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Was sagen die Parteien in Thüringen zur Bildung?

5 aktuelle Wahlprogramme in Thüringen haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 6 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1,1), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 12 eher konservativ, 2 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Keine Sexualerziehung in Kindergarten und Grundschule

Die AfD will Sexualerziehung aus Kindergarten und Grundschule heraushalten und sieht sie in erster Linie als Aufgabe der Eltern. In der Kindergartenpädagogik lehnt sie Inhalte ab, die sie als Frühsexualisierung bezeichnet, etwa die Thematisierung queerer Lebensweisen.

Die AfD will keine Sexual-Erziehung im Kindergarten und in der Grundschule. Sie sagt: Das ist zuerst Aufgabe der Eltern. Im Kindergarten soll es um Spielen und Lernen gehen. Themen wie queere Lebensweisen lehnt die Partei dort ab.

Gegliedertes Schulsystem und anspruchsvolles Abitur sichern

Die AfD will ein gegliedertes, nach Begabungen unterschiedenes Schulsystem mit hohen Standards in allen Schulformen. Das Gymnasium soll wieder gezielt auf ein Studium vorbereiten, eine aus ihrer Sicht übertriebene Akademisierung lehnt sie ab.

Die AfD will verschiedene Schul-Arten für verschiedene Begabungen. In allen Schulen sollen die Anforderungen hoch sein. Das Gymnasium soll auf das Studium vorbereiten. Die AfD findet: Zu viele Schüler gehen aufs Gymnasium.

Regelschule stärken und Kopfnoten einführen

Die AfD will die Regelschule ins Zentrum des Thüringer Schulsystems rücken und dort mehr praktischen Unterricht und Berufsorientierung anbieten. An allen Schulen sollen Kopfnoten für Verhalten, Mitarbeit und Ordnung ab Klasse zwei gelten.

Die AfD will die Regelschule stärken. Dort soll es mehr praktischen Unterricht geben. Schüler sollen Praktika in Betrieben am Ort machen. Alle Schulen sollen Noten für Verhalten, Mitarbeit und Ordnung geben.

Förderschulen erhalten, Inklusion begrenzen

Die AfD will das Netz der Förderschulen in ganz Thüringen erhalten und Eltern ein Recht geben, ihr Kind dort unterrichten zu lassen. Die Inklusion nach dem geltenden Schulgesetz hält sie für einen Irrweg und verlangt eine Inklusion mit Augenmaß.

Die AfD will die Förderschulen in Thüringen behalten. Eltern sollen das Recht haben, ihr Kind dorthin zu schicken. Die AfD findet: Das Schulgesetz drängt zu stark auf gemeinsamen Unterricht. Kinder mit Behinderung sollen gute Förderung bekommen.

Berufsschulen erhalten, Meisterausbildung kostenfrei machen

Die AfD will das Berufsschulnetz vor allem auf dem Land erhalten und mehr junge Menschen für die duale Ausbildung gewinnen. Die höhere Berufsbildung für Meister, Techniker, Fach- und Betriebswirte soll kostenfrei werden.

Die AfD will die Berufsschulen behalten, besonders auf dem Land. Mehr junge Leute sollen eine Ausbildung machen. Die Ausbildung zum Meister oder Techniker soll nichts kosten. Wer das Geld bekommt, soll länger in Thüringen bleiben.

Keine verpflichtenden Ganztagsschulen ausbauen

Die AfD lehnt den Ausbau gebundener, also verpflichtender Ganztagsschulen ab. Sie bevorzugt Halbtagsschulen mit freiwilliger Betreuung am Nachmittag, weil die Pflichtform aus ihrer Sicht zu stark in die Entscheidung der Eltern eingreift.

Die AfD will keine Pflicht zur Ganztags-Schule. Der Unterricht soll am Vormittag stattfinden. Am Nachmittag soll es freiwillige Betreuung geben. Die Eltern sollen selbst entscheiden.

Kleine Schulen erhalten, freie Schulen auskömmlich finanzieren

Die AfD will Mindestschülerzahlen flexibel anwenden, damit kleine Schulen auf dem Land bestehen bleiben. Schulen in freier Trägerschaft sollen so finanziert werden, dass sie Lehrkräfte wie staatliche Schulen bezahlen können, ohne hohe Elternbeiträge zu verlangen.

Die AfD will kleine Schulen auf dem Land behalten. Kinder sollen nah am Wohnort zur Schule gehen. Freie Schulen sollen genug Geld vom Land bekommen. Auch Kinder aus armen Familien sollen freie Schulen besuchen können.

Politische Neutralität an Schulen durchsetzen

Die AfD verlangt, Verstöße von Schulpersonal gegen die politische Neutralität zu ahnden. Programme, die sie als politisch motiviert ansieht, sollen an Schulen nicht stattfinden, darunter der „Bildungsplan bis 18 Jahre“ und zugehörige Lehrerschulungen.

Die AfD sagt: Schule muss politisch neutral sein. Lehrer sollen keine Partei schlecht machen. Wer dagegen verstößt, soll Folgen spüren. Die AfD will auch keine politischen Programme an Schulen.

Gendersprache an Schulen verbieten

Die AfD will geschlechtergerechte Sprache an Thüringer Schulen untersagen. Sie begründet das damit, dass solche Texte oft grammatisch falsch seien und Schülern das Lernen erschwerten.

Die AfD will Gender-Sprache an Schulen verbieten. Gender-Sprache nennt Frauen und Männer mit besonderen Wortformen. Die AfD sagt: Solche Texte sind oft falsch. Sie machen das Lernen schwerer.

Islamunterricht ablehnen, Sexualkunde erst zur Pubertät

Die AfD lehnt Islamunterricht an Thüringer Schulen ab, solange Fragen der Abgrenzung zum politischen Islam offen sind. Sexualaufklärung soll nicht in Kindergarten oder Grundschule stattfinden, sondern erst in der Pubertät.

Die AfD will keinen Islam-Unterricht an Schulen in Thüringen. Sie sagt: Der politische Islam passt nicht zu einem weltlichen Staat. Sexualkunde soll es erst in der Pubertät geben. Im Kindergarten und in der Grundschule soll sie nicht stattfinden.

Sexualaufklärung nur durch Lehrer zulassen

Die AfD will, dass Sexualaufklärung an Schulen allein von Lehrkräften unterrichtet wird. Externe Anbieter und Projektformate sollen dafür nicht mehr zulässig sein. Die Schule soll dabei ein Konzept vertreten, das die Entscheidung für ein eigenes Kind als natürlich darstellt.

Die AfD will die Sexual-Aufklärung an Schulen ändern. Nur Lehrer sollen darüber unterrichten. Leute von außen sollen das nicht mehr tun. Die Schule soll zeigen: Ein eigenes Kind zu bekommen ist etwas Gutes.

Noten ab Klasse zwei und Sitzenbleiben ermöglichen

Die AfD will Schulnoten ab der zweiten Klasse verbindlich machen und das Wiederholen in jeder Klassenstufe erlauben. Das Leistungsprinzip soll nach dem Programm in allen Stufen durchgängig gelten. Die Besondere Leistungsfeststellung in der zehnten Klasse der Gymnasien soll bleiben.

Die AfD will Noten ab der zweiten Klasse. Schüler sollen jede Klasse wiederholen können. Die Prüfung in Klasse 10 am Gymnasium soll bleiben. Die AfD sagt: Kinder brauchen eine klare Rückmeldung zu ihrer Leistung.

Lehrpläne auf Fachwissen und Schreibschrift ausrichten

Die AfD will die Lehrpläne überarbeiten und für jedes Fach feste inhaltliche Vorgaben einführen. In der Grundschule sollen Lesen, Schreiben und Rechnen im Mittelpunkt stehen, die Schreibschrift soll verbindlich gelehrt werden. Die Methode „Lesen durch Schreiben“ und digitale Geräte an Grundschulen lehnt sie ab.

