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Was sagen die Parteien in Berlin zur Bildung?

5 aktuelle Wahlprogramme in Berlin haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,2), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 4 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1,1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 7 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Lehrpläne auf Grundfertigkeiten und Wissen ausrichten

Die AfD will die Rahmenlehrpläne überarbeiten und Lesen, Schreiben und Rechnen ins Zentrum rücken. Schulabgänger sollen wieder ausbildungsreif und studierfähig sein. Schule soll nach dem Programm Bildung vermitteln und frei von dem sein, was die AfD als Ideologisierung bezeichnet.

Die AfD will die Lehrpläne ändern. Lesen, Schreiben und Rechnen sollen am wichtigsten sein. In der Grundschule soll es wieder Heimatkunde und Werken geben. Die AfD will keine politische Beeinflussung im Unterricht.

Disziplin und Leistungsprinzip an Schulen stärken

Die AfD will an Schulen das Leistungsprinzip stärken und Selbstdisziplin vermitteln. Das Programm hält Anstrengung, Selbstdisziplin und Frustrationstoleranz für Voraussetzungen erfolgreichen Unterrichts. Eltern sieht es in der Mitverantwortung für respektvolles Verhalten ihrer Kinder.

Die AfD will mehr Disziplin an den Schulen. Leistung soll wieder mehr zählen. Es soll Noten für das Verhalten geben. Für störende Schüler soll es eigene Räume geben.

Gegliedertes Schulsystem erhalten, Losverfahren abschaffen

Die AfD will das gegliederte Schulsystem bewahren und Klassen nach Leistung möglichst einheitlich zusammensetzen. Plätze an weiterführenden Schulen sollen nach Noten und Wohnortnähe vergeben werden, nicht mehr teilweise per Los. Hochbegabte sollen gezielt gefördert werden.

Die AfD will verschiedene Schul-Arten behalten. Schul-Plätze sollen nach Noten und Wohnort vergeben werden. Das Los soll dabei keine Rolle mehr spielen. Sehr begabte Kinder sollen eigene Schulen bekommen.

Deutsch-Garantie-Klassen ausweiten, Gendersprache an Schulen untersagen

Die AfD will den Schulversuch der sogenannten Deutsch-Garantie-Klassen ausweiten. An Grundschulen mit vielen Kindern nicht-deutscher Herkunftssprache sollen eigene Klassen für Kinder mit nachweislich guten Deutschkenntnissen entstehen. Außerdem will sie Gendersprache an Schulen verbieten und an der Schreibschrift festhalten.

Die AfD will besondere Klassen an Grundschulen. In diese Klassen kommen nur Kinder mit sehr gutem Deutsch. Ein Test soll das prüfen. Gender-Sprache soll an Schulen verboten sein. Kinder sollen weiter Schreibschrift lernen.

Schulen sanieren, Lernmittel und Mittagessen kostenlos stellen

Die AfD will Sanierungen und Neubauten von Schulen nicht weiter verschieben und beim Schulbau nicht an der Raumgröße sparen. Lernmittel sollen vollständig kostenlos werden, das kostenlose Schulmittagessen soll bleiben. Die Vorgabe, aus Klimaschutzgründen beim Schulessen weitgehend auf Fleisch zu verzichten, will sie zurücknehmen.

Die AfD will Schulen ohne Verzögerung sanieren und neu bauen. Schulbücher und anderes Lern-Material sollen nichts kosten. Das Mittagessen in der Schule soll kostenlos bleiben. Es soll dort wieder mehr Fleisch geben dürfen.

Deutschlandfahne, Schulkleidung und Smartphone-Verbot einführen

Die AfD will an allen Schulen Fahnenmasten mit der Deutschlandfahne aufstellen und Schulkleidung einführen. Grundschulen sollen bildschirmfrei bleiben, Smartphones dort verboten werden. Nach dem Programm soll die Herkunft der Schüler weder kulturell noch finanziell im Vordergrund stehen.

Die AfD will an jeder Schule die deutsche Fahne aufhängen. Schüler sollen einheitliche Schul-Kleidung tragen. Eltern bekommen dafür Geld. In der Grundschule soll es keine Bildschirme und keine Handys geben.

Unterrichtsgarantie und 110 Prozent Lehrerausstattung festschreiben

Die AfD will Unterrichtsausfall mit einem Unterrichtsgarantiegesetz und einer Lehrerausstattung von 110 Prozent begegnen. Die maximale Klassengröße soll im Schulgesetz stehen. Noten und Klassenwiederholungen sollen bleiben, an Brennpunktschulen sollen Lehrer weniger Stunden unterrichten.

Die AfD will, dass weniger Unterricht ausfällt. Dafür soll es ein Gesetz und mehr Lehrer geben. Das Gesetz soll auch festlegen, wie groß eine Klasse höchstens sein darf. Noten soll es weiter geben. Lehrer an schwierigen Schulen sollen weniger Stunden geben müssen.

Gewalt und Schulschwänzen an Schulen strenger ahnden

Die AfD kündigt eine Null-Toleranz-Strategie bei Gewalt an Schulen an, einschließlich Polizeieinschaltung und möglichem Schulausschluss. Unentschuldigtes Fehlen soll digital erfasst und automatisch gemeldet werden. Das Jugendamt soll verbindlich über Schulversäumnisanzeigen informiert werden.

Die AfD will Gewalt an Schulen streng bestrafen. Bei Gewalt gegen Lehrer soll die Polizei kommen. Gefährliche Schüler sollen die Schule verlassen müssen. Die Schule soll digital erfassen, wer fehlt. Bei Schwänzen ruft die Schule sofort die Eltern an.

Förderschulen erhalten und Inklusionspflicht begrenzen

Die AfD will die Förderschulen erhalten und fehlende Schulplätze für Kinder mit Einschränkungen schaffen. Allgemeine Schulen sollen nur dann zur Inklusion verpflichtet sein, wenn das Kind das Bildungsziel voraussichtlich erreicht und die Klasse nicht übermäßig beeinträchtigt wird.

Die AfD will Förder-Schulen behalten. Es soll genug Plätze für Kinder mit Behinderung geben. Normale Schulen müssen diese Kinder nur unter Bedingungen aufnehmen. Das Kind muss das Lern-Ziel schaffen können. Die Klasse darf nicht zu sehr gestört werden.

Duale Ausbildung stärken, Ausbildungsplatzabgabe ablehnen

Die AfD will die duale Ausbildung gegenüber der rein schulischen stärken und lehnt eine Ausbildungsplatzabgabe ab. Stattdessen setzt sie auf eine Verständigung mit der Wirtschaft und Steuererleichterungen für ausbildende Betriebe. Berufsschulen sollen besser ausgestattet und Wohnheime für Auszubildende geschaffen werden.

Die AfD will die Ausbildung in Betrieb und Berufs-Schule stärken. Betriebe sollen keine Abgabe zahlen, wenn sie nicht ausbilden. Wer ausbildet, soll weniger Steuern zahlen. Berufs-Schulen sollen mehr Personal und Material bekommen. Für Azubis soll es Wohnheime geben.

Ordnungsrecht an Hochschulen verschärfen, Kodex Wissenschaftsfreiheit vorschreiben

Die AfD will das Ordnungsrecht im Berliner Hochschulgesetz verschärfen, damit Besetzungen leichter geräumt und gewalttätige Störer schnell exmatrikuliert werden können. Zudem sollen die Hochschulen per Gesetz zu einem „Kodex Wissenschaftsfreiheit“ verpflichtet werden. Aus Sicht des Programms sind Forschung und Lehre durch Ideologisierung und Cancel Culture gefährdet.

Die AfD will strengere Regeln an Hochschulen. Besetzte Räume sollen schneller geräumt werden. Wer gewalttätig stört, soll die Hochschule verlassen müssen. Die Hochschulen sollen sich feste Regeln für freie Wissenschaft geben.

Nachgelagerte Studiengebühren und Forschungsmilliarde einführen

Die AfD will nachgelagerte Studiengebühren einführen, deren Rückzahlung vom späteren Einkommen abhängt. Zugleich schlägt sie eine zusätzliche Milliarde für Wissenschaft und Forschung sowie eine höhere Grundfinanzierung der Hochschulen vor. Das Programm hält es für ungerecht, dass Nichtakademiker das Studium späterer Gutverdiener über Steuern mitbezahlen.

Die AfD will Studien-Gebühren einführen. Man zahlt sie erst nach dem Studium. Nur wer später sehr gut verdient, muss zahlen. Außerdem sollen die Hochschulen eine Milliarde Euro mehr für Forschung bekommen.

Militärische Forschung an Universitäten ermöglichen

Die AfD will die Berliner Universitäten dazu bewegen, militärische Forschung grundsätzlich zuzulassen. Sie begründet das damit, dass solche Forschung für die Einsatzfähigkeit der Streitkräfte entscheidend sei und Deutschland sich nicht allein auf ausländische Forschung stützen könne.

Die AfD will, dass Universitäten für das Militär forschen dürfen. Sie sagt: Das ist wichtig für die Bundeswehr. Deutschland soll nicht nur von der Forschung anderer Länder abhängen.

Mehr Dauerstellen und Rückkehrprogramm für Wissenschaftler

Die AfD will mehr unbefristete Stellen in der Wissenschaft schaffen und das Geld dafür über die Hochschulverträge geben. Außerdem sollen deutsche Nachwuchsforscher aus dem Ausland zurückgeholt werden. Das Programm begründet dies mit langen Phasen unsicherer Beschäftigung und der Abwanderung qualifizierter Forscher.

Viele junge Forscher haben nur Verträge auf Zeit. Die AfD will mehr feste Stellen an den Hochschulen. Das Land soll dafür Geld geben. Deutsche Forscher im Ausland sollen zurückkommen. Forscher mit Kindern sollen keine Nachteile haben.

Studiengebühren für Nicht-EU-Bürger einführen

Die AfD will nach dem Vorbild Baden-Württembergs Studiengebühren für Studierende aus Staaten außerhalb der EU erheben. Die Einnahmen sollen in den internationalen Studentenaustausch fließen. Zugleich soll Deutsch als Sprache der Wissenschaft gestärkt werden.

Studenten aus Ländern außerhalb der EU sollen für das Studium zahlen. So ist es schon in Baden-Württemberg. Das Geld soll den Austausch von Studenten fördern. Die AfD will auch mehr Deutsch in der Wissenschaft.

Verfasste Studentenschaft grundlegend reformieren

Die AfD will die studentische Selbstverwaltung an den Berliner Hochschulen umbauen. Vorbild ist das bayerische Modell, das keine Pflichtmitgliedschaft und keinen Pflichtbeitrag kennt. Das Programm begründet dies mit niedriger Wahlbeteiligung, undurchsichtigen Ausgaben und einer aus seiner Sicht unzulässigen allgemeinpolitischen Betätigung der Gremien.

Alle Studenten in Berlin sind heute Mitglied der Studentenschaft. Sie müssen dafür einen Beitrag zahlen. Die AfD will das ändern. Niemand soll mehr Mitglied sein müssen. Vorbild ist Bayern.

Lehrerausbildung umbauen und neu ausrichten

Die AfD will die Lehrerausbildung nach und nach auf ein duales Studium in einer einzigen Phase umstellen. Im Lehrkräftebildungsgesetz sollen Themen wie „Diversity“, „Queer“ und „Gender“ zugunsten praktischer Inhalte zurücktreten. Ein Stipendienprogramm soll mehr Lehrkräfte für Mangelfächer gewinnen.

