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Was sagen die Parteien in Brandenburg zur Bildung?

4 aktuelle Wahlprogramme in Brandenburg haben Punkte zu diesem Thema.

Hier stehen ihre Punkte nebeneinander, zusammengefasst und eingeordnet. Das Zitat und die Seitenzahl zu jedem Punkt stehen auf der Themenseite der Partei.

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

AfD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschaftausgewogen (-0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschaftdeutlich konservativ (+1,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 2 deutlich konservativ

  • Migrationdeutlich restriktiv (+1,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 1 deutlich restriktiv

Vorschule in den letzten Kita-Jahren einführen

Die AfD will die beiden letzten Jahre im Kindergarten zu einer Vorschule machen. Ein verbindlicher Bildungsplan mit einheitlichen Standards soll Kinder gezielt auf die Schule vorbereiten.

Die AfD will eine Vorschule einführen. Sie soll die letzten zwei Jahre im Kindergarten umfassen. Alle Kinder lernen dort nach dem gleichen Plan. So sollen sie gut auf die Schule vorbereitet sein.

Grundschule auf Deutsch, Mathematik und Handschrift ausrichten

Die AfD will in der Grundschule mehr Stunden für Deutsch und Mathematik und dafür die erste Fremdsprache in den Klassen 1 bis 4 streichen. Kinder sollen erst mit sechs Jahren eingeschult werden, und das Schreiben mit der Hand soll stärker geübt werden.

Die AfD will mehr Deutsch und Mathe in der Grundschule. Dafür soll die erste Fremdsprache in den Klassen 1 bis 4 wegfallen. Kinder sollen erst mit sechs Jahren in die Schule kommen. Sie sollen wieder mehr mit der Hand schreiben. Alle Kinder sollen schwimmen lernen.

Leistungsprinzip und dreigliedriges Schulsystem stärken

Die AfD will an den Schulen wieder stärker auf Leistung setzen. Dazu gehören Kopfnoten ab Klasse 1, das Abitur nach neun Jahren am Gymnasium (G9), das dreigliedrige Schulsystem und mehr Frontalunterricht.

Die AfD will mehr Leistung in der Schule verlangen. Ab Klasse 1 soll es Kopfnoten geben. Das sind Noten für Verhalten und Mitarbeit. Am Gymnasium soll es das Abitur nach neun Jahren geben. Lehrer sollen wieder mehr vor der Klasse unterrichten.

Sexualpädagogik der Vielfalt an Schulen verbieten

Die AfD will die Sexualpädagogik der Vielfalt in Kitas und Schulen verbieten und Sexualkunde nur im Biologieunterricht zulassen. Zugleich will sie nach eigener Darstellung die politische Neutralität der Schulen wiederherstellen.

Die AfD will eine bestimmte Art von Sexual-Erziehung verbieten. Diese behandelt die Vielfalt von Geschlecht und Liebe. Sexualkunde soll es nur im Fach Biologie geben. An Schulen sollen nur die Flaggen von Land und Bund hängen. Regenbogen-Flaggen soll es dort nicht geben.

Kitas und Grundschulen digitalfrei machen

Die AfD will Kindergärten, Vorschulen und Grundschulen bis Klasse 6 von digitalen Geräten freihalten. Ein Smartphone-Verbot für den ganzen Schultag soll im Schulgesetz stehen.

Die AfD will keine digitalen Geräte in Kitas und Grundschulen. Das soll bis zur Klasse 6 gelten. Smartphones sollen in der Schule verboten sein. Das Verbot gilt den ganzen Schultag und auf dem Schulgelände.

Inklusionspolitik beenden und Förderschulen ausbauen

Die AfD will die bisherige Inklusionspolitik an Schulen beenden, die sie als chaotisch bezeichnet. Stattdessen soll ein dichtes Netz gut ausgestatteter Förderschulen entstehen.