Die AfD will neue Lehrpläne. Darin soll genau stehen, was Kinder in jedem Fach lernen. Grundschüler sollen die Schreibschrift lernen. Tablets und Computer soll es an Grundschulen nicht geben.

Schulgebäude sanieren und Schulessen-Standards festlegen

Die AfD will, dass das Land Kommunen und Schulträgern genug Mittel gibt, um Schulgebäude zu sanieren und die Ausstattung aktuell zu halten. Zudem sollen verbindliche Qualitätsstandards für das Mittagessen an Schulen entstehen.

Viele Schulen in Thüringen sind in schlechtem Zustand. Die AfD will, dass das Land den Gemeinden dafür mehr Geld gibt. Die Schulen sollen auch gut ausgestattet sein. Außerdem soll es feste Regeln für gesundes Schul-Essen geben.

Verpflichtende Vorschaltklassen für Deutschlernende einführen

Die AfD will Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse zunächst in Vorschaltklassen unterrichten. Erst nach einer verbindlichen Leistungsüberprüfung sollen sie in reguläre Klassen oder Berufsschulen wechseln. Der normale Unterricht sei nach dem Programm nicht der richtige Ort für den Spracherwerb.

Manche Kinder aus dem Ausland können noch kein Deutsch. Die AfD will sie zuerst in eigenen Klassen unterrichten. Dort lernen sie Deutsch. Danach gibt es eine Prüfung. Erst dann kommen sie in eine normale Klasse.

Schneller gegen Gewalt an Schulen vorgehen

Die AfD will Schulbehörden und Lehrkräften Mittel an die Hand geben, um auf Gewalt und störendes Verhalten rasch reagieren zu können. Das Recht der Klasse auf ungestörten Unterricht soll dabei mehr zählen als der Schulbesuch eines Einzelnen.

Die AfD will schneller gegen Gewalt an Schulen handeln. Lehrer und Behörden sollen dafür einfache Mittel bekommen. Die Klasse soll in Ruhe lernen können. Das soll wichtiger sein als der Unterricht für einen einzelnen Störer.

Spezialgymnasien erhalten und Hochbegabte fördern

Die AfD will die Thüringer Spezialgymnasien für Sport, Sprachen und Musik erhalten und ausbauen. Alle entsprechend begabten Schüler sollen sie besuchen können. Zusätzlich soll jede Schule Angebote für Hochbegabte haben.

In Thüringen gibt es besondere Gymnasien für Sport, Sprachen und Musik. Die AfD will diese Schulen behalten und ausbauen. Begabte Schüler sollen dort lernen können. Auch an anderen Schulen soll es Hilfe für sehr begabte Kinder geben.

Digitale Medien und KI maßvoll einsetzen

Die AfD will digitale Medien im Unterricht mit Augenmaß nutzen und lehnt es ab, Lehrkräfte durch Technik zu ersetzen. Ein Verbot Künstlicher Intelligenz an Schulen hält sie für weltfremd. Stattdessen sollen Schüler und Lehrer einen kritischen Umgang damit lernen.

Die AfD will Computer im Unterricht nur mit Maß einsetzen. Lehrer sollen nicht durch Technik ersetzt werden. Programme wie ChatGPT will die AfD an Schulen nicht verbieten. Schüler sollen lernen, was diese Programme können und was nicht.

Lehrer entlasten und Lehrermangel bekämpfen

Die AfD will den Bedarf an Lehrkräften und den Unterrichtsausfall offen erfassen und Lehrer von Bürokratie entlasten. Gegen den Lehrermangel sollen schnellere Bewerbungsverfahren, mehr Studienplätze, ein Stipendium und eine neue Pädagogische Hochschule helfen.

In Thüringen fehlen Lehrer. Die AfD will genau zählen, wie viele Lehrer fehlen. Helfer sollen den Lehrern Büro-Arbeit abnehmen. Es soll mehr Studien-Plätze für künftige Lehrer geben. Die AfD will auch eine neue Hochschule für Lehrer gründen.

Identitätspolitik an Hochschulen die Unterstützung entziehen

Die AfD will die Thüringer Hochschulen stärken und dem, was sie linke Identitätspolitik nennt, die politische Unterstützung entziehen. Aus ihrer Sicht politisiert diese Strömung Forschung und Lehre und gefährdet die Wissenschaftsfreiheit.

Die AfD will die Hochschulen in Thüringen stärken. Sie sagt: Linke Gruppen machen an Hochschulen zu viel Politik. Das schade der Freiheit von Forschung und Lehre. Die AfD will diese Politik nicht mehr unterstützen.

Genderforschung an Hochschulen abschaffen

Die AfD will die Genderforschung an den Hochschulen in Thüringen abschaffen. Sie hält das Fach für ideologisch geprägt und spricht ihm den wissenschaftlichen Charakter ab.

Die AfD will keine Gender-Forschung an den Hochschulen in Thüringen. Gender-Forschung untersucht die Rollen der Geschlechter. Die AfD sagt: Das ist keine echte Wissenschaft. Deshalb soll das Fach wegfallen.

Pflichtmitgliedschaft in der Studierendenschaft abschaffen

Die AfD will, dass Studenten nicht mehr automatisch Mitglied der verfassten Studierendenschaft ihrer Hochschule sind. Aus ihrer Sicht nutzen deren Gremien ihre Stellung für einseitig linke Politik.

Heute sind alle Studenten Mitglied in der Studierendenschaft. Das ist die Vertretung der Studenten an der Hochschule. Die AfD will diese Pflicht abschaffen. Sie sagt: Die Vertretungen machen einseitig linke Politik.

Hochschulautonomie stärken, Diplom und Magister ermöglichen

Die AfD will den Hochschulen mehr Eigenständigkeit und eine ausreichende Grundfinanzierung geben. Die Akkreditierung von Studiengängen soll entfallen, und Hochschulen sollen wieder Diplom- und Magisterstudiengänge anbieten dürfen. Deutsch soll als Sprache der Lehre und Wissenschaft gefördert werden.

Die AfD will den Hochschulen mehr Freiheit und genug Geld geben. Die Hochschulen sollen wieder Diplom und Magister anbieten dürfen. Das sind ältere Abschlüsse. Studenten sollen ihren Abschluss selbst wählen. Deutsch soll an den Hochschulen wichtig bleiben.

Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer einführen

Die AfD will von Studenten aus Staaten außerhalb der EU Studiengebühren verlangen. Sie begründet das mit hohen Abbrecherquoten und damit, dass viele nach dem Studium Thüringen verlassen. Die Einnahmen sollen Forschung und Lehre zugutekommen.

Studenten aus Ländern außerhalb der EU sollen für ihr Studium zahlen. Die AfD sagt: Viele von ihnen brechen das Studium ab. Viele gehen danach aus Thüringen weg. Das Geld sollen die Hochschulen bekommen.

Gesundheitsberufe schulgeldfrei halten

Die AfD will, dass die Ausbildung in nichtakademischen Gesundheitsberufen ohne Schulgeld bleibt. Zusätzlich sollen angehende Heilerziehungspfleger finanziell deutlich entlastet werden, um mehr Nachwuchs zu gewinnen.

Wer Alten-Pfleger oder Physio-Therapeut wird, zahlt in Thüringen kein Schulgeld mehr. Die AfD will, dass das so bleibt. Auch Auszubildende in der Heil-Erziehungs-Pflege sollen weniger zahlen. So sollen mehr junge Leute diese Berufe lernen.

Kulturelle und musische Bildung stärken

Die AfD will, dass Schulen die regionale Kultur und ihre Geschichte gründlich vermitteln. Öffentliche Musik- und Kunstschulen sollen ausreichend Geld erhalten. Musisch begabte Kinder sollen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gefördert werden.

