglichst an derselben Schule lernen. Das Abitur soll nach 12 oder nach 13 Jahren möglich sein. Das Programm verweist auf Studien, nach denen häufige Schulwechsel dem Bildungserfolg schaden.

Kinder sollen bis zur 6. Klasse zusammen lernen. Das soll möglichst an einer Schule sein. Das Abitur soll nach 12 oder 13 Jahren möglich sein. Die Schüler sollen wählen können.

Inklusion an Schulen besser ausstatten

Die Grünen halten am gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf fest. Dafür sollen Schulen mehr Personal und eine passende Ausstattung bekommen.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Dafür sollen Schulen mehr Personal bekommen. Auch Gebäude und Technik sollen dazu passen.

Mitbestimmung und mentale Gesundheit an Schulen stärken

Die Grünen wollen Schülerinnen und Schüler verbindlich an Entscheidungen beteiligen und ihnen ein eigenes Budget geben. Zugleich sollen Beratung und Programme für die seelische Gesundheit ausgebaut werden. Aus Sicht des Programms lernt nur Verantwortung, wer Demokratie in der Schule erlebt.

Schüler sollen an ihrer Schule mehr mitreden. Jede Schule soll Geld bekommen, über das die Schüler selbst entscheiden. Es soll Beratung bei seelischen Problemen geben. Lehrer sollen mehr über digitale Medien lernen.

Land an Kita- und Schulessen beteiligen

Die Grünen wollen, dass das Land einen Teil der Kosten für das Essen in Kitas und Schulen übernimmt, wenn es nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zertifiziert ist. Das soll Familien entlasten. Zudem sollen Schulküchen gefördert werden.

Das Land soll für das Essen in Kitas und Schulen mitbezahlen. So sollen Familien weniger zahlen. Schulen sollen eigene Küchen bekommen. Kinder sollen frisches, warmes Essen erhalten.

Jura-Studium an der Uni Rostock wieder einführen

Die Grünen wollen an der Universität Rostock erneut einen Jura-Studiengang anbieten, der mit dem Ersten Staatsexamen abschließt. Begründet wird das mit dem Bedarf an mehr Richterinnen, Richtern und Anwälten im Land, damit Gerichtsverfahren schneller ablaufen.

Die Grünen wollen wieder ein Jura-Studium in Rostock. Jura ist das Fach für Recht und Gesetze. Das Land braucht mehr Richter und Anwälte. Dann sollen Verfahren vor Gericht schneller gehen.

Altersgerechte Aufklärung in Kita und Schule ausbauen

Die Grünen wollen altersgerechte Aufklärung schon in Kitas verankern und sexualpädagogische Angebote stärken. Das Programm sieht Aufklärung als Teil von Bildung und Kinderschutz: Wer gut informiert sei, könne Grenzen erkennen und sich besser vor Übergriffen schützen.

Kinder und Jugendliche haben Fragen zu Körper und Beziehungen. Die Grünen wollen dazu mehr Aufklärung in Kitas und Schulen. Die Aufklärung soll zum Alter der Kinder passen. Die Grünen sagen: Wissen schützt Kinder vor Übergriffen.

Grüne: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Bildungspaket über 300 Millionen Euro auflegen

Die Linke will ein Bildungspaket im Umfang von 300 Millionen Euro beschließen. Das Geld soll in mehr Personal und in die Förderung einzelner Kinder fließen. Zusätzlich will sie einen sogenannten Bildungsfrieden aushandeln.

Die Linke will 300 Millionen Euro mehr für Bildung ausgeben. Mit dem Geld soll es mehr Personal geben. Kinder sollen besser gefördert werden. Außerdem soll es eine feste Vereinbarung zur Bildung geben. Die Linke nennt sie Bildungs-Frieden.

Kita beitragsfrei halten und Gruppen verkleinern

Die Linke will die Kita weiterhin ohne Elternbeiträge anbieten und die Qualität verbessern, zuerst in Krippe und Hort. Die Gruppen sollen schrittweise kleiner werden. Außerdem soll es ein verpflichtendes Vorschuljahr geben.

Die Kita soll für Eltern kostenlos bleiben. Die Gruppen sollen kleiner werden. In der Krippe sollen vier Kinder in einer Gruppe sein. Im Hort sollen es 18 Kinder sein. Vor der Schule soll es ein Pflicht-Jahr zur Vorbereitung geben.

