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Was sagen die Parteien in Sachsen-Anhalt zur Bildung?

6 aktuelle Wahlprogramme in Sachsen-Anhalt haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Hängt stark von der Rechenweise ab.

  • Gesellschafteher konservativ (+1,2), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 14 eher konservativ, 3 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationdeutlich restriktiv (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 1 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Offenes Kita-Konzept verbieten, Vorlesen stärken

Die AfD will in allen Kitas des Landes das offene Konzept untersagen, bei dem feste Gruppen aufgelöst werden und Kinder ihre Beschäftigung selbst wählen. Aus ihrer Sicht werden Kinder so schlechter gefördert und auf die Grundschule vorbereitet. Zugleich soll das Vorlesen in der vorschulischen Bildung mehr Gewicht bekommen.

In manchen Kitas gibt es keine festen Gruppen. Die Kinder wählen selbst, was sie tun. Das nennt man offenes Konzept. Die AfD will das verbieten. Außerdem soll in Kitas und Familien mehr vorgelesen werden.

Schule auf Wissensvermittlung und traditionelle Pädagogik beschränken

Die AfD will die Schule von allen Aufgaben entlasten, die sie nicht als schulisch ansieht, darunter Betreuung, Integration und Inklusion. Der Unterricht soll zu traditionellen Methoden zurückkehren, mit dem Lehrer als Autorität. Die Partei sieht darin den Weg aus einem aus ihrer Sicht seit Jahrzehnten sinkenden Bildungsniveau.

Die AfD will, dass die Schule nur noch Wissen vermittelt. Kinder sollen vor allem lesen, schreiben und rechnen lernen. Integration und Inklusion sollen keine Aufgabe der Schule mehr sein. Inklusion heißt: Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen. Der Lehrer soll wieder mehr Autorität haben.

Mehrgliedriges Schulsystem und anspruchsvolleres Gymnasium

Die AfD will ein nach Leistung gegliedertes Schulsystem und lehnt Schritte hin zu einer Einheitsschule ab. Das Gymnasium soll wieder die Schulform sein, die zur Universität führt, und von höchstens einem Viertel eines Jahrgangs besucht werden. Höhere Anforderungen dort sollen nach Ansicht der Partei das Niveau aller Schulformen heben.

Die AfD will verschiedene Schul-Arten für verschiedene Leistungen. Aufs Gymnasium sollen höchstens 25 Prozent der Kinder gehen. Das Abitur soll schwerer werden. Die Partei prüft, ob es wieder Hauptschulen und Realschulen geben soll.

Handwerkliche Bildung in der Schule ausbauen

Die AfD will handwerkliches Lernen fest im Schulalltag verankern, vor allem praktisch. Schüler sollen so früh ihre praktischen Talente entdecken, und das Handwerk soll mehr Nachwuchs gewinnen.

Die AfD will mehr Handwerk in der Schule. Schüler sollen selbst bauen und reparieren. So sollen sie ihre Talente früh entdecken. Das Land braucht laut der Partei mehr Handwerker.

Verbindliche Schullaufbahnempfehlung wieder einführen

Die AfD will, dass die Empfehlung der Grundschule nach Klasse 4 wieder bindend darüber entscheidet, welche Schulart ein Kind besucht. Sie begründet das damit, dass Lehrer die Leistung meist besser einschätzen könnten als Eltern.

Nach Klasse 4 empfiehlt die Schule eine Schul-Art. Heute dürfen die Eltern trotzdem selbst entscheiden. Die AfD will: Die Empfehlung soll wieder gelten. Tests für alle Kinder sollen dabei helfen. Gute Schüler sollen später wechseln können.

Inklusion beenden, Förderschulen ausbauen

Die AfD will den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung sofort beenden und stattdessen die Förderschulen ausbauen. Aus Sicht des Programms ist die Inklusion gescheitert, weil behinderte Kinder dort zu wenig Aufmerksamkeit erhielten und der Unterricht gebremst werde.

Heute lernen Kinder mit und ohne Behinderung oft zusammen. Das nennt man Inklusion. Die AfD will die Inklusion beenden. Kinder mit Behinderung sollen auf Förder-Schulen gehen. Davon soll es mehr geben.

Strengere Noten und Leistungswettbewerbe einführen

Die AfD will die Bewertungsmaßstäbe an allen Schulformen verschärfen, damit gute Noten seltener vergeben werden. Zugleich sollen landesweite Schülerwettbewerbe mit Preisen und öffentlichen Ehrungen den Leistungsgedanken stärken.

Die AfD findet: Es gibt zu viele gute Noten. Sie will strengere Regeln für Noten. Eine Prüfung besteht nur, wer die Hälfte der Punkte schafft. Außerdem soll es Wettbewerbe mit Preisen für Schüler geben.

Heimatkunde stärken, Geschichtslehrpläne auf Kaiserreich ausrichten

Die AfD will die Geschichtslehrpläne überarbeiten und das 19. Jahrhundert mit der Reichsgründung von 1871 stärker in den Mittelpunkt stellen. Außerdem soll ein praxisnaher Heimatkundeunterricht Kindern vermitteln, wie Lebensmittel entstehen.

Die AfD will den Geschichts-Unterricht ändern. Schüler sollen mehr über das 19. Jahrhundert lernen. Wichtig ist der AfD das Deutsche Reich von 1871. Außerdem soll es mehr Heimatkunde geben. Kinder sollen lernen, woher ihr Essen kommt.

Neutralitätsgebot für Lehrer, Förderung für Antirassismus-Programm streichen

Die AfD will Lehrkräften untersagen, im Unterricht eigene politische Meinungen zu äußern. Das Schulnetzwerk „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ verliert nach dem Willen der AfD die Förderung des Landes. Aus Sicht des Programms werden Schüler bislang politisch einseitig beeinflusst.

Lehrer sollen im Unterricht ihre politische Meinung nicht mehr sagen. Sie sollen Gespräche nur noch leiten. Das Land soll außerdem kein Geld mehr für ein Programm gegen Rassismus an Schulen geben. Die AfD meint: Das Programm ist politisch einseitig.

Heimatliebe in Verfassung verankern, Schulen täglich beflaggen

Die AfD will die Erziehung zur Liebe zu Heimat und deutschem Volk in der Landesverfassung und im Schulgesetz festschreiben. An öffentlichen Schulen soll täglich die Bundesflagge wehen, und bei Schulfeiern soll gemeinsam die Nationalhymne gesungen werden.

Die AfD will die Landes-Verfassung ändern. Dort soll stehen: Schulen erziehen Kinder zur Liebe zur Heimat und zum deutschen Volk. An jedem Schultag soll die deutsche Flagge an der Schule hängen. Bei Schul-Feiern sollen alle die National-Hymne singen.

Digitale Medien begrenzen, Informatik zum Pflichtfach machen

Die AfD will digitale Medien aus der Grundschule heraushalten und an weiterführenden Schulen nur gezielt einsetzen; Smartphones sollen bis Klasse 10 verboten sein. Stattdessen soll Informatik ab Klasse 8 Pflichtfach werden, damit Schüler verstehen, wie die Geräte funktionieren.

In der Grundschule soll es keine digitalen Medien im Unterricht geben. Später sollen Schulen sie nur manchmal nutzen. Handys sollen bis Klasse 10 verboten sein. Dafür sollen alle ab Klasse 8 Informatik lernen.

Russisch-Unterricht erhalten, Schüleraustausch mit Russland wiederaufnehmen

Die AfD will den Russisch-Unterricht in Sachsen-Anhalt sichern und möglichst ausweiten sowie die seit 2022 ausgesetzten Schüleraustausche mit Russland wieder starten. Sie begründet dies mit dem Interesse an guten Beziehungen zu Russland und lehnt die derzeitige Russlandpolitik ab.

Die AfD will den Russisch-Unterricht an den Schulen behalten. Es soll möglichst mehr davon geben. Schüler sollen auch wieder zum Austausch nach Russland fahren können. Die AfD will gute Beziehungen zu Russland.

Vier Stunden Sport pro Woche und Schwimmunterricht

Die AfD will in allen Klassenstufen und Schulformen wenigstens vier Wochenstunden Sport und Schwimmen als festen Teil des Sportunterrichts. Sie begründet dies mit dem Nutzen von Bewegung für Kinder und mit einer steigenden Zahl tödlicher Badeunfälle.

Alle Schüler sollen mindestens vier Stunden Sport pro Woche haben. Schwimmen soll immer zum Sport-Unterricht gehören. Jedes Kind soll schwimmen lernen. Die AfD sagt: Es gibt immer mehr tödliche Bade-Unfälle.

Bundesjugendspiele wieder als Wettkampf durchführen

Die AfD will erreichen, dass die Bundesjugendspiele in der Grundschule wieder als Wettkampf mit Noten stattfinden. Aus Sicht des Programms entwickeln Kinder so Freude an Leistung.

Die Bundesjugendspiele sind ein Sportfest an Schulen. In der Grundschule gibt es dabei seit 2023 keinen Wettkampf mehr. Die AfD will den Wettkampf zurück. Sie sagt: Kinder haben dann mehr Freude an Leistung.

Lehrermangel mit Pensionären und Anwerbung bekämpfen

Die AfD will dem Lehrermangel begegnen, indem sie pensionierte Lehrer zurückholt, bundesweit Lehrer anwirbt und den Beruf durch weniger Bürokratie attraktiver macht. Zusätzlich sollen Schulleiter bei starkem Unterrichtsausfall größere Klassen bilden dürfen, und eine neue pädagogische Hochschule soll Grund- und Sekundarschullehrer ausbilden.

In Sachsen-Anhalt fehlen Lehrer. Die AfD will Lehrer im Ruhestand fragen, ob sie wieder arbeiten wollen. Sie will Lehrer aus ganz Deutschland ins Land holen. Lehrer sollen weniger Papier-Arbeit haben. Wenn viel Unterricht ausfällt, dürfen Klassen größer werden.

