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Was sagen die Parteien in Hessen zur Bildung?

5 aktuelle Wahlprogramme in Hessen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1,2), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 4 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Politische Neutralität in Schule und Jugendarbeit sichern

Die AfD verlangt strikte politische Neutralität von Lehrern, Erziehern und Sozialarbeitern und will den Beutelsbacher Konsens ohne Neudeutung beibehalten. Einrichtungen, die aus ihrer Sicht dem Gemeinwesen schaden, sollen keine steuerlichen und finanziellen Vorteile mehr erhalten.

Lehrer und Erzieher sollen politisch neutral sein. Schüler sollen ihre Meinung ohne Angst sagen können. Die AfD will dafür den Beutelsbacher Konsens stärken. Das ist eine Regel gegen politische Beeinflussung im Unterricht. Manche Einrichtungen sollen keine Steuer-Vorteile mehr bekommen.

Gegliedertes Schulsystem mit Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium

Die AfD setzt auf ein leistungsorientiertes, durchlässiges System aus verschiedenen Schulformen. Der Zugang zum Gymnasium soll über landesweit gleiche Aufnahmeprüfungen laufen, und die praxisorientierte Mittelstufenschule soll ausgebaut werden.

Die AfD will verschiedene Schulformen behalten. Leistung soll wieder wichtiger sein. Wer aufs Gymnasium will, soll eine Prüfung machen. Die Prüfung soll in ganz Hessen gleich sein. Die Mittelstufenschule soll wichtiger werden.

Förderschulen erhalten, Inklusion begrenzen

Die AfD lehnt die Schließung von Förderschulen ab und hält sie für den besten Ort für Kinder mit Behinderungen oder Lernbeeinträchtigungen. Inklusion in Regelschulen soll nur stattfinden, wenn der Grad der Beeinträchtigung und die Bedingungen einen Erfolg erwarten lassen.

Förderschulen sind Schulen für Kinder mit Behinderung. Die AfD will diese Schulen erhalten. Sie sagt: Dort bekommen die Kinder die beste Hilfe. Nur manche Kinder sollen in normale Klassen gehen. Dafür müssen die Bedingungen gut sein.

Lehrermangel beheben und Lehrkräfte stärken

Die AfD will den Lehrerberuf in Hessen attraktiver machen: mehr Praxis im Studium, schnellere Einstellungen, feste statt befristeter Verträge und Entlastung von Verwaltungsarbeit. Lehrkräfte sollen außerdem bei störendem Verhalten von Schülern rasch wirksame Sanktionen verhängen können.

In Hessen fehlen Lehrer. Die AfD will den Beruf attraktiver machen. Lehrer sollen feste Verträge bekommen. Das Land soll sie in den Ferien nicht entlassen. Helfer sollen die Verwaltungs-Arbeit übernehmen. Lehrer sollen störende Schüler schneller bestrafen dürfen.

Freiwillige, kostenlose Ganztagsbetreuung mit Ausgleich für Familien

Die AfD will, dass Eltern frei zwischen Ganztagsbetreuung und Betreuung zu Hause wählen können. Der Ganztag soll kostenlos und pädagogisch hochwertig sein; wer seine Kinder selbst betreut, soll einen finanziellen Ausgleich erhalten.

Eltern sollen selbst wählen: Ganztags-Betreuung in der Schule oder zu Hause. Die Betreuung in der Schule soll kostenlos und gut sein. Wer seine Kinder zu Hause betreut, soll Geld bekommen. Das Land soll genug Geld dafür einplanen.

Lehrplan zur Sexualerziehung zurückhaltender fassen

Die AfD will den seit 2016 geltenden hessischen Lehrplan zur Sexualerziehung ändern. Statt Akzeptanz verschiedener Lebensmodelle und sexueller Orientierungen sollen Toleranz und Respekt das Ziel sein, und der Hinweis, dass der Unterricht nicht von der Zustimmung der Eltern abhängt, soll entfallen.

In Hessen gibt es einen Lehrplan für Sexual-Erziehung. Die AfD will ihn ändern. Das Wort Akzeptanz soll gestrichen werden. Dafür sollen Toleranz und Respekt stehen. Die Eltern sollen mehr mitbestimmen. Das Thema soll im Unterricht zurückhaltend vorkommen.

Bekenntnisorientierten Islamunterricht ablehnen

Die AfD will keinen bekenntnisorientierten Islamunterricht an hessischen Schulen, weil er aus ihrer Sicht die Integration hemmt. Stattdessen soll es christlichen Religionsunterricht als Wahlpflichtfach und einen konfessionsfreien Ethikunterricht geben.

Die AfD will keinen Islam-Unterricht an Schulen, der den Glauben lehrt. Sie sagt: Er schadet der Integration. Es soll christlichen Religions-Unterricht geben. Wer das nicht will, geht in den Ethik-Unterricht. Moschee-Verbände sollen an Schulen keinen Einfluss haben.

Berufsvorbereitung an Regelschulen ausbauen

Die AfD will Berufsvorbereitung in allen Schulformen stärken. Dazu sollen ein neu gestalteter Werk- und Arbeitslehreunterricht überall angeboten und mehr Betriebspraktika als bisher zur Regel werden.

Schüler sollen besser auf den Beruf vorbereitet werden. Alle Schulen sollen Werk-Unterricht und Arbeitslehre anbieten. Schüler sollen öfter ein Praktikum in einem Betrieb machen. Schulen sollen eng mit Handwerk und Industrie arbeiten.

Duale Ausbildung stärken, Meisterlehrgänge kostenfrei machen

Die AfD will die duale Ausbildung erhalten und ausbauen und lehnt es ab, Berufsschulstandorte zu verringern. Meisterlehrgänge sollen kostenfrei werden, wenn die Absolventen danach in Hessen arbeiten. Die Meisterprämie soll von 1.000 auf 4.000 Euro steigen.

Die AfD will die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule stärken. Berufsschulen sollen nicht schließen. Die Ausbildung zum Meister soll nichts kosten. Dafür muss man danach in Hessen arbeiten. Die Prämie für Meister soll auf 4.000 Euro steigen.

Schulen digital ausstatten, Informatik zur Pflicht machen

Die AfD will Schulen digital besser ausstatten: WLAN in allen Klassenräumen, einheitliche Tablets ab Klasse 5 ohne Zuzahlung und Informatik als Pflichtfach an weiterführenden Schulen. In der Grundschule soll dagegen die klassische Vermittlung von Lesen, Schreiben und Rechnen im Mittelpunkt bleiben.

Die AfD will mehr Technik an Schulen. Jedes Klassenzimmer soll schnelles WLAN haben. Schüler ab Klasse 5 sollen ein Tablet bekommen, ohne dafür zu zahlen. Informatik soll ein Pflicht-Fach werden. In der Grundschule sollen Kinder vor allem lesen, schreiben und rechnen lernen.

Eignungstests vor dem Studium einführen

Die AfD will an hessischen Hochschulen Eignungstests vor der Zulassung einführen, um aus ihrer Sicht eine Überakademisierung zu verhindern und die Zahl der Studienabbrüche zu senken. Zugleich soll die Autonomie der Hochschulen gestärkt und der Abschluss „Diplom-Ingenieur“ wieder angeboten werden können.

Die AfD will Tests vor dem Studium einführen. Nur wer den Test besteht, darf das Fach studieren. So sollen weniger Menschen ihr Studium abbrechen. Die Hochschulen sollen selbst über ihre Arbeit entscheiden. Den Abschluss Diplom-Ingenieur soll es weiter geben.

Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer einführen

Die AfD will Studiengebühren für Studierende aus Staaten außerhalb der EU einführen. Sie begründet das damit, dass etwa viele chinesische Studierende ihr Wissen nach dem Abschluss in die Heimat mitnähmen und Hessen so seine eigene Konkurrenz ausbilde.

Die AfD will Geld für das Studium verlangen. Das soll für Studenten aus Ländern außerhalb der EU gelten. Die AfD sagt: Viele gehen nach dem Studium zurück in ihr Land. Das Geld sollen die Universitäten in Hessen bekommen.

Berufliche Ausbildung und Handwerk aufwerten

Die AfD will die aus ihrer Sicht einseitige Bevorzugung des Studiums beenden und das Ansehen nicht-akademischer Ausbildungen stärken. Die duale Ausbildung soll so viel gelten wie ein Hochschulabschluss. Begründet wird dies mit dem Mangel an Handwerkern und Pflegekräften.

Es fehlen Handwerker und Pflege-Kräfte. Die AfD sagt: Die Politik achtet zu sehr auf das Studium. Eine Ausbildung im Betrieb soll genauso viel wert sein. Die AfD will das Handwerk stärken.

Schulen und Dienste auf dem Land erhalten

Die AfD will Schulen und Kindergärten in ländlichen Orten möglichst erhalten und dafür Vorgaben wie Klassengrößen infrage stellen. Andere Dienste sollen mobil angeboten werden, Krankenhäuser will sie durch medizinische Zentren vor Ort ersetzen.

Die AfD will Schulen und Kindergärten in Dörfern behalten. Dafür dürfen Klassen auch sehr klein sein. Banken, Läden und Büchereien sollen zu den Menschen fahren. Statt Kranken-Häusern soll es kleine Zentren für Notfälle geben.