Mehr Schulpersonal einstellen und Lehrkräfte entlasten

Die Linke will die Schulen mit deutlich mehr Personal ausstatten und Teams aus verschiedenen Berufen aufbauen. Lehrkräfte sollen künftig nur noch 25 Stunden pro Woche unterrichten müssen. An jeder Schule soll es Schulsozialarbeit geben.

Die Linke will mehr Personal an den Schulen. Dazu gehören Lehrer, Helfer und Psychologen. Lehrer sollen weniger Stunden pro Woche unterrichten. Jede Schule soll Schul-Sozialarbeit bekommen. So sollen Lehrer mehr Zeit für die Kinder haben.

Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern ausbauen

Die Linke will, dass Schülerinnen und Schüler Demokratie im Schulalltag praktisch erleben. Dafür sollen die Schülerräte auf allen Ebenen mehr Geld und mehr Rechte bekommen. Hinzu kommen verpflichtende Klassenräte, ein Projekttag und Juniorwahlen.

Schüler sollen in der Schule mehr mitbestimmen. Die Schüler-Räte sollen mehr Geld und mehr Rechte bekommen. Jede Klasse soll einen Klassen-Rat haben. Einmal im Jahr soll es einen Projekt-Tag zur Demokratie geben. An allen Schulen soll es Junior-Wahlen geben.

Schulstress senken und Noten teilweise abschaffen

Die Linke will den Schulalltag für Schülerinnen und Schüler weniger belastend machen. Dazu sollen Noten in Kunst, Musik und Sport wegfallen und höchstens zwei Klausuren oder Tests pro Woche erlaubt sein. Die Partei begründet das mit Stress und Überlastung, vor allem bei Kindern aus ärmeren Familien.

Die Linke will weniger Stress in der Schule. In Kunst, Musik und Sport soll es keine Noten mehr geben. Pro Woche soll es höchstens zwei Tests geben. Es soll ein neues Fach zu Beziehungen, Sexualität und Gesundheit geben. Schüler sollen Digital-Geräte von der Schule bekommen.

Schulsozialarbeit und psychologische Hilfe an Schulen ausbauen

Die Linke will an jeder Schule mindestens eine Fachkraft für Schulsozialarbeit, dauerhaft über ein Landesprogramm finanziert. Außerdem sollen Hilfsangebote für die psychische Gesundheit junger Menschen wachsen. Das Programm begründet dies mit zunehmenden Belastungen durch Stress und Krisen.

Jede Schule soll mindestens eine Fachkraft für Schul-Sozialarbeit bekommen. Das Land soll das dauerhaft bezahlen. Es soll auch mehr Hilfe für die Seele von Kindern geben. Die Linke sagt: Kinder leiden immer mehr unter Stress und Krisen.

Förderschulen in inklusive Regelschulen umwandeln

Die Linke will sämtliche Förderschulen nach und nach zu inklusiven Regelschulen machen. Kinder mit und ohne Behinderung sollen so gemeinsam lernen. Das Programm versteht Inklusion als Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

Die Linke will Förder-Schulen Schritt für Schritt umwandeln. Daraus sollen normale Schulen für alle Kinder werden. Kinder mit und ohne Behinderung lernen dann zusammen.

Elternunabhängiges BAföG und günstiges Mensaessen durchsetzen

Die Linke will ein BAföG, das unabhängig vom Einkommen der Eltern gezahlt wird, nicht zurückgezahlt werden muss und über der Armutsgrenze liegt. Mensen sollen täglich mindestens ein Essen für höchstens 2,50 Euro anbieten. Ein Studium soll nach Sicht der Partei nicht von Herkunft oder Einkommen abhängen.

Studierende sollen Geld vom Staat bekommen, egal was die Eltern verdienen. Sie müssen das Geld nicht zurückzahlen. In der Mensa soll es jeden Tag ein Essen für höchstens 2,50 Euro geben. Es soll mehr Plätze in Wohnheimen geben.

Dauerstellen und höhere Grundfinanzierung an Hochschulen sichern

Die Linke will an Hochschulen unbefristete Stellen für dauerhafte Aufgaben und einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Die Grundzuweisung des Landes an die Hochschulen soll steigen. Zum Schutz der Wissenschaftsfreiheit sollen die Hochschulen das Berufungsrecht erhalten.

An Hochschulen soll es mehr feste Stellen geben. Studierende, die dort arbeiten, sollen einen Tarif-Vertrag bekommen. Das Land soll den Hochschulen mehr Geld geben. Hochschulen sollen selbst entscheiden, wer Professorin oder Professor wird.