Kleine Schulen auf dem Land erhalten

Die AfD will die Mindestschülerzahlen senken, damit kleine Grundschulen bestehen bleiben. Das Programm begründet dies damit, dass sonst in manchen Kreisen bis zur Hälfte der Grundschulen gefährdet sei und der ländliche Raum weiter verliere.

Die AfD will kleine Grundschulen behalten. Eine Schule soll schon mit 40 Kindern sicher sein. Heute braucht sie 60 Kinder. So sollen Dörfer ihre Schulen behalten.

Hausunterricht statt Schulpflicht ermöglichen

Die AfD will die Pflicht zum Schulbesuch durch eine Bildungspflicht ersetzen, sodass Eltern ihre Kinder auch zu Hause unterrichten können. Sie begründet das mit dem Vorrang der Eltern in Erziehungsfragen und ihrer Kritik, Schulen würden Kinder politisch erziehen.

Heute müssen alle Kinder in die Schule gehen. Die AfD will das ändern. Eltern sollen ihre Kinder auch zu Hause unterrichten dürfen. Die Kinder müssen dann zweimal im Jahr eine Prüfung machen. Wer zu wenig lernt, muss zurück in die Schule.

Gesamtkonferenz entmachten, einheitliche kostenlose Schulbücher einführen

Die AfD will den Mitbestimmungsgremien der Schulen die Entscheidung über pädagogische Fragen nehmen und sie dem Ministerium übertragen. Lehrmaterialien sollen landesweit einheitlich festgelegt und den Schülern kostenlos geliehen werden.

An Schulen gibt es die Gesamt-Konferenz. Dort bestimmen Lehrer, Eltern und Schüler mit. Die AfD will: Über Unterricht und Bücher entscheidet nur das Ministerium. Alle Schulen im Land sollen die gleichen Bücher haben. Die Bücher sollen für Kinder kostenlos zum Ausleihen sein.

Flüchtlingskinder in Sonderklassen unterrichten

Die AfD will Kinder von Flüchtlingen und Asylbewerbern dauerhaft in getrennten Klassen unterrichten. Dort sollen sie Inhalte der Schulen ihrer Herkunftsländer lernen, weil ihr Aufenthalt aus Sicht des Programms nur vorübergehend ist.

Kinder von Flüchtlingen sollen zur Schule gehen. Die AfD will aber eigene Klassen für sie. Dort sollen sie lernen, was man in ihrer Heimat lernt. Die AfD sagt: Diese Kinder bleiben nur für eine Zeit in Deutschland.

Keinen bekenntnisgebundenen Islamunterricht an Schulen

Die AfD lehnt bekenntnisgebundenen Islamunterricht an den Schulen in Sachsen-Anhalt ab. Sie begründet das mit dem geringen Anteil von Muslimen, dem organisatorischen Aufwand und der christlichen Prägung des Landes.

Die AfD will keinen Islam-Unterricht an Schulen. Sie sagt: Im Land leben nur wenige Muslime. Und das Land ist christlich geprägt. Muslimische Schüler können in Moschee-Vereinen über ihre Religion lernen.

Wachdienst an Schulen und harte Strafen für Gewalttäter

Die AfD will bei Bedarf private Wachdienste an Schulen einsetzen und gewalttätige Schüler so hart wie rechtlich möglich bestrafen. Das Programm begründet dies mit einem aus seiner Sicht unerträglichen Ausmaß an Gewalt an Schulen, besonders in Halle.

Die AfD sagt: An Schulen gibt es zu viel Gewalt. Sie will Wach-Leute auf dem Schulhof, wenn es nötig ist. Schüler, die Gewalt ausüben, sollen hart bestraft werden. Sie sollen schneller von der Schule fliegen. Für manche soll es eine besondere Schule geben.

Bologna-Prozess rückabwickeln

Die AfD will die Bachelor- und Masterabschlüsse wieder durch die früheren deutschen Studiengänge und Abschlüsse wie Diplom und Magister ersetzen. Zuerst soll Sachsen-Anhalt umstellen, danach soll eine Bundesratsinitiative den Ausstieg ganz Deutschlands erreichen. Das Programm begründet dies damit, dass deutsche Universitäten nur mit einem eigenständigen System international attraktiv seien.

Die AfD will Bachelor und Master wieder abschaffen. Stattdessen soll es wieder Diplom und Magister geben. Erst soll Sachsen-Anhalt das ändern. Später soll ganz Deutschland folgen.

Leistungsabhängiges Landesstipendium einführen

Die AfD will neben dem BAföG eine Förderung des Landes mit Stipendien für Studium und Promotion schaffen. Vergeben werden sollen sie allein nach fachlicher Leistung und ohne Blick auf das Einkommen der Eltern. Aus Sicht des Programms verteilt das BAföG Geld unabhängig von der Studienleistung und setzt Steuermittel falsch ein.

Die AfD will ein Stipendium vom Land einführen. Ein Stipendium ist Geld für das Studium. Es soll nur nach Leistung vergeben werden. Das Einkommen der Eltern soll keine Rolle spielen.

Aufnahmeprüfungen statt Numerus clausus

Die AfD will den Numerus clausus durch Aufnahmeprüfungen ersetzen. Bei zu vielen Bewerbern sollen Hochschulen prüfen, wer für das jeweilige Fach geeignet ist. Das Programm hält die Abiturnote für kein geeignetes Maß der Eignung für ein bestimmtes Studienfach.

Heute entscheidet oft die Abitur-Note über einen Studien-Platz. Die AfD will das ändern. Hochschulen sollen eine Aufnahme-Prüfung machen. Die Besten in der Prüfung bekommen den Platz.

Wissenschaftler besser bezahlen, Befristungen zurückdrängen

Die AfD will Wissenschaftler an Hochschulen besser bezahlen und zugleich höhere fachliche Anforderungen stellen. Befristete Arbeitsverträge sollen seltener werden. Das Programm begründet dies damit, dass wegen niedriger Bezahlung die Besten die Hochschulen verließen.

Die AfD will Wissenschaftlern mehr Geld zahlen. Dafür sollen sie mehr leisten müssen. Es soll weniger Verträge auf Zeit geben. So sollen die Besten an der Universität bleiben.

Mitbestimmung der Gruppen an Universitäten zurückdrängen

Die AfD will mit einer Universitätsreform die Mitbestimmung der verschiedenen Hochschulgruppen einschränken und vor allem den Einfluss der Studentenräte verringern. Nach ihrer Auffassung sollen die Professoren das meiste Gewicht haben, weil Erkenntnis und Bildung nicht demokratisch verhandelbar seien.

An Universitäten bestimmen heute viele Gruppen mit. Die AfD will das ändern. Professoren sollen am meisten entscheiden. Die Studenten-Räte sollen weniger Einfluss haben.

Postkolonialismus an Hochschulen zurückdrängen

Die AfD will als Landesregierung prüfen, wie sich postkoloniale Ansätze an den Hochschulen zurückdrängen lassen, ohne die Wissenschaftsfreiheit zu verletzen. Aus Sicht des Programms ist Postkolonialismus keine Wissenschaft, sondern ein politisches Vorhaben gegen die europäische Identität.

Die AfD lehnt den Postkolonialismus ab. Das ist eine Denkrichtung an Universitäten. Sie untersucht die Folgen der Kolonialzeit für Kultur und Denken. Die AfD will prüfen, wie sie diese Richtung zurückdrängen kann. Die Freiheit der Wissenschaft soll dabei gewahrt bleiben.

Landesinstitut für kritische Islamforschung aufbauen

Die AfD will ein Landesinstitut für kritische Islamforschung außerhalb der Universitäten gründen, das bundesweit Maßstäbe setzen soll. Nach Ansicht der Partei arbeitet die heutige Islamwissenschaft unkritisch und liefert der Politik Gefälligkeitsgutachten.

Die AfD will ein neues Forschungs-Institut des Landes gründen. Es soll den Islam kritisch erforschen. Es soll nicht zu einer Universität gehören. Die AfD meint: Die heutige Forschung zum Islam ist nicht kritisch genug. Das Institut soll die Politik beraten.

Grundfinanzierung statt Drittmittel für die Wissenschaft

Die AfD will die Hochschulen so ausstatten, dass Forschung nicht mehr auf eingeworbene Drittmittel angewiesen ist. Sie begründet das damit, dass Förderinstitutionen ihre Gelder an politische Bedingungen knüpften und abweichende Forschung leer ausgehe.

Forscher müssen heute oft Geld von Stiftungen und anderen Geldgebern einwerben. Das nennt man Drittmittel. Die AfD will das ändern. Die Hochschulen sollen genug festes Geld vom Staat bekommen. Die AfD meint: So wird die Forschung freier.

Trennung von Fachhochschulen und Universitäten beibehalten

Die AfD will die Unterscheidung zwischen praxisnahen Fachhochschulen und forschungsorientierten Universitäten erhalten. Fachhochschulen sollen zwar Doktorgrade vergeben dürfen, eigenständige Promotionen dort aber durch den Zusatz F.H. kenntlich gemacht werden.

Es gibt Fachhochschulen und Universitäten. Fachhochschulen sind näher an der Praxis. Universitäten machen mehr Theorie und Grundlagen-Forschung. Die AfD will diesen Unterschied behalten. Ein Doktortitel von einer Fachhochschule soll den Zusatz F.H. tragen.

Freiwilliges Handwerksjahr einführen

Die AfD will ein Freiwilliges Handwerksjahr für Schulabsolventen einführen. Es soll das Handwerk als Berufsweg bekannter machen und aus Sicht der Partei einer zu starken Bevorzugung des Studiums entgegenwirken.