AfD: alle 14 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,6), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 2 ausgewogen, 3 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Kita-Pflichtjahr und verpflichtende Sprachtests einführen

Die CDU will den Besuch einer Betreuungseinrichtung im Jahr vor der Einschulung zur Pflicht machen. Sprachtests und Deutschförderung in Kitas sollen landesweit verbindlich werden, damit alle Kinder beim Schulstart die deutsche Sprache beherrschen.

Die CDU will ein Pflicht-Jahr in der Kita vor der Schule. Alle Kinder sollen einen Sprach-Test machen. Kinder mit Förder-Bedarf müssen einen Vorlauf-Kurs besuchen. So sollen alle Kinder gut Deutsch können, wenn die Schule beginnt.

Gegliedertes Schulsystem und Förderschulen erhalten

Die CDU will das hessische Schulsystem mit mehreren Schulformen beibehalten und lehnt eine Einheitsschule ab. Förderschulen sollen bestehen bleiben und nach Bedarf ausgebaut werden; statt Strukturdebatten soll guter Unterricht im Mittelpunkt stehen.

Die CDU will die verschiedenen Schul-Formen in Hessen behalten. Sie ist gegen eine einzige Schule für alle. Förder-Schulen sollen bleiben und bei Bedarf wachsen. Das Land soll weiter viel Geld in Schulen stecken.

Lehrpläne überarbeiten, Alltags- und Finanzwissen vermitteln

Die CDU will die Kerncurricula der Schulfächer schrittweise weiterentwickeln, damit landesweit bestimmte Inhalte einheitlich unterrichtet werden. Dabei sollen mehr praktische Fähigkeiten für den Alltag sowie Wissen über Börse und Aktien in den Unterricht kommen.

Die CDU will die Lehrpläne erneuern. Überall in Hessen sollen Schüler bestimmte Dinge gleich lernen. Sie sollen mehr für den Alltag lernen, zum Beispiel über Verträge und gesundes Essen. Auch über Aktien sollen sie etwas lernen.

Ganztagsangebote ausbauen, ohne Pflicht zur Ganztagsschule

Die CDU will ganztägige Angebote an Schulen weiter ausbauen und dafür mehr Personal einstellen. Eine verpflichtende Ganztagsschule lehnt sie ab und verweist auf die Wahlfreiheit der Eltern.

Die CDU will mehr Betreuung am Nachmittag in Schulen. Dafür soll es mehr Personal geben. Die Eltern sollen aber selbst entscheiden. Eine Pflicht zur Ganztags-Schule will die CDU nicht.

Förderschulen neben der Inklusion erhalten

Die CDU unterstützt Inklusion an Schulen als Ziel, sieht aber Grenzen und hält sie nicht für jedes Kind für den besten Weg. Deshalb will sie die Förderschulen in Hessen erhalten und lehnt eine einheitliche Lösung für alle Kinder ab.

Kinder mit und ohne Behinderung können zusammen lernen. Das nennt man Inklusion. Die CDU findet das gut, aber nicht für jedes Kind. Deshalb sollen die Förder-Schulen bleiben.

Mehr Deutsch und Mathematik in der Grundschule

Die CDU will in den Klassen 1 und 2 eine weitere Stunde Deutsch einführen und Mathematik schon vor der Einschulung fördern. Kleine Grundschulen sollen vor allem auf dem Land erhalten bleiben.

Kinder in Klasse 1 und 2 sollen eine Stunde mehr Deutsch haben. Vor der Einschulung soll es auch Kurse für Rechnen geben. Kleine Grund-Schulen auf dem Land sollen bleiben. So bleiben die Wege für Kinder kurz.

Noten und Sitzenbleiben beibehalten, Lernstände erheben

Die CDU will an Ziffernoten sowie an Nichtversetzung, Wiederholung und Querversetzung festhalten. Zugleich sollen verpflichtende Lernstandserhebungen eingeführt werden, um Schülerinnen und Schüler gezielter fördern zu können.

Die CDU will Schul-Noten als Zahlen behalten. Schüler sollen auch weiter eine Klasse wiederholen können. Neu sind Pflicht-Tests zum Lernstand. Damit sollen Lehrer sehen, welche Hilfe ein Kind braucht.

Berufsorientierung und duale Ausbildung stärken

Die CDU sieht berufliche und akademische Bildung als gleichwertig an und will die duale Ausbildung stärken. Dazu sollen die Berufsorientierung ausgebaut, mehr Pflichtpraktika eingeführt und alle Berufsschulstandorte erhalten werden.

Die CDU findet: Eine Ausbildung ist so viel wert wie ein Studium. Schüler sollen früher Berufe kennenlernen. Es soll mehr Pflicht-Praktika geben. Alle Berufs-Schulen sollen bleiben.

Meister-, Techniker- und Fachwirt-Ausbildung kostenfrei machen

Die CDU will die Ausbildung zum Meister, Techniker und Fachwirt kostenlos machen. Zusätzlich soll eine Aufstiegsförderung finanzielle Hürden bei Fort- und Weiterbildung senken.

Wer Meister, Techniker oder Fachwirt werden will, soll dafür nichts mehr zahlen. Die CDU will außerdem Geld für Weiterbildung geben. So soll Geld kein Hindernis mehr sein.

Schulsport und kostenlose Schwimmkurse ausbauen

Die CDU will mehr kostenlose Schwimmkurse für Schülerinnen und Schüler anbieten und die Kommunen bei Erhalt und Modernisierung ihrer Bäder unterstützen. Bewegungsangebote an Schulen, vor allem im Ganztag, sollen gemeinsam mit dem Sport gestärkt werden.

Mehr Schüler sollen kostenlos schwimmen lernen. Die CDU will Städten bei ihren Schwimm-Bädern helfen. An Schulen soll es mehr Sport und Bewegung geben. Dabei sollen Sport-Vereine mitmachen.

Grundschullehrkräfte nach A13 bezahlen, Unterrichtsversorgung sichern

Die CDU will Grundschullehrkräfte künftig nach der Besoldungsgruppe A13 bezahlen und eine Grundunterrichtsversorgung von 105 Prozent garantieren. Zusätzliche pädagogische Fachkräfte, Quereinsteiger und mehr Mittel für Schulen in schwierigem Umfeld sollen die Lehrkräfte entlasten.

Lehrer an Grund-Schulen sollen mehr Geld bekommen. Die Schulen sollen mehr Lehrer haben, als sie mindestens brauchen. Auch andere Fachleute sollen an Schulen helfen. Schulen mit vielen armen Kindern sollen mehr Geld und Personal bekommen.

Demokratiebildung, Werte und Kinderschutz an Schulen stärken

Die CDU will an Schulen Demokratieerziehung, Wertevermittlung und Extremismusprävention fortführen und die historisch-politische Bildung stärken. Sie hält am konfessionellen Religionsunterricht und am Ethikunterricht fest und will Kinderschutz, Schulpsychologie und Suizidprävention ausbauen.

Schüler sollen mehr über Demokratie und deutsche Geschichte lernen. Sie sollen dafür wichtige Orte besuchen. Religions-Unterricht und Ethik sollen bleiben. Auch für muslimische Kinder soll es ein Angebot geben. Schulen sollen Kinder besser vor Gewalt schützen.

Berufliche Bildung der akademischen gleichstellen

Die CDU will berufliche und akademische Bildung rechtlich, finanziell und in der Schule gleichstellen. Berufsschulen sollen besser ausgestattet werden, und Schüler sollen früher mit dem Handwerk in Kontakt kommen.

Die CDU will: Eine Ausbildung soll so viel zählen wie ein Studium. Berufsschulen bekommen moderne Geräte und mehr Lehrer. Kinder sollen in der Schule mehr über das Handwerk lernen. Es soll einen Tag des Handwerks an den Schulen geben.

Forschungsministerium schaffen, Gebühren für Forschungsanträge streichen

Die CDU will ein eigenes hessisches Ministerium für Forschung und Technologie einrichten und einen „Stärke-Pakt“ mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Wirtschaft schließen. Genehmigungsanträge für Forschungsvorhaben sollen künftig gebührenfrei sein.

Die CDU will ein eigenes Ministerium für Forschung und Technik. Hochschulen, Forscher und Firmen sollen einen Pakt schließen. Anträge für Forschung sollen nichts mehr kosten. So soll Hessen bei der Forschung vorne bleiben.

Grundfinanzierung und Autonomie der Hochschulen stärken

Die CDU will die Grundfinanzierung der Hochschulen im nächsten Hochschulpakt ab 2025 erhöhen und den Hochschulen wieder mehr Eigenständigkeit geben. Steigende Kosten sollen nicht zulasten von Forschung und Lehre gehen.

Die Hochschulen sollen ab 2025 mehr festes Geld vom Land bekommen. Preise und Baukosten steigen nämlich. Forschung und Lehre sollen darunter nicht leiden. Die Hochschulen sollen außerdem mehr selbst entscheiden dürfen.

Hochschulbau und digitale Infrastruktur ausbauen

Die CDU will die Mittel für die Hochschulbauprogramme HEUREKA und COME erhöhen und ein neues Programm HEUREKA DIGITAL für die digitale Infrastruktur auflegen. Ein erweiterter Digitalpakt, ein gemeinsames Hochschulportal und eine landesweite StudiApp sollen hinzukommen.

Die CDU will mehr Geld für Gebäude der Hochschulen geben. Ein neues Programm soll die digitale Technik an Hochschulen verbessern. Alle Hochschulen sollen ein gemeinsames Internet-Portal bekommen. Eine App soll den Studierenden-Ausweis ersetzen. Die Verwaltung soll einfacher werden.