Kinder sollen in der Schule viel über die Kultur von Thüringen lernen. Musik-Schulen und Kunst-Schulen sollen genug Geld bekommen. Begabte Kinder sollen Hilfe bekommen. Das gilt auch für Kinder aus armen Familien.

Tägliche Bewegungsstunde an Schulen einführen

Die AfD will Sport und Bewegung stärker im Alltag von Kindergärten und Schulen verankern und fordert eine tägliche Bewegungsstunde. Sie begründet das mit Bewegungsmangel bei Kindern, der sich durch die Corona-Maßnahmen verschärft habe, und will künftige Sportverbote ausschließen.

Viele Kinder bewegen sich zu wenig. Die AfD will jeden Tag eine Stunde Bewegung in der Schule. Auch Kindergärten sollen mehr Sport machen. Sport-Verbote wie in der Corona-Zeit soll es nie wieder geben.

AfD: alle 27 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,2), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 1 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Pflicht-Sprachtests ab drei Jahren einführen

Das BSW will verpflichtende Deutsch-Tests für alle Kinder ab drei Jahren. Bei Defiziten soll der Besuch einer Kita oder Vorschule Pflicht werden. Zudem soll es einen verbindlichen Lehrplan für den Kindergarten und eine verpflichtende Vorschulerziehung für alle geben.

Alle Kinder ab drei Jahren sollen einen Deutsch-Test machen. Das soll Pflicht sein. Spricht ein Kind nicht gut Deutsch, muss es in die Kita. Der Kindergarten soll einen festen Lehr-Plan bekommen.

Grundschule auf Grundfertigkeiten ausrichten, Gendern verbieten

Das BSW will, dass Grundschulen sich wieder auf Lesen, Schreiben und Rechnen konzentrieren und die Regeln der deutschen Sprache gelten, mit einem Genderverbot. Smartphones und Tablets sollen bis zum Ende der Grundschule aus dem Unterricht verschwinden. Thüringen soll das erste Land werden, in dem alle Grundschulabgänger diese Fähigkeiten sicher beherrschen.

Das BSW will, dass Kinder in der Grundschule gut lesen, schreiben und rechnen lernen. Gendern soll in der Schule verboten sein. Handys und Tablets sollen dort nicht genutzt werden. Kinder sollen eine schöne Schreib-Schrift lernen.

Länger gemeinsam lernen, Regelschule stärken

Das BSW hält den Wechsel der Schulform nach der vierten Klasse für zu früh und will längeres gemeinsames Lernen. Zugleich will es das gegliederte Schulsystem erhalten und die Regelschule sowie die Mittlere Reife aufwerten. Kreatives, künstlerisches und musisches Lernen soll gefördert werden.

Kinder sollen länger zusammen lernen. Das BSW findet: Nach Klasse 4 ist der Wechsel zu früh. Es soll aber weiter verschiedene Schul-Arten geben. Die Regel-Schule soll stärker werden.

Kostenloses Mittagessen in Kitas und Grundschulen

Das BSW will ein kostenloses Mittagessen für alle Kinder in Kitas und Grundschulen. Die Forderung gilt unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Alle Kinder sollen in Kita und Grundschule gratis Mittag-Essen bekommen. Das soll für jedes Kind gelten. Das Einkommen der Eltern spielt keine Rolle.

Lehrerberuf aufwerten und Lehramtsstudium neu ordnen

Das BSW will ein verbindliches, auf die Berufspraxis ausgerichtetes Curriculum für das Lehramtsstudium. Thüringen soll mit Beförderungen und Aufstiegschancen ein attraktiver Arbeitgeber für Lehrkräfte werden. Mehr Personal, mehr Geld und weniger Verwaltungsarbeit sollen Unterrichtsausfall verhindern.

Lehrer sollen besser ausgebildet werden. Das Studium soll einen festen Plan bekommen. Lehrer sollen leichter befördert werden. Mehr Personal soll helfen, dass kein Unterricht ausfällt.

Inklusion und Förderung bei Lernschwierigkeiten ausbauen

Das BSW will die inklusive Bildung stärken und dafür genug Personal bereitstellen, damit Kinder mit Beeinträchtigung reguläre Klassen besuchen können. Kinder mit Lernschwierigkeiten wie Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Dyskalkulie sollen über ein landesweites Therapeutennetzwerk unterstützt werden.

Kinder mit Behinderung sollen in normale Klassen gehen können. Dafür braucht es mehr Personal. Manche Kinder haben Probleme beim Lesen oder Rechnen. Für sie soll es mehr Therapie-Angebote geben.

Förderschulen erhalten, inklusive Übergänge schaffen

Das BSW will die Förderschulen beibehalten und die Förderzentren stärker und dauerhaft unterstützen. Zugleich sollen neue Instrumente Menschen mit Beeinträchtigung den Weg in Ausbildung und regulären Arbeitsmarkt erleichtern, auch gegen den Fachkräftemangel.

Das BSW will die Förderschulen behalten. Förder-Zentren sollen mehr Hilfe bekommen. Menschen mit Behinderung sollen leichter eine Ausbildung finden. Sie sollen auch leichter eine normale Arbeit finden. Das soll auch gegen fehlende Fach-Kräfte helfen.

Digital- und Medienkompetenz nach der Grundschule stärken

Das BSW will, dass praktische Digital- und Medienkompetenz nach der Grundschule mehr Gewicht im Unterricht bekommt. Dafür sollen neue Lehrkonzepte und moderne Technik an die Schulen kommen.

Kinder sollen gut mit Computern und Medien umgehen können. Das soll ab der weiterführenden Schule mehr gelernt werden. Dafür braucht es neue Arten zu unterrichten. Die Schulen sollen auch moderne Technik bekommen.

Wissenschaft stärken, Dauerstellen an Hochschulen schaffen

Das BSW will Bildung und Wissenschaft in einem Ministerium bündeln und die Forschungslandschaft erhalten und ausbauen. Für dauerhafte Aufgaben an Hochschulen sollen verpflichtend unbefristete Vollzeitstellen entstehen, weil viele Stellen im Mittelbau aus Sicht des Programms prekär sind.

Bildung und Wissenschaft sollen in ein gemeinsames Ministerium. Das BSW will die Forschung in Thüringen stärken. Viele Leute an Hoch-Schulen haben nur kurze Verträge. Für feste Aufgaben soll es feste Vollzeit-Stellen geben. So sollen junge Forscher besser planen können.

BSW: alle 9 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 4 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Ausbildungsreife und Berufsorientierung in Schulen stärken

Die CDU will erreichen, dass Jugendliche die Schule mit einem Abschluss verlassen, der sie auf eine Ausbildung vorbereitet. Dazu sollen weniger Unterricht ausfallen, praxisnahes Lernen in allen Schularten verankert und die Berufsorientierung ausgebaut werden.

Die CDU will, dass alle Jugendlichen einen Schul-Abschluss haben. Damit sollen sie eine Ausbildung schaffen können. In der Schule soll es mehr Praxis geben. Schüler sollen auch Dinge für den Alltag lernen, zum Beispiel den Umgang mit Geld. Sie sollen Berufe besser kennenlernen.

Wohnortnahes Berufsschulnetz erhalten

Die CDU will Berufsschulen und Berufsfachschulen in der Fläche erhalten, damit junge Menschen in der Nähe ihres Wohnorts ausgebildet werden können und nicht abwandern. Dafür sollen die Schulen digitalisiert und überregionale Verbünde geschaffen werden.

Die CDU will Berufsschulen überall im Land erhalten. Junge Leute sollen nah an ihrem Wohnort lernen können. So sollen sie in Thüringen bleiben. Die Berufsschulen sollen mehr digitale Technik bekommen. Es soll auch eine digitale Berufsschule geben.