Die AfD will ein freiwilliges Jahr im Handwerk einführen. Junge Leute können es nach der Schule machen. Sie lernen dabei vier Handwerks-Berufe kennen. Die AfD findet: Zu viele junge Leute studieren, zu wenige lernen ein Handwerk.

AfD: alle 31 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 15 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher offen (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 1 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 2 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Schulen und Hochschulen frei von Militär halten

Das BSW will keine Werbung der Bundeswehr an Schulen und keine Rüstungsforschung an den Hochschulen des Landes. Zivilklauseln sollen verteidigt und Friedensbildung ausgebaut werden. Wissenschaft soll nach dem Programm zivilem Fortschritt, Gemeinwohl und Frieden dienen.

Die Bundeswehr soll nicht an Schulen werben. Hochschulen sollen nicht für das Militär forschen. Schulen sollen über Frieden unterrichten. Junge Menschen sollen nicht aus Not zur Armee gehen.

Berufsschulen und Ausbildung besser ausstatten

Das BSW will Berufsschulen mit mehr Personal, Technik und Geld ausstatten und Angebote in Wohnortnähe erhalten. Ausbildungsinhalte sollen regelmäßig an neue Technik angepasst werden, und berufliche Bildung soll der akademischen dauerhaft gleichgestellt sein.

Das BSW will Berufs-Schulen besser ausstatten. Sie sollen mehr Personal, Technik und Geld bekommen. Berufs-Schulen soll es in der Nähe des Wohnorts geben. In jeder Ausbildung sollen Jugendliche den Umgang mit Computern und Daten lernen.

Weiterbildung vereinfachen und Meisterausbildung fördern

Das BSW will Weiterbildung und Umschulung leichter zugänglich machen und mit wenig Bürokratie fördern. Die Meisterausbildung soll gezielt unterstützt werden; zugleich soll geprüft werden, ob die Meisterpflicht in manchen Branchen entfallen kann.

Das BSW will Weiterbildung einfacher machen. Sie soll nicht vom Einkommen abhängen. Wer Meister werden will, soll Förderung bekommen. In manchen Berufen braucht man den Meister-Titel für eine eigene Firma. Das BSW will prüfen, ob das wirklich nötig ist.

Vollständige Lernmittelfreiheit einführen

Das BSW will, dass alle Schülerinnen und Schüler die nötigen Lehr- und Lernmittel kostenlos erhalten. Bisher zahlen Eltern nach Darstellung des Programms über Gebühren und eigene Anschaffungen bei Schulbüchern und Arbeitsheften mit. Der Zugang soll nicht vom Einkommen der Familie abhängen.

Eltern zahlen heute für Schulbücher und Arbeitshefte mit. Das BSW will das ändern. Alle Schüler sollen ihre Lernmittel kostenlos bekommen. Es soll egal sein, wie viel Geld die Familie hat.

Lehrkräfte entlasten und unbefristet einstellen

Das BSW will den Lehrerberuf attraktiver machen, um dem Lehrkräftemangel zu begegnen. Die Pflichtstundenzahl soll sinken, Kürzungen bei Ermäßigungen sollen zurückgenommen und alle angestellten Lehrkräfte unbefristet eingestellt werden. Außerdem soll die Arbeitszeit von Lehrkräften erfasst werden.

In Sachsen-Anhalt fehlen viele Lehrer. Das BSW will den Beruf attraktiver machen. Lehrer sollen ein bis zwei Stunden weniger unterrichten müssen. Angestellte Lehrer sollen feste Verträge ohne Befristung bekommen. Die Arbeitszeit soll genau erfasst werden. Schul-Sekretariate sollen den Lehrern mehr Arbeit abnehmen.

Smartphones verbieten, KI an Schulen regeln

Das BSW will Smartphones im Schulalltag verbindlich verbieten und digitale Geräte aus der Grundschule heraushalten. Für Künstliche Intelligenz in der Sekundarstufe soll es feste Regeln geben, damit eigene Leistungen der Schüler bewertbar bleiben.

Das BSW will Handys in der Schule verbieten. In der Grundschule soll es keine digitalen Geräte geben. Für Künstliche Intelligenz soll es klare Regeln geben. Schüler sollen weiter selbst denken.

Längeres gemeinsames Lernen einführen

Das BSW will, dass Kinder länger gemeinsam lernen: zunächst bis Klasse 6, später bis Klasse 8. Die Aufteilung nach der 4. Klasse benachteilige aus Sicht der Partei Kinder aus ärmeren Haushalten, das gegliederte Schulsystem habe sich überlebt.

Kinder sollen länger zusammen in einer Schule lernen. Zuerst bis Klasse 6, später bis Klasse 8. Heute werden Kinder nach Klasse 4 aufgeteilt. Das BSW findet das ungerecht für ärmere Kinder.

Wohnortnahe Schulen erhalten und sanieren

Das BSW will Schulschließungen vor allem auf dem Land vermeiden und Schulgebäude modernisieren. Kinder sollen die nächstgelegene Schule auch dann besuchen dürfen, wenn sie in einem anderen Landkreis liegt.

Das BSW will Schulen auf dem Land erhalten. Kinder sollen kurze Schulwege haben. Sie sollen auch eine Schule im Nachbar-Kreis besuchen dürfen. Alte Schulgebäude sollen repariert werden.

Inklusion und frühe Sprachförderung absichern

Das BSW will Inklusion im ganzen Land umsetzen und dafür Fachkräfte und Geld bereitstellen. Vor der Einschulung soll der Sprachstand aller Kinder verbindlich erhoben werden, um Förderbedarf früh zu erkennen.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen überall gemeinsam lernen können. Dafür soll es genug Fachkräfte und Geld geben. Vor der Schule soll man die Sprache aller Kinder prüfen. So bekommen Kinder früh Hilfe.

Schulsozialarbeit an jeder Schule sichern

Das BSW will an jeder Schule mindestens eine feste Stelle für Schulsozialarbeit schaffen. Ein landesweiter Personalschlüssel für Schulsozialarbeit und Schulpsychologie soll sich am Bundesdurchschnitt ausrichten.

Jede Schule soll mindestens einen Schulsozialarbeiter haben. Die Stelle soll dauerhaft sein. Es soll auch mehr Schulpsychologen geben. Das Land soll feste Regeln für das Personal machen.

Multiprofessionelle Teams und neues Bildungsgesetz

Das BSW will, dass an Schulen regelmäßig Teams aus verschiedenen Berufen arbeiten. Statt des geplanten Schulgesetzes fordert die Partei ein Bildungsgesetz, das Personal und Geld verbindlich festschreibt und Schulen entlastet.

An Schulen sollen nicht nur Lehrer arbeiten. Auch andere Fachleute sollen helfen. Das BSW lehnt das geplante Schulgesetz ab. Es will ein Gesetz, das Schulen mehr Personal und Geld sichert.

Ganztagsschulen mit Landesprogramm ausbauen

Das BSW will Ganztagsangebote an Schulen deutlich ausbauen und als Aufgabe des Landes festschreiben. Dazu sollen eine Ganztagsverordnung, ein eigenes Förderprogramm und eine Qualitätsoffensive bis 2030 dienen.

Mehr Schulen sollen Angebote für den ganzen Tag haben. Das Land soll dafür eigene Regeln und Geld geben. Die Betreuung soll gut sein, nicht nur Aufbewahrung. Besonders auf dem Land fehlen Angebote.

Kostenfreies gesundes Essen in Kitas und Schulen

Das BSW will, dass alle Kinder in Kitas und Schulen kostenlos gesundes Essen bekommen. Gute Ernährung sei aus Sicht der Partei eine Voraussetzung für Konzentration, Lernen und gleiche Bildungschancen.

Kinder sollen in Kita und Schule gesundes Essen bekommen. Das Essen soll nichts kosten. Kinder sollen auch lernen, was gesunde Ernährung ist. Zum Beispiel im Schulgarten.

Grundfinanzierung der Hochschulen und Zivilklauseln sichern

Das BSW will Hochschulen eine ausreichende pauschale Grundfinanzierung geben, damit Forschung nicht von Drittmitteln abhängt. Die Partei unterstützt außerdem das Recht der Hochschulen, mit Zivilklauseln eine militärische Nutzung ihrer Forschung auszuschließen.

Hochschulen sollen genug festes Geld vom Staat bekommen. Sie sollen nicht auf Geld von außen angewiesen sein. Hochschulen dürfen Forschung für das Militär ablehnen. Das BSW unterstützt dieses Recht.

Befristungen in der Wissenschaft abbauen

Das BSW will an Hochschulen deutlich mehr unbefristete Stellen schaffen und Tarifverträge für alle Beschäftigten durchsetzen. Unsichere Arbeitsverhältnisse gefährden nach Ansicht der Partei die Unabhängigkeit der Wissenschaft und erschweren die Lebensplanung.

Viele Forscher haben nur Verträge auf Zeit. Das BSW will mehr feste Stellen. Alle Beschäftigten sollen nach Tarif bezahlt werden. Auch Studenten mit Job an der Hochschule sollen einen Tarif-Vertrag bekommen.

Bachelor-Master-System überprüfen, Masterplatz garantieren

Das BSW will das Bachelor-Master-System kritisch überprüfen und eine Rückkehr zum Diplom ernsthaft prüfen lassen. Wer im Land einen Bachelor abschließt, soll einen sicheren Platz in einem Masterstudium erhalten.

Das BSW will das Studium mit Bachelor und Master überprüfen. Vielleicht soll es das Diplom wieder geben. Wer den Bachelor im Land schafft, soll sicher einen Master-Platz bekommen. Weniger Studenten sollen ihr Studium abbrechen.

Gebührenfreies Studium, mehr BAföG, stärkere Studentenwerke

Das BSW will das Studium gebührenfrei halten und das BAföG deutlich ausweiten und reformieren. Studentenwerke und das Landesstudienkolleg sollen mehr Geld bekommen.

