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Was sagen die Parteien in Niedersachsen zur Bildung?

4 aktuelle Wahlprogramme in Niedersachsen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1,1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 3 eher konservativ, 3 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Duale Ausbildung stärken, Meisterpflicht ausweiten

Die AfD will die duale Ausbildung stärken und in der Fläche ausbauen, um mehr praxisnahe Fachkräfte zu gewinnen. Für alle selbstständigen Handwerksberufe soll wieder ein Meister- oder Gesellenbrief Voraussetzung sein.

Die AfD will die duale Ausbildung stärken. Dabei lernt man im Betrieb und in der Berufsschule. Es soll mehr Angebote auch auf dem Land geben. Wer einen eigenen Handwerks-Betrieb führt, soll einen Meister-Brief oder Gesellen-Brief brauchen.

Dreigliedriges Schulsystem und Diplomstudiengänge wiederherstellen

Die AfD will zum dreigliedrigen Schulsystem aus Hauptschule, Realschule und Gymnasium zurückkehren und Diplom- sowie Magisterstudiengänge wieder einführen. Schulen und Hochschulen sollen sich stärker an Leistung ausrichten und nach Sicht der Partei frei von Ideologie sein.

Die AfD will wieder drei getrennte Schul-Arten. Das sind Hauptschule, Realschule und Gymnasium. An den Unis soll es wieder das Diplom geben. Leistung soll in der Schule wichtiger werden.

Schulische Inklusion beenden, Förderschulen wiederherstellen

Die AfD hält die derzeitige Inklusion an Regelschulen in Niedersachsen für gescheitert und will sie sofort beenden. Stattdessen sollen Förderschulen wiederhergestellt und ausgebaut werden; eine automatische gemeinsame Beschulung soll es nicht geben.

Heute lernen viele Kinder mit Behinderung an normalen Schulen. Die AfD will das so nicht weiterführen. Es soll wieder mehr Förder-Schulen geben. Das sind besondere Schulen für Kinder mit Behinderung.

Ganztagsschule nur als Ausnahme

Die AfD will, dass Ganztagsschulen die Ausnahme sind. Sie sieht darin ein sozialpolitisches Instrument, das vor allem die Erwerbstätigkeit beider Eltern fördere und nach ihrer Auffassung der Familie und einer kindgerechten Erziehung schade.

Die AfD will nur wenige Ganztags-Schulen. Sie sagt: Ganztag bringt mehr Betreuung, aber nicht mehr Unterricht. Kinder sollen nachmittags Zeit für Familie, Vereine und Freunde haben.

Schulen digital ausstatten, Unterricht analog halten

Die AfD will Schulen mit moderner Technik ausrüsten, lehnt aber eine Digitalisierung des Unterrichts selbst ab. Die Lehrkraft und das Unterrichtsgespräch sollen im Mittelpunkt bleiben.

Schulen sollen moderne Computer und Programme bekommen. Jeder Klassenraum soll eine digitale Tafel mit Internet haben. Der Unterricht selbst soll aber nicht digital werden. Die Lehrerin oder der Lehrer bleibt am wichtigsten.

Vorbereitungsklassen für zugewanderte Schüler ohne Deutschkenntnisse

Die AfD will neu zugewanderte Schüler ohne ausreichende Deutschkenntnisse zunächst getrennt in Vorbereitungsklassen unterrichten. Einheimische Schüler sollen nach Auffassung der Partei durch den Zuzug nicht in ihrer schulischen Entwicklung beeinträchtigt werden.

Neu zugewanderte Kinder ohne Deutsch sollen zuerst in eigene Klassen gehen. Dort lernen sie Deutsch. Erst nach einem Test kommen sie in normale Klassen. Die Schule soll auch gemeinsame Werte vermitteln.

Religionsunterricht durch Ethikunterricht ersetzen

Die AfD will den konfessionellen Religionsunterricht an staatlichen Schulen durch ein Fach Ethik ersetzen. Dieses soll die Weltreligionen behandeln und dem Christentum besonderes Gewicht geben.

An staatlichen Schulen soll es keinen Religions-Unterricht nach Konfession mehr geben. Stattdessen soll es Ethik-Unterricht für alle geben. Dort lernen Kinder etwas über die großen Religionen. Das Christentum soll dabei besonders wichtig sein.

Kopftuch an Schulen und in Verwaltung verbieten

Die AfD fordert ein Kopftuchverbot an allen öffentlichen Schulen sowie für Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung. Sie hält das Kopftuch für unvereinbar mit einer deutschen Leitkultur, in die sich Einwanderer einzufügen hätten.

Die AfD will das Kopftuch an öffentlichen Schulen verbieten. Das soll für Schülerinnen und Lehrerinnen gelten. Auch Mitarbeiterinnen in Ämtern sollen kein Kopftuch tragen dürfen. Die AfD sagt: Das Kopftuch passt nicht zur deutschen Kultur.

Regulären Schulbetrieb trotz Corona sichern

Die AfD will, dass Schulen wieder im Normalbetrieb arbeiten: ohne Masken und ohne Schließungen. Lernrückstände aus der Corona-Zeit sollen durch Förderunterricht aufgeholt werden, der reguläre Unterricht soll Vorrang vor allen anderen Aufgaben haben.

Die AfD will normalen Unterricht an den Schulen. Kinder sollen keine Masken tragen. Schulen sollen nicht mehr schließen. Am Nachmittag soll es Förder-Unterricht geben. So sollen Kinder verpassten Stoff nachholen.

Politische Einflussnahme im Unterricht beenden

Die AfD will beenden, was sie als politische Indoktrination an Schulen bezeichnet. Aus ihrer Sicht nutzen die regierenden Parteien das Schulsystem als weltanschauliches Machtinstrument, wodurch Schüler ihre Meinung nicht mehr offen sagen würden.

Die AfD sagt: Lehrer beeinflussen Schüler politisch. Das nennt die Partei Indoktrination. Das heißt: Jemand drängt anderen eine Meinung auf. Die AfD will, dass das aufhört. Schüler sollen ihre Meinung frei sagen können.

Berufliche Bildung erhalten und ausbauen

Die AfD will das berufliche Schulsystem erhalten und ausbauen und möglichst jedem Schüler ein passendes Ausbildungsangebot machen. Die duale Ausbildung aus Betrieb und Berufsschule gilt dem Programm als Erfolgsmodell und Grundlage des Wohlstands.

Die AfD will die Berufs-Schulen stärken. Jeder Schüler soll einen Ausbildungs-Platz bekommen können. Die Ausbildung in Betrieb und Schule findet die Partei gut. Berufs-Schulen sollen auch Kurse für Erwachsene anbieten.

MINT-Forschung stärken, Genderforschung zurückfahren

Die AfD will Lehre und Forschung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausbauen und hält viele Lehrstühle in den Geisteswissenschaften, vor allem in der Geschlechterforschung, für verzichtbar. Politische Beschränkungen der Forschung, etwa bei Kernenergie und Gentechnik, sollen enden.

Die AfD will mehr Forschung in Technik und Natur-Wissenschaft. Viele Stellen für Gender-Forschung hält sie für unnötig. Forscher sollen auch zu Kern-Energie und Gen-Technik frei arbeiten können. Die Partei sagt: Politik soll Forschung nicht einschränken.

AfD: alle 12 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 19 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 16 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

10.000 zusätzliche Kita-Fachkräfte gewinnen

Die CDU will bis 2027 mit einer Fachkräfte- und Ausbildungsoffensive 10.000 neue Erzieherinnen und Erzieher gewinnen. Dafür soll die bezahlte, praxisnahe Ausbildung ausgebaut und der Zugang zum Beruf erleichtert werden.