Die AfD will die Ausbildung von Lehrern ändern. Studium und Praxis sollen zusammen stattfinden. Themen wie Gender sollen weniger wichtig sein. Wichtiger sollen Unterricht und Klassenführung werden. Für Mangel-Fächer soll es Stipendien geben.

Sexualpädagogik der Vielfalt in Kitas und Schulen verbieten

Die AfD will untersagen, dass Sexualität in Kitas und Schulen in einer Weise behandelt wird, die sie als grenzüberschreitend ansieht. Die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verletzt aus ihrer Sicht das Schamgefühl von Kindern und begünstigt Übergriffe.

Die AfD will bestimmte Angebote zu Sexualität in Kitas und Schulen verbieten. Sie sagt: Diese Angebote schaden Kindern. Auch Lesungen von Drag-Queens lehnt sie ab. Drag-Queens sind meist Männer, die in Frauen-Kleidern auftreten.

Mehr Sport- und Schwimmunterricht an Schulen

Die AfD will an allen Berliner Schulen vier Stunden Sport pro Woche, erteilt in Doppelstunden. Der Schwimmunterricht soll früher beginnen, und Schulen sollen einen Rechtsanspruch auf einen Bus zum Schwimmbad erhalten. Jedes Berliner Kind soll schwimmen lernen können.

Die AfD will mehr Sport in der Schule. Es soll vier Stunden Sport pro Woche geben. Kinder sollen schon in der zweiten Klasse schwimmen lernen. Ein Bus soll die Kinder zum Schwimmbad bringen.

Musikschulen ausbauen und Lehrkräfte fest anstellen

Die AfD will die musikalische Bildung von Kindern mit einem Landesprogramm und einem Musikschulgesetz stärken. Der Anteil fest angestellter Lehrkräfte an Musikschulen soll von 24 auf mindestens 80 Prozent steigen.

Die AfD will die Musik-Schulen stärken. Kinder sollen leichter einen Platz bekommen. Viel mehr Lehrer sollen eine feste Stelle erhalten. Dafür soll es ein neues Gesetz geben.

AfD: alle 20 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,7), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 2 ausgewogen, 5 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Meister-, Techniker- und Fachwirtausbildung kostenfrei machen

Die CDU will berufliche und akademische Bildung gleichwertig behandeln und die Fortbildungen zum Meister, Techniker und Fachwirt kostenfrei machen. Schulen sollen einen „Tag des Handwerks“ bekommen.

Die Ausbildung zum Meister soll nichts mehr kosten. Das gilt auch für Techniker und Fachwirte. Nach der Prüfung bekommt man die Kosten zurück. Schulen sollen einen Tag für das Handwerk machen. Dort stellen sich Betriebe vor.

Innovationsfreiheitsgesetz und Wissenstransfer einführen

Die CDU will ein Innovationsfreiheitsgesetz für Berlin, das landeseigenen Forschungseinrichtungen ähnliche Spielräume gibt wie bundesgeförderten Instituten. Zugleich soll der Transfer von Forschung in Anwendungen und Firmengründungen deutlich verbessert werden.

Forschung soll schneller in neue Produkte führen. Die CDU will dafür ein neues Gesetz. Forschungs-Institute des Landes sollen freier arbeiten können. Hochschulen sollen mehr Firmen-Gründungen unterstützen.

Gründergeist an Hochschulen und Start-up-Praktika fördern

Die CDU will Unternehmergeist in Studium und wissenschaftlicher Laufbahn stärker verankern. Ein Praktikumsprogramm soll jährlich 1.000 Studierende in Berliner Start-ups bringen, gefördert mit einem Landeszuschuss.

Studierende sollen lernen, wie man eine Firma gründet. Die CDU will 1.000 Studierende pro Jahr in junge Firmen bringen. Dort machen sie ein Praktikum. Das Land zahlt dafür 500 Euro im Monat dazu.

Hochschulbauten sanieren und Hochschulgesetz entschlacken

Die CDU will den Sanierungsstau an Berliner Hochschulen abbauen und eine verlässliche Investitionsplanung mit den Hochschulen aufstellen. Zugleich soll Berlin mehr Bundesmittel aus der Hightech Agenda erhalten, und das Hochschulgesetz soll Bürokratie abbauen.

Viele Gebäude von Hochschulen sind kaputt. Die CDU will sie reparieren lassen. Bauen soll schneller gehen. Berlin soll mehr Geld vom Bund für Forschung bekommen. Regeln für Hochschulen sollen einfacher werden.

Studienbeiträge für bestimmte Gruppen ermöglichen

Die CDU will Hochschulen erlauben, in begrenztem Umfang Studienbeiträge zu erheben, etwa bei deutlich überschrittener Regelstudienzeit oder von Studierenden aus Staaten außerhalb der EU. Die Einnahmen sollen der Qualität von Studium und Lehre zugutekommen.

Studieren in Berlin kostet heute keine Gebühren. Die CDU will das für manche Gruppen ändern. Wer viel länger studiert als geplant, soll zahlen. Auch Studierende von außerhalb der EU sollen zahlen. Das Geld soll in bessere Lehre fließen.

Inklusion ausbauen, Förderzentren erhalten

Die CDU will inklusiven Unterricht an Regelschulen ausbauen, die Förderzentren aber beibehalten. Eltern sollen wählen, ob ihr Kind eine inklusive Schule oder ein Förderzentrum besucht. Inklusion soll sich aus Sicht des Programms am Kindeswohl orientieren.

Manche Kinder brauchen besondere Hilfe in der Schule. Die CDU will mehr gemeinsamen Unterricht an normalen Schulen. Die Förder-Schulen sollen aber bleiben. Die Eltern sollen entscheiden, welche Schule ihr Kind besucht.

Gegliedertes Schulsystem und Gymnasium stärken

Die CDU will am gegliederten Schulsystem festhalten und das Gymnasium stärken. Experimente mit einzelnen Schulformen lehnt sie ab. Gleichzeitig sollen Übergänge zwischen den Schulformen leichter und fairer werden.

In Berlin gibt es verschiedene Schul-Arten. Die CDU will diese Aufteilung behalten. Das Gymnasium soll stärker werden. Es soll mehr Plätze ab Klasse 5 geben. Ein Wechsel zwischen Schul-Arten soll leichter sein.

Schulen in freier Trägerschaft stärker fördern

Die CDU will Schulen in freier und kirchlicher Trägerschaft finanziell besser stellen. Ein gestärkter Baukostenzuschuss soll zusätzliche Schulplätze schaffen, die Wahlfreiheit der Eltern erweitern und öffentliche Schulen entlasten.

Manche Schulen gehören nicht dem Staat. Sie gehören zum Beispiel Kirchen oder Vereinen. Die CDU will diesen Schulen mehr Geld für Bau-Kosten geben. So sollen mehr Schul-Plätze entstehen. Eltern sollen mehr Auswahl haben.

Vorschule im Kita-Chancenjahr ausbauen

Die CDU will die über das Kita-Chancenjahr eingeführte Vorschule weiter ausbauen. Kein Kind soll ohne fließende Deutschkenntnisse eingeschult werden. Ziel ist, dass alle Kinder vor Schulbeginn die nötigen Grundlagen haben.

Im letzten Kita-Jahr gibt es in Berlin wieder eine Vorschule. Die CDU will diese Vorschule ausbauen. Alle Kinder sollen vor der Schule gut Deutsch sprechen. Kita und Grundschule sollen enger zusammen-arbeiten.

Klassengrößen gesetzlich begrenzen

Die CDU will die Klassen in den nächsten fünf Jahren schrittweise verkleinern, wo es nötig ist. Grundschulklassen sollen höchstens 20, Klassen an weiterführenden Schulen höchstens 25 Kinder haben. Diese Grenzen sollen ins Gesetz.

Die CDU will kleinere Schul-Klassen. In der Grundschule sollen höchstens 20 Kinder in einer Klasse sein. In späteren Schulen höchstens 25. Das soll im Gesetz stehen. Die CDU will das in fünf Jahren schaffen.

Grundkompetenzen stärken, weniger gendern

Die CDU will verbindliche Mindeststandards in Deutsch und Mathematik an Grundschulen. Grammatik, Rechtschreibung und die verbundene Schreibschrift sollen ab Klasse eins systematisch gelernt werden. Nach dem Motto der Partei soll Schule weniger gendern und mehr lesen, schreiben und rechnen.

Alle Kinder sollen in der Grundschule gut lesen, schreiben und rechnen lernen. Ab der ersten Klasse sollen sie Grammatik und Recht-Schreibung üben. Auch Schreib-Schrift soll gelernt werden. Die CDU will weniger Gender-Sprache in der Schule.

Schulnoten beibehalten, Leistung messen

Die CDU lehnt eine Abschaffung der Schulnoten ab und setzt auf klare Leistungsstandards und Prüfungen. Bildungspolitik soll stärker auf Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt werden. Alle Schüler sollen die Regelstandards der Kultusministerkonferenz erreichen.

Die CDU will die Schul-Noten behalten. Kinder und Eltern sollen ehrlich erfahren, wie gut ein Kind ist. Die Schulen sollen Daten und Tests nutzen. So sollen sie den Unterricht verbessern.

Neutralitätsgesetz um Schutzpflicht erweitern

Die CDU will das Berliner Neutralitätsgesetz um eine aktive Pflicht des Staates ergänzen, Schüler vor religiösem Druck zu schützen. Religiöse Praktiken wie das Fasten im Ramadan sollen freiwillig bleiben. Der Unterricht soll die Grundsätze des säkularen Rechtsstaats verbindlich vermitteln.

In Berlin gibt es ein Neutralitäts-Gesetz. Es regelt Religion im Staat. Die CDU will es erweitern. Schulen sollen Kinder vor religiösem Druck schützen. Zum Beispiel soll niemand zum Fasten im Ramadan gedrängt werden.

Lehrkräfte gewinnen und verpflichtend fortbilden

Die CDU will weitere Lehrkräfte gewinnen und halten, unter anderem durch die Verbeamtung und schnellere Einstellungsverfahren. Alle Lehrkräfte sollen künftig regelmäßig und verbindlich fortgebildet werden.

Berlin braucht mehr Lehrer. Die CDU will Lehrer weiter zu Beamten machen. Bewerber sollen schneller eine Stelle bekommen. Alle Lehrer sollen regelmäßig Fortbildungen machen. Das soll Pflicht sein.

Multiprofessionelle Teams und Schulsozialarbeit ausbauen

Die CDU will Schulen zusätzlich zu den Lehrkräften mit weiteren Fachkräften ausstatten. Jede Schule soll ausreichend Sozialpädagogen bekommen. Das soll Lehrkräfte entlasten und mehr Zeit für Unterricht schaffen.

An Schulen sollen nicht nur Lehrer arbeiten. Es sollen auch Sozial-Arbeiter, Psychologen und andere Fach-Leute da sein. Jede Schule soll genug Sozial-Arbeiter haben. So haben Lehrer mehr Zeit für den Unterricht.

Schulbauoffensive mit zentralem Landesdienstleister fortsetzen

Die CDU will die Schulbauoffensive fortsetzen und dafür einen neuen zentralen Landesdienstleister nach Hamburger oder Osloer Vorbild schaffen. Ein Programm für kleinere Sanierungen soll schnelle Verbesserungen bringen. Auch öffentlich-private Partnerschaften sollen beim Bau helfen.