Studieren soll weiter nichts kosten. Studenten sollen mehr BAföG bekommen. BAföG ist Geld vom Staat für das Studium. Die Studentenwerke sollen mehr Geld für Wohnen, Essen und Beratung bekommen.

Lehramtsstudium praxisnäher machen, Stellen zusagen

Das BSW will das Lehramtsstudium stärker an der Unterrichtspraxis ausrichten und mehr Studienplätze schaffen. Alle, die im Land ein Lehramtsstudium abschließen, sollen ein Angebot für eine Stelle an einer Schule bekommen.

Künftige Lehrer sollen im Studium mehr Praxis haben. Es soll mehr Studienplätze geben. Wer das Studium im Land schafft, soll eine Stelle angeboten bekommen. So will das BSW mehr Lehrer gewinnen.

Medizinstudienplätze ausbauen und Zugang erleichtern

Das BSW will mehr Studienplätze in Human- und Zahnmedizin in Halle und Magdeburg schaffen, weil das Land aus seiner Sicht zu wenige Ärzte für den eigenen Bedarf ausbildet. Das Auswahlverfahren soll weniger an der Abiturnote hängen, und Landesstipendien sollen Absolventen an unterversorgte Regionen binden.

Das BSW will mehr Studien-Plätze für Medizin und Zahn-Medizin. Das Land bildet nach Ansicht der Partei zu wenige Ärzte aus. Die Abitur-Note soll weniger wichtig sein. Das Land soll Studierenden Geld geben. Dafür arbeiten sie später in Gegenden mit wenigen Ärzten.

Grundfinanzierung der Hochschulen erhöhen, Befristungen abbauen

Das BSW will die Hochschulen stärker über feste Grundmittel statt über Drittmittel und Projekte finanzieren. Tarifsteigerungen soll das Land voll ausgleichen. Befristete Stellen in der Wissenschaft, auch an außeruniversitären Instituten, sollen weitgehend durch unbefristete ersetzt werden.

Hochschulen sollen mehr festes Geld vom Land bekommen. Sie sollen weniger von Projekt-Geld abhängen. Steigen die Löhne, soll das Land die Mehrkosten zahlen. Forscher sollen öfter feste Arbeits-Verträge bekommen. Das soll auch an anderen Forschungs-Instituten gelten.

Wissenschaftsfreiheit und offene Debatten an Hochschulen sichern

Das BSW will, dass Wissenschaftler auch Positionen abseits der Mehrheitsmeinung vertreten können, ohne Nachteile zu erleiden. An Hochschulen soll eine offene Debattenkultur gelten, auch bei umstrittenen Ansichten etwa zu Geschlecht, Biologie oder Politik.

Forscher sollen frei forschen und lehren können. Sie sollen auch ungewöhnliche Meinungen sagen dürfen. Niemand soll deshalb Nachteile haben. Das gilt auch bei Streit-Themen wie Geschlecht oder Politik. Die Hochschulen sollen dafür klare Regeln und Beschwerde-Wege haben.

Hochschulgremien paritätisch besetzen

Das BSW will die Mehrheit der Professoren in den Gremien der Hochschulen beenden. Studierende sowie wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Beschäftigte sollen gleichberechtigt mitentscheiden. Zugleich sollen die Hochschulen praxisnäher ausbilden.

In den Gremien der Hochschulen haben Professoren heute die Mehrheit. Das BSW will das ändern. Alle Gruppen sollen gleich viel mitbestimmen. Das sind Studierende, Forscher und andere Beschäftigte. Das Studium soll außerdem näher an der Berufs-Praxis sein.

Verpflichtende Sprachförderung und ausgewogene Klassen einführen

Das BSW will auf Herausforderungen durch Migration mit früher Sprachförderung, Sprachtests und einem Pflichtvorschuljahr reagieren. Schulbezirke sollen flexibler werden, damit sich Kinder mit Migrationshintergrund nicht an einzelnen Schulen konzentrieren.

Kinder sollen schon im Kindergarten Deutsch-Förderung bekommen. Es soll frühe Sprach-Tests geben. Ein Jahr Vorschule soll Pflicht werden. Kinder aus Einwanderer-Familien sollen sich besser auf die Schulen verteilen. So sollen alle Kinder gute Chancen haben.

Neues System der Erwachsenenbildung aufbauen

Das BSW will ein neues Bildungs- und Qualifizierungssystem für Erwachsene schaffen, die ohne Grundbildung, Schulabschluss oder Beruf zugewandert sind. Es soll Schulabschlüsse und eine niedrigschwellige Berufsausbildung ermöglichen. Auch Deutsche ohne Abschluss und Förderschüler sollen es nutzen können.

Manche Zuwanderer haben keine Schule besucht und keinen Beruf gelernt. Das BSW will für sie neue Bildungs-Angebote schaffen. Dort können sie einen Schulabschluss nachholen und einen Beruf lernen. Auch Deutsche ohne Abschluss sollen mitmachen können.

BSW: alle 24 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 4 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Berufliche Bildung und Handwerk aufwerten

Die CDU will die berufliche Bildung und das Handwerk aufwerten und der akademischen Bildung gleichstellen. Ausbildung, Meisterabschlüsse und Quereinstiege sollen gefördert werden, um Fachkräfte für die Unternehmen zu sichern.

Die CDU will die Ausbildung im Beruf stärken. Eine Lehre soll so viel zählen wie ein Studium. Das Land fördert den Meister-Abschluss. Schüler sollen Betriebe früh kennenlernen. Das Land wirbt auch um Fachkräfte aus dem Ausland.

Gegliedertes Schulsystem behalten, neue Oberschule schaffen

Die CDU will am gegliederten Schulsystem festhalten und Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen zu einer neuen Oberschule verschmelzen. Die Oberschule soll als praxisnahe Schulform gleichwertig neben dem Gymnasium stehen.

Die CDU will verschiedene Schulformen behalten. Aus Sekundarschule und Gemeinschaftsschule soll eine neue Oberschule werden. Die Oberschule bereitet vor allem auf eine Ausbildung vor. Das Gymnasium bereitet auf ein Studium vor. Beide Schulformen sollen gleich viel wert sein.

Schulen im ländlichen Raum erhalten

Die CDU will die Schulstandorte auf dem Land erhalten und dafür die Schulentwicklungsplanung neu ausrichten. Schulen sollen zudem mehr eigene Entscheidungsspielräume bekommen, und Nachmittagsangebote sollen ausgebaut werden.

Die CDU will Schulen auf dem Land erhalten. Schulen sollen sich dafür zusammenschließen können. Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Am Nachmittag soll es mehr Angebote für Kinder geben.

Verbindlichen Sprachtest vor der Einschulung einführen

Die CDU will vor dem Schulstart bei allen Kindern verbindlich den Sprachstand erheben und sie im Vorschuljahr gezielt fördern. Kinder sollen beim Eintritt in die erste Klasse Deutsch beherrschen. In der Grundschule soll mehr Unterricht in Deutsch und Mathematik stattfinden.

Die CDU will einen Sprach-Test vor der Schule. Alle Kinder müssen den Test machen. Wer nicht gut Deutsch kann, bekommt Hilfe im Jahr vor der Schule. In der Grund-Schule soll es mehr Deutsch und Mathe geben.

Bildung in einem Ministerium bündeln

Die CDU will alle Bildungsbereiche von der Kita bis zur Wissenschaft in einem einzigen Ministerium zusammenlegen. Das soll klare Verantwortung und bessere Abstimmung im Bildungssystem bringen.

Die CDU will ein Ministerium für die ganze Bildung. Es soll für Kita, Schule, Ausbildung, Studium und Wissenschaft zuständig sein. So soll klar sein, wer verantwortlich ist. Die Bereiche sollen besser zusammenarbeiten.

Lehrpläne entschlacken und auf Praxis ausrichten

Die CDU will die Lehrpläne aller Schulformen überarbeiten und Inhalte streichen, die sie für wenig praxis- und zukunftsrelevant hält. Stattdessen sollen Themen wie Finanzen, Wirtschaft, Berufsorientierung und Digitalisierung mehr Raum bekommen.

Die CDU will die Lehr-Pläne der Schulen ändern. Manche alten Inhalte sollen wegfallen. Dafür sollen Schüler mehr über Geld, Wirtschaft, Berufe und Technik lernen. In der Grund-Schule soll es mehr Werken und Schul-Garten geben.

4+1-Modell mit wöchentlichem Praxistag einführen

Die CDU will in den Klassen 7 bis 9 der Oberschulen und Gesamtschulen sowie an geeigneten Förderschulen einen festen Praxistag pro Woche einführen. Vier Tage Unterricht stehen dann einem Tag in Betrieben oder mit digitalen Lernaufgaben gegenüber.

Die CDU will ein neues Modell für die Klassen 7 bis 9. Schüler haben vier Tage Unterricht in der Schule. Am fünften Tag lernen sie in einem Betrieb. Oder sie bearbeiten Aufgaben am Computer. Das gilt für Oberschulen und Gesamtschulen.

Künstliche Intelligenz und Medienkompetenz im Unterricht verankern

Die CDU will Künstliche Intelligenz als Lernwerkzeug in den Unterricht einbinden und die Medienkompetenz von Schülern und Lehrkräften stärken. Der verantwortungsvolle Umgang mit digitaler Technik gilt dem Programm als Hauptaufgabe der Schule.

Die CDU will Künstliche Intelligenz im Unterricht nutzen. Künstliche Intelligenz heißt kurz KI. Schüler sollen lernen, gut und kritisch mit digitalen Medien umzugehen. Lehrer sollen das in ihrer Ausbildung lernen. Jede Schule regelt selbst, wie Handys genutzt werden dürfen.