Berufliche und akademische Bildung gleichstellen

Die CDU will Berufsausbildung und Studium als gleichwertig behandeln. Auszubildende sollen dieselben Angebote erhalten wie Studierende, etwa ein Jugend-Ticket und Wohnheimplätze, und der Wechsel zwischen beruflichen und akademischen Wegen soll leichter werden.

Die CDU findet: Eine Ausbildung ist so viel wert wie ein Studium. Auszubildende sollen die gleichen Angebote bekommen wie Studenten. Dazu gehören ein günstiges Ticket und Plätze im Wohnheim. Auch am Gymnasium soll für die Ausbildung geworben werden.

Meisterausbildung kostenfrei machen

Die CDU will Thüringen zum „Meisterland“ machen und die Meisterausbildung kostenfrei stellen. Der bestehende Meisterbonus soll zudem auf weitere höhere Berufsabschlüsse wie den Techniker ausgedehnt werden.

Die CDU will, dass die Ausbildung zum Meister nichts mehr kostet. Heute gibt es schon einen Bonus für Meister. Diesen Bonus sollen auch andere bekommen, zum Beispiel Techniker. So soll der Aufstieg im Beruf attraktiver werden.

Betreuungsschlüssel verbessern und mehr Erzieher gewinnen

Die CDU will die Personalausstattung der Kindergärten verbessern: Eine Fachkraft soll für sechs Kinder im Alter von einem bis drei Jahren und für zwölf ältere Kinder zuständig sein. Um den Personalbedarf zu decken, sollen mehr Ausbildungsplätze entstehen und der Beruf attraktiver werden.

In Kindergärten soll es mehr Erzieher geben. Ein Erzieher soll sechs kleine Kinder betreuen. Bei älteren Kindern sollen es zwölf Kinder sein. Die Ausbildung soll kürzer werden. Erzieher sollen weniger Papier-Arbeit haben.

Gegliedertes Schulsystem mit allen Schularten stärken

Die CDU will am Schulsystem mit mehreren Schulformen festhalten und allen Schularten, auch freien Schulen, gleiche Entwicklungschancen geben. Statt Strukturdebatten sollen Übergänge zwischen den Schularten erleichtert und Schulen eigenständiger werden.

Es soll weiter verschiedene Schul-Arten geben. Alle Schul-Arten sollen gleich gute Chancen bekommen. Kleine Grundschulen auf dem Land sollen bleiben. Der Wechsel zwischen Schul-Arten soll leichter werden. Schulen sollen mehr selbst entscheiden.

Förderschulen erhalten und Eltern wählen lassen

Die CDU will die Förderschulen im ganzen Land erhalten und deren aus ihrer Sicht schleichende Abwicklung beenden. Eltern sollen allein entscheiden, ob ihr Kind eine Förderschule oder den inklusiven Unterricht an einer allgemeinen Schule besucht.

Förderschulen sind Schulen für Kinder mit besonderem Bedarf. Die CDU will diese Schulen überall erhalten. Eltern sollen selbst wählen. Ihr Kind kann zur Förderschule gehen oder zu einer normalen Schule. Beide sollen genug Personal und Material bekommen.

Hortgebühren abschaffen und Schulstart-Paket einführen

Die CDU will die Hortgebühren an Schulen abschaffen und jedem Schulanfänger 250 Euro für Schulsachen geben. Das soll Familien entlasten und Ganztagsangebote für alle Kinder zugänglich machen.

Der Hort an Schulen soll nichts mehr kosten. So können alle Kinder am Nachmittag betreut werden. Jedes Kind bekommt zum Schul-Anfang 250 Euro. Das Geld ist für Schul-Sachen. Die CDU will damit Familien entlasten.

Sonderprogramm „Digitale Schule“ auflegen

Die CDU will mit einem Sonderförderprogramm in die digitale Ausstattung der Schulen investieren. Ab der fünften Klasse soll jeder Schüler ein digitales Gerät haben, entweder ein eigenes oder ein geliehenes.

Schulen sollen moderne Technik bekommen. Dafür plant die CDU ein eigenes Förder-Programm. Ab Klasse 5 soll jeder Schüler ein Gerät haben. Wer keins hat, bekommt ein Leih-Gerät. Der Unterricht in der Schule und die Handschrift bleiben wichtig.

Verbindliche Sprachtests und Deutschförderklassen einführen

Die CDU will bei der Einschulung verpflichtende Sprachtests einführen und Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen zunächst in eigenen Förderklassen unterrichten. Gute Deutschkenntnisse gelten im Programm als Voraussetzung für Bildung und Integration.

Vor der Schule soll jedes Kind einen Sprach-Test machen. Der Test ist Pflicht. Wer zu wenig Deutsch kann, kommt zuerst in eine Deutsch-Förder-Klasse. Dort lernen die Kinder besser Deutsch. Die CDU sagt: Deutsch ist wichtig für Schule und Integration.

Noten, Kopfnoten und Versetzung ab Klasse 2

Die CDU will Schulnoten ab der zweiten Klasse, Kopfnoten für Verhalten und Arbeitshaltung sowie Versetzungsentscheidungen in jeder Klassenstufe wieder einführen. In der Grundschule sollen Lesen, Schreiben und Rechnen im Mittelpunkt stehen.

Kinder sollen ab Klasse 2 wieder Noten bekommen. Es soll auch Noten für Betragen und Fleiß geben. Am Ende jedes Schuljahres wird entschieden, ob ein Kind in die nächste Klasse kommt. Die Grundschule soll mehr Deutsch und Mathe unterrichten.

Besondere Leistungsfeststellung beibehalten und überprüfen

Die CDU will die Besondere Leistungsfeststellung (BLF) in Klasse 10 des Gymnasiums erhalten. Zugleich soll geprüft werden, wie sie gestaltet ist und ob sie wirkt. Leitlinie ist, dass es keinen Abschluss ohne Prüfung geben soll.

Am Gymnasium gibt es in Klasse 10 eine Prüfung. Sie heißt Besondere Leistungs-Feststellung. Die CDU will diese Prüfung behalten. Sie will aber prüfen, ob die Prüfung gut gemacht ist.

MINT-Fächer und Praxis in Schulen stärken

Die CDU will das Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern und in allen Schulformen mehr Praxisphasen ermöglichen. Ein landesweiter „Tag in der Praxis“ soll die Berufsorientierung verbessern. Auch Medien- und Digitalkompetenzen sollen stärker vermittelt werden.

Die CDU will Fächer wie Mathe, Informatik und Technik stärken. Schüler sollen mehr praktisch lernen. Es soll überall einen Tag in der Praxis geben. Dort lernen Schüler Berufe kennen. Schüler sollen auch den Umgang mit Medien lernen.

Religionsunterricht garantieren und Wertevermittlung stärken

Die CDU will den konfessionellen Religionsunterricht als Wahlpflichtfach sichern. Außerdem soll die Schule Demokratie und Werte stärker vermitteln. Ein „Gesamtkonzept Erinnerungskultur“ soll die Beschäftigung mit der Geschichte fördern.

Die CDU will den Religions-Unterricht an Schulen behalten. Die Schule soll auch Werte und Demokratie vermitteln. Schüler sollen mehr über die Geschichte lernen. Dafür soll es einen Plan geben. Besuche an historischen Orten will die CDU fördern.

Unterrichtsausfall mit 105 Prozent Lehrerausstattung stoppen

Die CDU will den Unterrichtsausfall beenden und dafür jede Schule mit 105 Prozent des Lehrerbedarfs ausstatten. Lehrer sollen von Bürokratie entlastet werden. Zusätzliche Fachkräfte sollen in multiprofessionellen Teams an den Schulen mitarbeiten.

Die CDU will, dass kein Unterricht mehr ausfällt. Jede Schule soll etwas mehr Lehrer bekommen, als sie rechnerisch braucht. Lehrer sollen weniger Papier-Arbeit haben. Andere Fachleute sollen an den Schulen helfen.