In vielen Kitas fehlen Fachleute. Die CDU will bis 2027 10.000 neue Erzieherinnen und Erzieher gewinnen. Die Ausbildung soll bezahlt werden und mehr Praxis haben. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen leichter in die Kita wechseln können.

Dritte Fachkraft in Kita-Gruppen einführen

Die CDU will in den Kindertagesstätten eine dritte Fachkraft pro Gruppe einführen. Das soll stufenweise bis spätestens 2027 geschehen und das Verhältnis von Personal zu Kindern verbessern.

In Kita-Gruppen soll eine dritte Fachkraft arbeiten. So kümmern sich mehr Erwachsene um die Kinder. Die CDU will das Schritt für Schritt bis 2027 schaffen. Auch die Arbeit in der Kita soll dadurch attraktiver werden.

Brückenjahr vor der Einschulung wieder einführen

Die CDU will ab 2024 das Brückenjahr im letzten Kita-Jahr zurückbringen, um den Übergang in die Grundschule zu erleichtern. Mittelfristig soll daraus eine moderne Form der Vorschule entstehen.

Das letzte Kita-Jahr soll wieder ein Brückenjahr werden. Dort bereiten sich Kinder auf die Schule vor. Die CDU will das ab 2024 einführen. Später soll daraus eine neue Art von Vorschule werden.

Kita-Qualität mit Investitionsprogramm und Digitalpakt fördern

Die CDU plant ein Investitionsprogramm für die Qualität der Kitas und einen „DigitalPakt Kita“, der Verwaltung und Berichtswesen vereinfachen soll. Zudem sollen Neubauten günstiger und schneller entstehen und neue Kita-Formen leichter gegründet werden können.

Die CDU will mehr Geld in gute Kitas stecken. Computer-Technik soll die Büro-Arbeit in Kitas leichter machen. Neue Kitas sollen schneller und billiger gebaut werden. Auch Wald-Kitas und Kitas in Betrieben sollen leichter entstehen.

Unterrichtsgarantie mit 5000 zusätzlichen Lehrkräften geben

Die CDU verspricht eine Unterrichtsversorgung von mindestens 100 Prozent im ganzen Land und nennt das eine Unterrichtsgarantie. Dafür sollen in fünf Jahren 5000 Lehrkräfte zusätzlich eingestellt werden.

Die CDU will, dass möglichst kein Unterricht ausfällt. Dafür sollen genug Lehrerinnen und Lehrer da sein. In fünf Jahren sollen 5000 zusätzliche Lehrkräfte kommen. Das gilt für alle Schulen im Land.

Einstiegsgehalt aller Lehrkräfte auf A13 anheben

Die CDU will das Einstiegsgehalt für alle Lehrämter während der Wahlperiode schrittweise auf die Besoldungsgruppe A13 anheben. Damit sollen Studiendauer und Wertschätzung auch in der Bezahlung sichtbar werden.

Lehrkräfte verdienen je nach Schulform am Anfang unterschiedlich viel. Die CDU will das ändern. Alle sollen am Anfang die Gehaltsstufe A13 bekommen. Das soll Schritt für Schritt in fünf Jahren geschehen.

Lehrkräfte-Prämie einführen und Lehrer entlasten

Die CDU will eine Prämie für Lehrkräfte in Mangelfächern und unterversorgten Regionen einführen. Zugleich sollen Lehrkräfte von Verwaltungsarbeit befreit werden, unter anderem durch den neuen Ausbildungsberuf „Schulfachangestellte“.

In manchen Fächern und Gegenden fehlen Lehrkräfte. Wer dort arbeitet, soll eine Prämie bekommen. Das ist zusätzliches Geld. Außerdem sollen Lehrkräfte weniger Büro-Arbeit haben. Dafür soll es neue Fachleute für die Schul-Verwaltung geben.

Schulsozialarbeit ausbauen, Schulpsychologen verdoppeln

Die CDU will die Schulsozialarbeit deutlich ausweiten und doppelt so viele Schulpsychologinnen und Schulpsychologen einsetzen wie bisher. Dafür soll der tatsächliche Bedarf ermittelt werden.

An Schulen soll es mehr Sozialarbeit geben. Die CDU will auch doppelt so viele Schulpsychologen. Sie helfen Kindern bei Sorgen und Problemen. Zuerst will die CDU prüfen, wie viele gebraucht werden.

Lehramtsausbildung praxisnäher gestalten und Quereinstieg öffnen

Die CDU will in einem Modellversuch testen, wie das Lehramtsstudium mehr Praxis schon ab dem ersten Semester enthalten kann. Außerdem soll ein „Quereinstieg Plus“ Berufserfahrenen über ein berufsbegleitendes Studium den Weg in den Lehrberuf ebnen.

Wer Lehrerin oder Lehrer werden will, soll früher in der Schule üben. Das will die CDU zuerst in einem Versuch testen. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen Lehrkraft werden können. Sie studieren dann neben der Arbeit.

Corona-Lernrückstände aufholen, Schulabbrüche verhindern

Die CDU will Lernlücken und seelische Belastungen aus der Corona-Zeit erfassen und mit Nachhol-, Mentoring- und Hilfsangeboten ausgleichen. Ein neues Programm soll zudem früh vor drohenden Schulabbrüchen warnen.

Viele Kinder haben wegen Corona weniger gelernt. Die CDU will diese Lücken finden und schließen. Dafür soll es Nachhilfe und Begleitung geben. Auch bei seelischen Problemen soll es Hilfe geben. Ein neues Programm soll verhindern, dass Jugendliche die Schule abbrechen.

Klassen verkleinern und Grundkompetenzen stärken

Die CDU will die Klassen schrittweise verkleinern, zuerst an den Grundschulen, und Lesen, Schreiben und Rechnen zur Priorität machen. Deutschkenntnisse sollen früh gefördert werden, unter anderem durch Sprachtests für alle Vierjährigen.

In den Klassen sollen weniger Kinder sitzen. Das soll in den Grundschulen beginnen. Lesen, Schreiben und Rechnen sollen wichtiger werden. Alle Kinder sollen mit vier Jahren einen Sprach-Test machen. Wer schlecht Deutsch spricht, bekommt dann Förderung.

Informatik, Wirtschaft und Alltagskompetenzen im Unterricht stärken

Die CDU will Informatik früher als geplant zum Pflichtfach machen und dafür mehr Lehrkräfte qualifizieren. Außerdem sollen Wirtschaftswissen, Alltagskompetenzen, Verbraucherbildung und Schwimmunterricht an den Schulen mehr Gewicht bekommen.

Die CDU will das Fach Informatik früher zur Pflicht machen. Dafür soll es mehr Lehrer für Informatik geben. Schüler sollen auch mehr über Wirtschaft und den Alltag lernen. Jede Schule soll einen Plan für den Schwimm-Unterricht haben.

Religionsunterricht sichern, Kooperation mit Ditib beenden

Die CDU will den konfessionellen Religionsunterricht erhalten und zugleich das Fach Werte und Normen sowie den islamischen Religionsunterricht ausweiten. Die Zusammenarbeit mit dem Verband Ditib soll wegen politischer Einflussnahme zunächst stark verringert und später ganz beendet werden.

Die CDU will den Religions-Unterricht an Schulen behalten. Auch das Fach Werte und Normen soll mehr Platz bekommen. Es soll mehr islamischen Religions-Unterricht geben. Mit dem türkischen Verband Ditib will die CDU aber nicht mehr zusammenarbeiten.