Brennpunktschulen und Schulsozialarbeit gezielt unterstützen

Die CDU will Schulen in sozial schwierigen Lagen mit mehr Personal, mehr Förderung und besserer Ausstattung versorgen. Schulsozialarbeit soll möglichst erhalten bleiben, und die schulpsychologische Versorgung soll gesichert werden.

Die CDU will Schulen in schwierigen Stadtteilen mehr helfen. Diese Schulen sollen mehr Personal und bessere Ausstattung bekommen. Schul-Sozialarbeit soll möglichst bleiben. Die Landkreise und Städte entscheiden, wo Sozialarbeiter arbeiten. Schüler sollen auch psychologische Hilfe bekommen.

Förderschulen erhalten und stärken

Die CDU will die Förderschulen erhalten und Eltern die Wahl zwischen inklusiver Beschulung und Förderschule lassen. Kinder mit festgestelltem Förderbedarf sollen schon ab Klasse 1 eine Förderschule „Lernen“ besuchen können.

Die CDU will die Förder-Schulen behalten. Eltern sollen wählen können, welche Schule zu ihrem Kind passt. Kinder mit Förder-Bedarf können schon in Klasse 1 auf die Förder-Schule gehen. Dort sollen sie in Klasse 10 den Hauptschul-Abschluss machen können.

Berufsorientierung und berufliche Bildung stärken

Die CDU will Berufsorientierung an Schulen verbindlicher machen und die Berufsbildenden Schulen in ihrer Struktur erhalten. Berufliche und akademische Bildung sollen als gleichwertig gelten, etwa durch einen Eintrag in der Landesverfassung.

Die CDU will, dass Schüler früh Berufe kennenlernen. Praktika sollen Pflicht werden. Die Berufs-Schulen sollen bleiben und gut erreichbar sein. Ausbildung und Studium sollen gleich viel wert sein. Das soll in der Landes-Verfassung stehen.

Noten, Versetzungen und zentrale Prüfungen beibehalten

Die CDU bekennt sich zum Leistungsprinzip an Schulen und will Noten, Versetzungen und Abschlussprüfungen beibehalten. Zugleich sollen Schulen stärker intern und extern evaluiert werden.

Die CDU will Noten an den Schulen behalten. Auch das Sitzenbleiben und die Abschluss-Prüfungen sollen bleiben. Für alle Schulen sollen die gleichen Maßstäbe gelten. Die Arbeit der Schulen soll regelmäßig überprüft werden.

Lehramtsausbildung dual und praxisnäher gestalten

Die CDU will die Ausbildung von Lehrkräften reformieren: Das Lehramtsstudium für Sekundarschulen soll auf Dauer dual werden, das Referendariat mehr Praxis enthalten. Angehende Lehrkräfte, die sich für den ländlichen Raum verpflichten, sollen eine Zulage bekommen.

Die CDU will die Ausbildung von Lehrern ändern. Studenten sollen früh in Schulen arbeiten. Das nennt man duales Studium. Wer später auf dem Land unterrichtet, soll mehr Geld in der Ausbildung bekommen. Hochschulen sollen daran gemessen werden, wie viele Lehrer fertig werden.

Kinderbetreuung an sinkende Kinderzahlen anpassen, Qualität verbessern

Die CDU will ein Konzept für die Kinderbetreuung vorlegen, das auf sinkende Geburtenzahlen reagiert, die Finanzierung sichert und den Personalschlüssel verbessert. Wohnortnahe Kitas, Kindertagespflege und die Vielfalt der Träger sollen erhalten bleiben. Erzieherinnen und Erzieher sollen weniger dokumentieren müssen.

Es gibt weniger Kinder in Sachsen-Anhalt. Die CDU will einen Plan für die Kitas machen. Es soll mehr Personal pro Kind geben. Kitas in der Nähe sollen bleiben. Erzieher sollen weniger Papier-Arbeit haben.

Digitale Bildung und zentrale Lernplattform fördern

Die CDU will digitale Bildung in allen Bildungsbereichen fördern und Schulen mit digitalen Lösungen unterstützen. Eine zentrale Lernplattform soll Kindern, Schülern und Erwachsenen offenstehen.

Die CDU will, dass alle Menschen besser mit digitaler Technik umgehen können. Es soll eine zentrale Lern-Plattform im Internet geben. Kinder, Schüler und Erwachsene können sie nutzen. Auch ältere Menschen sollen Angebote bekommen. Sie lernen dort etwas über Medien, Datenschutz und Sicherheit im Netz.

Religionsunterricht sichern, religiöse Bildung in Kitas

Die CDU will den konfessionellen Religionsunterricht als verbindliches Fach mit zwei Wochenstunden erhalten. Religiöse und weltanschauliche Bildung soll außerdem schon in Krippe, Kindergarten und Hort verankert werden.

Die CDU will den Religions-Unterricht in der Schule behalten. Er soll zwei Stunden pro Woche dauern. Auch in Krippe, Kita und Hort sollen Kinder etwas über Religion lernen.

Forschung gezielt fördern und mit Wirtschaft vernetzen

Die CDU will vor allem Forschungsfelder fördern, die Spitzenleistungen versprechen oder für Sachsen-Anhalt wichtig sind. Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen enger mit Unternehmen zusammenarbeiten, damit aus Ideen schneller Produkte, Gründungen und Arbeitsplätze werden.

Die CDU will Forschung gezielt fördern. Geld soll vor allem in Bereiche fließen, die für Sachsen-Anhalt wichtig sind. Hochschulen und Firmen sollen mehr zusammenarbeiten. So sollen aus Ideen schneller Produkte und Arbeitsplätze werden.

Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten einführen

Die CDU will von ausländischen Studierenden aus Staaten außerhalb der EU Studiengebühren verlangen. Die Einnahmen sollen helfen, die Hochschulen des Landes zu finanzieren.

Die CDU will Gebühren für das Studium einführen. Zahlen sollen Studierende aus Ländern außerhalb der EU. Das Geld soll den Hochschulen im Land helfen.

Internationale Absolventen als Fachkräfte im Land halten

Die CDU will ausgewählte Studienangebote gezielt international ausrichten, um Fachkräfte für das Land zu gewinnen. Internationale Studierende sollen schon während des Studiums an die Region gebunden werden und danach leicht in den regionalen Arbeitsmarkt wechseln können.

Die CDU will mehr Studierende aus dem Ausland gewinnen. Sie sollen nach dem Studium in Sachsen-Anhalt arbeiten. Die Hochschulen sollen ihnen helfen, hier Fuß zu fassen. Auch der Wechsel zwischen Ausbildung und Studium soll leichter werden.

Förderbürokratie in der Forschung abbauen, Ausgründungen beschleunigen

Die CDU will die Bürokratie bei der Forschungsförderung vereinfachen und Entscheidungen beschleunigen. Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen mit Standardverträgen binnen 24 Stunden möglich werden.

Die CDU will weniger Bürokratie in der Forschung. Entscheidungen über Förder-Geld sollen schneller fallen. Forschende sollen in 24 Stunden eine Firma aus der Hochschule heraus gründen können. Dafür soll es einheitliche Verträge geben.

CDU: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 12 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1,3), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Demokratiebildung und Mitbestimmung an Schulen ausbauen

Die Grünen wollen Demokratiebildung von der Kita an stärken. Sozialkunde soll von Klasse fünf bis zum Schulabschluss Pflichtfach sein, und in Schulkonferenzen soll Drittelparität gelten.

Die Grünen wollen, dass Kinder früh Demokratie lernen. Sozialkunde soll ab Klasse 5 bis zum Ende der Schule Pflicht sein. Schüler sollen in der Schule mehr mitentscheiden. Alle Schüler sollen an Austausch-Programmen teilnehmen können.

Digital- und Medienkompetenz fest verankern

Die Grünen wollen den Umgang mit digitalen Medien zum festen Teil der Bildung machen, für Kinder wie für Erwachsene. Menschen sollen verstehen, wie Algorithmen und KI Informationen prägen.

Die Grünen wollen, dass alle den Umgang mit digitalen Medien lernen. Das gilt für Schulen und für Kurse für Erwachsene. Die Menschen sollen verstehen, wie Nachrichten im Internet entstehen. Das soll auch bei der Job-Suche helfen.

Kitas wohnortnah sichern, Beiträge stabil halten

Die Grünen wollen alle Kitas im Land erhalten, vor allem auf dem Land. Ein Programm „HeimatKita“ soll garantieren, dass eine Kinderbetreuung im Ort oder höchstens 15 Minuten entfernt liegt. Die Ermäßigung der Beiträge für Familien mit mehreren Kindern soll dauerhaft bleiben.

Die Grünen wollen alle Kitas im Land behalten. Das gilt besonders für Dörfer. Jede Familie soll eine Kita im Ort haben oder in 15 Minuten erreichen. Familien mit mehreren Kindern sollen weiter weniger zahlen.

Kita-Personal und Sprachförderung stärken

Die Grünen wollen die Personallage in Kitas dauerhaft verbessern und dafür den Mindestpersonalschlüssel erhöhen. Zusätzlich soll in allen Kitas verbindlich der Sprachstand der Kinder erhoben werden, damit Förderung früh ansetzt.

Die Grünen wollen mehr Personal in den Kitas. Erzieherinnen und Erzieher sollen besser verdienen. In allen Kitas soll geprüft werden, wie gut Kinder sprechen. So bekommen Kinder früh Hilfe beim Sprechen.

Kitas als Orte für Demokratie und Familien

Die Grünen wollen Kitas zu Orten machen, an denen Kinder Beteiligung erleben, und sie als Familienzentren ausbauen. Schulungen sollen eine geschlechterneutrale Erziehung fördern und Rollenbilder abbauen.

Kinder sollen schon in der Kita mitbestimmen lernen. Kitas sollen auch Treffpunkte für Familien sein. Das Personal soll Schulungen bekommen. Dort lernt es, Mädchen und Jungen nicht in feste Rollen zu drängen.