Lehrer schneller einstellen und im Land halten

Die CDU will jede frei werdende Lehrerstelle neu besetzen und Einstellungen vereinfachen. Ein System aus Aufstieg, Zulagen und Beförderungen soll Leistung belohnen. Angehende Lehrer sollen früh eine Übernahmegarantie bekommen, Seiteneinsteiger besser vorbereitet werden.

Die CDU will alle freien Lehrer-Stellen neu besetzen. Schulen sollen Lehrer schneller einstellen können. Gute Arbeit soll sich für Lehrer lohnen. Junge Lehrer sollen früh eine feste Zusage bekommen. Menschen aus anderen Berufen sollen leichter Lehrer werden.

Lehrerausbildung weiterentwickeln und öffnen

Die CDU will Zulassungsbeschränkungen im Lehramtsstudium abschaffen und die Zahl der Studienabbrüche senken. Fachhochschulen sollen künftig an der Lehrerausbildung mitwirken. Die Ausbildung soll weiter nach Schularten getrennt bleiben.

Die CDU will die Ausbildung von Lehrern verändern. Jeder soll ohne Zugangs-Grenze Lehramt studieren können. Weniger Studenten sollen das Studium abbrechen. Auch Fachhochschulen sollen Lehrer ausbilden. Lehrer sollen weiter für eine bestimmte Schulart lernen.

Hochschulgesetz reformieren und Zivilklausel abschaffen

Die CDU will das Hochschulgesetz ändern, um Autonomie und Wissenschaftsfreiheit zu sichern. Die Zivilklausel, die Forschung auf zivile Zwecke festlegt, soll wieder entfallen. Regeln zur Mitbestimmung sollen sich allein an den Aufgaben der Universität und der Wissenschaftsfreiheit orientieren.

Die CDU will das Gesetz für Hochschulen ändern. Hochschulen sollen selbst entscheiden können. Die Zivil-Klausel soll wegfallen. Diese Regel sagt: Forschung soll nur zivilen Zwecken dienen. Forscher sollen frei und ohne Angst arbeiten können.

Hochschulfinanzierung langfristig sichern

Die CDU will das bisherige Finanzierungssystem der Hochschulen mit festem jährlichem Zuwachs und einem Strategie- und Innovationsbudget in der Rahmenvereinbarung VI fortführen. Größere Kostenänderungen sollen leichter berücksichtigt werden. Zugleich sollen Hochschulen weitere Einnahmequellen erschließen.

Die Hochschulen bekommen Geld vom Land. Das Geld steigt jedes Jahr um einen festen Anteil. Die CDU will das so lassen. Bei stark steigenden Kosten soll es leichter mehr Geld geben. Hochschulen sollen auch selbst mehr Geld einwerben.

Mehr Dauerstellen und bessere Bedingungen für Professoren

Die CDU will, dass mindestens die Hälfte der Stellen im Mittelbau der Universitäten unbefristet ist. Für Professoren sollen Hürden bei Berufungen fallen und die Besoldung im Ländervergleich konkurrenzfähig werden.

Viele Mitarbeiter an Universitäten haben nur Verträge auf Zeit. Die CDU will das ändern. Mindestens die Hälfte soll feste Stellen haben. Professoren sollen besser bezahlt werden. Ihre Einstellung soll einfacher werden.

Studienstandort Thüringen attraktiver machen

Die CDU will mit einem „Campus Thüringen“, mehr Marketing und praxisnahen Studienformaten mehr Studenten gewinnen. Fachhochschulen sollen ein eigenes Promotionsrecht erhalten. BAföG-Anträge und der Studentenausweis Thoska sollen digital werden, der Austausch mit Europa soll wachsen.

Weniger Menschen studieren in Thüringen. Die CDU will das ändern. Die Hochschulen sollen enger zusammenarbeiten. Fachhochschulen sollen selbst Doktor-Titel vergeben dürfen. Anträge auf BAföG sollen komplett digital gehen. Mehr junge Leute sollen ins Ausland gehen können.

CDU: alle 21 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

Linke

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 17 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 16 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 5 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Bildung von Krippe bis Erwachsenenbildung beitragsfrei

Die Linke kündigt eine Offensive für Bildung ohne Beiträge an, die von der Krippe bis zur Erwachsenenbildung reicht. Ziel ist nach dem Programm, dass alle mitreden können.

Die Linke will, dass Bildung nichts kostet. Das soll schon in der Krippe gelten. Es soll auch für Kurse für Erwachsene gelten. So sollen alle mitreden können.

Weiterbildung und Bildungsfreistellung ausbauen

Die Linke will die Bildungsfreistellung auf kleine Betriebe und Auszubildende ausdehnen und eine umfassende Strategie für Fort- und Weiterbildung auflegen. Beschäftigte sollen sich im Wandel der Arbeitswelt mit Zeit und finanzieller Sicherheit weiterqualifizieren können.

Beschäftigte sollen sich besser weiterbilden können. Auch in kleinen Firmen soll es fünf freie Tage dafür geben. Das soll auch für Azubis gelten. Wer länger lernt, soll weiter Lohn bekommen.

Dauerhafte Bundesfinanzierung der Bildung im Grundgesetz

Die Linke will das Grundgesetz ändern, damit der Bund Bildungsaufgaben dauerhaft mitfinanziert. Befristete Programme, die gekürzt werden können, hält die Partei für unzureichend.

Die Linke will das Grundgesetz ändern. Der Bund soll dauerhaft Geld für Bildung geben. Heute gibt es oft nur Programme auf Zeit. Die Partei findet das zu unsicher.

Betreuungsqualität in Kindergärten verbessern

Die Linke will den Betreuungsschlüssel in Kindergärten verbessern und dafür mehr Personal gewinnen. Bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen sieht das Programm als entscheidend an.

Die Linke will Kindergärten besser machen. Es soll mehr Fachkräfte pro Kind geben. Dafür sollen Erzieherinnen und Erzieher besser bezahlt werden. Auch die Leitungen sollen mehr Zeit bekommen.

Kostenloses, regionales Essen in Kita und Schule

Die Linke will das Essen in Kindergärten und Schulen schrittweise kostenlos machen. Die Verpflegung soll regional und gesund sein und stärker von kommunalen Küchen kommen.

Die Linke will kostenloses Essen in Kindergärten und Schulen. Das soll Schritt für Schritt kommen. Das Essen soll gesund sein und aus der Region stammen. Städte und Gemeinden sollen mehr eigene Küchen betreiben.

Mehr Lehrkräfte gewinnen und entlasten

Die Linke will den Mangel an Lehrkräften mit vielen Maßnahmen bekämpfen und mittelfristig mehr Personal einplanen, als rechnerisch nötig ist. Maßstab soll der Bedarf der Schulen sein, nicht ein Vergleich mit anderen Ländern.

In Thüringen fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die Linke will mehr von ihnen einstellen. Es soll sogar etwas mehr Personal geben als nötig. So kann die Schule kranke Lehrkräfte ersetzen. Die Stellen sollen ohne Befristung sein.

Prüfung nach Klasse 10 abschaffen, Noten zurückdrängen

Die Linke will die Besondere Leistungsfeststellung am Gymnasium streichen und stattdessen mit der Versetzung in Klasse 11 automatisch den Realschulabschluss vergeben. Außerdem will sie Alternativen zu Ziffernnoten voranbringen.

Am Gymnasium gibt es nach Klasse 10 eine besondere Prüfung. Die Linke will diese Prüfung abschaffen. Wer in Klasse 11 kommt, soll den Realschul-Abschluss automatisch haben. Die Partei will auch weniger Noten mit Zahlen. In Sport, Musik und Kunst soll es keine Noten mehr geben.

Gesamtkonzept für Sprachförderung erarbeiten

Die Linke will ein Gesamtkonzept für die Sprachförderung von Kindern erarbeiten, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist. Die Förderung soll im regulären Unterricht stattfinden und die gesellschaftliche Integration unterstützen.