Schulen landesweit digital ausstatten

Die CDU will digitale Technik zum festen Teil des Unterrichts machen. Das Land soll geprüfte Lernsoftware zentral bereitstellen, Lehrkräfte mit Geräten ausstatten und Tablets sowie Laptops als ausleihbare Lernmittel anerkennen.

Die CDU will mehr digitale Technik in den Schulen. Das Land soll gute Lern-Programme für alle Schulen kaufen. Lehrer sollen eigene Geräte bekommen. Schüler sollen Tablets und Laptops günstig ausleihen können.

Schullaufbahnempfehlung wieder einführen, Gymnasien schützen

Die CDU will, dass Schulträger ihre Schulstruktur nach dem Elternwillen selbst festlegen, und lehnt eine aus ihrer Sicht ideologische Strukturdebatte ab. Am Ende der Grundschule soll es wieder eine Empfehlung für die weiterführende Schule geben, Gymnasien sollen Bestandsschutz erhalten.

Die CDU will wieder eine Empfehlung nach der Grundschule. Sie sagt, welche Schule zum Kind passt. Die Gymnasien sollen sicher bestehen bleiben. Städte und Kreise sollen selbst über ihre Schul-Formen entscheiden.

Ganztag mit Schulbauoffensive und externen Partnern ausbauen

Die CDU will die Kommunen mit einer Schulbauoffensive dabei unterstützen, den ab 2026 geltenden Ganztagsanspruch an Grundschulen zu erfüllen. Im Ganztag sollen mehr externe Bildungspartner mitwirken, damit Lehrkräfte stärker im Pflichtunterricht eingesetzt werden können.

Ab 2026 haben Grundschul-Kinder ein Recht auf Betreuung am Nachmittag. Die CDU will den Gemeinden dabei helfen, auch mit Geld für Schul-Gebäude. Am Nachmittag sollen mehr Musik-Schulen und Kunst-Schulen mitmachen. So haben Lehrer mehr Zeit für den normalen Unterricht.

Förderschulen erhalten und Inklusion neu ausrichten

Die CDU will alle Förderschulen erhalten, sie zu inklusiven Kompetenzzentren ausbauen und die Förderschulen Lernen und Sprache dauerhaft im Schulgesetz verankern. Inklusion soll sich nach Darstellung der Partei am Kindeswohl orientieren und Eltern eine echte Wahl zwischen den Schulformen lassen.

Die CDU will alle Förder-Schulen behalten. Das sind Schulen für Kinder mit besonderem Hilfe-Bedarf. Auch neue Förder-Schulen sollen möglich sein. Eltern sollen wählen können, auf welche Schule ihr Kind geht. Alle Schulen sollen mehr Fach-Leute für diese Kinder bekommen.

Schulleitungen mehr Entscheidungsfreiheit geben

Die CDU will Schulen eigenständiger machen und die Schulleitungen stärken. Sie sollen Personal selbst einstellen können und mehr Verantwortung für die Digitalisierung ihrer Schule tragen.

Die CDU will, dass Schulen mehr selbst entscheiden. Schul-Leiter sollen selbst Lehrer einstellen können. Das soll das ganze Schuljahr über möglich sein. Für Schul-Leiter soll es neue Schulungen geben.

Finanzierung freier und kirchlicher Schulen reformieren

Die CDU will die Landeszuschüsse für Privatschulen und kirchliche Schulen neu berechnen und dabei die vollen Kosten zugrunde legen. Sie sieht diese Schulen als unverzichtbaren Teil der Schullandschaft und will sie bei Förderprogrammen stärker berücksichtigen.

Die CDU will private und kirchliche Schulen unterstützen. Das Land soll neu berechnen, wie viel Geld sie bekommen. Sie sollen auch mehr von Förder-Programmen haben. An katholischen Schulen sollen mehr nicht-katholische Kinder lernen dürfen.

Berufsorientierung als Fach an allen Schulen einführen

Die CDU will Berufsorientierung so früh wie möglich im Unterricht verankern und dafür ein eigenes Ankerfach an allen Schulformen schaffen. Damit soll vor allem die duale Ausbildung bekannter und attraktiver werden.

Die CDU will ein neues Schulfach zur Berufs-Orientierung. Das Fach soll es an allen Schulformen geben. Schüler sollen früh viele Berufe kennenlernen. Dafür soll es auch Gutscheine für Praktika geben.

Wechsel zwischen Ausbildung und Studium erleichtern

Die CDU will den Übergang zwischen beruflicher Bildung und Hochschule in beide Richtungen einfacher machen. Das Programm betont dabei, dass berufliche und akademische Bildung gleich viel wert seien.

Die CDU will den Wechsel zwischen Ausbildung und Studium leichter machen. Meister sollen einfacher studieren können. Wer ein Studium abbricht, soll leichter eine Ausbildung beginnen können. Schon Gelerntes soll dabei zählen.

Berufsschulen zu eigenständigen Bildungszentren ausbauen

Die CDU will die Berufsschulen mit mehr Geld, mehr Personal und besserer digitaler Technik ausstatten. Bis 2025 sollen sie zu regionalen Exzellenzzentren der beruflichen Bildung werden und mehr Eigenverantwortung erhalten.

Die CDU will die Berufs-Schulen stärken. Sie sollen mehr Geld, mehr Personal und bessere digitale Technik bekommen. Die Schulen sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Es soll weniger Unterricht ausfallen.

Studium flexibler machen und Begabte fördern

Die CDU will mehr Studienplätze schaffen, das Studium flexibler und digitaler gestalten und den Besuch von Kursen an anderen Hochschulen im Land erleichtern. Besonders leistungsstarke Schüler und Studierende sollen eigene Förderprogramme bekommen.

Die CDU will mehr Studien-Plätze. Studierende sollen leichter Kurse an anderen Hochschulen besuchen. Das Studium soll auch in Teilzeit einfacher werden. Sehr begabte Schüler und Studierende sollen besondere Förderung bekommen.

Wohnraum und günstige Tickets für Studierende schaffen

Die CDU will in Hochschulstädten mehr Wohnraum für Studierende schaffen und die Studentenwerke dabei unterstützen. Semesterbeiträge und Semesterticket sollen in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen stehen.

Die CDU will mehr Wohnungen für Studierende in Hochschul-Städten. Das Semester-Ticket soll nicht zu teuer sein. Es soll günstige Fahrkarten für Studierende geben. Die Hochschulen sollen bei der Kinder-Betreuung Hilfe bekommen.

Grundbildung und Sprachförderung für Erwachsene ausbauen

Die CDU will Sprach- und Grundbildungsangebote für Erwachsene ausweiten. Als Antrieb nennt das Programm, dass zehn Prozent der Menschen im Land nicht ausreichend lesen und schreiben könnten, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Viele Erwachsene können nicht gut lesen und schreiben. Die CDU will für sie mehr Lern-Angebote schaffen. Auch junge Erwachsene aus Zuwanderer-Familien sollen Sprach-Förderung bekommen. Die Angebote sollen leicht erreichbar sein.

Schulgeld in der Berufsausbildung abschaffen

Die CDU will sämtliche Schulgelder in der beruflichen Ausbildung streichen und stattdessen eine Ausbildungsvergütung einführen. Das soll mehr Menschen für diese Berufe gewinnen und den Fachkräftemangel lindern.