Hochschulen digital, klimaneutral und international aufstellen

Die Linke will die Hochschulen des Landes mit einem dauerhaft finanzierten Digitalpakt modernisieren und sie durch Investitionen klimaneutral machen. Außerdem sollen mehr Studierende und Forschende aus dem Ausland nach Mecklenburg-Vorpommern kommen.

Die Linke will die Hochschulen moderner machen. Dafür soll es einen Digital-Pakt mit festem Geld geben. Die Gebäude sollen dem Klima nicht mehr schaden. Mehr Menschen aus anderen Ländern sollen hier studieren und forschen.

Linke: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 12 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 2 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Über eine Milliarde in Schulen investieren

Die SPD will zusammen mit Bund und Kommunen mehr als eine Milliarde Euro in Schulen und Berufsschulen stecken. Außerdem soll der Unterricht im ganzen Land gesichert und die Belastung der Lehrkräfte verringert werden.

Die SPD will viel Geld für Schulen ausgeben. Es geht um mehr als eine Milliarde Euro. Auch Berufs-Schulen und ihre Internate bekommen Geld. Lehrerinnen und Lehrer sollen weniger Stunden unterrichten müssen.

Schulsozialarbeit und Produktionsschulen weiter finanzieren

Die SPD will die Landesförderung für Jugend- und Schulsozialarbeit auf hohem Niveau fortführen und eine zentrale Koordinierungsstelle prüfen. Produktionsschulen sollen als Weg in Ausbildung und Beruf erhalten und ausreichend finanziert werden.

Die SPD will weiter Geld für Schul-Sozialarbeit geben. Sozialarbeiter helfen Kindern und Jugendlichen bei Problemen. Auch Produktions-Schulen sollen bleiben. Dort lernen junge Menschen praktisch für den Beruf.

Juristische Ausbildung überprüfen und reformieren

Die SPD will die Ausbildung von Juristinnen und Juristen im Land, vor allem das Referendariat, attraktiver machen. So soll der landesweite Bedarf an juristischem Nachwuchs gedeckt werden.

Die SPD will die Ausbildung für Juristen im Land verbessern. Juristen sind zum Beispiel Richter und Anwälte. Die Regeln für die Prüfungen sollen überprüft werden. Die Ausbildung soll weniger unnötigen Druck machen.

Schulen mit Teams und Schulbau stärken

Die SPD will an Schulen Teams aus verschiedenen Berufen ausbauen und alle Abschlüsse wohnortnah erreichbar machen. Das Schulbauprogramm soll wachsen; 600 Millionen Euro aus dem MV-Plan sind für Schulen vorgesehen.

Die SPD will an Schulen mehr Fachleute aus verschiedenen Berufen. Sie sollen als Team arbeiten. Alle Schul-Abschlüsse soll man in der Nähe machen können. Für Schulen sind 600 Millionen Euro eingeplant.

Demokratiebildung an Schulen ausbauen

Die SPD will Demokratiebildung und Angebote zum Thema Extremismus stärker im Schulalltag verankern. Sie begründet das damit, dass extremistische Akteure Schulen zunehmend unter Druck setzen. Demokratiebildung soll in allen Fächern und in der Ausbildung des Personals vorkommen.

Die SPD will mehr Demokratie-Bildung an Schulen. Schüler sollen mehr über Extremismus lernen. Extremismus heißt: Menschen lehnen die Demokratie ab. Auch Lehrer sollen dazu mehr lernen.

Gemeinsames Lernen und Schulqualität stärken

Die SPD will ein Schulsystem, in dem Kinder möglichst gemeinsam lernen und individuell gefördert werden, unabhängig von ihrer Herkunft. Stellen, die wegen sinkender Geburtenzahlen frei werden, sollen im Bildungssystem bleiben und die Qualität verbessern.

Die SPD will, dass Kinder möglichst zusammen lernen. Jedes Kind soll gute Förderung bekommen. Es werden weniger Kinder geboren. Das frei werdende Personal soll in den Schulen bleiben. So soll die Schule besser werden.

Medienkompetenz und digitale Schule stärken

Die SPD will Medienkompetenz und den Umgang mit Künstlicher Intelligenz in allen Schularten altersgerecht fördern. Das Schulsystem soll insgesamt digital weiterentwickelt werden, auch mit Geld des Bundes.

Die SPD will, dass Schüler den Umgang mit Medien lernen. Dazu gehört auch Künstliche Intelligenz. Lehrer bekommen dafür Fortbildungen und Material. Die Schulen sollen digitaler werden.