Kleine Grundschulen auf dem Land erhalten

Die Grünen wollen kleine Grundschulen in ländlichen Gegenden erhalten und dafür einen Sonderstatus „Dorfgrundschule“ schaffen. Sinkende Schülerzahlen sollen für kleinere Klassen genutzt werden, Entlassungen von pädagogischem Personal lehnt die Partei ab.

Die Grünen wollen kleine Grundschulen auf dem Dorf behalten. Kinder sollen kurze Schulwege haben. Wenn es weniger Kinder gibt, sollen die Klassen kleiner werden. Lehrkräfte sollen nicht entlassen werden.

Ganztag ausbauen, Lernmittel und Essen kostenfrei

Die Grünen wollen alle allgemeinbildenden Schulen zu Schulen mit Ganztagsangebot machen. Lernmittel, ein gesundes Mittagessen und Menstruationsprodukte sollen in der Schule nichts kosten.

Alle Schulen sollen Angebote am Nachmittag haben. Vereine und Musikschulen sollen dabei mitmachen. Schulbücher und Mittagessen sollen kostenlos sein. Auch Binden und Tampons soll es in der Schule kostenlos geben.

Gemeinsamen Unterricht zum Normalfall machen

Die Grünen wollen, dass Kinder mit und ohne Behinderung in der Regel gemeinsam lernen, und die Zahl der Förderschulen deutlich senken. Zuerst sollen die Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen ganz abgeschafft werden. Aus Sicht des Programms führt die Trennung zu Stigmatisierung und schlechteren Chancen.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Es soll viel weniger Förderschulen geben. Zuerst sollen die Förderschulen für Lernen wegfallen. Ihre Lehrkräfte sollen dann an normalen Schulen helfen.

Länger gemeinsam lernen, Sekundarschulen abschaffen

Die Grünen wollen die gemeinsame Grundschulzeit auf sechs Jahre verlängern und langfristig gemeinsames Lernen von Klasse 1 bis 10 ermöglichen. Die Sekundarschule soll als Schulform entfallen, neben Gymnasien soll es vor allem Gemeinschaftsschulen geben. Das Abitur soll wieder nach 13 Jahren abgelegt werden.

Kinder sollen bis zur 6. Klasse zusammen in die Grundschule gehen. Später sollen sie bis zur 10. Klasse zusammen lernen können. Sekundarschulen soll es nicht mehr geben. Dafür soll es mehr Gemeinschafts-Schulen geben. Das Abitur soll wieder 13 Jahre dauern.

Weniger Noten, Sitzenbleiben freiwillig machen

Die Grünen wollen deutlich weniger Noten vergeben und sie durch Rückmeldungen im Gespräch ersetzen. In Neigungs- und Talentfächern sollen Noten ganz wegfallen. Das Wiederholen einer Klasse soll überwiegend eine freiwillige Entscheidung von Kindern und Eltern sein.

In der Schule soll es viel weniger Noten geben. Lehrkräfte sollen stattdessen mit den Kindern über ihr Lernen sprechen. In manchen Fächern soll es gar keine Noten mehr geben. Sitzenbleiben soll meist freiwillig sein.

Lehrkräfte entlasten und gezielt gewinnen

Die Grünen wollen Lehrkräfte durch ein verpflichtendes Arbeitszeitkonto und Teams aus mehreren Berufen entlasten. Seiteneinsteiger sollen stärker gefördert werden, und für Einsätze in strukturschwachen Regionen oder Mangelfächern soll es Gehaltszuschläge geben.

Lehrkräfte sollen mehr Hilfe bekommen. Andere Fachleute sollen ihnen Aufgaben abnehmen. Menschen aus anderen Berufen sollen leichter Lehrkraft werden. Wer an schwierigen Orten unterrichtet, soll mehr Geld bekommen.

Lehramtsausbildung umbauen und ausweiten

Die Grünen wollen das nach Schulformen getrennte Lehramt durch ein Stufenlehramt für weiterführende Schulen ersetzen. Hinzu kommen ein neues Lehramt für die Primarstufe, ein Ein-Fach-Lehramt und mehr Studienplätze in Halle und Magdeburg.

Die Ausbildung für Lehrkräfte soll sich ändern. Künftige Lehrkräfte sollen an allen weiterführenden Schulen arbeiten können. In Kunst, Musik und Sport soll ein Fach reichen. Die Unis in Halle und Magdeburg sollen mehr Lehrkräfte ausbilden.

Schulbauprogramm und gezielte Schulfinanzierung

Die Grünen wollen mit einem Schulbauprogramm deutlich mehr Geld in Gebäude und Ausstattung der Schulen stecken. Ein Schulsozialindex soll zusätzliche Mittel dorthin lenken, wo Schulen besondere Schwierigkeiten haben.

Die Grünen wollen viel mehr Geld für Schulgebäude ausgeben. Alte Schulen sollen erneuert werden. Zuerst sollen die Schultoiletten in Ordnung kommen. Schulen mit großen Problemen sollen mehr Geld bekommen.

Schulsozialarbeit an jeder Schule sichern

Die Grünen wollen an jeder Schule mindestens eine fest angestellte Fachkraft für Schulsozialarbeit und in Kreisen und kreisfreien Städten einen Pool für Schulpsychologie. Die Finanzierung soll von Land und Kommunen gemeinsam dauerhaft getragen werden.

Jede Schule soll mindestens eine feste Fachkraft für Sozialarbeit haben. In jedem Kreis soll es Schul-Psychologen geben. Land und Kommunen sollen das zusammen bezahlen. Arme Kommunen sollen dafür Hilfe bekommen.

Landesprogramm gegen Mobbing einführen

Die Grünen wollen ein Aktionsprogramm des Landes gegen Mobbing auflegen. Das Programm begründet dies damit, dass Täter- und Opferrollen oft von der Schule in den Beruf mitgenommen werden und deshalb früh eingegriffen werden müsse.

Die Grünen wollen ein Programm gegen Mobbing. Mobbing heißt: Jemand wird immer wieder schlecht behandelt. Schulen sollen früh dagegen vorgehen. Einmal im Jahr soll es einen Tag gegen Mobbing geben.

Schulen digital ausstatten und betreuen

Die Grünen wollen alle Schulen mit schnellem Internet, WLAN, digitalen Tafeln und genügend Endgeräten versorgen. An jeder Schule sollen IT- und Digitalassistenzen technische Hilfe leisten. Digitalisierung soll nach dem Programm kein Selbstzweck sein, sondern pädagogischen Konzepten folgen.

Alle Schulen sollen schnelles Internet und WLAN bekommen. Es soll genug Geräte für Kinder und Lehrkräfte geben. An jeder Schule sollen Fachleute bei der Technik helfen. Lehrkräfte sollen besser lernen, mit digitalen Medien zu arbeiten.

Schutz vor Diskriminierung an Schulen ausbauen

Die Grünen wollen Kinder an allen Schulen besser vor Diskriminierung, Mobbing, Rassismus und Queerfeindlichkeit schützen. Dazu sollen Beratung und Prävention gestärkt, eine unabhängige Ombudsstelle für das ganze Land geschaffen und Lehrkräfte verpflichtend fortgebildet werden.

Die Grünen wollen Kinder in der Schule besser schützen. Es geht um Mobbing, Rassismus und Hass gegen queere Menschen. Es soll eine unabhängige Stelle für Beschwerden geben. Dort kann man Vorfälle auch ohne Namen melden. Lehrerinnen und Lehrer sollen dazu regelmäßig Kurse machen.

Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern stärken

Die Grünen wollen, dass Schülerinnen und Schüler auf allen Ebenen der Schule mehr mitentscheiden. Demokratiebildung soll fächerübergreifendes Leitprinzip werden, neue Gremien sollen entstehen und in der Schulkonferenz soll die Drittelparität gelten.

Schülerinnen und Schüler sollen in der Schule mehr mitbestimmen. Die Grünen wollen neue Gruppen dafür, zum Beispiel Klassen-Räte. In der Schul-Konferenz sollen Schüler, Eltern und Lehrkräfte gleich viel zu sagen haben. So sollen junge Menschen Demokratie früh erleben.

Schulgeld in der Ausbildung abschaffen

Die Grünen wollen, dass in keinem Ausbildungsberuf mehr Schulgeld anfällt, vor allem bei schulischen Ausbildungen und in Gesundheitsberufen. Hinzu kommen eine tariflich gebundene Ausbildungsvergütung und eine einmalige Starthilfe für Auszubildende ohne finanzielle Hilfe der Eltern.

Manche Ausbildungen kosten heute Schulgeld. Die Grünen wollen das abschaffen. Das gilt besonders für Berufe im Bereich Gesundheit. Auszubildende sollen Lohn nach Tarif bekommen. Wer kein Geld von den Eltern bekommt, soll zum Start einmal Geld vom Land erhalten.

Erwachsenenbildung und Bildungsurlaub ausbauen

Die Grünen wollen Volkshochschulen und freie Träger stärken und Weiterbildung auch auf dem Land erreichbar machen. Ein neues Bildungszeitgesetz soll den Bildungsurlaub erweitern, und Angebote zu Grundbildung, zweitem Bildungsweg und Deutschkursen sollen wachsen.

Erwachsene sollen in der Nähe ihres Wohnorts lernen können. Die Grünen wollen Volks-Hochschulen stärken. Es soll mehr Kurse für Lesen und Schreiben geben. Bildungs-Urlaub soll leichter werden. Das ist freie Zeit von der Arbeit zum Lernen. Zugewanderte sollen mehr Deutsch-Kurse bekommen.

Grundfinanzierung der Hochschulen erhöhen

Die Grünen wollen die Landesmittel für Hochschulen weiter anheben, damit mindestens Inflation sowie gestiegene Energie- und Baukosten ausgeglichen werden. Zugleich wollen sie Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie verteidigen und Forschung in Zukunftsfeldern fördern.