In manchen Ausbildungen müssen Auszubildende Schulgeld zahlen. Die CDU will dieses Schulgeld abschaffen. Auszubildende sollen dort stattdessen Geld bekommen. So sollen mehr Menschen diese Berufe lernen.

Landeseigene Bildungsprämie für Geringverdiener einführen

Die CDU will eine eigene niedersächsische Bildungsprämie für Beschäftigte mit niedrigem Einkommen schaffen, sobald die Bundesregelung endet. Zudem sollen Steuervorteile zum Weiterlernen anregen, und Erwachsene sollen Schulabschlüsse leichter nachholen können.

Die CDU will Weiterbildung fördern. Menschen mit wenig Lohn sollen dafür Geld vom Land bekommen. Auch bei der Steuer soll es Vorteile geben. Erwachsene sollen einen Schul-Abschluss leichter nachholen können.

Hochschulen zum Motor für Gründungen machen

Die CDU will das Hochschulgesetz ändern, damit Hochschulen mit vielen erfolgreichen Ausgründungen finanziell profitieren. Außerdem sollen bis zu 50 zusätzliche Professuren in digitalen Schlüsselfeldern entstehen und Wechsel zwischen Wissenschaft und Wirtschaft leichter werden.

Die CDU will, dass aus Hochschulen mehr neue Firmen entstehen. Hochschulen mit vielen solchen Firmen sollen mehr Geld bekommen. Es soll bis zu 50 neue Professuren für digitale Themen geben. Fachleute sollen leichter zwischen Forschung und Firmen wechseln können.

Hochschulen stabil finanzieren und Exzellenz ausbauen

Die CDU will die Universitäten im Exzellenzwettbewerb von Bund und Ländern unterstützen und mindestens eine Exzellenzuniversität im Land erreichen. Eine stabile Grundfinanzierung und ein neuer Hochschulentwicklungsvertrag sollen die Hochschulen absichern.

Die CDU will die Hochschulen im Land stärken. Mindestens eine Hochschule soll den Titel Exzellenz-Universität bekommen. Das ist eine Auszeichnung für sehr gute Forschung. Die Hochschulen sollen verlässlich Geld bekommen.

Hochschulfonds aufbauen und Autonomie erweitern

Die CDU will den Hochschulen neue Geldquellen neben dem Landeshaushalt erschließen, etwa über Fonds aus Spenden, Erbschaften und Beiträgen ehemaliger Studierender. Zugleich bekennt sie sich zur Hochschulautonomie und will die Entscheidungsspielräume der Hochschulen vergrößern.

Die CDU will einen Geld-Topf für die Hochschulen aufbauen. In den Topf sollen zum Beispiel Spenden und Erbschaften fließen. Auch frühere Studierende sollen ihre Hochschule mit Geld unterstützen können. Die Hochschulen sollen außerdem mehr selbst entscheiden dürfen.

Digitale Ausstattung der Hochschulen ausbauen

Die CDU will die Hochschulen digital besser ausstatten und dabei Bundesprogramme einbeziehen. Dazu gehören mehr digitale Arbeitsplätze auf dem Campus und besser ausgestattete Bibliotheken.

Die CDU will die Hochschulen digital besser ausstatten. Studierende sollen mehr digitale Arbeits-Plätze auf dem Campus bekommen. Auch die Bibliotheken sollen digitaler werden. Online-Studiengänge sollen genauso viel Geld bekommen wie andere Studiengänge.

Hochschulgebäude mit Bauprogramm sanieren

Die CDU will die Gebäude der Hochschulen mit einem eigenen Bauprogramm sanieren und modernisieren. Forschung und Lehre sollen dadurch räumlich und technisch auf aktuellem Stand bleiben.

Die CDU will die Gebäude der Hochschulen erneuern. Dafür soll es ein eigenes Bau-Programm geben. So sollen Forschung und Lehre moderne Räume und Technik haben. Manchmal sollen auch private Firmen beim Bauen mitmachen.

Gründungen aus dem Studium und MINT fördern

Die CDU will Studierende und Promovierende früh an das Thema Unternehmensgründung heranführen und das Studium für Gründer flexibler machen. Außerdem setzt sie auf die MINT-Fächer, die sie als Zukunftsfeld sieht, und will mehr Frauen dafür gewinnen.

Die CDU will, dass mehr Studierende eine Firma gründen. Dafür soll es Kurse zum Gründen im Studium geben. Wer gründet, soll eine Pause machen oder in Teilzeit studieren können. Die CDU will auch die MINT-Fächer stärken. MINT heißt: Mathematik, Informatik, Natur-Wissenschaft und Technik.

Forschungsverbünde per Hochschulgesetz fördern

Die CDU will das Niedersächsische Hochschulgesetz ändern, damit Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Institute leichter gemeinsam forschen. Den Austausch zwischen diesen Einrichtungen sieht sie als Grundlage erfolgreicher Forschung im Land.

Die CDU will das Gesetz für die Hochschulen ändern. Universitäten, Fach-Hochschulen und andere Forschungs-Einrichtungen sollen mehr zusammen forschen. Das Land soll solche Bündnisse besonders fördern. Die CDU will auch die Grundlagen-Forschung stark halten.

Medizinstudienplätze ausbauen

Die CDU will die Kapazitäten in den medizinischen Studiengängen erweitern, weil in vielen Regionen Ärztinnen und Ärzte fehlen. Geplant sind bis zu 200 weitere Plätze für Humanmedizin sowie 50 für Zahnmedizin und 20 für Pharmazie.

In Niedersachsen fehlen Ärzte. Die CDU will deshalb mehr Studien-Plätze für Medizin schaffen. Es soll bis zu 200 neue Plätze geben. Auch für Zahn-Medizin und Pharmazie soll es mehr Plätze geben.

CDU: alle 35 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Grüne

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 15 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,1), aus 10 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich progressiv, 9 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Gesamtschulen ausbauen, längeres gemeinsames Lernen

Die Grünen wollen integrierte Gesamtschulen ausbauen und stärken, damit Kinder länger gemeinsam lernen. Langfristig soll das gegliederte Schulsystem überwunden werden, weil die frühe Aufteilung aus Sicht der Partei die Bildungschancen vom Elternhaus abhängig macht.

Kinder sollen länger zusammen in eine Schule gehen. Die Grünen wollen deshalb mehr Gesamt-Schulen. Auch kleinere Gesamt-Schulen sollen möglich sein. Das hilft vor allem auf dem Land. Später soll es die Trennung in drei Schul-Arten nicht mehr geben.

Lernmittelfreiheit einführen

Die Grünen streben an, dass Lernmittel in Niedersachsen kostenlos werden, vor allem digitale. Tablets und Laptops sollen als Lernmittel gelten, weil Bildung aus Sicht der Partei von Beginn an kostenfrei sein soll.

Schul-Material soll in Niedersachsen nichts mehr kosten. Das gilt vor allem für digitale Medien. Tablets und Laptops sollen als Lern-Mittel zählen. Geld von Förder-Vereinen soll nur für Extra-Angebote da sein.

Auf Sitzenbleiben und Abschulung verzichten

Die Grünen wollen das Sitzenbleiben und erzwungene Wechsel auf eine andere Schulform abschaffen, weil diese Erfahrungen aus Sicht der Partei den weiteren Bildungsweg belasten. Gymnasien und Realschulen sollen ihre Schülerinnen und Schüler bis zum Abschluss der Sekundarstufe I behalten.

Kinder sollen keine Klasse mehr wiederholen müssen. Sie sollen auch nicht die Schule wechseln müssen. Gymnasien und Real-Schulen sollen ihre Kinder bis zum Abschluss begleiten. Gesamt-Schulen sollen mit kleineren Klassen starten. Weniger Jugendliche sollen ohne Abschluss bleiben.