Betreuung und Qualität der Lehre verbessern

Die CDU will das Verhältnis von Lehrenden zu Studierenden verbessern, indem sie die Lehrverpflichtungsverordnung und das Kapazitätsrecht reformiert. Hinzu kommen bessere Studienberatung, mehr unbefristete Stellen im Mittelbau und ein gebündeltes Bachelor-Angebot.

Die CDU will die Lehre an Hochschulen verbessern. Auf einen Lehrenden sollen weniger Studierende kommen. Die Beratung für Studierende soll besser werden. Mehr Mitarbeiter der Hochschulen sollen feste Stellen bekommen. Mehr Studierende sollen ihr Studium erfolgreich abschließen.

Studierende bei Wohnen und Kosten entlasten

Die CDU will das Förderprogramm für studentisches Wohnen fortsetzen und aufstocken sowie die Studierendenwerke stärken. Außerdem will sie prüfen, ob der Rundfunkbeitrag für Auszubildende und Studierende gesenkt oder gestrichen werden kann.

Die CDU will mehr Wohnungen für Studierende fördern. Das Essen in der Mensa soll günstig und gesund bleiben. Die CDU prüft, ob Studierende und Azubis weniger Rundfunk-Beitrag zahlen. Auch das BAföG will sie beobachten. BAföG ist Geld vom Staat für das Studium.

Spitzenforschung und Großforschungsstandorte ausbauen

Die CDU will eine Exzellenzuniversität in Hessen erreichen und das Forschungsprogramm LOEWE fortführen und weiterentwickeln. Große Forschungsstandorte wie FAIR, hessian.AI und die ESA in Darmstadt sollen gestärkt werden.

Hessen soll eine Exzellenz-Universität bekommen. Das ist eine besonders ausgezeichnete Universität. Das Forschungs-Programm LOEWE soll weiterlaufen. Der Staat und private Firmen sollen gemeinsam forschen. Große Forschungs-Zentren in Darmstadt sollen wachsen.

CDU: alle 19 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

FDP

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschaftausgewogen (+0,1), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 2 ausgewogen, 6 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Digitale Bildung in Kitas fördern

Die FDP will, dass schon Kitas die Grundlage für einen souveränen Umgang mit digitaler Technik legen. Dafür plant sie ein Förderprogramm für Technik und Ausstattung.

Kinder sollen schon in der Kita etwas über digitale Technik lernen. Die FDP will den Kitas dafür Geld geben. Damit können sie Geräte kaufen. Fachkräfte sollen mehr Fortbildungen bekommen.

Sprachförderung und Schulvorbereitung ausbauen

Die FDP will mehr Landesgeld für Sprachförderung bereitstellen, die in der Kita beginnt und die ganze Schulzeit begleitet. Sprach-Kitas sollen bleiben und wachsen, das freiwillige Schulvorbereitungsjahr soll ausgebaut werden.

Kinder sollen gut sprechen lernen. Die FDP will dafür mehr Geld vom Land geben. Die Förderung soll in der Kita beginnen. Sie soll in der Schule weitergehen. Fachleute sollen früh testen, ob ein Kind Hilfe braucht.

Digitalstrategie für alle Schulen umsetzen

Die FDP will eine „Digitalstrategie Schule Hessen“, die Technik, Unterricht, Lehrerbildung und Verwaltung umfasst. Alle Schulen sollen WLAN, schnelles Internet, moderne Geräte und Lernplattformen bekommen; Tablets sollen Schulbücher ersetzen können.

Die FDP will Schulen mit moderner Technik ausstatten. Jede Schule soll WLAN und schnelles Internet haben. Kinder sollen mit einem Tablet statt mit Büchern lernen können. Sie sollen auch lernen, klug mit Medien umzugehen.

Pflichtfach Informatik und KI im Unterricht

Die FDP will bis zum Ende der kommenden Wahlperiode überall verpflichtenden Informatik-Unterricht in der Sekundarstufe I anbieten. Außerdem soll der Einsatz von künstlicher Intelligenz an Schulen gefördert werden.

Alle Kinder in den Klassen 5 bis 10 sollen Informatik lernen. Das soll in einigen Jahren überall möglich sein. Die FDP will auch künstliche Intelligenz im Unterricht nutzen. Das sind Computer-Programme, die selbst lernen.

Lehrkräfte von Verwaltungsarbeit entlasten

Die FDP will Berichtspflichten an Schulen straffen oder streichen, damit mehr Zeit für Unterricht bleibt. Zusätzliche Sekretariats- und Assistenzstellen sollen Verwaltungsaufgaben übernehmen.

Lehrerinnen und Lehrer sollen weniger Papierkram haben. Die FDP will manche Berichte abschaffen. Schulen sollen mehr Personal für das Büro bekommen. So bleibt mehr Zeit für den Unterricht.

Schulen mehr Selbstständigkeit geben

Die FDP will das Modell der selbstständigen Schule ausbauen und alle Schulen auf dem Weg dorthin unterstützen. Schulen sollen selbst über Geld und Personal entscheiden, weil das nach Ansicht der Partei zu besseren Leistungen führt.

Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Sie sollen ihr Geld selbst verteilen. Sie sollen auch ihr Personal selbst auswählen. Die FDP meint: Dann lernen Kinder besser.

Lehrkräftemangel mit Fachkräfteoffensive bekämpfen

Die FDP will die Unterrichtsversorgung sichern und Reserven für Ausfälle einplanen. Gegen den Lehrkräftemangel setzt sie auf bessere Planung, attraktivere Arbeitsbedingungen sowie Quer- und Seiteneinsteiger.

An Schulen fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die FDP will besser planen, wie viele gebraucht werden. Der Beruf soll attraktiver werden. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen unterrichten können.

Schulsozialarbeit und multiprofessionelle Teams ausbauen

Die FDP will, dass Schulen enger mit Psychologen, Therapeuten, Jugendhilfe und weiteren Fachkräften zusammenarbeiten. Die Schulsozialarbeit soll wachsen.

An Schulen sollen nicht nur Lehrkräfte arbeiten. Die FDP will mehr Sozialarbeit an Schulen. Auch Fachleute für Gesundheit und Psychologie sollen helfen. Grundschulen können Treffpunkte für Familien bekommen.

Inklusion umsetzen, Förderschulen als Wahl erhalten

Die FDP bekennt sich zur UN-Behindertenrechtskonvention und will Kinder mit Förderbedarf an Regelschulen unterrichten. Zugleich sollen Eltern weiter eine Förderschule wählen können.

Kinder mit Behinderung sollen an normalen Schulen lernen können. Dafür sollen die Schulen genug Räume, Material und Personal bekommen. Eltern sollen aber auch eine Förderschule wählen dürfen. Förderschulen sollen deshalb bleiben.

MINT-Förderung an Schulen ausbauen

Die FDP will an mehr Schulen einen Schwerpunkt auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik legen. Dazu sollen Schulen stärker mit außerschulischen Lernorten, Hochschulen und Unternehmen zusammenarbeiten.

MINT heißt: Mathematik, Informatik, Natur-Wissenschaften und Technik. Die FDP will diese Fächer an mehr Schulen stärken. Es soll Angebote in den Ferien geben. Kinder sollen früh Berufe aus diesem Bereich kennenlernen.

Wirtschafts- und Finanzbildung an Schulen stärken

Die FDP will Wirtschaft und Finanzen im Fach Politik und Wirtschaft (PoWi) an allen Schulformen stärker verankern. Sie sieht dieses Wissen als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.

Kinder sollen in der Schule mehr über Geld und Wirtschaft lernen. Das gilt für alle Schulen. Die FDP will dafür die Lehrpläne ändern. Schulen sollen Politik und Wirtschaft auch als zwei Fächer unterrichten dürfen.

Sport- und Schwimmunterricht sichern

Die FDP will mindestens drei Stunden Sport pro Woche an allen Schulen garantieren, erteilt von ausgebildeten Sportlehrkräften. Jedes Kind soll sicher schwimmen lernen können.

Alle Kinder sollen drei Stunden Sport pro Woche haben. Ausgebildete Sport-Lehrkräfte sollen den Unterricht geben. Jedes Kind soll schwimmen lernen können. Die FDP will deshalb Schwimmbäder bei der Verteilung von Geld beachten.

Konzept zur Förderung Hochbegabter erstellen

Die FDP will hochbegabte Kinder früh erkennen und gezielt fördern. Eine unerkannte Hochbegabung soll aus Sicht der Partei nicht zum Scheitern in der Schule führen.

Manche Kinder sind besonders begabt. Die FDP will diese Kinder früh erkennen. Sie sollen Beratung und Hilfe bekommen. Lehrkräfte sollen lernen, solche Kinder zu erkennen.

Hilfe bei psychischen Krisen von Schülern bündeln

Die FDP will eine hessenweite Kommunikationsstrategie, die Kindern, Jugendlichen und Eltern bei psychischen Krisen rasch den Weg zu Hilfsangeboten zeigt. Das Programm begründet dies mit der Zunahme psychischer Auffälligkeiten seit der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine.

Viele Kinder und Jugendliche haben seelische Probleme. Die FDP will, dass Familien schnell Hilfe finden. Dafür soll es in ganz Hessen klare Informationen geben. Auch Eltern und Lehrkräfte sollen dazu Schulungen bekommen.