Die Hochschulen sollen mehr Geld vom Land bekommen. Damit sollen sie höhere Preise für Energie und Bauen bezahlen können. Die Grünen wollen die Freiheit der Wissenschaft schützen. Sie wollen Forschung fördern, zum Beispiel zu grünem Wasserstoff.

Hochschulen demokratischer und barrierefrei gestalten

Die Grünen wollen Studierenden mehr Mitsprache geben, unter anderem durch ein studentisches Prorektorat und eine Viertelparität in den Gremien. Hochschulen sollen außerdem zu baulicher und digitaler Barrierefreiheit verpflichtet werden und mehr Teilzeit- und Fernstudium anbieten.

Studierende sollen an Hochschulen mehr mitbestimmen. Die Grünen wollen dafür ein neues Amt für Studierende in der Leitung. Hochschulen sollen für alle zugänglich sein. Das gilt für Gebäude und für digitale Angebote. Es soll mehr Studium in Teilzeit und aus der Ferne geben.

Mehr Dauerstellen und Professorinnen in der Wissenschaft

Die Grünen wollen mehr unbefristete Stellen an Hochschulen, vor allem im akademischen Mittelbau, und einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Der Frauenanteil soll deutlich steigen, mit dem Ziel von mindestens 40 Prozent Professorinnen.

Viele Menschen an Hochschulen haben nur Verträge auf Zeit. Die Grünen wollen mehr feste Stellen. Studierende mit Job an der Hochschule sollen einen Tarif-Vertrag bekommen. Mindestens 40 Prozent der Professuren sollen Frauen haben. Dafür soll es feste Quoten geben.

Grüne: alle 23 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 14 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Politische Bildung ausbauen und besser finanzieren

Die Linke will deutlich mehr Geld für politische Bildung bereitstellen. Jeder Jugendliche soll während der Schulzeit mindestens einmal eine NS-Gedenkstätte besuchen können. Begründet wird das unter anderem mit der gewachsenen Bedeutung der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Antisemitismus.

Die Linke will mehr Geld für politische Bildung geben. Dort lernen Menschen, wie Demokratie funktioniert. Jeder Jugendliche soll einmal eine Gedenkstätte besuchen können. Eine Gedenkstätte erinnert an die Verbrechen der Nazi-Zeit. Auf dem Land und im Internet soll es mehr Angebote geben.

Multiprofessionelle Teams in Kitas und Schulen aufbauen

Die Linke will in allen Kitas und Schulen Teams aus verschiedenen Berufsgruppen einsetzen. Sie sollen Kinder und Familien früh unterstützen und den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf möglich machen.

Die Linke will Teams aus vielen Berufen in Kitas und Schulen. Dazu gehören Lehrkräfte, Erzieher, Sozialarbeiter und Psychologen. Die Teams sollen Kinder und Familien früh unterstützen. So sollen alle Kinder gemeinsam lernen können.

Sozialarbeit in Kitas und Schulen gesetzlich sichern

Die Linke will Sozialarbeit in Kitas und Schulen per Gesetz dauerhaft absichern und ausbauen. Statt befristeter Projekte aus EU-Mitteln soll ein Landesprogramm die Finanzierung tragen.

Die Linke will Sozialarbeit in Kitas und Schulen fest einrichten. Bisher gibt es dafür nur Projekte auf Zeit. Künftig soll das Land dauerhaft dafür zahlen. Auf 150 Schüler soll eine Stelle für Sozialarbeit kommen.

Digitale Bildung und Medienkompetenz stärken

Die Linke will allen Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule schnelles Internet und digitale Geräte bereitstellen. Sie sollen lernen, Medien, Algorithmen und künstliche Intelligenz kritisch und selbstbestimmt zu nutzen.

Die Linke will schnelles Internet in Kitas und Schulen. Alle Kinder sollen dort digitale Geräte nutzen können. Sie sollen lernen, wie Medien und Computer-Programme arbeiten. Künstliche Intelligenz soll beim Lernen helfen, aber das eigene Denken nicht ersetzen.

Inklusion an Regelschulen ausbauen, Kopfnoten abschaffen

Die Linke will, dass alle Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam an Regelschulen lernen können. Schulschwänzen soll nicht mehr mit Bußgeld oder Jugendarrest geahndet werden, und Verhaltensnoten sollen wegfallen.

Die Linke will, dass alle Kinder zusammen an normalen Schulen lernen. Dafür soll es mehr Fachkräfte geben. Wer die Schule schwänzt, soll kein Bußgeld und keinen Arrest bekommen. Stattdessen soll es Hilfe geben. Noten für das Verhalten will die Linke abschaffen.

Zwei-Säulen-Schulsystem mit Gemeinschaftsschulen entwickeln

Die Linke will längeres gemeinsames Lernen und die Gemeinschaftsschule zur zweiten Säule neben dem Gymnasium machen. Dazu gehören eine zehnjährige Vollzeitschulpflicht und das Ende der Schullaufbahnempfehlung.

Die Linke will, dass Kinder länger gemeinsam lernen. Später soll es nur noch Gemeinschafts-Schulen und Gymnasien geben. Das soll freiwillig geschehen. Alle sollen 10 Jahre lang in die Schule gehen. Eltern bekommen Beratung, aber keine Empfehlung für eine Schulform mehr.

Berufsausbildung kostenfrei und besser ausgestattet machen

Die Linke will die berufliche Ausbildung attraktiver machen: Alle Ausbildungsgänge sollen kostenfrei sein, und nötige Technik wie Laptops oder Software soll gestellt werden. Berufsschulen sollen über ein Landesprogramm modernisiert werden.

Die Linke will die Berufs-Ausbildung verbessern. Jede Ausbildung soll kostenlos sein. Azubis sollen Laptops und Programme umsonst bekommen. Das Land soll bei Fahrt-Kosten und Unterkunft helfen. Vor Prüfungen sollen Azubis einige Tage frei bekommen.

Horte ins Schulgesetz aufnehmen, Ganztag ausbauen

Die Linke will die Horte wieder im Schulgesetz regeln und dabei die Vielfalt der Träger erhalten. An allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulen sollen Ganztagsangebote nach Bedarf wachsen.

Die Linke will die Horte wieder ins Schul-Gesetz schreiben. Horte betreuen Grundschul-Kinder nach dem Unterricht. Die verschiedenen Träger sollen bleiben. Auch an weiterführenden Schulen soll es mehr Ganztags-Angebote geben.

Schulstandorte erhalten und Schulbau fördern

Die Linke will die Mindestschülerzahlen für Anfangsklassen an öffentlichen Schulen abschaffen, damit Standorte nicht wegen schwankender Zahlen geschlossen werden. Ein Schulbauprogramm des Landes und höhere Zuweisungen an Kommunen sollen Bau und Sanierung ermöglichen.

Die Linke will Schulen vor der Schließung schützen. Es soll keine Mindest-Zahl von Schülern für neue Klassen mehr geben. Die Schulträger sollen selbst über Standorte entscheiden. Das Land soll beim Bauen und Sanieren von Schulen helfen.

Mitbestimmung und Eigenverantwortung der Schulen erweitern

Die Linke will Schülerinnen und Schülern mehr Mitbestimmung geben und den Schulen mehr eigene Entscheidungen ermöglichen. Schulen sollen aus Sicht des Programms Orte gelebter Demokratie sein.

Die Linke will, dass Schüler in der Schule mehr mitbestimmen. Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Das gilt für Geld, Organisation und Unterricht. Schulen sollen ein eigenes Budget bekommen.

Lehrkräftemangel mit Zehn-Punkte-Plan bekämpfen

Die Linke will den Lehrkräftemangel mit festen Personalschlüsseln im Schulgesetz, einer umgebauten Lehramtsausbildung und mehr Studienplätzen angehen. Lehrkräfte sollen entlastet und Seiteneinsteiger besser unterstützt werden.

Die Linke will mehr Lehrer für die Schulen gewinnen. Im Schul-Gesetz soll stehen, wie viel Personal jede Schule bekommt. Die Ausbildung soll sich nach dem Alter der Schüler richten, nicht nach der Schulform. In Magdeburg soll es 200 neue Studienplätze geben. Lehrer sollen weniger Verwaltungs-Arbeit haben.

Erwachsenen- und Seniorenbildung dauerhaft finanzieren

Die Linke will Volkshochschulen, Bildungswerke und weitere Träger der Erwachsenenbildung stärken und ihre Angebote verlässlich aus Landesmitteln bezahlen. Bildung für ältere Menschen gilt dem Programm als eigener Teil des lebenslangen Lernens.

Die Linke will Bildung für Erwachsene stärken. Dazu gehören zum Beispiel die Volkshochschulen. Das Land soll diese Angebote dauerhaft bezahlen. Ältere Menschen sollen Hilfe im Umgang mit digitaler Technik bekommen.

Hochschulfinanzierung sichern, Kürzungen verhindern

Die Linke will den Hochschulen verlässliche Mittel garantieren und Kürzungen ausschließen, selbst wenn weniger Menschen studieren. Die Grundfinanzierung soll wachsen, damit die Hochschulen weniger von Projektgeldern abhängen. Beide Medizinischen Fakultäten sollen bestehen bleiben und die Universitätsklinika öffentlich bleiben.

Die Linke will den Hochschulen nicht weniger Geld geben. Das gilt auch, wenn weniger Menschen studieren. Die Hochschulen sollen mehr festes Geld bekommen. Die beiden Uni-Kliniken sollen dem Staat gehören.

Studium unabhängig vom Einkommen bezahlbar machen

Die Linke will, dass ein Studium in Sachsen-Anhalt nicht vom Einkommen der Eltern abhängt. Dafür plant sie einen Hochschulsozialpakt mit günstigem Wohnen und stabilen Mensapreisen, kostenlose Lernmittel und billigere Mobilität. Studiengebühren lehnt sie ab, und im Bund will sie sich für ein BAföG einsetzen, das ohne Blick auf das Elterneinkommen gezahlt wird.