Multiprofessionelle Teams an Kitas und Schulen einführen

Die SPD will Teams aus verschiedenen Fachberufen schrittweise zur Grundausstattung von Kitas und Schulen machen. Den Anfang sollen Einrichtungen mit besonderen Herausforderungen beim Lernen machen.

Die SPD will Teams aus verschiedenen Berufen an Kitas und Schulen. Dazu gehören zum Beispiel Sozialarbeiter und Psychologen. Zuerst bekommen Schulen mit vielen Problemen solche Teams. Später sollen alle sie haben.

Bildungscampus und Modellschulen fördern

Die SPD will Standorte fördern, an denen mehrere Schularten und Einrichtungen zusammenarbeiten, um die Durchlässigkeit des Schulsystems zu stärken. Zwei Modellschulen sollen neue Bildungskonzepte erproben, und die Leistungsbewertung soll reformiert werden.

Die SPD will mehrere Schul-Arten an einem Ort verbinden. Das nennt man Bildungs-Campus. Kinder sollen so leichter die Schul-Art wechseln können. Zwei Schulen sollen neue Ideen ausprobieren. Auch Noten und Rückmeldungen sollen sich ändern.

Schulmittel nach Sozialindex verteilen

Die SPD will einen eigenen Sozialindex für das Land entwickeln. Personal und Geld sollen gezielt an die Schulen gehen, an denen viele Kinder mehr Unterstützung brauchen.

Die SPD will Geld für Schulen anders verteilen. Manche Schulen haben viele Kinder mit mehr Hilfe-Bedarf. Diese Schulen sollen mehr Geld und Personal bekommen. Dafür will die SPD Daten nutzen.

Arbeitszeit der Lehrkräfte erfassen und entlasten

Die SPD will die Arbeitszeit von Lehrkräften erfassen und ihre Aufgaben klar beschreiben, um sie vor Überlastung zu schützen. Schulleitungen und pädagogisches Personal sollen von Verwaltungsaufgaben entlastet werden.

Die SPD will die Arbeits-Zeit von Lehrern messen. So sollen Lehrer nicht zu viel arbeiten müssen. Zuerst gibt es dazu einen Versuch. Mehr Verwaltungs-Personal soll den Schulen helfen.

Lehrkräfte gewinnen und besser ausbilden

Die SPD will den Mangel an Lehrkräften mit mehr qualifizierten Lehramtsstudierenden und Lehrkräften beheben, ergänzt durch einen hochwertigen Seiten- und Quereinstieg. Die Reform der Lehrerbildung soll mit einem angepassten Referendariat abgeschlossen werden.

Es fehlen Lehrer im Land. Die SPD will mehr Menschen für das Lehramt gewinnen. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen Lehrer werden können. Die Ausbildung soll besser werden.

Europäische Schulpartnerschaften ausbauen

Die SPD will Schulen dabei unterstützen, Partnerschaften in ganz Europa zu pflegen. Dafür sollen Austauschprogramme und das Netzwerk der Europaschulen im Land gestärkt werden.

Die SPD will mehr Austausch mit Schulen in Europa. Schüler sollen andere Länder kennenlernen. Dafür gibt es Programme wie Erasmus+. Das Land soll Geld von der EU dafür besser nutzen.

Gebundene Ganztagsschule zum Standard machen

Die SPD will Ganztagsschulen besser ausstatten und qualitativ weiterentwickeln. Langfristig soll die gebundene Ganztagsschule, bei der der Ganztag für alle verbindlich ist, im ganzen Land Standard werden.

Die SPD will bessere Ganztags-Schulen. Dort sind Kinder den ganzen Tag in der Schule. Später soll das an allen Schulen so sein. Alle Kinder sollen ein gesundes und günstiges Mittagessen bekommen.

In Berufsschulen und duale Ausbildung investieren

Die SPD will die duale Ausbildung stärken und dafür 250 Millionen Euro bis 2037 in Berufsschulen und Bildungszentren des Handwerks stecken. Das Netz der beruflichen Schulen soll im ganzen Land erhalten bleiben.

Die SPD will die Berufs-Ausbildung stärken. Das Land soll 250 Millionen Euro investieren. Das Geld geht an Berufs-Schulen und Bildungs-Zentren vom Handwerk. Die Berufs-Schulen im Land sollen bleiben.

Übergang von Schule in Beruf begleiten

Die SPD will die Jugendberufsagenturen zur zentralen Anlaufstelle für junge Menschen machen, damit niemand beim Wechsel von der Schule in den Beruf verloren geht. Die Berufsorientierung an Schulen soll systematisch weiterentwickelt werden.