Heute lernen Kinder mit und ohne Behinderung oft gemeinsam. Das nennt man Inklusion. Die AfD will diese Politik beenden. Sie will mehr Förderschulen bauen und gut ausstatten. Das Land soll eigene Lehrer für Förderschulen ausbilden.

Migrationsanteil an Schulen auf zehn Prozent begrenzen

Die AfD will den Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund an öffentlichen Schulen auf höchstens zehn Prozent begrenzen. Wer zu wenig Deutsch kann, soll erst nach Förderkurs und Sprachtest in eine Regelklasse kommen; außerdem plant die Partei ein Kopftuchverbot und eine Deutschpflicht auf dem Schulgelände.

Die AfD will eine Grenze für Kinder aus Einwanderer-Familien an Schulen. Höchstens zehn Prozent der Schüler sollen aus solchen Familien kommen. Kinder mit wenig Deutsch müssen erst einen Sprachkurs und einen Test bestehen. Kopftücher sollen an Schulen verboten sein. Auf dem Schulgelände sollen alle Deutsch sprechen.

Lehrermangel bekämpfen und Lehrer entlasten

Die AfD will die Lehrerausbildung verkürzen, praxisnäher machen und zum Staatsexamen zurückkehren. Lehrer sollen durch Verwaltungskräfte, mehr Schulpsychologen und Beförderungsämter entlastet und der Beruf attraktiver werden.

In Brandenburg fehlen Lehrer. Die AfD will die Ausbildung kürzer und praktischer machen. In Frankfurt (Oder) soll ein neuer Ort für die Ausbildung entstehen. Büro-Kräfte sollen Lehrern Arbeit abnehmen. Es soll viel mehr Schul-Psychologen geben.

Schulpflicht durch Bildungspflicht ersetzen

Die AfD will aus der Schulpflicht eine Bildungspflicht machen und Unterricht zu Hause in einem Pilotprojekt erlauben. Sie begründet das damit, dass der Staat sein Versprechen bester Bildungschancen nicht mehr einhalte.

Heute müssen alle Kinder in eine Schule gehen. Die AfD will das ändern. Kinder sollen auch zu Hause lernen dürfen. Das soll zuerst in einem Test-Projekt erprobt werden. Lernen müssen die Kinder aber weiterhin.

Grundfinanzierung und Autonomie der Hochschulen stärken

Die AfD will den Hochschulen eine verlässliche Grundausstattung geben, statt staatliche Drittmittel zu vergeben. Nur so lasse sich aus ihrer Sicht die Freiheit von Forschung und Lehre sichern.

Die AfD will den Hochschulen mehr festes Geld geben. Heute bekommen sie viel Geld nur für einzelne Projekte. Die AfD sagt: Das macht die Hochschulen abhängig. Hochschulen sollen selbst über ihre Studiengänge entscheiden.

Studiengebühren für Studenten aus Drittstaaten einführen

Die AfD will von Studenten aus Nicht-EU-Staaten Gebühren verlangen, die die Kosten des Studiums decken. Das soll die Steuerzahler entlasten; die Einnahmen sollen in bessere Lehre fließen.

Die AfD will Gebühren für manche Studenten aus dem Ausland. Das betrifft Studenten aus Ländern außerhalb der EU. Sie sollen die Kosten für ihr Studium selbst zahlen. Das Geld soll die Lehre an den Hochschulen verbessern.

Rückkehr zu Magister und Diplom ermöglichen

Die AfD will die Bologna-Reform ergebnisoffen überprüfen. Brandenburgs Hochschulen sollen wieder Magister- und Diplomstudiengänge anbieten dürfen, weil die Studienqualität aus Sicht der Partei gesunken ist.

Früher gab es an Hochschulen die Abschlüsse Magister und Diplom. Heute gibt es meist Bachelor und Master. Die AfD will die alten Abschlüsse wieder erlauben. Sie sagt: Das Studium ist schlechter geworden.

Lehrstühle für DDR- und Kommunismus-Forschung finanzieren

Die AfD will Lehrstühle zur Geschichte der DDR und zum Kommunismus finanzieren. Das Thema soll wieder einen festen Platz in Forschung und Schulunterricht bekommen.