Schulbezirksgrenzen aufheben und Schulwahl erweitern

Die FDP will die festen Einzugsbezirke der Grundschulen abschaffen, damit Eltern die Schule wählen können, die zum Kind und zur familiären Lage passt. Schulen sollen zudem bis zu einem Viertel ihrer Plätze nach Eignung vergeben dürfen, und in der Oberstufe soll die Wahl der Leistungskurse frei sein.

Heute gehört jedes Kind zu einer bestimmten Grundschule. Die FDP will das ändern. Eltern sollen die Grundschule selbst aussuchen können. Kinder aus der Nähe bekommen aber zuerst einen Platz. Schulen sollen einen Teil der Plätze nach Eignung vergeben dürfen.

Offensive für die Grundschulen starten

Die FDP fordert ein Programm, um mehr Lehrkräfte für Grundschulen zu gewinnen und sie stärker zu entlasten. Aus Sicht des Programms entscheidet sich in der Grundschule, wie erfolgreich die spätere Schullaufbahn verläuft.

Die FDP will die Grundschulen stärken. Sie will mehr Lehrerinnen und Lehrer für Grundschulen gewinnen. Die Lehrkräfte sollen mehr Hilfe bekommen. Das Studium für dieses Lehramt soll länger dauern. Die bessere Bezahlung soll schneller kommen.

Ganztagsangebote an Schulen weiter ausbauen

Die FDP will Ganztagsschulen und Schulen mit Ganztagsangeboten landesweit nach Bedarf weiter ausbauen und den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung erfüllen. Gute Ganztagsbetreuung erhöht nach Ansicht der Partei die Chancengerechtigkeit.

Die FDP will mehr Ganztags-Schulen in Hessen. Ab 2026 haben Kinder ein Recht auf Betreuung am ganzen Tag. Die FDP unterstützt dieses Ziel. Die Angebote sollen gut sein und genug Fachleute haben.

Schulen in freier Trägerschaft absichern

Die FDP will die Finanzierung von Ersatzschulen, also staatlich anerkannten Privatschulen, dauerhaft sichern. Nachteile im Umgang der Verwaltung mit diesen Schulen sollen wegfallen.

Manche Schulen gehören nicht dem Staat. Sie heißen Ersatz-Schulen. Die FDP findet diese Schulen wichtig. Sie sollen auf lange Sicht genug Geld bekommen. Die Verwaltung soll sie nicht schlechter behandeln.

Berufsorientierung in allen Schularten stärken

Die FDP will Berufsorientierung und -beratung in sämtlichen Schulformen ausbauen, damit weniger junge Menschen Ausbildung oder Studium abbrechen. Dazu sollen mehr Praktika und eine enge Zusammenarbeit mit Betrieben und Verwaltung beitragen.

Schüler sollen besser erfahren, welche Berufe es gibt. Die FDP will dafür mehr Beratung in allen Schulen. Es soll mehr Praktika geben. So sollen weniger junge Menschen ihre Ausbildung abbrechen.

Berufsschulen in der Fläche erhalten

Die FDP will Berufsschulstandorte und Fachklassen der dualen Ausbildung vor allem auf dem Land erhalten und mehr junge Menschen für eine Ausbildung gewinnen. Sie sieht darin ein Mittel gegen den Fachkräftemangel und eine Form der Wirtschaftsförderung vor Ort.

Die FDP will, dass mehr junge Menschen eine Ausbildung machen. Berufs-Schulen sollen auch auf dem Land bleiben. Der Weg zur Schule soll kurz sein. Auch Unterricht über das Internet soll möglich sein.

Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte ausbauen

Die FDP will der Lehrerbildung mehr Gewicht geben und die Fortbildung an den Schulen besser organisieren. Jede Schule soll eine beauftragte Person für Fortbildung bekommen, und Lehrkräfte sollen an Auswahl und Gestaltung der Angebote beteiligt werden.

Lehrerinnen und Lehrer sollen sich besser weiterbilden können. Jede Schule soll dafür eine zuständige Person haben. Kurse sollen öfter in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden. Dann fällt weniger Unterricht aus. Wer sich fortbildet, soll Vorteile im Beruf haben.

Arbeitslosigkeit von Lehrkräften in Sommerferien beenden

Die FDP will, dass befristete Verträge von Lehrkräften über die Sommerferien weiterlaufen, sofern das Land sie danach weiterbeschäftigen will. Damit soll die Praxis enden, dass befristet Angestellte in den Ferien arbeitslos werden.

Manche Lehrkräfte haben nur einen Vertrag auf Zeit. In den Sommerferien sind sie dann oft arbeitslos. Die FDP will das beenden. Der Vertrag soll in den Ferien weiterlaufen, wenn die Lehrkraft danach bleibt.

Volkshochschulen und Erwachsenenbildung dauerhaft fördern

Die FDP will bis Ende der 2020er-Jahre ein breites Angebot der Erwachsenenbildung in Hessen schaffen und die Volkshochschulen dauerhaft statt nur projektweise finanzieren. Weiterbildung soll so selbstverständlich werden wie ein Kinobesuch.

Auch Erwachsene sollen gut weiterlernen können. Die FDP will die Volkshochschulen dafür stärken. Sie sollen dauerhaft Geld vom Land bekommen. Anträge sollen einfacher werden. Mehr Kurse sollen digital stattfinden.

Islamischen Religionsunterricht und Imamausbildung anbieten

Die FDP befürwortet bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht an hessischen Schulen, bei dem Einfluss von außen ausgeschlossen ist. Zusammen mit den Hochschulen will sie eine deutschsprachige Imamausbildung aufbauen.

An Schulen in Hessen soll es islamischen Religions-Unterricht geben. Das Land bildet die Lehrkräfte dafür aus. Fremde Regierungen sollen keinen Einfluss haben. Imame sollen in Hessen auf Deutsch ausgebildet werden.

Schulsport und Kooperation mit Vereinen ausbauen

Die FDP will den Schulsport stärken und die tägliche Sportstunde an allen dafür geeigneten Grundschulen einführen. Kitas, Schulen und Sportvereine sollen enger zusammenarbeiten, vor allem im Ganztag.

Kinder sollen in der Schule mehr Sport machen. Grundschulen sollen jeden Tag eine Sportstunde anbieten, wenn sie das können. Schulen und Sportvereine sollen enger zusammenarbeiten. Sport soll ein eigenes Schulfach bleiben.

Jura-Bachelor einführen, Referendariat verbessern

Die FDP will, dass Jurastudierende in Hessen einen Bachelor of Laws erhalten, sobald sie alle Prüfungen für die Zulassung zum ersten Staatsexamen bestanden haben. So sollen diejenigen, die das Examen nicht schaffen, nicht ohne Abschluss dastehen. Auch die Ausbildung der Referendare soll professioneller werden.

Manche Jura-Studenten fallen am Ende durch die große Prüfung. Dann haben sie keinen Abschluss. Die FDP will ihnen vorher einen Bachelor geben. Auch die Ausbildung nach dem Studium soll besser werden.

Informatik zum Fach Digitalkunde weiterentwickeln

Die FDP will den Umgang mit Datenschutz in den Schulunterricht aufnehmen und aus dem Fach Informatik ein Fach Digitalkunde machen. Dort sollen neben Technikwissen auch Medienkompetenz und Sicherheit gelehrt werden.

Kinder sollen früh lernen, wie sie ihre Daten schützen. Die FDP will dafür ein Fach Digital-Kunde. Es soll aus dem Fach Informatik entstehen. Auch ältere Menschen sollen Schulungen bekommen.

Forschung, Technologietransfer und Grundfinanzierung stärken

Die FDP will Hessen zu einer führenden Wissensregion Europas machen und Forschungsergebnisse schneller in Unternehmen bringen. Hochschulen sollen Hilfe bei Ausgründungen bieten und am Erfolg von Kooperationen beteiligt werden. Das Land soll zugleich für eine ausreichende Grundfinanzierung der Hochschulen sorgen.

Die FDP will, dass Hessen bei Forschung vorne liegt. Ideen aus Hochschulen sollen schneller in Firmen ankommen. Jede Hochschule soll bei Firmen-Gründungen helfen. Das Land soll den Hochschulen genug festes Geld geben.

Dauerperspektiven für promovierte Wissenschaftler schaffen

Die FDP will, dass Stellen für promovierte Beschäftigte an Hochschulen in der Regel eine Aussicht auf Dauerbeschäftigung bieten. Kurze Vertragslaufzeiten behindern nach Ansicht des Programms die wissenschaftliche Arbeit.

Viele Forscher haben nur kurze Verträge. Die FDP will das ändern. Wer einen Doktor-Titel hat, soll eine Aussicht auf eine feste Stelle bekommen. Frauen und Menschen mit Migrations-Hintergrund sollen leichter aufsteigen können.

Anlaufstelle für Wissenschaftsfreiheit einrichten

Die FDP will im Wissenschaftsministerium eine Stelle schaffen, an die sich Menschen wenden können, die sich an Hochschulen wegen ihrer Meinung benachteiligt sehen. Das Programm sieht die Freiheit von Forschung und Lehre durch ideologischen und politischen Druck gefährdet.

Die FDP sagt: Forscher und Studierende stehen manchmal unter Druck wegen ihrer Meinung. Deshalb soll es im Ministerium eine Anlauf-Stelle geben. Dort kann man sich melden, wenn man Nachteile hat. An Hochschulen soll jede erlaubte Meinung möglich sein.

Hochschulautonomie ausbauen

Die FDP will den Hochschulen möglichst viele Entscheidungen selbst überlassen. Auf Wunsch sollen sie selbst Dienstherr und Bauherr sein und eigene Tarifverträge schließen können.

Hochschulen sollen mehr selbst entscheiden. Sie sollen ihr Personal selbst anstellen können. Sie sollen selbst bauen können. Sie sollen auch eigene Tarif-Verträge machen können. Das gilt nur für Hochschulen, die das wollen.

Hochschulräte und Senate neu ordnen

Die FDP will, dass künftig der Landtag statt der Landesregierung die Mitglieder der Hochschulräte bestimmt. Im Senat sollen die Stimmanteile der Gruppen vom Thema abhängen, sodass Studierende bei Fragen der Lehre mehr Gewicht erhalten.

Der Hochschul-Rat überwacht die Hochschule. Seine Mitglieder soll künftig der Landtag bestimmen. Im Senat der Hochschule sollen Studierende bei der Lehre mehr mitreden. Bei der Forschung entscheiden vor allem die Professoren.

Pflichtmitgliedschaft in der Studierendenschaft abschaffen

Die FDP will die Pflicht zur verfassten Studierendenschaft aus dem Hessischen Hochschulgesetz streichen. Die Mitgliedschaft soll künftig freiwillig sein.

Heute gehören alle Studierenden automatisch zur Studierendenschaft. Das ist die offizielle Vertretung der Studierenden. Die FDP will diese Pflicht abschaffen. Jeder soll selbst entscheiden, ob er Mitglied wird.

Hochschulpakt fortführen und Grundfinanzierung stärken

Die FDP will den hessischen Hochschulpakt fortsetzen und ausbauen und die Grundfinanzierung der Hochschulen erhöhen. Das soll längerfristige Planung und mehr unbefristete Stellen ermöglichen, zugleich soll der Wettbewerb um Qualität in Forschung und Lehre wachsen.

Der Hochschul-Pakt ist ein Vertrag zwischen Land und Hochschulen. Er regelt Geld und Aufgaben. Die FDP will ihn fortführen. Die Hochschulen sollen mehr festes Geld bekommen. So können sie besser planen und mehr feste Stellen schaffen.

Erststudium kostenfrei halten, Gebühren darüber hinaus freistellen

Die FDP will, dass das Erststudium bis zum Master an staatlichen Hochschulen in Hessen nichts kostet. Für alles Weitere sollen die Hochschulen selbst entscheiden dürfen, ob sie Studierende an den Kosten beteiligen. Leistungsstarke Studierende sollen mehr Stipendien erhalten.

Das erste Studium bis zum Master soll kostenlos bleiben. Danach dürfen Hochschulen selbst entscheiden, ob sie Geld verlangen. Dieses Geld bleibt bei der Hochschule. Für gute Studierende soll es mehr Stipendien geben. Ein Stipendium ist Geld für das Studium.

Hochschulfinanzierung auf „Geld folgt Student“ umstellen

Die FDP will die Hochschulfinanzierung zwischen Bund und Ländern neu ordnen: Der Staat soll für jeden Studierenden einen festen Betrag an die gewählte Hochschule zahlen, unabhängig vom Träger. Auch private Hochschulen sollen dieses Geld unter Bedingungen erhalten.

Die FDP will das Geld für Hochschulen neu verteilen. Der Staat zahlt für jeden Studierenden einen festen Betrag. Das Geld geht an die Hochschule, die der Studierende wählt. Auch private Hochschulen sollen Geld bekommen, wenn sie bestimmte Regeln einhalten.

Studienangebote flexibler, digitaler und dezentraler machen

Die FDP will mehr Teilzeit-, berufsbegleitende und Fernstudiengänge sowie digitale und hybride Lehrangebote. Duale Studiengänge und Hochschulangebote außerhalb der großen Standorte sollen ausgebaut werden, auch mit Blick auf den Fachkräftemangel.

Studieren soll besser zum Leben passen. Es soll mehr Studiengänge in Teilzeit und neben dem Beruf geben. Auch Online-Angebote sollen wachsen. Auf dem Land soll es mehr Studien-Angebote geben. Der Standort Fulda soll stärker werden.

Duale Studienangebote auf dem Land ausbauen

Die FDP will deutlich mehr duale Studiengänge in ländlichen Regionen anbieten, damit junge Menschen nicht wegen eines Studiums wegziehen. Berufsschulen sollen gute Lehre und kurze Wege bieten.

Viele junge Leute ziehen zum Studieren in die Stadt. Die FDP will mehr Studien-Angebote auf dem Land. Bei einem dualen Studium lernt man an der Hochschule und im Betrieb. Berufsschulen sollen nah und gut sein. So bleiben Fachkräfte in der Region.

Digitale Geräte und Lernmittel für alle Schüler

Die FDP will, dass alle Schülerinnen und Schüler ein geeignetes digitales Gerät nutzen können, entweder das eigene oder ein Leihgerät. Bis zum Ende der Wahlperiode sollen digitale Lernmittel die Schulbücher vollständig ablösen.

Jedes Schulkind soll ein digitales Gerät nutzen können. Kinder können ihr eigenes Gerät mitbringen. Wer keines hat, bekommt ein Leihgerät. Schulbücher aus Papier sollen durch digitale Lernmittel ersetzt werden.

KI-Schulen und digitale Lehrkräftebildung aufbauen

Die FDP will Künstliche Intelligenz an Schulen gezielt erproben und dafür einen Einsatzrahmen sowie KI-Innovationsschulen schaffen. Lehrkräfte sollen in Studium und Fortbildung durchgehend digitale Kompetenzen erwerben, und ein Expertenrat soll die digitale Bildung begleiten.

Die FDP will Künstliche Intelligenz an Schulen testen. Dafür soll es besondere Schulen geben. Klare Regeln sollen den Einsatz ordnen. Lehrerinnen und Lehrer sollen mehr über digitale Technik lernen. Ein Rat aus Fachleuten soll Empfehlungen geben.

FDP: alle 40 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 12 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

In Bildung investieren, Ganztagsanspruch umsetzen

Die Grünen wollen stark in Kitas, Schulen, Ausbildung und Hochschulen investieren. Der Rechtsanspruch auf Bildung und Betreuung für Grundschulkinder soll so schnell wie möglich gelten. Alle Schülerinnen und Schüler sollen ein Tablet mit Lernsoftware erhalten.

Die Grünen wollen viel Geld für Bildung ausgeben. Das Geld ist für Kitas, Schulen, Ausbildung und Hochschulen. Grundschulkinder sollen ein Recht auf Betreuung bekommen. Jedes Schulkind soll ein Tablet mit Lern-Programmen bekommen.

Duale Ausbildung aufwerten, Ausbildungswerke schaffen

Die Grünen wollen die duale Ausbildung attraktiver machen, weil die Zahl der Auszubildenden sinkt. Ausbildungswerke sollen Auszubildende ähnlich wie Studierendenwerke unterstützen, etwa mit Wohnraum.

Immer weniger junge Menschen machen eine Ausbildung. Die Grünen wollen die Ausbildung attraktiver machen. Neue Ausbildungs-Werke sollen helfen, zum Beispiel bei der Wohnung. Schüler sollen mehr über Berufe erfahren.

Berufliche Ausbildung stärken, Schulgeld abschaffen

Die Grünen wollen die berufliche Ausbildung stärken und verbliebenes Schulgeld vor allem in sozialen Berufen streichen. Zusätzliche Anreize für Mangelberufe, mehr Ausbildungsplätze und ein Landesprogramm für Quereinstiege sollen dem Fachkräftemangel begegnen.

In Hessen fehlen Fach-Kräfte. Die Grünen wollen deshalb die Ausbildung stärken. Für manche Ausbildungen muss man Schul-Geld zahlen. Das soll wegfallen. Auch Menschen ohne Arbeit sollen wieder eine Stelle finden.

Inklusiven Schulbesuch für jedes Kind ermöglichen

Die Grünen wollen, dass jedes Kind eine inklusive Schule besuchen kann, und zugleich die Wahl zwischen inklusiver Schule und Förderschule erhalten. Inklusion soll von der Krippe bis zur Hochschule und in der Freizeit gelten.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen können. Das wollen die Grünen für jedes Kind möglich machen. Eltern sollen aber auch eine Förder-Schule wählen können. Helfer in der Schule sollen die Kinder unterstützen.

Schulen in schwierigen Lagen gezielt besser ausstatten

Die Grünen wollen Schulen mit besonderen Herausforderungen zusätzliche Mittel geben. Die Zuweisung von Lehrkräften nach Sozialindex und die Schulsozialarbeit des Landes sollen ausgebaut werden, ebenso Schulpsychologie und Schulgesundheitspflege.

Manche Schulen haben es besonders schwer. Diese Schulen sollen mehr Lehrer und mehr Hilfe bekommen. Die Grünen wollen auch mehr Schul-Psychologen. Jede Schule soll ein festes Angebot dafür haben.

Schülerticket unabhängig vom Wohnort bezahlen

Die Grünen wollen die Schülerbeförderung für alle Schuljahrgänge neu und aus ihrer Sicht gerechter regeln. Ob die Kosten für das Schülerticket Hessen übernommen werden, soll nicht mehr vom Wohnort abhängen.

Viele Kinder fahren mit Bus und Bahn zur Schule. Bisher hängt vom Wohnort ab, wer das Ticket bezahlt bekommt. Die Grünen wollen das ändern. Fahrt-Kosten sollen keine Rolle bei der Schul-Wahl spielen.

Ganztagsschulen ausbauen und Chancenbudget einführen

Die Grünen wollen den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder so schnell wie möglich umsetzen und auch weiterführende Schulen zu Ganztagsschulen ausbauen. Jedes Jahr sollen 50 weitere Schulen gebundene Ganztagsschulen werden können; ein dauerhaftes „Chancenbudget“ soll Zusatzangebote finanzieren.

Die Grünen wollen mehr Ganztags-Schulen. Dort lernen und spielen Kinder auch am Nachmittag. Jedes Jahr sollen 50 Schulen dazukommen. Schulen sollen außerdem eigenes Geld für Zusatz-Angebote bekommen, zum Beispiel für Sport und Kultur.

Tablets für alle und digitale Bildung ausbauen

Die Grünen wollen allen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I ein Tablet oder ähnliches Gerät bereitstellen, das über Mietkauf in ihr Eigentum übergeht. Zugleich sollen Medienschutz, Prävention und Informatikkenntnisse an Schulen gestärkt werden.

Alle Schüler ab Klasse 5 sollen ein Tablet bekommen. Wer wenig Geld hat, bekommt ein Gerät kostenlos geliehen. Schüler sollen auch lernen, sicher mit dem Internet umzugehen. In der Grundschule bleiben Lesen und Schreiben auf Papier am wichtigsten.

Innovationsprogramm für modernen Schulbau auflegen

Die Grünen wollen gemeinsam mit den Schulträgern ein Programm für zeitgemäße Schulgebäude entwickeln. Schulen sollen aus Sicht der Partei als Lebensraum gestaltet werden, weil Kinder im Ganztag dort viele Stunden verbringen.

Kinder verbringen viel Zeit in der Schule. Deshalb sollen Schul-Gebäude moderner werden. Die Grünen wollen dafür ein Programm mit den Schul-Trägern entwickeln. Es soll größere Klassen-Räume und mehr Platz für Bewegung geben.

Noten vor Klasse 3 abschaffen, Prüfungen reformieren

Die Grünen wollen eine Lern- und Prüfungskultur mit weniger Prüfungsdruck und mehr individueller Begleitung. Ziffernnoten sollen vor der dritten Klasse entfallen, Klassenarbeiten seltener werden, und beim Abitur soll es mehr Wahlfreiheit geben.

Die Grünen wollen weniger Druck durch Prüfungen. In Klasse 1 und 2 soll es keine Noten mehr geben. Stattdessen gibt es Berichte über die Entwicklung des Kindes. Es soll weniger Klassen-Arbeiten geben. Beim Abitur sollen Schüler freier wählen können.

Mehrsprachigkeit und Vielfalt im Unterricht fördern

Die Grünen sehen Mehrsprachigkeit als Gewinn und wollen sie gezielter fördern. Türkisch soll als Fremdsprache Regelangebot werden, Lehrinhalte sollen verschiedene Perspektiven abbilden, und trans, inter und nicht binäre Schülerinnen und Schüler sollen einen selbst gewählten Rufnamen nutzen können.

Viele Kinder sprechen mehrere Sprachen. Die Grünen wollen das stärker fördern. Türkisch soll ein normales Schul-Fach an allen Schulen werden können. Trans-Schüler sollen in der Schule den Namen benutzen dürfen, den sie selbst wählen.

Verpflichtenden gemeinsamen Ethikunterricht einführen

Die Grünen wollen das Fach Ethik zu einem gemeinsamen Pflichtunterricht für alle ausbauen, der verschiedene Weltanschauungen behandelt. Sie begründen das mit zunehmender Säkularisierung und religiöser Vielfalt; der bekenntnisorientierte Religionsunterricht soll daneben bestehen bleiben.

Alle Schüler sollen gemeinsam Ethik-Unterricht haben. Dort lernen sie verschiedene Religionen und Welt-Bilder kennen. Den Religions-Unterricht soll es weiter geben. Auch der islamische Religions-Unterricht soll wachsen.

Berufliche und akademische Bildung gleichstellen

Die Grünen wollen berufliche und akademische Bildungswege als gleichwertig anerkennen und Übergänge zwischen ihnen erleichtern. Sie begründen das mit der Wertschätzung individueller Stärken und dem hohen Fachkräftebedarf in Ausbildungsberufen.

Eine Ausbildung soll genauso viel zählen wie ein Studium. Auch an Gymnasien sollen Schüler mehr über Berufe lernen. Es soll mehr Praktika geben. Die Grünen wollen dazu ein großes Treffen zur Bildung, einen Bildungs-Gipfel.

Mehr Politikunterricht und Mitbestimmung an Schulen

Die Grünen wollen das Fach Politik und Wirtschaft in allen Schulformen um eine Stunde aufstocken. Außerdem sollen Schülervertretungen und Eltern mehr Mitsprache bekommen, in der Schule, in den Kommunen und auf Landesebene.

Die Grünen wollen eine Stunde mehr Politik und Wirtschaft im Stundenplan. Das soll für alle Schulformen gelten. Schülerinnen und Schüler sollen mehr mitentscheiden können. Auch Eltern sollen mehr mitreden.

Lehrkräfte gewinnen und Schulleitungen entlasten

Die Grünen wollen dem Lehrkräftemangel mit besseren Arbeitsbedingungen, mehr Fortbildung und neuen Wegen für den Quereinstieg begegnen. Schulen sollen zusätzlich eine Verwaltungsleitung bekommen können, die die pädagogische Leitung von Bürokratie entlastet.

Die Grünen wollen mehr Lehrerinnen und Lehrer gewinnen. Dafür sollen die Arbeitsbedingungen besser werden. Menschen aus anderen Berufen sollen neben der Arbeit studieren können. Schulen sollen eine zweite Leitung für die Verwaltung bekommen können.

Alle Berufsschulstandorte erhalten und weiterentwickeln

Die Grünen wollen sämtliche Berufsschulstandorte in Hessen erhalten und sie zu Kompetenzzentren ausbauen. Digitaler und hybrider Unterricht soll lange Anfahrten verringern, und das Land soll bei weiteren Mangelberufen das Schulgeld an Privatschulen tragen.

Die Grünen wollen alle Berufsschulen in Hessen behalten. Die Schulen sollen sich zu Fach-Zentren entwickeln. Unterricht soll öfter auch digital stattfinden. So werden lange Fahrten seltener. Für manche Berufe soll das Land das Schulgeld bezahlen.

Erwachsenen- und Weiterbildung ausbauen

Die Grünen wollen leicht zugängliche Bildungsangebote für Erwachsene erhalten und ausweiten. Volkshochschulen und andere anerkannte Träger sollen mehr Geld bekommen, der zweite Bildungsweg soll gestärkt werden.

Die Grünen wollen mehr Bildung für Erwachsene. Volkshochschulen sollen mehr Geld bekommen. Erwachsene sollen Schulabschlüsse leichter nachholen können. Auch eine erste Ausbildung soll später noch möglich sein.

Hochschullehre der Forschung gleichstellen

Die Grünen betrachten Lehre und Forschung als gleichwertige Aufgaben der Hochschulen. Unterstützungsprogramme für Studierende sollen dauerhaft bestehen, die Hochschuldozentur soll ausgebaut und digitale Lehre hochschulübergreifend verfügbar werden.

Die Grünen finden: Lehre ist so wichtig wie Forschung. Hilfen für Studierende sollen dauerhaft bleiben. Es soll mehr Stellen für gute Lehre geben. Digitale Kurse sollen an allen Hochschulen abrufbar sein.

Pakt gegen Bildungssackgassen schließen

Die Grünen wollen Wechsel zwischen Studium und Ausbildung erleichtern und die Beratung für Studienzweifelnde ausbauen. Der Bildungsweg soll nach dem Programm von Interessen und Fähigkeiten abhängen, nicht vom Elternhaus.

Die Grünen wollen, dass niemand in der Ausbildung feststeckt. Wer am Studium zweifelt, soll gute Beratung bekommen. Ein Wechsel soll leichter werden. Die Herkunft soll nicht über den Bildungsweg entscheiden.

Forschungsförderung flexibler machen, Transfer stärken

Die Grünen wollen die Hochschulen in ihrer Grundfinanzierung stärken und zugleich die Spitzenforschung fördern. Das Förderprogramm LOEWE soll flexibler und schneller werden, ein neuer Fonds soll Ausgründungen und den Transfer von Wissen in die Gesellschaft erleichtern.

Die Grünen wollen die Forschung in Hessen stärken. Das Förder-Programm LOEWE soll schneller entscheiden. Ein neuer Fonds soll Firmen-Gründungen an Hochschulen helfen. Wissen soll leichter in Wirtschaft und Gesellschaft ankommen.

Open Science, Zivilklauseln und neue Forschungsschwerpunkte

Die Grünen wollen Ergebnisse und Daten aus landesfinanzierter Forschung grundsätzlich frei zugänglich machen. Hochschulen sollen per Gesetz Zivilklauseln beschließen können, also Selbstverpflichtungen auf zivile Forschung. Klima-, KI- sowie Friedens- und Konfliktforschung sollen Schwerpunkte sein.