Die Linke will das Studium billiger machen. Wohnen und Essen in der Mensa sollen günstig sein. Lern-Material soll nichts kosten. Das Ticket für Bus und Bahn soll später 9 Euro kosten und irgendwann nichts mehr. Studien-Gebühren soll es nicht geben.

Masterplatz garantieren und Regelstudienzeiten verlängern

Die Linke will den Studienverlauf erleichtern: Wer im Land einen Bachelor abschließt, soll einen sicheren Masterplatz bekommen. Regelstudienzeiten sollen länger werden, und Hilfsangebote sollen gebündelt an einer Stelle erreichbar sein.

Die Linke will das Studium leichter machen. Nach dem Bachelor soll jeder einen Platz im Master bekommen. Studierende sollen mehr Zeit für ihr Studium haben. Hilfe soll es an einer einzigen Stelle geben.

Planbare Karrierewege und mehr Graduiertenförderung schaffen

Die Linke will Laufbahnen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verlässlicher machen und Tenure Track, also den festen Weg zur Dauerprofessur, zum Normalfall erklären. Die Graduiertenförderung des Landes soll mehr und höhere Stipendien bieten. Frauen sollen in der Wissenschaft gezielt gefördert werden.

Die Linke will sichere Berufswege in der Wissenschaft. Junge Forschende sollen früh wissen, ob sie bleiben können. Es soll mehr Stipendien für Doktor-Arbeiten geben. Ein Stipendium ist Geld für die Zeit der Ausbildung. Frauen sollen besondere Unterstützung bekommen.

Forschung, digitale Souveränität und Transfer stärken

Die Linke will die Grundlagenforschung sichern, Kooperationen transparent gestalten und die Hochschulen digital unabhängiger machen. Forschungsergebnisse sollen frei zugänglich sein und über Reallabore und Praxissemester stärker in die Regionen gelangen.

Die Linke will die Forschung im Land stärken. Hochschulen sollen eigene digitale Dienste nutzen. Ergebnisse der Forschung sollen für alle offen sein. Hochschulen sollen enger mit Städten, Kliniken, Schulen und Betrieben arbeiten.

Lehramtsausbildung dauerhaft finanzieren und praxisnäher machen

Die Linke will die Ausbildung von Lehrkräften verlässlich finanzieren und enger mit dem Schulalltag verbinden. Praxissemester sollen in ihrer Qualität gesichert werden, auch im ländlichen Raum. Quer- und Seiteneinsteiger sollen gezielt gefördert und nachqualifiziert werden.

Die Linke will die Ausbildung für Lehrerinnen und Lehrer verbessern. Das Geld dafür soll dauerhaft fließen. Studierende sollen mehr Praxis an Schulen bekommen. Menschen aus anderen Berufen sollen leichter Lehrkraft werden können.

Alle Kita-, Schul- und Hortstandorte erhalten

Die Linke will sämtliche Standorte von Kitas, Schulen und Horten im Land erhalten. Zudem sollen die Personalschlüssel in Kitas angepasst und mehr pädagogische Fachkräfte in Schule und Hort eingestellt werden.

Keine Kita, keine Schule und kein Hort soll schließen. Die Linke will mehr Personal in Kitas. Auch Schulen und Horte sollen mehr Fachkräfte bekommen.

Linke: alle 19 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Jedem Jugendlichen ein Ausbildungsangebot machen

Die SPD will, dass alle jungen Menschen ein passendes Ausbildungsangebot erhalten, auch ohne Schulabschluss. Die Berufsorientierung über das Landesprogramm BRAFO soll auf alle weiterführenden Schulen ausgedehnt werden.

Die SPD will, dass jeder junge Mensch ein Angebot für eine Ausbildung bekommt. Das soll auch für Jugendliche ohne Schulabschluss gelten. Schüler sollen früh Berufe kennenlernen. Das soll an allen weiterführenden Schulen so sein, auch an Gymnasien.

Übergang von der Kita zur Grundschule verzahnen

Die SPD will, dass Kitas und Grundschulen den Wechsel der Kinder gemeinsam gestalten. Frühe Förderung gilt dem Programm als Grundlage für Sprache, soziale Entwicklung und späteren Lernerfolg.

Bildung beginnt schon in der Kita. Die SPD will, dass Kitas und Grundschulen fest zusammenarbeiten. Kinder sollen früher untersucht werden, bevor sie in die Schule kommen. Sie sollen mehr Hilfe bei der Sprache bekommen.

Unterrichtsversorgung mit eigenem Programm absichern

Die SPD will mit einem umfassenden Programm dafür sorgen, dass Unterricht verlässlich stattfindet. In der Grundschule sollen Lesen, Schreiben und Rechnen mehr Zeit bekommen. Ein dauerhaftes Bildungsmonitoring soll zeigen, wo Schulen Unterstützung brauchen.

Die SPD will, dass weniger Unterricht ausfällt. Dafür plant sie ein großes Programm. In der Grundschule soll es mehr Zeit für Lesen und Rechnen geben. Das Land soll regelmäßig prüfen, wie gut die Kinder lernen.

Zwei weiterführende Schulformen anstreben

Die SPD will mittelfristig nur noch zwei weiterführende Schulformen: das Gymnasium und die Gemeinschaftsschule. Ziel ist, dass alle Schulabschlüsse überall im Land erreichbar sind.

Die SPD will das Schul-System ändern. Nach der Grundschule soll es nur noch zwei Schul-Arten geben. Das sind Gymnasium und Gemeinschafts-Schule. So sollen alle Kinder überall jeden Abschluss machen können.

Schulbauprogramm auflegen, Landschulen erhalten

Die SPD plant ein Schulbauprogramm des Landes, das Schulgebäude barrierefrei und modern machen soll. Schulstandorte auf dem Land sollen bestehen bleiben, auch wenn die Schülerzahlen zurückgehen.

Die SPD will Schulen umbauen und modernisieren. Dafür soll das Land ein Bau-Programm starten. Die Schulen sollen barrierefrei werden. Schulen auf dem Land sollen bleiben.

Lehrkräfte ausbilden, fair bezahlen und entlasten

Die SPD will die Lehramtsausbildung an den Universitäten mit 1.200 Studienplätzen beibehalten und praxisnäher machen. Seiteneinsteigende sollen besser begleitet und bezahlt werden. Zudem strebt die Partei ein neues Arbeitszeitmodell für Lehrkräfte an.

Die SPD will weiter viele Lehrerinnen und Lehrer ausbilden. Es bleibt bei 1.200 Studien-Plätzen. Wer aus einem anderen Beruf kommt, soll gute Hilfe und faires Geld bekommen. Ältere Lehrkräfte sollen weniger Stunden unterrichten müssen.

Schulsozialarbeit dauerhaft aus Landesmitteln finanzieren

Die SPD will Schulsozialarbeit dauerhaft mit Geld des Landes absichern und die Mittel deutlich erhöhen. Schulen sollen mit Teams aus verschiedenen Berufen arbeiten, um den Lernerfolg zu fördern.

Die SPD will Schul-Sozialarbeit auf Dauer bezahlen. Das Geld soll vom Land kommen. Es soll auch mehr Geld geben als heute. An Schulen sollen Fachleute aus vielen Berufen zusammenarbeiten.

Inklusion und Chancengleichheit an Schulen stärken

Die SPD will gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf mit mehr Personal und Beratung unterstützen. Förderschulen sollen dort bleiben, wo sie gebraucht werden. Lernmittel einschließlich digitaler Geräte sollen kostenlos sein, damit Bildung nicht vom Einkommen der Eltern abhängt.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen können. Dafür soll es mehr Lehrer-Stunden und Hilfen geben. Förder-Schulen bleiben, wo man sie braucht. Schul-Material und Geräte wie Tablets sollen nichts kosten.

Berufliche Bildung und Berufsorientierung ausbauen

Die SPD will das Netz der Berufsschulen erhalten und die Berufs- und Studienorientierung an allen Schulformen ausweiten. Jugendliche ohne Abschluss sollen leichter in eine Ausbildung kommen. Berufliche Bildung gilt dem Programm als gleichwertig mit akademischer.

Die SPD will die Berufs-Schulen im Land erhalten. Alle Schulen sollen mehr über Berufe und Studium informieren. Jugendliche ohne Abschluss sollen leichter eine Ausbildung finden. Eine Ausbildung soll so viel zählen wie ein Studium.

Keine Studiengebühren, Hochschulen verlässlich finanzieren

Die SPD lehnt Studiengebühren ab und will auch ausländische Studierende nicht einseitig finanziell belasten. Hochschulen sollen über verlässliche Verträge und eine ausreichende Grundfinanzierung Stabilität erhalten. Studierendenwerke sollen gestärkt werden.

Die SPD will keine Gebühren für das Studium. Auch Studierende aus dem Ausland sollen nicht extra zahlen. Die Hochschulen sollen genug Geld vom Land bekommen. Studierenden-Werke sollen mehr Hilfe erhalten, etwa für günstiges Wohnen.

Kita-Netz sichern und Beitragsfreiheit anstreben

Die SPD will das flächendeckende Kita-Netz auch bei sinkenden Kinderzahlen erhalten und den bestehenden Betreuungsanspruch nicht antasten. Das Programm Kita STABIL soll über 2028 hinaus laufen, der Personalschlüssel soll schrittweise besser werden. Langfristig soll die Kita beitragsfrei sein.

Die SPD will alle Kitas im Land erhalten. Kinder sollen weiter bis zu zehn Stunden am Tag betreut werden können. Es soll mehr Personal für die Kinder geben. Später sollen Eltern für die Kita nichts mehr zahlen. Alte Kitas sollen saniert werden.

SPD: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl