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parteiprogramm

CDU/CSU zur Bildung

Aus dem Programm „Politikwechsel für Deutschland“

Bundestagswahl 2025, 23. Februar 2025Original-PDF, 82 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Bildung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Forschungsausgaben auf 3,5 Prozent steigern

Die CDU und die CSU wollen, dass Staat und Unternehmen bis 2030 zusammen 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung stecken. Aus der Spitzenforschung sollen mehr Startups entstehen, die zu weltweiten Marktführern werden.

Die CDU und die CSU wollen mehr Geld für Forschung. Staat und Firmen sollen bis 2030 mehr dafür ausgeben. Aus der Forschung sollen mehr neue Firmen entstehen. Auch die Meeres-Forschung soll stärker werden.

Forschungseinrichtungen sollen am Erfolg ihrer Ausgründungen gemessen werden, vor allem am eingeworbenen Wagniskapital, und selbst davon profitieren. Öffentliches Forschungsgeld soll stärker mit privatem Kapital kombiniert werden, der Transfer von Technologie in den Mittelstand soll wachsen. Die Meeres- und Polarforschung wollen die Parteien ausbauen, die Deutsche Allianz für Meeresforschung weiterentwickeln und die Forschungsflotte weiter erneuern.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Wir sorgen dafür, dass Wirtschaft und Staat bis 2030 jährlich 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung aufwenden.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Höhere Forschungsausgaben von Staat und Wirtschaft werden mit mehr privatem Kapital und Markterfolg als Maßstab verbunden, sodass beide Seiten berührt sind.

Verpflichtende Sprachförderung vor der Einschulung

Die CDU und die CSU wollen, dass jedes Kind bei der Einschulung Deutsch spricht. Dafür soll der Entwicklungsstand aller Drei- bis Vierjährigen erfasst werden, und Kinder mit Förderbedarf sollen ein vorschulisches Programm besuchen müssen.

Die CDU und die CSU wollen: Jedes Kind soll vor der Schule Deutsch können. Fachleute sollen alle Kinder mit drei oder vier Jahren testen. Kinder mit Problemen müssen dann ein Programm vor der Schule besuchen. Das Programm Sprach-Kitas soll neu starten.

Mit Hilfe der Bildungsforschung sollen einheitliche Standards für die Diagnose entstehen. Bund, Länder und Kommunen sollen dabei enger zusammenarbeiten. Ein weiteres Investitionsprogramm des Bundes soll den Ausbau von Betreuungsplätzen unterstützen. Für die Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe und Eingliederungshilfe wollen die Parteien neue rechtliche Grundlagen schaffen.

Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„Alle Kinder mit Förderbedarf wollen wir zur Teilnahme an einem vorschulischen Programm in einer Kita, einem Kindergarten oder einer Vorschule verpflichten.“
Seite 65 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein weiteres Investitionsprogramm des Bundes und ein neu gestartetes Förderprogramm bauen öffentliche Leistungen in der frühen Bildung aus.

Schulleistungen bundesweit vergleichbar machen, Ganztag ausbauen

Die CDU und die CSU wollen, dass die Qualität der Schulbildung nicht vom Wohnort abhängt. Sie setzen auf verbindliche Vergleichsarbeiten, ein in ganz Deutschland vergleichbares Abitur und mehr Ganztagsangebote an Grundschulen.

Die CDU und die CSU wollen gleich gute Schulen in ganz Deutschland. Schüler sollen überall ähnliche Tests schreiben. Das Abitur soll überall gleich viel wert sein. Für Grundschul-Kinder soll es mehr Ganztags-Angebote geben.

Vergleichsarbeiten und Erhebungen zum Lernstand sollen aussagekräftig und verpflichtend sein. Die Anforderungen sollen dabei nicht nach unten angeglichen werden. Im Ganztag sollen Kinder stärker einzeln gefördert und gefordert werden, mit Lesen, Schreiben und Rechnen als Basis. Die Parteien betonen, dass neben der Schulpflicht auch ein Abschluss erwartet wird. Den Wettbewerb „Jugend forscht“ wollen sie ausbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„Unser Ziel ist ein bundesweit qualitativ vergleichbares Abitur auf hohem Niveau.“
Seite 65 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

DigitalPakt 2.0, Schüler-ID und Jugendmedienschutz

Die CDU und die CSU wollen einen zweiten DigitalPakt für Schulen auflegen und ein bundesweites Register über Bildungsverläufe schaffen, beginnend mit einer Kennnummer für jedes Schulkind. Die Folgen früher Social-Media-Nutzung sollen wissenschaftlich bewertet werden, danach soll ein Maßnahmenpaket folgen.

Die CDU und die CSU wollen Schulen digitaler machen. Dafür soll es ein neues Programm geben. Jedes Schul-Kind soll eine Nummer bekommen. So können Forscher Bildungs-Wege besser untersuchen. Die Parteien wollen auch prüfen, wie soziale Medien Kindern schaden.

Der DigitalPakt Schule 2.0 soll Infrastruktur, Lernprogramme und die Fortbildung von Lehrkräften und Schulleitungen fördern. Datenschutz soll dabei nach dem Willen der Parteien pragmatisch gehandhabt werden. Das Register soll alle Stufen formaler Bildung erfassen und der Forschung regelmäßig offenstehen. Die Parteien begründen das damit, dass Bildungspolitik verlässliche Daten brauche. Zu Social Media ist ein Paket für Gesundheits- und Jugendmedienschutz angekündigt.

Originalzitat anzeigen (Seite 66)
„Als erster Schritt soll eine ländergemeinsame datenschutzkonforme Identifikationsnummer für alle Schülerinnen und Schüler (Schüler-ID / Statistik-ID) eingeführt werden.“
Seite 66 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Eine neue Kennnummer und ein Register für alle Schüler erweitern die staatliche Datenerfassung, und Datenschutz soll pragmatischer gehandhabt werden.