Die AfD will mehr Forschung über die DDR und den Kommunismus. Dafür sollen Hochschulen eigene Professuren bekommen. Auch Schüler sollen mehr darüber lernen. Die Professoren sollen möglichst aus Ostdeutschland kommen.

AfD: alle 13 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

BSW

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 7 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 7 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 2 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Kernkompetenzen stärken, Gendern und Handys verbieten

Das BSW will den Unterricht wieder stärker auf Lesen, Schreiben und Rechnen ausrichten. Gendersprache soll an Schulen und Behörden verboten werden, Handys und Tablets sollen aus den Grundschulklassen verschwinden.

Das BSW will, dass Kinder vor allem Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. An Schulen und Ämtern soll Gender-Sprache verboten sein. In der Grundschule soll es bis Klasse 4 keine Handys und Tablets im Unterricht geben.

Grundschule ohne Smartphones und Tablets

Das BSW will, dass im Unterricht der ersten vier Klassen keine Tablets und Smartphones erlaubt sind, mindestens so lange. Die Grundschule soll sich vorrangig auf Lesen, Schreiben und Rechnen konzentrieren, weil digitale Geräte aus Sicht des Programms das Lernen und die Sprachentwicklung erschweren.

Das BSW will Smartphones und Tablets im Unterricht verbieten. Das soll mindestens bis zur 4. Klasse gelten. Kinder sollen in der Grundschule vor allem Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Sie sollen wieder mehr mit gedruckten Büchern arbeiten.

Lehrkräfte gewinnen und Lehramtsstudium reformieren

Das BSW will den Lehrermangel durch mehr Ausbildung im Land, ein langfristiges Personalkonzept und bessere Arbeitsbedingungen bekämpfen. Klassen sollen höchstens 25 Kinder haben, und das Lehramtsstudium soll von Anfang an praxisnah sein.

In Brandenburg fehlen viele Lehrer. Das BSW will mehr Lehrer im Land ausbilden. Eine Klasse soll höchstens 25 Kinder haben. Lehrer sollen weniger Büro-Arbeit machen müssen. Das Studium für Lehrer soll mehr Praxis haben.

Ober- und Gesamtschulen stärken, Gymnasien entlasten

Das BSW will Ober- und Gesamtschulen mit mehr Geld und Personal ausstatten und praxisnäher machen. Für das Gymnasium sollen klarere Aufnahmekriterien gelten, um Überfüllung zu vermeiden; Noten sollen überall der Maßstab bleiben.

Das BSW will Oberschulen und Gesamtschulen stärken. Sie sollen mehr Geld und mehr Personal bekommen. Für das Gymnasium soll es klarere Regeln zur Aufnahme geben. Der Wechsel zwischen den Schulen soll leichter werden. Noten soll es weiter an allen Schulen geben.

Schulsozialarbeit und unterstützende Teams an Schulen

Das BSW will an den Schulen Teams aus verschiedenen Berufen einrichten, die Lehrkräfte entlasten. Jede Schule soll mindestens einen Schulsozialarbeiter haben, rechnerisch einen je 300 Schüler.

Das BSW will mehr Helfer an den Schulen. Dazu gehören Sozial-Arbeiter, Psychologen und Fachleute für Computer. Jede Schule soll mindestens einen Sozial-Arbeiter haben. Lehrer sollen so mehr Zeit für den Unterricht haben.

Schulstandorte erhalten und Gebäude sanieren

Das BSW will die bestehenden Schulen im Land erhalten, auch in dünn besiedelten Regionen. Zudem soll ein Programm mit eigenen Mitteln Mängel an Gebäuden und Ausstattung der Schulen beheben.

Das BSW will keine Schulen schließen. Das gilt auch für Dörfer mit wenigen Kindern. Kinder sollen keine zu langen Schulwege haben. Kaputte Schul-Gebäude sollen mit einem Programm repariert werden.