Mehr Eigenverantwortung und Notenverzicht für Schulen

Die Grünen wollen Schulen mehr pädagogische Freiräume geben und bürokratische Regeln entsprechend ändern. Modellschulen sollen eigenständiger entscheiden können, und auf längere Sicht sollen Schulen bis zur achten Klasse ohne Noten arbeiten dürfen.

Schulen sollen mehr selbst entscheiden können. Die Grünen wollen dafür Modell-Schulen einführen. Regeln sollen Schulen helfen und nicht bremsen. Später sollen Schulen bis Klasse 8 auf Noten verzichten können. Auch längere Praktika sollen zählen.

Inklusive Schule ausbauen, Förderschulen auslaufen lassen

Die Grünen wollen die inklusive Schule weiterentwickeln, die langfristig die Förderschulen ersetzen soll, und halten am Zeitplan für deren Auslaufen fest. Leitlinie ist die UN-Behindertenrechtskonvention; zudem soll Schulverweigerung deutlich zurückgehen.

Alle Kinder sollen zusammen zur Schule gehen. Das gilt auch für Kinder mit Behinderung. Förder-Schulen soll es später nicht mehr geben. Neue Schulen müssen ohne Hindernisse gebaut sein. Weniger Kinder sollen die Schule schwänzen oder abbrechen.

Schulschwänzen nicht mehr als Ordnungswidrigkeit ahnden

Die Grünen wollen Verstöße gegen die Schulpflicht bei Jugendlichen nicht mehr als Ordnungswidrigkeit verfolgen. Ziel sei, die Jugendlichen wieder für den Schulbesuch zu motivieren, statt sie zu bestrafen.

Manche Jugendliche gehen nicht zur Schule. Heute können sie dafür ein Bußgeld bekommen. Die Grünen wollen das abschaffen. Sie wollen die Jugendlichen lieber wieder für die Schule gewinnen.

Inklusive Schulen personell und strukturell stärken

Die Grünen wollen inklusiv arbeitende Schulen mit mehr Personal, besserer Ausstattung und klaren rechtlichen Vorgaben unterstützen. An weiterführenden Schulen soll eine sonderpädagogische Grundversorgung eingeführt werden, und Teams aus verschiedenen Berufen sollen ausgebaut werden.

In inklusiven Schulen lernen Kinder mit und ohne Behinderung zusammen. Die Grünen wollen diesen Schulen mehr Personal geben. Fachleute für Förderung sollen fest an den Schulen arbeiten. Auch Therapeuten und Sozialarbeiter sollen dort helfen.

Mehrsprachigkeit an Schulen fördern

Die Grünen wollen die Erst- und Familiensprachen der Schülerinnen und Schüler im Unterricht fördern und anerkennen. Ein Gesamtkonzept für Mehrsprachigkeit soll für alle Schulformen entwickelt und schrittweise umgesetzt werden.

Viele Kinder sprechen zu Hause eine andere Sprache als Deutsch. Die Grünen wollen diese Sprachen in der Schule fördern. Dafür soll es einen Plan für alle Schulen geben. Auch die Sprach-Förderung soll wachsen.

Alle Schulen zu Ganztagsschulen ausbauen

Die Grünen wollen alle Schulen zu gebundenen Ganztagsschulen ausbauen, an vier Tagen pro Woche von 8 bis 15 Uhr. Der Ganztag soll Lernen, Bewegung, kreative Phasen und Angebote außerschulischer Partner verbinden und keine reine Betreuung am Nachmittag sein.

Die Grünen wollen, dass alle Schulen Ganztags-Schulen werden. Die Kinder sind dann an vier Tagen von 8 bis 15 Uhr dort. Lernen, Sport und kreative Zeiten sollen sich abwechseln. Vereine und Musikschulen sollen mitmachen.

Landesprogramm für gutes Schulessen auflegen

Die Grünen wollen ein Landesprogramm für Schulessen starten, das die Kommunen finanziell unterstützt. Jedes Kind soll an jeder Schule eine warme, gesunde Mahlzeit bekommen können, besonders auch Kinder aus Haushalten mit wenig Geld.

Die Grünen wollen gutes Essen an allen Schulen. Jedes Kind soll eine warme Mahlzeit bekommen können. Das gilt auch für Kinder aus armen Familien. Das Land soll den Städten und Gemeinden dafür Geld geben.

Schulgebäude sanieren und modernisieren

Die Grünen wollen über einen Niedersachsenfonds in die energetische Sanierung und Modernisierung von Schulgebäuden investieren und so die Kommunen entlasten. Nach Darstellung des Programms sind viele Schulen marode und nicht barrierefrei, und die Kommunen können den Bedarf nicht allein finanzieren.

Viele Schul-Gebäude sind alt und kaputt. Die Grünen wollen sie reparieren und modern machen. Die Gebäude sollen auch weniger Energie verbrauchen. Das Land soll den Städten und Gemeinden mit Geld helfen.

Digitalisierung der Schulen voranbringen

Die Grünen wollen, dass Geld aus dem Digitalpakt schneller an den Schulen ankommt, und die Schulen bei digitalen Angeboten besser begleiten. Digitale Mittel sollen pädagogisch eingebettet sein und als Werkzeug dienen, nicht als Selbstzweck.

Die Grünen wollen Schulen digitaler machen. Geld dafür soll schneller bei den Schulen ankommen. Fachleute sollen sich um die Computer und Netze kümmern. Kinder und Lehrkräfte sollen lernen, sicher mit Medien umzugehen.

Nachhaltigkeit in den Lehrplänen verankern

Die Grünen wollen, dass Kitas und alle Schulformen globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung fest in ihren Lehrplänen haben. Beides gilt dem Programm als Querschnittsthema, in dem Zukunftsfragen behandelt und Lösungen erarbeitet werden.

Kinder sollen in Kita und Schule etwas über Nachhaltigkeit lernen. Nachhaltigkeit heißt: so leben, dass die Erde auch später noch gut ist. Die Grünen wollen das fest in die Lehrpläne schreiben. Auch Tierschutz gehört dazu.

Lehrkräfte besser bezahlen und entlasten

Die Grünen wollen Lehrkräfte an Grund-, Haupt-, Real- und Oberschulen in der Regel nach der Besoldungsgruppe A13 bezahlen und die Arbeitsbedingungen im Schuldienst verbessern. Schulen sollen außerdem durch zusätzliches Personal von Verwaltungsarbeit entlastet werden.

Lehrkräfte an Grundschulen verdienen oft weniger als andere Lehrkräfte. Die Grünen wollen, dass sie gleich viel bekommen. Die Arbeit an Schulen soll leichter werden. Mehr Personal soll die Büro-Arbeit übernehmen.

Lehrkräftemangel mit Ausbildung und Quereinstieg angehen

Die Grünen wollen genug Lehrkräfte für alle Schulen gewinnen und so die Unterrichtsversorgung verbessern. Dazu sollen der Bedarf neu ermittelt, mehr Lehrkräfte und Sonderpädagogen ausgebildet und der Quereinstieg besser vorbereitet werden.

An vielen Schulen fehlen Lehrkräfte. Die Grünen wollen genau prüfen, wie viele fehlen. Dann sollen mehr Menschen für den Beruf ausgebildet werden. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen besser vorbereitet in die Schule kommen.

Lehrkräfte nach Jahrgangsstufen ausbilden

Die Grünen wollen die Ausbildung von Lehrkräften reformieren: Sie soll sich nicht mehr an Schulformen, sondern an Jahrgangsstufen orientieren. Damit sollen Lehrkräfte besser auf die gewachsenen Anforderungen des Berufs vorbereitet werden.

Heute lernen Lehrkräfte für eine bestimmte Schulform, zum Beispiel für das Gymnasium. Die Grünen wollen das ändern. Lehrkräfte sollen für bestimmte Klassenstufen ausgebildet werden. So sollen sie besser auf den Beruf vorbereitet sein.

Duale Ausbildung aufwerten

Die Grünen wollen die duale Ausbildung attraktiver machen, um den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Dazu planen sie eine Fachkräfteinitiative mit Kammern und Handwerk sowie bessere Bedingungen für Auszubildende bei Mobilität, Wohnen und Ausbildungsqualität.

Die Grünen wollen die Ausbildung im Betrieb beliebter machen. Es fehlen nämlich Fachkräfte. Azubis sollen ein günstiges Ticket für Bus und Bahn bekommen. Es soll Wohnheime für Azubis geben. Eine neue Stelle soll prüfen, ob die Ausbildung gut ist.

Meisterausbildung gebührenfrei machen

Die Grünen wollen, dass die Meisterausbildung im Handwerk nichts mehr kostet. Sie begründen das mit der Ungleichbehandlung gegenüber dem Masterstudium, für das keine Gebühren anfallen.

Die Grünen wollen eine kostenlose Meister-Ausbildung. Heute kostet sie viel Geld. Ein Master-Studium kostet dagegen keine Gebühren. Die Grünen finden das ungerecht.

Berufsschulen modernisieren und Lehrkräfte gewinnen

Die Grünen wollen die Berufsschulen modernisieren, digital ausstatten und zu Zentren für Aus- und Weiterbildung ausbauen. Gegen den Mangel an Lehrkräften setzen sie auf Quereinsteiger, bessere Bezahlung für Fachpraxislehrkräfte und mehr Studienplätze.

Die Grünen wollen die Berufsschulen moderner machen. Die Schulen sollen bessere Technik bekommen. Es fehlen dort Lehrer. Darum sollen auch Menschen aus Handwerk und Industrie dort unterrichten. Lehrer für die Praxis sollen mehr Geld bekommen.

Inklusion in der beruflichen Bildung gesetzlich verankern

Die Grünen wollen Inklusion an berufsbildenden Schulen im Schulgesetz festschreiben. Gemeinsamer Unterricht soll an allen berufsbildenden Schulformen ausgebaut werden, mit dem nötigen Personal und Geld.

Die Grünen wollen Inklusion an Berufsschulen ins Gesetz schreiben. Inklusion heißt: Menschen mit und ohne Behinderung lernen zusammen. Dafür soll es mehr Personal und Geld geben. Lehrer sollen dazu Fortbildungen bekommen.

Grundfinanzierung der Hochschulen stärken

Die Grünen wollen den Hochschulen eine verlässliche, am Bedarf orientierte Grundfinanzierung geben und die Abhängigkeit von Drittmitteln verringern. Das soll Planungssicherheit schaffen; die Kürzungen der bisherigen Landesregierung lehnt das Programm ab.

Die Grünen wollen den Hochschulen mehr festes Geld vom Land geben. Die Hochschulen sollen weniger von Dritt-Mitteln abhängen. Dritt-Mittel sind Gelder von außen, zum Beispiel für einzelne Projekte. So können die Hochschulen besser planen.

Langzeitstudiengebühren abschaffen

Die Grünen wollen ein Studium ohne Gebühren und deshalb auch die Gebühren für Langzeitstudierende streichen. Aus ihrer Sicht sind Studiengebühren eine soziale Hürde; der Hochschulbesuch soll nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

Die Grünen wollen ein Studium ohne Gebühren. Wer sehr lange studiert, muss heute Gebühren zahlen. Die Grünen wollen diese Gebühren abschaffen. Studieren soll nicht vom Geld der Eltern abhängen.

Ausbildung und Studium besser verzahnen

Die Grünen wollen den Wechsel zwischen Berufsausbildung und Hochschule erleichtern und duale Studienangebote ausbauen. Auszubildende sollen neben ihrem Berufsabschluss auch einen Studienabschluss erreichen können.

Die Grünen wollen Ausbildung und Studium besser verbinden. Azubis sollen leichter auch studieren können. Es soll mehr duale Studien-Gänge geben. Dual heißt: Man lernt im Betrieb und an der Hochschule. Fach-Hochschulen sollen gestärkt werden.

BAföG für mehr Studierende öffnen

Die Grünen wollen sich im Bund für eine Studienfinanzierung einsetzen, die ein Studium unabhängig vom Einkommen möglich macht. Das heutige BAföG reicht aus Sicht des Programms nicht für Bildungsgerechtigkeit. Auch wer in Teilzeit studiert, soll die Förderung bekommen können.

Die Grünen wollen das BAföG ändern. BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Auch Studierende in Teilzeit sollen es bekommen. Jeder soll studieren können, egal wie viel Geld die Familie hat.

Forschung und Klimaschutz-Professuren ausbauen

Die Grünen wollen die Forschung von den Grundlagen bis zur Anwendung stärken, vor allem dort, wo es um den klimagerechten Umbau geht. Dafür sollen zusätzliche Professuren für Klimaschutz entstehen. Ergebnisse sollen schneller in die Praxis gelangen.

Die Grünen wollen die Forschung stärken. Besonders wichtig ist ihnen Forschung zum Klima. Es soll neue Professuren für Klimaschutz geben. Neue Ideen sollen schneller in der Praxis ankommen.

Mitbestimmung an Hochschulen ausweiten

Die Grünen wollen Studierenden und Beschäftigten an den Hochschulen mehr Rechte zur Mitbestimmung geben. Das Programm begründet dies damit, dass Hochschulen von demokratischer Kultur und funktionierender Selbstverwaltung leben.

Die Grünen wollen mehr Mitsprache an den Hochschulen. Studierende und Beschäftigte sollen mehr mitentscheiden. Auch Doktoranden sollen mitreden können. Die Gremien der Hochschulen sollen stärker werden.

Hochschulen international und digital vernetzen

Die Grünen wollen die Hochschulen des Landes stärker europäisch und international vernetzen und Hindernisse für Auslandsaufenthalte abbauen. Rechtliche Regeln sollen so geändert werden, dass ein digitales Studium an mehreren Standorten leichter wird.

Die Grünen wollen, dass Hochschulen mehr mit anderen Ländern zusammenarbeiten. Studierende sollen leichter ins Ausland gehen können. Man soll auch digital an mehreren Orten studieren können. Dafür sollen die Regeln angepasst werden.

Ein Prozent des Bildungsetats für Weiterbildung

Die Grünen wollen die Erwachsenenbildung ausbauen. Die Weiterbildung soll künftig ein Prozent aller Bildungsausgaben erhalten. Die Partei begründet dies mit dem Wandel von Arbeitswelt und Gesellschaft, der mehr Förderung nötig mache.

Auch Erwachsene sollen weiter lernen können. Die Grünen wollen dafür mehr Geld geben. Ein Prozent vom Geld für Bildung soll in die Weiterbildung gehen. Es soll auch mehr Kurse im Internet geben.

Grundbildung und Alphabetisierung gebührenfrei machen

Die Grünen wollen Angebote zur Grundbildung, zur Alphabetisierung und zum Nachholen von Schulabschlüssen ausbauen und künftig kostenlos machen. Hohe Teilnahmebeiträge schrecken nach Ansicht des Programms Menschen ab.