Berlin baut viele neue Schulen. Die CDU will damit weitermachen. Eine zentrale Landes-Stelle soll den Schulbau steuern. Kleine Schäden sollen schneller repariert werden. Auch private Firmen sollen beim Bauen helfen.

Schulverwaltung von Bürokratie entlasten

Die CDU will Schulen, Bezirke und Verwaltung von Bürokratie entlasten. Die Kosten- und Leistungsrechnung im Schulbereich soll überprüft und, wo sie vor allem Aufwand verursacht, vereinfacht oder abgeschafft werden.

Schulen haben viel Papier-Kram. Die CDU will das verringern. Ein bestimmtes Rechen-Verfahren für Kosten soll überprüft werden. Wenn es nur Arbeit macht, soll es wegfallen. So bleibt mehr Zeit für Bildung.

Schulen digital ausstatten und Verwaltung digitalisieren

Die CDU will bis 2030 allen Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 bis 10 ein digitales Endgerät geben und die Schulen mit leistungsfähigen Netzen ausstatten. Zudem sollen Abläufe der Schulverwaltung vollständig digital werden und Schulen mehr Eigenverantwortung erhalten.

Die CDU will Schulen digitaler machen. Bis 2030 sollen alle Kinder der Klassen 7 bis 10 ein Gerät bekommen. Zum Beispiel ein Tablet oder einen Laptop. Es soll mehr Hilfe bei Technik-Problemen geben. Auch Anmeldungen und Zeugnisse sollen digital laufen.

Strategie gegen Gewalt an Schulen entwickeln

Auf Grundlage des Gewaltbarometers will die CDU eine Strategie gegen Gewalt an Schulen entwickeln, die Vorbeugung, Eingreifen und Sanktionen verbindet. Gewalt, Antisemitismus, Extremismus und Diskriminierung sollen an Schulen keinen Platz haben.

Die CDU will Gewalt an Schulen bekämpfen. Dafür soll es einen klaren Plan geben. Der Plan soll Gewalt vorbeugen. Er soll auch Strafen bei Gewalt vorsehen. Schulen sollen enger mit der Jugend-Hilfe arbeiten.

Psychische Gesundheit an Schulen fördern

Die CDU will ein Landesprogramm für psychische Gesundheit auflegen und schulpsychologische Angebote ausbauen. Begründet wird das mit dem wachsenden sozialen und psychischen Druck auf Kinder und Jugendliche. Dazu kommen gesundes Schulessen, Gesundheitsprävention und Erste-Hilfe-Kurse.

Viele Kinder stehen heute unter Druck. Die CDU will ihnen an der Schule mehr helfen. Es soll mehr Schul-Psychologen geben. Das Schul-Essen soll gesund sein. Kinder sollen auch Erste Hilfe lernen.

Schulsport stärken und Sportnoten beibehalten

Die CDU will Schulsport stärken, an Noten im Sportunterricht festhalten und berlinweite Schulmeisterschaften einführen. Mit einer Schwimm-Offensive soll jedes Kind die Grundschule als sicherer Schwimmer verlassen.

Die CDU will mehr Sport an Schulen. Im Sport-Unterricht soll es weiter Noten geben. Es soll Schul-Meisterschaften für ganz Berlin geben. Jedes Kind soll in der Grundschule sicher schwimmen lernen.

Berufsorientierung ab Klasse 7 verbindlich machen

Die CDU will berufliche und akademische Bildung als gleichwertig behandeln und die Berufsorientierung ab der 7. Klasse an allen weiterführenden Schulen verpflichtend machen. Junge Menschen sollen früh die Vielfalt von Ausbildungswegen kennenlernen.

Nicht jeder muss studieren. Die CDU will Ausbildung und Studium gleich wichtig machen. Ab Klasse 7 sollen alle Schüler Berufe kennenlernen. Es soll mehr Praktika und Betriebs-Besuche geben.

Politische Bildung und Medienkompetenz stärken

Die CDU will politische Bildung an allen Schulen ausbauen, mit verbindlicher Auseinandersetzung mit demokratischen Institutionen und deutscher Geschichte. Bildung gilt dem Programm als beste Vorbeugung gegen Extremismus. Medienkompetenz soll an allen Schulen fest verankert werden.

Schüler sollen mehr über Demokratie lernen. Sie sollen den Bundestag und Gedenk-Stätten besuchen. Sie sollen über Extremismus und Antisemitismus sprechen. Sie sollen lernen, falsche Nachrichten zu erkennen. Auch Europa soll mehr Thema sein.

Wahlpflichtbereich Religion/Ethik einführen

Die CDU will einen verbindlichen Wahlpflichtbereich, in dem Schüler zwischen Religion und Ethik wählen, nach dem Vorbild Brandenburgs. Religions- und Weltanschauungsunterricht soll so einen festen Platz in der Schule bekommen.

Die CDU will Religion an Schulen stärken. Schüler sollen zwischen Religion und Ethik wählen. Eines der beiden Fächer soll Pflicht sein. Brandenburg macht es schon so.

Bundeswehr und Blaulicht-Berufe an Schulen stärken

Die CDU will, dass die Bundeswehr im Politikunterricht, bei Schulprojekten und über Jugendoffiziere stärker an Schulen vertreten ist. Zudem sollen Kooperationen mit Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr ausgebaut und regelmäßige „Blaulicht-Tage“ eingeführt werden.

Die Bundeswehr soll öfter in Schulen kommen. Jugend-Offiziere sollen über Sicherheit und Berufe sprechen. Auch Polizei und Feuerwehr sollen Schulen besuchen. Dafür soll es Blaulicht-Tage geben.

Erwachsenenbildung und Volkshochschulen stärken

Die CDU sieht Erwachsenenbildung als vierte Säule des Bildungssystems und will freie Träger stärker fördern sowie ein Landesprogramm für dauerhafte Förderung der Grundbildung schaffen. An Volkshochschulen sollen mehr Lehrkräfte fest angestellt werden.

Lernen hört nach der Schule nicht auf. Die CDU will Bildung für Erwachsene stärken. Es soll mehr Geld für Grund-Bildung geben. Volkshochschulen sollen mehr Lehrer fest anstellen.

Sport für Kinder in Kitas und Schulen ausbauen

Die CDU will mehr Sport-AGs an Kitas und Schulen und eine engere Zusammenarbeit mit Sportvereinen. Kinder und Jugendliche sollen früh Freude an Bewegung entwickeln, und soziale Unterschiede sollen den Zugang nicht verhindern.

Die CDU will mehr Sport für Kinder. Kitas und Schulen sollen mehr Sport-Gruppen anbieten. Sie sollen enger mit Sport-Vereinen arbeiten. Auch arme Kinder sollen mitmachen können.

Jedem Kind das Schwimmen beibringen

Die CDU will erreichen, dass in Berlin alle Kinder sicher schwimmen können, und zwar spätestens während der Schulzeit. Schwimmen gehört für sie zur Sicherheitsvorsorge und zur Chancengerechtigkeit.

Jedes Kind in Berlin soll schwimmen lernen. Spätestens in der Schule soll das klappen. Die CDU sagt: Schwimmen schützt Leben. Alle Kinder sollen die gleiche Chance haben.

CDU: alle 28 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 13 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 8 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 4 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Umwelt- und Klimabildung ausbauen

Die Grünen wollen Umweltbildung in jedem Bezirk dauerhaft etablieren und beim Senat eine zentrale Stelle dafür schaffen. Schul- und Kitahöfe sollen naturnah werden, und Berlin soll ein „Klimahaus“ als Lernort bekommen.

Die Grünen wollen, dass Menschen mehr über Umwelt und Klima lernen. In jedem Bezirk soll es dafür Angebote geben. Schul-Höfe und Kita-Höfe sollen grüner werden. Berlin soll ein Klima-Haus bekommen. Dort können Menschen lernen und sich treffen.

Meisterausbildung gebührenfrei machen, Handwerk stärken

Die Grünen wollen die Meisterausbildung kostenlos, flexibler und geschlechtergerechter gestalten. Handwerksbetriebe sollen wohnortnahe Standorte behalten und mehr Parkplätze für den Wirtschaftsverkehr bekommen. Außerdem will die Partei die Ausbildung von Geflüchteten in Betrieben fördern.

Das Handwerk ist wichtig für den Klimaschutz in Berlin. Die Ausbildung zum Meister soll nichts mehr kosten. Man soll sie neben dem Beruf machen können. Betriebe sollen in den Wohn-Vierteln bleiben können. Betriebe sollen Hilfe bekommen, wenn sie Geflüchtete ausbilden.

Hochschulverträge neu aushandeln und Finanzierung erhöhen

Die Grünen wollen langfristige Hochschulverträge gemeinsam mit den Hochschulen neu gestalten und die Mittel verlässlich anheben. Damit sollen Planungssicherheit entstehen und das Vertrauen zurückkehren, das aus Sicht des Programms durch Kürzungen und die Kündigung der Verträge verloren ging. Dazu kommt ein Programm zur Sanierung der Gebäude.

Die Grünen wollen neue Verträge mit den Hochschulen schließen. Die Hochschulen sollen dabei mitreden. Sie sollen verlässlich mehr Geld bekommen. So können sie besser planen. Auch Hörsäle, Labore und Bibliotheken sollen erneuert werden.

Mehr Dauerstellen und Tarifvertrag an Hochschulen

Die Grünen wollen den Anteil unbefristeter Stellen in der Wissenschaft per Gesetz deutlich erhöhen, vor allem für promovierte Forschende. Lehrbeauftragte sollen besser bezahlt werden, und studentische Beschäftigte sollen einen neuen Tarifvertrag bekommen. Berlin soll nach dem Programm wieder Vorbild für attraktive Laufbahnen in der Wissenschaft werden.

Viele Forschende haben nur befristete Verträge. Die Grünen wollen mehr feste Stellen schaffen. Dafür soll es ein Gesetz geben. Lehrbeauftragte sollen mehr Geld bekommen. Studierende mit Job an der Hochschule sollen einen neuen Tarifvertrag bekommen.

Forschung zu demokratischer Resilienz ausbauen

Die Grünen wollen Berlin zum wichtigsten Standort für Forschung über die Widerstandskraft der Demokratie machen. Als Grund nennt das Programm wachsende antidemokratische Bewegungen. Zugleich sollen Initiativen wachsen, die bedrohte Forschende und Studierende aufnehmen.

Die Grünen wollen mehr Forschung zum Schutz der Demokratie. Berlin soll dabei führend sein. Geforscht wird zum Beispiel zu gefälschten Videos und Hass im Internet. Berlin soll auch bedrohte Forschende aus anderen Ländern aufnehmen.

Europa-Bildung in Schulen und Forschung stärken

Die Grünen wollen europäische Themen fest in den Lehrplänen verankern und allen Lernenden Auslandserfahrungen in Europa ermöglichen. Außerdem soll ein neues Forschungszentrum zu den Umbrüchen in Osteuropa entstehen.

Schülerinnen und Schüler sollen mehr über Europa lernen. Das soll fest im Lehrplan stehen. Alle Lernenden sollen ins europäische Ausland gehen können. Die Grünen wollen auch ein neues Forschungs-Zentrum zu Osteuropa gründen.

Freiwilligen Religionsunterricht nach Berliner Modell erhalten

Die Grünen wollen den freiwilligen Religions- und Weltanschauungsunterricht an Berliner Schulen beibehalten und stärken. Die Alevitische Gemeinde soll an der Humboldt-Universität einen eigenen Lehrstuhl bekommen.

In Berlin ist Religions-Unterricht freiwillig. Die Grünen wollen das so lassen. Der Unterricht soll bessere Bedingungen bekommen. Die Aleviten sollen einen eigenen Lehrstuhl an der Universität bekommen.

Betreuungsschlüssel und Sprachbildung in Kitas verbessern

Die Grünen wollen, dass in Kitas mehr Fachkräfte auf die Kinder kommen, und die Sprachbildung ausbauen. Das Programm versteht die Kita als Lern- und Lebensraum, in dem das freie Spiel eine wichtige Rolle hat.

Die Grünen wollen mehr Fach-Kräfte für die Kinder in Kitas. Dann haben die Fach-Kräfte mehr Zeit für jedes Kind. Kinder sollen in der Kita besser Sprache lernen. Auch ihre erste Sprache soll gefördert werden.

Verbindliche Sprachförderung vor der Einschulung einführen

Die Grünen wollen, dass Kinder mit geringen Deutschkenntnissen früher unterstützt werden. Auf den Sprachtest bei Vierjährigen sollen nach dem Vorbild Hamburgs verpflichtende Förderangebote folgen, damit die Kinder später dem Unterricht folgen können.

Manche Kinder können vor der Schule noch nicht gut Deutsch. Die Grünen wollen diesen Kindern früher helfen. Mit vier Jahren gibt es einen Sprach-Test. Danach soll es feste Förder-Angebote geben. Hamburg macht das schon so.

Schulqualität steigern und Ziffernoten langfristig ersetzen

Die Grünen wollen alle Schulen nach dem Vorbild preisgekrönter Berliner Schulen weiterentwickeln. Auf längere Sicht sollen neue Prüfungsformen und Rückmeldungen zu Kompetenzen an die Stelle von Ziffernoten treten. Weniger Jugendliche sollen die Schule ohne Abschluss verlassen.

Die Grünen wollen die Schulen verbessern. Gute Berliner Schulen sollen das Vorbild sein. Später soll es statt Noten eine genaue Rückmeldung zum Lernen geben. Weniger Jugendliche sollen ohne Abschluss von der Schule gehen. Schüler sollen ihren Lehrern einmal im Jahr anonym Rückmeldung geben.

Zahl der Gemeinschaftsschulen verdoppeln

Die Grünen wollen die Zahl der Gemeinschaftsschulen in Berlin verdoppeln, sodass es sie in allen Bezirken gibt. Das Programm begründet dies damit, dass langes gemeinsames Lernen laut Studien Leistungen steigere und Ungleichheit verringere. Der Wechsel von der Grundschule zur Oberschule soll reformiert werden.

In Gemeinschafts-Schulen lernen Kinder lange zusammen. Die Grünen wollen doppelt so viele davon in Berlin. Die Partei sagt: Gemeinsames Lernen macht Bildung gerechter. Der Wechsel auf die Oberschule soll weniger Druck machen.

Inklusive Bildung an allen Schulen umsetzen

Die Grünen wollen das Recht auf inklusive Bildung mit einem verbindlichen Umsetzungsplan garantieren, der zusammen mit Menschen mit Behinderungen entsteht. Anstelle neuer Förderschulen sollen inklusive Schwerpunktschulen entstehen. Fahrdienste zur Schule für Kinder mit Beeinträchtigungen soll das Land bezahlen.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Die Grünen wollen dafür einen festen Plan machen. Menschen mit Behinderung sollen daran mitarbeiten. Es soll keine neuen Förder-Schulen geben. Stattdessen soll es Schulen mit Schwerpunkt Inklusion geben. Das Land soll den Fahrdienst zur Schule bezahlen.

Privatschulfinanzierung an soziale Durchmischung koppeln

Die Grünen wollen die öffentliche Förderung von Privatschulen stärker davon abhängig machen, wie viele Kinder aus ärmeren Familien sie aufnehmen. Schulen mit guter sozialer Mischung sollen mehr Geld bekommen, solche mit dauerhaft schlechter Mischung weniger. Vorrang hat für die Partei das öffentliche Schulangebot.

Privat-Schulen bekommen Geld vom Staat. Die Grünen wollen dieses Geld anders verteilen. Schulen mit vielen Kindern aus armen Familien sollen mehr bekommen. Schulen mit wenigen solchen Kindern sollen weniger bekommen. Alle Kinder sollen Privat-Schulen besuchen können.

Schulsozialarbeit und multiprofessionelle Teams ausbauen

Die Grünen wollen mehr Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter einstellen und Schulstationen an allen Berliner Schulen ausbauen. Multiprofessionelle Teams sollen zusätzlich zu den Lehrkräften an die Schulen kommen. Das soll psychosoziale Unterstützung sichern und soziale Benachteiligung abbauen.

Die Grünen wollen mehr Sozial-Arbeiter an den Schulen. Sie helfen Kindern bei Problemen. Jede Schule soll eine Schul-Station haben. Auch andere Fachleute sollen die Lehrer unterstützen. So soll das Personal weniger überlastet sein.

Informatik und Medienbildung ab Klasse 1 verankern

Die Grünen wollen Informatik und Medienbildung von der ersten Klasse an verpflichtend in die Lehrpläne aller Schulformen aufnehmen. Schülerinnen und Schüler sollen Algorithmen und künstliche Intelligenz verstehen und kritisch mit digitalen Medien umgehen. Handybeschränkungen unterstützt die Partei dort, wo eine Schule sie für richtig hält.

Kinder sollen ab der ersten Klasse etwas über Computer und Medien lernen. Das soll an allen Schulen Pflicht sein. Sie sollen falsche Nachrichten erkennen können. Jede Schule soll ein Medien-Team bekommen. Schulen dürfen selbst über Handy-Regeln entscheiden.

Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern stärken

Die Grünen wollen Schulen demokratischer organisieren. Schülervertretungen sollen eigenes Geld und pädagogische Begleitung bekommen, und auch Grundschulen sollen eine gewählte Vertretung aller Schülerinnen und Schüler erhalten. Politische Bildung soll als Bildungsziel in der Berliner Verfassung stehen.

Die Grünen wollen mehr Demokratie an Schulen. Schüler-Vertretungen sollen eigenes Geld bekommen. Auch an Grundschulen sollen Kinder ihre Vertretung wählen. Politische Bildung soll in der Berliner Verfassung stehen.

Ganztag ausbauen und Schulessen kostenfrei machen

Die Grünen wollen die verlässliche Betreuung an Grundschulen bis 14:30 Uhr verlängern, auch für Kinder ohne Hortvertrag. Kostenloses Schulessen soll es künftig auch ab der 7. Klasse geben. Zudem will die Partei für einen späteren Schulbeginn werben und die Familienzentren an Grundschulen erhalten.

Grundschulen sollen Kinder länger betreuen, nämlich bis 14:30 Uhr. Das gilt auch für Kinder ohne Hort-Vertrag. Das Schulessen soll auch ab Klasse 7 nichts kosten. Die Schule soll morgens später anfangen können.

Schulhöfe begrünen, Schulen öffnen und sanieren

Die Grünen wollen Schulhöfe entsiegeln und bepflanzen und alte Schulgebäude sanieren. Schulen sollen ihre Höfe, Spielplätze und Gemeinschaftsräume für den Stadtteil öffnen können. Außerdem soll die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler mehr Beachtung finden.

Schulhöfe sollen grüner werden, mit mehr Bäumen und weniger Beton. Alte Schulen sollen repariert werden. Schulen sollen ihre Höfe für die Nachbarschaft öffnen können. Die seelische Gesundheit der Kinder soll wichtiger werden.

Geflüchtete Kinder in Regelschulen unterrichten, Mehrsprachigkeit fördern

Die Grünen wollen den getrennten Unterricht in Flüchtlingsunterkünften beenden und allen Kindern einen Platz an einer Regelschule anbieten. Geflüchtete Kinder sollen möglichst rasch in Regelklassen wechseln. Zugleich soll der Unterricht in den Familiensprachen ausgebaut werden.

Geflüchtete Kinder sollen nicht mehr in Unterkünften lernen. Sie sollen an normale Schulen gehen. Sie sollen schnell mit anderen Kindern zusammen lernen. Kinder sollen auch Unterricht in ihrer Familien-Sprache bekommen.

Lehrkräfte entlasten und Teams an Schulen aufbauen

Die Grünen wollen die Arbeitszeit von Lehrkräften erfassen und auf dieser Grundlage ein neues Arbeitszeitmodell entwickeln. An allen Schulen sollen Teams aus mehreren Berufsgruppen arbeiten, ohne dass Lehrerstellen wegfallen. Auch Referendarinnen und Referendare sollen weniger unterrichten müssen.

Lehrerinnen und Lehrer sollen weniger Belastung haben. Die Schulen sollen ihre Arbeits-Zeit genau aufschreiben. Daraus soll ein neues Modell für die Arbeits-Zeit entstehen. An Schulen sollen Menschen aus verschiedenen Berufen zusammen arbeiten.

Lehrkräfte gerechter auf Schulen verteilen

Die Grünen wollen erreichen, dass der Mangel an Lehrkräften nicht vor allem Schulen in schwieriger Lage trifft. Dazu sollen Einstellungskontingente zurückkehren und ein Stipendium Studierende an schlecht ausgestattete Schulen binden. Lehrkräfte mit ausländischen Abschlüssen sollen leichter in den Schuldienst kommen.

In Berlin fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Manche Schulen trifft das besonders hart. Die Grünen wollen die Lehrkräfte besser verteilen. Studierende bekommen Geld, wenn sie später an solchen Schulen arbeiten. Lehrkräfte aus dem Ausland sollen leichter eine Stelle bekommen.

Perspektivenjahr statt elftem Pflichtschuljahr einführen

Die Grünen lehnen ein verpflichtendes elftes Schuljahr für Jugendliche ohne Anschluss ab. Stattdessen setzen sie auf ein flexibles Perspektivenjahr und mehr Berufsorientierung an den Schulen. Alle Jugendlichen sollen eine Perspektive erhalten, auch ohne Abschluss.

Die Grünen wollen kein elftes Pflicht-Schuljahr. Stattdessen soll es ein Perspektiven-Jahr geben. Das Jahr soll flexibel sein. Schulen sollen mehr über Berufe informieren. Alle sollen mehrere Betriebe kennenlernen.

Ausbildungsgarantie per Umlage einführen

Die Grünen wollen eine Ausbildungsgarantie schaffen, die über eine Umlage finanziert wird. Die berufliche Erstausbildung soll grundlegend neu geordnet werden, mit Kompetenzzentren und einem neuen Landesinstitut. Hintergrund ist aus Sicht der Partei der starke Rückgang betrieblicher Ausbildungsplätze in Berlin.

Jeder junge Mensch soll einen Ausbildungs-Platz bekommen. Das nennt man Ausbildungs-Garantie. Bezahlt wird sie über eine Umlage. Das heißt: Betriebe zahlen gemeinsam in einen Topf ein. Es soll auch mehr Ausbildung an Schulen geben.

Studium flexibler machen, mehr Prüfungsversuche erlauben

Die Grünen wollen Studierenden mehr Prüfungsversuche geben und das Teilzeitstudium stärken. Das endgültige Nichtbestehen hat aus Sicht der Partei oft unverhältnismäßige Folgen für die Betroffenen. Lehrpläne sollen flexibler werden.

Studierende sollen Prüfungen öfter wiederholen dürfen. Wer endgültig durchfällt, darf das Fach heute nie wieder studieren. Die Grünen finden das zu hart. Studieren in Teilzeit soll leichter werden.

Hochschulbaugesellschaft für Sanierungen gründen

Die Grünen wollen eine Hochschulbaugesellschaft gründen, die die Gebäude der Berliner Hochschulen saniert. Die Gesellschaft soll die Arbeiten über Kredite finanzieren. Ziel ist es, den Verfall der Gebäude zu stoppen und den Sanierungsstau abzubauen.

Viele Gebäude der Berliner Hochschulen sind kaputt. Die Grünen wollen eine neue Bau-Gesellschaft gründen. Sie soll die Gebäude reparieren. Dabei soll sie auf Energie und Umwelt achten. Das Geld dafür soll aus Krediten kommen.

Protest und Mitbestimmung an Hochschulen schützen

Die Grünen wollen Hochschulen als Orte für friedlichen Protest und strittige Debatten erhalten und ihre Autonomie gegen politische Eingriffe wahren. Zugleich sollen alle Studierenden, besonders Jüdinnen und Juden, sicher studieren können. Die Mitbestimmung in den Gremien soll wachsen.

Die Grünen wollen friedlichen Protest an Hochschulen schützen. Die Politik soll sich weniger in die Hochschulen einmischen. Alle sollen dort sicher studieren können. Das gilt besonders für jüdische Studierende. Studierende sollen mehr mitbestimmen.

Juristische Ausbildung reformieren

Die Grünen wollen über die Justizministerkonferenz eine Reform der Ausbildung von Juristinnen und Juristen anstoßen und alle Beteiligten einbeziehen. Themen wie Rassismus, Sexismus und Antisemitismus sollen fest zur Ausbildung gehören. Im Referendariat sollen die Unterhaltsbeihilfe steigen und die Grenze für Zuverdienst entfallen.

Die Grünen wollen die Ausbildung für Juristinnen und Juristen ändern. Dafür sollen alle Beteiligten mitreden. Der Lernstoff soll kleiner werden. Die Noten sollen besser nachvollziehbar sein. Im Referendariat soll es mehr Geld geben. Das Referendariat ist der praktische Teil der Ausbildung.

Grüne: alle 27 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 30 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich mehr Staat, 28 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 13 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 13 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 4 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Diplomatie zuerst (-1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Diplomatie zuerst, 1 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Studiengang für gemeinnützige Wohnungswirtschaft aufbauen

Die Linke will ein Institut und einen Studiengang für gemeinnützige Wohnungswirtschaft gründen. Damit sollen Fachkräfte für den von ihr angestrebten gemeinwohlorientierten Umbau der Branche ausgebildet werden.

Die Linke will ein neues Studien-Fach schaffen. Dort lernen Menschen, wie Wohnungs-Firmen ohne Gewinn-Ziel arbeiten. Dazu soll es auch ein neues Institut geben. Die Partei sagt: Bisher lernt man nur die Wirtschaft mit Gewinn-Ziel.

Ausbildungsumlage ausweiten und Azubi-Werk schaffen

Die Linke will die Ausbildungsumlage so ausbauen, dass ausbildende Betriebe ihre Kosten für sämtliche Auszubildenden vollständig ersetzt bekommen. So sollen mehr Ausbildungsplätze entstehen, da laut Programm jedes Jahr Tausende Bewerberinnen und Bewerber leer ausgehen. Zudem unterstützt die Partei ein Azubi-Werk mit günstigem Wohnraum.

Viele junge Menschen in Berlin finden keinen Ausbildungs-Platz. Die Linke will Betrieben helfen, die ausbilden. Diese Betriebe sollen ihre Kosten zurückbekommen. Das Geld kommt aus einer Umlage. Das heißt: Alle Betriebe zahlen in einen gemeinsamen Topf ein. Azubis sollen außerdem günstige Wohnungen bekommen.

Gebührenfreie Bildung sichern und ausweiten

Die Linke will Bildung von der Kita bis zur Hochschule gebührenfrei halten und weitere Angebote kostenlos machen. Sie begründet das damit, dass Bildung zur Daseinsvorsorge gehöre und in Berlin jedes vierte Kind in Armut aufwachse.

Die Linke will, dass Bildung nichts kostet. Das gilt von der Kita bis zur Hochschule. Das kostenlose Fahrticket für Schüler soll bleiben. Auch ältere Schüler sollen kostenloses Mittagessen und Schulbücher bekommen. Die Betreuung nach dem Unterricht soll auch in Klasse vier kostenlos sein.

Gemeinschaftsschulen deutlich ausbauen

Die Linke will deutlich mehr Gemeinschaftsschulen, an denen Kinder von der Einschulung bis zum Abschluss zusammen lernen. Mittelfristig will sie das gegliederte Schulsystem überwinden. Aus ihrer Sicht lösen Gemeinschaftsschulen den Lernerfolg von der sozialen Herkunft.

An einer Gemeinschafts-Schule lernen alle Kinder zusammen. Das geht von der ersten Klasse bis zum Abschluss. Die Linke will viel mehr solche Schulen. Jeder Bezirk soll bis 2031 mindestens zwei neue starten. Später soll es keine getrennten Schulformen mehr geben.

Lehrkräfte entlasten und gerechter verteilen

Die Linke will mehr Lehrkräfte ausbilden, das vorhandene Personal entlasten und ausgebildete Lehrkräfte gleichmäßiger auf Bezirke und Schulen verteilen. Sie wirft dem Senat vor, den Lehrkräftemangel nur rechnerisch verringert zu haben. Kürzungen der schwarz-roten Koalition sollen zurückgenommen werden.

In Berlin fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die Linke will mehr von ihnen ausbilden. Sie sollen weniger Überstunden machen. Ihre Arbeitszeit soll genau erfasst werden. Die Lehrkräfte sollen gerechter auf die Schulen verteilt werden. Abschlüsse aus dem Ausland sollen leichter anerkannt werden.

Multiprofessionelle Teams an Schulen ausbauen

Die Linke will Schulen mit mehr Personal neben den Lehrkräften ausstatten, etwa Schulassistenz, Verwaltungsleitungen und IT-Fachleute. Ein eigenes Budget soll Schulen erlauben, selbst weitere Fachkräfte wie Therapeutinnen und Therapeuten fest einzustellen. Starten sollen die Verbesserungen an Schulen in schwieriger Lage.

An Schulen sollen nicht nur Lehrkräfte arbeiten. Die Linke will mehr Helfer, IT-Fachleute und Verwaltungs-Kräfte. Schulen sollen eigenes Geld für weitere Fachleute bekommen. Das können zum Beispiel Sprach-Therapeuten sein. Zuerst bekommen besonders belastete Schulen diese Hilfe.

Lehrkräftemangel geplant statt zufällig auffangen

Die Linke will, dass Schulen bei fehlenden Lehrkräften den Unterricht gezielt kürzen dürfen, statt dass Stunden ungeplant ausfallen. Sprachförderung und individuelle Förderung sollen dabei Vorrang erhalten, weil der Mangel aus Sicht des Programms bisher die Kinder mit dem größten Förderbedarf trifft.

In Berlin fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die Linke will, dass Schulen dann ihren Stundenplan gezielt kürzen dürfen. Unterricht soll nicht mehr zufällig ausfallen. Die Förderung einzelner Kinder und die Sprach-Förderung sollen Vorrang haben.

Besonders belastete Schulen zusätzlich ausstatten

Die Linke will Schulen mit vielen Problemlagen bevorzugt mit Geld und Personal versorgen. Dazu soll ein Modellprojekt „Zukunftsschulen“ kommen, in dem solche Schulen freier arbeiten können. Das Programm begründet dies damit, dass das Berliner Bildungssystem viele Kinder strukturell benachteilige.

Manche Schulen haben besonders viele Probleme. Die Linke will diesen Schulen mehr Geld und mehr Personal geben. Es soll auch ein neues Projekt geben. Es heißt „Zukunftsschulen“. Dort dürfen Schulen freier mit dem Lehrplan arbeiten.

Landesprogramm für Psychologie an Schulen einrichten

Die Linke will die psychosoziale Versorgung von Kindern und Jugendlichen ausbauen und dafür Psychologinnen und Psychologen direkt an die Schulen holen. Vorgesehen ist eine Fachkraft je 800 Schülerinnen und Schüler.

Die Linke will mehr für die seelische Gesundheit von Kindern tun. An den Schulen soll es Psychologinnen und Psychologen geben. Eine Fachkraft soll für 800 Kinder da sein. Kinder können dort einfach Hilfe bekommen.

Schulsozialarbeit an allen Schulen ausbauen

Die Linke will, dass jede Berliner Schule mindestens eine Stelle für Schulsozialarbeit hat, auch Oberstufenzentren und neu gegründete Schulen. Auf längere Sicht soll eine Fachkraft auf 150 Schülerinnen und Schüler kommen.

Jede Schule in Berlin soll mindestens eine Stelle für Schul-Sozialarbeit haben. Das gilt auch für neue Schulen. Später soll es noch mehr Stellen geben. Dann soll eine Fachkraft für 150 Kinder da sein.

Inklusive Schule mit Landeskonzept umsetzen

Die Linke will, dass alle Kinder wohnortnah eine inklusive Schule besuchen können, und beruft sich auf die UN-Behindertenrechtskonvention. Neue oder größere Förderzentren lehnt sie ab. Stattdessen soll ein Landeskonzept mit festen Zielen, Fristen und Investitionsmitteln entstehen.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Das nennt man Inklusion. Die Linke will keine neuen Förder-Schulen bauen. Sie will einen Plan für ganz Berlin machen. Der Plan soll feste Ziele und Geld enthalten.

Auslese beim Schulwechsel verringern

Die Linke will den Übergang auf die weiterführende Schule weniger von Noten abhängig machen. Der Probeunterricht soll entfallen, mehr Plätze sollen verlost werden, und das Sitzenbleiben soll auch an Gymnasien enden. Die Partei will damit Druck von Kindern nehmen und der sozialen Trennung an Schulen entgegenwirken.

Nach der Grundschule wechseln Kinder auf eine andere Schule. Die Linke will diesen Wechsel leichter machen. Den Probe-Unterricht soll es nicht mehr geben. Mehr Schulplätze sollen per Los vergeben werden. Auch am Gymnasium soll kein Kind mehr sitzenbleiben.

Mehrsprachigkeit und Erstsprachenunterricht ausbauen

Die Linke betrachtet Mehrsprachigkeit als wertvolle Fähigkeit und will sie an Schulen fördern. Der Unterricht in der Erstsprache soll wachsen, und Arabisch und Kurdisch sollen als Fremdsprachen wählbar werden.

Viele Kinder in Berlin sprechen mehrere Sprachen. Die Linke findet das wertvoll. Kinder sollen in der Schule mehr Unterricht in ihrer ersten Sprache bekommen. Arabisch und Kurdisch sollen neue Schul-Fächer werden.

Schulen gegen extreme Rechte unterstützen

Die Linke will Schulen im Umgang mit rechtsextremen Vorfällen stärken. Geplant sind finanzierte Präventionsangebote, Fortbildungen, Leitlinien und Fördergeld für Projekte von Schülerinnen und Schülern. Die Partei verweist auf einen aus ihrer Sicht stattfindenden Rechtsruck in der Gesellschaft.

Die Linke will Schulen im Umgang mit extremen Rechten helfen. Es soll Angebote zur Vorbeugung geben. Lehrerinnen und Lehrer sollen Fortbildungen bekommen. Schülerinnen und Schüler sollen Geld für eigene Projekte für Demokratie bekommen.

Mitbestimmung an Schulen stärken

Die Linke will Schulen demokratischer machen und Schülerinnen und Schülern mehr Mitsprache geben. Ihre Vertretungen sollen eigenes Geld und festgelegte Rechte bekommen. Der Klassenrat gilt der Partei dabei als wichtigstes Mittel.

Schülerinnen und Schüler sollen in der Schule mehr mitbestimmen. Ihre Vertretungen sollen eigenes Geld bekommen. Sie sollen auch klare Rechte haben. Das gilt auch an Grundschulen. Es soll Räume geben, die Schülerinnen und Schüler selbst gestalten.

Politische Bildung an Schulen ausbauen

Die Linke will das Schulfach Politische Bildung stärken und es zusätzlich an Grundschulen ab der vierten Klasse und an Berufsschulen einführen. Außerschulische Träger und die Landeszentrale für politische Bildung sollen dauerhaft abgesichert werden. Ziel ist laut Programm, junge Menschen zu politischer Mündigkeit zu befähigen.

Die Linke will mehr Politik-Unterricht an Schulen. Das Fach soll es schon ab Klasse 4 geben. Auch Berufs-Schulen sollen das Fach bekommen. Vereine für politische Bildung sollen länger Geld erhalten.

Medienbildung und digitale Ausstattung der Schulen ausbauen

Die Linke will Medienbildung ab der Grundschule verbindlich in den Lehrplänen verankern und alle Schülerinnen und Schüler mit Zugang zu digitalen Geräten und Internet für die Schule versorgen. Schulen sollen eigene Medienbeauftragte und IT-Administratoren bekommen. Bei Software setzt das Programm auf Open Source und einen vorsichtigen Umgang mit künstlicher Intelligenz.

Kinder sollen ab der Grundschule den Umgang mit Medien lernen. Alle Schüler sollen einen Laptop für die Schule nutzen können. Arme Familien bekommen das Gerät gestellt. Jede Schule soll Fachleute für die Technik bekommen. Computer-Programme sollen keine Noten vergeben.

Handyregeln von den Schulen selbst festlegen lassen

Die Linke lehnt pauschale Handyverbote für alle Jahrgänge ab. Jede Schulgemeinschaft soll ihre Regeln demokratisch selbst erarbeiten. Solange es keine solche Regelung gibt, soll bis zur neunten Klasse der Schultag grundsätzlich ohne Handy stattfinden.

Die Linke will kein Handy-Verbot für alle Klassen. Jede Schule soll ihre Handy-Regeln selbst beschließen. Schüler, Eltern und Lehrer entscheiden gemeinsam. Gibt es noch keine Regel, bleibt das Handy bis Klasse 9 aus.

Noten bis Klasse 9 ersetzen, Hausaufgaben abbauen

Die Linke will Ziffernnoten bis zur neunten Klasse an allen Schularten durch mündliche und schriftliche Rückmeldungen ersetzen und Hausaufgaben abbauen. Das soll den Leistungsdruck senken und die eigene Motivation fördern. Hausaufgaben verstärken aus Sicht des Programms soziale Ungleichheit, weil nicht alle Kinder zu Hause Zeit, Ruhe und Hilfe haben.

Die Linke will bis Klasse 9 keine Noten mit Zahlen mehr. Lehrer sollen stattdessen sagen oder schreiben, wie ein Kind steht. Es soll weniger Hausaufgaben geben. Geübt wird vor allem in der Schule. Kinder sollen freie Zeit ohne Pflicht-Aufgaben haben.

Bundeswehr-Kooperationen mit Schulen beenden

Die Linke will sämtliche Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Berliner Schulen beenden und Werbung sowie Rekrutierung bei Minderjährigen verbieten. Schulen sollen militärfreie Orte sein, an denen zivile Friedenspädagogik fest verankert ist. Eine Wehrpflicht lehnt die Partei in jeder Form ab.

Die Bundeswehr soll nicht mehr an Berliner Schulen kommen. Sie soll nicht bei Kindern und Jugendlichen für sich werben. Schulen sollen stattdessen Friedens-Erziehung anbieten. Die Linke ist gegen eine Wehrpflicht.

Schulbauoffensive fortsetzen und Schulgebäude öffnen

Die Linke will die Berliner Schulbauoffensive fortsetzen und möglichst beschleunigen, weil laut Programm noch über 25.000 Schulplätze fehlen. Schulgebäude sollen stärker für Sport, Musik und andere Nutzungen aus dem Stadtteil offenstehen. Über den Bundesrat will die Partei ein Sondervermögen für Bildung anstoßen.

Berlin soll weiter neue Schulen bauen und alte Schulen reparieren. Laut Programm fehlen noch über 25.000 Schulplätze. Vereine und Musikgruppen sollen Schulgebäude mitnutzen dürfen. Der Bund soll einen eigenen Geld-Topf für Bildung schaffen.

Mehr Personal im Ganztag an Grundschulen

Die Linke will den Personalschlüssel im Ganztag an Grundschulen deutlich verbessern: Eine Vollzeitkraft soll für 15 statt rechnerisch 22 Kinder da sein. Dafür sollen Bundesmittel aus dem Investitionsprogramm zum Ganztagsausbau genutzt werden. Auch Leitung, Räume, Mensen und Schulbibliotheken sollen besser ausgestattet werden.

Im Ganztag sollen mehr Erzieher arbeiten. Eine Fachkraft soll nur noch 15 Kinder betreuen. Heute sind es rechnerisch 22 Kinder. Schulen sollen mehr Mensen bekommen. Erzieher sollen überall nach Tarif-Vertrag bezahlt werden.

Schulreinigung in öffentliche Hand überführen

Die Linke will die Reinigung der Berliner Schulen in der kommenden Wahlperiode kommunalisieren, also von der öffentlichen Hand selbst erledigen lassen. Für das Schulmittagessen soll derselbe Schritt geprüft werden.

Die Schulen sollen von eigenen Beschäftigten der Bezirke geputzt werden. Heute machen das oft private Firmen. Das Land soll den Bezirken dafür Geld und Stellen geben. Beim Schul-Essen will die Linke das auch prüfen.

Außerschulische Bildung verlässlich finanzieren

Die Linke will die Träger außerschulischer Bildung ausreichend finanzieren und ihre Zusammenarbeit mit Schulen vertiefen, vor allem im Ganztag. Kulturelle Bildung soll dauerhaft abgesichert sein, weil sie aus Sicht des Programms der Schlüssel zu kultureller Teilhabe ist.

Lern-Angebote außerhalb der Schule sollen genug Geld bekommen. Dazu gehören Musik-Schulen und Jugend-Kunstschulen. Sie sollen enger mit Schulen zusammenarbeiten. Das Geld soll sicher sein und nicht bei jedem Haushalt wackeln.

Berufliche Bildung stärken und Ausbildungsplatz garantieren

Die Linke will, dass alle die Schule mit einer Perspektive für Ausbildung oder Studium verlassen, und verspricht eine Ausbildungsgarantie. Berufsorientierung soll schon in der Grundschule beginnen und Aufgabe der ganzen Schule sein. Die Oberstufenzentren sollen technisch modernisiert werden.

Jeder junge Mensch soll nach der Schule einen Plan für den Beruf haben. Wer nicht studieren will, soll einen Ausbildungs-Platz angeboten bekommen. Schulen sollen früh über Berufe informieren. Alle Schulen sollen Werkstätten bekommen. Berufs-Schulen sollen moderne Technik erhalten.

Übergang von Schule in Ausbildung verbessern

Die Linke will das elfte Pflichtschuljahr ausbauen und Jugendlichen den Wechsel in eine duale Ausbildung erleichtern. Schulische und betriebliche Berufsbildung sollen künftig von einer einzigen Senatsverwaltung verantwortet werden, damit beim Übergang in den Beruf keine Brüche entstehen.

Die Linke will Jugendlichen nach der Schule besser helfen. Das elfte Schuljahr soll mehr Chancen bieten. Jugendliche sollen leichter in eine Ausbildung wechseln können. Eine einzige Behörde soll für die Berufsbildung zuständig sein.

Ethik als Pflichtfach behalten, Religionspflicht ablehnen

Die Linke will Ethik als reguläres Schulfach in Berlin beibehalten. Einen verpflichtenden Religionsunterricht lehnt sie ab, auch wenn er als Wahlpflichtfach gestaltet wäre.

In Berlin haben alle Schüler das Fach Ethik. Die Linke will, dass das so bleibt. Religion soll kein Pflicht-Fach werden. Das gilt auch für ein Wahl-Pflicht-Fach.

Schulgeld an Privatschulen verbindlich regeln

Die Linke will für Privatschulen eine verbindliche Schulgeldtabelle einführen und das Sonderungsverbot des Grundgesetzes durchsetzen. Dieses Verbot besagt, dass Privatschulen Kinder nicht nach dem Einkommen der Eltern auswählen dürfen. Vorrang hat für die Partei das öffentliche Schulsystem.

Die Linke will feste Regeln für das Schulgeld an Privat-Schulen. Privat-Schulen dürfen Kinder nicht nach dem Geld der Eltern auswählen. Das steht im Grundgesetz. Die Linke will, dass sich alle daran halten. Öffentliche Schulen sind der Partei am wichtigsten.

Dozenten an Volkshoch- und Musikschulen fest anstellen

Die Linke will den bisher freiberuflichen Lehrkräften an Berliner Volkshochschulen und Musikschulen eine Festanstellung anbieten, ohne dass sie sich neu bewerben müssen. Das soll ihnen berufliche Sicherheit und den Bezirken Rechtssicherheit geben. Außerdem sollen Angebote zur Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene weiter nach Bedarf finanziert werden.

Viele Lehrkräfte an Volkshochschulen und Musikschulen arbeiten ohne feste Stelle. Die Linke will ihnen eine feste Stelle anbieten. Sie müssen sich dafür nicht neu bewerben. Außerdem soll es weiter Geld für Kurse im Lesen, Schreiben und Rechnen geben.

Personalschlüssel und Qualität in Kitas verbessern

Die Linke will die Kita-Qualität durch mehr Personal und mehr Raum pro Kind erhöhen. Der Geburtenrückgang soll genutzt werden, um den Betreuungsschlüssel zu verbessern. Zudem sollen das bisherige Berliner Bildungsprogramm verteidigt sowie Kinderschutz und Gesundheitsschutz in Kitas gestärkt werden.

Die Linke will bessere Kitas. Eine Fachkraft soll sich um weniger Kinder kümmern. Jedes Kind soll mehr Platz haben. Alle Fachkräfte sollen wissen, wie sie Kinder schützen. Die Kitas sollen leiser und im Sommer kühler werden.

Kita-Sozialarbeit ausbauen und regelfinanzieren

Die Linke will das Modellprogramm Kita-Sozialarbeit erhalten und stufenweise ausweiten. Mittelfristig sollen zehn Prozent der Berliner Kitakinder davon profitieren, langfristig soll es das Angebot überall geben. Nach Darstellung des Programms stärkt es den Kinderschutz und entlastet das Personal.

In manchen Kitas arbeiten Sozialarbeiter. Sie helfen Familien bei Anträgen und anderen Problemen. Die Linke will mehr davon. Bald soll jedes zehnte Kita-Kind diese Hilfe haben. Später soll es sie in ganz Berlin geben.

Landeseigene Kitas stärken, Kita-Finanzierung umbauen

Die Linke will die landeseigenen Kitabetriebe stärken und ihren Anteil an den Berliner Kitaplätzen auf ein Drittel anheben. Räume und Personal sollen trotz sinkender Kinderzahlen im Kita-System bleiben. Die aus Sicht der Partei unzureichende Finanzierung der Kitas soll grundlegend überprüft werden.

Berlin hat eigene Kita-Betriebe. Die Linke will, dass sie jeden dritten Kita-Platz anbieten. Es gibt weniger Kinder als früher. Trotzdem sollen Räume und Personal bleiben. Die Linke will die Bezahlung der Kitas neu regeln. Sie prüft eine Abgabe für Arbeitgeber.

Zugang zu Kita und Tagespflege erleichtern

Die Linke will Hürden beim Kitazugang abbauen, die laut Programm vor allem Kinder mit Behinderung und aus benachteiligten Gruppen treffen. Alle Familien sollen den Kita-Gutschein automatisch erhalten, und Jugendämter sollen auf einen Teil der Plätze zugreifen können. Die Kindertagespflege soll besser vergütet werden.

Nicht alle Kinder bekommen leicht einen Kita-Platz. Die Linke will das ändern. Jede Familie soll den Kita-Gutschein automatisch bekommen. Er soll leicht zu verstehen sein. Jugendämter sollen einige Plätze für Kinder in schwieriger Lage vergeben. Tagesmütter und Tagesväter sollen mehr Geld bekommen.

Sprachförderung und Inklusion in Kitas ausbauen

Die Linke will allen Kindern vor der Einschulung mindestens zwei Jahre Kita ermöglichen, um die Sprachkompetenz zu fördern. Herkunftssprachen sollen im Kitaalltag anerkannt und genutzt werden. Für Kinder mit Behinderung plant die Partei eine Offensive für barrierefreie frühkindliche Bildung.

Jedes Kind soll vor der Schule mindestens zwei Jahre in die Kita gehen können. Dort lernen Kinder besser sprechen. Auch die Sprachen der Familien sollen in der Kita Platz haben. Eltern sollen kein Bußgeld zahlen müssen. Kinder mit Behinderung sollen überall einen Kita-Platz finden.

Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern stärken

Die Linke will die Ausbildung für Kita-Fachkräfte verbessern und mehr davon an staatlichen Schulen stattfinden lassen. Private Schulen sollen dieselben Qualitätsvorgaben erfüllen. Begründet wird das damit, dass viele Fachkräfte bald in Rente gehen und der Beruf aus Sicht der Partei an fachlichem Niveau zu verlieren droht.

Die Linke will die Ausbildung für Kita-Fachkräfte besser machen. Mehr Menschen sollen an staatlichen Schulen lernen. Private Schulen sollen die gleichen Regeln einhalten. Praxis-Stunden in der Ausbildung sollen bezahlt werden.

Hochschulen verlässlich finanzieren und sanieren

Die Linke will neue Hochschulverträge schließen, die die Hochschulen ausreichend finanzieren, und dabei vor allem Studienplätze sichern. Der Sanierungsstau soll abgebaut werden; eine kreditfähige öffentliche Hochschulbaugesellschaft akzeptiert die Partei nur unter Bedingungen.

Die Linke will den Hochschulen in Berlin genug Geld geben. Dafür soll es neue feste Verträge geben. Die Studien-Plätze sollen sicher sein. Alte Gebäude sollen repariert werden. Private Firmen sollen daran nicht einseitig verdienen.

Studium gebührenfrei halten, Studierendenwerk stärken

Die Linke will, dass in Berlin weiterhin keine Studiengebühren anfallen, auch nicht für Studierende aus dem Ausland. Das Studierendenwerk soll mehr Geld vom Land erhalten.

Das Studium in Berlin soll weiter nichts kosten. Das gilt auch für Studierende aus anderen Ländern. Das Studierenden-Werk soll mehr Geld bekommen. Es hilft Studierenden mit Beratung, Essen und Wohnen.

Open Science und Wissenschaftskommunikation ausbauen

Die Linke will, dass Hochschulen ihre Forschungsfragen zusammen mit der Stadtgesellschaft entwickeln und ihre Ergebnisse öffentlich zugänglich machen. Open Science soll gezielt gefördert und die Wissenschaftskommunikation ausgebaut werden.

Die Linke will: Forschung soll für alle offen sein. Die Hochschulen sollen mit den Menschen in Berlin zusammenarbeiten. Alle sollen die Ergebnisse der Forschung lesen können. Dafür soll es Förder-Geld geben.

Dauerstellen und bessere Arbeitsbedingungen an Hochschulen

Die Linke will, dass dauerhafte Aufgaben an Hochschulen von unbefristet Beschäftigten erledigt werden. Lehraufträge sollen besser bezahlt, ausgelagerte Bereiche bei Bedarf zurückgeholt und das Lehrstuhlprinzip durch Departmentstrukturen ersetzt werden.

Die Linke will bessere Arbeit an den Hochschulen. Wer eine dauerhafte Aufgabe hat, soll eine feste Stelle bekommen. Lehr-Beauftragte sollen mehr Geld bekommen. Die Hochschulen sollen Arbeiten nicht an fremde Firmen abgeben.

Hürden an Hochschulen abbauen, Diskriminierung verhindern

Die Linke will den Zugang zu Studium und Wissenschaft für benachteiligte Gruppen erleichtern. Dazu gehören Förderprogramme, mehr Inklusion, eine stärkere Antidiskriminierungsarbeit und mehr Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft.

Die Linke will: Alle sollen gut studieren können. Es soll mehr Hilfe für benachteiligte Studierende geben. Menschen mit Behinderung sollen passende Studien-Plätze bekommen. Die Hochschulen sollen mehr gegen Diskriminierung tun.

Mitbestimmung an Hochschulen ausweiten

Die Linke will die Gremien der Hochschulen weiter demokratisieren. Beschäftigte in Technik, Service und Verwaltung sollen an der akademischen Selbstverwaltung teilnehmen und auch bei Berufungen mitentscheiden.

Die Linke will mehr Mitbestimmung an den Hochschulen. Alle Gruppen sollen mitreden können. Auch Beschäftigte aus Technik und Verwaltung sollen mitentscheiden. Zum Beispiel bei der Auswahl neuer Professorinnen und Professoren.

Lehre verbessern und Prüfungslast senken

Die Linke will die Qualität von Lehre und Studium fördern. Vorgesehen sind mehr forschungsorientierte Lehre, mehr studentische Tutorien, eine stärkere Rolle der Studierenden bei der Qualitätssicherung und weniger Prüfungen.

Die Linke will besseren Unterricht an den Hochschulen. Es soll mehr Tutorien geben. Das sind Lern-Gruppen, die Studierende leiten. Studierende sollen ihre Meinung zur Lehre sagen können. Es soll weniger Prüfungen geben.

Ordnungsmaßnahmen im Hochschulgesetz abschaffen

Die Linke will die Ordnungsmaßnahmen aus dem Berliner Hochschulgesetz streichen. Aus Sicht des Programms zielen sie einseitig darauf, Studierende zu disziplinieren.

Im Berliner Hochschul-Gesetz stehen Ordnungs-Maßnahmen. Das sind Strafen der Hochschule gegen Studierende. Die Linke will diese Strafen abschaffen. Sie findet: Die Regeln richten sich einseitig gegen Studierende.

Forschungsfreiheit sichern und Zivilklauseln ausweiten

Die Linke will die Freiheit von Forschung und Lehre durch gute Finanzierung und den Schutz der Hochschulautonomie sichern. Bedrohte Forschungsrichtungen und angefeindete Forschende sollen Unterstützung erhalten, und Zivilklauseln sollen umgesetzt und ausgeweitet werden.

Die Linke will die Freiheit der Forschung schützen. Die Hochschulen sollen genug Geld bekommen. Bedrohte Forscherinnen und Forscher sollen Schutz bekommen. Hochschulen sollen nur für friedliche Zwecke forschen. Diese Regel heißt Zivil-Klausel.

Jährlich 3.000 Lehrkräfte ausbilden

Die Linke will, dass Berlin jedes Jahr 3.000 Lehramtsabsolventinnen und -absolventen hervorbringt, weil der Einstellungsbedarf dauerhaft so hoch sei. Die Hochschulen sollen dafür zusätzliches Geld erhalten, und die Ausbildungskapazitäten sollen per Gesetz an den Bedarf gekoppelt werden.

Berlin braucht mehr Lehrerinnen und Lehrer. Die Linke will jedes Jahr 3.000 neue Lehrkräfte ausbilden. Die Hochschulen sollen dafür mehr Geld bekommen. Ein Gesetz soll regeln: Es gibt so viele Studien-Plätze, wie Berlin Lehrkräfte braucht.

Lehramtsstudium praxisnäher gestalten

Die Linke will das Lehramtsstudium stärker auf den Beruf ausrichten. Didaktik, Erziehungswissenschaft und Schulpraxis sollen schon ab dem Bachelor mehr Gewicht bekommen, und das Praxissemester soll besser betreut werden.

Die Linke will das Lehramts-Studium ändern. Studierende sollen mehr Praxis an Schulen bekommen. Sie sollen früher lernen, wie man gut unterrichtet. Im Praxis-Semester sollen sie mehr Betreuung bekommen. Sie sollen dafür auch Geld bekommen.

Referendariat besser bezahlen und entlasten

Die Linke will die Ausbildung im Referendariat in den Mittelpunkt stellen und die Bezüge auf mindestens 1.800 Euro anheben. Die angerechnete Unterrichtsverpflichtung soll wieder auf sieben Wochenstunden sinken.

Referendare sind Lehrkräfte in Ausbildung. Die Linke will ihnen mindestens 1.800 Euro zahlen. Sie sollen weniger Stunden allein unterrichten müssen. So bleibt mehr Zeit zum Lernen. Erfahrene Lehrkräfte sollen sie besser begleiten.

Quereinstieg in den Lehrberuf erleichtern

Die Linke sieht den Quereinstieg weiter als Weg, neue Lehrkräfte zu gewinnen, und will den Zugang erweitern. Die Liste der Mangelfächer soll überprüft und erweitert oder ganz abgeschafft werden, und auch Bewerberinnen und Bewerber mit nur einem Fach sollen unterrichten dürfen.

Manche Menschen werden Lehrkraft ohne Lehramts-Studium. Das nennt man Quer-Einstieg. Die Linke will das leichter machen. Auch Menschen mit nur einem Schul-Fach sollen Lehrkraft werden können. Sie bekommen dann eine Weiterbildung in Pädagogik.

Fort- und Weiterbildung an Schulen ausbauen

Die Linke will für die Beschäftigten der Berliner Schulen ein praxisnahes und qualitativ gutes Fort- und Weiterbildungsangebot. Zu Inklusion, Antidiskriminierung, Demokratie- und Medienbildung soll es verbindliche Angebote geben. Lebenslanges Lernen verbessert aus Sicht des Programms auch die Qualität der Schulen.

Die Linke will bessere Fortbildungen für Menschen, die an Schulen arbeiten. Manche Themen sollen Pflicht sein. Zum Beispiel Inklusion und Demokratie. Schulen sollen dafür zusätzliche Studientage bekommen.

Juristische Ausbildung und Examen reformieren

Die Linke will die juristische Ausbildung modernisieren: weniger Pflichtstoff im Examen, ein digitales erstes Examen und eine verdeckte Zweitkorrektur. Im Referendariat sollen mehr Ausbildungsplätze die langen Wartezeiten verkürzen, und die Teilzeitvariante soll ohne Gehaltskürzung möglich sein.