Förderschulen erhalten, Inklusion besser ausstatten

Das BSW will Förderschulen und Förderzentren für Kinder mit besonderem Bedarf beibehalten. Zugleich sollen Regelschulen für die Inklusion mehr Personal und Material erhalten; das Programm hält Inklusion für sinnvoll, sieht aber Grenzen.

Das BSW will Förder-Schulen behalten. Manche Kinder brauchen besondere Hilfe beim Lernen. Für sie soll es diese Schulen weiter geben. Andere Schulen sollen mehr Personal für gemeinsames Lernen bekommen.

Grundfinanzierung der Hochschulen stärken

Das BSW will die Hochschulen finanziell und personell besser ausstatten und ihre Grundfinanzierung erhöhen. Die Mittel sollen weniger von Drittmitteln und nicht mehr von Studierenden- und Absolventenzahlen abhängen.

Das BSW will den Hochschulen mehr festes Geld geben. Das Geld soll weniger von fremden Geldgebern abhängen. Auch die Zahl der Studenten soll dafür nicht mehr zählen. Die Hochschulen sollen moderne Technik bekommen.

Sichere Arbeitsverträge für wissenschaftlichen Nachwuchs

Das BSW fordert für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Vollzeitverträge nach Tarif mit mindestens einem Jahr Laufzeit. Studentische Beschäftigte sollen einen Tarifvertrag erhalten, und Fachhochschulen sollen das Promotionsrecht bekommen.

Junge Forscher sollen sichere Arbeits-Verträge bekommen. Die Verträge sollen mindestens ein Jahr laufen. Studenten mit Job an der Hochschule sollen einen Tarif-Vertrag bekommen. Fachhochschulen sollen Doktor-Titel vergeben dürfen.

Fachkräfte durch eigene Ausbildung statt Zuwanderung sichern

Das BSW will den Bedarf an Fachkräften vor allem durch besser bezahlte und attraktivere Ausbildungen im Land decken. Zuwanderung von Arbeitskräften lehnt die Partei als Lösung ab, weil sie nach ihrer Sicht die Löhne senkt und den Herkunftsländern schadet.

Das BSW will mehr junge Leute im Land ausbilden. Azubis sollen mehr Geld bekommen. Die Partei will Fachkräfte nicht aus dem Ausland holen. Sie sagt: Das drückt die Löhne hier. Und die Menschen fehlen dann in ihren Heimat-Ländern.

BSW: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

CDU

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher offen (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 1 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Meisterbrief kostenfrei machen

Die CDU will den Meisterbrief kostenfrei machen und so das Handwerk aufwerten. Nach bestandener Prüfung sollen alle verbleibenden Kosten vollständig erstattet werden.

Wer eine Meister-Prüfung im Handwerk macht, soll dafür nichts zahlen. Nach der bestandenen Prüfung bekommt man alle Kosten zurück. So will die CDU das Handwerk stärken.

Pflichtpraktika und frühe Berufsorientierung einführen

Die CDU will die berufliche Orientierung an Schulen ausbauen: Schülerinnen und Schüler sollen in den Klassen 9 und 10 drei Pflichtpraktika absolvieren, und an allen Schulen soll es einen „Tag des Handwerks“ geben. Berufliche und akademische Bildung sollen gleichwertig behandelt und Berufsschulen gestärkt werden.

Schüler sollen früh Berufe kennenlernen. In Klasse 9 und 10 sollen sie drei Praktika machen. Jede Schule soll einen Tag des Handwerks haben. Jugendliche ab 15 Jahren sollen für Ferien-Praktika im Handwerk Geld bekommen. Berufs-Schulen sollen mehr Hilfe bekommen.

Kinder vor der Schule testen und fördern

Die CDU will Kitakinder in den letzten beiden Kitajahren mit genormten Kurztests auf Förderbedarf prüfen. Für Kinder mit Sprachdefiziten soll das letzte Kitajahr Pflicht werden. Aus Sicht des Programms ist die Kita eine wichtige Vorbereitung auf die Schule.