Forschung mit Landes-Geld soll für alle frei lesbar sein. Hochschulen sollen Zivil-Klauseln beschließen dürfen. Das heißt: Sie forschen nur für zivile Zwecke. Forschung zu Klima, künstlicher Intelligenz und Frieden soll wachsen.

Hochschulräte auf Beratung beschränken, Mitbestimmung stärken

Die Grünen wollen die Hochschulautonomie fortführen und die internen Entscheidungswege transparenter machen. Hochschulräte sollen künftig nur noch beraten, Fachbereiche und Senate sollen stärker eingebunden werden.

Hochschulen sollen weiter viel selbst entscheiden. Die Wege der Entscheidung sollen klar sein. Hochschul-Räte sollen nur noch beraten. Fachbereiche und Senate sollen mehr mitreden.

Studierendenwerke mit Hochschulsozialpakt absichern

Die Grünen wollen die Studierendenwerke über einen Hochschulsozialpakt nach ihren Aufgaben finanzieren. Der Zuschuss des Landes soll im Gleichgewicht mit den Beiträgen der Studierenden stehen, um Preissteigerungen bei Mensa und Wohnheim zu dämpfen.

Studierenden-Werke bieten Mensa, Wohnheime und Beratung. Die Grünen wollen ihnen verlässlich Geld geben. Das Land soll so viel zahlen wie die Studierenden. So sollen die Preise stabil bleiben.

Hochschuletat jährlich erhöhen, Verwaltungskostenbeiträge abschaffen

Die Grünen wollen die Mittel des Hochschulpakts weiter um vier Prozent pro Jahr steigern. Studiengebühren lehnt die Partei ab, die Verwaltungskostenbeiträge der Studierenden sollen zügig wegfallen.

Die Hochschulen sollen jedes Jahr 4 Prozent mehr Geld bekommen. Studien-Gebühren soll es nicht geben. Studierende zahlen heute einen Beitrag für die Verwaltung. Dieser Beitrag soll bald wegfallen.

Zentrum für Weiterbildung an Hochschulen schaffen

Die Grünen wollen die Weiterbildungsangebote der Hochschulen in einem gemeinsamen Zentrum zusammenführen. Begründet wird dies mit dem hohen Fachkräftebedarf durch den Wandel der Wirtschaft.

Die Wirtschaft braucht viele Fachkräfte. Hochschulen sollen deshalb mehr Weiterbildung anbieten. Ein gemeinsames Zentrum soll die Angebote sammeln. Der Einstieg in Technik und Naturwissenschaft soll leichter werden.

Kulturelle Bildung für alle Kinder ausbauen

Die Grünen wollen, dass jedes Kind in Hessen Zugang zu kultureller Bildung hat. An den Schulen soll ein Pakt für kulturelle Bildung kreative Angebote verankern, Musikschulen sollen mehr öffentliches Geld erhalten und Bibliotheken zu Treffpunkten werden.

Jedes Kind soll Kunst und Musik kennenlernen können. Schulen sollen dafür feste Angebote bekommen. Musik-Schulen sollen mehr Geld vom Staat erhalten. Ihre Lehrer sollen besser bezahlt werden. Büchereien sollen Orte zum Treffen und Lernen werden.

Grüne: alle 26 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Hessen 2023

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 16 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 16 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-0,8), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Meister-, Fachwirt- und Technikerprüfung kostenfrei machen

Die SPD will die Prüfungen zum Meister, Fachwirt und Techniker in Hessen kostenlos machen. Das soll das Handwerk und die Wirtschaft beim Fachkräftenachwuchs unterstützen und Gesellinnen und Gesellen hohe Kredite ersparen. Im Vorwort verspricht die Partei außerdem, Ausbildungsstandorte und Berufsschulen zu sichern.

Die SPD will die Meister-Prüfung kostenlos machen. Das gilt auch für Fachwirte und Techniker. Dann muss niemand dafür einen Kredit aufnehmen. So sollen mehr Menschen diese Abschlüsse machen. Das soll gegen den Mangel an Fachkräften helfen.

Berufsschulen flächendeckend erhalten und stärken

Die SPD will Berufsschulen und Ausbildungsstandorte in ganz Hessen sichern, besonders auf dem Land. Dafür soll die Mindestzahl an Schülerinnen und Schülern sinken, und das Konzept der Landesregierung zur „zukunftsfähigen Berufsschule“ soll gestoppt werden. Die Schulen sollen mehr Lehrkräfte und eine bessere digitale Ausstattung bekommen.

Die SPD will Berufsschulen überall in Hessen erhalten. Das gilt auch für Schulen auf dem Land. Dafür sollen auch kleine Klassen erlaubt sein. Die Schulen sollen mehr Lehrkräfte bekommen. Sie sollen auch bessere Technik bekommen.

Dual Studierende rechtlich mit Auszubildenden gleichstellen

Die SPD will, dass dual Studierende in ihren Praxisphasen im Betrieb rechtlich wie Auszubildende behandelt werden. Dafür soll sich Hessen im Bund einsetzen. Bis dahin sollen landesweite verbindliche Regeln die Qualität der Ausbildung und eine Mindestvergütung sichern.

Manche Menschen studieren und arbeiten zugleich in einem Betrieb. Das heißt duales Studium. Für sie gibt es bisher wenige feste Regeln. Die SPD will sie wie Auszubildende behandeln. Hessen soll bis dahin eigene Regeln machen.

Berufsorientierung an allen Schulformen verankern

Die SPD will Berufsorientierung früher beginnen lassen und in allen Schulformen anbieten. Themen wie betriebliche Ausbildung, Mitbestimmung im Betrieb und Gewerkschaften sollen in die Lehrpläne der allgemeinbildenden Schulen kommen. Die Berufsberatung soll überprüft und bei Bedarf neu aufgestellt werden.

Schüler sollen früher etwas über Berufe lernen. Das soll an allen Schulen so sein. Sie sollen auch über Ausbildung und Gewerkschaften sprechen. Die Berufs-Beratung soll besser zu den Jugendlichen passen.

Kostenfreie Bildung und gleiche Chancen sichern

Die SPD will, dass Bildung von der frühkindlichen Betreuung bis zum Meister- oder Masterabschluss nichts kostet. Der Bildungserfolg soll weder vom Einkommen der Eltern noch vom Wohnort abhängen. Der Lehrkräftemangel in Hessen soll beendet werden.

Bildung soll für alle kostenlos sein. Das soll schon in der Krabbel-Gruppe beginnen. Es soll bis zum Meister-Titel oder Master-Abschluss reichen. Alle Kinder sollen gleiche Chancen haben. Der Wohnort soll dabei keine Rolle spielen. Es soll genug Lehrkräfte geben.

Ganztagsschulen nach festem Plan ausbauen

Die SPD will einen konkreten Plan vorlegen, um Schulen zu Ganztagsschulen auszubauen, bevorzugt in gebundener oder teilgebundener Form. Der Rechtsanspruch auf Ganztag im Grundschulalter soll überall erfüllt und im Schulgesetz abgesichert werden. Die Partei sieht darin einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit.

Die SPD will mehr Ganztags-Schulen. Dort lernen Kinder auch am Nachmittag. Jedes Grundschul-Kind soll einen Platz bekommen. Das soll in jedem Dorf und Stadtteil gelten. Dafür soll es feste Regeln im Schul-Gesetz geben.

Digitalen Unterricht und digitale Lernmittelfreiheit ausbauen

Die SPD will digital gestützten Unterricht in jedem Klassenraum möglich machen. Die Lernmittelfreiheit soll auch für digitale Geräte und Plattformen gelten. Ein Masterplan Digitalisierung und ein neues „Zentrum für Bildung in der Digitalen Welt“ sollen den Wandel steuern.

Schulen sollen mehr mit digitalen Medien arbeiten. Schüler und Lehrkräfte bekommen die nötigen Geräte kostenlos. Lehrkräfte bekommen Fortbildungen dazu. Ein neues Zentrum soll den Schulen dabei helfen. Kinder sollen auch lernen, sicher mit Medien umzugehen.

Schulen mehr Freiheit und Alternativen zu Noten geben

Die SPD will Schulen mehr pädagogische und organisatorische Selbstständigkeit geben. Schriftliche Beschreibungen der Lernleistung sollen als gleichwertige Alternative zu Noten möglich werden, weil Noten aus Sicht der Partei nur begrenzt aussagekräftig sind. Die Qualität soll über einen hessischen Bildungsbericht gesichert werden.

Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Sie sollen auch neue Wege im Unterricht testen können. Statt Noten sollen Schulen auch Texte über die Leistung schreiben dürfen. Die Texte sagen, was ein Kind schon kann. Sie zeigen auch die nächsten Lern-Schritte.

Religionsunterricht und freie Schulträger beibehalten

Die SPD bekennt sich zum Religionsunterricht, den das Land gemeinsam mit Kirchen und Religionsgemeinschaften verantwortet, und will ihn für möglichst viele Konfessionen anbieten. Das Angebot freier Schulträger soll gesichert bleiben. Zugleich soll regelmäßig geprüft werden, ob Privatschulen das Sonderungsverbot einhalten.

Die SPD will den Religions-Unterricht behalten. Es soll ihn für viele Glaubens-Richtungen geben. Auch private Schulen sollen bleiben. Sie dürfen Kinder aber nicht nach dem Geld der Eltern auswählen. Das will die SPD regelmäßig prüfen.