Manche Kinder sprechen zu Hause kein Deutsch. Die Linke will für sie einen Plan zum Deutschlernen machen. Die Kinder sollen in normalen Klassen lernen. Besondere Lehrkräfte für Deutsch sollen dabei helfen.

Medienbildung und freie Lernmittel an Schulen

Die Linke will, dass jede Schule ein Medienkonzept hat und der kritische Umgang mit sozialen Medien von Beginn der Schulzeit an unterrichtet wird. Lernmittel sollen analog wie digital kostenfrei zugänglich sein.

Die Linke will: Jede Schule hat einen Plan für Medien. Kinder sollen früh lernen, wie man mit Social Media umgeht. Schulbücher und digitale Lern-Mittel sollen nichts kosten. Das Land soll bei der Technik helfen.

Lehramtsausbildung nach Schulstufen umstellen

Die Linke will Lehrkräfte künftig nach Schulstufen statt nach Schularten ausbilden. Das soll das längere gemeinsame Lernen und die Gemeinschaftsschule stärken.

Heute lernen Lehrkräfte für eine bestimmte Schulart. Die Linke will das ändern. Lehrkräfte sollen für bestimmte Klassenstufen ausgebildet werden. Die Ausbildung soll auch mehr Praxis haben.

Gemeinschaftsschule zur tragenden Schulform machen

Die Linke will die Gemeinschaftsschule stärken und sieht sie auf lange Sicht als wichtigste Schulform in Thüringen. Längeres gemeinsames Lernen gilt der Partei als Schlüssel für Bildungserfolg und Chancengerechtigkeit.

In der Gemeinschafts-Schule lernen Kinder lange zusammen. Die Linke will diese Schulform stärken. Sie soll später die wichtigste Schulform in Thüringen sein. Die Partei sagt: So haben alle Kinder bessere Chancen.

Hort beitragsfrei machen, Ganztag ausbauen

Die Linke will die Elternbeiträge für den Schulhort abschaffen und Ganztagsangebote auf die Klassen 5 und 6 ausdehnen. Die flächendeckende Ganztagsschule sieht die Partei als Weg zu gleichen Chancen.

Die Linke will: Eltern zahlen nichts mehr für den Hort. Auch Kinder in Klasse 5 und 6 sollen Ganztags-Angebote bekommen. Jede Schule soll möglichst Schul-Sozialarbeit haben. So sollen alle Kinder gleiche Chancen haben.

Inklusion an Schulen voranbringen

Die Linke will den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung weiter ausbauen. Dafür setzt sie auf gute Ausstattung, Fortbildung und mehr sonderpädagogisches Fachpersonal.

Kinder mit und ohne Beeinträchtigung sollen zusammen lernen. Das nennt man Inklusion. Die Linke will das weiter ausbauen. Dafür soll es mehr Fachleute für Sonder-Pädagogik geben. Förder-Zentren sollen bleiben.

Hochschulbudgets jährlich um vier Prozent erhöhen

Die Linke will mit den Hochschulen eine neue Rahmenvereinbarung schließen, die ihre Mittel jedes Jahr um mindestens vier Prozent steigen lässt. Damit soll die Grundfinanzierung über 2025 hinaus gesichert werden.

Die Linke will den Hochschulen mehr Geld geben. Jedes Jahr sollen es mindestens 4 Prozent mehr sein. Dafür soll es einen neuen Vertrag mit den Hochschulen geben. Der Vertrag soll ab 2025 gelten.

Langzeitstudiengebühren abschaffen

Die Linke will die Gebühren für Langzeitstudierende und andere Gebühren rund ums Studium streichen. Das Land soll den Hochschulen die fehlenden Einnahmen ersetzen. Ziel ist ein möglichst freies und gebührenfreies Studium in Thüringen.

Wer sehr lange studiert, muss in Thüringen Gebühren zahlen. Die Linke will diese Gebühren abschaffen. Auch andere Gebühren im Studium sollen wegfallen. Das Land soll den Hochschulen das fehlende Geld geben.

Bund stärker an Hochschulfinanzierung beteiligen

Die Linke will, dass der Bund sich dauerhaft an der Grundfinanzierung der Hochschulen beteiligt. Der Hochschulbau soll wieder als gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern im Grundgesetz stehen. Ein zusätzlicher Hochschulsozialpakt soll Geld für die Studierendenwerke bringen.

Die Linke will mehr Geld vom Bund für die Hochschulen. Der Bund soll dauerhaft zahlen, und der Betrag soll regelmäßig steigen. Der Bund soll auch beim Bau von Hochschul-Gebäuden helfen. Außerdem soll er Geld für Wohnheime und Mensen geben.

Starthilfe und Beratung für Studierende ausbauen

Die Linke will das Förderprogramm „StudiumThüringenPlus“ fortführen und erweitern. Es zahlt BAföG-berechtigten Studienanfängern 500 Euro für Ausstattung. Dazu sollen Sozialarbeit an Hochschulen und eine Service-App für Studierende kommen.

In Thüringen bekommen manche Studierende zum Start 500 Euro. Das Geld ist für Computer, Bücher oder Sprachkurse. Die Linke will dieses Programm behalten und größer machen. Der Antrag soll einfacher werden. Außerdem soll es mehr Beratung und eine App für Studierende geben.

Zugang zum Studium öffnen

Die Linke will den Wechsel von der Schule an die Hochschule leichter und flexibler machen. Der Numerus Clausus soll für einzelne Fächer neu diskutiert werden, und neben Noten sollen andere Qualifikationen mehr zählen. Hürden für beruflich Qualifizierte, Menschen mit Behinderungen und Geflüchtete sollen sinken.

Für manche Studienfächer braucht man sehr gute Noten. Die Linke will über diese Regel neu sprechen. Auch andere Fähigkeiten sollen zählen. Menschen mit Berufsausbildung sollen leichter studieren können. Das gilt auch für Menschen mit Behinderung und für Geflüchtete.

BAföG grundlegend reformieren

Die Linke will sich auf Bundesebene für einen grundlegenden Umbau des BAföG einsetzen. Die Ausbildungsförderung soll alle Studierenden erreichen und vor Armut schützen.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Die Linke will das BAföG stark verändern. Alle Studierenden sollen Förderung bekommen. Das Geld soll zum Leben reichen.

Grundfinanzierung statt Drittmittelwettbewerb

Die Linke lehnt es ab, Hochschulen noch stärker auf eingeworbene Drittmittel auszurichten, wenn das die Grundfinanzierung schwächt. Aus ihrer Sicht kostet der Wettbewerb um Forschungsgeld Zeit und führt zu unsicheren Stellen. An Transparenzregister, Zivilklausel und Open Access will sie festhalten.

Forschende müssen oft Geld von außen beantragen. Das kostet viel Zeit. Die Linke will das nicht noch mehr. Hochschulen sollen genug festes Geld bekommen. Forschung soll offen und frei lesbar sein.

Arbeitsbedingungen an Hochschulen verbessern

Die Linke will einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte und mehr unbefristete Stellen an den Hochschulen. Lehraufträge sollen nur noch dem Wissenstransfer aus der Praxis dienen. Aus Sicht des Programms brauchen Beschäftigte Planungssicherheit, damit Lehre und Forschung gelingen.

Viele Menschen an Hochschulen haben nur kurze Verträge. Die Linke will mehr feste Stellen. Studierende mit Job an der Hochschule sollen einen Tarif-Vertrag bekommen. Ein Tarif-Vertrag regelt Lohn und Vertragsdauer für alle gleich. Auch Lehrkräfte ohne feste Stelle sollen mehr mitreden.