Die CDU will Kinder in der Kita kurz testen. So sieht man, wo sie Hilfe brauchen. Kinder mit Problemen beim Sprechen sollen das letzte Kita-Jahr besuchen müssen. Die Kita soll gut auf die Schule vorbereiten.

Schulformen erhalten, Noten ab Klasse drei

Die CDU will alle bestehenden Schulformen und auch kleine Schulen erhalten sowie Noten ab der dritten Klasse ohne Ausnahme vorschreiben. Leistungsmessung, Benotung und Sitzenbleiben sollen Teil des gegliederten Schulsystems bleiben. Ziel ist aus Sicht des Programms ein gesicherter Regelunterricht bei guter Qualität.

Die CDU will alle Schul-Arten behalten. Auch kleine Schulen sollen bleiben. Ab der dritten Klasse soll es immer Noten geben. Sitzenbleiben soll es weiter geben. Kinder mit fünf Jahren sollen nicht gegen den Willen der Eltern in die Schule.

Lehrkräftemangel kurz- und langfristig bekämpfen

Die CDU will dem Lehrkräftemangel mit schnell wirkenden Maßnahmen und mehr Ausbildung begegnen. Dazu gehören Anwerbung im In- und Ausland, Rückkehr pensionierter Lehrkräfte, mehr Studienplätze und ein gelockerter oder abgeschaffter Numerus clausus fürs Lehramt. Begründet wird das mit vielen anstehenden Ruhestandseintritten.

Brandenburg fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die CDU will mehr Lehrkräfte finden. Auch Lehrkräfte aus dem Ausland sollen leichter anfangen können. Mehr junge Menschen sollen Lehramt studieren. Die Noten-Hürde für das Studium soll sinken oder wegfallen.

Lesen, Schreiben, Rechnen bis Klasse vier sichern

Die CDU will eine Garantie, dass Kinder am Ende der vierten Klasse lesen, schreiben und rechnen können, notfalls mit zusätzlichen Förderstunden. Begründet wird das mit Studien, die aus Sicht des Programms einen langfristigen Abwärtstrend bei Brandenburger Grundschülern zeigen.

Kinder sollen nach der vierten Klasse gut lesen, schreiben und rechnen können. Die CDU will das garantieren. Wer Probleme hat, bekommt extra Förder-Stunden. Deutsch und Mathe sollen mehr Gewicht bekommen.

Schulen digital ausstatten und Digitalschulen schaffen

Die CDU will alle Schulen einschließlich der Berufsschulen mit IT-Infrastruktur, Internet, Geräten und geschultem Personal ausstatten. Das Land soll standardisierte digitale Lernmittel bezahlen, damit die Chancen nicht vom Geld der Eltern oder des Schulträgers abhängen.

Alle Schulen sollen gutes Internet und Geräte bekommen. Lehrkräfte sollen dafür ausgebildet sein. Das Land soll digitale Lern-Mittel bezahlen. So hängt Lernen nicht vom Geld der Eltern ab.

Kita- und Schulbau stärker fördern

Die CDU will den aus ihrer Sicht großen Investitionsstau bei Kitas und Schulen mit einem weiterentwickelten Bauprogramm für die Kommunen abbauen. Förderverfahren sollen einfacher werden, digitale Lücken rasch geschlossen.

Viele Schulen und Kitas müssen repariert werden. Die CDU will den Gemeinden beim Bauen helfen. Anträge auf Geld sollen einfacher werden. Fehlende Technik an Schulen soll schnell kommen.

Demokratiebildung und Werte in Schulen stärken

Die CDU will Demokratiebewusstsein und Extremismusprävention fester in den Lehrplänen aller Schulformen verankern. Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus sollen ausdrücklich behandelt werden. Auch das Fach LER soll stärker Respekt, Toleranz und Debattenkultur vermitteln.

Schüler sollen mehr über Demokratie lernen. Sie sollen auch die Gefahren von Extremismus kennen. Gemeint sind rechte, linke und islamistische Extremisten. Die Landes-Zentrale für politische Bildung soll mehr auf dem Land anbieten.

Berufsausbildung stärken, Erzieherausbildung vergüten

Die CDU will die duale und schulische Berufsausbildung stärken, die sie als gleichwertige Alternative zum Studium sieht. Für die Ausbildung zu Erzieherinnen und Erziehern, in der Heilerziehungspflege und vergleichbaren Gesundheitsberufen soll eine Vergütung eingeführt werden.

Die CDU findet eine Ausbildung genauso gut wie ein Studium. Sie will Ausbildungen bekannter machen. Wer Erzieher oder Erzieherin lernt, soll dafür Geld bekommen. Das gilt auch für ähnliche Gesundheits-Berufe.

Hochschulen mehr Autonomie und Geld geben

Die CDU will die Autonomie der Hochschulen stärken: Das Ministerium soll nicht mehr im Detail steuern, sondern nur Zuschüsse und Ziele vereinbaren. Der Grundhaushalt soll jährlich um 5 Millionen Euro steigen, die Zahl von rund 50.000 Studierenden mindestens gehalten werden.

Hochschulen sollen freier entscheiden können. Das Ministerium soll weniger vorschreiben. Hochschulen sollen jedes Jahr 5 Millionen Euro mehr bekommen. Es soll mindestens so viele Studierende geben wie heute.

CDU: alle 11 Punkte mit Zitat und Seitenzahl

SPD

Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2024

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 8 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Duale Ausbildung kostenfrei und fair vergütet

Die SPD will die duale Ausbildung stärken, also die Verbindung von Lehre im Betrieb und Berufsschule. Sie will erreichen, dass Auszubildende nichts für ihre Ausbildung zahlen und angemessen bezahlt werden.

Bei der dualen Ausbildung lernt man im Betrieb und in der Berufs-Schule. Die SPD will diese Ausbildung stärken. Die Ausbildung soll nichts kosten. Azubis sollen fair bezahlt werden.

Kita-Qualität und Personalausstattung verbessern

Die SPD will die Personalbemessung in der Kindertagesbetreuung schrittweise verbessern und mehr Fachkräfte gewinnen. Dazu sollen neue Ausbildungsplätze entstehen, die Ausbildung kürzer werden und der Seiteneinstieg leichter fallen. Das Kita-Recht soll mit weniger Normen einfacher werden.

Die SPD will mehr Personal für Kitas. Dafür soll es 500 neue Ausbildungs-Plätze geben. Die Ausbildung soll 4 statt 5 Jahre dauern. Erzieherinnen und Erzieher sollen in Vollzeit arbeiten dürfen. Für Kitas soll es weniger Vorschriften geben.

Mehr Lehrkräfte ausbilden und gewinnen

Die SPD will dem Lehrkräftemangel mit mehr Ausbildung, qualifiziertem Quer- und Seiteneinstieg und der Rückgewinnung pensionierter Lehrkräfte begegnen. Die Studienplätze an beiden Standorten der Lehrerbildung sollen weiter wachsen und das duale Lehramtsstudium ausgeweitet werden.

Die SPD will mehr Lehrerinnen und Lehrer für Brandenburg. Es soll mehr Studien-Plätze geben. Auch Menschen aus anderen Berufen sollen leichter Lehrer werden können. Ältere Lehrer sollen nach der Pension weiter unterrichten können.

Unterrichtsqualität und Unterstützung der Schulen stärken

Die SPD will Lesen, Schreiben und Rechnen an Grundschulen stärker fördern und verbindlichere Lehrpläne einführen. Schulen sollen Verwaltungsstellen und Schulsozialarbeit bekommen, und Schulen mit besonderem Bedarf sollen über einen Sozialindex mehr Personal und Geld erhalten.