Manche Erwachsene können nicht gut lesen und schreiben. Andere wollen einen Schul-Abschluss nachholen. Die Grünen wollen mehr Kurse dafür. Die Kurse sollen nichts kosten.

Vielfalt in Schulen und Kitas verankern

Die Grünen wollen mehr Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher mit Migrationsgeschichte gewinnen und muttersprachlichen Unterricht ausbauen. Kolonialgeschichte und Rassismuskritik sollen fester Teil der Lehrpläne werden. Ein Landesprogramm soll eine Kultur der Vielfalt fördern.

Die Grünen wollen mehr Lehrer und Erzieher mit Migrations-Geschichte einstellen. Es soll mehr Unterricht in der Muttersprache geben. Die Schule soll über Kolonial-Geschichte und Rassismus sprechen. Ein Programm vom Land soll Vielfalt fördern.

Konfessionsneutrales Pflichtfach zu Religionen einführen

Die Grünen wollen an den Schulen ein Pflichtfach „Religionen und Weltanschauungen“ einführen, das keiner Konfession zugeordnet ist und auf Religionswissenschaft beruht. Konfessionsschulen sollen im Gespräch mit den Religionsgemeinschaften zu Schulen werden, die Kindern jedes Bekenntnisses offenstehen.

Die Grünen wollen ein neues Schulfach für alle Kinder. Es heißt Religionen und Weltanschauungen. Es gehört zu keiner bestimmten Kirche. Schulen einer Konfession sollen sich für alle Kinder öffnen. Konfession heißt: eine bestimmte Glaubensrichtung.

Politische Bildung und Landeszentrale ausbauen

Die Grünen wollen der Landeszentrale für politische Bildung mehr Geld geben und sie ausbauen. Aus Sicht des Programms kommt ihr eine Schlüsselrolle zu, weil Falschinformationen die öffentliche Debatte gefährden. Auch andere Träger politischer Bildung sollen besser gefördert werden.

Die Landeszentrale für politische Bildung erklärt Menschen die Politik. Die Grünen wollen ihr mehr Geld geben. Auch Schulen sollen mehr über Demokratie lehren. Dafür sollen Lehrerinnen und Lehrer Fortbildungen bekommen.

Grüne: alle 32 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Niedersachsen 2022

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 16 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 4 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 2 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Mehr Geld für Kitas, Ganztag und Lehrkräfte

Die SPD will in Bildung investieren. Geld soll es für eine dritte Fachkraft in Kita-Gruppen, einen Anspruch auf Ganztagsschule, kostenlose digitale Lernmittel und eine höhere Bezahlung von Lehrkräften geben.

Die SPD will mehr Geld für Bildung ausgeben. In Kita-Gruppen soll eine dritte Fachkraft arbeiten. Alle Schul-Kinder sollen ein Recht auf Ganztags-Schule bekommen. Digitale Lernmittel sollen kostenlos sein. Alle Lehrkräfte sollen besser bezahlt werden.

Recht auf Ausbildung und duale Ausbildung stärken

Die SPD spricht sich für ein Recht auf Ausbildung aus und will die Jugendberufsagenturen ausbauen, damit alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger erreicht werden. Schulische Ausbildungen sollen gebührenfrei werden, und mehr junge Menschen sollen eine duale Ausbildung beginnen, auch im Handwerk.

Jeder junge Mensch soll eine Ausbildung machen können. Besondere Beratungs-Stellen sollen allen nach der Schule helfen. Ausbildung an Schulen soll nichts kosten. Schulen sollen mehr über Ausbildung im Betrieb informieren. Das Handwerk soll mehr Geld für Ausbildung bekommen.

Recht auf Weiterbildung und Weiterbildungsstrategie

Die SPD befürwortet ein Recht auf Weiterbildung und will eine Weiterbildungsstrategie für Niedersachsen auflegen, die auf den Wandel der Wirtschaft reagiert. Berufsschulen sollen auch Weiterbildungszentren werden, und Studienplätze in Informatik und Robotik sollen ausgebaut werden.

Die Arbeitswelt ändert sich stark. Darum sollen Menschen im Beruf weiter lernen können. Die SPD will ein Recht darauf. Berufsschulen sollen auch Kurse für Berufstätige anbieten. Es soll mehr Studienplätze für Informatik geben.

Kitas ausbauen und dritte Kraft einführen

Die SPD will jedem Kind in Wohnortnähe einen Krippen- und Kita-Platz anbieten und das Angebot nach Bedarf ausbauen. Die Qualität soll vor allem durch eine dritte Betreuungskraft in den Gruppen steigen. Kitas gelten dem Programm als Bildungseinrichtungen, die gleiche Startchancen schaffen.

Die SPD will mehr Plätze in Krippen und Kitas. Jedes Kind soll einen Platz in der Nähe bekommen. In den Gruppen soll eine dritte Betreuungs-Person arbeiten. Kitas sollen auch länger geöffnet haben.

Mehr Fachkräfte für Kitas gewinnen

Die SPD will mit einem „Niedersachsenplan 2.0“ mehr Personal für Kitas gewinnen und die Zahl der Ausbildungsplätze erhöhen. Der Kita-Bereich soll für weitere Berufsgruppen und Quereinsteiger geöffnet werden, zudem soll Personal aus dem Ausland angeworben werden.

In Kitas fehlen Fachkräfte. Die SPD will deshalb mehr Menschen ausbilden. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen in Kitas arbeiten können. Mehr Männer sollen in Kitas arbeiten. Zusätzlich sollen Fachkräfte aus dem Ausland kommen.

Inklusive Schule weiter ausbauen

Die SPD will die Bedingungen für Inklusion an allen Schulformen verbessern und mehr sonderpädagogisches und sozialpädagogisches Personal an die Schulen bringen. Ziel sind laut Programm mehr Teilhabe und gerechtere Bildungschancen für alle Kinder.

Die SPD will, dass alle Kinder gemeinsam lernen können. Das nennt man Inklusion. Dafür sollen mehr Fachleute an die Schulen kommen. Kinder mit Unterstützungs-Bedarf sollen mehr Hilfe bekommen.

Grundschulen zu Ganztagsschulen ausbauen

Die SPD will Grundschulen nach dem Bedarf der Eltern zu Ganztagsschulen weiterentwickeln und so den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch erfüllen. Zugleich sollen Lesen, Schreiben und Rechnen in der Grundschule gezielt gestärkt werden.

Die SPD will mehr Ganztags-Grundschulen. Kein Kind muss dorthin gehen. Aber jedes Kind soll einen Platz bekommen, wenn die Eltern das wollen. Kinder sollen außerdem besser lesen, schreiben und rechnen lernen.

Tablets für alle Schülerinnen und Schüler

Die SPD will alle Schülerinnen und Schüler mit einem persönlichen Tablet ausstatten und strebt eine digitale Lernmittelfreiheit an. Sie begründet das mit Chancengleichheit: Nicht jede Familie könne sich ein Gerät leisten.

Die SPD will jedem Schulkind ein Tablet geben. In Klasse 1 und 2 nutzen die Kinder Geräte der Schule. Ab Klasse 3 bekommt jedes Kind ein eigenes Gerät. So sollen alle Kinder die gleichen Chancen haben.

Demokratiebildung und Schülermitbestimmung stärken

Die SPD will Demokratie- und Friedensbildung an allen Schulen ausbauen und Schülerinnen und Schülern mehr Mitsprache geben. Schülervertretungen sollen schon in der Grundschule möglich sein, und jede Schule soll ein eigenes Demokratiebudget bekommen.