Nach der Schule beginnt für junge Menschen der Beruf. Das ist oft schwer. Die SPD will eine feste Stelle für Hilfe schaffen. Die Schulen sollen besser über Berufe informieren.

Erwachsenenbildung und Bildungsfreistellung ausweiten

Die SPD will Volkshochschulen und Abendgymnasien weiter unterstützen und die Erwachsenenbildung dauerhaft stärken. Das Bildungsfreistellungsgesetz soll künftig auch für Bundesangestellte gelten und Bildungsreisen ins Ausland ermöglichen.

Die SPD will Bildung für Erwachsene stärken. Volkshochschulen sollen in Stadt und Land bleiben. Beschäftigte können für Bildung frei bekommen. Das soll bald für mehr Menschen gelten. Auch Bildungs-Reisen ins Ausland sollen möglich sein.

Hochschulstandorte erhalten und Wissenschaft stärken

Die SPD will alle Hochschulstandorte im Land erhalten und zusätzliche Investitionen gezielt in Hochschulen und Forschung lenken. Sie will die Wissenschaftsfreiheit schützen und Frauen in der Wissenschaft weiter fördern.

Die SPD will alle Hochschulen im Land behalten. Sie will mehr Geld für Forschung ausgeben. Forscher sollen frei und ohne Druck arbeiten können. Frauen sollen in der Wissenschaft mehr Chancen bekommen.

Gebührenfreies Erststudium und Studierendenwerke sichern

Die SPD will das erste Studium bis zum Master weiter ohne Gebühren lassen, weil Bildung aus ihrer Sicht nicht vom Einkommen der Eltern abhängen darf. Die Studierendenwerke sollen weiter Unterstützung für Verpflegung, Wohnraum und psychosoziale Betreuung erhalten.

Das erste Studium soll weiter nichts kosten. Das gilt bis zum Master-Abschluss. Die SPD will auch die Studierenden-Werke unterstützen. Diese sorgen für günstiges Essen und Wohnen.

Hochschulen international und im Ostseeraum vernetzen

Die SPD will die Hochschulen bei ihrer Internationalisierung und beim Ausbau Europäischer Hochschulallianzen unterstützen. Ziel ist ein gemeinsamer Wissensraum rund um die Ostsee, der Talente im Land hält und neue anzieht.

Die SPD will Hochschulen mit anderen Ländern verbinden. Besonders wichtig sind Länder an der Ostsee. Es soll gemeinsame Forschung und Studien-Gänge geben. Mehr junge Menschen sollen im Ausland lernen.

Forschung, KI und Wissenstransfer stärken

Die SPD will Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft bringen und mehr Firmengründungen aus Hochschulen und Instituten erreichen. Künstliche Intelligenz soll in vielen Fächern stärker erforscht und eingesetzt werden. Spitzenforschung und wissenschaftlicher Nachwuchs sollen weiter gefördert werden.

Die SPD will die Forschung im Land stärken. Neue Ideen sollen schneller in Firmen ankommen. Aus Hochschulen sollen mehr neue Firmen entstehen. Auch Künstliche Intelligenz soll mehr erforscht werden.

Fusionsforschung im Land ausbauen

Die SPD will die Fusionsforschung in Mecklenburg-Vorpommern weiter verstärken. Das Programm verweist auf den Standort des Wendelstein 7-X und sieht das Land in diesem Feld weltweit vorn. Auch die Laserfusionsforschung soll wachsen.

Die SPD will mehr für die Fusions-Forschung tun. Bei der Kern-Fusion verschmelzen Atomkerne und setzen Energie frei. Im Land steht dafür eine große Forschungs-Anlage. Auch die Forschung an Fusion mit Lasern soll wachsen.

Hochschulbau und wissenschaftliche Infrastruktur finanzieren

Die SPD will den Hochschulbau auch nach 2030 ausreichend finanzieren und einen klimaneutralen Campus fördern. Wissenschaftliche Bibliotheken, Open Access und Rechenzentren sollen gestärkt werden. Zugleich soll die Hochschulverwaltung weniger Bürokratie haben.

Die SPD will weiter Geld für Gebäude der Hochschulen geben. Das soll auch nach 2030 gelten. Die Hochschulen sollen klimaneutral werden. Bibliotheken und Rechenzentren sollen Unterstützung bekommen. Es soll weniger Bürokratie geben.

SPD: alle 23 Punkte mit Zitat und Seitenzahl