Die SPD will mehr Unterricht in Deutsch und Mathe an Grundschulen. Die Lehr-Pläne sollen überall ähnlicher werden. Jede Schule soll eine Stelle für Schul-Sozialarbeit haben. Schulen mit vielen Kindern in schwieriger Lage sollen mehr Hilfe bekommen.

Schulbau beschleunigen und digitale Ausstattung ausbauen

Die SPD will das kommunale Investitionsprogramm für Bildung fortführen und Schulbauten durch die Genehmigung von Typenbauten schneller ermöglichen. Schulen sollen weitere einheitliche Endgeräte und Software erhalten, und der Einsatz von KI im Unterricht soll geregelt werden.

Die SPD will, dass Schulen schneller gebaut werden. Dafür soll es fertige Bau-Pläne geben, die man mehrfach nutzen kann. Schulen sollen mehr Computer und Programme bekommen. Alle Schüler sollen ein Programm zum Sprachen-Lernen nutzen können.

Inklusion fortsetzen und Weg in die Ausbildung stärken

Die SPD will das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf fortsetzen. Außerdem sollen Jugendliche ohne Anschlussperspektive an Oberstufenzentren mehr Unterstützung bekommen, und Schulen sollen stärker auf praktische Lebensfragen vorbereiten.

Die SPD will, dass Kinder mit und ohne Behinderung zusammen lernen. Jugendliche ohne Ausbildungs-Platz sollen mehr Hilfe bekommen. Schulen sollen mehr über das Leben lehren, zum Beispiel über Miet-Verträge. Brandenburg soll wieder selbst Lehrer für Berufs-Schulen ausbilden.

Hochschulfinanzierung jährlich erhöhen

Die SPD will die Grundfinanzierung der Hochschulen jedes Jahr um 5 Millionen Euro anheben. Das soll ihnen Planungssicherheit geben. Auch bei Neubauten und Sanierungen will sie die Hochschulen weiter unterstützen.

Die SPD will den Hochschulen mehr Geld geben. Jedes Jahr sollen 5 Millionen Euro dazukommen. So können die Hochschulen besser planen. Das Land hilft auch beim Bauen und Sanieren.

Universitätsmedizin Cottbus aufbauen

Die SPD will die staatliche Universitätsmedizin in Cottbus aufbauen. Sie soll Brandenburg als Forschungsstandort stärken und die medizinische Versorgung in der Lausitz verbessern. Auch die Medizinische Hochschule Brandenburg soll weiter unterstützt werden.

In Cottbus soll eine staatliche Uni-Medizin entstehen. Dort lernen künftige Ärztinnen und Ärzte. Dort wird auch geforscht. Die SPD will damit die Versorgung in der Lausitz verbessern.

Innovationsorte und Wissenstransfer ausbauen

Die SPD will Wissenschaftsparks ausbauen, vernetzen und neue fördern, damit Forschungsergebnisse in die Praxis gelangen. Kleine und mittlere Unternehmen sollen leichter an Wissen aus den Hochschulen kommen. Zudem soll die Klima-, Energie- und Umweltforschung gestärkt werden.

Die SPD will Orte für Forschung und neue Ideen ausbauen. Dazu gehören Wissenschafts-Parks in Potsdam, Cottbus und Wildau. Kleine Firmen sollen leichter Wissen von Hochschulen bekommen. Auch die Forschung zu Klima und Energie soll wachsen.

Demokratiebildung an Schulen ausbauen

Die SPD will die politische Bildung und die Demokratiebildung an den Schulen deutlich ausweiten. Schüler und Eltern sollen bei ihren Mitwirkungsrechten unterstützt werden, weil eine starke Demokratie aus Sicht des Programms gute politische Bildung braucht.

Die SPD will mehr Demokratie-Bildung an Schulen. Schüler und Eltern sollen leichter mitbestimmen können. Projekte zur Demokratie sollen mehr Geld bekommen. Es soll wieder das Angebot „Zeitung in der Schule“ geben, diesmal digital.

SPD: alle 10 Punkte mit Zitat und Seitenzahl