Neue Lehrstühle und Promotionsrecht für Fachhochschulen

Die Linke will eine Professur für plurale Wirtschaftswissenschaft samt Forschungsinstitut einrichten. Ein weiterer Lehrstuhl soll sich mit Kolonialismus, Migration, Rassismus und Antisemitismus befassen. Hochschulen für angewandte Wissenschaften sollen das Promotionsrecht erhalten.

Die Linke will neue Professuren in Thüringen. Eine soll andere Sichtweisen auf die Wirtschaft lehren. Eine weitere soll zu Rassismus, Flucht und Juden-Hass forschen. Fach-Hochschulen sollen selbst Doktor-Titel vergeben dürfen.

Erwachsenenbildung verlässlich finanzieren

Die Linke will das Erwachsenenbildungsgesetz reformieren und die Grundfinanzierung der Einrichtungen stärken. Ein Prozent des Bildungshaushalts soll fest für die Erwachsenenbildung vorgesehen sein. Dazu kommen eine Weiterbildungsprämie für Geringverdienende und mobile Angebote auf dem Land.

Auch Erwachsene sollen weiter lernen können. Die Linke will dafür mehr festes Geld geben. Menschen mit wenig Einkommen sollen Geld für Weiterbildung bekommen. Auf dem Land soll es Online-Kurse und einen Bildungs-Bus geben. Kurse zum Lesen und Schreiben sollen ausgebaut werden.

Linke: alle 23 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Thüringen 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1,1), aus 14 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 13 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 6 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 6 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Erzieherberuf attraktiver machen und Fachkräfte sichern

Die SPD will mehr Fachkräfte für Kindergärten und soziale Berufe gewinnen. Dazu sollen das Schulgeld in der Ausbildung entfallen, Anerkennungspraktika überall bezahlt und Erzieherinnen und Erzieher landesweit nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes entlohnt werden.

Die SPD will mehr Fachkräfte für Kindergärten. Die Ausbildung soll kein Schulgeld mehr kosten. Praktika in der Ausbildung sollen bezahlt werden. Alle Erzieherinnen und Erzieher sollen nach Tarif bezahlt werden. Das gilt dann bei allen Trägern.

Schulsozialarbeit flächendeckend und gesetzlich absichern

Die SPD will Schulsozialarbeit in allen Thüringer Kommunen nach Bedarf anbieten und ihre Qualität stärken. Die Landesförderung soll in ihrer Höhe gesetzlich festgelegt und jährlich angepasst werden, damit Jugendämter und freie Träger planen können.

An Schulen in ganz Thüringen soll es Sozial-Arbeit geben. Das Land soll dafür einen festen Betrag zahlen. Der Betrag soll in einem Gesetz stehen. Er soll jedes Jahr steigen. So können Ämter und Träger besser planen.

Inklusives Schulsystem schrittweise verwirklichen

Die SPD will den Weg zu einem inklusiven Schulsystem fortsetzen, in dem Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam lernen. Dafür sollen die Schulen Personal, Räume und Ausstattung erhalten und alle Lehrkräfte entsprechend fortgebildet werden.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Dafür brauchen Schulen mehr Personal und passende Räume. Alle Lehrerinnen und Lehrer sollen dazu eine Fortbildung machen. An den Schulen sollen Teams aus verschiedenen Berufen arbeiten.

Queere Themen im Lehrplan verankern

Die SPD will sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität als Thema in den Thüringer Lehrplan aufnehmen und passende Unterrichtsmaterialien entwickeln lassen. Pädagogische Fachkräfte sollen dazu verpflichtend geschult werden.

In der Schule soll über verschiedene Arten zu lieben und zu leben gesprochen werden. Die SPD will das in den Lehrplan schreiben. Es soll passendes Material für den Unterricht geben. Lehrkräfte und Erzieher sollen dazu eine Pflicht-Schulung bekommen.

Bildungsurlaub auf alle Beschäftigten ausweiten

Die SPD will das Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz ändern, damit alle Beschäftigten Bildungsurlaub nehmen können, egal wie groß ihr Betrieb ist. Auszubildende sollen die vollen fünf Tage erhalten. Die Partei begründet das mit dem Konzept des lebenslangen Lernens.

Bildungs-Urlaub ist freie Zeit zum Lernen für den Beruf. Die SPD will Bildungs-Urlaub für alle, die arbeiten. Die Größe der Firma soll keine Rolle spielen. Azubis sollen volle 5 Tage bekommen. Firmen sollen Geld bekommen, wenn ihre Leute dazulernen.

Gemeinschaftsschule zum Regelfall machen

Die SPD will, dass Kinder ab der ersten Klasse möglichst ohne Schulwechsel gemeinsam lernen. Der Zusammenschluss von Schulen zu Gemeinschaftsschulen soll zum Grundsatz werden. Das Programm sieht darin den Weg zu einem sozial gerechten Schulsystem.

Die SPD will eine Schule für alle Kinder. Kinder sollen ab Klasse 1 lange zusammen lernen. Sie sollen die Schule möglichst nicht wechseln müssen. Dafür sollen sich Schulen zu Gemeinschafts-Schulen zusammenschließen.

Schulen, Schulämter und Landesschulbeirat stärken

Die SPD will Schulen mehr eigene Entscheidungen und ein pauschales Budget geben. Die Schulämter sollen mehr Personal und Befugnisse erhalten, und der Landesschulbeirat soll ein eigenes Initiativrecht bekommen.

Die SPD will, dass Schulen mehr selbst entscheiden. Jede Schule soll ein festes Budget bekommen. Die Schul-Ämter sollen mehr Personal und mehr Rechte bekommen. Der Landes-Schul-Beirat soll eigene Vorschläge anstoßen dürfen. Das ist ein Gremium, das das Ministerium berät.

Lehrkräfte von Verwaltungsarbeit entlasten

Die SPD will an jeder Schule Verwaltungsassistenzen einstellen, damit Schulleitungen und Lehrkräfte sich auf den Unterricht konzentrieren können. Außerdem soll ein Jahresarbeitszeitmodell festlegen, welche Aufgaben zum Lehrberuf gehören.

Lehrerinnen und Lehrer sollen weniger Büro-Arbeit machen. Dafür will die SPD an jeder Schule Verwaltungs-Kräfte einstellen. Diese kümmern sich zum Beispiel um Anträge und Statistik. Ein neues Arbeitszeit-Modell soll klären, was zum Lehrer-Beruf gehört.

Lehrerausbildung reformieren und Lehrkräfte gewinnen

Die SPD will ein gemeinsames Lehramt für die Sekundarstufen I und II schaffen, damit Lehrkräfte an verschiedenen Schularten arbeiten können. Gegen den Lehrkräftemangel sieht das Programm zudem eine Übernahmegarantie, einen Beamtenstatus für Studierende in Mangelfächern und weiteren Seiteneinstieg vor.

In Thüringen fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die SPD will die Ausbildung ändern. Lehrkräfte sollen an mehreren Schul-Arten arbeiten können. Wer das Referendariat besteht, bekommt sicher eine Stelle. Wer ein Mangel-Fach studiert, soll schon im Studium Geld vom Land bekommen.

Unterricht später beginnen und Einheiten verkürzen

Die SPD will, dass der Unterricht frühestens um 9 Uhr beginnt. Sie begründet das mit dem Biorhythmus junger Menschen und will auch die Unterrichtseinheiten verkürzen.

Die SPD will, dass die Schule nicht vor 9 Uhr anfängt. Sie sagt: Früh am Morgen lernen junge Menschen schlechter. Auch die Unterrichts-Blöcke sollen kürzer werden. Sie sollen 45 bis höchstens 60 Minuten dauern.

Noten bis zur vierten Klasse ersetzen

Die SPD will Noten bis zur 4. Klasse durch individuelle Beurteilungen und Entwicklungsgespräche ersetzen. Zudem soll rechtlich verankert werden, dass die Schule für den Lernerfolg jedes Kindes verantwortlich ist.