Berufliche und akademische Bildung gleichstellen

Die CDU und die CSU sehen berufliche und akademische Bildung als gleichwertig an und wollen das verbindlich festschreiben. Dazu sollen die duale Ausbildung, die Berufsorientierung an Schulen und Wege zum Berufsabschluss für Geringqualifizierte gestärkt werden.

Die CDU und die CSU finden: Ausbildung und Studium sind gleich viel wert. Das soll in einem Vertrag von Bund und Ländern stehen. Berufs-Schulen sollen besser werden. Alle Schulen sollen bei der Berufs-Wahl helfen. Menschen ohne Abschluss sollen ihn in Schritten nachholen können.

Der Deutsche Qualifikationsrahmen ordnet Abschlüsse aus Ausbildung und Studium auf gemeinsamen Stufen ein. Die Allianz für Aus- und Weiterbildung soll weiterlaufen, und Ausbildungsordnungen sollen regelmäßig überprüft werden. Weniger Jugendliche sollen ohne Schule, Ausbildung oder Arbeit sein. Teilqualifizierungen sollen in mehr Berufen möglich werden, Angebote wie das Freiwillige Handwerksjahr bekannter. Der höhere Dienst beim Bund soll auch Personen mit Bachelor offenstehen, wenn sie promoviert sind oder mehrere Jahre Berufserfahrung haben.

Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Bund und Länder verankern den Deutschen Qualifikationsrahmen rechtlich in einem Staatsvertrag.“
Seite 67 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Exzellenzstrategie weiterentwickeln und Mittelbau stärken

Die CDU und die CSU wollen Spitzenforschung über Wettbewerb fördern und die Exzellenzstrategie weiterentwickeln. Der akademische Mittelbau an Hochschulen soll gestärkt und die Forschungszusammenarbeit mit Israel vertieft werden.

Die CDU und die CSU wollen sehr gute Forschung fördern. Hochschulen sollen dafür im Wettbewerb stehen. Die Anträge sollen weniger Bürokratie brauchen. Junge Forscher sollen bessere Chancen bekommen. Deutschland soll mehr mit Israel forschen.

Die Parteien wollen Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen mit leistungsfähigen Strukturen und stabiler Finanzierung ausstatten. Der Aufwand für die Wettbewerbsverfahren der Exzellenzstrategie soll so gering wie möglich werden. Besonders talentierte Nachwuchswissenschaftler sollen im Mittelpunkt stehen, damit die Wissenschaft als Arbeitgeber attraktiv bleibt. Israel soll enger in die Forschungsprogramme der EU eingebunden werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Wir unterstützen Spitzenleistungen, Profilbildungen und Kooperationen im Wissenschaftssystem. Exzellenz entsteht durch Wettbewerb.“
Seite 67 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Sicherheitsforschung stärken, Militärforschung freigeben

Die CDU und die CSU wollen die strategische Sicherheitsforschung ausbauen und Beschränkungen für militärische Forschung aufheben. Das Programm nennt diese Forschung existenziell wichtig für Deutschland.

Die CDU und die CSU wollen mehr Forschung zur Sicherheit. Forscher sollen auch für das Militär forschen dürfen. Heute gibt es dafür Grenzen. Diese Grenzen sollen wegfallen.

Vorhandenes Fachwissen soll gebündelt, die Beteiligten sollen vernetzt und gezielt gefördert werden. Dazu ist ein Kompetenznetzwerk geplant. Zusätzlich soll ein Netzwerk unabhängiger China-Wissenschaften entstehen, weil Deutschland China nach Ansicht der Parteien mit mehr Sachkenntnis begegnen muss. Forschungskooperationen mit den USA, Kanada, Großbritannien und Israel bei Schlüsseltechnologien sollen ausgebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 68)
„Dafür werden wir ein Kompetenznetzwerk für strategische Sicherheitsforschung entwickeln und daraufhin wirkende Einschränkungen für militärische Forschung aufheben.“
Seite 68 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Militärische Forschung soll von bestehenden Beschränkungen befreit und Sicherheitsforschung gefördert werden, was die militärische Stärke stützt.

BAföG, Stipendien und Studienkredit verbessern

Die CDU und die CSU wollen, dass BAföG und Stipendien zum Leben reichen, und die Anträge vollständig digitalisieren. BAföG-Empfänger sollen mehr hinzuverdienen dürfen, und der Studienkredit soll einen festen Zinssatz bekommen.

Das BAföG ist Geld vom Staat für Studenten und Schüler. Es soll zum Leben reichen. Den Antrag soll man ganz im Internet stellen können. Wer BAföG bekommt, soll mehr dazuverdienen dürfen. Auch Stipendien sollen höher werden.

BAföG und KfW-Studienkredit sollen besser zueinander passen. Das Auslands-BAföG soll schneller bearbeitet und zentral von einer Bundesverwaltung betreut werden. Für den Studienkredit sind faire Bedingungen und ein fester Zins vorgesehen. Stipendien sollen ausgeweitet, unbürokratisch vergeben und kostendeckend sein; die Begabtenförderungswerke sollen sich stärker für Talente aus der beruflichen Bildung öffnen. Das Aufstiegs-BAföG soll Fachkräfte bei Fortbildungen stärker unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 69)
„Das BAföG muss auskömmlich sein. Wir sorgen dafür, dass BAföG-Anträge künftig einfacher und vollständig digital gestellt, bearbeitet und damit schneller beschieden werden können.“
Seite 69 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Staatliche Ausbildungsförderung und Stipendien sollen innerhalb des bestehenden Systems ausgebaut werden.

Was sagen die anderen Parteien zur Bildung?

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