Die SPD will, dass Kinder in der Schule mehr mitbestimmen. Schon Grundschüler sollen Vertreter wählen können. Jede Schule soll Geld für Demokratie-Projekte bekommen. Über dieses Geld entscheiden die Schüler selbst.

Schulformen gleichstellen, Gesamtschulen erleichtern

Die SPD will alle Schulformen gleichstellen und die Gründung von Gesamtschulen einfacher machen. Aus ihrer Sicht ist die Gesamtschule ein gleichberechtigter Teil des staatlichen Regelschulwesens und fördert alle Kinder am besten.

Die SPD will alle Schul-Formen gleich behandeln. Neue Gesamtschulen sollen leichter entstehen können. In einer Gesamtschule lernen Kinder mit verschiedenen Zielen gemeinsam. Die SPD findet diese Schule besonders gut für alle Kinder.

Berufsbildende Schulen stärken und digital ausstatten

Die SPD will einen Pakt für die berufliche Bildung schließen und ein Investitionspaket für die digitale Ausstattung der berufsbildenden Schulen auflegen. Sie betrachtet berufliche und akademische Bildung als gleichwertig und will die Schulen auf eine digitalisierte Arbeitswelt vorbereiten.

Die SPD will die Berufsschulen stärken. Sie sollen Geld für moderne digitale Technik bekommen. Dazu gehören zum Beispiel 3D-Drucker und Roboter. Für die SPD ist eine Ausbildung genauso viel wert wie ein Studium.

A13 für alle Lehrkräfte einführen

Die SPD will alle Lehrkräfte unabhängig von der Schulart nach A13 beziehungsweise E13 bezahlen und die Besoldung dafür schrittweise anheben. Sie begründet das damit, dass alle Lehrerinnen und Lehrer für den Bildungserfolg gleich wichtig seien.

Lehrer an verschiedenen Schul-Arten verdienen unterschiedlich viel. Die SPD will das ändern. Alle Lehrer sollen die gleiche Gehalts-Stufe bekommen. Sie heißt A13 oder E13. Das Gehalt soll Schritt für Schritt steigen.

Lehramtsausbildung reformieren und Lehrkräfte entlasten

Die SPD will die Lehramtsausbildung grundlegend reformieren, Lehrkräfte über eine neue Arbeitszeitverordnung entlasten und den Quereinstieg in den Beruf vereinfachen. So soll das Land als Arbeitgeber attraktiver werden und genügend Personal gewinnen.

Die SPD will die Ausbildung von Lehrern neu gestalten. Im Studium soll es mehr Praxis geben. Lehrer sollen weniger belastet sein. Menschen aus anderen Berufen sollen leichter Lehrer werden können.

Mehr pädagogische Fachkräfte an Schulen einsetzen

Die SPD will zusätzliche pädagogische Fachkräfte an die Schulen bringen. Sonderpädagogik und Schulsozialarbeit sollen es an jeder Schule geben. Lehrkräfte sollen sich zudem regelmäßig fortbilden.

Die SPD will mehr Fachleute an den Schulen. Dazu gehören Sozial-Arbeiter und Sonder-Pädagogen. Lehrer sollen jedes Jahr eine Fortbildung machen. Auch die pädagogischen Mitarbeiter sollen bessere Arbeit bekommen.

Hochschulen und Forschung in Niedersachsen ausbauen

Die SPD will Niedersachsen als Standort für Forschung und Wissenschaft profilieren. Die Hochschulen sollen weiter Planungssicherheit, mehr Professuren und modernisierte Gebäude erhalten. Forschung und Wirtschaft sollen regional enger vernetzt werden.

Die SPD will die Hochschulen im Land stärken. Es soll mehr Professoren geben. Die Gebäude sollen modern werden. Hochschulen sollen sicher planen können. Forschung und Firmen sollen enger zusammenarbeiten.

Befristungen an Hochschulen abbauen, Tarifvertrag für Studierende

Die SPD will die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft verbessern. Befristungen ohne Sachgrund sollen deutlich zurückgehen, studentische Beschäftigte einen Tarifvertrag bekommen und Pflichtpraktika mit Mindestlohn bezahlt werden.

Viele Menschen an Hochschulen haben nur Verträge auf Zeit. Die SPD will das deutlich verringern. Studierende mit Job an der Hochschule sollen einen Tarif-Vertrag bekommen. Für Pflicht-Praktika soll es den Mindest-Lohn geben.

Langzeitstudiengebühren abschaffen

Die SPD will die Gebühren für Langzeitstudierende abschaffen. Sie begründet das damit, dass viele Studierende nebenher arbeiten müssen und ihr Studium deshalb länger dauert.

Wer sehr lange studiert, muss in Niedersachsen Gebühren zahlen. Die SPD will diese Gebühren abschaffen. Viele Studierende müssen nebenbei arbeiten. Deshalb brauchen sie länger für das Studium.

Mehr Exzellenzcluster und Forschungsfelder aufbauen

Die SPD will die Zahl der Exzellenzcluster in Niedersachsen über die bisherigen sechs hinaus erhöhen und weitere Forschungsbereiche ausbauen. Sie begründet das damit, dass aus jedem Cluster eine neue Zukunftsbranche im Land entstehen könne.

Die SPD will mehr Spitzen-Forschung in Niedersachsen. Dafür soll es mehr Exzellenz-Cluster geben. Das sind große Forschungs-Verbünde an Hochschulen. Die SPD hofft, dass daraus neue Branchen entstehen.

Hochschulen sanieren und digitale Lehre fördern

Die SPD will sämtliche Hochschulen des Landes sanieren und in Gebäude, Personal und digitale Ausstattung investieren. Finanziert werden soll das über eine Hochschulentwicklungsgesellschaft. Außerdem soll ein Innovationsfonds flexible und digitale Studienformen fördern.

Die SPD will alle Hochschulen im Land sanieren. Sie will Geld für Gebäude, Personal und digitale Technik ausgeben. Eine neue Gesellschaft soll das bezahlen. Ein Fonds soll neue Formen des Studiums fördern, zum Beispiel das Fern-Studium.

Hochschulzugang öffnen, Fachhochschulen Promotionsrecht geben

Die SPD will den Zugang zum Studium sozial gerechter machen, weil Kinder aus Akademikerfamilien nach ihren Angaben deutlich häufiger studieren. Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sollen ein uneingeschränktes Promotionsrecht bekommen, und Studierende aus Nicht-EU-Staaten sollen für die Zeit des Studiums einen Duldungsstatus erhalten.

Die SPD will, dass mehr Menschen studieren können. Auch Kinder aus Familien ohne Studium sollen gute Chancen haben. Fachhochschulen sollen den Doktor-Titel vergeben dürfen. Studierende aus fernen Ländern sollen während des Studiums bleiben dürfen.

Erwachsenenbildung als vierte Bildungssäule absichern

Die SPD will die Erwachsenen- und Weiterbildung dauerhaft absichern und als vierte Säule des Bildungssystems anerkennen. Das Erwachsenenbildungsgesetz soll an digitale Angebote angepasst und die Landeszentrale für politische Bildung gestärkt werden.

Menschen lernen ihr ganzes Leben lang. Die SPD will Bildung für Erwachsene sicher finanzieren. Das Gesetz dazu soll zu digitalen Angeboten passen. Die Landeszentrale für politische Bildung soll größer werden.

SPD: alle 21 Punkte mit Zitat und Seitenzahl