Bis zur 4. Klasse soll es keine Noten mehr geben. Stattdessen gibt es Beurteilungen und Gespräche. Die SPD sagt: Noten machen kleinen Kindern unnötigen Druck. Die Schule soll für den Lern-Erfolg jedes Kindes verantwortlich sein.

Ganztagsschulen und multiprofessionelle Teams ausbauen

Die SPD will die Ganztagsschule in ganz Thüringen etablieren, mit einem Wechsel von Unterricht, Freizeit und Förderung über den Tag. An allen Schulen sollen Teams aus Lehrkräften und weiteren pädagogischen Fachkräften arbeiten.

Die SPD will Ganztags-Schulen in ganz Thüringen. Unterricht, Freizeit und Hilfe sollen sich am Tag abwechseln. Ein Hort am Nachmittag reicht der SPD nicht. An jeder Schule sollen auch andere Fachleute neben den Lehrkräften arbeiten.

Digitale Bildung an Schulen ausbauen

Die SPD will Schulen mit Gigabit-Anschlüssen und digitaler Technik ausstatten und die Lernmittelfreiheit auf digitale Geräte ausdehnen. Digitale Bildung soll in der Lehrerbildung und in den Lehrplänen verankert werden.

Die SPD will schnelles Internet an allen Schulen. Digitale Geräte sollen für Schüler kostenlos sein, so wie Schulbücher. Lehrkräfte sollen mehr über digitales Lernen lernen. Im Unterricht soll es öfter um soziale Medien gehen.

Sozialkunde und Demokratiebildung ausbauen

Die SPD lehnt Kürzungen beim Sozialkundeunterricht ab und will das Fach ausbauen. Sie begründet das mit dem Erstarken rechter und rechtsextremer Kräfte und will alle Lehrpläne auf Demokratieförderung ausrichten.

Die SPD will mehr Sozialkunde an den Schulen. Kürzungen lehnt sie ab. In Sozialkunde lernen Kinder, wie Demokratie funktioniert. Auch alle anderen Fächer sollen die Demokratie stärken.

Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler ausweiten

Die SPD will die Schulkonferenz umbauen, sodass Schülerinnen und Schüler die Hälfte der Mitglieder stellen. Auch in Klassen- und Fachkonferenzen sollen ihre Vertretungen mit abstimmen dürfen.

Schülerinnen und Schüler sollen mehr mitbestimmen. In der Schul-Konferenz sollen sie die Hälfte der Plätze bekommen. Die Schul-Konferenz entscheidet über wichtige Fragen der Schule. Auch in anderen Konferenzen sollen Schüler abstimmen dürfen.

Azubi-Wohnen, Berufsschulstandorte und Übergänge fördern

Die SPD will bezahlbare Wohnungen für Auszubildende fördern, Ausbildungsstätten modernisieren und Berufsschulstandorte in der Fläche erhalten. Mehr Beratung und neue Schulformen sollen Jugendlichen den Wechsel von der Schule in eine Ausbildung erleichtern.

Auszubildende sollen günstige Wohnungen bekommen. Berufs-Schulen sollen in der Nähe bleiben. Die SPD ist dagegen, die Ausbildung an wenigen Orten zu bündeln. Junge Menschen sollen mehr Hilfe beim Start in die Ausbildung bekommen.

BAföG stärken und Anträge schneller bearbeiten

Die SPD will sich im Bund für ein stärkeres BAföG einsetzen, damit ein Studium nicht vom Einkommen der Eltern abhängt. In Thüringen sollen BAföG-Anträge innerhalb von drei Monaten bearbeitet werden.

BAföG ist Geld vom Staat für Studierende. Die SPD will, dass es mehr BAföG gibt. Dafür will sie sich beim Bund einsetzen. Anträge sollen in drei Monaten fertig bearbeitet sein. Mehr Menschen aus Familien ohne Studium sollen studieren können.

Langzeitstudiengebühren abschaffen

Die SPD will die Gebühren für Langzeitstudierende an Thüringer Hochschulen streichen. Wer die Regelstudienzeit überschreitet, soll deshalb weder exmatrikuliert noch vom Wohnheim ausgeschlossen werden.

Wer lange studiert, muss in Thüringen Gebühren zahlen. Die SPD will diese Gebühren abschaffen. Die SPD sagt: Viele müssen neben dem Studium arbeiten. Wer länger braucht, soll seinen Studien-Platz behalten. Er soll auch im Wohnheim wohnen dürfen.

Hochschulen und Studierendenwerk verlässlich finanzieren

Die SPD will den Hochschulen eine Grundfinanzierung geben, die mit den Kosten steigt, und das Studierendenwerk jedes Jahr besser ausstatten. Im Bund setzt sie sich für einen Sozialpakt Hochschule ein, der Wohnraum und günstiges Mensaessen sichert.

Die Hochschulen sollen genug Geld vom Land bekommen. Das Geld soll mit den Kosten steigen. Auch das Studierenden-Werk soll jedes Jahr mehr Geld bekommen. Es kümmert sich um Wohnheime und Mensen. So sollen Wohnen und Essen für Studierende günstig bleiben.

Hochschulfinanzierung bis 2030 sichern und Gebäude sanieren

Die SPD will die Grundfinanzierung der Thüringer Hochschulen bis mindestens 2030 absichern und jedes Jahr erhöhen. Zusätzlich soll ein Sanierungsprogramm für die Hochschulgebäude entstehen.

Die SPD will den Hochschulen bis mindestens 2030 sicheres Geld geben. Das Geld soll jedes Jahr etwas steigen. Auch die Gebäude der Hochschulen sollen repariert werden. Dafür soll es einen Plan bis 2030 geben.

Arbeitsbedingungen und Karrierewege in der Wissenschaft verbessern

Die SPD will mehr unbefristete Beschäftigung an den Hochschulen und besser planbare Laufbahnen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Außerdem soll der Anteil von Frauen bei Professuren und in Hochschulleitungen steigen.

Die SPD will bessere Arbeit an den Hochschulen. Wer eine dauerhafte Aufgabe hat, soll eine feste Stelle bekommen. Junge Forscherinnen und Forscher sollen ihre Laufbahn besser planen können. Mehr Frauen sollen Professorin werden oder Hochschulen leiten.

Promotionsrecht für forschungsstarke Fachhochschulbereiche einführen

Die SPD will die anwendungsbezogene Forschung an Fachhochschulen stärken. Bereiche mit starker Forschung oder Verbünde mehrerer Hochschulen sollen selbst Doktortitel vergeben dürfen, sofern sie hohe Qualitätsstandards einhalten.

Die SPD will die Forschung an Fachhochschulen stärken. Manche Bereiche dort forschen besonders viel. Diese Bereiche sollen Doktortitel vergeben dürfen. Dafür müssen sie eine hohe Qualität sichern.

Erwachsenenbildung und Grundbildung stärken

Die SPD will die Erwachsenenbildung als vierte Säule des Bildungssystems stärken. Angebote zur Grundbildung sollen überall im Land und barrierefrei verfügbar sein, und das Nachholen eines Schulabschlusses soll weiterhin nichts kosten.

Die SPD will das Lernen für Erwachsene stärken. Überall in Thüringen soll es Kurse für Lesen und Schreiben geben. Wer einen Schulabschluss nachholt, soll dafür nichts bezahlen. Auch für ältere Menschen soll es mehr Kurse geben.

Sport und Bewegung in Kita und Schule stärken

Die SPD will Sport und Bewegung in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen mehr Gewicht geben. Bestehende Projekte sollen in einem breiteren Landesprogramm zur Bewegungsförderung für Kinder und Jugendliche aufgehen.

Kinder sollen sich in Kita und Schule mehr bewegen. Die SPD will dafür ein Landes-Programm machen. Erzieherinnen und Erzieher sollen mehr über Bewegung lernen. Auch Sport-Lehrer sollen besser dafür ausgebildet werden.

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