Die Linke will die Ausbildung für Juristen ändern. Im Examen soll es weniger Pflicht-Stoff geben. Man soll das Examen am Computer schreiben können. Der zweite Prüfer soll die erste Note nicht kennen. Es soll mehr Plätze im Referendariat geben.

Linke: alle 50 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 9 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Betreuungsschlüssel in Kitas verbessern

Die SPD will, dass in Kitas mehr Personal auf weniger Kinder kommt. Das soll mehr Zeit für individuelle Förderung, Elterngespräche und Dokumentation schaffen. Auch die landeseigenen Kita-Betriebe sollen finanziell abgesichert werden.

In den Kitas soll es mehr Personal für die Kinder geben. Dann haben die Fachkräfte mehr Zeit für jedes Kind. Die SPD will auch die Kitas des Landes Berlin mit mehr Geld sichern.

Sprachförderung vor der Einschulung verbindlich machen

Die SPD will den Sprachstand aller Kinder verpflichtend feststellen und Kinder mit Förderbedarf vor der Schule gezielt unterstützen. Das verpflichtende letzte Kita-Jahr soll in ganz Berlin umgesetzt werden. Jedes Kind soll beim Schulstart dem Unterricht folgen können.

Alle Kinder sollen vor der Schule einen Sprach-Test machen. Kinder mit Problemen bekommen dann Hilfe beim Sprechen. Das letzte Kita-Jahr soll für alle Kinder Pflicht sein. So sollen alle Kinder in der Schule gut mitkommen.

Zahl der Gemeinschaftsschulen verdoppeln

Die SPD will doppelt so viele Gemeinschaftsschulen und an jeder weiterführenden Schule alle Abschlüsse bis zum Abitur ermöglichen. Sie begründet das damit, dass die Herkunft noch zu oft über den Bildungsweg entscheidet. Mehr Gymnasien ab Klasse 5 lehnt sie ab.

In Gemeinschafts-Schulen lernen alle Kinder lange zusammen. Die SPD will doppelt so viele davon. An jeder Schule soll man alle Abschlüsse machen können, auch das Abitur. Die SPD will nicht mehr Gymnasien, die schon ab Klasse 5 beginnen.

Inklusion an Regelschulen ausbauen

Die SPD will, dass Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam an Regelschulen lernen. Förderzentren sollen nicht mehr werden, sondern nach einem verbindlichen Zehn-Jahres-Plan zu inklusiven Angeboten umgebaut werden.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Die SPD will keine neuen Förder-Schulen. Die bestehenden sollen sich in zehn Jahren verändern. Die normalen Schulen bekommen dafür mehr Fachleute.

Schulen eigenständiger machen, Schulaufsicht unabhängig stellen

Die SPD will den Schulen mehr eigene Entscheidungen bei Pädagogik, Personal und Geld geben. Zugleich sollen sie stärker mit erhobenen Daten arbeiten. Die Schulaufsicht soll eine unabhängige Kontroll- und Beschwerdestelle werden.

Schulen sollen mehr selbst entscheiden. Das gilt für Unterricht, Personal und Geld. Sie sollen öfter messen, wie gut die Kinder lernen. Die Schul-Aufsicht soll unabhängig werden und Beschwerden annehmen.

Lehrpläne verschlanken und Ganztag ausbauen

Die SPD will die Rahmenlehrpläne kürzen, die Stundentafel flexibler machen und den Ganztag an Grundschulen ausbauen. Unterricht und Angebote außerhalb des Unterrichts sollen enger verbunden werden. Unterrichtsmaterial soll für jedes Kind kostenlos bleiben.

Die Lehrpläne sollen kürzer werden. Schulen sollen ihre Stunden freier einteilen. Die Betreuung am Nachmittag soll bis Klasse 6 wachsen. Schul-Material bleibt für alle Kinder kostenlos.

Demokratiebildung und Mitbestimmung an Schulen stärken

Die SPD will die Fächer Politik und Ethik unverändert erhalten und lehnt eine Wahl zwischen Ethik und Religion ab. Schülerinnen und Schüler sollen ab der ersten Klasse mehr mitbestimmen. Das Programm begründet dies damit, dass junge Menschen Demokratiefeinden heute früher begegnen, oft über soziale Medien.

Die Fächer Politik und Ethik sollen bleiben, wie sie sind. Schüler sollen nicht zwischen Ethik und Religion wählen. Kinder sollen ab Klasse 1 mehr mitbestimmen. So sollen sie Demokratie lernen.

Handyverbot an Grundschulen, digitale Bildung ausbauen

Die SPD will Handys an allen Grundschulen verbieten und begründet das mit Gesundheits- und Kinderschutz. Zugleich soll ein neuer Rahmenlehrplan digitale Bildung in allen Fächern und Jahrgängen verankern.

An Grundschulen sollen Handys verboten sein. Das soll die Kinder schützen. Gleichzeitig sollen Kinder mehr über digitale Themen lernen. Dazu gehören soziale Medien und Sicherheit im Internet.

Lehrkräfte entlasten und Schulpersonal ausbauen

Die SPD will die Arbeitszeit von Lehrkräften erfassen, sie entlasten und mehr nichtpädagogisches Personal einstellen. Jede Schule soll mindestens eine Stelle für Schulsozialarbeit haben. So sollen sich Pädagoginnen und Pädagogen auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.

Lehrer sollen ihre Arbeitszeit aufschreiben können. Schulen bekommen mehr Personal für Verwaltung, Technik und Hausmeister-Arbeit. Jede Schule soll eine Stelle für Sozial-Arbeit haben. Lehrer haben dann mehr Zeit für den Unterricht.

Schulbauoffensive mit Schwerpunkt Sanierung fortsetzen

Die SPD will den Schulbau im bisherigen Umfang weiterführen und stärker auf die Sanierung bestehender Gebäude setzen. Die Finanzierung soll öffentlich bleiben; Partnerschaften mit privaten Investoren im Schulbau lehnt sie ab.

Berlin soll weiter viele Schulen bauen und reparieren. Alte Schul-Gebäude sollen jetzt stärker saniert werden. Das Geld dafür soll vom Staat kommen. Private Firmen sollen keine Schulen für das Land finanzieren.

Berufliche Bildung modernisieren

Die SPD will die beruflichen Schulen mit einem eigenen Entwicklungsplan, besserer Ausstattung und einem Landesinstitut stärken. Alle Jugendlichen sollen einen Abschluss und einen Anschluss erreichen. Die Berufsorientierung soll schon in der Grundschule beginnen.

Die Berufs-Schulen sollen besser werden. Sie bekommen einen Plan, moderne Technik und genug Lehrer. Ein neues Institut soll auf die Qualität achten. Kinder sollen schon in der Grundschule etwas über Berufe lernen.

Erwachsenenbildung zugänglich und bezahlbar gestalten

Die SPD will Angebote für Erwachsene wie Volkshochschulen, Bibliotheken und den Zweiten Bildungsweg günstig oder gebührenfrei machen. Alphabetisierung und Grundbildung sollen gestärkt werden. Für Beschäftigte in der Erwachsenenbildung sollen bessere Arbeitsbedingungen gelten.

Auch Erwachsene sollen gut lernen können. Kurse sollen wenig oder nichts kosten. Menschen sollen besser lesen und schreiben lernen können. Wer in diesen Kursen unterrichtet, soll gute Arbeits-Bedingungen haben.

Studienplätze erhalten und Hochschulen verlässlich finanzieren

Die SPD will die bestehenden Studienplätze in Berlin erhalten und die Hochschulen stabil finanzieren. Gebäude der Wissenschaft sollen über eine vom Land finanzierte Baugesellschaft saniert und neu gebaut werden. Das Programm sieht die Wissenschaft als Motor für Innovation und wirtschaftlichen Erfolg.

Berlin soll keine Studien-Plätze streichen. Die Hochschulen sollen sicher Geld bekommen. Eine neue Gesellschaft des Landes soll Hochschul-Gebäude bauen und reparieren. Berlin soll gute Forscher aus aller Welt gewinnen.

Transfer aus der Forschung und Ausgründungen erleichtern

Die SPD will, dass Forschungsergebnisse häufiger in Unternehmen und in der Gesellschaft ankommen. Dazu sollen einheitliche Regeln für geistiges Eigentum Ausgründungen aus Hochschulen vereinfachen. Auch der Austausch zwischen Wissenschaft und Bevölkerung soll wachsen.

Die SPD will: Ideen aus der Forschung sollen genutzt werden. Forschende sollen leichter eine Firma gründen können. Dafür soll es in Berlin gleiche Regeln für alle Hochschulen geben. Die Wissenschaft soll auch mehr mit den Bürgern sprechen.

Studium bezahlbar halten, Wohnheimplätze verdoppeln

Die SPD will das Studium an staatlichen Hochschulen gebührenfrei halten und den Anteil an Wohnungen für Studierende verdoppeln. Im Bund setzt sie sich für ein BAföG ein, das nicht vom Einkommen der Eltern abhängt. Begründet wird das damit, dass das BAföG für das Leben in Berlin nicht ausreiche.

Studieren an staatlichen Hochschulen soll weiter nichts kosten. Die SPD will doppelt so viele Wohnungen für Studierende. Das BAföG ist Geld vom Staat für das Studium. Es soll nicht mehr vom Geld der Eltern abhängen. Auch das Semester-Ticket soll günstig bleiben.

Flexibleres Studium und Weiterbildung als Hochschulaufgabe

Die SPD will Studienangebote stärker an erwerbstätige Studierende anpassen und die Betreuung verbessern. Akademische Weiterbildung soll künftig auch eine staatliche Aufgabe der Hochschulen sein. Das Programm begründet dies mit dem demografischen Wandel und den Veränderungen durch KI.

Viele Studierende arbeiten neben dem Studium. Die SPD will deshalb mehr Studiengänge, die dazu passen. Hochschulen sollen auch mehr Weiterbildung anbieten. Das soll eine Aufgabe des Staates werden. Menschen mit wenig Lohn sollen so besser lernen können.

Dauerstellen in der Wissenschaft zur Regel machen

Die SPD will mehr unbefristete Stellen für wissenschaftliches Personal schaffen. Wer promoviert ist, soll in der Regel unbefristet beschäftigt werden. Über den Bundesrat will sie das Gesetz über befristete Verträge in der Wissenschaft reformieren.

Viele Forschende haben nur Verträge auf Zeit. Die SPD will mehr feste Stellen an Hochschulen. Wer einen Doktortitel hat, soll meist eine feste Stelle bekommen. Dafür will die SPD auch ein Bundes-Gesetz ändern.

Antisemitismus an Hochschulen bekämpfen, Diversität fördern

Die SPD will gegen Antisemitismus, Islamismus, Rassismus und Diskriminierung an Hochschulen vorgehen und die Vorbeugung stärken. Zugleich sollen Gleichstellung und Diversität mehr Förderung erhalten. Das Programm betont, dass die Wissenschaftsfreiheit gilt und demokratischer Protest möglich bleibt.

Jüdische Menschen sollen sich an Hochschulen sicher fühlen. Die SPD will gegen Hass auf Juden und gegen Rassismus vorgehen. Protest soll an Hochschulen aber weiter möglich sein. Es soll mehr Stellen für Beschwerden geben. Benachteiligte Studierende sollen mehr Hilfe bekommen.

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