Inklusion und längeres gemeinsames Lernen stärken

Die SPD will inklusiven Unterricht in allen Schulformen ausbauen und alle Schulen baulich, sachlich und personell dafür ausstatten. Kinder sollen länger gemeinsam lernen, vor allem in integrierten Gesamtschulen. Schulen in schwierigen Lagen sollen über einen Sozialindex kleinere Klassen und mehr Unterstützung erhalten.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Alle Schulen sollen das können. Dafür gibt es mehr Personal und kleinere Klassen. Kinder sollen länger gemeinsam in einer Schule lernen. Schulen mit vielen Problemen bekommen mehr Hilfe.

Arbeitslehre an Gymnasien einführen

Die SPD will die Berufs- und Lebensweltorientierung an allen Schulformen ausbauen und dafür an Gymnasien das Fach Arbeitslehre einführen. Das soll Schülerinnen und Schülern nach Darstellung des Programms mehr Wahlfreiheit für ihren weiteren Weg geben.

Die SPD will ein neues Fach an Gymnasien. Das Fach heißt Arbeitslehre. Dort lernen Schüler etwas über Berufe. Alle Schulen sollen auch Alltags-Themen behandeln. Zum Beispiel Mietverträge und die Steuer-Erklärung.

Erwachsenen- und Weiterbildung ausbauen

Die SPD will Kommunen und gemeinnützige Träger unterstützen, damit Volkshochschulen und andere Angebote der Erwachsenenbildung erhalten bleiben und wachsen. Sprachförderung, Grundbildung und politische Bildung sollen ausgebaut werden. Unsichere Arbeitsverhältnisse in der Weiterbildung lehnt die Partei ab.

Die SPD will mehr Bildung für Erwachsene. Volks-Hochschulen sollen Hilfe vom Land bekommen. Es soll mehr Sprach-Kurse geben. Auch digitale Kurse sollen dazukommen. Wer in der Weiterbildung arbeitet, soll bessere Bedingungen haben.

Lehrkräftemangel beenden, A13 für alle

Die SPD will den Mangel an Lehrkräften und den Unterrichtsausfall beenden. Dafür sollen der Quereinstieg stark ausgebaut, mehr Studienplätze geschaffen und alle Lehrkräfte beim Berufseinstieg nach A13 bezahlt werden. Die Partei begründet das damit, dass die Arbeit aller Lehrkräfte gleichwertig sei.

Die SPD will mehr Lehrer für Hessen. Es soll kein Unterricht mehr ausfallen. Alle neuen Lehrer sollen das gleiche Einstiegs-Gehalt bekommen. Das Gehalt heißt A13. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen leichter Lehrer werden.

Lehrkräfte entlasten und Gesundheit schützen

Die SPD will Lehrkräfte und Schulleitungen von Verwaltungsaufgaben entlasten und ihre tatsächliche Arbeitszeit stärker berücksichtigen. Geplant sind zusätzliche Verwaltungsstellen, ein Institut für Lehrkräftegesundheit und eine unabhängige Ombudsstelle. Das Programm verweist auf die Fürsorgepflicht des Landes als Arbeitgeber.

Die SPD will Lehrern Arbeit abnehmen. Schulen sollen mehr Personal für die Verwaltung bekommen. Es soll ein Institut für die Gesundheit von Lehrern geben. Überlastete Lehrer sollen sich an eine unabhängige Stelle wenden können. Verträge ohne Bezahlung in den Sommerferien sollen enden.

Drittelparität in der Schulkonferenz einführen

Die SPD will die Mitbestimmung an Schulen ausbauen. In der Schulkonferenz sollen Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler jeweils gleich viele Sitze erhalten. Demokratiepädagogik soll in den Lehrplänen aller Schulformen verankert werden.

Die SPD will mehr Mitbestimmung an Schulen. In der Schul-Konferenz sollen drei Gruppen gleich viele Sitze haben. Die Gruppen sind Lehrer, Eltern und Schüler. Schüler sollen in der Schule Demokratie lernen.

Schulsozialarbeit an allen Schulen fördern

Die SPD will Schulsozialarbeit an allen Schulen fördern und die Arbeit in Teams aus verschiedenen Berufen unterstützen. Schulen sollen enger mit Vereinen, Musikschulen und anderen Partnern zusammenarbeiten. Die außerschulische Jugendarbeit soll dabei eigenständig bleiben.

Die SPD will Sozial-Arbeit an jeder Schule. Schulen sollen mehr mit Vereinen zusammen arbeiten. Auch Musik-Schulen sollen dazugehören. Ehrenamt von Schülern soll im Zeugnis stehen. Die SPD will auch mehr Schüler-Austausch.

Kostenlose Lernmittel, Schulessen und Gesundheitsschutz

Die SPD will Lernmittel vollständig kostenfrei und werbefrei stellen und strebt ein kostenloses Mittagessen an Schulen an. Damit soll Kinderarmut entgegengewirkt werden. Zudem sollen Schulpsychologie, Schulgesundheitsfachkräfte und der Schutz vor sexuellem Missbrauch ausgebaut werden.

Die SPD will, dass Lern-Material nichts kostet. Auch das Mittag-Essen in der Schule soll kostenlos werden. Das soll armen Kindern helfen. Schulen sollen mehr Fachleute für Gesundheit bekommen. Schulen sollen Kinder besser vor Missbrauch schützen.

Studium gebührenfrei und für alle zugänglich machen

Die SPD will das Studium gebührenfrei halten und den hessischen Verwaltungskostenbeitrag streichen. Der Hochschulzugang soll weniger vom Elternhaus abhängen, weshalb ein Landesprogramm für Kinder aus Nichtakademikerfamilien geplant ist. Ausbildung und Studium sollen durchlässiger werden.

Die SPD will, dass das Studium nichts kostet. Ein Beitrag für die Verwaltung soll wegfallen. Kinder von Eltern ohne Studium sollen Hilfe bekommen. Mehr Menschen sollen ohne Abitur studieren können. Auch ein Studium in Teilzeit soll leichter werden.

Studierende finanziell und sozial besser absichern

Die SPD will die Studierendenwerke mit mehr Geld ausstatten und das Semesterticket durch Zuschüsse des Landes verbilligen. Ein Hessen-Stipendium soll Studierende für Berufe mit anhaltendem Fachkräftemangel fördern. Beim Bund will die Partei auf eine BAföG-Reform drängen.

Die SPD will Studierenden mehr helfen. Die Studierenden-Werke sollen mehr Geld bekommen. Sie kümmern sich um Wohnheime und Mensen. Das Semester-Ticket soll billiger werden. Es soll ein Hessen-Stipendium für Mangel-Berufe geben.

Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft verbindlich verbessern

Die SPD will den bislang freiwilligen Kodex für gute Arbeit an den Hochschulen verpflichtend machen und für alle Beschäftigtengruppen gelten lassen. Befristungen sollen deutlich zurückgehen. Studentische Hilfskräfte sollen einen Tarifvertrag und kurzfristig 15 Prozent mehr Lohn erhalten.

Viele Beschäftigte an Hochschulen haben nur befristete Verträge. Die SPD will mehr feste Stellen. Regeln für gute Arbeit sollen Pflicht werden. Studentische Hilfskräfte sollen einen Tarif-Vertrag bekommen. Ihr Lohn soll schnell um 15 Prozent steigen.

Hochschullehre aufwerten und digital weiterentwickeln

Die SPD will die Lehrverpflichtungen der Lehrenden senken und das Betreuungsverhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden verbessern. Digitale Lehre soll verbindliche Standards bekommen, und Hochschulen sollen digitale Kompetenzen vermitteln. Gute Lehre verkürzt nach Darstellung des Programms das Studium und senkt Abbruchquoten.

Lehrende an Hochschulen in Hessen müssen sehr viel unterrichten. Die SPD will diese Last senken. Auf eine Lehrkraft sollen weniger Studierende kommen. Für digitale Lehre soll es feste Regeln geben. Studierende sollen lernen, wie etwa künstliche Intelligenz funktioniert.

Mitbestimmung an Hochschulen ausweiten

Die SPD will Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und nichtwissenschaftlichem Personal mehr Mitsprache in den Hochschulen geben. Als Orientierung nennt das Programm Bundesländer mit Viertelparität, bei der alle vier Gruppen gleich stark in Gremien vertreten sind. Ehrenamtliches Engagement soll sich leichter mit dem Studium verbinden lassen.

An Hochschulen sollen mehr Gruppen mitentscheiden. Das gilt für Studierende und für Beschäftigte. Die Studierenden sollen eine Vertretung für ganz Hessen bekommen. Sie soll sich auch zu allgemeiner Politik äußern dürfen. Wer sich ehrenamtlich engagiert, soll im Studium mehr Zeit bekommen.

Hochschulen verlässlich und höher finanzieren

Die SPD will die Finanzierung der hessischen Hochschulen auf das Niveau der von Bund und Ländern gemeinsam getragenen Institute heben. Ein Sofortprogramm soll die gestiegenen Preise ausgleichen. Das Programm betont Planbarkeit für Forschung und Lehre.

Die Hochschulen in Hessen sollen mehr und sicheres Geld bekommen. Wegen der gestiegenen Preise soll es schnell ein Sofort-Programm geben. Die SPD will nicht bis zum Jahr 2025 warten. Auch mehr feste Stellen will sie bezahlen.

SPD: alle 23 Punkte mit Zitat und Seitenzahl